Identitäre Bewegung Deutschland – das „große“ Ziel! ( essentials III )

4 Nov

Im Anschluß an „essentials II.“: https://diskuswerfer.wordpress.com/2012/11/03/identitare-bewegung-deutschland-essentials-ii/

I. “Die Identität soll erhalten werden ist das höchste Ziel.” ( Josephine Erdmann“  in der Kommentarspalte zu essentials II ).

Das erkenne auch ich, „Josephine Erdmann“, als das “große” Ziel der Identitären Bewegung Deutschland ( IBD ). Ich halte es aber  schon für richtig,  den Begriff „ethnokulturell“ bei Identität stehen zu lassen,wie es die IBD tut. Denn was nutzt uns vorhandene oder bei Verlust wiederzugewinnende Identität, wenn aufgrund der Bevölkerungsentwicklung gepaart mit Überfremdung mangels deutscher Menschen  keine ethnische Plattform für eine Identität mehr vorhanden ist, auf der zugleich das Kulturelle angesiedelt ist. Alles dies hängt untrennbar miteinander zusammen. So schreibt ja auch die IB, die Lösung der identitären Frage sei unausgesprochenes Hauptproblem und Daseinsfrage für uns alle, wobei diese Daseinsfrage eben gerade nicht unausgesprochen bleiben darf, sondern ins Volk hinausgetragen werden muß, welches der Adressat unserer Bemühungen zu sein hat. Dies läßt sich zumindest aus dem Text der IB ab “Unsere Identität ist für uns..” entnehmen.

Die IB nennt später im Text noch “das oberste Ziel” der Identitären, nämlich das Erhalten der “Vielfalt der Identitäten, der Welt der Tausend Völker und Kulturen.” Sie kann damit nicht die deutschen Identitären meinen, weil ja nach Ansicht der IBD jedes Volk eine ihm eigene Entwicklung und Wahrnehmung der Wirklichkeit besitzt, so daß es anmaßend wäre, aus unserer speziellen Sicht die Identität anderer Völker beurteilen und erhalten zu wollen. Wohl aber können wir Solidarität zeigen mit dem Kampf bedrohter Völker um ihre Identität. Ein wertendes Urteil steht uns da nicht zu.

Wir kommen also zum Ergebnis, daß die Identitäre Bewegung Deutschland ein “großes” Ziel schriftlich benennt.

II. Ist das “große” Ziel der IBD ein “einfaches Ziel”?

Dazu sagt die IBD, “eine abschließende Definition dieser Identität ist kaum möglich.” Folglich haben wir kein einfaches Ziel, sondern – wie unter I – geschildert, ein solches aus mindestens 3 Bestandteilen zusammengesetztes: Ethnos – Identität – Kultur, wobei die Bestandteile sicher insgesamt nicht leicht zu definieren sind. Zur Begründung ein Beispiel: Fordert eine Bewegung einen Staat, wie z.B. damals der Zionismus für die Juden Israel, dann ist das Ziel einfach: Gebiet – Volk – Hoheitsgewalt= Staat. Das ist ein einfaches Ziel.

III. Ist das “große” Ziel der IBD ein “klares Ziel”?

Dagegen spricht schon der Textumfang und die ausdrückliche Erklärung der IBD, eine abschließende Definition der Identität sei nicht möglich.
Auch der im Text enthaltene Widerspruch, der unter I. benannt ist, bringt Unklarheit. Hier müssen m.E. die Verlautbarungen der IBD dringend gestrafft, vereinfacht und verdeutlicht, von Mißverständnissmöglichkeiten und Widersprüchen befreit werden. Dies sollte hier noch eingehend diskutiert werden.

IV. Ist das “große” Ziel der IBD ein konkretes, genau abgrenzbares Ziel?

Konkret ist es schon deswegen, weil es mit einem einzigen Begriff zumindest als Oberbegriff benannt wird: Identität.

Die genaue Abgrenzung hingegen bietet Schwierigkeiten. erkennbar ist das schon am umfänglichen Text der IBD, weil sich eben das Ziel aus verschiedenen Mosaiksteinen zusammensetzt und – wie erwähnt – eine präzise Definition wegen subjektiver Elemente wie dem Willen nicht oder kaum möglich ist. Nehmen wir jedoch Gegenbegriffe wie Multikultur, Globalismus, Eine Welt, bunte Gesellschaft usw. zur Hand, dann sehen wir, daß begrifflich formulierte Abgrenzung möglich ist. Wir werden “das Eigene” im Sinne unserer Identität notwendigerweise mit neuen, eigenen oder bereits vorhandenen, verschütteten Begriffen beschreiben und in die Öffentlichkeit tragen müssen.

