Vollständig flach…

26 Nov

Arno Breker: "Sinnende"

In totaler Abkehr von dieser sich der Antike anlehnenden Kunst Arno Brekers äußert sich der Maler und Bildhauer Georg Baselitz in der Süddeutschen Zeitung von heute wie folgt:

„..letztlich ist der Rückgriff auf antike Skulpturen immer augenfällig ( bei anderen Bildhauern, niekisch ).“ Was man von ihren Werken ja nicht gerade sagen kann…„Dieser Modell- oder Motivbezug, der fällt bei mir zunächst einmal vollständig flach. ..Die Dinge, die ich mache, haben irgendetwas mit irgendetwas zu tun, aber mit nichts, was man sieht, erkennt, kennt oder findet.“

Wenn Ihr in des Künstlers Archiv stöbert, so findet Ihr seine Worte bestätigt.

Nehmen wir die Definition des Bundesgerichtshofs, wonach Kunst Ausdruck irgendeines geistig – seelischen Erlebnisses darstellt, so dürfen wir vermuten, daß es  in Georg Baselitz vollständig oder fast vollständig flach aussieht ohne jede besondere Erhebung…

Werbeanzeigen

33 Antworten to “Vollständig flach…”

  1. Silver Surfer Dezember 5, 2011 um 9:12 pm #

    Niekisch,warum werden die Kommentare nichtr mehr angezeigt?

    • Gaffer Dezember 6, 2011 um 12:03 am #

      Weil es keine Kommentare mehr gibt, Silver Surfer.

  2. Kaisers Gedenken Dezember 4, 2011 um 7:15 pm #

    Im metapolitischen Sinne zu erwähnen, ist auch die Architekturrichtung des sogenannten Dekonstruktivismus. Dabei enden zum Beispiel Brücken in der Luft, oder es gibt andere dysfunktionale Elemmente, die bewusst in dieser Weise ästhetisiert werden. Die Wirkung, auf das Kollektivbewusstsein, die daraus hervorgeht, dürfte als eher fragwürdig zu beurteilen sein – nämlich in Richtung sozialer Dysfunktionalität. Anders ausgedrückt, werden entsprechende Architekturrichtungen soziale Auflösungstendenzen möglicherweise oder sogar mit einiger Wahrscheinlichkeit unterstützen.

    Wahrscheinlich ist das gar nicht einmal als Strategie der gesellschaftlichen Auflösung konzipiert. Vielmehr dürfte es auf eine morphogenetische Energie reagieren, die Disfunktionalität beinhaltet und auf diesem Wege, gesellschaftlich unzuträgliche Entwickllungen in die Völker hinein trägt. Das heißt auch, der Architet, der in seiner Arbeit vom Dekonstruktivismus beeindruckt ist, wird sich in der Regel nichts (Negatives) dabei denken, sondern sich einfach für kreativ halten. Die Konsequenzen seines Schaffens hat ihn ja auch an der Uni oder FHS nie jemand in der Weise zu reflektieren gelehrt. Allenfalls vermeint er gesellschaftlich „auflockernd“ zu wirken, was aufgrund seiner laufbahnmäßigen Sozialisierung bei ihm positiv konnotiert ist. Die gesellschaftliche Dimension seiner Arbeit mal aus einer ganz anderen Sicht wahrnehmen zu können, verhindern bei ihm in aller Regel die gesellschaftlich eingeimpften Wahrnehmungsmuster und damit einhergende eben auch morphogenetiische Muster.

    Auf der anderen Seite: Was vermag uns das zu sagen…? Nun, die Rechte oder konservative Kreise könnten in summa ihrerseits gesellschaftliche Entwicklungen metapolitisch durch Kunst, Literatur usw. anstoßen, die eigene morphogenetische Entwicklungen in gewünschter Weise hervorbrächten – Formkreise, die wieder Formkreise entwickeln, die Formkreise nach sich ziehen. Hin zu einem schöpferischen Konstruktivismus sich befreiender Völker.

