Identitäre Bewegung – kuschelrechts?…

12 Nov

Den nachfolgenden, überwiegend die Identitären in Österreich betreffenden Text von Rainer Springenschmid stelle ich hier komplett zur Debatte, weil er auch auf die Ursprünge der Identitären und das Problem des „Distanzierens“ von anderen Ideen, Gruppen und Personen eingeht. Auf Beiträge aus allen politischen Lagern freue ich mich.  Zensur und Ausgrenzung gibt es auf Metapolitika nicht. Nur Strafbares wird sanktioniert. Die Bilder sind von mir eingebunden.

Vielleicht regen Text und hoffentlich lebhafte  Debatte zum Nachdenken darüber an, ob das Blockieren meiner Mitarbeit auf der Koordinationsseite der Identitären Bewegung Deutschland und die Weigerung, mich für das identitäre Forum  freizuschalten, wirklich sinnvoll waren:

Die Kuschelrechten

 „Mit dem Slogan „0% Rassismus, 100% Identität“ geben sich die Identitären als die netten Rechten von nebenan. Gleichzeitig wollen sie aber „Reconquista“ – Europa vom Islam befreien.

Sie behaupten, sie seien gar nicht rassistisch und würden nur die eigene Identität verteidigen – selbstverständlich gewaltfrei. Aber wie glaubwürdig sind die Identitären als „brave“ Alternative zu Rechtsextremen und Neonazis? Sind ihre Distanzierungen von Nationalsozialismus und Rassismus ernst gemeint – oder Taktik?

Heribert Schiedel vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW) will die Distanzierung von Nationalsozialismus und Rassismus „nicht überbewerten“. Es zeige sich, dass solche Bewegungen immer genau dann entstehen, wenn die Exekutive ihren Druck auf die Neonaziszene verstärkt. „Es häufen sich gerade in den letzten Jahren und Monaten die Verhaftungen und Verurteilungen nach dem Verbotsgesetz“, sagt er, „Man kann das durchaus vergleichen mit den frühen Neunziger Jahren nach der Novelle des Verbotsgesetzes und der Verhaftung Gottfried Küssels. Auch damals bildete sich aus der Neonaziszene heraus – und unter dem selben Schlagwort, nämlich Identität – der Versuch, so etwas wie die Neue Rechte auch in Österreich zu verankern.“

Techno in den Neunzigern, Reconquista heute

Nina Horaczek beschreibt die rechte Techno-Szene der Neunziger so: „Die meinten, Techno sei die erste originär germanische Jugendbewegung seit 1945. Sie sahen Techno als Vehikel für eine neue junge Rechte, die sich sehr stark an Philosophen wie Otto Weininger, der „Geschlecht und Charakter“ geschrieben hat, Oswald Spengler („Der Untergang des Abendlandes“), aber auch Ernst Jünger orientiert.“

Anfang der Neunziger Jahre waren es vor allem Schlüsselfiguren wie Christian Böhm-Ermolli und der heutige Wiener FPÖ-Chef Johann Gudenus, die versuchten, eine rechte Techno-Szene zu etablieren, erklärt Falter-Autorin Nina Horaczek, die derzeit für ihre Diplomarbeit zum Thema Neue Rechte recherchiert. Ursprünglich ist die „Neue Rechte“, der sich auch die Identitären zurechnen, sogar noch älter. Erstmals versuchte in den Sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts Alain de Benoist unter dem Stichwort „Neue Rechte“ eine völkisch-nationale Rechte zu etablieren, die sich von der historischen Last des Nationalsozialismus befreien sollte. Benoist ließ sich von linken Theoretikern wie Antonio Gramsci inspirieren, sein Ziel war die Diskurshoheit zu erlangen. Er und seine Mitstreiter versuchten also, rechte Politik in neue Begriffe zu kleiden und diese in der öffentlichen Debatte möglichst weit in den Mainstream zu tragen. Gramsci nennt das „Kulturelle Hegemonie“.

Die Neue Rechte verwendet belastete Begriffe wie Rasse nicht mehr, stattdessen spricht sie von Kulturen. Zentrale Ideologie ist der Ethnopluralismus, den auch die Identitären für sich reklamieren. Dieser proklamiert ein (friedliches) Nebeneinander homogener „Kulturen“, die sich gegenseitig respektieren und untereinander nicht vermischen dürfen. Ethnopluralismus stellt ein Art Apartheit dar, die interessanterweise auch gar nicht so weit weg vom ursprünglichen Konzept des Multikulturalismus ist. Zur Diskurshoheit der Rechten trägt somit im Laufe der Jahre, eher naiv und unfreiwillig, auch die „Gegenseite“ bei.

Neue Rechte und Identitäre

Bis jetzt sind in Salzburg, Linz, Innsbruck und Graz Gruppen aufgetreten, die sich als identitär bezeichnen, in Wien derer zwei, die „Identitären in Wien“ und die „Wiener Identitäre Richtung“ (W.I.R.).

Die Wiener Identitäre Richtung geht da sogar noch einen Schritt weiter und beruft sich auf ihrer Website auf Österreichs multiethnische Geschichte. Sie verwendet dabei sogar einen liberal-linken Kulturbegriff, indem sie die Vermischung von „Kulturen“ als positiv darstellt. Einziger Knackpunkt: die „Islamisierung“ Europas gehe einfach zu weit, der „echte“ Wiener und seine Identität müsse geschützt werden. „Ich habe nichts gegen Fremde, aber diese Fremden sind nicht von hier“, zitiert Nina Horaczek Methusalix aus dem Asterix-Band „Das Geschenk Cäsars“.

Die Identitären distanzieren sich von Nationalsozialismus und Rassismus. Trotzdem stellt sich auch bei ihnen die Frage: ist diese Distanz ehrlich oder ausschließlich taktisch bedingt? Die österreichischen Identitären sind als Gruppen jedenfalls noch zu jung, als dass man diese Frage schon jetzt eindeutig und für alle ihre Mitglieder beantworten könnte.

Nachdem der WAB die ersatzlose Streichung des Verbotsgesetzes und einen „Einwanderungsstopp“ forderte, wurde er aus dem österreichweiten Dachverband ausgeschlossen (und hat somit nichts mehr mit der ÖVP zu tun).