V. Ist das “große” Ziel der IBD ein längerfristiges, strategisches Ziel?

Das kann ich jedenfalls uneingeschränkt bejahen. Kurzfristige, operative Ziele muß die IBD noch definieren, wobei sich diese am Verwirklichen des “großen” Ziels zu orientieren haben.

VI. Ist das “große” Ziel der IBD geeignet, das Projekt Identitäre Bewegung Deutschland zusammenzuhalten?

Dafür spricht vordergründig schon die Begriffsverbindung zwischen Ziel “Identität” und dem Namen der Gruppe “Identitäre Bewegung Deutschland”
Es läßt sich auch prognostizieren, daß ein Zusammenschweißen der IDB durch das “große” Ziel “Identität” zwangsläufig erfolgen wird. Denn unsere deutsche Identität ist wegen der demographischen Entwicklung, der Überfremdung und der tiefschwarzen Vergangenheitsdunstglocke über uns auf das Höchste bedroht. Da werden unsere Mitkämpfer – so hoffe und erwarte ich – zu Gold im Schmelztiegel erwachsen. Unsere Programmatik und ein Verhaltenskodex sowie der Wille, die Volkschwester und den Volksbruder als unseren Nächsten zu erkennen, werden das Gold in eine Fassung bringen, die unzerstörbar und notwendend ist.

VII. Die schriftliche Zielformulierung dient dazu, Einzelentscheidungen und tägliche Aktionen über einen notfalls langen Zeitraum hinweg in Richtung des “großen” Ziels zu steuern. Ist das der Fall?

Da habe ich große Bedenken, weil es sich eher um eine programmatische Äußerung der IBD handelt. Daran muß gearbeitet werden.

Du, Josephine, hast das Problem bereits konkret angerissen: “Nur – was müßte denn passieren damit die Identität geschützt wird? Wie soll das in der Praxis aussehen?
Wie sieht eine Politik aus, wie sieht eine Regierung aus, welche die Identität des eigenen Volkes schützt und erhält? Das sollte meines Erachtens genauer formuliert werden, deutlicher, pragmatischer.

Man sollte als Ziel z.B. formulieren: eine entsprechende Präambel in der zukünftigen Verfassung, einen Schwur der Politiker, eine Absicherung, ein Kontrollorgan, eine gesellschaftliche Schicht die dauernd darüber wacht dass die politischen Entscheidungen auch diesem höchsten Ziel entsprechen. Eine andauernde Prüfung, dass die Entscheidungen zu dem Ziel hinführen, und wenn das mal nicht der Fall ist eine sofortige Korrektur der Entscheidungen. Die Forderung nach einem ständigen offenen Diskurs darüber, ob die Entscheidungen das eigene Volk schützen und ihm seine Freiheit sichern. Das sollte man fordern. Man sollte fordern dass die politischen Entscheidungen, Weichenstellungen, Richtungen die eingeschlagen werden dahin führen, und dass das stets begründet wird, nachvollziehbar, rational, begründet wird (Transparenz).”

Eine eingehende Erörterung sprengt den Rahmen dieses Artikels. Das Problem muß angepackt werden!

VIII. Dieser zielgerichtete Inhalt muß von den Begründern des Projekts Identitäre Bewegung so verkündet (und vorgelebt) werden, daß eine Vision erkennbar wird, auf die die Mitstreiter “eingeschworen” werden können. Die schriftliche Zielformulierung dient dazu.

Da die Begründer der IBD bisher virtuell tätig sind, entfällt einstweilen das “Vorleben.”

Eine “Vision” ist durchaus zu sehen: eine revolutionäre Umkehr von der wurzellosen Menschenherde einzelner Individuen zur Welt der 1000 Völker auf identitärer Grundlage, wobei unser Wirkungsfeld das eigene Heimatland, unser Deutschland ist, das auf Rettung wartet.

Einen “Schwur” der Mitstreiter auf die bisherige schriftliche Zielformulierung kann ich mir nicht vorstellen. Da muß ich mir nur Codreanus Bewegung der Grünhemden in Rumänien vor Augen halten. Auf Metapolitika ist insofern schon vorgearbeitet worden, die IBD wird eine Möglichkeit finden.

Auf Eure Meinung in der Kommentarspalte zu den Texten und zu meiner Bewertung freue ich mich!

