Sich noch einmal vergegenwärtigen…

15 Feb

Staatsbriefe – Recapitulatio…

Das haben die  Staatsbriefe  Dr. Hans Dietrich Sanders, die zuletzt im Dezember 2001 erschienen und die ich seit nunmehr 10 Jahren des öfteren schmerzlich vermisse, wahrlich verdient. Unter der  Kategorie „“Staatsbriefe“ – Recapitulatio“ werde  ich als ehemaliger Autor, Abonnent und Leser der Staatsbriefe versuchen, in aller Bescheidenheit  dem Gold dieser Publikation einen Schmelztiegel zu geben und diesen in die virtuelle Welt zu stellen. Ich möchte damit einem Gedanken Dr. Sanders folgen, der auf die Frage, ob die  Staatsbriefe ein Erfog waren, aussprach: “ Es ist nie sinnlos, Gedanken in die geistige Sphäre einzuspeisen.  Machiavelli, Bodin und Hobbes blieben lange wirkungslos. Und doch entstand aus ihren Überlegungen später in ihrem Sinne der Staat.“ ( Maass, Sebastian, Herausg:  Hans Dietrich Sander „Im  Banne der Reichsrenaissance“, Regin Verlag, Kiel 2011, S. 116 ). Möge aus Dr. Sanders Unermüdlichkeit, Unerschrockenheit, nationalem Dissidententum ghibellinischen Geistes wenigstens  eine Säule unseres derzeit in tiefem Schlaf  liegenden und neu zu erweckenden Reiches erwachsen..

Ich sehe die Hefte der Staatsbriefe mit dem letzten Heft 12/2001 beginnend  rückwärts durch und stelle Inhalte ein, die mir wesentlich und zeitangemessen erscheinen.

Den Anfang setze ich mit dem letzten Abschnitt des letzten Eingangsartikels aus Dr. Sanders Feder  “ Tod und Verklärung“: “ Es gibt noch eine Chance und die hat Rudolf Alexander Schröder 1919 auch schon gesehen. Sie liegt darin, daß die triumphierenden Mächte auch dem Niedergang verfallen. Das geschieht vor unseren Augen in einer Weise, die uns froh stimmen kann, daß keine Macht der Welt eine Transfiguration verhindern kann, wenn uns das Desaster wieder auf die Beine stellt.“ ( Staatsbriefe 12/2001, S. 2 )

Über einen Disput im Kommentarbereich  freue ich mich, besonders darüber, wer die triumphierenden Mächte waren und auch jetzt noch sind.

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21 Antworten to “Sich noch einmal vergegenwärtigen…”

  1. reinigungskraft Februar 20, 2012 um 10:56 pm #

    Ich wollte dich gar nicht dazu überreden deine Arbeit zu ändern. Auch wenn alles sinnvoll ist, braucht nicht jeder auch alles zu machen. Ich selbst versuche das Tagesgeschehen wieder etwas stärker zu vernachlässigen.

    • niekisch Februar 21, 2012 um 1:01 pm #

      Verstehe schon, reinigungskraft. Ich hänge mein Fähnchen nicht in den Wind, andererseits greife ich vernünftige Vorschläge gerne auf. Wer weiß schon noch, was heutzutage richtig ist. Der Wahnsinn rotiert..

  2. C.Sar Februar 19, 2012 um 5:13 am #

    Sonntagfrüh um fünf schreibt Dir gar keiner, merke ich. Da muß wohl niemand außer mir dem Säugling die Brust … ehhh die Flasche geben Schade, keine politischen noch großväterlichen Gespräche im Netz.

    Die Sache mit D-Ex wüßte ich aber doch gern.

    • niekisch Februar 19, 2012 um 7:21 pm #

      Da Deine und Gaffers IP – Nummern identisch sind,C.Sar, bitte ich Dich um Auflösung Deiner selbst. Doppel – Accounts sind hier nicht erlaubt. Dee-EX kannst Du leicht ergoogln. Es ist eine patriotische Sängerin.

      • C.Sar Februar 19, 2012 um 8:06 pm #

        Das mit der I.P. stimmt nicht, da bei der Art, wie ich das
        Netz benutze, eine Übereinstimmung ausgeschlossen ist.

        Das „gugeln“ von D-ex brachte mir eine Enttäuschung, weniger,
        was diese Dame betrifft, vielmehr Deinen Musikgeschmack betreffend.

        • niekisch Februar 20, 2012 um 11:45 am #

          Doch, C.Sar, die IP – Adressen s i n d identisch. Gerne kann ich Dir die mit 4 beginnende komplette Zahl per E-Post mitteilen. Aber Du kennst sie ja selber.

      • C.Sar Februar 19, 2012 um 8:15 pm #

        PS. Der Behelfsgaffer ist unwiederbringlich vergangen. 🙂 .

      • C.Sar Februar 19, 2012 um 8:21 pm #

        PS. Vorteil: Mit der jetzt vorliegenden GMX-Adresse
        erreichst Du mich tatsächlich jederzeit und gerne 🙂 .