Fest steht jedenfalls, dass die identitären Gruppen eher heterogene Gebilde sind, deren Mitglieder teils aus rechtskonservativen Kreisen, meist aber aus Burschenschaften und teilweise auch aus der Neonaziszene kommen, wie der grüne Nationalrat Karl Öllinger auf dem Blog stopptdierechten.at für die „Identitären in Wien“ festgestellt hat. Die W.I.R. hat jedenfalls auch gute Kontakte zum Wiener Akademikerbund (WAB), bis vor ein paar Jahren noch eine Vorfeldorganisation am rechten Rand der ÖVP.

Identitäre Ex-Nazis

Auch Heribert Schiedel vom DÖW bestätigt: „Die ersten, die in Europa unter dem neuen Namen die Identitären aufgetreten sind, sind in Frankreich aus einer verbotenen neonazistischen Jugendorganisation hervor gegangen. Ähnlich ist es auch in Osteuropa, wo die Aktionsformen, die sie hier auch beim Übergriff auf den Tanzworkshop der Caritas angewandt haben, schon länger beliebt sind, aber in der Neonaziszene.“

Es mag also unter den Identitären welche geben, die sich mit ihrer politischen Mäßigung dauerhaft vom gewalttätigen Neonazismus distanzieren. „Das würde uns natürlich freuen“, meint Heribert Schiedel. Die Geschichte der Neu-Rechten Bewegungen in Europa zeige aber, dass solche Gruppen für Viele nur der Versuch sind, Mainstream-tauglicher zu wirken.

Screenshot: ein Mann mit gekreuzten Pistolen, dazu das Logo der Identitären und die Worte "UEBER DIE VIELFALT".

Screenshot: Martialische Bilder und beschwichtigende Worte verbreiten die Identitären gern auf ihren Webpräsenzen.

Richtungsstreit: Die Shoah als Knackpunkt

„Neue Rechte“ im Aufwind?
Paul Pant hat einen Identitären getroffen und mit ihm gesprochen.

Rechte Vereinnahmung von Hardbass
Christoph Weiss über historische Gemeinsamkeiten zwischen Hardbass-Flashmobs und der Instrumentalisierung der Skinhead-Kultur.

Undercover unter Nazis
Der deutsche Journalist Thomas Kuban hat knapp zehn Jahre lang mit versteckter Kamera auf Neonazi-Konzerten gefilmt und ein Buch darüber geschrieben.

In Deutschland, so erzählt Nina Horaczek, seien die Identitären bereits in einen veritablen Richtungsstreit involviert. Der Knackpunkt dabei: die Distanz zu Nationalsozialismus und Antisemitismus. Ein Diskussionstext, der dabei im Mittelpunkt steht, distanziere sich eindeutig von Holocaustleugnern und verwende sogar den Begriff der Shoah, in der extremen Rechten bis dato ein absolutes No-Go. Die Debatten zeigen, dass die klassische, antisemitische extreme Rechte, die in Teilen des politischen Islam (vor allem in seinen antisemitischen Ausprägungen) einen Verbündeten gegen Israel und die USA sah, hier auf eine neue, nach dem 11. September entstandene islamophobe Rechte trifft, die im politischen Mainstream deutlich bessere Chancen hat, wie die Debatte um Thilo Sarrazin zeigt.

Manche Rechte versuchen, um beide Richtungen unter einen Hut zu bekommen, sich mit aberwitzigen Verschwörungstheorien aus der Affäre zu ziehen: Die USA und Israel hätten sich zusammen getan, um Europa zu islamisieren. Andere sehen die Muslime in Europa als Feind, weltweit aber noch als Verbündeten. Und die Beobachter Schiedel, Horaczek und Öllinger wiederum wundern sich, dass die Identitären, die sich zumindest in Österreich zu einem großen Teil aus den eigentlich traditionell antiklerikalen, eher deutschnationalen Burschenschafter rekrutieren, plötzlich den katholischen Begriff der „Reconquista“ verwenden und das christliche Abendland hochhalten.

Der flotte Anstrich aus dem Spätmittelalter

Reconquista ist der spanisch-portugiesische Begriff für die Rückeroberung der iberischen Halbinsel von den islamischen Mauren und die damit einher gehende Vertreibung der Juden zwischen dem frühen 8. und dem Ende des 15. Jahrhunderts.

Das sei, ätzt Nina Horaczek, wohl ein verzweifelter Versuch, in der Geschichte passende Symbole auszugraben, und sich damit einen flotteren Anstrich zu verpassen. Überhaupt seien die österreichischen Identitären im europaweiten Vergleich ganz schön spät dran und auch eher schmalspur-mäßig unterwegs. Vor allem seien die Aktionsformen – wie der größte Teil der Kultur der extremen Rechten in Europa in den letzten zehn bis 15 Jahren – von den Linken abgekupfert.
Auch Heribert Schiedel traut den Identitären mittel- und langfristig in Österreich keine großen Sprünge zu, vor allem, weil die meisten ihrer Themen bereits von einer erfolgreichen Partei, der FPÖ, besetzt seien. Für gefährlich halten Horaczek und Schiedel die Identitären und ihr martialisches Gerede von der Reconquista und von Abwehrkampf und Kriegserklärung trotzdem.

„Bei den Identitären ist das natürlich eine Metapher, die meinen einen ideologischen, einen kulturellen Krieg“, sagt Heribert Schiedel. „Aber wenn jemand von dieser fixen Idee besessen wird, der letzten Generation anzugehören, die den Untergang Europas aufhalten kann, und das konsequent zu Ende denkt, dann legitimiert das tatsächlich jedes Mittel. Also vor den Identitären braucht man sich nicht fürchten, aber im Umfeld können sich durchaus die Breiviks sammeln und angezogen fühlen. PsychotikerInnen sind ja zu metaphorischem Denken nicht fähig. Wenn ein Psychotiker Kriegserklärung hört, dann denkt er tatsächlich an Krieg. Und das müssten die Identitären eigentlich wissen.“

Der Artikel findet sich hier: http://fm4.orf.at/stories/1707626/

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16 Antworten to “Identitäre Bewegung – kuschelrechts?…”

  1. Pit November 16, 2012 um 10:38 pm #

    „Darf ich auf Dein Einverständnis hoffen?“

    Ja; sorry… erinnere mich jetzt, daß du das schon gesagt hattest mit der Behandlung auf altem blog. Gut, sich aufs aktuell Relevante zu konzentrieren, werd noch genauer überlegen.