Euer niekisch

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23 Antworten to “Identitäre Bewegung Deutschland – das „große“ Ziel! ( essentials III )”

  1. Pit November 11, 2012 um 9:13 pm #

    an Reisig November 11, 2012 um 1:04 nachmittags:
    Mir egal ob´s Rasse oder Abstammungsgemeinschaft oder wie auch immer heißt. Nenn es meinetwegen Aussehen:
    Leute die wie Neger aussehen, gehören nicht zu meiner Gruppe. Punkt. Erschieß mich halt.

    Also wenn Neger zu deiner Gruppe gehören, reisig: wieviele Neger in deiner Gruppe sind dann ok: ist deine Gruppe noch deutsch, wenn..: 80% wie Neger aussehen? Wenn…: 60% wie Neger aussehen? Wenn….: 40% wie Neger aussehen? Wenn..: 20% wie Neger aussehen? Hm? 50% Neger sind das „Deutsche Volk“? Ist das wirklcih so, reisig? Bist du dir da wirklich sicher?

    Es tönt so wundervoll großzügig, jedem die Hand zu reichen…
    … aber es gibt einen Unterschied, jemandem die Hand zu reichen, und die eigene Gruppe zu definieren… definieren = „ABGRENZEN“: eine GRENZE: jenseits dieser Grenze…: gehört der eine dazu und der andere nicht! Erschieß mich wenn es sein muß… aber so ist es eben !

    Ich habe oben darauf hingewiesen, daß es eine seltsame Eigenschaft in der psychologischen Verfaßtheit der Weißen gibt (uuuuuuh „Weiße“… schon wieder Völkermord, ist es nicht, reisig?…), nach welcher wir uns… unbegreiflicherweise… SCHÄMEN, wenn wir darauf hinweisen, daß unsere IDENTITÄT RASSISCH ist !!
    Das ist für keine andere Rasse (uuuuu Vorsicht Völkermord, ist es nicht, reisig) ein Problem: nur für Weiße ist es ein Problem
    und ich habe gesagt: wir müssen diese Verfaßtheit reflektieren, uns ihrer bewußtwerden, und dieses Verhalten dann bewußt UNTERLASSEN: denn wir wollen überleben: als RASSE! uuuu und was für ein brutaler Völkermord an allen anderen das aber doch ist…: wenn wir Weißen als Rasse zu überleben wünschen…. pfui !

    • niekisch November 11, 2012 um 10:27 pm #

      Mindestens 50 % der Bevölkerung sehen sich derzeit überfremdet. Willst Du, Pit, diese fast 40 Millionen Menschen mit dem Begriff „Rasse“ gewinnen? Gegen den mainstream, gegen die Meinungsdiktatur? Warum schließt Du Dich nicht mir an und sagst schlicht und ergreifend, daß unsere Abstammungsgemeinschaft der Überfremdung ausgeliefert ist? Oder erfinde bitte einen besseren Begriff. Man muß seinen Arsch auch mal in eine andere Richtung bewegen können, verdammt noch mal. Es bleibt doch ein Arsch.

      • Josephine Erdmann November 12, 2012 um 12:34 pm #

        Inhaltliche Übereinstimmung ist wichtig. Wenn man die hat, kann man sich um das Strategische kümmern, dazu gehört, die Frage nach dem besten Vokabular um die Inhalte zu transportieren. Und die Begriffe, bei denen beim Bürger „die Klappe runtergeht“, vermeidet man dann halt.

        • niekisch November 12, 2012 um 1:00 pm #

          Wie gesagt, Josephine, wir haben ja:

          1. den Begriff „Identitär“
          2. das Lambda – Symbol
          3. m.E. die essentials für das „Identitäre“:
          a) Souveränität
          b) Gewaltlosigkeit außer Notwehrrecht
          c) Selbstlosigkeit, da es in der Abstammungsgemeinschaft gerecht zugehen muß
          d) demokratische Haltung und solches Verhalten, da wir Totalitarismus jeder Art ablehnen

          Ist das etwas für die mindestens 50% der angestammten Bevölkerung, die die Überfremdung und Entfremdung ablehnt oder nicht? D a s sollte debattiert werden. Werden wir uns da einig, dann blüht die Identitäre Bewegung Deutschland…

          Diejenigen, die Veraltetes, Strafbares oder Untragbares wollen, bleiben fern oder werden notfalls abgewiesen.

