Extrem vereinfachen….I.

13 Aug

Metapolitisches…

„Die Open – Source Programmierer haben gezeigt, daß man die Voraussetzungen für  Zusammenarbeit extrem vereinfachen und eine Möglichkeit schaffen muß, sie auch nachträglich zusammenzuführen. So kann man auf mehr gute Ideen von mehr Leuten zugreifen und gleichzeitig das Chaos eindämmen.“ ( der Web- Analytiker Clay Shirky lt. SZ v. 31.7.2012 )

Vor dem Problem von völlig unabhängig voneinander für ein bestimmtes Ziel arbeitenden Software – Programmierern stehen auch wir: identitäre Kräfte verschiedenster weltanschaulicher und verhaltensmäßiger Art wollen ein bestimmtes Ziel, nämlich Identität  in Souveränität und Gerechtigkeit erreichen. Es schwirren auf den unterschiedlichsten Plattformen Ideenschnipsel herum, die nicht gebündelt und  ( bei den Programmierern mit „Git“ ) zum Zieltext zusammengefügt werden. So vergeht wertvolle Zeit, die wir nicht mehr haben, es entstehen Chaos und sinnlose Zerstrittenheit. Es gibt keine gemeinsames Ziel der Verwirklichung, kein gemeinsam anerkanntes weltanschauliches Minimum, keinen gemeinsam anerkannten Verhaltenskodex, keine gemeinsame Marke, keine Vermarktungsstrategie, obwohl dies bei VoxPopuli und Metapolitika schon seit längerer Zeit versucht wird.

„Die Voraussetzungen für Zusammenarbeit extrem vereinfachen“  –  denken wir nach und debattieren wir hier darüber, wie das zu bewerkstelligen ist. Welche Möglichkeiten haben wir im virtuellen Bereich als Ausgangsplattform einer identitären Zusammenarbeit ?

Die geistig – weltanschauliche  Grundlage für das Wollen der identitären Kräfte kann extrem vereinfacht formuliert werden:

Souveränität – Friedfertigkeit – Identität – Selbstlosigkeit  für  Deutschland!

W i e   bringen wir die identitären Kräfte dazu, auf dieser  vereinfachten Grundlage   z u s a m m en z u k o m m e n?

Eines zumindest ist doch klar:  Angesichts des unmittelbar bevorstehenden Volkstodes der Deutschen und der europaweiten Gutmenschendiktatur müssen zusammenarbeitsverhindernde weltanschauliche Grabenkämpfe um fast jeden Preis vermieden werden..

PS: Hier bin ich auf facebook zu finden: http://www.facebook.com/ernst.niekisch

Werbeanzeigen

16 Antworten to “Extrem vereinfachen….I.”

  1. Grafenwalder September 8, 2012 um 1:09 pm #

    Ich frage mich, ob Winfried Kretschmann nicht auch diesen Begriffen zustimmen würde? Das meine ich mit „schwammig“. Man muss natürlich wissen, aus welcher Richtung sie kommen, um zu erahnen, wie sie zu interpretieren sind. Und gerade wenn ich solche Kommentare wie die von „reinigungskraft“ lese, werde ich das Gefühl nicht los, dass hier der Ausgangspunkt und das Endziel eben ein Nationalismus ist. Und zwar einer, dem als real existierende Ausprägung jener Nationalismus eines gewissen Braunauers am Nächsten kommt.

    • niekisch September 8, 2012 um 9:07 pm #

      Grafenwalder, habe ich nicht einen Negativkatalog des untergegangenen Nationalsozialismus erstellt? Was soll das jetzt wieder? Willst Du wieder Bärtchen rasieren?:-) Oder doch endlich mal eine eingehende Begründung liefern, was das Bemühen hier mit Hitler zu tun hat?

      Herr Kretschmann tritt sicher nicht für deutsche Souveränität und Identität ein, das weißt Du. Du hingegen hast das auf Bunzelrepublik doch immer gefordert oder etwa nicht? Was stört Dich an Friedfertigkeit und Selbstlosigkeit für Deutschland?