  3. Kaisers Gedenken November 29, 2011 um 6:04 pm #

    @ Gaffer

    Wie wir unsere Wege auch immer gestalten, finde ich es gut, wenn man sich über Dispute der Vergangenheit hinweg die Hand reicht. Muss nicht gleich in Verbrüderung ausarten, aber für einen versönlichen Tonfall bin ich gerne offen. Mag sein, dass wir demnächst uns noch einmal mit ein paar Unzen mehr in den Handschuhen begegnen, aber auch das will ich nicht unbedingt an die Wand malen. Und ich will auch nicht leugnen, dass ich mich ein Stück sogar an dich als Reibefläche gewöhnt habe. Auch Konflikte verbinden bekanntlich – besonders, wenn jemand so beharrlich immer wieder die Verbindung zu Kontrahenten sucht wie du.

    • niekisch November 29, 2011 um 7:30 pm #

      „wenn jemand so beharrlich immer wieder die Verbindung zu Kontrahenten sucht wie du.“

      Ja, das fällt wirklich auf, Kaisers Gedenken. Auch ich gewöhne mich an Gaffers Gegaffe, sehe es nicht als feindlichen Voyeurismus an, sondern weiß es fast schon zu schätzen..

    • Gaffer November 30, 2011 um 1:59 am #

      Ihr (Bundesbürger) seid zu „dünnhäutig“, damit meine ich eitel und eingeschnappt. Das ist Euer Problem und zwar bei jedem Problem, das sich Euch stellt und Ihr genau deshalb nicht lösen könnt.
      Darum konnte man Euch auch millionen von Alis und Murrads in Eure Wohngebiete schicken und Ihr staunt nur – und das schon seit gut 40 Jahren.

      Ich lebe jetzt genauso lange in der BRD wie in der DDR, jeweils 29 Jahre, ich kann den entscheidenden, mentalen Unterschied beurteilen, glaub mir. Konflikte auszufechten, deutlich aber dennoch wohlwollend seid Ihr nicht gewohnt, es gleitet sehr viel schneller in ideologische Rechthaberei ab, als ich das jemals erlebt habe.

      Der Altbundesbürger ist ein krankes Wesen, selbst die heranwachsenden „Altbundesbürger“ haben alle Zeichen des verkorgsten Ich´s, das ist (vermutlich durch den „großen Bruch“) hier nicht so. Seit 1983 erforsche ich die Eigenheiten des BRD-Menschen.

      • Kaisers Gedenken November 30, 2011 um 3:51 pm #

        Ich glaube, dein Problem ist dein Optiker. Eine neue Brille könnte helfen. Zu dem, was du beklagst, wir seien es nicht gewohnt, Konflikte auszufechten, deutlich, aber dennoch wohlwollend, verweise ich auf meinen letzten Kommentar:

        „Wie wir unsere Wege auch immer gestalten, finde ich es gut, wenn man sich über Dispute der Vergangenheit hinweg die Hand reicht. Muss nicht gleich in Verbrüderung ausarten, aber für einen versönlichen Tonfall bin ich gerne offen.“

        Ich meine, dass ich nach unserer Vorgeschichte über die Möglichkeit des Dialogs mit dir gleich in Jubelschreie ausbreche, kannst du nicht erwarten. Ich würde umgkehrt aber auch nicht denken, du müsstest oder solltest solche von dir geben. (Wieder-)annäherung hat oft etwas mit kleinen Schritten zu tun, und manchmal kann man auch bei einer einigermaßen wohlwollenden Distanz bleiben. Die ist allemal besser als Ablehnung, meine ich.

        Nun ist es für meine Begriffe so, dass du gerne recht ungeniert keilst und austeilst. Wenn man dir jedoch nicht sagt, „Sympathieträger“ oder „Gaffer“, du bist der Tollste, und ich habe eigentlich nur auf dich gewartet, dann bist du nämlich eingeschnappt. Das ist jedenfalls meine Wahrnehmung. Wenn ich dir antworte, betrachte es sogar als gewisses (Rest-)Sympathiesignal. Denn wenn du mir völlig egal wärst, würde ich denken, der kann mich doch einfach mal. Wozu die Energieverschwendung? Da du aber manchmal durchaus nachdenkenswerte Sätze äußerst, mache ich mir halt noch einmal die Mühe.