    • Reisig November 15, 2012 um 8:07 pm #

      Pit, ich gebe dir insofern recht, dass eine Gruppe eine Abgrenzung nach außen braucht, um für alle klar zu zeigen, wer dazugehört und wer nicht. Ohne Abgrenzung entsteht kein fester Zusammenhalt im Inneren (daran scheitert u.a. die EU (zum Glück)). Der Mensch hat aber nicht nur eine biologische, sondern auch eine psychische und eine soziale Dimension. Wer zu einer Gemeinschaft ja sagt und anders aussieht als die anderen, gehört viel eher dazu als der, der so aussieht, sich aber einen Dreck um die Gemeinschaft schert. Die Nation/Volksgemeinschaft ist also nicht nur etwas, das uns von der Natur gegeben wird, sondern vor allem etwas, zu dem man bewusst ja sagt. Es geht darum, die Identität weiterzugeben, die Tradition, das Erbe, die Lebensweise, die Sprache des Volkes. Heute tut es dringend Not, dieses bewusste Bekenntnis im Volke wieder zu fördern. Zum Thema der Rasse/Abstammungsgemeinschaft oder wie auch immer ihr das nennen wollt, möchte ich Oswald Spengler anführen: „Rassereinheit ist ein groteskes Wort angesichts der Tatsache, daß seit Jahrtausenden alle Stämme und Arten sich gemischt haben (…) Wer zuviel von Rasse spricht, der hat keine mehr“ (http://d.wikipedia.org/wiki/Jahre_der_Entscheidung).

      • niekisch November 16, 2012 um 2:20 pm #

        “Rassereinheit ist ein groteskes Wort angesichts der Tatsache, daß seit Jahrtausenden alle Stämme und Arten sich gemischt haben (…) Wer zuviel von Rasse spricht, der hat keine mehr” (http://d.wikipedia.org/wiki/Jahre_der_Entscheidung).“

        Dieses Zitat, Reisig ist etwas verkürzt wiedergegeben, was bei Wikipedia auch nicht erstaunt. Ich habe hier das Originalwerk aus dem C.H. Beck – Verlag von 1933, S. 157. Da lautet der Satz v o r Deinem Zitat: “ Gerade in der germanischen Rasse, der willensstärksten, die es je gegeben hat, schlafen noch große Möglichkeiten.“ Und der Satz danach: “ Es kommt nicht auf die reine, sondern auf die starke Rasse an, die ein Volk in sich hat.“ ( S. 157 ) Das liest sich im Zusammenhang schon etwas anders. Spengler spricht danach stets vom Rückgang der weißen Rasse, den er bedauert. Überhaupt schreibt Spengler sehr widersprüchlich, wird von Christoph Steding deswegen scharf angegriffen und m.E. völlig zu Recht als in seiner Beurteilungskraft beschränkt dargestellt. Immerhin sieht Spengler schon damals, daß Abstammungsgemeinschaften nicht bloß biologistisch definiert werde können, der Begriff Rasse wissenschaftlich letztlich untauglich ist, politisch heute sowieso.

  2. Gerswind November 10, 2012 um 9:25 am #

    Reblogged this on Gerswind.

  3. Pit November 7, 2012 um 1:00 pm #

    Da bin ich ohne Wenn und Aber einverstanden, Niekisch. Das ist ja ganz hervorragend, und überaus erfreulich, wie kompromißlos du das vertrittst. Die Begriffe sind mir ziemlich egal; solange es gelingt, den Volkshassern immer eine Unrechtsgesetzgebung voraus zu sein… Der einzige Grund, historische Begriffe zu verwenden, wäre, aufzuzeigen, daß sie auch damals keineswegs falsch waren und zu Unrecht kriminalisiert sind (also jetzt mal als ganz allgemeiner Schuß, will da nicht für jedes Detail bürgen…).
    Entscheidend ist, sich aktiv als Gruppe, Zusammengehörigkeitsgruppe, Solidargemeinschaft zu begreifen. Nicht entscheidend, ja falsch, ist es, sein Land hermetisch abzuschotten: Leben ist Austausch. Aber Austausch, also Offenheit, ist nur möglich, wenn wir als Entität bestehen bleiben. Als rein praktischer Durchführungsaspekt ist dabei zu beachten, daß der Faktor „Quantität“ eine entscheidende Rolle spielt: 2% Ausländer im Straßenbild sind kein Problem, 20% bedeuten bereits die Zerstörung unserer Heimat (und neben „Quantität“ natürlich: Befristetheit).

