10 identitäre Brüderlein…

11 Nov

10 Brüderlein…

10 identitäre Brüderlein,

die wollten schlau nur sein –

sie schmissen schnell den Nazi raus,

da warens nur noch neun.

9  identitäre Brüderlein,

die wollten schlau nur sein-

ein Rassist wurde festgemacht,

da warens nur noch acht.

8 identitäre Brüderlein,

die wollten schlau nur sein-

sie distanzierten  sich sehr übertrieben,

da warens nur noch sieben.

7 identitäre Brüderlein,

die wollten schlau nur sein-

sie jagten nach der Nazi- Hex,

da warens nur noch sechs.

6 identitäre Brüderlein,

die wollten schlau nur sein-

einer lief mit braunen Strümpf,

da warens nur noch fünf.

5 identitäre Brüderlein,

die wollten schlau nur sein-

einer soff Germanenbier,

da warens nur noch vier.

4 identitäre Brüderlein,

die wollten schlau nur sein-

einer rührt den nationalen Brei,

da warens nur noch drei.

3 identitäre Brüderlein,

die wollten schlau nur sein-

Sozialismus sehnt der eine frech herbei,

da warens nur noch zwei.

2 identitäre Brüderlein,

die wollten schlau nur sein-

e i n e r   vollends  dazwischen,

er äußerte sich feiner ,

fiel doch dem Wahn zum Opfer,

da war es nur noch einer.

1 identitärer Bruder,

der fühlt sich jetzt allein,

und fragt sich immer wieder:

Wie konnte das denn sein?

Es ist ihm ungeheuer:

A l l e i n  steht er am Steuer!

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10 Antworten to “10 identitäre Brüderlein…”

  1. Moritz Haberland November 12, 2012 um 4:44 pm #

    Oh jeminee, ich geh am Stock. Jeder „Ossi“ weiß, daß der durchschnittliche „Wessi“ irgendwie geschädigt ist, ich erlebe das seit meiner Umsiedlung 1983. Doch in welcher trüben Brühe Eure Hirne aufgeweicht, gewaschen, gespült und geschleudert wurden, ist schier unbegreiflich (Stichwort : Negerköpfe-Pit und Tätersohn-Niekisch).
    Nur Josephine scheint mir noch intakt zu sein.

    Mein Großonkel hatte einen gewissen Dienstgrad in der Schutzstaffel, meine Oma war Funktionärin des BDM in Stettin, mein Vater fuhr einen Panzer usw… Ich bin und wäre aber in meinem ganzen Leben nicht auf die Idee gekommen, einen von meinen Verwandten, die mich ernährt und erzogen haben, auch nur der kleinsten Missetat zu bezichtigen.

    Euer Problem ist sicher kein deutsches Problem sondern eine westdeutsche Paranoia, darum wächst auch nicht zusammen, was eigentlich zusammen gehört, weil es an keiner Ecke paßt. Meine Deutsche Identität ist eine ganz andere als Eure, Schade.

    • niekisch November 12, 2012 um 6:02 pm #

      Oh, jetzt fängt das schon wieder an, Moritz. Muß ich Dich über den Konditionalsatz aufklären?:-) Dann fällt Dein Wessi – Trauma jedenfalls mich betreffend ein wenig in sich zusammen..

      • Moritz Haberland November 12, 2012 um 6:13 pm #

        Bester Niekisch, ich meine und meinte Dich nicht persönlich, auch den mir unbekannten Pit nicht. Du mußt davon schon abstrahieren und auf das eigentliche Problem schließen. Ich habe sehr viele nette Menschen in Westdeutschland getroffen, klug, hilfsbereit aber selten mutig. Viele waren an dem verzweifelt, was man ihnen als ihre Geschichte angedreht hat, ohne noch selbst festzustellen oder offen zu formulieren, was daran stimmt oder nicht. Das meine ich.

        • niekisch November 12, 2012 um 7:08 pm #

          Bester Moritz, wir hatten uns ja schon einmal über die differenzierte „Wäsche“ in Ost und West unterhalten. Darf ich Dich bitten, zum eigentlichen Thema zurückzukehren. Vielleicht kannst Du mal konkret etwas zu den 4 Punkten sagen. Das wäre schön und hilft uns weiter.

