Die identitären Kräfte einigen – aber wie? -II- „ABC der IBD“

20 Nov

Im  Vorartikel  https://diskuswerfer.wordpress.com/2012/11/18/die-identitaren-krafte-einigen-aber-wie ? und den Kommentaren dazu finden sich in langen Texten wichtige Begriffe und Anregungen, die es wert sind, herausgehoben und zusammengefaßt zu werden. Es ist ein vorläufiges, spontanes Werk, eine Art  „ABC der IBD“ für die Identitäre Bewegung Deutschland und die übrigen identitären Strömungen. Es könnte ganz erfrischend sein, die Debatte hier weiterzuführen und noch stärker zu konkretisieren, neue Stichworte und Kurzaussagen einzufügen, das „ABC“ fortzuführen, die in ihm aufgrund des bloßen Zitierens unterschiedlicher Auffassungen enthaltenen Widersprüche auszuräumen.  Das „ABC “ wird fortlaufend ergänzt. Helft  bitte mit!

Zuvor noch eine Frage: Es soll in Kürze ein erstes bundesweites Treffen der IBD stattfinden. Da mein facebook – Konto gelöscht ist, bekomme ich keine Info. Wer weiß etwas? Nachricht bitte als Kommentar. Es dringt nichts nach außen, weil ich ja freischalte. Vielen Dank!

Und nun das „ABC“:

„Ein bestimmtes Maß an  Abgrenzung ist nicht per se negativ. Eine Balance zwischen Nähe/Offenheit und Abgrenzung/Unterschiedsmarkierung  durch Dialog herstellen.

Von  Abstammungsgemeinschaft als Teilaspekt der Identität sprechen.

Gelegentliche  Aggressionen ertragen.

Pragmatische, undogmatische  Ansätze bevorzugen.

Unermüdlich politische  Arbeit leisten.

Den Aufbau einleitende, Positionen austauschende  Arbeitstreffs (workshops), in denen durch Begegnung und freie Rede Verbindendes herausgearbeitet wird. Alle Unterschiedlichkeiten werden aufs Tablett gebracht.

Breite  Auffächerung  der beteiligten Strömungen wie beim linken Erfolgsmodell.

Die  Ausstrahlungskraft  des europäischen Kerns ist das Entscheidende.

Wer sich zu den Grundsätzen und zum höchsten Ziel, der Identiät, bekennt, der gehört dazu.

Auf allen Gebieten in neue  Bereiche vordringen.

Diejenigen in  Bewegung bringen, die bisher bewegungslos verharrten und erstarrten.

Die  Bewegung zieht weite Kreise.

Fähigkeiten für ein gemeinsames politisches  Biotop  finden sich zusammen.

Zum  Brückenbau gehört offensive  Offenheit.

Debatte  ist unabdingbar.

Jeden Gedanken, jede Tat damit begleiten, sich zu allererst als  Deutsche/Deutscher zu empfinden.

Was per  Dialog  und unvoreingenommenes Aussprechen irgendwie zusammenpaßt, wird nach und nach zusammenfinden.

Gegenseitiges Dulden ohne Verachtung, Denunziation, Schadenzufügung als erster Schritt.

Größtmögliche  Ehrlichkeit überwindet die Partikularismusprobleme der identitären Kräfte.

Einladungsbereitschaft  ist der Anfang des Dialogs.

Bei Aktionen schwimmen Aktive aller identitären Gruppen wie  Fische im Wasser des Identitären.

Gegensätze und Unterschiedsmarkierungen aushalten.

Gedankenanstöße geben.

Gemeinschaften schaffen.

Schauen, was beim politischen Gegner auf welche Weise erfolgsunterstützend war und ist.

Immer wissen, wer der eigentliche  Spielgegner ist.

Das Richtige erscheint im neuen  Gewand.

Humorvoller, selbstironischer  Gleichmut ist angebracht.

Die Grundsätze sind formuliert. (100% Identität 0% Rassismus pp)

Wir sind die  Guten, schneller, schlauer, kreativer, frecher, entschlossener als alle Anderen.

Pro-bewußte  und pro-aktive  Haltung   f ü r   etwas.

Hoffnung   auf die Identitären.

Sich mit den  Grundsätzen   der IBD identifizieren.

Das  Identitäre  darf keine Zuflucht sein, sondern muß ein Kraftquell bleiben.