    Damit renne ich ja wohl nur offene Türen ein…
    … weshalb ich mein Hauptaugenmerk wirklich auf einen Aspekt legen will, den ich in meinem posting ansprach: unsere psychologische Verfaßtheit: der Weiße ist so mitleidig und gutherzig, daß es ihm unmöglich ist oder äußerst schwer fällt, den Bedürftigen abzuweisen (aber wir müssen uns eben klar machen, was die Priorität ist, wie gesagt, UNS zu erhalten). Was ich also möchte, ist, sich bewußt zu machen, wie sehr wir es mit einem emotionalen Problem zu tun haben: daß es uns aus irgendeinem Grund nicht möglich ist, den Neger des Landes zu verweisen, ohne uns dafür zu schämen. Wir müssen uns unserer psychologischen Verfaßtheit bewußt werden: daß wir Weißen unrettbare Gutmenschen sind. Und wir müssen uns wieder bewußt machen, was die Priorität ist: UNS zu erhalten. DIESER Bewußtmachungsprozeß ist nötig. Denn derzeit kann der Weiße, Deutsche, das Thema „Ausländer“ nicht denken, ohne sich schuldig zu fühlen. Wichtig !

    … und als kleine Geste des guten Willens… formuliere ich einmal probehalber um: aus „aus irgendeinem Grund nicht möglich ist, den Neger des Landes zu verweisen“ mache ich auch gerne „den Dunkelhäutigen“, „den Afrikaner“, was auch immer… wie gesagt: es geht um das Ziel, wenn dies es erfordert, sich dem Unrechtsterror des Regimes zu entziehen durch Sprachanpassung, bitte sehr. Meine Begriffswahl war nur ein kleiner bewußter Widerstandsakt gegen das Tyrannenregime.

    • niekisch November 7, 2012 um 3:41 pm #

      „der Weiße ist so mitleidig und gutherzig, daß es ihm unmöglich ist oder äußerst schwer fällt, den Bedürftigen abzuweisen“

      Pit, da die IBD mich derzeit sehr beschäftigt, mache ich es kurz. Du verstehst das bitte. Gerne will ich mich auch einmal ausführlicher äußern. Auf dem Vorgängerblog http://www.Metapolitika.wordpress.com findest Du einige Texte zur psychischen Verfaßtheit der heutigen Deutschen. Insbesondere in den Artikeln und Kommentaren zum „WM“, dem weltanschaulichen Minimum für die identitären Kräfte. Da wird die Frage des Menschenbildes und unseres Glaubens an ein Höheres erörtert. Kernpunkt ist das von Dir Angeschnittene: die psychische Verfaßtheit.

      Ich habe damals schon ausgeführt, wie das Christentum die seelische Verfaßtheit unserer Vorfahren und aller weißen Völker beeinflußt hat. Ganz kurz gesagt: Den ungestümen furor teutonicus positiv besänftigend, andererseits den Stolz der einst Freien umbiegend bis brechend. Hinzu kommen die ständigen geschichtlichen kollektiven Katastrophen wie Völkerwanderung, Hunneneinfälle, Kreuzzüge, Bauernkrieg, die vielen richtigen Kriege zulasten unseres Volkes, das zumeist auf beiden Seiten kämpfte, die beiden verlorenen Weltkriege, die Charakterwäsche, Gehirnwäsche, induziertes Irresein durch Schuldmaschinengewehrfeuer usw. usw. Ein Thema für sich..

      Wir Deutsche und überhaupt die durch die Auflöser aller Dinge betroffene Welt müssen erst wieder lernen, das Eigene ich in seinen Wert einzusetzen, dann wird – wenn es nicht zu spät ist – alles gut.

      Der Begriff „Neger“ ist m.E. angemessener als „Schwarzer“, sowohl vom etymologischen her als auch vom Phänotyp. Welche Negr(o)iden sind schon wirklich schwarz? „Neger“ ist allerdings durch gutmenschliches Gekeife aus dem mainstream – Wortschatz ausgeschlossen.

      Ich persönlich habe als Schüler viele wunderbare Menschen dieser Herkunft kennengelernt, weil meine Eltern bei uns zu Hause ein Zimmer für Austauschstudenten freigemacht haben, die in der benachbarten Jugendherberge keinen Platz fanden. Kein einziger dieser Gäste hat sich danebenbenommen, alle waren nett und hilfsbereit, sind aber dann auch wieder abgereist. Für mich waren sie auf diese Weise ein wirklicher Gewinn. Wir müssen uns schon die Mühe machen, unserer deutschen Art gemäß gerecht zu urteilen. Der Deutsche Name in der Welt rührt doch daher, daß wir immer noch als „die Goden = die Guten“ angesehen werden. Daran haben auch die Auflöser aller Dinge trotz aller Schuldvorwürfe gegen uns nicht sehr viel ändern können.

