Altes und Neues…

27 Sep

Zitat…

„Sei weder der erste, Neuem nachzujagen, noch der letzte, Altem zu entsagen.“

Alexander Pope ( 1688 – 1744 ), englischer Dichter und Essayist

Also, wie es heutzutage heißt, flexibel sein, dem Neuen gegenüber aufgeschlossen, aber nicht unkritisch, am Veralteten nicht kleben bleiben um des unnötigen Bewahrens willen. Das ist garnicht so einfach, weil wir Menschen dazu neigen, uns in Sicherheit wiegen zu wollen, andererseits aber auch oft allzu schnell dem Neuen verfallen, obwohl es genauer Prüfung bedürfte, bevor es angenommen wird. Ein Beispiel: derzeit tummeln sich viele Initiativen, die der BRD, ihrer Regierung, der deutschen Justiz jegliche Legitimität absprechen, neue Staaten auf deutschem Boden oder sogar ein Königreich Deutschland gründen. All das ist letztlich untunlich, sogar kontraproduktiv. Die BRD als Staat ist ein fait accompli, also eine Tatsache, also existent. Das gilt auch für Exekutive  ( Regierung ) und Jurisdiktion ( Rechtsprechung ).  A l l e s, was die diversen identitären Kräfte jeglicher Couleur heute wollen, läßt sich völlig gewaltlos evolutionär  i m  bestehenden System verwirklichen, und wenn es durch eine friedliche Massenbewegung i.S. des Art. 20 IV GG, also einen Volksaufstand, geschieht. Unsere grundgesetzliche Ordnung bietet jede Möglichkeit der Auslegung zum gewünschten Ziel. Also Vorsicht vor solchen Bewegungen, die sich auf Illegitimität berufen. Es könnten z.B. Scientologen sein, die sich wirksame Plattformen im gesellschaftlichen Leben verschaffen wollen oder Eigenbrötler, kleine Fürstlein, die der gemeinsamen identitären Sache mehr schaden als nutzen.

Dies zu erkennen und zu beherzigen ist schon eine revolutionäre  ( rückwälzende ) Tat!

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