        Was die Wessi-Ossi-Geschichte betriftt, möchte ich nur erwähnen, dass es Leute in Mecklenburg beispielsweise gibt, mit denen ich mich seit Jahren gut verstehe. In Brandenburg sind mir Landsleute begegnet, die ich als sehr höflich und respektvoll empfunden habe. Gleichzeitig weiß ich, dass bei einigen anderen noch das Ossi-Wessi-Problem im Kopf rumspukt. Das dürfe allerdings morphogenetisch bedingt sein – ein kollektives Energiefeld, das wohl nicht von heute auf morgen ganz zu heilen sein wird. Wenn man Zeit und Energie hat, kann man sich solchen Dingen offen und vorurteilslos widmen. Mir fehlen derzeit die Kapazitäten dafür, wie ich in einem anderen Zusammenhang zu meinen zeitlichen Möglichkeiten generell schon klarmachte.

        Mehr kann ich dazu erst einmal nicht sagen. Ob ich zu allem noch einmal auf Sendung gehe, weiß ich nicht. Dir trotz aller Differenzen alles Gute für dein persönliches Leben, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr…! Das meine ich so, wie ich es sage. Machs gut!

      • niekisch November 30, 2011 um 5:46 pm #

        „Der Altbundesbürger ist ein krankes Wesen, selbst die heranwachsenden „Altbundesbürger“ haben alle Zeichen des verkorgsten Ich´s“

        Immerhin, Gaffer, bin ich jedenfalls noch so gesund, daß ich weiß, wie „verkorkst“ geschrieben wird.

        Und die wirklichen Krankheiten sollten wir uns nicht gegenseitig ankreiden. Was bringt das?

        Zielführender ist wahrscheinlich die Auseinandersetzung um Dr. Clemens Thesen.

      • Gaffer November 30, 2011 um 10:02 pm #

        @ Monarchist:

        Nein – alle, die denken, man hätte auf sie gewartet, liegen notwendig „daneben“, so einziartig ist kein Mensch.

        Das „austeilen“ ist eine Unart von mir, immer genau dann, wenn ich den Eidruck habe, das Gespräch brauchte neuen Schwung, meine „Herkunftsmitbürger“ reagieren darauf, erwartungsgemäß, der kultivierte Altbundesbürger zieht sich daraufhin zurück.

        Ansonsten bin ich von ausgesuchter Höflichkeit und eine Brille trage ich auch noch nicht. Ich wünsch Dir auch ein Frohes Fest und ein gelingenden Jahreswechsel.

        @ Niekisch:

        Siehste, das meine ich, wenn Ihr nicht weiter wißt, kommt hilfsweise wenigstens der Hinweis auf einen Schreibfehler, wenig überzeugend.

        PS. Dr. Clemens ist ein ausgelutscher „Rep“, den Geruch wird er nicht los.

        • niekisch Dezember 1, 2011 um 3:58 pm #

          Man kann auch nicht immer weiterwissen, Gaffer:-) Wer weiß schon alles? Zumindest bemühe ich mich, einen kleinen Beitrag zu leisten.

          Kennst Du Dr. Clemens persönlich, Gaffer? Ich lernte ihn im Raum Unna anläßlich einer Lesung aus seinem Buch „Abendbläue“ kennen, fand ihn sehr ehrlich, offen und konsequent. Eher Nationalist denn bürgerlich. Insgesamt ein sehr sympathischer Mann, der immerhin ja auch seine Existenz durch seine Tätigkeit gefährdet.

      • Gaffer Dezember 2, 2011 um 5:05 pm #

        „… der immerhin ja auch seine Existenz durch seine Tätigkeit gefährdet.“

        Ja richtig, zur mädchenhaften, eitelen Eingeschnapptheit kommt noch Eure unsägliche Feigheit und Wehleidigkeit.

        Wärt Ihr, Leute wie Ihr in die DDR hinein geboren Mielke und Honi hätten Euch geliebt !