    • niekisch November 17, 2012 um 11:07 am #

      Danke, Pit, das finde ich sehr anständig und entgegenkommend von Dir. Das Thema wird nicht vergessen, das verspreche ich Dir.
      Wie der Kommentar von Mabank zeigt, folgt den Einigungsversuchen der Trennungsversuch auf dem Fuß. Da scheint mir eine Besonderheit vorzuliegen, die ich gerade überprüfe. Die Argumentation und Wortwahl des „Mabank“ erinnert mich fatal an einen Nutzer, der immer dann auftaucht, wenn wir uns „des Pudels Kern“ nähern. Genau dann und immer nur dann meldet er sich, um sein Gift zu legen..

  2. Pit November 14, 2012 um 10:19 pm #

    Ok, da isses: terminologisch angepaßte Version meines Kommentares von 8:55 nachmittags. Bin meinerseits gespannt auf Rückmeldung, ob das jetzt der Nomenklatur entspricht oder ob weitere Änderungen erwünscht sind:

    Ich finde, der Fall ist einfach: es findet weltweit ein Krieg gegen die Europäischstämmigen statt. Ziel muß die Erhaltung unserer Gruppe der Europäischstämmigen sein.

    Fragen, wer europäischstämmig ist, sind irrelevant, denn sie betreffen nur 1% fragliche Fälle. Konzentrieren wir uns auf die 99% klaren Fälle.

    Die Berechtigung von Territorien für Europäischstämmige folgt aus dem Recht auf Selbstbestimmung: wir wollen von unseren Leuten regiert werden, nur das repräsentiert „SELBST“bestimmung: also ist klar, daß wir uns als europäischstämmig identifiziert haben. Also können keine Nichteuropäischstämmigen in der Regierung sein, also muß gegen Nichteuropäischstämmige diskriminiert werden etc.

    Die Forderung nach Erhalt der Gruppe der Europäischstämmigen ist auch völlig problemlos einigungsfähig über alle rechten Gruppen hinweg. Ich gebe zu, daß es in der realen politischen Umsetzung schwierig ist, wenn das große Zelt auch Nationale Sozialisten bzw. viel Vergangenheitsthematik enthält. K.A. was da zu tun ist, aber es ist lösbar.

    Interessanter finde ich noch den Punkt, den „nichtrechten“ Europäischstämmigen klarzumachen, daß ihr Anliegen das Ethno-Identitäre ist; so wie ja für mich als ziemlich Nichtrechtem mein Anliegen das Ethnoidentitäre ist. Das ist gar nicht so schwer: es läßt sich nämlich ziemlich leicht aufzeigen, daß fast alle typischen grün-links-gutmenschlichen Anliegen: überhaupt nur von Europäischstämmigen ernst genommmen werden, sei es slow food, lebenswerte Städte, Umweltschutz, Frauenrechte usw: alles implizit weiß. Vor allem aber muß sich halt der Nichtrechte klarmachen, daß das Ethnoidentitäre eine Selbstverständlichkeit ist; daß die Diffamierung des…aber nur bei Europäischstämmigen… Ethnoidentitären ohne Basis ist, daß er das Ethnoidentitäre nur darum bisher nicht im Blick hatte, weil er´s an sich als selbstverständlich vorausgesetzt hat, daß wir als Europäischstämmige fortbestehen, und weil viele Nichtrechte einfach dem stalinistischen Konformitätszwang einiger jüdischer Einpeitscher unterliegen und darum für sich das Thema tabuisiert haben. Man mache ihnen klar, daß dieses Anliegen legitim ist, daß es nicht äquivalent mit Völkermord und Judenmord ist, daß es keinen Suprematismus darstellt, wenn man sich selbst erhält, daß es idiotisch ist anzunehmen, es sei falsch, für die EIGENEN zu gehen.

    Also:
    big tent der Rechten per leicht einigungsfähigem Thema „Erhalt unserer ethnischen Identität“, + Gewinnung der Nichtrechten, zur Schaffung einer 80%igen Zustimmung zum Thema Einwanderungsstop und Rückführung der Ausländer
    (und das alles europa-weit… das schafft schöne Bestärkungen… und wie paßt denn eine solche europäische Einigkeit zusammen mit der Behauptung, Rechte seien chauvinistisch und hassen alle anderen? Wir können die verlogenen Hasser der Europäischstämmigen leicht explodieren lassen, scheint mir).

    • niekisch November 14, 2012 um 10:22 pm #

      Danke, Pit, das kommt jetzt aber so spät, daß ich Dir erst mal „Gute Nacht“ sagen muß. Ich melde mich morgen.

    • niekisch November 15, 2012 um 3:25 pm #

      So, pit, liest sich das nicht unbedingt besser, jedenfalls aber wirksamer:-) Ich hoffe auf Dein Einverständnis, daß ich am Schluß die Umwandlung von „weiß“ in „europäischstämmig“ noch für Dich fortgesetzt habe.

      Wenn alle Identitären sich auch nur ein wenig am Riemen reißen und an den Begriffen arbeiten, dann kann wie Phönix aus der Asche eine Einheitsbewegung entstehen, die sich sehen lassen kann.

      • Pit November 16, 2012 um 4:15 pm #

        „Ich hoffe auf Dein Einverständnis, daß ich am Schluß die Umwandlung von “weiß” in “europäischstämmig” noch für Dich fortgesetzt habe. “

        Soll mir recht sein…

        … allerdings fällt mir in dem Zusammenhang gleich wieder ein… dieses seltsame Phänomen, daß sich der Europide sich gegenber dem Nichteuropiden seines europid-Seins schämt: und zwar m.E.: weil er sich dermaßen überlegen fühlt…. und nicht wegen der jüdischen Weiße-Schuld-Kampagnen, die sind wohl nur sekündär, und setzen vermutlich nur an dem bereits vorhandenen Mechanismus an und konnten nur darum so äußerst wirksam werden WEIL dieser Mechanismus existiert. Habe das in einem anderen Kommentar, Bezug nehmend auf das Bild mit den Mohrenköpfen, ausgeführt.
        Das finde ich ein interessantes und wichtiges Phänomen; interessant darum, weil es m.E. praktisch überhaupt noch nicht thematisiert worden ist, und wichtig… weil es natürlich äußerst bedeutsam ist für die Frage des Erhalts unserer Abstammungsgruppe.
        Man vergleiche nur mal, wie Mediterrane mit Negern umgehen, oder wie Mestizen (sog. „Latinos“) mit Negern umgehen: da ist nichts von dieser Scham. Der Neger wird aus dem Territorium zurückgetrieben, das stellt überhaupt kein inneres Problem dar (was auch der Neger weiß und sich von Mestizen sorgfältig zurückhält: die schlagen zurück, da gibt es keinen Schuldkomplex).
        Für den Europiden STELLT aber die Konfrontation mit Nichteuropiden ein Problem dar. Und der Europide reagiert immer mit: weißer Flucht, white flight.
        Wir müssen diese unsere seltsame psychische Verfaßtheit reflektieren und dann bewußt reagieren; uns klar machen, daß unsere psychische Verfaßtheit dazu führt, daß wir naturgesetzlich unser Territorium aufgeben, wenn wir von Nichteuropiden herausgefordert werden, und daß wir daher, wenn wir uns BEWUSST entscheiden, unser Territorium zu behalten, mit einer besonderen Anstrengung uns überwinden müssen, unseren Anspruch durchzusetzen.

