Danke, Herr Grass…

21 Apr

EK, hier am Hals..Obwohl ich mich noch gut daran erinnere, daß Günter Grass in „Katz und Maus“ das Eiserne Kreuz verhöhnte, indem er es vor einem Gemächt baumeln ließ, spreche ich ihm jetzt Dank aus, weil er mit seinem „Gedicht“ zu Israel  an den Säulen unserer Unterdrückung rüttelt. Die „Junge Freiheit“ beschreibt das Wort für Wort durch Karl – Heinz Weißmann auf exzellente Art und Weise: http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5b1520f3da2.0.html

Mit zwei Sätzen bin ich inhaltlich nicht einverstanden, sehe mich aber wegen der Rechtslage außerstande, darauf einzugehen. Nur so viel: das damals lebende deutsche Volk hat das gesetzlich durch die Maske der Offenkundigkeit geschützte Verbrechen an den Juden nicht gesehen, weil es dieses Kreuz, an das wir bis ins letzte Glied geschlagen sind, nicht sehen konnte…

Mein Dank geht insbesondere auch an „Kaisers Gedenken“, der mich auf diesen Artikel aufmerksam gemacht hat.

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12 Antworten to “Danke, Herr Grass…”

  1. sulejmani Horst Mai 15, 2012 um 11:02 pm #

    Ich bereite mich auf den Weltfrieden vor.
    Es kommt alles zu seiner Zeit.

    • niekisch August 18, 2012 um 4:32 pm #

      Vorsicht, sulejmani Verwarnung: Doppelaccount mit „Dolce“

  2. reinigungskraft Mai 8, 2012 um 8:58 pm #

    niekisch,
    danke!

    Die Geschichte aus dem Alltagsleben ist allerdings von Karlfried.

    Diesen Kommentar brauchst du nicht unbedingt freizuschalten.

    • C.Sar Mai 20, 2012 um 4:05 am #

      Na reinigungskraft, da hast Du aber eine echte Fleißarbeit hingelegt, find ich super. Kann man auf Deiner Seite auch einen Link teilen, um sie z.B. auf „Facebook“ etwas bekannter machen zu können(?), würd ich gerne.
      Schönen Sonntag! (Dir auch bester Niekisch, so Du Dich im Wald nicht verlaufen hast und wieder heil nach Hause gekommen bist 🙂 .

      • niekisch Mai 24, 2012 um 4:28 pm #

        Ebenfalls – nachträglich – schönen Sonntag, C.Sar oder schon für den nächsten Sonntag:-)

        Metapolitika wird einige Zeit nicht aktualisiert. Ich bitte um Verständnis.

      • reinigungskraft Mai 24, 2012 um 10:53 pm #

        Ist nicht nötig. Die „sozialen Medien“ Schaltflächen boykottiere ich, weil ich nicht will, dass Leser unnötig getrackt werden. Die Seite ist ursprünglich auch nicht für Massen gedacht, sondern für nationale Blogger, die etwas Hintergrundwissen nachlesen wollen. (Aber so richtig halte ich das selbst nicht ein.) Die Suchmaschinenindizierung habe ich deaktiviert. Die Seite ist aber auch nicht geheim. Wenn du auf irgendwas verweisen willst, kannst du es also gerne tun.
        ―――――――――――――――――――――
        Antisemit ist ein Codewort für Amalek

  3. Ralle Mai 2, 2012 um 8:35 pm #

    Günter Grass hatte schon öfter irgendwie eine Neigung zum Wahnsinn. Ich erinnere da nur, an den seltsam abstrusen und völlig idiotischen Film „Die Blechtrommel“, zu dem er ja seine Romanvorlage lieferte.

    Ab und an, scheint er dann wieder ganz vernünftiges, wie nun sein Gedicht zu Israel, von sich zu geben.

    • niekisch Mai 3, 2012 um 3:03 pm #

      Es fällt auf, daß Gutmenschen, wenn sie älter werden oder keine einflußreichen Posten mehr besetzen, in gewissem Maße zur Vernunft zurückkehren, Ralle.

      Bei dieser Gelegenheit teile ich mit, daß ich auf facebook unter „Ernst Niekisch“ eine offene Gruppe „Metapolitika“ eröffnen werde. Die Breitenwirkung ist dort größer.

  4. reinigungskraft April 25, 2012 um 9:21 pm #

    Dein Kommentar auf meiner Seite hat mich daran erinnert, dass ich noch eine weitere Seite aufnehmen wollte:
    http://weltspiel.wordpress.com/das-weltspiel/

    Karlfried/Weltspiel schreibt seit einigen Monaten viele herausragende Kommentare auf As der Schwerter. Wie ich ihn kenne, wird sich seine Seite auch dem Alltagstrott entgegenstellen und zum Beschäftigen mit weniger stark schwangenden Grundsätzen animieren.