Was das Verhältnis zu Gruppen aus den unterschiedlichsten Ecken und Enden des diffusen  “identitären Lagers” betrifft, sollten wir uns die Maxime selbst vorgeben: Jeder, der sich selbst zu dieser Bewegung rechnet, sich mit ihr identifizieren kann, unsere gemeinsame Vision teilt und sich auf diesen gemeinsamen Nenner, diesen zentralen Grundkonsens verständigen kann, der gehört dazu. Weitreichende inhaltliche Diskussionen mit dem Ziel der “Homogenisierung der Bewegung”, Gesinnungstest, politische Normenkataloge, Abgrenzungsbeschlüsse und dergleichen mehr sind da nur kontraproduktiv und reißen ungewollt mehr Gräben auf, als sie verbindende Brücken bauen. Akzeptieren wir einfach die Heterogenität und Vielfalt innerhalb unserer Reihen, die aber allesamt für das gleiche Ziel marschieren.

Identität   als höchstes Ziel.

Eine neue  Ikonographie, ein neues Denken, eine neue Begrifflichkeit verbreiten sich.

Alle eint  Liebe zur Heimat und die Sehnsucht nach einer Zukunft, die Suche nach einem Ideal, das als Ware nicht zu finden ist.

Eine gewisse kritische  Masse, die wie von selbst zu Treffen und Aktionen drängt, ist erreicht.

Tatsächliche  Neuorientierung.

Zwischen den diversen identitären Gruppen notfalls unsichtbar  orchestrieren.

Identitäre: Proleten und  Poeten.

Der Versuch von tiefgreifender, zentralistischer Regulation ist der falsche Ansatz (insbesondere zur falschen Zeit). Er trägt nur unnötigen Unfrieden in die eigenen Reihen, lähmt das politische Potential  und erstickt letztendlich die gesamte Bewegung im Keime. Wir benötigen zu diesem Zeitpunkt nur so viel Regulation und Normierung, wie es  zwingend nötig ist, aber (insbesondere in der jetzigen Phase der Konstitution und Konsolidierung) so wenig wie möglich. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass wir gleich zu Anfang schon den Grundstein für ein späteres Scheitern legen. S.a. Verhalten

Die IBD als eine pragmatisch ausgerichtete  Sammlungsbewegung konstituieren, die sich ein konkretes Ziel – nämlich schlicht und ergreifend den Erhalt der ethnisch-kulturellen Identität des deutschen Volkes – als zentrales Anliegen auf die Fahne geschrieben hat und sich für eine dementsprechende Zukunftsvision ausspricht und stark macht. S.a. Ziel

Ständige geistige und verhaltensmäßige  Schulung.

Eine Art gemeinsamer  Sprache im identitären Milieu finden, die nach außen vertretbar ist.

Nationalen  Sozialismus  neu erfinden, damit er ein Strang der identitären Bewegung sein kann.

Breites und vielfältiges identitäres  Spektrum.

Sprengkraft  gegen die Political Correctness (PC).

Neue, übergreifende  Strukturen  schaffen mit Leuten, die intellektuell in der Lage sind, Ziele zu formulieren und eine bundesweite Einheit zu erreichen.

Viele heimliche  Sympathisanten anlocken.

Treffen  aller identitären Gruppen in Deutschland durchdühren.

Unterschiede zwischen den unterschiedlichen identitären Strömungen weiterhin benennen, sie dürfen aber nicht wie bisher zur prinzipiellen Abgrenzung führen.

Jedes starre Denken, jede unnatürliche Dogmatik, jedes gestrige Verhalten über Bord werfen.

Unterschiede  innerhalb der IBD benennen, solange es nicht tiefe Klüfte sind.

Alle identitären Kräfte vereinigen.

Ausarbeitung eines pragmatisch orientierten Kataloges zur  Verhaltensnormierung für all jene, die der Bewegung nach außen hin ein Gesicht verleihen und sie beispielsweise bei Aktionen in der Öffentlichkeit repräsentieren. Hier sollte man schon darauf achten, dass nicht jeder sein eigenes Ding durchzieht und macht was er will, sondern sich zum Wohle des Anliegens den gebotenen Anforderungen unterwirft. Soll heißen, dass man alles, was unserem gemeinsamen Anliegen abträglich ist oder dieses sogar gröblichst konterkariert, einfach konsequent unterlassen muss. Das sollte eigentlich für jedermann vermittelbar, einleutend und letztendlich auch umsetzbar sein. S.a. Regulation

In einem sympathische Sinne  Volk  und Nation betonen.

Vorarbeit  leisten, um anderen Identitären ein gutes Beispiel zu geben.