  2. sternbald August 18, 2012 um 12:13 am #

    „“Die Voraussetzungen für Zusammenarbeit extrem vereinfachen” – denken wir nach und debattieren wir hier darüber, wie das zu bewerkstelligen ist.“

    Ein Orchester braucht einen Dirigenten, eine Sportmannschaft einen Trainer und einen Kapitän, kleine und große Unternehmen sind hierarchisch organisiert – immer gibt es Führungskräfte an der Spitze, die im Idealfall die besten Eigenschaften für ihre Aufgabe haben und diese verantwortungsvoll ausführen.

    Stellt Euch einmal diese Beispiele – Orchester, Sportmannschaft, Großunternehmen – ohne Führung vor: Wird das gut laufen? Wird es überhaupt laufen? Ich bin fest davon überzeugt, dass die Idee, dass man nur genug Menschen aufklären und die besseren Argumente parat haben muss und dann sehen alle ein, was richtig ist und arbeiten wie von Götterhand gelenkt zusammen, eine Utopie ist. Entweder finden sich Menschen mit dem Genie und den Willen, uns rauszureißen, oder es passiert gar nichts. Menschenmengen und umso mehr Völker sind metaphorisch gesprochen wie Schafherden. Normalerweise gibt in allen Völkern auch Schäfer und Wachhunde, aber die haben sie bei uns abgeknallt oder eingesperrt. Wenn wir dieses Problem nicht lösen, wird sich nichts tun.

    • niekisch August 18, 2012 um 4:40 pm #

      ““Die Voraussetzungen für Zusammenarbeit extrem vereinfachen” – denken wir nach und debattieren wir hier darüber, wie das zu bewerkstelligen ist.”“

      Deinem Text, sternbald, stimme ich zu. Er widerspricht ja garnicht meinem Zitat. Wir haben heute die verschiedensten identitären Kräfte mit unterschiedlichsten Manifesten, Programmen, Marktstrategien, Verhaltensweisen. H i e r geht es darum, Brücken, die auf einem extrem vereinfachten Fundament ruhen, zwischen den verschiedenen Gruppen zu schlagen. Selbstverständlich werden dann ein genialischer Mensch oder mehrere die Initiative ergreifen und das Banner vorantragen. Wir leisten h i e r V o r arbeit. Früher einmal nannte das jemand „Trommler sein“. Darf ich hinzufügen, daß wir auch an der Melodie arbeiten?

  3. Josephine August 17, 2012 um 7:33 am #

    „Und wenn diesem Wollen mit Gewalt begegnet wird, dann werden wir unsere Toten mit uns tragen, die Verwundeten mit ihren blutenden Köpfen zwischen uns mitführen in ein neues Morgen..“
    Niekisch, dann können wir das sofort tun und ansonsten gar nichts weiter. Sprich wir können aufgeben und uns in das uns angedachte Schicksal der totalen Auflösung einfach fügen.

    Deine Gedanken sind leider viel zu positiv gedacht. So einfach ist es leider nicht. Es ist nicht so, dass moralische Überlegenheit und kulturelle Überlegenheit von anderen Mächten / Völkern / Interessengruppen neidlos und freudig anerkannt und deshalb geschont wird.

    Wenn es so wäre, wenn es so funktionieren würde, dann hätte es niemals Vernichtungskriege und Zersetzungsversuche gegen das deutsche Volk gegeben.

    Es ist leider so, dass jede Gruppierung die beste und die „moralisch überlegene“ sein will, und jeden der ebenfalls gut ist als Konkurrenten ansieht, um selber an der Spitze zu stehen.

    Einzelne Menschen haben erkannt dass das Unfug ist, und dass es richtig ist den Besseren, den Überlegenen neidlos anzuerkennen und sich ihm unterzuordnen, da wo es sinnvoll ist, und sich ansonsten am Erfolg oder an der Größe des Besseren zu freuen, sich davon inspirieren zu lassen, davon zu lernen usw. Das ist das Ideal, aber das hat sich noch nicht herumgesprochen, um es mal vorsichtig zu sagen.

    Die Hauptgegner einer deutschen Souveränität sind religiös motiviert. Und diese in jahrtausendealter Denktradition wurzelnde religiöse Motivation sagt ihnen, dass sie allein die besten sind und ihnen allein es gebührt zu herrschen.