        Man vergleiche auch den Eiertanz, den wir um diese Vokabeln machen müssen damit, wie Schwarze in ihrem Fall damit umgehen: „schwarz“ ein Problem? „Rasse“ ein Problem? Vergleiche „black pride“ und „white pride“… Sicher, realpolitisch ist festzustellen, daß die Begriffe für unsere Seite verbrannt sind… aber: anhand dieses Phänomens gibt es was zu lernen, etwas interessantes, wichtiges: nämlich daß ALLE: Europide und Nichteuropide: den Europiden als höher setzen: unter anderem DIESE Beobachtung kann man da machen.

        Ich hoffe, die Verwendung des Wortes „weiß“ ist hier annehmbar, da das nunmal hier essentiell ist… oder… ok: ich werde jetzt, in einer Rückübersetzung, im ganzen Text das Wort „weiß“ mit „europid“ ersetzen. Aber gerade dieser Vorgang verweist nur mit umso stärkerer Deutlichkeit auf eben das Phänomen, das ich beschrieben habe !

        • niekisch November 16, 2012 um 10:10 pm #

          „Das finde ich ein interessantes und wichtiges Phänomen; interessant darum, weil es m.E. praktisch überhaupt noch nicht thematisiert worden ist, und wichtig… weil es natürlich äußerst bedeutsam ist für die Frage des Erhalts unserer Abstammungsgruppe.“

          Doch, Pit, es ist auf dem Vorgänger – Metapolitika auch schon Thema gewesen, ich kann Dir aus dem Stegreif allerdimgs nicht mehr sagen, wo genau. Ich meine, zur Kategorie „WM“ – Weltanschauliches Minimum für die identitären Kräfte. Da war -wie die Psychologen wohl sagen – die Ich – Schwäche auf kollektiver Ebene durchaus im Diskurs. Ich will nur die Stichworte Seelenspaltung, induziertes Irresein, moralisierender Einfluß des Christentums, „Erbsünde“, Charakter der Germanen/Kelten pp. erwähnen.

          Ich habe an Dich eine große Bitte: Laß uns doch diese tatsächlich schwerwiegende Problematik zunächst zurückstellen. Die Aussagen von „Hallo Zeitgeist“ ergänzen geradezu ideal das bisher Erarbeitete zu den 4 essentials für die Identitäre Bewegung. Wir sollten zunächst diese Fragen anpacken, weil wir da ohnehin dran sind. Ansonsten besteht die Gefahr, daß die Themen durcheinanderlaufen und das Interesse der Nutzer verlorengeht. Dein Thema ist ein Grundsatzthema zur Frage der Identität und ihrem Bewahren, während das andere Thema mehr die Einigkeit der Identitären betrifft, was jetzt Vorrang haben muß. Dein Thema mag spätestens nach Öffnen der Tür für die Einigung von den vereinigten Kräfte in Verbreiterung des Diskurses endgültig bearbeitet werden. Darf ich auf Dein Einverständnis hoffen?

          Ich habe „Hallo Zeitgeist“ gebeten, seine Aussagen ähnlich wie die „4 essentials der IBD“ in Kurzform schlagwortartig als Anruf an die diversen identitären Kräfte zu formulieren, damit wir hier den Fortgang erleichtern. Gerne darfst Du ebenfalls einen Vorschlag formulieren, ich werde es ebenfalls versuchen. Wir haben dann eine weitere, unabdingbare Säule für die so bitter notwendige Zusammenarbeit der identitären Kräfte.

          Da mein facebook – Konto „Ernst Niekisch“ auf Veranlassung von wem auch immer:-) gelöscht wurde, habe ich jetzt wieder etwas mehr Zeit, mich um Metapo zu kümmern.

  3. Pit November 14, 2012 um 8:55 pm #

    Niekisch, ich finde, der Fall ist einfach: es findet weltweit ein Rassenkrieg gegen die Weißen statt. Ziel muß die Erhaltung der Weißen Rasse sein.
    Welche Etiketten man da jetzt dran klebt, ob europide Abstammungsgemeinschaft oder was auch immer, ist völlig egal (ich schreibe nur Weiße Rasse, weil das kürzer ist, mir ist völlig klar, daß das verbrannte Begriffe sind und ich kann das jederzeit substituieren).

    Fragen, wer weiß ist, sind irrelevant, denn sie betreffen nur 1% fragliche Fälle. Konzentrieren wir uns auf die 99% klaren Fälle.

    Die Berechtigung weißer Territorien folgt aus dem Recht auf Selbstbestimmung: wir wollen von Weißen regiert werden, nur das repräsentiert „SELBST“bestimmung: also ist klar, daß wir uns als weiß identifiziert haben.

    Also können keine Nichtweißen in der Regierung sein, also muß gegen Nichtweiße diskriminiert werden etc.

    Die Forderung nach Erhalt der Weißen Rasse ist auch völlig problemlos einigungsfähig über alle rechten Gruppen hinweg. Ich gebe zu, daß es in der realen politischen Umsetzung schwierig ist, wenn das große Zelt auch Nationale Sozialisten bzw. viel Vergangenheitsthematik enthält. K.A. was da zu tun ist, aber es ist lösbar.

