Nazipest (izide)?…

23 Nov

landwirtschaftliche Nazis auch unterirdisch?

Schnüffel, schnüffel, schnüffel …und schon wird das Gutmenschentum wieder fündig:

http://www.focus.de/panorama/welt/pestizidfrei-ist-nicht-gleich-nazifrei-npd-bauern-gefaehrden-das-image-von-biosiegeln_aid_824385.html

Warum wird keine landwirtschaftliche Antifa gegründet, die in Verbindung mit der Archäologenantifa die Äcker mit Sonden nach unter der Scholle verborgenen Nazis untersucht?  Motto:   Bohren gegen Nazis!

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13 Antworten to “Nazipest (izide)?…”

  1. Moritz Haberland November 24, 2012 um 4:44 pm #

    Nur die Ruhe liebe Leute, seit ich unfreiwillig Frührentner bin, allerdings nicht wegen der Verfassung in meinem „Oberstübchen“, sondern anderer Gebrechen, berate ich als Dipl. Agrar-Ing. mehere Nationale Ökoprojekte in M-V und NS. Diese Schmierenartikel geistern immer mal wieder durch die Blogs und Zeitungen und werden gern von den gnadenlos untalentierten „Journalumpen“ widergekäut.

    Das ändert alles nichts an der Lebenswirklichkeit im landwirtschaftlichen Erzeuger- und Vermarktungsbereich. Wir liefern inzwischen bundesweit, wir veranstalten Verkostungen, Hoffeste und Ponnyreiten, wie alle anderen. Auch wenn die Ideologen es gern anders hätten, es gibt eine wirklich gelungene, friedliche Koexistenz unter den Ökobauern, weil es viele Übereinstimmungen in der Sache (Anbau von Feldfrüchten und Futterpflanzen, Tierernährung, Tiergesundheit usw.) gibt.

    Bestes Beispiel: Heutiges Jubiläum(!) des Tierschutzgesetzes,
    ich kenne persönlich keinen Bauern (ob links oder rechts),
    der diesem Gesetz der Reichsregierung nicht vollinhaltlich
    zustimmt !!!

    • niekisch November 24, 2012 um 6:41 pm #

      „es gibt eine wirklich gelungene, friedliche Koexistenz unter den Ökobauern, weil es viele Übereinstimmungen in der Sache (Anbau von Feldfrüchten und Futterpflanzen, Tierernährung, Tiergesundheit usw.) gibt.“

      Dann, Moritz, müßten sich die diversen identitären Gruppen letztlich einig sein, weil es auch da viele Überseinstimmungen in der Sache gibt.

      • Moritz Haberland November 24, 2012 um 8:30 pm #

        Meine Rede, bester Niekisch (…und zwar von Anfang unserer Bekanntschaft an und voher ungefähr 40 Jahre).

        Wenn es den Menschen gestattet wäre, ihre Koalitionen entlang ihrer tatsächlichen Interessen schmieden zu können, Ihr (Du vielleicht nicht, aber viele andere) wären erstaunt, welche Bündnisse es tatsächlich gäbe.

        Die meisten Geschwätzigkeiten wollen spalten, um genau das zu verhindern (guck Dir die „armen Piraten“ an).

        Was heißt denn z.B. „Historischer Nationalsozialismus ?
        Ich bin dagegen, wenn ich an die Kirchensteuer denke,
        ich bin dafür, wenn ich an Natur- und Tierschutz denke.
        Bitte um einfache Antwort :
        Wieviel Nazi steckt in mir ?
        Du mußt mir nicht antworten, ich kenne die ganze Scheiße.

        Vielleicht sind die Identitären da etwas schlauer…toi, toi, toi.

        • niekisch November 25, 2012 um 7:02 pm #

          „Bitte um einfache Antwort :
          Wieviel Nazi steckt in mir ?
          Du mußt mir nicht antworten, ich kenne die ganze Scheiße.

          Vielleicht sind die Identitären da etwas schlauer…toi, toi, toi.“

          Was für eine Frage, Moritz. Und wie schwer zu beantworten.
          Heute war ich mit meiner Frau in Köln im Wallraff – Richartz – Museum. „1912 – Mission Moderne“ 100 Bilder und einige Skulpturen, die schon 1912 in Köln gezeigt worden waren, waren zu bewundern. Ich versuchte mir vorzustellen, wie die Menschen damals durch die Ausstellung gingen, wie sie lebten, wie sie sich verhielten, wie sie ihre Zeit einschätzten. Geht das? Nein, es geht nicht. Niemals wird es uns heutigen Menschen gelingen, auch nur einigermaßen zu beurteilen, was NS in dessen Zeit bedeutete, nicht einmal, wie er noch heute genau wirkt, vor allem in den einzelnen Menschen.

          Ich kann Dir also keine befriedigende Antwort geben.

          Die Geschichte scheint ein Wirkungsgeflecht ähnlich dem Nervengeflecht im Körper zu sein, kein Gestern, kein Heute, kein Morgen allein zu kennen.

          Der Begriff „Historischer Nationalsozialismus“ ist ein Kunstgriff, um das beschreibbare Damalige festzulegen, wie es nun einmal so unter uns Menschen ist, um Sicherheit im Beurteilen zu gewinnen. Mir ist bewußt, daß mein „Ausschlußkatalog“ durchaus problematisch ist.

          Jeder muß für sich selber entscheiden, inwiefern er sein Denken und Handeln vom Nationalsozialismus „begleiten“ läßt. Vollständig zurückweisen können wird ihn Niemand, auch nicht die Juden, weil er als Idee ihren Heilsweg noch heute berührt.

      • Moritz Haberland November 25, 2012 um 11:30 am #

        PS. Möglich, daß auch erst die übernächste deutsche Generation in der dann erwartbaren Größe von ca. 35 mio Personen unser Deutschtum belebt. Das wäre dann auch i.O.

        • niekisch November 25, 2012 um 6:40 pm #

          Durchaus möglich, Moritz.

    • Josephine Erdmann November 24, 2012 um 8:18 pm #

      Das ist schön zu lesen! Ich wünsche Euch weiterhin viel Erfolg. Jedem Ökobauern und jedem tier- und naturliebenden Landwirt zolle ich den größten Respekt.

      • Moritz Haberland November 26, 2012 um 1:56 pm #

        Danke, liebe Josephine. Dazu ist zu sagen, daß wirkliche Bauern eigentlich immer gleich sind, die Ökobauern nur noch konsequenter.

        Das ökonomische Problem heute ist mehr, daß die DDR-Alt-Kolchosen mit Holland-Alt-Gulden zu GmbH-Farmen in US-Größe anwachsen und ungeniert nach Fläche von Brüssel subventioniert werden.

        Ich bin kein Ideologe, doch das Wort „Agrarfabrik“ stimmt.

        Mein letztes Werbeflugblatt für unsere Erzeugergemeinschaft hatte die Aufschrift :
        „Bauern im Vertrauen, kieck rin – hol raus“

        Der Arbeitsaufwand ist größer, der Geldgewinn ist kleiner,
        doch der Zufriedenheitsgewinn ist noch kein Euro-Betrag.

        Wenn Du so willst, ist das die Identität der besten Sorte 🙂 .

  2. Gerswind November 24, 2012 um 9:22 am #

    Reblogged this on Gerswind.

  3. "criticus germanus" November 23, 2012 um 11:06 pm #

    Mal sehen, wie lange das so noch weiter geht. Die Gutmenschenfraktion stellt sich so doch selbst bloß. Mein Tipp, dass wir auch noch die Grünen-Dämmerung erleben werden, bei der die anderen Blockflötenparteien ebenfalls ins Wanken geraten. Trendforscher Gerald Celente hat ja prognostiziert, dass in den Jahren zwischen 2013 bis 2016 eine Re-Nationalisierung des Denkens in Europa als gesellschaftliche Entwicklung stattfinden wird. Indem gesellschaftliche Kräfte sich zunehmend geradezu wie linksgestrickte Öko-Faschisten verhalten, treiben sie Dinge auf die Spitze, und das sorgt schon selbst davon, dass die Leute bald mehrheitlich die Nase von den Political Correctness-Aposteln voll haben werden. 2015 bis 2016 dürfte die Trendwende m. E. recht warhscheinlich werden. Bis dahin gilt es durchzuhalten.

    • niekisch November 24, 2012 um 12:01 pm #

      „Bis dahin gilt es durchzuhalten.“

      Das will ich, was mich betrifft, gerne versprechen, „criticus germanus“.

  4. Josephine Erdmann November 23, 2012 um 8:06 pm #

    Oh Gott ist das furchtbar. „Kauft nicht beim Juden“ – das war doch das, weswegen sie die Nazis so sehr ablehnen, oder? Und warum zeigen sie dann exakt dieselbe Verhaltensweise? Sie sollten mal anfangen, das kollektive Trauma aufzuarbeiten. Dann erkennen sie, daß der Fehler in diesem Verhalten liegt.
    Was sie versuchen ist, Rache zu üben. Sie denken, sie könnten etwas wiedergutmachen, indem sie den Juden dabei helfen, sich zu rächen. Aber Rache führt niemals zu einer Versöhnung. Der richtige Weg wäre, die Verhaltensweisen, die man damals falsch fand, heute auch nicht anzuwenden. Wenn sie damals falsch waren, sind sie heute nämlich noch genauso falsch. Aber wer von Hass und Schuldgefühlen verblendet ist , kann so einfache Zusammenhänge wohl nicht erkennen.

    • niekisch November 23, 2012 um 8:38 pm #

      Da stimme ich gerne zu, Josephine. Offensichtlich gehören hier viele auf die Couch. Nur reicht da eine einzige Couch nicht, es müßte eine Riesencouch für ein ganzes Kollektiv sein.

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