Hat Politically Incorrect (PI) mit der Identitären Bewegung Deutschland (IBD) ein Verhältnis?

27 Nov

Seit ein paar Tagen hat die IBD auf  der Netzseite von PI eine Anzeige mit ihrem Logo geschaltet. Als ich das sah, erinnerte ich mich an einen Admin der Koordinationsplattform der IBD, der die österreichische FPÖ lobte. Strache und Mölzer haben sich gerade erst mit Israel solidarisch erklärt:  http://www.pi-news.net/2012/11/strache-und-molzer-ergreifen-partei-fur-israel/

Unstreitig ist auch PI Israel – freundlich konzipiert. Das kann jeder der Netz – Seite der Inkorrekten entnehmen.

Hier auf Metapolitika ist schon des öfteren debattiert worden, wie es zu bewerten ist, daß jüdische Kräfte offenbar zunächst das Überfluten Europas mit Mohammedanern gefördert haben, jetzt aber, wo sich im europäischen Rücken Israels der feindlich – mohammedanische Ring schließt, konservative bis ganz „rechte“ Kräfte in Europa unterstützt, ja mobilisiert werden, um eine antimohammedanische Front zu bilden.

Soll die IBD in diese  antimohammedanische Front eingegliedert werden? War sie von Anfang an dazu bestimmt? Ist die Identität der Deutschen nur ein Nebenziel der IBD oder nur als höchstes Ziel benannt, um Mitstreiter zu finden?

Auf Informationen und  die Debatte hierzu in der Kommentarspalte bin ich als Sympathisant der IBD  gespannt.

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29 Antworten to “Hat Politically Incorrect (PI) mit der Identitären Bewegung Deutschland (IBD) ein Verhältnis?”

  1. Neuer Geist Dezember 22, 2012 um 8:56 pm #

    @ Gerswind

    Ich sehe das Ganze etwas entspannter, der Konflikt um Israel und Gaza ist nicht anders als der Konflikt der Kurden mit den Türken oder der Konflikt zwischen den Volksgruppen im Libanon. Ich habe weder mit der einen Seite etwas zu tun, noch mit der anderen Seite, und beide Seiten haben mit mir nichts zu tun und ich finde alle Identitären sollten das so sehen.

    Was interessiert es uns, wie es auf einer Karte aus dem Nahen Osten aussieht? Wir haben ganz andere Probleme, mit denen wir uns befassen müssen! Dieser ganze Israel-Pali-Scheiß ist da doch nur eine Ablenkung und Freizeitbeschäftigung für Schöngeister. Den ganzen arabischen Staaten geht es ja nicht anders, die müssten sich eigentlich mal dringend um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern, stattdessen immer nur Israel, Palästina, Israel, Palästina, Israel, Palästina. Dieses Abschweifen in die Ferne ist doch nur Vorwand, um sich nicht mit den wahren Problemen beschäftigen zu müssen.

    Zu PI muss man allerdings sagen, es kann garnicht anders als proisraelisch zu sein, keine andere politisch inkorrekte Plattform dieser kompromisslosen Ausrichtung hätte eine Chance gehabt hoch zu kommen, wenn sie nicht einen fundamentalen Punkt in sich tragen würde, um sich im Auge des Beobachters vom NS abzugrenzen, und PI hat das bei seinen demagogischen Gegnern weiterhin bitter nötig, ein sauberes Bild zu vermitteln und NS Vereinnahmungsversuche zu vergrämen, und das geht nunmal am besten mit der Solidarität zu Israel.

    Dass die FPÖ da jetzt mitmacht, finde ich klug. Und wir hier, wir sollten nicht die politische Auseinandersetzung mit dem politischen Inhalt verwechseln, uns in der Auseinandersetzung mit dem Gegner und ungebetenen Freunden vom NS, eine Israelfreundlichkeit zunutze machen, aber uns inhaltlich gründlich von Konflikten in anderen Kulturräumen entfernen und hier einmal zur Besinnung kommen. Israel ist ein winziges Land, das einen winzigen Konflikt ausficht, der nur durch das zuschauende Publikum derart aufgeblasen wird, so viel Rationalität muss sein.