    Interessanter finde ich noch den Punkt, den „nichtrechten“ Weißen klarzumachen, daß ihr Anliegen das Ethno-Identitäre ist; so wie ja für mich als ziemlich Nichtrechtem mein Anliegen das Ethnoidentitäre ist. Das ist gar nicht so schwer: es läßt sich nämlich ziemlich leicht aufzeigen, daß fast alle typischen grün-links-gutmenschlichen Anliegen: überhaupt nur von Weißen ernst genommmen werden, sei es slow food, lebenswerte Städte, Umweltschutz, Frauenrechte usw: alles implizit weiß. Vor allem aber muß sich halt der Nichtrechte klarmachen, daß das Ethnoidentitäre eine Selbstverständlichkeit ist; daß die Diffamierung des…aber nur bei Weißen… Ethnoidentitären ohne Basis ist, daß er das Ethnoidentitäre nur darum bisher nicht im Blick hatte, weil er´s an sich als selbstverständlich vorausgesetzt hat, daß wir als Weiße fortbestehen, und weil viele Nichtrechte einfach dem stalinistischen Konformitätszwang einiger jüdischer Einpeitscher unterliegen und darum für sich das Thema tabuisiert haben. Man mache ihnen klar, daß dieses Anliegen legitim ist, daß es nicht äquivalent mit Völkermord und Judenmord ist, daß es keinen Suprematismus darstellt, wenn man sich selbst erhält, daß es idiotisch ist anzunehmen, es sei falsch, für die EIGENEN zu gehen.

    Also:
    big tent der Rechten per leicht einigungsfähigem Thema „Erhalt unserer ethnischen Identität“ vulgo Rasse, + Gewinnung der Nichtrechten, zur Schaffung einer 80%igen Zustimmung zum Thema Einwanderungsstop und Rückführung der Ausländer
    (und das alles europa-weit… das schafft schöne Bestärkungen… und wie paßt denn eine solche europäische Einigkeit zusammen mit der Behauptung, Rechte seien chauvinistisch und hassen alle anderen? Wir können die verlogenen Weißenhasser leicht explodieren, scheint mir).

    • niekisch November 14, 2012 um 9:32 pm #

      „ich kann das jederzeit substituieren.“

      Dann tue mir bitte den Gefallen, Pit, und fange damit an, indem Du diesen Kommentar nach den Notwendigkeiten, die wir bisher erarbeitet haben, gestaltest. Du solltest nicht hinter den Stand fallen, auf dem wir bereits angelangt sind. Sonst wird es uninteressant und kontraproduktiv. „Hallo Zeitgeist“ hat die Problematik in m.E. unübertrefflicher Weise geschildert. ich hingegen habe inzwischen in der Antwort an Dich und schon zuvor einen konkreten Vorschlag bzgl. „Rasse“ gemacht. Du wirst sehen, daß Deine Aussagen dann nicht weniger, sondern eher mehr Aussagekraft erhalten und zugleich eine andere Breitenwirkung erzielen. Ich bin mal gespannt.

  4. Hallo Zeitgeist November 13, 2012 um 1:45 am #

    Ich möchte im Zusammenhang mit Abgrenzungsprolematiken in der identitären Bewegung eine These vorstellen, die ich auch schon in einem anderen Blog (unter einem zum Blog-Titel passenden Internetnamen) eingebracht habe. An dieser Stelle jetzt allerdings etwas weiter ausholend:

    Beginnen wir damit, dass es im Zusammenhang mit vorgenannter Debatte drei große Strömungen gibt, die „Spieler“ im Geschehen sind: Einmal die Vertreter der sogenannten Political Correctness mit ihren Verurteilungs- und Dämonisierungsstrategien gegen nahezu alles, was rechta, national usw. eingestellt ist (dabei vor allem immer wieder mit der Nazi-Keule fuchtelnd). Als zweites Lager Nationale Sozialisten, National-Sozialisten klassischer „Bauart“ und verschiedene Gruppierungen, die sich diesem Umfeld zuordnen lassen. Dazwischen stehen wie eigentlich laufend begossene Pudel alle möglichen Kräfte, die sich weder zur einen noch zur anderen Seite rechnen, etwa National-Konservative, Anti-Islamisten, Liberal-Nationale, Freidenker mit vagem patriotischem Lebensgefühl usw. Wahrscheinlich stellt diese dritte Gesamtströmung den größten Teil im patriotisch-nationalen Lager des deutschsprachigen Raums dar – in Österreich und in der Schweiz mit FPÖ, BZÖ und SVP um Längen besser organisiert und aufgestellt als in Deutschland. Und hier liegt auch des Pudels Kern. In der BRD zieht die Nazi-Keule noch viel besser als in Österreich und als in der Eidgenossenschaft. Daher ist die „dritte patriotische Kraft“ Deutschland stets und ständig mit Schweißperlen auf der Stirn bemüht, sich von allem abzugrenzen, was auch nur in Richtung Nationaler Sozialismus angehaucht scheint.

    Inzwischen hat die Situation für alle Beteiligten längst eine Form von „Stellungsspiel“ angenommen, wobei die strategischen Linien wie in jedem typtischen Stellungsspiel mehr oder weniger festgefahren sind. Mit anderen Worten: Eine Situation, die in den letzten Jahren wie eingefroren scheint.

    Jetzt wäre zu sehen, wie sich eine Art „Rochade“ herstellen ließe, oder ob man sozusagen durch Vorziehen einer „kleinen Figur“ neue Wege der Artikulation und gesellschaftlichen Akzeptanz schafft. Die bürgerlichen Patrioten (von mir auch als „dritte patriotische Kraft“ bezeichnet) können mit dem Sich-Abgrenzen nämlich noch so sehr rudern, sie bleiben in Zugzwang, einen ständigen Rechtfertigungsdruck perpetuierend. Ja, in gewisser Weise verhält das Systemspiel sich dabei sogar wie kommunizierende Röhren, die wir aus dem Physikunterricht kennen. Was in der Übertragung hieße: Je intensiver die Abgrenzung, desto verfestigender die gesamte Zeitgeist-Konstellation. Eine kreative Alternative der „bürgerlichen Rechten“ könnte dagegen immerhin darin bestehen, in etwa zu sagen: Es gibt wohl umschriebene Schnittmengen mit Formen von Nationalem Sozialismus (benenne Merkmal a, b, c unter Prämisse 1, 2, 3 usw.). Auch wäre partiell aus Sicht von Liberalnationalen, National-Konservativen usw. der eine oder andere geschichtsrevisionistische Ansatz möglich, was die Zeit zwischen 1933 und 1945 betrifft.