  4. Gaffer November 29, 2011 um 2:27 pm #

    Ist i.O., obwohl ich als „Kind der DDR“ einen gewissen Kollektivsinn entwickelt habe.
    Damit meine ich, daß zwei Harteier und zwei Weicheier mit einem wahrheitsagenden
    Kind (siehe: „Des Keisers neue Kleider“) als Korrektiv eine gute Mischung ergäben.

    • niekisch November 29, 2011 um 2:58 pm #

      Metapolitika ist für Gastbeiträge jederzeit geöffnet, Gaffer und zugleich werden a l l e Kommentare zugelassen, die der netiquette entsprechen.

      • Gaffer November 29, 2011 um 3:19 pm #

        Schön, wenn das heute so ist, das war leider nicht immer so.

      • Gaffer November 29, 2011 um 3:30 pm #

        PS. den Namen „Sympathieträger“ hatte ich mir ausgedacht, um rechtes (nicht „rechtes“) Gedankengut zu verbreiten und ganz sicher nicht, um selber als sympathisch zu gelten.
        Ich kann gut und gerne auch unter „Schweinebacke“ oder „Gaffer“ firmieren, wie auch unter meinen sonstigen Netznamen.

        • niekisch November 29, 2011 um 7:14 pm #

          Wenn Du h i e r nur einen nn benutzt, Gaffer,kannst Du Dich nennen wie Du willst.

  5. Kaisers Gedenken November 29, 2011 um 2:02 pm #

    @ Gaffer

    Niekisch ist Blogbetreiber und daher auch Chefredakteur. Das heißt, er gibt als solcher die ungefähre Richtung vor. Wie er das macht, finde ich als demokratisch orientierter Nationalliberaler gut. Dabei ist das, was hier im Blog stattfinden kann – etwa erkennbar an den Wortmeldungen von Niekisch – recht breit aufgestellt. Es könnten sich also auch noch Vertreter anderer Auffassungen hier wohl fühlen. Doch es gibt, meine ich, einfach bestimmte Regeln und Grenzen, die einer redaktionellen Leitlinie entsprechen. Die wird in jedem Pressemedium oder auch Internet-Blog von der jeweiligen Chefredaktion festgesetzt. Wie diese Linie bei ihm in etwa umrissen ist, hat Niekisch ja auch bereits mehrfach erklärt. Da kann man sich doch in diesem Rahmen einordnen und mitmachen.

    Wem deutlich anderes vorschwebt, sollte doch tatsächlich einen eigenen Blog aufmachen, Ich merke schon seit längerem, dass es dich in der Hinsicht eigentlich juckt. World Press Com bietet jedem die Möglichkeit, und ich kann mir nicht vorstellen,dass du computer-technisch unbegabt bist. Außerdem hast du offenbar auch deine Anhängerschar im regionalen Umfeld. Zeit dürftest du auch genug haben. Also, probiers doch einfach mal. Wirklich…!

    Und jetzt möchte ich mal etwas ansprechen, was mich persönlich zwar nichts angeht, was ich aber als Beobachter doch mal kommentieren will. Lass‘ es mich einmal so umschreiben: Wenn jemand eigentlich einen eigenen Laden aufmachen möchte, er in der Hinsicht – aus welchen Gründen auch immer – aber eine innere Blockade hat, kann es schon mal vorkommen, dass er (und sei es unbewusst…!) mit demjenigen konkurriert, der den Laden leitet. Und um es auch mal militäerisch auszudrücken: Wenn derjenige dann noch seinen Kompaniechef vor der Mannschaft anzurempeln versucht, weil er glaubt, eigentlich besser zu wissen, was für die Kompanie gut und richtig ist (siehe jüngere Vergangenheit), wird es auch gewisse Konflikte programmieren. Wie gesagt: Das ist nicht meine Sache, aber da du dich gerade recht offen geäußert hast, finde ich es richtig, dir mal diese, meine Wahrnehmung mitgeteilt zu haben. Und zwar auch, um dir eine Brücke zu bauen.