      Und: Je mehr die Auflöser aller Dinge den Bogen überspannen, desto schneller und heftiger zerbricht er..

      • Reisig November 11, 2012 um 1:04 pm #

        Aussagen, wie die, dass „Andersrassige nicht zu uns Deutschen gehören“, haben den gleichen Effekt wie die gewalttätigen schwarzen Blöcke auf Demonstrationen. Sie führen dazu, dass die Anliegen der anderen, gemäßigten Demonstranten nicht gehört werden. Es ist erschreckend zu sehen, wie sich im schlechtesten Sinne rassistisches Gedankengut in der identitären Bewegung ausbreitet und dabei die hochwichtige Forderung nach dem selbstbestimmten Dasein der Deutschen korrumpiert. Hier bitte ich Sie, niekisch, um klarere Stellungnahme. Sie grenzen sich ausdrücklich vom Rassismus ab, wenn er uns aber entgegenschlägt, wird er nicht zurechtgewiesen.
        Ich verstehe die Deutschen als Gemeinschaft von Menschen, die vieles gemeinsam haben, wobei aber nicht alle alles gemeinsam haben müssen (Abstammung als hinreichendes, aber nicht als notwendiges Kriterium der Volkszugehörigkeit). Unter den Kriterien ist natürlich die Herkunft zu nennen, aber auch Dinge, die adaptiert werden können, und zwar die Sozialisation (Kultur, Sprache) und die Staatsangehörigkeit. Ich selbst verwende den Begriff der Rasse für eine vage Einteilung der Menschen in morphologische Gruppen, allerdings ohne wertmäßige Hierarchie, so wie man es ja auch im Tierreich tut.
        Wenn wir zulassen, dass die identiäre Bewegung in eine neue Kohorte nazisitischer Umtriebe verkommt, wird sie wie alle bisherigen derartigen Umtriebe niemals öffentliche Wirksamkeit erlangen und die Geschicke des deutschen Volkes werden weiterhin von den linksliberalen, globalistischen Eliten bestimmt werden getreu dem Motto „divide et impera“.

        • niekisch November 11, 2012 um 8:40 pm #

          Reisig, höflich bitte ich um Verständnis dafür, daß ich nicht ständig A l l e s wiederholen kann. Denn zu diesem Thema habe ich schon immer mehr als deutlich geäußert. Deshalb in Kurzform:

          1. Ich verwende den Begriff Rasse nicht. Er war gestern, ist heute und morgen nicht aussagekräftig, wissenschaftlich und erst recht politisch untauglich.

          2. Lieber rede ich von Abstammungsgemeinschaft mit geistig – kulturellem Überbau. Natürlich ist die gemeinsame Abstammung notwendiges Kriterium der Volkszugehörigkeit.

          3. Wenn Deutsche herabgewürdigt, körperlich angegriffen werden, dann befürworte ich jederzeit bei gegenwärtigen rechtswidrigen Angriffen das Notwehrrecht auszuüben.

          Ansonsten stimme ich Dir zu.

  4. identitärer Franz November 7, 2012 um 12:27 pm #

    Mit großer Freude habe ich Ihre Seite gefunden. Es ist für mich
    besonders beeindruckend, wie sehr Sie sich für unsere Bewegung
    einstzen.Möglicherweise ist dies unsere letzte Chance.

    Ich bin noch zu unerfahren, um zu wissen, was die Zunkunft bringen wird.
    Darum wende ich mich an Sie, sehr geehrter Herr Niekisch.

    Ich habe mit großem Interesse und Aufmersamkeit Ihre Artikel gelesen,
    ich würde mich freuen, wenn Sie weiterhin so vorbildlich Arbeit leisten.

    • niekisch November 7, 2012 um 3:50 pm #

      Herzlichen Dank, identitärer Franz, für dieses große Lob, das mich bestärkt.

      Die Zukunft kenne auch ich nicht, aber mein Empfinden, gepaart mit umfangreicher Erfahrung und Lektüre der deutschen Geschichte sagt mir, daß unser Volk auch die jetzigen Püfungen bestehen wird.