    Doch nun zum Lager der Nationalen Sozialisten und (aufgeklärten) Neo-Nationalsozialisten (die „Betonköpfe“ bleiben sowieso beinhart dort stehen, wo sie schon immer positioniert waren). Stellen wir uns aber einmal vor, die geistig Beweglichen in diesem Lager würden einiges einräumen… Zum Beispiel, dass während der Zeit des historischen Nationalsozialismus nun nicht unbedingt alles eitel Sonnenschein war. Und dass bei allem Bekenntnis zu dem, was man aus seiner Sicht als unvergleichlich positive Punkte versteht und ebenso bei verständlichem Anspruch auf unvoreingenommene Klärung bestimmter Fragen zur Vergangenheit eben doch auch zugegeben werden kann, dass eine Reihe historischer Fehler gemacht wurden. Einfach schon deswegen, weil alle Menschen grundsätzlich nicht fehlerfrei sind. Gerade in Spannungs- Kriegs- und Krisensituationen ist es nahezu in der Natur des Menschen liegend, dass Verantwortlichen eines Staatswesens, einer Gesellschaft, strategische Fehler und in manchen Fällen auch menschliche Fehler unterlaufen. Diese Debattenhaltung würde sich wesentlich davon unterscheiden, wie es oft selbst für eine ganze Reihe von Neo-Nationalsozialisten geradezu signifikant scheint, die ein nicht unerhebliches Bildungsniveau haben. Auch bei ihnen ist Hitler oft etwa so unangreifbar und unhinterfragbar wie Jesus für Christen. Oder gar wie Mohammed für Muslime. Meine These: Würde auch in diesem Lager ein frischerer Debatten-Wind wehen, wäre es insgesamt viel schwieriger, Rechten insgesamt gegenüber Berufsverbote zu verhängen, jeglichen Geschichtsrevisionismus von vornherein zu tabuisieren, die Nazi-Keule zu schwingen usw. Auf einmal wäre die gegnerische Seite mit etwas völlig Ungewohntem und Unerwartetem konfrontiert.

    Bislang aber ist es noch so:
    Die einen Kräfte der Gesellschaft verteidigen mit Vehemenz ihre Dämonen, die in den Köpfen unbedingt als absolut schlecht und böse zu verbleiben haben – nahezu die Inkarnation des Bösen. Dies, obwohl vor Jahren sogar etablierte Presse-Medien Beiträge brachten, die dem Leser zumindest in einzelnen Fragen andere Schlüsse erlaubten. Und die andere Seite hält nahezu krampfhaft daran fest, dass Nationalsozialismus nahezu heilig und ohne jeglichen Fehler gewesen sei. Alles andere sei auf jeden Fall und in jeder Hinsicht, sprich: immer !!! einfach nur Lüge. Ja, und wie gesagt, die bürgerlichen Rechten irgendwie immer wie belämmert dazwischen. Alles nicht sehr fruchtbar und ersprießlich, wenn es unverrückbar dabei bliebe.

    • niekisch November 13, 2012 um 6:12 pm #

      Hallo, Hallo Zeitgeist, ich freue mich sehr, daß Dein Geist wieder Metapolitika befruchtet..Diesen langen Kommentar drucke ich mir aus und melde mich in den nächsten Tagen. Morgen schaue ich mir in Wuppertal die große Peter Paul Rubens – Ausstellung an, lasse mich dort inspirieren..

      PS:Ich überlege mir gerade, ob die Identitäre Bewegung Deutschland von der österreichischen FPÖ initiiert ist, weil diese sich schon lange eine deutsche Bruderpartei wünscht. Da könnte die IBD eine metapolitisch – außerparlamentarische Vorform sein, aus der dann später eine deutsche Partei hervorgeht. Vielleicht deshalb die Abgrenzungs- und Distanzierungswut der jungen Identitären..

  5. Projekt Ernstfall November 13, 2012 um 12:13 am #

    „Aber wenn jemand von dieser fixen Idee besessen wird, der letzten Generation anzugehören, die den Untergang Europas aufhalten kann, und das konsequent zu Ende denkt, dann legitimiert das tatsächlich jedes Mittel.“

    Es ist interessant, zu welchen Schlußfolgerungen linke Aktivisten kommen, wenn sie die Probleme Europas einmal nicht ausblenden, und sei es nur im Rahmen eines Gedankenspiels. Ich persönlich teile die Schlußfolgerung des Antifa-Aktivisten, daß das sich schließende demographische Zeitfenster „jedes Mittel legitimiert“, so jedoch nicht. Wenn die Probleme aber irgendwann sein Umfeld erreichen und er sie nicht länger leugnen kann, wird er möglicherweise nach seinem Ausstieg aus der Antifa-Szene sehr radikale identitäre Positionen vertreten, von denen man sich dann möglicherweise distanzieren muß.

    • niekisch November 13, 2012 um 5:37 pm #

      das vollständige Zitat lautet, Projekt Ernstfall:

      “Bei den Identitären ist das natürlich eine Metapher, die meinen einen ideologischen, einen kulturellen Krieg”, sagt Heribert Schiedel. “Aber wenn jemand von dieser fixen Idee besessen wird, der letzten Generation anzugehören, die den Untergang Europas aufhalten kann, und das konsequent zu Ende denkt, dann legitimiert das tatsächlich jedes Mittel. Also vor den Identitären braucht man sich nicht fürchten, aber im Umfeld können sich durchaus die Breiviks sammeln und angezogen fühlen. PsychotikerInnen sind ja zu metaphorischem Denken nicht fähig. Wenn ein Psychotiker Kriegserklärung hört, dann denkt er tatsächlich an Krieg. Und das müssten die Identitären eigentlich wissen.”

      Unsere Denkinhalte und Verhaltensweisen sollten von „Breiviks“ und „Konvertiten“ unberührt bleiben, sonst getrauen wir uns nicht mehr viel. Nur lageorientiert sollen Denken und Handeln sein.

      Im letzten Satz meines Vorschlags für ein „WM“, ein Weltanschauliches Minimum für die identitären Kräfte, spreche ich die Frage des Ausnahmefalles an:

      „Wir identitären Kräfte

      fühlen in uns ein Höheres als wir selbst wirken,

      wenden aber Elemente persönlichen Glaubens niemals gegen das eigene Volk.

      Unvoreingenommen machen wir uns ein Bild von den Menschen,

      stellen die wertvollen Eigenschaften unserer Art allem voran.

      Wir wollen ein Volk in Verbundenheit,

      der Mensch ist Einzel-, besonders aber Gemeinschaftswesen.

      Familien mit Kindern sind uns unverzichtbar,

      sie stützen den Staat, lassen das Volk überleben.

      Wir sehen die Wirtschaft als Dienst an der Gemeinschaft,

      nachrangig gegenüber jeder Politik.