    Wenn man sich vor diese Kräfte hinstellt und sagt: „Schaut her wie freundlich und friedfertig wir sind, wir sind absolut gewaltfrei und wir möchten nur unsere Hochkultur leben. Wenn ihr uns vernichten wollt, werden wir keinen Widerstand leisten weil wir möchten dass ihr erkennt was wir sind. Wir sind nicht Amalek und wir sind nicht euer Feind!“

    Nun, dann werden sie uns vernichten. Sie werden nicht innehalten, sie werden nicht nachdenken, sie werden sich nicht von unserem Opfersinn berühren lassen.

    So ist es leider, Niekisch. Du unterschätzt den Vernichtungswillen des Feindes.
    Diejenigen Menschen, die sich von Opfersinn und Edelmut berühren lassen, sind sehr wenige auf diesem Planeten. Die meisten sehen darin nur Schwäche und Dummheit. Um es zu erkennen, müsste es auch in ihnen sein, aber es ist nicht in ihnen. Sie können es deshalb weder wahrnehmen noch würdigen.

    Mit ritterlichen Tugenden kannst du nur einem ebenfalls ritterlichen Menschen Respekt einflößen.

    Ich bin der Überzeugung, dass mit erklärtem Gewaltverzicht einem Gegner gegenüber, der ohne Skrupel jedes Mittel nutzt um sich nach vorn zu bringen, gar nichts zu erreichen ist. Das hier ist ein totaler Krieg, der schon seit Jahrtausenden tobt. Und wenn eine Seite sich freiwillig zurückzieht und sich in die Vernichtung fügt, nun ja dann ist die Sache wohl entschieden. Wenn der moralisch Überlegene aufgibt, dann überlässt er dem moralisch schlechteren das Feld.
    Und das wiederum wäre nicht besonders moralisch, oder?

  4. Josephine August 15, 2012 um 2:59 am #

    Hallo Niekisch, mir ist nicht ganz klar was Du möchtest: Willst Du erst diese Punkte ausarbeiten (weltanschauliches Minimum, Verhaltenskodex, Marke) und dann Anhänger gewinnen, oder willst du erst Anhänger gewinnen und dann diese Punkte ausarbeiten?

    • niekisch August 15, 2012 um 8:13 pm #

      Josephine, zunächst sollten die 4 Punkte Souveränität – Friedfertigkeit – Identität – Selbstlosigkeit für Deutschland durch möglichst viele Menschen mit einem „Ja“ unterstützt werden, damit der Beweis erbracht werden kann, daß bei Konzentration auf ein Minimum an Aussage Brücken zwischen selbst ansonsten verfeindeten Lagern geschlagen werden können. Zweifel an den 4 Punkten können dabei ausgeräumt werden. A n s c h l i e ß e n d werden Marke pp. in Angriff genommen, wobei für „weltanschauliches Minimum“ ( WM ) und „Verhaltenskodex“ bereits bei „VoxPopuli“ und auf „Metapolitika“( Vorläufer ) Vorarbeit geleistet wurde. Bzgl. der Marke steht ein Konzept bereit.

      Ich werde nie die Hoffnung aufgeben, daß selbst in einem heute so überindividualisierten Land wie Deutschland mit einer Geschichtsepoche partiell idiotischer Vermassung ( 1933 – 1945 ) freiwillige Gemeinsamkeit zur Rettung des Vaterlandes vor dem Untergang durch einebnende Globalisierung, besitzergreifenden Islam, Schuld“kultur“ und insbesondere Geburtenschwund über Gruppengrenzen hinweg möglich ist. Liefern wir h i e r den Beweis dafür!

      • Josephine August 16, 2012 um 6:52 am #

        Hallo Niekisch,
        der Begriff „Friedfertigkeit“ erscheint mir fragwürdig. Denn wenn man Deutschland schützen will bedeutet das automatisch Krieg gegen alle Kräfte die Deutschland austilgen wollen und das sind sehr viele. Und ich finde man sollte realistisch bleiben und keine Versprechungen machen die man nachher doch nicht einhalten kann.
        Friedfertig kann man nur sein wenn man seine Feinde alle vernichtet hat oder zumindest gut im Griff hat, und davon sind wir leider sehr weit entfernt. Bitte nicht falsch verstehen ich bin sehr für ein friedliches Verhältnis zu anderen Völkern und Mächten, nur sehe ich keine Möglichkeit das zu realisieren, ohne vorher klare Grenzverläufe ausgefochten zu haben.