    • niekisch Dezember 22, 2012 um 9:03 pm #

      „Israel ist ein winziges Land“…aber mit eine Weltmacht darstellenden Helfern, Neuer Geist.

  2. Ex-Block-Identität Dezember 6, 2012 um 12:06 am #

    Ich kann nur vermuten, daß eine Vielzahl politischer Kreise derweil versucht, die IDB für sich zu gewinnen. PI hat sich, siehe etwa die Diskussion Stürzenberger – Weißmann auf Youtube, allerdings eindeutig als eine völlig apolitische, ahistorische und pseudo-idealistische Truppe von Spießern und Populisten geoutet, die eine ganze Menge unserer Probleme noch gar nicht richtig begriffen haben. Auch verschließen sie sich vor intellektuellen Argumenten, die sie selbst nicht haben. Kultur und identitäres Bewusstsein ist mit denen nicht zu machen, dafür umso mehr Welle und Unruhe.

    Daß die IDB eine Verbindung nach Wien hat bestätige ich hiermit – werde aber nicht weiter darauf eingehen. Ich selbst habe KEINEN Kontakt nach Wien oder anderen sog. „Admins“, die im Internet Chef spielen.

    Ich bin der Meinung, daß die IDB sich vor allem dem deutschen konservativen Umfeld um Kubitschek annähern sollte, aber durchaus auch, wenn es sich anbietet, Islamkritikern wie Kleine-Hartlage oder eben auch Stürzenberger. Wichtig ist dabei, daß man sich nicht vereinnahmen lässt und eine unabhängige jugendliche Gruppe bleibt, mit eigenen Werten und Zielsetzungen.

    Man sollte es also tunlichst unterlassen, im islamkritisch-prowestlichen Becken nach neuen Leuten zu fischen. Diese Leute haben bereits ihre politische Heimat. Und man muss sich diesen auch nicht anbiedern, denn sie selbst sind bis heute völlig erfolglos und haben keine Ratschläge zu geben.

    Das beste ist es, selbst aktiv zu werden und eine Gruppe ins Leben zu rufen. Was auf der Straße passiert, können Admins nicht verhindern, und sie können auf Dauer nicht jeden ausschließen, nur weil er nicht 100 prozentig auf Linie ist. Würden Parteien so verfahren, könnten sie sich auflösen.
    Wichtig ist nur, daß Grundsätze eingehalten werden, das heißt, daß keine Gruppe auf einmal Rache für Hess mit Lambda an die Wand schreiben sollte. Es ist klar was ich damit meine; umgekehrt kann es aber auch nicht sein, daß eine ID-Gruppe auf einmal auf besseren Linken machen will. Auch das widerspricht dem Konsens.

    Innerhalb dieses Konsens ist aber Spielraum – und daß die Admins dir, niekisch, Distanzierung wegen einiger völlig harmloser und objektiver Texte androhen, ist grob lächerlich und zeigt, daß die Knaben nicht die größte Ahnung von politischer Vernetzung haben.

    Aber das kann sich ändern: Selber aktiv werden! Werdet Admins eurer Viertel 😉

    • niekisch Dezember 6, 2012 um 10:51 am #

      Eine Beurteilung, die uns weiter bringt, Ex – Block – Identität. Im Grunde genommen ist die Sache doch einfach wie alles Grundsätzliche im Leben:

      Wir haben die Lage fehlender Souveränität, aufs Höchste bedrohter Identität und einen großen Gerechtigkeitsmangel in unserem bis in die Seelen fremdbestimmten Land. Warum nicht einfach J e d e n mit einfachsten Mitteln, notfalls einer brennenden Kerze, bei jeder Gelegenheit protestieren lassen, unter dem Lambda als unverbrauchtem Symbol.
      Wenn einer 100% NS von damals sein will, dann soll er seinen eigenen Reichsparteitag feiern und diesen zur „NS – Zone“ *) erklären. Lächerlich ist es, die IBD bei einem „Hardbass gegen Demokraten“ nachzuäffen und dabei ausgerwechnet d i e s e Parole zu verwenden. Diese Leute sind einfach dumm oder ignorant, was sich auch schon daraus herleiten läßt, daß sie rufen: „Die Demokraten bringen uns den Volkstod“, während ihr Idol Adolf Hitler seine eigene Bewegung durchaus unter den Begriff demokratisch subsumiert und die Weimarer Reichsverfassung nicht völlig außer Kraft gesetzt hat. hat. Dümmer geht es nicht! Man darf sich von solchen Leuten nicht von vorneherein distanzieren und ihnen damit noch Bedeutung schenken, sondern sollte sie konkret vor Ort argumentativ stellen, auf die Widersprüchlichkeit und Unzeitgemäßheit ihres Denkens und Verhaltens hinweisen, ihnen zumindest geistigen Platzverweis erteilen. Sie können ihrem Nationalsozialismus am besten dienen, indem sie sich an seine Grabstätten begeben und dort darüber meditieren, woran er neben der Stärke seiner Feinde in erster Linie gescheitert ist: An seiner eigenen Schwäche, Widersprüchlichkeit, Überheblichkeit. Im „Negativkatalog“ des Historischen Nationalsozialismus habe ich einen Beschreibungsversuch gemacht. Wenn die NPD demnächst verboten ist, und das wird so kommen, dann ergibt sich vielleicht als historischer Wimpernschlag die Chance, unter den Fahnen der Identitären einen wirklichen Neuanfang zu machen, eine breite, das Volk spiegelnde Aufstandsbewegung im Sinne des Art. 20 IV GG zu schaffen.

      *) Damit ist im Grunde genommen auch schon erklärt, warum ich das Video „Hardbass gegen Demokraten“ in „Zukunfts“ Kommentar nicht veröffentlicht habe, dann m.E. ist es nach der Neufassung des § 130 StGB strafbar. Nach den anderen strafbaren Inhalten fahnde ich noch… Und bin fündig geworden: Wer die Begriffe „Nationale Sozialisten, „Verboten gut“, „NS fetzt“, in Verbindung bringt, der bringt zum Ausdruck, daß er das Wollen der verbotenen NSDAP in die Öffentlichkeit tragen und damit wirksam machen will.

  3. Swidger Dezember 2, 2012 um 12:49 am #

    Ich frage mich auch wer hinter der IBD stecken könnte und halte mich da einfach an den Vorschlag des Herrn Kubitschek: Kontakt aufnehmen und mitwirken. Viell. hat der Stern ja Recht? Für das PI Umfeld ist die ganze Kampagne gestalterisch viel zu frisch und stylish.
    Aber ich tippe auch auf Wien.
    Ganz nebenbei: Was ist eigentlich mit den Betreibern, bzw. der Netzpräsenz von „Blockidentität“ geworden? Da war Herr Niekisch doch auch ein kreativer Kommentator. Online ist da ja nix mehr. Viel Erfolg bei der weiteren Recherche. Wille Siegt! 😉

    • niekisch Dezember 2, 2012 um 8:34 pm #

      „Block Identität“, wohl ein Projekt der AN ( Autonome Nationalisten ), Swidger, ist m.E. wegen mangelnder Kreativität und mangelndem Bekanntheitsgrad eingestellt worden.

      Ich meine jetzt behaupten zu können, daß die älteste Wurzel der IBD in den früheren Vorstellungen von Alain de Benoist – Ethnopluralismus – und seinem Buch von 1999 „Aufstand der Kulturen“ liegt. Im Wurzelgeflecht liegt auch „DE“ mit seiner „Reconquista“ und seinen Leserblogs „VoxPopuli“ und „Metapolitika“. Desweiteren die „Konservativ – subversive Aktion“ der „Sezession“ und wohl auch „die Unsterblichen“. Die Idee „W I R“ Weiß – identitär – revolutionär – von „Metapolitika“ ging dann wohl nach Wien und wurde zu „Wiens identitäre Richtung“ = W.I.R. Von dort aus wurde m.E. die Identitäre Bewegung Deutschland ( IBD ) initiiert bzw. angeregt.

      Es wäre schön, wenn wir nicht immer spekulieren müßten, sondern Infos der IBD selber hätten.