    Bleibt noch die Erwähnung dessen, was ich im anderen Diskussionsstrang zu meinen zeitlichen Möglichkeiten gesagt habe: Im nächsten viertel bis halben Jahr werde ich mir für das Bloggen aller Voraussicht nach wenig Zeit nehmen. Das ist eine Entscheidung, und ich pflege Entscheidungen durchzuziehen. Was mich in dem Fall allerldings nicht hindern sollte, hier und da ein paar Zeilen zu hinterlassen.

    • niekisch November 29, 2011 um 2:56 pm #

      „wird es auch gewisse Konflikte programmieren“

      Die gab es auf dem Vorläuferblog und deshalb wurde „Sympathieträger“ ja auch sanktioniert, Kaisers Gedenken. „Gaffer“benimmt sich bisher anständig und deshalb darf er sich frei bewegen, zumal er ja nicht zugleich auch unter „Sympathieträger“ schreibt.

  6. Gaffer November 29, 2011 um 12:29 pm #

    @ Monarchist: Interessante Definition für „Weichei“, doch leider nur begrenzt anwendbar, denn Kräfteverhältnisse, Stimmungen und Risiken beachtet wohl auch der „Draufgänger“, wenn er kein Idiot ist. Der offensichtliche Unterschied zwischen dem Einen und dem Anderen ist wohl der, daß der Eine sich von den drei genannten Bedingungen beeiflussen läßt, der Andere diese selbst beeinflußt.

    Ich war es gewohnt, durch körperliche Kraft, Wissen und ein gerüttelt Maß an
    demagogischen Fähigkeiten, dies häufig (nicht immer) erfolgreich zu nutzen.
    Heute bin ich ein älterer Mann, da ist es mit der körperlichen Kraft nicht mehr
    soweit her, für eine gute Netzseite sollte es aber schon noch reichen.

    Ich komme ja nicht umsonst auf Euch beide immer wieder zurück (der Egdir wäre auch noch ein Kandidat, ggf. der jugendliche Prinz mit seinen Fragen an die Gegenwart).

    Da ich mir eine Netzseite weder zeitlich noch inhaltlich allein zutraue,
    wäre das ein (aus meiner Sicht) gelungenes Autorenkollektiv 🙂 .

    • niekisch November 29, 2011 um 2:52 pm #

      Als Du noch „Sympathieträger“ warst, Gaffer, hatte ich Dir bereits angeboten, einen Artikel zu H.v.Kleist einzustellen. Leider kam nichts..

      • Gaffer November 29, 2011 um 3:13 pm #

        Wegen unbegründeter Kündigung und unzmutbarerer Verlustqual.

  7. Gaffer November 28, 2011 um 10:32 pm #

    Ohne weitere Beiträge seid Ihr beide (Niekisch & Monarchist),
    trotz bemühter Gesprächssimulationen ohne jede Bedeutung.

    Wir sollten ein-en kraftvolle-n/s Blo-g/ck für Politik, Geschichte
    und eben besonders für deutsche Kultur aufmachen.

    Antwortet „weich-eier-frei“,
    wenn Ihr bock habt.
    (Das ist Gegenwartspoesie)

    Grüße mit offenstehendem Munde vom „Gaffer“.

    • Kaisers Gedenken November 29, 2011 um 1:30 am #

      Die Sache ist die, dass ich mich als „bekennendes Weichei“ verstehe. Allerdings als eines, das sich gelegentlich mit seinem Mitteln durchaus durchzusetzen weiß. Will heißen: Es gibt einen gesunden „Weichei-Faktor“, der einfach bedeutet, dass du sensibel genug für Kräfteverhältnisse, Stimmungen und eventuell auch für Risiken bist.

      Was diesen Blog betrifft, so liegt m. E. keine simulierte Gesprächssituation vor. Es ist manchmal in letzter Zeit zwar mehr ein Dialog als eine breite Diskussion. Aber es dürften erheblich mehr Leute die Beiträge lesen als hier momentan schreiben. Insofern ist die Veranstaltung sicher nicht wirkungs- und bedeutungslos.