      Die seelische Knechtschaft der Deutschen muß fallen,

      kein Volk atmet als Schuldiges frei.

      Die Nation soll Glied sein im Europa der Vaterländer,

      sie schützt unser Haus Deutschland.

      Der kommende Ausnahmezustand als Minderheit unter Fremden

      ist die größte Prüfung der Deutschen in der Geschichte.

      Er rechtfertigt besondere Maßnahmen aufgrund unseres guten Rechtes!“

      Mit Carl Schmitt sagen wir dann: „Souverän ist, wer den Ausnahmezustand beherrscht.“

      Schon jetzt können wir uns vorbereiten. Das „Schicksal“ hat uns die Identitäre Bewegung Deutschland (IBD) geschenkt, deren eigenes Schicksal derzeit gewirkt wird. Ich habe ihr das nachfolgende unanfechtbare Gerüst vorgeschlagen, ja geschenkt, aber sie verschmäht es noch so wie sie ja auch meine Mitarbeit verschmäht:

      Wir haben und lassen uns nicht nehmen:

      I. den Begriff “Identitär”-

      II. das „Lambda“ – Symbol

      III. die essentials für das Durchsetzen der Identität:

      a) Souveränität, da nur die Souveränen den Ausnahmezustand beherrschen.
      b) Gewaltlosigkeit
      außer Notwehrrecht. Gewalt erzeugt stets nur neue Gewalt.
      c) Selbstlosigkeit, da es in der Abstammungsgemeinschaft gerecht zugehen muß.
      d) demokratische Haltung und ihr entsprechendes Verhalten
      , da Totalitarismus jeder Art den eigenen Untergang befördert.

      Ist das etwas für die mindestens 50% der angestammten Bevölkerung, die die Überfremdung und Entfremdung ablehnen oder nicht? D a s sollte debattiert werden. Werden wir uns da einig, dann blüht die Identitäre Bewegung Deutschland…

      Diejenigen, die Veraltetes, Strafbares oder Untragbares wollen, bleiben fern oder werden notfalls abgewiesen.

  6. Gerswind November 12, 2012 um 10:12 pm #

    Reblogged this on Gerswind und kommentierte:
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    • Pit November 14, 2012 um 12:23 am #

      Das Stichwort „kuschelrechts“ provoziert eine Meinungsäußerung von mir (wenn´s erlaubt ist…. ich hoffe, ich werde nicht penetrant…):

      warum eigentlich…sollte „ethno-identitär“: rechts sein?
      Was hat meine Identifikation als Weißer und Deutscher mit Fragen zu tun wie Wirtchaftspolitik, Religion, Abtreibung, Musik, Literatur, Drogen?

      Bei aller Dankbarkeit an die Rechten, welche traditionell das Thema der Ethnoidentität hochgehalten haben…: aber in dem Moment wo wir klarmachen, daß sein Volk, seine Abstammungsgemeinschaft, seine ethnische Gruppe vertreten nichts mit rechts zu tun hat…: könnte der ethnoidentitäre Kampf auch schon gewonnen sein; einfach weil er 80% Zustimmungsrate hat (womit ich zugleich sagen will, daß rechte Themen oft keine große Zustimmung haben, und auch meine Zustimmung haben sie in der großen Mehrheit keineswegs).

      Da komme ich dann schon zum nächsten Punkt:
      wir haben es ja durchaus nicht mit einer Auseinandersetzung um die Frage des Ethno-Identitären zu tun: wir haben es mit Weißenhaß zu tun, damit und mit nichts anderem! :
      denn natürlich war es für Linke niemals irgendwie fraglich, ob es etwa legitim sei, sich als Gruppe ethnisch zu definieren, und selbstverständlich sein Fortbestehen als Volk zu verfolgen: solange es sich nur nicht um Weiße handelt!: man zeige mir, wie die Linke Palästinenser, Amazonas-Indios,Vietnamesen, arabische Völker, alle „anti-imperialistischen“ Bewegungen, indianische Gruppen in den USA, Schwarze in den USA: zusammmengeprügelt hat dafür daß sie ihre Interessen in klarer ethnischer Identität vertraten.

      Es geht also schlichtweg um Weißenhaß. Benennen wir das einmal klar.
      Meine Position zum Weißenhaß ist: ok: ich bin Das Böse. Jetzt hast du zwei Möglichkeiten: 1)entweder du erschießt mich, oder 2)du läßt mich leben und dann lebe ich in ausdrücklicher Weißer Identität.
      Nun wurden tatsächlich schon zig Milionen Weiße, und vor allem Deutsche, auschließlich darum ermordet, eben weil sie Deutsche, und Weiße, waren. Aber… die Weißenhasser sind zur Entscheidung zu zwingen: entweder: sie ermorden jetzt alle Weißen, die sich als Weiße identifizieren, weil sie Das Böse sind und Das Böse ausgetilgt werden muß: oder sie anerkennen die ethnischen Interessen der Weißen so wie sie die ethnischen Interessen jedes beliebigen anderen Volkes anerkennen.

      In einer Reihe weiterer Punkte:

      drittens:
      die Weißenhasser haben NICHTS auf der Hand: es gibt gegen unser Anliegen, unsere ethnische Identität zu respketieren, NICHTS einzuwenden; wenn es denn nicht schlicht wieder der gute alte Völkermord an uns sein soll, wie so oft in den letzten 150 Jahren. Das heißt: die Weißenhasser müssen, und werden also, ein Gemisch aus einer Vielzahl von obstruktiven Strategien fahren. Also jede Möglichkeit zur Diffamierung nutzen, zu nebulösen Verbindungen von Weißen mit furchtbaren Verbrechen, in der Geschichte, und welche sich sofort wiederholen werden; persönliche Diffamierungen, charakterliche Unzulänglichkeiten der Proponenten… mit einem Wort, das ganze Arsenal der politischen Schmutzkampagnen, welche die weißenhassenden Medien so gut beherrschen. Darauf hat man sich einzustellen; nur gewiß nicht auf eine sachliche Würdigung unseres Anliegens. Denn da gibt es nichts zu diskutieren; nur ggf. zu diffamieren.