        • niekisch August 16, 2012 um 5:51 pm #

          Deiner Kritik, Josephine, ist nicht leicht zu begegnen. Das gestehe ich unumwunden ein. Das Verwenden des Begriffs „Friedfertigkeit“ hat eine Vorgeschichte, in die ich persönlich eingebunden bin. Als Jugendlicher habe ich es in politischen Auseinandersetzungen vor Ort und ganz konkret miterlebt, wohin es führt, wenn schon politische Konkurrenten, nicht erst Staaten oder Imperien Krieg führen. Da wurden Plakate massenhaft zerstört, Boykotthetze betrieben, Menschen in ihrer wirtschaftlichen Existenz vernichtet, verletzt oder gar getötet. Mir selbst sind Pflastersteine, Betonplatten um die Ohren geflogen, ich wurde durch Polizeireiter in Stacheldraht gedrängt, an der DDR – Grenze fast von einem BGS – Panzer überfahren, ich hörte bei einer Kundgebung in Gießen Gewehrschüsse fallen. Immer haben psychische und physische Gewalt Gelüste auf Gegengewalt oder reale Gewalt ausgelöst, wodurch sich die Brutalität hochschaukelt, menschliche Kommunikation unmöglich gemacht wurde. Aus einem Konkurrenten, einem Gegner wird ein Feind, der vernichtet werden muß. Wohin das führt, zeigt das Ausbrennen ganzer Städte samt Bevölkerung ohne jeden Skrupel. Wir Deutschen müßten begriffen haben, daß wir gerade angesichts des uns angehefteten Makels des „Tätervolkes“ und der Beschuldigung, die Hauptkriegstreiber der Weltgeschichte zu sein, schon aus psychologischen Gründen j e d e r Gewaltansage abschwören müssen. Nur höchste moralische Überlegenheit kann uns noch Befreiungsmittel sein. Der Begriff „Gewaltlosigkeit“ reicht nicht einmal aus, weil er sich auf die physische Gewalt beschränkt. Friedfertig muß schon die Gesinnung sein, die Moral eines Volkes, das heute nur noch seine überlegende Kultur als Leuchtzeichen vorantragen kann. Können wir uns gegenüber 1,4 Milliarden Muslimen mit ihrer besitzergreifenden Politreligion mit kriegerischen Mitteln wehren oder durch eine überlegene Moral, die diese altertümliche Kamelfladenreligion abprallen läßt? Ich weiß auch nicht, wie wir dem alles einebnenden Globalismus, der militärischen Zerstörungskraft der Träger dieses Globalismus und der unser Volk traumatisierenden Schuldkultur anders begegnen können als durch absolute Friedfertigkeit. Alle Tapferkeit unsrer Millionen Gefallenen durch die Geschichte hatte nur zum Ergebnis, daß Deutschland immer kleiner geworden ist, seine schönen Städte für immer ihr Gesicht verloren haben, die deutsche Seele zutiefst verwundet ist. Seelisch gesunden können wir nur dann, wenn wir als Deutsche gute Beispiele geben, die Heilung in überlegener Moral finden und so der Welt zeigen, daß Deutschland nicht Amalek ist, sondern eine wunderschöne Sinfonie, die für alle Völker erklingt. Nicht mit Tschingderrassabum werden wir frei, nicht mit Säbelrasseln oder Heckenschützentum, sondern in einem moralisch unanfechtbaren Volksaufstand in weiß mit dem Ruf: Deutschland soll wieder ein Land des fröhlichen Lachens unserer Kinder sein. Mehr verlangen wir nicht, aber auch nicht weniger. Darin ist alles begründet. Und wenn diesem Wollen mit Gewalt begegnet wird, dann werden wir unsere Toten mit uns tragen, die Verwundeten mit ihren blutenden Köpfen zwischen uns mitführen in ein neues Morgen..

        • niekisch August 19, 2012 um 6:31 pm #

          „Hallo Niekisch,
          der Begriff „Friedfertigkeit“ erscheint mir fragwürdig.“

          Dann, Josephine, erläutere ich zuerst einmal, warum ich den Begriff „Friedfertigkeit“ verwende. Ich erwähnte schon, daß er weitergehender ist als bloße Gewaltlosigkeit. Wir denken bei unserem Arbeitsprogramm ja immer daran, daß sich möglichst viele identitäre Kräfte unter e i n e m Banner versammeln sollen. Treffende Begriffe müssen also die Möglichkeit des Annehmens geben.