      Was schließlich meine zeitlichen Möglichkeiten derzeit überhaupt betrifft, so habe ich mich gerade im anderen Diskussionsstrang von Metapolitika geäußert (will mich hier nicht wiederholen). Kurzum: Die Zeit und was so in der Luft liegt, ist dazu angetan, sich gegenwärtig genau zu überlegen, wie wo und wann man seine Kräfte einsetzt. Da sehe ich zum großartigen Bloggen – wo auch immer – die nächsten Wochen oder das nächste viertel Jahr wenig zeitlichen Spielraum für mich. Aus Verbundenheit mit Metapolitika werde ich mich das eine oder andere Mal aber noch kurz melden. Und dann weiter sehen…!

      • niekisch November 29, 2011 um 2:50 pm #

        „Aus Verbundenheit mit Metapolitika werde ich mich das eine oder andere Mal aber noch kurz melden.“

        Dafür sei schon vorab gedankt, Kaisers Gedenken.

      • Gaffer November 29, 2011 um 3:37 pm #

        Das war ein besonderer Beitrag von „Schmuseniekisch“.

    • niekisch November 29, 2011 um 2:49 pm #

      Simuliert wird hier nicht, Gaffer. Und in einem stimme ich Dir zu: Für bedeutungsvoll halte ich mich auch unabhängig von Deiner Einschätzung nicht. Wir sind winzige Sandkörnchen.

      Es steht Dir jederzeit frei, ein kraftvolles Blog zu eröffnen. Wer will Dich daran hindern?

      • Gaffer November 29, 2011 um 3:35 pm #

        Niemand, ich wollte nur geeignete (!) Mitautoren suchen.

        • niekisch November 29, 2011 um 7:16 pm #

          Willst Du, daß wir hier eine BGB – Gesellschaft „Kraftvolle Blogger“ aufmachen, Gaffer?:-)

  8. Gaffer November 26, 2011 um 8:28 pm #

    Fast hatte ich freudig gehofft, der niekisch bringt es tatsächlich noch
    zur Kunstbetrachtung eines überragenden Deutschen Künstlers,
    hätte ja sein können, bei diesem Aufmacher… Aber leider, leider…
    Nur der Schorschi Basel-w-itz ist hier das Thema. Chance versaut 😦 .

    • Kaisers Gedenken November 27, 2011 um 1:28 pm #

      Das Wort „gaffen“ beschreibt ja einen Vorgang des Sehens, der damit zu tun hat, „selbstvergessen, häufiger aber sensationslüstern… mit offenem Mund“ (Duden-Online) etwas anzustarren. Nun denn, wenn man so schaut, wird einem beispielweise natürlich die Kritik, die Niekisch an verflachten bzw. verflachenden Kunstversuchen übt, notwendig entgehen…

      • Gaffer November 27, 2011 um 2:49 pm #

        Nicht zwingend, das Gaffen beschreibt hier den dummen Gesichtsausdruck bei dem Versuch, zu verstehen, wie
        man Breker und Baselitz überhaupt in einen Kontext bringt.

        • niekisch November 27, 2011 um 8:18 pm #

          Nun, Gaffer, der Kontext besteht darin, daß Breker sich an der klassischen Skulptur der Antike orientiert, wohingegen Baselitz ja vehement davon Abstand hält und folgerichtig im Belanglosen verbleibt.

      • Kaisers Gedenken November 27, 2011 um 4:01 pm #

        Die Skulptur von Breker heißt ja „Sinnende“, wenn ich die Bildzeile richtig verstehe. Niekisch bringt als Gedankenverbindung also zum Ausdruck, es gäbe Tendenzen im heutigen Kunstbetrieb, die in und für selbigem gleichsam so etwas wie ein Sinnende ausmachen würden. Breker und Baselitz werden aus Sicht von Niekisch also offenbar als Kontraste gegenüber gestellt. So verstehe ich die Eröffnung des neuen Diskussionsstrangs.

        Die Preußische Allgemeine brachte übrigens gerade den nachstehenden Beitrag, der weniger kritisiert als dokumentiert, dabei aber eine eigene Art von versteckter Ironie beinhaltet.

        http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/ist-das-kunst-oder-kann-das-weg.html

Kommentare sind geschlossen.