Da sage ich nein, „I…..“ und „Identitäre Bewegung Deutschland“…

8 Nov

Mein Herz gehört mir

so wie es ist.

Ich schenke es dir

und deiner Bewegung

doch lieber noch nicht.

Denn würde ich´s tun

so hätte ich keins.

Und herzlos zu lieben

gelänge mir nicht.

Vielleicht gäbst du mir deins

hättest ja immer noch eins

nämlich meins.

Doch von ganzem Herzen

dich lieben

nur statt von meinem

nun eben in deinem

e i n s c h n ü r e n d   kleinen.

Da sage ich nein

behalt lieber meins.

Behalte du deins.

( Nach „Brieflein“ von Erwin Messmer  *1950)

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13 Antworten to “Da sage ich nein, „I…..“ und „Identitäre Bewegung Deutschland“…”

  1. Grafenwalder November 10, 2012 um 10:25 pm #

    Götz Kubitschek über die französichen „Identitären“:

    „Das Ganze findet jenseits von Skin-Aufmärschen oder Demonstration freier Nationalisten statt, und es war aufschlußreich, daß einer der jungen Köpfe des Bloc Identitaire, Jean-David Cattin, mir das am Sonntag dezidiert auseinandersetzen wollte: Es sei sehr wichtig zu begreifen, daß am Anfang der politischen Arbeit des Blocs ein intensiver Reinigungsprozeß gestanden habe: keine NS-Symbolik, keine NS-Sympathisanten – dies nicht aus taktischer Erwägung, sondern aus grundsätzlicher Überzeugung. Letztlich, so Cattin, sei es darauf angekommen, daß man den oft nur an einer guten Gruppe oder an Aktion interessierten jungen Leuten etwas besseres würde anbieten können als das, was die Alte Rechte böte. Dies sei gelungen.“
    http://www.sezession.de/34605/beim-bloc-identitaire-in-orange-strukturen.html

    Vielleicht haben die deutschen „Identitären“ einen ähnlichen Plan. Und da muss man sich dann eben von bestimmten Leuten trennen, die gerne Mitstreiter wären.

    Nur meine persönliche Vermutung, bin nicht wirklich drin in der Materie, geschweige denn in der Szene. Reime mir das nur so zusammen nach dem Überfliegen verschiedener Blogs und Artikel.

    • niekisch November 11, 2012 um 8:14 pm #

      „Vielleicht haben die deutschen “Identitären” einen ähnlichen Plan. Und da muss man sich dann eben von bestimmten Leuten trennen, die gerne Mitstreiter wären“

      Genau diesen Plan hat die Identitäre Bewegung Deutschland, Grafenwalder. Deine Vermutung ist richtig. Wie weit allerdings das Distanzieren geht, will ich hier nicht ausbreiten, weil das Erkenntnisse aus nichtöffentlichen Debatten sind.

      Wenn Du Genaueres wissen willst, dann brauchst Du Dich nur auf der Plattform der IBD auf facebook melden. D u wirst sicher nicht zurückgewiesen.

      • Projekt Ernstfall November 11, 2012 um 11:01 pm #

        Ich bin kein Freund des Distanzierens, und ich mußte in anderem Zusammenhang bereits einmal den Rechtsweg wählen um mich (erfolgreich) mit bestimmten Vorwürfen auseinanderzusetzen. Daß die IBD offenbar die Grenzen des Akzeptierten relativ eng zieht, kann ich aber nachvollziehen und halte es für ein Zeichen von Professionalität. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß sich eventuelle Differenzen zwischen Ihnen und der IBD nicht durch ein offenes persönliches Gespräch beilegen ließen.

        • niekisch November 12, 2012 um 12:29 pm #

          Projekt Ernstfall, da ich nicht tratsche, deute ich den Bogen der Verpönten nur an: er erstreckt sich über a l l e s, was mit NS, einem wie auch immer gearteten nationalen Sozialismus, konservativen Revolutionären der Weimarer Zeit wie Ernst von Salomon und seinen „Geächteten“, aber auch Moeller van den Bruck und Albert Leo Schlageter, den Freikorps zu tun hat. Selbst ein so genialer Künstler wie Arno Breker, der Kleinplastiken nach antiker Tradition von unerreichter Schönheit geschaffen hat, findet keinen Respekt. Damit nicht genug: Selbst die Sezessionisten des Herrn Kubitschek sind in Verdacht. Wo soll das enden?

          Nach wie vor halte ich die Identitäre Bewegung Deutschland für eine absolute Notwendigkeit, weil die Not gewendet werden muß.