  2. Josephine Erdmann November 12, 2012 um 6:54 am #

    Identitär sein und an der Zeit des NS nichts Positives entdecken können („sympathisieren), funktioniert nicht. Dazu sind die inhaltlichen Übereinstimmungen einfach viel zu groß. Aus diesem Grund ist ein Distanzieren auch nicht glaubwürdig. Für Franzosen mag das alles noch gehen, das kann man dann durch geschichtliche Unkentnis und fehlende historische Kontinuität erklären, für Deutsche funktioniert es nicht.

    • niekisch November 12, 2012 um 12:36 pm #

      Josephine,

      liegt denn ein Beurteilen des historischen NS letztlich überhaupt in der Hand irgendeines von uns? Indem die herrschende Zeitströmung grundsätzlich das Gegenteil des historischen NS tut und propagiert, wozu sie der NS ja regelrecht durch sein damaliges Extremdenken und Extremverhalten auch zwingt, ist ein historisierendes Beurteilen doch garnicht möglich. Deswegen – s. zu Projekt Ernstfall-: Nur das Eigene herausstellen und lagebedingt reagieren.
      Wenn wir uns von vorneherein und grundsätzlich distanzieren, dann müssen wir uns am Ende von uns selber distanzieren. Ich z.B. dürfte mich eigentlich garnicht öffentlich äußern, denn meine Eltern lebten in der Zeit von 1933 – 1945. Damit waren sie nach gutmenschlicher Diktion zumindest Mittäter durch Unterlassen, ja sogar durch aktives Tun, weil sie am Entstehen einer Nachtätergeneration aktiv beteiligt waren, indem sie mich gezeugt und geboren haben. Auch ich war Täter, weil ich mit Tätern zusammenlebte und mich sozialisieren ließ. Da lobe ich mir doch die Nachkommen unschuldiger Anatolier, die ohne Erbsünde unser schuldbeflecktes Land betraten und erst kultivierten..Ließe sich mit denen eine zukunftsträchtige Identität besser bewerkstelligen? Taucht dieser Gedanke nicht hin und wieder schon auf?

      Fazit: Freiheit zum Denken und Handeln gibt nur das j e t z t Eigene, das wir noch haben.

  3. Pit November 12, 2012 um 2:12 am #

    Bei Gelegenheit wäre ich neugierig zu erfahren, auf welche Vorgänge konkret dieses Lied anspielt (akute Distanzitis irgendwo aufgetreten..? Ich krieg das alles nicht mit… also Neugier)…

    … aber was mich zur Tastatur greifen läßt ist… wieder mal ein … zufälliger Gedanke:
    da sehe ich also die Köpfe in dem Bild zu diesem Artikel
    -> und es will mir scheinen..: als seien die Gesichter, ganz einfach als die Gesichter, die sie sind: bereits: „rassistisch“

    -> und da komme ich WIEDER auf dieses seltsame Phänomen…. der SCHAM, der Scham des Weißen, im Zusammenhang mit allem was Nichtweiße angeht…

    … aber um es auch gleich zu sagen: ich glaube, es ist die Scham über die eigene grenzenlose Überlegenheit.
    Yep. Bedaure. Bin von Hause aus kein Suprematist. Ich beobachte nur.
    Und da stelle ich fest: wenn ein Weißer; einer von uns; ein Nordischer: sonen Kopf sieht: mit Wulstlippen. Und mit ner schwitzigen Haut. Mit Kraushaar: …was er empfindet ist: diese Kreatur ist mir nicht gleich. Ich stehe höher als diese Kreatur
    -> DAS ist es, was der Nordische empfindet
    -> und DAS ist der Grund, warum ALLES was im Zusammenhang mit Nichtweißen steht, schambesetzt ist… denn der Nordische schämt sich, wenn er nicht Solidarität, und Hilfsbereitschaft, in sich fühlt, denn das ist unsere Moral, unsere Moral die in unsere Gene eingeschrieben ist (und das ist die Andockstelle, an der angesetzt wird… und warum der Trick überhaupt funktioniert, der vielleicht der stärkste Trick ist, den unsere Feinde überhaupt haben: WHITE GUILT ! SCHULD ! Schuld ist die Methode, die uns in Selbstverleugnung zwingt, in Selbsthaß, und in das Annehmen der eigenen Ausrottung).