Vorbilder  auch aus Ländern außerhalb Deutschlands und Europas heranziehen.

Den  Wandel  mitgehen.

Neue  Wege  gehen.

Knallharter  Wille  zur Veränderung.

Das höchste  Ziel der Identitären ist der Schutz der ethnisch-kulturellen Identität. S.a. Sammlungsbewegung

Vermeiden wir fortan alle Nebenkriegsschauplätze, die uns beim Erreichen des eigentlichen, primären  Zieles, das wir doch alle miteinander teilen, abhalten.

Und jetzt wieder der Buchstabe  AAmen ! 🙂

4 Antworten to “Die identitären Kräfte einigen – aber wie? -II- „ABC der IBD“”

  1. templarii Januar 25, 2013 um 8:41 am #

    Ja nur den einen, Christlichen, dreifaltigen Gott. Genau den. Kein Pantheon, keine „Götter“ und nichts anderes. Den lebendigen, den nicht von Menschen gemachten, den Gott des Guten, des Wahren und der Liebe. (Und kommen Sie mir bitte nicht mit langweiligen Ausreden wie „aber Christen haben getötet…“ Hinterfragen Sie dann ihre Vorstellung vom Begriff und der Konsequenz der Liebe – beispielsweise wenn die Kinder anfangen auf den Strich zu gehen – und wie sie damit umgehen. Vor allem mit dem Zuhälter der die Kinder Drogensüchtig gemacht hat damit sie für ihn auf den Strich gehen..)

    Grundsätzlich kann ich Ihnen sagen dass Sie in ihrer Vorstellung von Gott das Pferd von Hinten aufzäumen. Es geht nicht darum zu sagen „Da gibt es einen Gott der heisst Christus und ist cool, der hat Sandalen“.

    Nein, die Grundlagen fürs Gottesverständnis findet man in der Stoa, bei den alten griechischen Philosophen, bei Aristoteles, Platon und Sokrates. Man erkennt das Begreifen einer höheren Gerechtigkeit bei Marc Aurel und anderen römischen Denkern. Es geht nicht um einen weiteren Gott der ins Pantheon gestellt wird, sondern um das Wesen der Wahrheit an sich – die in der höchsten denkbaren Form ein Bewusstsein haben müsste (Um die Wahrheit über sich selbst erfassen zu können, wie ein Mensch Bruchstücke der Wahrheit über sich selbst erfassen kann) um der Wahrheit als selbständige Entität zu sein. Und die Wahrheit HAT ein Bewusstsein, dass kann ich bezeugen.

    Und genau darum geht es im Christentum, darum ist es so unfassbar und schwer akzeptabel. Gott zeigt uns wie abgrundtief schlecht wir sein können und dass er uns dennoch liebt. Der Sieg in der Niederlage, das Überwinden der Gewalt mit Stoischer Liebe zu den wirren, verletzlichen, ferngesteuerten, verrückten, wütenden, traurigen, depressiven, gierigen, lustgesteuerten Wesen die man Mensch kennt. Der blutende und geschundete Gott ist solch eine Wahrheit dass sie jeden empört. Der Gott der Überraschung übersteigt unser Denken immer und handelt anders als wir es uns vorstellen können.

    Genau dass, dass Jesus Christus nach drei Tagen auferstanden ist, dass seine Apostel ihn verleugnet oder von ihm geflohen sind, dass der ungläubige Thomas es nicht geglaubt hat, dass Petrus ihn drei mal verleugnet hat, dass Saulus die Christen gejagt und gemordet hat aber später als Paulus DER Apostel geworden ist, dass fast alle Apostel einen Märtyrertod starben und ihre Gemeindemitglieder ebenso und DENNOCH 2000 Jahre später die grösste Glaubensgemeinschaft die Christen sind, ist ein Wunder. Wer weiss wie verlottert und zerstört die Moral in der Kirche um 1000 war, Päpste die ermordet worden sind, unkeusch und mit Huren verkehrten, Väter die ihre Söhne auf den Thron setzten, Zerstörungen um Zerstörungen – ja der eine Gott.

    Dieser Gott, dieser König, mein König:

    http://recognoscere.wordpress.com/2012/05/21/thats-my-king-2/

    Der eine Gott der Abraham in ein unbekanntes Land führte („Geh da lang!“), der den Lügner und Betrüger Jakob läuterte um seine Macht zu zeigen, der dass moralisch schwache und verlotterte Volk der Juden dennoch bewahrte (Das alte Testament ist eine Chronologie des Scheiterns…) , der einen Hirtenjungen zum König der Juden macht, der die Reue dieses König Davids akzeptierte als er einen Mord wegen einer Frau durchführte, akzeptierte und ihm einen neuen Sohn schenkte und so weiter..