          Ich denke, der überspannte Bogen wird wieder zurückschwingen, es wird Vernunft einkehren, man wird sich darauf besinnen, daß der unangreifbare Begriff „identitär“ vorhanden ist, ein unangreifbares Symbol mit dem Lambda. Jetzt kommt es nur noch darauf an, daß mindestens 4 Grundsätze eingehalten werden:

          1. Stelle n u r das E i g e n e heraus.

          2. Distanziere Dich von Nichts und Niemandem, bevor Du nicht konkret angegriffen wirst. Dann pariere auf Deinem Feld mit Deinen eigenen Begriffen.

          3. Eine Identitäre Bewegung Deutschland muß sich von Begriffs wegen grundsätzlich für j e d e s Mitglied unserer Abstammungsgemeinschaft öffnen, wenn es die geltenden Gesetze einzuhalten bereit ist und mitarbeiten will.

          4. Die Stärke des eigenen Wollens bestimmt über die Kraft der IBD, nicht das Ausschließen von Ideen und Menschen.

      • Moritz Haberland November 12, 2012 um 1:23 pm #

        @ Niekisch : Ich habe Dir schon lange nicht mehr so vorbehaltlos zugestimmt wie bei diesen 4 Punkten.

        Leider kommt in der BRD immer vor dem Organisieren zwangsläufig das Distanzieren. So wird das nichts.

        • niekisch November 12, 2012 um 2:09 pm #

          Freut mich, Moritz. Und noch mehr freue ich mich, wenn Du Dich an der weiteren Debatte beteiligst. Das gilt auch für den jungen Adeligen,wenn er sich ordentlich beträgt:-)

      • Gerdalem November 13, 2012 um 12:02 am #

        Punkt 2,geehrter Herr Niekisch ist sehr von Nöten !
        Wir leben in der Bundesrepublik Deutschland,im Jahre 2012 !

        • niekisch November 13, 2012 um 5:28 pm #

          Welcher Punkt 2. ist gemeint, Gerdalem?

  2. Gerswind November 10, 2012 um 9:24 am #

    Reblogged this on Gerswind.

  3. Ernstfall November 9, 2012 um 2:43 pm #

    Woher der Sinneswandel?

    • niekisch November 9, 2012 um 6:11 pm #

      Hallo Ernstfall,

      das ist nicht ganz leicht zu erklären, weil ich nicht zu den Leuten zähle, die intrigieren, Interna ausplaudern, nachtreten. Wer auch nur einen kleinen Teil meiner Artikel auch auf dem Vorgängerblog http://www.Metapolitika.wordpress.com gelesen hat, der weiß, daß ich seit 47 Jahren,seit 2 Jahren auch im Netz, all meine Kraft – selbst bis zum Hungerstreik – dafür verwende, zu einer Einheit der identitären Kräfte – mit einem möglichst weiten Brückenschlag zwischen den Lagern – zu gelangen.

      Es wurde jetzt mein blog betreffend eine Forderung erhoben, die ich nicht erfüllen kann, ja, die es mir unmöglich macht, die IBD zumindest derzeit weiter zu unterstützen.

      Das abgewandelte Gedicht drückt meine Stimmungslage aus. Mehr will ich dazu nicht sagen. Hierfür bitte ich um Verständnis.

      Da mir die identitäre Sache im Interesse Deutschlands und unserer Nachbarvölker von höchster Bedeutung ist, tue ich weiter das Meine, begleite kritisch, aber fair die IBD und warte ab, bis sich die Einsicht durchgesetzt hat, daß ich mit meiner Meinung und Vorgehensweise vielleicht doch nicht völlig daneben liege.

      Gruß

      niekisch

      • Ernstfall November 9, 2012 um 6:33 pm #

        Ich kenne Ihre Texte und stimme diesen weitgehend zu. Muß man sich aus dieser Perspektive wegen der IBD Sorgen machen?

        • niekisch November 9, 2012 um 9:01 pm #

          Da ich, Ernstfall, wie ausgeführt, nicht treten will und zum Beleg der Sorgen Zitate aus internen Debatten anführen müßte, begnüge ich mich einstweilen mit e i n e m Satz:

          Wer einen wohlwollenden „Mitvater der Bewegung“, dessen Arbeit bisher zu fast 500 Artikeln, mehreren Tausend Kommentaren und 116568 Aufrufen von Metapolitika geführt hat, letztlich nicht haben will, der scheint irgendetwas nicht ganz richtig zu sehen und zu machen. In Abwandlung des Satzes „Die Revolution frißt ihre Kinder“ kann hier vielleicht bereits gesagt werden: Die Revolution frißt ihre Väter.“ Das Problem betrifft aber nicht nur mich, sondern berührt vor allem auch sachliche Bereiche.

          In weiteren Artikeln zur Entwicklung der IBD werde ich die berechtigten Sorgen anhand älterer Texte auf Metapolitika belegen, dabei aber immer die Hoffnung, es werde noch alles gut, durchschimmern lassen.

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