    Und nochmal: nichts davon… denke ich mir aus… weil ich das so wollte, weil ich das toll fände….: es ist einfach nur: Beobachtung.

    Ich habe also… früher, auf dieses seltsame Phänomen der Scham hingewiesen, der Scham des Nordikers im Bezug auf alles, was mit Nichtweißen zu tun hat
    -> und der neue Schritt in diesem posting ist, daß ich es benenne: WAS diese Scham verursacht, und diese Scham wird verursacht von einem unzweifelhaften Überlegenheitsgefühl gegenüber Menschen die solche Köpfe haben.

    Ich weiß nicht… was das bedeutet, was daraus folgt, wie es einzuordnen und zu interpretieren ist. Ich beobachte. Vielleicht kann ich später besser verstehen.

    Als Konsequenz für den Moment bleibt nur: wir Weiße müssen verstehen, daß wir Scham empfinden, wenn wir Nichtweiße sehen, und zwar Scham darüber, daß wir uns diesen Kreaturen grenzenlos überlegen fühlen; was aber mit unserer Moral der Solidarität und Bescheidenheit unvereinbar ist: aber wir dürfen das nicht dazu führen lassen, daß wir als Rasse aussterben! DAS ist das einzige, dessen ich mir im Zusammenhang mit diesem ganzen Komplex sicher bin: wir dürfen nicht aussterben !

    Das ist alles für den Moment, was ich aus dem beobachteten Phänomen machen kann; ich hoffe, es später besser zu verstehen und einordnen zu können. Aber das soll ein tabuloser Beitrag gewesen sein, der ausspricht, was ein jeder Weißer seit Jahr und Tag fühlt – und niemals auszusprechen wagte! : weil bezüglich dessen seit Jahr und Tag eine unbezwingbare und niemals artikulierte Scham über dem ganzen Geschehen lastet.

    Das soll so nicht bleiben ! Wir werden jetzt über diese Dinge sprechen. Wir werden sie aussprechen, und wir werden sie anschauen und wir werden sehen, was wir daraus machen. Wir werden einen großen Prozeß beginnen: in dem wir diese Dinge auf den Tisch legen: alle. Jedes einzelne von ihnen. Wir werden in uns hineinschauen, wir werden unsere Gefühle betrachten: was löst das in uns aus. Was empfinde ich. Was ist meine Position. Wir werden nicht länger aus Scham wegsehen; die Gefühle in uns begraben. Das ist der große Prozeß der Seelenschau, der jetzt passieren muß. Wo wir ohne Tabu in uns hineinschauen, ohne Tabu, ohne uns von anderen etwas vorschreiben oder verbieten zu lassen: wir schauen in uns hinein und wir beschreiben, was wir in uns vorfinden.
    Die Zeit des schamvollen Schweigens, des den Mantel des schamvollen Schweigens Darüberdeckens, die ist jetzt vorbei. Hier muß jetzt hingesehen werden und die Antwort gefunden werden !

    • niekisch November 12, 2012 um 12:52 pm #

      Pit, zur Distanzieritis s. meine Antwort an Projekt Ernstfall.

      Also die 10 Köpfe waren die einzige, die ich als gif zu 10 Menschen gefunden habe. Es geht nur um die Zahl, alles andere ist Spekulation. Wäre es anders, hätte ich nicht vom Steuermann gesprochen, denn die Köpfe auf dem Bild ermangeln ja des Körpers. Im übrigen stellt sich gerade auch für Afrikaner das Identitätsproblem.

      Im übrigen wiederhole ich, daß ich den Begriff Rasse nicht verwende. Die Begründung hatte ich bereits geliefert.

      • mauretania November 15, 2012 um 2:25 pm #

        Rasse, Rasse, Rasse.

        Keine Diskurshoheit der Linken. 🙂

        • niekisch November 15, 2012 um 3:15 pm #

          Mit dem Begriff „Rasse“ ist die Diskurshoheit der „Linken“ ganz bestimmt nicht zu brechen, mauretania.

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