          Das altgermanische Substantiv, im Mittelhochdeutschen „vride“, bedeutet ursprünglich „Schonung, Freundschaft“, im Gotischen „Versöhnung“. Im germanischen und alten deutschen Recht bedeutete „Friede“ den Zustand der ungebrochenen Rechtsordnung als Grundlage des Gemeinschaftslebens. Persönlichkeitsbezogen mag „innere Ruhe, Seelenfrieden“ gemeint sein. Eine weitere althochdeutsche und mittelhochdeutsche Bedeutung ist „Einfriedigung, Zaun“, sie geht von der Einzäunung des unter Schutz gestellten Bezirks aus und hat unter anderem zur Ableitung „friedlich“ ( mittelhochdeutsch „vridelich, geschützt, friedfertig, ruhig, geführt. In diesem Zusammenhang steht auch das Wort „zufrieden“ mit dem Folgebegriff “ zur Ruhe bringen.“

          Unabhängig vom Umsetzen in der Metapolitik, in einer späteren Regierungpolitik oder der Außenpolitik soll uns der Begriff „Friedfertigkeit“ ein Signum dafür sein, daß wir Deutsche endlich unseren inneren, unseren Seelenfrieden angesichts der heutigen „Schuldkultur“ der Gutmenschen mit ihrer religiösen Hintergrundmacht wieder finden wollen. Ohne Haß und Rache wollen wir unsere eigene, durch fremde Macht gebrochene Rechtsordnung als Grundlage unseres Gemeinschaftslebens in unserem geschützten Bereich, unserem Deutschland, wiederherstellen. Wir wollen wieder zur Ruhe kommen und Deutschland wieder zur ihm gemäßen Ruhe bringen, wozu auch ein wirklicher Friedensvertrag mit Beenden der Friedlosigkeit zählt.

          Ich verwende den Begriff „Friedfertigkeit“, weil wir nicht rasten und nicht ruhen wollen, bis gewaltlos, ohne Haß und Rache der uns gemäße und uns zustehende Friede „fertig“ ist. Der alte, mittelhochdeutsche Begriff „Friedfertigkeit“ ist so gesehen ein sehr moderner Begriff, der als Ausgangsbegriff Wollen und Verhalten einschließt. Ich meine schon, daß „Friedfertigkeit“ in wunderbarer Weise das Schonende und das Kämpferische miteinander verknüpft, womit dem Vernichtungswillen der uns Feindlichen eine überlegene Moral entgegengesetzt werden kann.

          Wer oder was hindert uns daran, den Schwur der Friedfertigkeit aufzugeben und stattdessen zum Schwert zu schwören, es zu ergreifen, wenn das Mittel der Friedfertigkeit der Gesinnung der Friedfertigkeit angesichts der Lage nicht mehr entspricht, untauglich geworden ist? Wie sagte Gandhi?: „Non – Violenz“ ist ein Glaube, ein Bekenntnis, solange sie dauert.“ ( Mahatma Gandhi, Jung Indien, Rotapfel – Verlag 1924, S. 412 )

          Zu Deinen Einwänden komme ich jeweils im einzelnen, indem ich meine Replik zwischen Deinen Text schiebe, Josephine. Ich hoffe auf Dein Einverständnis, daß ich mir dafür noch ein wenig Zeit lasse. Es ist derzeit sehr heiß:-)

  5. Grafenwalder August 14, 2012 um 1:21 pm #

    Tja ich kann mich nicht zu deinen identitären Kräften zählen aber ich bin mal gespannt auf eure Diskussionen hier. Viel Spass und viel Erfolg!

    • niekisch August 15, 2012 um 8:01 pm #

      „ich kann mich nicht zu deinen identitären Kräften zählen“ …aber zu den identitären Kräften an sich? Das interessiert mich schon, Grafenwalder.