      • identitärer Franz November 7, 2012 um 7:22 pm #

        Vielen Dank nocheinmal Herr Niekisch, dass Sie sich überhaupt die Zeit nehmen sich mit unserer Bewegung so umfangreich auseinander setzen und mir auch geantwortet haben. 🙂

        Meine Freunde und ich arbeiten schon an dem Aufbau der Identitären in Deutschland und nach alldem, was sie bereits jetzt schon getan haben, wollte ich Sie fragen, ob Sie nicht Lust hätten
        der Identitären Bewegung als erfahrener Mann beizustehen?

        • niekisch November 7, 2012 um 7:27 pm #

          identitärer Franz, das tue ich gerne und bin auch schon unterstützend tätig:-)

  5. Pit November 6, 2012 um 8:00 pm #

    Was keiner auszusprechen wagt, ist, daß Andersrassige nicht zu uns Deutschen gehören.
    Solange dieses Tabu nicht fällt, kann nicht sinnvoll geredet werden.
    Zwar finde ich gut, daß die IBD ne Tonne Nebelkerzen wirft, um diese harte Wahrheit nicht so einfach und krass zu sagen. Aber wenn das nicht hinter allem steht, ist´s halt sinnlos.

    Es gibt eine große Scham zu sagen: ein Neger gehört nicht zu uns.
    Bevor wir nicht diese Scham überwinden, werden wir nichts gewinnen.

    Man mache sich klar: wenn es auch schamvoll sein mag, einen Menschen auszuschließen: wir fühlen uns nicht wohl, wir werden uns niemals wohl fühlen, solange wir Neger als Deutsche betrachten müssen. Und wir haben keine Pflicht gegenüber dem Neger!: wir haben eine Pflicht gegenüber uns Deutschen: DAS ist unsere Pflicht. Es mag den Neger schmerzen, sich von uns ausgeschlossen zu fühlen (uuh, und was für eine Gewalttat ist dies, nicht wahr? Wir bilden eine Gruppe, und zu Gruppen gehört der eine dazu und der andere nicht: oh je welch Gewalt), aber das ist zweitrangig. Klar und hart gesagt: das muß uns egal sein. Denn unsere Pflicht besteht gegenüber UNS Deutschen. Unsere Pflicht ist es, UNS zu erhalten, Punkt aus.
    Das ist die Art Wahrheit, die wir noch nicht gelernt haben auszusprechen. Aber es hat einfach keinen Sinn, vor dieser harten unangenehmen, uns häßlich erscheinenden Wahrheit davonzurennen: wir müssen uns stellen ! Es gibt ein „Wir“, und der Neger ist gut und recht aber er ist nicht „Wir“. Und wir werden uns niemals in unserem Land wohl fühlen, solange wir Neger als „Wir“ betrachten müssen. Ja, so verdammt simpel ist es. So wenig Goethe und Schiller und Beethoven ist in alledem, so sehr es sich der schöngeistige Rechtsintellektuelle auch wünschen mag. Der Neger ist kein Deutscher und das klingt nicht schön, aber ohne daß wir uns durchringen das auszusprechen, werden wir nicht gücklich sein !

    Das ist die Aufgabe: das zu lernen.
    Dann können wir etwas gewinnen.

    • niekisch November 7, 2012 um 11:47 am #

      „Es gibt ein “Wir”, und der Neger ist gut und recht aber er ist nicht “Wir”.“

      Pit, ich weiß nicht, ob Du „Metapolitika“ von Anfang an, auch die Vorgängerplattform http://www.Metapolitka.wordpress.com, verfolgt hast. Da habe ich i m m e r ganz klar zum Ausdruck gebracht, daß die deutsche Staatsordnung bis zur Änderung durch die Scheindemokraten das „ius sanguinis“, das Abstammungsrecht aufgrund des Blutes, besser der genetischen under der daran gebundenen geistig – seelischen Konstitution, beinhaltete. Damit ist eigentlich alles gesagt. Konsequent habe ich hier immer gefordert, das „ius sanguinis“ wiederherzustellen, neu zu konstituieren. Weiterhin habe ich klipp und klar erklärt, daß bis zum Lösen der Überfremdungsfrage notfalls ein Fremdenrecht eingeführt werden muß, damit überhaupt noch etwas zu retten ist.

      Die Identitäre Bewegung erklärt das alles in Anlehnung an den früheren Alain de Benoist, die Texte werden derzeit überarbeitet und ich werde mich an der Debatte beteiligen. Auf jeden Fall ist es richtig, sich konsequent von früheren, z.T. auch wissenschaftlich überholten Terminologien zu verabschieden. Wer heute noch uneingeschränkt im historischen Sinne begriffe wie Rasse, Blut, Rassismus usw verwendet, begibt sich m.E. auf die Ebene des Vergangenen, des wissenschaftlich Falschen und ohne Not auch des Totschlagssprechs der Gutmenschen.