  3. reinigungskraft Februar 15, 2012 um 9:37 pm #

    Ich muss einmal mehr Werbung für As der Schwerter machen. Unbedingt an prominenter Stelle. Deep Roots hat das Vorwort von Professor Kevin MacDonalds Kultur der Kritik übersetzt. Das Vorwort ist annähernd eine Zusammenfassung seiner Triologie über das Judentum, Antisemitismus und die Zersetzung (und die Zersetzer) der Gesellschaften europäisch-stämmiger Menschen:

    http://schwertasblog.wordpress.com/2012/02/15/die-kultur-der-kritik-vorwort-von-professor-kevin-macdonald-zur-ersten-paperback-ausgabe/

    Ich finde es schön, dass du weiter machst!
    Falls du kontroverse Artikel diskutieren willst, ohne dich mit Gerichten anlegen zu müssen, kannst du das evtl. nichtöffentlich (Passwort-geschützt) für einen ausgewählten Leserkreis versuchen.

    Der Artikel hatte mir gefallen. Ich habe nur davon abgesehen ihn weiterzuempfehlen, da du Wert auf einen ruhigen Blog legst.

    Der Kanal könnte dir auch gefallen:
    http://www.youtube.com/user/theodiskfolk

    • niekisch Februar 15, 2012 um 9:47 pm #

      Das schaue ich mir an, reinigungskraft.

      Der fragliche Artikel hat fast dazu geführt, daß die Arbeit wieder mal umsonst gewesen wäre…Einige Zeit beschäftige ich mich deshalb mit Zitaten aus den Staatsbriefen, aber nicht nur deshalb, sondern weil ich meine, daß dieses hochwertige Gedankengut nicht durch Zeitablauf verschüttet werden darf. Ob es Interesse findet, weiß ich natürlich nicht. Ich versuche es einfach mal. Das Tagesaktuelle wird ja schon durch eine Vielzahl von Medien bearbeitet.

      Es freut mich, daß Du Dich gemeldet hast.

      • Gaffer Februar 15, 2012 um 10:41 pm #

        Auch wer sich nicht meldet, liest mit 🙂 .

        • niekisch Februar 15, 2012 um 11:05 pm #

          Ach, sieh mal an, gutster Gaffer..Deswegen heißt Du ja auch s o ..:-)

      • Gaffer Februar 16, 2012 um 6:36 pm #

        Naja, diese Namensentstehung kannst Du(!) treffender interpretieren.

        In meinem Garten habe ich ganz bewußt Reisighaufen angelegt, wie ich das schon seit 58 Wintern mache, so daß die kleinen stachligen Freunde einen Schlafplatz haben. Das hat man mir damals als Naturschutzmaßnahme beigebracht.

        Doch warum igelt sich der Niekisch genauso zum Winterschlaf ein?

        • niekisch Februar 16, 2012 um 6:55 pm #

          Ich hatte das ja angedeutet, Gaffer. Der Artikel zum 30. Januar stieß auf Unwillen:-) Meine Überzeugungskraft hat dazu geführt, daß es weitergeht.

          Da muß ich halt auf facebook mehr Staub aufwirbeln:-)

      • Gaffer Februar 16, 2012 um 7:10 pm #

        Bestimmt will ich nicht Dein allerletztes Geheimnis aus Dir herausholen, das eine oder andere aber schon, um ein Blog derart zu gestalten, wie Du es früher (!) betrieben hast.

        Nett auch die Anteilnahme des Büchsenbiers von Lidl+Schwarz.

        Auf wessen „Unwillen“ kann ein solcher Artikel zum 30.Januar stoßen und mit welcher unwilligen Macht oder Befugnis ist dieser ausgestattet?

        Wenn ich das immer alles lese, türmt sich eine Hürde
        auf die vorherige und der Spaß kommt abhanden 😦 .

        • niekisch Februar 16, 2012 um 7:37 pm #

          Du als Ex – DDR -ler weißt Du doch, wie offen oder auch subtil das vor sich geht, Gaffer. Blog – Hoster haben „Geschäftsbedingungen“, die sie nach Gusto auslegen können.

      • Sympathieträger Februar 17, 2012 um 2:13 pm #

        Nöh, in der DDR war Keule, nix Subtilität 😦 .

        • niekisch Februar 18, 2012 um 12:43 pm #

          „Offen“ fällt doch unter Keule, oder nicht, Sympathieträger?:-)

      • Gaffer Februar 17, 2012 um 2:15 pm #

        Na Huch, da war noch „mein Impressum“ vom Kommentar
        beim 8-Millionen Honigmann drinne, bitte um Pardon.

      • reinigungskraft Februar 20, 2012 um 12:09 am #

        Der Gedankengang aus dem Artikel kam mir von letztem Jahr bekannt vor:
        http://metapolitika.wordpress.com/2011/05/10/nein-markus-ich-habe-dich-nicht-vergessen/#comment-2961

        Jetzt sehe ich, dass es der selbe Author ist.

        Die Darstellung des Tagesgeschehens ist das Schlachtfeld auf dem wir uns schlagen müssen. Identität und die wesentliche nicht-fluktuierende Information finden wir in anderen (meist älteren) Texten.

        • niekisch Februar 20, 2012 um 11:50 am #

          Erstaunlich, reinigungskraft, wie intensiv Du offenbar Metapo verfolgst. Ich selber erinnerte mich garnicht mehr an diesen Artikel.

          Dein Gedanke zum Tagespolitischen hat natürlich etwas für sich. Herr Dr. Sander selber hat ja in den Staatsbriefen die Tagesereignisse eingebunden. Ich schaue mal, welches Mischungsverhältnis sich zwangslos ergibt.

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