      • Swidger Dezember 2, 2012 um 11:59 pm #

        Ja, spekulieren ist mühselig. Mir raucht auch schon der Kopf, vom kombinieren, aber die Kreise schließen sich, denn vieles was ich gedacht hatte, ja gerade zu ersehnt, hat sich im Nachhinein bestätigt.
        Ich habe Kontakt zur IBD aufgenommen und warte noch auf deren Antwort. Da Du den Admin der IBD bereits mit Namen(Pseudonym) benennen kannst, stehst Du wohl auch in Kontakt zur IBD. Ist halt fraglich, wie weit die IBD bereit ist, einen Fragenkatolog zu beantworten.

        So unkreativ fand ich die Machart der „BI“ gar nicht, besonders die Leitartikel zur identitären Idee und auch die Grafiken hatten es in sich; außergewöhnlich, wenn man bedenkt das sie den „AN“ zugehörig sein sollen- was ich nicht wusste.
        Dort habe ich auch dass erste Mal die Losung 100% Identität – 0% Rassismus gelesen, meine ich zumindest dass es dort war. Viell. noch eine Verflechtung. Uih.. Ich spekuliere schon wieder, muss am Advent liegen. 😉
        Du hast nicht zufällig vorsorglich Artikel von der „BI“ gespeichert, zum nachlesen?

        Eines noch: Bei „der funke.info“- hattest Du da nicht erwähnut, Du warst Mitautor bei „Metapolitika“?

        Zu guter Letzt noch eine Losung, auch wenn der Wettbewerb bereits ein Ende gefunden hat. Du bist indirekt beteiligt.
        Man nehme „die identitäre Zitrone“ als Logo mit der Losung:

        „Identitäres – sonst gibt´s Saures!“

        • niekisch Dezember 3, 2012 um 11:05 am #

          Nun, Swidger, mit einem Admin der IBD hatte ich Kontakt, wobei „Metapolitika“ als „Visitenkarte“ der IBD bezeichnet und an mich das Ansinnen gerichtet wurde, alle Inhalte aus Metapolitika zu entfernen, die irgendwie mit NS zu tun haben. Zugleich wurde mir eine offizielle Distanzierung von „Metapolitika“, dessen alleiniger Betreiber ich bin, für den Fall angedroht, daß ich dem Ansinnen nicht nachkomme. Das habe ich abgelehnt, weil „Metapolitika“ ein Ort freier Information und Diskussion bleiben soll. Ich hätte dann ja auch meinen „Negativkatalog des historischen Nationalsozialismus“ entfernen müssen, der jungen Menschen dieser Richtung die Chance gibt, sich in die IBD einzureihen. Daraufhin wurde ich für das Forum der IBD nicht freigeschaltet. Ob das Löschen meines facebook – Kontos damit zu tun hat, kann ich nur vermuten, aber nicht beweisen. Nach wie vor fühle ich mich der IBD zugehörig.

          Von „BI“ habe ich nichts mehr. Meine Beurteilung war etwas ungerecht, das gebe ich zu. Es waren auch einige sehr gute Artikel dort zu lesen. Ebenfalls Bildliches. ich denke, daß die Wiener Identitäre Richtung ( W.I.R. ) die Mosaiksteine für das Projekt an den verschiedensten Stellen gesammelt hat..

          Es wäre schön, wenn die IBD den antideutschen Internationalisten viel, viel Saures gibt.

      • Swidger Dezember 3, 2012 um 2:14 pm #

        Das ist aber ganz schön überheblich, die Arbeit eines anderen als Visitenkarte auszulegen und dann auch noch verlangen, Inhalte zu entfernen. Haben die keine eigenen Gedanken, geschweige den die Kraft, einen blog zu eröffnen? Versteh ich nicht, was bezweckt man denn mit solch einem Gebaren?
        Ich meine aus deiner Antwort entnehmen zu können, dass Dein Kontakt zu den Leuten um die IBD mal viel näher war, als es heute der Fall ist, Du aber nicht von Deinen Standpunkten abgerückt bist und dadurch den Überblick verloren hast, aus welcher Ecke denn nun die Initiative gestartet wurde. Hab ich da Recht? Sind nur Gedanken, die nicht nach einer Antwort verlangen.
        Deine Aussage, dass es einen Zusammenhang zwischen der Löschung deines facebook Kontos und der Ablehnung im Forum der IBD geben könnte, versteh ich nicht. Kannst mir dies erläutern?

        • niekisch Dezember 3, 2012 um 3:46 pm #

          Man hat ganz offensichtlich panische Angst, abgestempelt zu werden. Das wird – s. mein neuer Artikel – trotzdem passieren.

          Mein Kontakt war näher, jetzt bekomme ich nicht mal mehr Antwort auf die Frage nach einem bundesweiten Treffen.

          Ich hatte, Swidger, Metapo – Artikel bei den verschiedenen IBD – Gruppen verteilt. Ich denke, daß die als „Spam“ gemeldet wurden und daraufhin mein Konto bei fb geschlossen wurde.

      • Swidger Dezember 3, 2012 um 10:34 pm #

        Treffen war am We:

        „Am vergangenen Samstag, dem 1. Dezember 2012 fand in Frankfurt das erste deutschlandweite Treffen der identitären Bewegung statt. Rund 50 Leute aus dem ganzen Land waren angereist. Auch Vertreter der österreichischen und italienischen Ident
        itären waren gekommen.
        Die Organisation klappte, dank der Pünktlichkeit aller Teilnehmer hervorragend und ganz ohne Störungen und Zwischenfällen konnten wir uns dem Grund widmen, für den wir zusammen gekommen waren: der Organisation und Einigung der identitären Kräfte in Deutschland.
        Einstimmig wurde auf dem Treffen ein Antrag zur bundesweiten Strukturierung der IB angenommen und aus den Versammelten wurden 4 Verantwortliche für Presssearbeit, IT, Finanzen und eine Leitung gewählt.
        Des weiteren wurde der Grundstein für einen gemeinsamen inhaltlichen Kurs gelegt, der direkt an den 4 Positionierungen anknüpfen und die identitäre Idee weiter entfalten wird.
        Die IB trat am 1. Dez 2012 aus ihrem Online Dasein in die Realität. Ein deutschlandweites Netz wurde geknüpft, Arbeitsaufgaben wurden zusammengefasst und vereinfacht. Die IB ist keine Eintagsfliege, keine Modewelle und kein flüchtiges, virales Internetphänomen.
        Wir sind seit dem 1. Dezember eine organisierte, handlungs- und kampagnenfähige Gemeinschaft mit europaweiten Kontakten, klaren Ideen und scharfen Zielsetzungen. In diesem Moment laufen im ganzen Land fieberhaften Vorbereitungen und Vernetzungen für kommende Aktionen. Der identitäre Aufbruch in Deutschland hat gerade erst begonnen! Wir werden im Laufe der nächsten Tage noch Videos, Bilder und Berichte unseres Treffens veröffentlichen. Alle Anfragen und Beitrittsgesuche gehen bitte an folgende Adresse: kontakt@identitaere-bewegung

        Interviewgesuche und Pressefragen an den Pressesprecher und Medienbeauftragten der IB: presseabteilung@identitaere-bewegung.de

        • niekisch Dezember 4, 2012 um 11:20 am #

          Danke, Swidger, diesen Bericht habe ich schon auf der fb – Seite der IB gelesen. Mal sehen, wie es weitergeht. Wenn wirklich demnächst ein NPD – Verbotsverfahren eingeleitet wird, dann ändert sich die Lage ohnehin. Es werden dann alle Karten neu gemischt.

      • Swidger Dezember 5, 2012 um 12:26 am #

        Ich wollt Dir hier nichts zu spammen. Der Artikel selber ist ja nicht zu verlinken gewesen. Du bist der Moderator, kannst es gerne löschen.

        • niekisch Dezember 5, 2012 um 11:29 am #

          Gerne, Swidger, lasse ich den Text stehen. Dann können ihn die Leser hier auch konsumieren.

    • Ex-Block-Identität Dezember 5, 2012 um 11:53 pm #

      Moin,
      das Projekt Block Identität ist auf dem Mist von Ex-NWlern gewachsen, war also keine Seite von aktiven autonomen Nationalisten.

      Die auf der Seite vertretenen Standpunkte waren in etwa deckungsgleich zu den Positionen der IDB, wenn auch etwas nationalistischer angehaucht. Ich selbst habe einige Grundsatztexte auf der Seite verfasst. Wir gehörten damals wohl zu den ersten halbwegs beachteten „Radikalen“, die sich vom NS und NW lösen wollten, nicht nur stilistisch, sondern auch inhaltlich.

      Was die Resttruppe betrifft – keine Ahnung. Der Kontakt ist abgebrochen und jeder geht seine eigenen Wege.

      Das Projekt selbst ist wegen dem Ausfall einer Schlüsselperson gescheitert, was aber nicht darüber hinwegtäuschen konnte, daß die Sache langsam einschlief, auch weil die Unterstützung ausblieb. Hoffe das erklärt einige deiner Fragen.

      MfG

      • niekisch Dezember 6, 2012 um 10:15 am #

        Danke für die Info, Ex- Block – Identität,

        da lag ich dann etwas daneben. Ich gestehe ein: NW – lern hätte ich aus meiner Kenntnis der Truppe im mittleren Ruhrgebiet garnicht zugetraut. Also niemals ohne genaue Recherche:-)

        Die Seite hatte schon was…

  4. Universum November 28, 2012 um 12:29 pm #

    Bei PI wurden doch schon länger relativ erfolgreiche antiislamische Aktionen der französischen Identitären bewundert (Schweinsköpfe usw.). Da liegt es wohl nahe, dass man die deutschen Identitären unter Verweis auf solche Aktionen vor allem zum Kampf gegen Islam nach PI-Art bewegen will. Und damit zur Umgehung der „Weder Kippa noch Palituch“-Prinzipien. Für wirklich identitäre Kräfte wäre eine gewisse Distanz zu PI wohl nicht verkehrt. Allein das PI-Titelbanner sagt doch schon alles: proamerikanisch und proisraelisch, aber „deutsch“ suchst du vergebens…

    • niekisch November 28, 2012 um 12:36 pm #

      „Allein das PI-Titelbanner sagt doch schon alles: proamerikanisch und proisraelisch, aber “deutsch” suchst du vergebens…“

      Und deswegen, Universum – sei gegrüßt! – ist die Fragestellung des Verhältnisses – falls vorhanden – zwischen PI und IBD vielleicht doch angezeigt.

      Meines Erachtens hat es schon eine gewisses Gewicht, daß PI eine Anzeige der IBD überhaupt annimmt.

      Bei der Suche nach den Wurzeln der IBD bin ich etwas weitergekommen: http://wirfürwien.at/&quot. Dort wird auf einen Vortrag vor dem Wiener Akademikerbund am 20.6.2012 unter dem Titel: "Warum sind wir W.I.R? verwiesen, der auf der Netzseite von W.I.R. – Wien unter „Grundlagen“ nachzulesen ist. Es wird auf Alain de Benoist und Guillaume Faye verwiesen und ausgesagt: “ ..metapolitischer Kampf um den Erhalt und die Förderung unserer ethno – kulturellen Identität, den wir Identitäre führen…Ja zum Eigenen.“ Das kommt mir von meinerm Vorläuferblog http://www.Metapolitika.wordpress.com mit der Kategorie „W I R“ und „WM“ – weltanschauliches Minimum für die identitären Kräfte“- sehr bekannt vor. Es war mir damals schon aufgefallen, daß Traffic aus Österreich verstärkt stattfand. Auch der Verweis in der Blogroll von W.I.R. auf „bloc identitaire“ und „Generation Identitaire“ in Frankreich läßt Vermutungen aufkommen. Es gibt wohl ein Ursprungsgeflecht wie zumeist, wenn neue Bewegungen entstehen.

      Es schließt sich offenbar ein Kreis, der mit einem Blick in den Bücherschrank beginnt: Henning Eichberg, Nationale Identität – Alain de Benoist, Aus rechter Sicht.. