Zur Ehre Heinrich von Kleists…

22 Nov

Heinrich v. Kleist

„Und welches sind die höchsten Güter der Menschen? – Gott, Vaterland, Kaiser, Freiheit, Liebe und Treue, Schönheit, Wissenschaft und Kunst.“ 

Der deutsche Dichter Heinrich von Kleist, der sich am 21.11.1811 erschoß.

In die heutige Zeit mit seinem Einverständnis übersetzt:

Unser Glaube an ein Höheres, Deutschland im Europa der Vaterländer, Freiheit statt globalistischer Einweltdiktatur, Liebe, Ehre und Treue, das Gute, Wahre, Schöne.

 Heinrich von Kleist  tötete neben sich einen anderen Menschen, Henriette Vogel, aber mit welchem im Gegensatz zu heutigen Tötungstaten beachtlichen moralischen  Hintergrund…

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16 Antworten to “Zur Ehre Heinrich von Kleists…”

  1. niekisch November 25, 2011 um 9:21 pm #

    Dann müssen wir schöpfen, Gaffer:-)

    • Gaffer November 28, 2011 um 9:03 pm #

      Was mich am aller meisten verwundert, das ist, daß Du und
      ich (und Monarchist), von denen ich annehme, daß uns die
      unbarmherzige Armut eher später trifft, uns Sorgen machen.

      • Kaisers Gedenken November 29, 2011 um 1:03 am #

        Ich bin gerade dabei, verstärkt für mich persönlich und für mein privates Umfeld einige Vorkehrungen zu treffen (für gewisse Eventualitäten verschiedenster Art und möglicher Abstufung, was sich so alles demnächst ereignen kann). Deswegen werde ich auch nur noch recht begrenzt mit bloggen, sehe mich veranlasst, vielleicht sogar erst einmal auf Tauchstation zu gehen.

        Man braucht nur einmal regelmäßig die Kopp-Nachrichten oder andere Info-Quellen zu lesen und weiß, dass erheblich mehr im Gange ist als noch vor ein oder zwei Monaten. Da muss jeder in seinem Umkreis klare Entscheidungen treffen, was als nächstes zu tun ist – ruhig und besonnen.

        In diesem Sinne…

      • niekisch November 29, 2011 um 2:45 pm #

        Selbst ich mache mir Sorgen, Gaffer:-)

  2. niekisch November 24, 2011 um 8:39 pm #

    Illusionen habe ich ich nicht einmal in mikroskopischer Größe, Gaffer. Aber ich weiß, wer die Machtmittel jeglicher Form in Händen hat. Wir gehen den legalistischen Weg und ändern dann, wenn w i r die Mittel dazu haben, evolutionär, was aber zugleich auch eine Revolution bedeutet,weil wir den Verrat am Grundgesetz revoltieren, d.h. zum Willen des Grundgesetzgebers zurückkehren und Begriffen einen anderen Inhalt geben, indem wir den Volkswillen als Maßstab nehmen.

    • Gaffer November 24, 2011 um 9:21 pm #

      Gäbe es einen guten Geist oder gar einen lieben Gott,
      er hörte gern Deine Worte, er würde Dich verstehen,
      allein mir fehlt der Glaube und die Überzeugung trägt
      mich nicht an das von Dir offerierte Ufer.

      • niekisch November 25, 2011 um 1:44 pm #

        Vielleicht hat der Kahn, mit dem Du ruderst, Löcher, Gaffer?:-)

      • Gaffer November 25, 2011 um 4:02 pm #

        „Wir sitzen alle in einem Boot“,
        der Kahn ist überladen, marode
        und löch´rig … 😦 , allerdings
        haben wir kein anderes Boot.

  3. niekisch November 24, 2011 um 2:15 pm #

    „am Ende sollen dann alle politisch denken und handeln wie wie Holger Apfel ???
    Ich sehe das nicht so.“

    Mußt Du auch nicht – wenn ich antworten darf:-) -, Gaffer.

    Es geht doch nur darum, daß die NPD als legal arbeitende Partei sich an die geltenden Gesetze zu halten hat. Tut sie das nicht, so kann sie verboten werden und nimmt sich vorher schon die Chance auf Wirksamkeit.

    Wer den historischen NS wiederbeleben will, mag in den geistigen Untergrund gehen oder eine Initiative gegen das NSDAP – Verbot gründen.