    Dieser Gott. Kein „Gott des Windes“ oder andere Rauschzustand-dämonen oder Wahnvorstellungen. Keine Menschen- und Kinderopfer (Story um Abraham und seinen Sohn ganz durchlesen), Vernichter der Kannibalischen und Menschenopferkulte (Baal und später Maya), die lebendige, bewusste, liebende Quelle des Lebens, die Ewigkeit selbst, die Gerechtigkeit selbst, die Unendlichkeit selbst, die Liebe selbst, die Freude selbst, der eine unteilbare, dreifaltige Gott.

    Genau der. Und passend dazu sollte man mal Bach hören:

    http://recognoscere.wordpress.com/2010/11/29/die-matthauspassion/

    DAS war noch Deutsche Kultur! DAS war noch Identität! DAS ist verloren gegangen, DAS müssen die Deutschen wiederfinden!

    Templarii – recognoscere.wordpress.com

    • niekisch Januar 25, 2013 um 4:32 pm #

      „kommen Sie mir bitte nicht mit langweiligen Ausreden wie „aber Christen haben getötet…““

      Ganz sicher nicht, templarii. Das siehst Du, wenn Du frühere Artikel auf Metapolitika verfolgst, z.B. auf dem Vorläuferblog „WM – unser Glaube an ein Höheres“

      „Grundsätzlich kann ich Ihnen sagen dass Sie in ihrer Vorstellung von Gott das Pferd von Hinten aufzäumen. Es geht nicht darum zu sagen “Da gibt es einen Gott der heisst Christus und ist cool, der hat Sandalen”.“

      Wenn ich Eines nicht leiden kann, templarii, dann sind es „grundsätzliche“ oder „dezidierte“ Unterstellungen, die keine sachliche Grundlage im Vortrag des Gesprächspartners finden. Wie kannst Du meine Vorstellung kennen, wenn ich mich garnicht explizit geäußert habe?

      „das Wesen der Wahrheit an sich – die in der höchsten denkbaren Form ein Bewusstsein haben müsste“

      Dazu habe ich auf Metapolitika Hegel herangezogen und darauf verwiesen, daß es einen Absoluten Geist gibt, dessen Anwesenheit in uns die Möglichkeit der Teilhabe durch die Menschen gibt.

      „Der Sieg in der Niederlage, das Überwinden der Gewalt mit Stoischer Liebe zu den wirren, verletzlichen, ferngesteuerten, verrückten, wütenden, traurigen, depressiven, gierigen, lustgesteuerten Wesen die man Mensch kennt. Der blutende und geschundete Gott ist solch eine Wahrheit dass sie jeden empört. Der Gott der Überraschung übersteigt unser Denken immer und handelt anders als wir es uns vorstellen können.“

      Das Überwinden der Gewalt mit Stoischer Liebe. Ja, das ist d a s Element, das auch mich Staunen macht und das Hegelsche Gebäude mit Blut erfüllt. Es ist das Element, das mich zum Christen machen kann. Es ist das Wahre, das Einzige.

      „dazu sollte man mal Bach hören:“

      Johann Sebastian Bach hat das in Jesu vergossene Blut in Musik verwandelt. Ja, in der Tat.

  2. templarii Januar 23, 2013 um 9:49 pm #

    Sie haben Gott vergessen. Und die Schlagwörter sind leer. Was für ein Wandel? Worin besteht der Wandel. Und warum ist das eigene Land gut und das andere auch aber nicht so gut dass man das andere Land nicht „siegen“ lässt? Zu viele offene Fragen. in Europa haben wir 2000 Jahre Geschichte..

    • niekisch Januar 24, 2013 um 11:23 am #

      Gegenfrage, Templarii: Welchen Gott? Den einen, einzigen, einen aus mehreren im Pantheon? Ich vermute nach Deinem nn den christlichen, wahren, einzigen..

      Un die europäische Geschichte geht auch nicht nur 2000 Jahre zurück. Es sind ein paar Tausend mehr, denn schon in der Bronzezeit können wir von Geschichte reden, wenn wir sie als gesellschaftlich – politische Organisation und Handeln von Großverbänden begreifen.

      Das Übrige wir sicher Hallo Zeitgeist replizieren.

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