Das haben die Staatsbriefe Dr. Hans Dietrich Sanders, die zuletzt im Dezember 2001 erschienen und die ich seit nunmehr 10 Jahren des öfteren schmerzlich vermisse, wahrlich verdient. Unter der Kategorie “”Staatsbriefe” – Recapitulatio” werde ich als ehemaliger Autor, Abonnent und Leser der Staatsbriefe versuchen, in aller Bescheidenheit dem Gold dieser Publikation einen Schmelztiegel zu geben und diesen in die virtuelle Welt zu stellen. Ich möchte damit einem Gedanken Dr. Sanders folgen, der auf die Frage, ob die Staatsbriefe ein Erfog waren, aussprach: ” Es ist nie sinnlos, Gedanken in die geistige Sphäre einzuspeisen. Machiavelli, Bodin und Hobbes blieben lange wirkungslos. Und doch entstand aus ihren Überlegungen später in ihrem Sinne der Staat.” ( Maass, Sebastian, Herausg: Hans Dietrich Sander “Im Banne der Reichsrenaissance”, Regin Verlag, Kiel 2011, S. 116 ). Möge aus Dr. Sanders Unermüdlichkeit, Unerschrockenheit, nationalem Dissidententum ghibellinischen Geistes wenigstens eine Säule unseres derzeit in tiefem Schlaf liegenden und neu zu erweckenden Reiches erwachsen..
Ich sehe die Hefte der Staatsbriefe mit dem letzten Heft 12/2001 beginnend rückwärts durch und stelle Inhalte ein, die mir wesentlich und zeitangemessen erscheinen.
Den Anfang setze ich mit dem letzten Abschnitt des letzten Eingangsartikels aus Dr. Sanders Feder ” Tod und Verklärung”: ” Es gibt noch eine Chance und die hat Rudolf Alexander Schröder 1919 auch schon gesehen. Sie liegt darin, daß die triumphierenden Mächte auch dem Niedergang verfallen. Das geschieht vor unseren Augen in einer Weise, die uns froh stimmen kann, daß keine Macht der Welt eine Transfiguration verhindern kann, wenn uns das Desaster wieder auf die Beine stellt.” ( Staatsbriefe 12/2001, S. 2 )
Über einen Disput im Kommentarbereich freue ich mich, besonders darüber, wer die triumphierenden Mächte waren und auch jetzt noch sind.
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