    Wer ansonsten Systemsturz, Gewalt, strafrechtlich Bedeutsames will, kann keiner Partei beitreten. Er haftet für sein Denken und Handeln selber und ist einfach nur dumm, wenn er meint, mit Gewalt sei irgendetwas zu verändern außer daß Haß und Gewalt sich potenzieren.

    • Gaffer November 24, 2011 um 4:04 pm #

      Erst wenn sich die NPD an die geltenden Gesetze hält, um zu Bsp. wirksam zu werden, und wenn sie dann auch wirklich wirksam ist, erst dann wird sie zur „Gefahr“ und fliegt wirklich im hohen Bogen raus…

      Oder hast Du tatsächlich noch andere „Demokratie-Illusionen“ unter den heutigen und hiesigen Bedingungen, Niekisch?

  4. Gaffer November 24, 2011 um 12:51 pm #

    Und das ist eben das Problem, Monarchist, man ist sich über sovieles einig, man ist gemeinsam in Literatur, Musik, der Geschichte und den Wissenschaften… und am Ende sollen dann alle politisch denken und handeln wie wie Holger Apfel ???
    Ich sehe das nicht so.

  5. niekisch November 23, 2011 um 7:08 pm #

    Hier im Ruhrgebiet ist es etwas nebelig und nieselig, aber es ist halt auch November, früher Nebelmond genannt, Silver Surfer.

    Das System reitet sich gerade zu Tode und wir können in aller Ruhe und Gelassenheit abwarten, welche Gelegenheiten sich für uns auftun..

  6. Silver Surfer November 23, 2011 um 6:02 pm #

    Hallo Niekisch, schöner Abend oder!?

    „Unser Glaube an ein Höheres, Deutschland im Europa der Vaterländer, Freiheit statt globalistischer Einweltdiktatur, Liebe, Ehre und Treue, das Gute, Wahre, Schöne.“

    Unser Glaube wird eines Tages wahr werden.

  7. Kaisers Gedenken November 23, 2011 um 11:05 am #

    @ Gaffer

    Die vorstehende Geschichte ist interessant geschrieben. Wir haben derzeit aber weder Krieg noch Bürgerkrieg, sondern eine große ideologische Auseinandersetzung. Dabei kommt es im patriotischen Lager vor allem darauf an, die Betonung der Zivilgesellschaft zu stärken. Insofern kann man es von einem übergreifenden rechten Standpunkt nur begrrüßen, wenn gemäß der neuen Linie von Apfel ein NSU-Sympathisant aus der NPD rausgeschmissen wurde. Kämpfen heißt jetzt in allen national oder rechtskonservativen Organisationen sowie in allen pro-deutschen Medien, Internet-Auftritten usw., den Laden von braun-gewaltbereiter Ideologie und krawallgestimmtem Augenzwinkern zu befreien.

    http://deutschlandecho.org/index.php/2011/11/18/hartes-durchgreifen-npd-wirft-funktionar-nach-nsu-koketterie-aus-der-partei/

    • niekisch November 23, 2011 um 1:34 pm #

      Dieser Geschichten, Gaffer und Kaisers Gedenken, gibt es viele aus den vielen Kriegen, in denen unsere Landsleute oft für fremde Interessen und gegeneinander im Einsatz waren. Mal sehen, wie der dem finanziellen Zusammmenbruch folgende Krieg verlaufen wird.

      Holger Apfel sei Glück gewünscht bei seinem Bemühen, die Personalstruktur der Partei dem Parteiengesetz anzupassen. Da wird er viele Mitglieder entfernen müssen und es werden nicht viele übrigbleiben. Früher waren solche Leute absolute Ausnahmeerscheinungen, heutzutage offensichtlich nicht.

  8. Gaffer November 22, 2011 um 11:10 pm #

    Zitat:

    Anekdote aus dem letzten preußischen Kriege

    „In einem bei Jena liegenden Dorf, erzählte mir, auf einer Reise nach Frankfurt, der Gastwirt, daß sich mehrere Stunden nach der Schlacht, um die Zeit, da das Dorf schon ganz von der Armee des Prinzen von Hohenlohe verlassen und von Franzosen, die es für besetzt gehalten, umringt gewesen wäre, ein einzelner preußischer Reiter darin gezeigt hätte; und versicherte mir, daß wenn alle Soldaten, die an diesem Tage mitgefochten, so tapfer gewesen wären, wie dieser, die Franzosen hätten geschlagen werden müssen, wären sie auch noch dreimal stärker gewesen, als sie in der Tat waren. Dieser Kerl, sprach der Wirt, sprengte, ganz von Staub bedeckt, vor meinen Gasthof, und rief: »Herr Wirt!« und da ich frage: was gibt’s? »ein Glas Branntewein!« antwortet er, indem er sein Schwert in die Scheide wirft: »mich dürstet« Gott im Himmel! sag ich: will er machen, Freund, daß er wegkömmt? Die Franzosen sind ja dicht vor dem Dorf! »Ei, was!« spricht er, indem er dem Pferde den Zügel über den Hals legt. »Ich habe den ganzen Tag nichts genossen!« Nun er ist, glaub ich, vom Satan besessen –! He! Liese! rief ich, und schaff ihm eine Flasche Danziger herbei, und sage: da! und will ihm die ganze Flasche in die Hand drücken, damit er nur reite. »Ach, was!« spricht er, indem er die Flasche wegstößt, und sich den Hut abnimmt: »wo soll ich mit dem Quark hin?« Und: »schenk er ein!« spricht er, indem er sich den Schweiß von der Stirn abtrocknet: »denn ich habe keine Zeit!« Nun er ist ein Kind des Todes, sag ich. Da! sag ich, und schenk ihm ein; da! trink er und reit er! Wohl mag’s ihm bekommen: »Noch eins!« spricht der Kerl; während die Schüsse schon von allen Seiten ins Dorf prasseln. Ich sage: noch eins? Plagt ihn –! »Noch eins!« spricht er, und streckt mir das Glas hin – »Und gut gemessen«, spricht er, indem er sich den Bart wischt, und sich vom Pferde herab schneuzt: »denn es wird bar bezahlt!« Ei, mein Seel, so wollt ich doch, daß ihn –! Da! sag ich, und schenk ihm noch, wie er verlangt, ein zweites, und schenk ihm, da er getrunken, noch ein drittes ein, und frage: ist er nun zufrieden? »Ach!« – schüttelt sich der Kerl. »Der Schnaps ist gut! – Na!« spricht er, und setzt sich den Hut auf: »was bin ich schuldig?« Nichts! nichts! versetz ich. Pack er sich, ins Teufelsnamen; die Franzosen ziehen augenblicklich ins Dorf! »Na!« sagt er, indem er in seinen Stiefel greift: »so soll’s ihm Gott lohnen«, und holt, aus dem Stiefel, einen Pfeifenstummel hervor, und spricht, nachdem er den Kopf ausgeblasen: »schaff er mir Feuer!« Feuer? sag ich: plagt ihn –? »Feuer, ja!« spricht er: »denn ich will mir eine Pfeife Tabak anmachen.« Ei, den Kerl reiten Legionen –! He, Liese, ruf ich das Mädchen! und während der Kerl sich die Pfeife stopft, schafft das Mensch ihm Feuer. »Na!« sagt der Kerl, die Pfeife, die er sich angeschmaucht, im Maul: »nun sollen doch die Franzosen die Schwerenot kriegen!« Und damit, indem er sich den Hut in die Augen drückt, und zum Zügel greift, wendet er das Pferd und zieht von Leder. Ein Mordkerl! sag ich; ein verfluchter, verwetterter Galgenstrick! Will er sich ins Henkers Namen scheren, wo er hingehört? Drei Chasseurs – sieht er nicht? halten ja schon vor dem Tor? »Ei was!« spricht er, indem er ausspuckt; und faßt die drei Kerls blitzend ins Auge. »Wenn ihrer zehen wären, ich fürcht mich nicht« Und in dem Augenblick reiten auch die drei Franzosen schon ins Dorf. »Bassa Manelka!« ruft der Kerl, und gibt seinem Pferde die Sporen und sprengt auf sie ein; sprengt, so wahr Gott lebt, auf sie ein, und greift sie, als ob er das ganze Hohenlohische Corps hinter sich hätte, an; dergestalt, daß, da die Chasseurs, ungewiß, ob nicht noch mehr Deutsche im Dorf sein mögen, einen Augenblick, wider ihre Gewohnheit, stutzen, er, mein Seel, ehe man noch eine Hand umkehrt, alle drei vom Sattel haut, die Pferde, die auf dem Platz herumlaufen, aufgreift, damit bei mir vorbeisprengt, und: »Bassa Teremtetem!« ruft, und: »Sieht er wohl, Herr Wirt?« und »Adies!« und »auf Wiedersehn!« und: »hoho! hoho! hoho!« – – So einen Kerl, sprach der Wirt, habe ich zeit meines Lebens nicht gesehen.“

    So war sein Werk, ganze Kerle, die für ihre Sache kämpften, wie der Kohlhaas auch.

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