Archiv | Dezember, 2011

Das Jahr rollt zu Ende…

31 Dez

Das Feuerrad rollt...

So wie dieses Feuerrad alter Tradition unserer germanischen Vorfahren rollt das  ereignisreiche, in mancher Hinsicht erschreckende Jahr 2011 zu Ende. Der Jahreskreis schließt sich und wir  erwarten ein neues Jahr. Möge es ein Jahr der Wende zum Besseren sein. Wir stehn an der Schwelle – Untergang oder Aufstieg! Jeder von uns kann einen kleinen Schritt tun, sich für die Richtung entscheiden, in der er voranschreiten will.

Ich wünsche und erhoffe mir die identitäre Neugeburt unseres Volkes, unserer Nation. Denjenigen, die mit mir auf Metapolitika und den anderen identitären Medien diesen Weg zum Eigenen, Unverwechselbaren, Souveränen gehen wollen, wünsche ich einen guten Jahresausklang und ein neues Jahr 2012, das uns dem gemeinsamen Ziel näherbringt!

Euer niekisch

Vorsicht, Schlange!…

30 Dez

kognitiv fähig...

Unter dem obigen Titel mit dem Untertitel „Schimpansen berücksichtigen, was der Artgenosse weiß“ berichtet Katrin Blawat heute für die Süddeutsche Zeitung  über Sensationelles: Schimpansen haben offenbar kognitive Fähigkeiten, die ihnen bisher nicht zugetraut wurden. „Ich weiß, dass Du nicht weißt, was ich weiß – dieses Gedankenspiel erfordert große kognitive Fähigkeiten. Zu erkennen, daß der Artgenosse weniger weiß als man selbst und den Anderen dann auf den gleichen Kenntnisstand wie den eigenen zu bringen – das hat man bislang nur dem Menschen zugetraut. Doch offenbar sind dazu auch Schimpansen in der Lage,“ schreibt die SZ. Das schließt unter anderen Primatenforschern Roman Wittig vom Max – Planck – Institut für evolutonäre Anthropologie in Leipzig aus Beobachtungen an Schimpansen in Uganda ( Current Biology, online ). „Die Forscher ermittelten, unter welchen Bedingungen die Affen andere Gruppenmitglieder mittels Alarmrufen vor einer auf dem Weg liegenden Schlangen – Attrappe warnten. War sich ein Schimpanse sicher, dass sein Kumpel die Schlange ebenfalls gesehen hatte, stieß er nur in Ausnahmefällen einen Alarmruf aus. Häufiger tat er dies, wenn er wusste, dass sein Artgenosse zwar schon einmal den Alarm gehört, die Schlange aber nicht selbst gesehen hatte – es sich also um einen „teilweise informierten“ Artgenossen handelte. Wusste ein Schimpanse aber, dass sein Kumpel vollkommen unwissend war, also weder den Alarm gehört noch die Schlange gesehen hatte, ließ er in fast allen Fällen seinen Warnruf hören.“ Schimpansen scheinen den Wissensstand der Anderen

Vorsicht, Schlange...

bei ihrem Warnverhalten zu berücksichtigen. Eine erstaunliche Leistung, die unsere entfernten Verwandten in einem interessanten und neuen Licht erscheinen lassen. Uns allerdings aber auch, denn die Untersuchungen zeigen, daß der Mensch auf einem Verwandtschaftsgerüst ruht, das immer mehr  Fähigkeiten erkennen läßt. „Wenn ein Schimpanse seinen Artgenossen warnt, verhält er sich also „selbstlos“ oder prosozial, wie Forscher es nennen: Er hilft den Anderen, ihm selbst nützen seine Rufe hingegen nichts.“  Bisher war die Möglichkeit solchen Verhaltens bei Schimpansen in der Forschung umstritten. „In der aktuellen Studie nahm der warnende Schimpanse sogar ein Risiko in Kauf, um seine Artgenossen zu schützen. Mit den Alarmrufen konnte er nämlich auch Raubtiere wie Leoparden oder andere, feindlich gesinnte ( ?, niekisch ) Schimpansengruppen auf sich aufmerksam machen.  Um dieses Risiko möglichst klein zu halten, ist es für die Primaten nützlich, abzuwägen, wann eine Warnung wirklich notwendig ist.“

Lassen sich aus diesen Erkennnissen auch Verhaltensrückschlüsse auf den Menschen als Primaten und den Schimpansen entfernt Verwandten ziehen? Wie verhalten wir uns als Gesellschaftswesen bei Gefahr? Wie selbstlos, wie prosozial sind wir untereinander? Welche Risiken nehmen wir als Einzelne oder als Gemeinschaft in Kauf, um die Gesamtheit zu schützen?

Fragen, die auf  den Diskurs warten.

Der Jude Levy…

28 Dez

Friedrich der Große...

Zum bevorstehenden 300. Geburtstag Friedrichs des Großen am 24. Januar 2012 stelle ich auf Metapolitika unter der Kathegorie „Fridericus Rex – 300. Geburtstag“  Zitate und Anekdoten um den Alten Fritz ein, die ihn von seinen unterschiedlichen Seiten zeigen. Ich wünsche viel Vergnügen!

„Friedrich wurde mit den sonderbarsten Gesuchen behelligt, aber anstatt dieselben, wie es wohl der größte Theil verdiente, in den Papierkorb zu versenken, machte es ihm Vergnügen, die Gesuchsteller, wenn sie in ihren Anforderungen zu weit gingen, durch witzige oder spöttische Antworten zu beschämen, die der König stets selbst unter das Gesuch zu schreiben pflegte. So bat Levy, ein reicher Berliner Jude, den König inständig, er möge der Berliner Judenschaft befehlen, daß ihm, Levy, auch ohne Bart der Zutritt in die Synagoge gestattet ist. Friedrich schrieb darunter:

„“Jude Levy soll mich und seinen Bart ungeschoren lassen!““

( Humor Friedrichs des Großen, 12. Auflage o. J. Robert Lutz Verlag, Stuttgart, S. 54 )

In Bereitschaft…

27 Dez

Bereitschaft...

I n   B e r e i t s c h a f t   s e i n   i s t   a  l l e s!

( Shakespeare, Hamlet )

Wichtiger als die entsicherte Waffe, das gezogene Schwert ist heute die geistige Bereitschaft. Bereit sein, auf  Lagen hellwach mit den richtigen Begriffen und Verhaltensweisen reagieren, charakterstark bereitstehen, um Verantwortung zu übernehmen, die Führung zu ergreifen, Kraft auszustrahlen, die Wende herbeizuführen. Bald ist es soweit und wir werden geprüft, können Gold im Schmelztiegel sein. Wenn wir versagen, werden wir Flugsand sein, der in alle Richtungen verweht wird. Du kannst Dich entscheiden, kannst in beide Richtungen gehen.

Weihnacht macht die Türen weit…

23 Dez

Die Sterne sind zur Stell´...

 Weihnacht macht die Türen weit, Himmel stehen offen, und ein Licht voll Fröhlichkeit hat die Erd´getroffen.

Weihnacht macht die Fenster hell, zündet an die Kerzen. Und die Sterne sind zur Stell´, wandern in die Herzen.

Weihnacht macht das Herz bereit, hört es lauter pochen, mitten aus der Dunkelheit wird das Jahr gebrochen.

 ( Hans Baumann )