      viertens:
      Ich stelle fest, daß wir in einem Paradigma des Weißenhasses leben: Weiße sind Das Böse. Jeder Weiße lebt in diesem Bewußtsein, was bewirkt, daß er sein eigenes Aussterben wünscht (da wir Weißen von Natur aus so moralisch sind, daß wir mit dem Vorwurf solcher Schuld nicht leben können). Also muß das Weißenhass-Paradigma fallen.
      Paradigmen umzustoßen ist nicht leicht, es erfordert jahrelange Bewußtseinsarbeit (ca. das Äquivalent zu dem, was zur Etablierung des Weißenhaß-Paradigmas führte: die unendliche Wiederholung: Weiße sind Das Böse. Weiße sind schuldig: WHITE GUILT !). Aber eines wirkt zu unseren Gunsten: Menschen sind von Natur aus ethnozentrisch (und da ist wieder die pöhse Natur, die Mutter aller Völkermorde, ist es nicht?). Es ist für jeden Menschen angeboren, die eigenen Verwandten zu bevorzugen gegenüber den weniger und Nicht-Verwandten. Daß ich Deutsche hassen soll: das erfordert permanente Indoktrination. Sobald sie auch nur einen Moment aussetzt, kehrt der natürliche Zustand zurück: wir sind Ein Volk.

      fünftens:
      die Orientierung der Identitären auf das Anti-Mohammedanische ist nur taktisch. Es ist eben im Weißenhaß-Paradigma erlaubt, anti-mohammedanisch zu sein, aber nicht, pro-weiß zu sein. Natürlich geht es bei einer identitären Bewegung um die eigene ETHNISCHE Identität. Das zu vertreten ist aber fast unmöglich, denn Weiße Ethnische Identität = Völkermord an 6 Millionen Juden: diese Gleichung wurde unauslöschlich in die Gehirne der weißen Europäer eingebrannt. Wenn man die nicht-weißen Kolonisatoren unserer Länder wieder loswerden will, aber nicht auf die Ethnie abheben darf, wird eben das nächstbeste Merkmal gewählt, und in diesem Fall ist´s für Türken, Araber und Neger eben ihr Mohammedanismus.

      Ich möchte bei dieser Gelegenehit meinen Dank an niekisch aussprechen. Ich hab vielleicht nicht viel Überblick, aber mir scheint, er macht gute Arbeit. Mir gefallen seine WM – weltanschaulichen Minimums-Punkte sehr gut. Bitte laß dich nicht entmutigen, wenn Gruppen dich ausschließen (wer eigentlich genau, wo? krieg das nicht mit….). Ich finde deine Arbeit gut, und ich hoffe, daß die vereinten Bemühungen doch etwas bewirken.

      • niekisch November 14, 2012 um 7:57 pm #

        „warum eigentlich…sollte “ethno-identitär”: rechts sein?“ Diese Frage, Pit, ist berechtigt. Denn die Frage der ethnischen Identität ist, auch wenn richtigerweise das geistig -kulturelle Element der Identität hinzugenommen wird, nicht so umfassend wie das vom Begriff „rechts“ Umfaßte: da kommt ja zumindest noch das Politische hinzu. Der Begriff „rechts“ wird in diesem Zusammenhang zum Diskriminieren verwendet. Wer als „rechts“ eingeordnet wird, der wird zur Hexenjagd freigegeben.

        „die Orientierung der Identitären auf das Anti-Mohammedanische ist nur taktisch.“ Das, Pit, trifft auf die Identitäre Bewegung Deutschland ( IBD ) sicher nicht zu. Sie sieht das Anti – Mohammedanische als subsidiär gegenüber der Überfremdung an. Bei den Pro – Bewegungen im weiteren Sinne ist es nicht subsidiär, aber auch nicht a l l e i n e im Blickpunkt. Viele Mitglieder und Anhänger sehen das Anti – Mohammedanische als Teilaspekt der Überfremdung an sich.

        Du und Dein Umfeld, Pit – darf ich das anraten? – sollten einmal den Kommentar von „Hallo Zeitgeist“ durchdenken. A l l e identitären Kräfte müssen ihre Positionen und die daran hängenden Begriffe einmal in Ruhe überprüfen und am besten wenigstens das für sie nicht Verwerfbare begrifflich neu fassen, um eine breitere Zusammenarbeit möglich zu machen. Divide et impera – dieses Herrschaftssystem des internationalistischen Gutmenschentums sollten wir zukünftig ins Leere laufen lassen, indem die diversen identitären Kräfte ihre Begriffswelt klären, an die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse anpassen, öffentlich erklärbar machen. Warum nicht statt „Weiße Rasse“ von „europiden Abstammungsgemeinschaften“ sprechen. Da kann vom Nationalliberalen bis zum Nationalsozialisten j e d e r zustimmen. Sehe ich das falsch? Wir schlagen dann ja auch mehrere Fliegen mit einer Klappe. Wie willst Du denn argumentieren, wenn Du mit „Weißer Rasse“ kommst und der türkische Zivilokkupant erklärt Dir lächelnd, daß er doch auch dazu gehört und mit Dir zusammen gegen die Überfremdung durch fremde Rassen kämpfen will? Nichts für ungut, aber das könnte passieren..

        Recht herzlichen Dank für Dein Lob, Pit. Es stärkt und spornt an..

        Ich ärgere mich schon ein wenig, wenn in den internen Plattformen der Identitären Bewegung Deutschland ( IBD ) meine längjährigen und anstrengenden Bemühungen, an einer Zusammenarbeit möglichst vieler unterschiedlicher identitärer Kräfte uneigennützig mitzuarbeiten, pauschal abgewertet werden und ich in eine falsche Ecke gestellt werde, so daß ein junger Leser auf der Plattform der IBD Ostfriesland sinngemäß schreibt, ich sei ja als der Neonazi bekannt, obwohl er von mir garnichts weiß. Das ist doch sehr bedauerlich und schadet den gemeinsamen Anstrengungen nur.

        Ich meine, wirklich identitär eingestellt zu sein, weil ich das Eigene liebe, das Fremde nicht verachte, eine souveräne deutsche Nation als Schutz und Schirm einer sozial gerechten deutschen Abstammmungsgemeinschaft herbeisehne, die sich mit in jahrhundertelangen Kämpfen erreichter demokratischer Regierungsform gestaltet. Aus tausenden von Gesprächen im Beruf und danach weiß ich, daß Millionen Deutsche sich hierfür begeistern könnten, wenn die Lage es unumgänglich macht und sie davon überzeugt werden. Nur die identitären Kräfte leisten sich noch den Luxus sinnloser Auseinandersetzungen und gegenseiter Abgrenzung, obwohl w i r a l l e mit dem Rücken zur Wand stehen.

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