      • Grafenwalder September 7, 2012 um 10:42 am #

        Entschuldige die späte Antwort, aber ich habe auch nicht viel zu sagen 🙂 Also: Ich kenne überhaupt keine identitären Kräfte, daher würde ich mich auch nicht zu irgendwelchen dazuzählen. Und die vier Begriffe oben sind höchst schwammig. Und was wäre, wenn ich diesen zustimmen würde? Das ist noch keine Kraft, es gibt in Deutchland soweit mir bekannt ist keine wirkliche Kraft, die auch nur in die Richtung geht, nicht-linke Alternativen zu den Herrschenden zu sein. Mit Außnahme der Neonazis/NPD vielleicht, das ist aber nicht, was ich will, und außerdem sind diese so stark unterwandert und gesteuert, dass sie keine wirkliche eigenständige Kraft sind. Außerdem besitzen sie keine Anziehungskraft, die es ermöglicht, dass sie stärker werden.

        Ansonsten gibt es höchstens potentielle Kräfte, um diese zu sammeln, wäre aber (weit) mehr nötig als 4 schwammige Überbegriffe auf einer Internetseite.

        • niekisch September 7, 2012 um 7:04 pm #

          „Ansonsten gibt es höchstens potentielle Kräfte, um diese zu sammeln, wäre aber (weit) mehr nötig als 4 schwammige Überbegriffe auf einer Internetseite.“

          Du mußt Dich nicht entschuldigen, Grafenwalder. Ich denke schon, daß Du identitär eingestellte Menschen kennst, zumindest doch in konservativen Kreisen und wenn es nur kulturelle Identität ist.

          Leider verhältst Du Dich wie früher auch: Du argumentierst ein wenig am ersichtlichen Wollen des Gesprächspartners vorbei. Habe ich denn nicht deutlich gemacht, daß ich die extreme Vereinfachung gerade zu dem Zweck einsetzen will, überhaupt erst einmal eine Ausgangsplattform für Einigungsbestrebungen einzelner Menschen oder Gruppen zu schaffen? Das kann Dir doch nicht entgangen sein. Im übrigen weißt Du, daß ich seit knapp 2 Jahren ständig darum bemüht bin, über die „schwammigen Begriffe“ hinaus in die Tiefe zu gehen.

          Mich interessiert, wieso die 4 Begriffe Souveränität – Friedfertigkeit – Identität – Selbstlosigkeit für Deutschland keine Anziehungskraft besitzen sollen. Das wäre näher zu begründen. Tust Du mir den Gefallen? Wer will aus welchem Grunde dieser Begriffekombination widersprechen?

          Ich freue mich, von Dir zu hören.

  6. niekisch August 14, 2012 um 11:18 am #

    Deine Hilfsbereitschaft weiß ich anzuerkennen, Josephine. Den vorgeschlagenen Weg möchte ich aber aus jahrzehntelanger Erfahrung nicht gehen. Das sollte uns aber nicht trennen. Ausgangsplattform für die vereinfachte Zusammenarbeit ist das Netz. Prüfen wir also, wie wir die manifestierte Zustimmung möglichst vieler Nutzer gewinnen. Gerne nehme ich Deine Hilfe in Anspruch. Ich schlage vor, daß Du einen oder mehrere Nutzer ansprichst, der dann als Kommentar zu diesem Artikel die Punkte „Souveränität usw. schlicht mit „Ja“ befürwortet und einen weiteren oder mehrere Nutzer anspricht. Wir sehen dann nach einiger Zeit an der Kette bzw. aus dem Schneeball, ob sich genügend Mitstreiter finden, die sich an „Marke“, Verhaltenskodex pp beteiligen wollen. Erst wenn die virtuelle Struktur steht, begeben wir uns in die reale metapolitische Welt..Hilfst Du mir?

    Ich selber spreche niemanden an, weil ich jeden Eindruck fehlender Selbstlosigkeit, des Eigeninteresses, vermeiden möchte.

  7. niekisch August 13, 2012 um 7:41 pm #

    Josephine Erdmann – ( auf facebook „Ernst Niekisch ) “ Mein Vorschlag: Beruft ein Konvent ein. Eine Versammlung, wo alle kommen, die dem zustimmen. Und auf dem Konvent verabschiedet ein Manifest, wo nochmal das Wichtigste in Kürze draufsteht. Das Manifest sollte aber vorher schon vorgeschlagen und diskutiert worden sein. Ich erkläre mich bereit, bei der Vorbereitung und Organisation eines solchen Konvents mitzuhelfen. Ich halte das für wichtig, um „ein Zeichen zu setzen“.

Kommentare sind geschlossen.