      Aus diesen Gründen verwende ich den Begriff „Rasse“ grundsätzlich nicht. Wer gehört rein, wer fällt raus? Gehören Türken und Juden nicht auch zur weißen Groß“rasse“? Obwohl die Türken teils ein asiatisches Turkvolk und die Juden ebenfalls aus Vorderasien stammen und erhebliche genetische Abweichungen zeitigen, was sich auch in Krankheitsdispositonen äußert usw.

      Intelligenter sind wir, wenn wir meinetwegen von Gengemeinschaft reden und dabei nicht vergessen, daß uns zusätzliche geistig – seelische Konstituanten von anderen Gruppen abheben. Dann läßt sich viel präziser argumentieren, wir bewegen uns im Bereich des Naturwissenschaftlichen, sind nicht gezwungen, uns mit den Begriffen des Gegners/Feindes befassen zu müssen, vor ihm in die Defensive oder sogar auf die Knie zu gehen. Vor allem bewegen wir uns aus dem Bereich des strafrechtlich Bedeutsamen heraus, machen es den scheindemokratischen Gesinnungsjägern schwer, uns zu kriminalisieren. Es kommt hinzu und das ist der wichtigste Punkt: Nur s o läßt sich das Herabwürdigen anderer Menschen und Großgruppen verhindern.

      Ich kann jetzt hier nur kurz andeuten, im Rahmen der IBD wird intensiv gearbeitet werden.

      Einverstanden, Pit?

  6. Wahrheitskrieger November 6, 2012 um 12:49 pm #

    Deine identitäre Bewegung ist ein Judenclub und du denkst, du könnest in dieser von dir selbstbezeichneten neuen 68er-Bewegung eine Rolle spielen.

    • niekisch November 6, 2012 um 3:03 pm #

      Da Du für die Wahrheit kämpfst, Wahrheitskrieger, helfe ich Dir wahrheitsmäßig ein wenig auf die Sprünge:

      1. Die Identitäre Bewegung Deutschland ( IBD ) ist nicht meine Bewegung, denn ich habe sie weder initiiert noch gehört sie mir, denn ich habe sie nicht gekauft.
      2. Die Identitäre Bewegung ist kein Judenclub. Wenn Du es weiter behauptest, dann belege es mit einem nachvollziehbaren Beweismittel ( Bild, Text, Zeuge, Augenschein ). Wie heißen die Juden, welche Funktion haben sie?
      3. Wann und wo habe ich die Identitäre Bewegung Deutschland eine „neue 68-Bewegung“ genannt?
      4. Woher weißt Du, wie und was ich denke?
      5. Woraus entnimmst Du, daß ich denke, in der IBD eine Rolle spielen zu können?

      So, Butter bei die Fische, wie wir hier im Ruhrgebiet sagen,Wahrheitskrieger..

  7. niekisch November 5, 2012 um 6:45 pm #

    Chantal-Cheyenne Meier schreibt zum Artikel I.:

    „Ein großes Ziel für die IBD: Bedingungen zu schaffen, die ein Aussterben (denn für nichts anderes steht der Euphemismus “demografischer Wandel”) der Deutschen zu verhindern. Der demografische Abwärtstrend muß gestoppt werden, sowohl quantitativ (Deutsche vs. Migranten) als auch qualitativ (gebildete Schichten vs Unterschicht).“

    Dazu habe ich mich geäußert: Ohne ethnische Plattform ( Volk ) keine Identität.

  8. Moritz Haberland November 4, 2012 um 7:22 pm #

    Das geht aber nur, wenn Du die Kommentare nicht verschluckst 🙂 .

    • niekisch November 4, 2012 um 7:43 pm #

      Ich verschlucke nicht nur, Moritz, sondern ich scheide sogar aus, wenn nicht hart am so wichtigen Thema gearbeitet wird.-)

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  1. Bringen uns die Identitären den Volkstod? « Cundars Wortpresse - Januar 3, 2013

    […] ist „niekisch“ von Metapolitik oder Diskuswerfer. Für ihn gehört es zum guten Ton, nicht von “Rasse” zu sprechen, lieber von “Abstammungsgemeinschaft”. Liest man dann etwas im Kommentarbereich, findet man eine Diskussion über “Schmuden” […]

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