    Meine Linkliste will ich gezielt klein halten und gleichzeitig soll sie ein großes recht(s)-interessantes Spektrum abdecken. Deshalb stehst du nur einmal drin. Bei vielen Blocks ist die Liste so groß, dass ich mir höchstens die ersten drei Einträge angucke. Das will ich vermeiden.

    • niekisch April 26, 2012 um 12:07 pm #

      Natürlich, liebe reinigungskraft, bin ich mit 1x einverstanden:-) Auf der „Metapolitika“ – Seite „Über dieses blog“ wird ja auf die „alte“ Seite verwiesen. Derzeit schreibe ich ja auch mehr auf facebook, weil immer noch das Damoklesschwert über „Metapolitika“ hängt.

    • reinigungskraft Mai 7, 2012 um 8:50 pm #

      Karlfried/Weltspiel hat mal wieder einen so schönen Kommentar gesetzt, dass ich ihn etwas verbeiten will:

      http://schwertasblog.wordpress.com/2012/04/22/wie-du-bundeskanzler-wirst/#comment-22571

      Eine kleine Geschichte aus dem Alltagsleben: Vor einigen Monaten habe ich in Frankfurt einen neuen Personalausweis ausstellen lassen. Ich wurde freundlich bedient und ich habe mich bei der Frau bedankt. Ich habe dann nach ihrem Vorgesetzten gefragt, weil ich mich bei ihm auch bedanken wollte. Ich bin dann zum Vorgesetzten einen Stock höher gegangen und habe ich mich kurz vorgestellt und habe mich für die freundliche Durchführung der Amtshandlung bedankt und noch angefügt, daß ich mich auch gefreut habe, von einer Deutschen oder Europäerin bedient worden zu sein, denn hier sei ja Frankfurt und nicht Afrika.
      Er schaute kurz auf und bemerkte, daß sich Bevölkerung geändert habe und daß auch viele andere Menschen mittlerweile einen deutschen Paß hätten. Ich antwortete, daß dies durchaus so sein könne, daß es mir aber jedenfalls angenehm war, von einer Deutschen bedient worden zu sein. Daß es für mich kein Problem sei, wenn man unterschiedlicher Meinung ist, daß ich ihm als Amtsträger nur einmal eine Meinung aus dem Volke, nämlich meine, sagen wollte, daß ich ihn aber nicht weiter in seiner Arbeit stören wolle.
      Wir haben uns höflich voneinander verabschiedet. Damit war das Gespräch, das nur wenige Sätze lang dauerte, auf höfliche Art beendet.

      – – –

      Ich habe mir vorher überlegt, was ich sagen wollte. Für die Gegenseite kam der Besuch überraschend, sie war nicht darauf vorbereitet, konnte also auf die Schnelle nichts Großartiges bringen. Ehe es brenzlig werden konnte, habe ich mich zügig verabschiedet.
      Für mich bringt dieses kleine Erlebnis noch beim Erinnern Freude, weil ich die Gegenseite im Kern angreifen konnte, beim der Multikultifrage. Und weil ich mein Blatt nicht überreizt habe, sondern nach einer sehr klaren Aussage wieder gegangen bin.

      Fortsetzung in Kommentar 129:

      Übrigens geht es mir nur zur Hälfte um die Wirkung nach außen. Zur anderen Hälfte dient es auch der Ausbildung von mir selbst, damit ich unter Druck ruhig bleibe und klar sage, was Sache ist, jedoch ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Vor dieser Erfolgsgeschichte habe ich zwei-dreimal ähnliche Versuche gemacht, und bei denen habe ich dann als Depp dagestanden. Das gehört auch dazu, man muß Niederlagen verkraften, anerkennen, wenn das Gegenüber schlagfertig oder einfach besser ist und man muß auch über sich selbst lachen können. Schon der Versuch, auch der fehlgeschlagene Versuch, ist für mich ein Erfolg, nämlich das man es sich getraut hat.

      • niekisch Mai 8, 2012 um 9:31 am #

        So wie Du vorgehst, sollten wir alle es machen. S o ist es richtig, reinigungskraft. In Ruhe und Überlegenem Verhalten wächst unser Einfluß. Wie Griechenland zeigt, schrumpft die Macht der Herrschenden rapide dahin. Bei uns kommt das auch, wenn auch unter schweren Opfern.

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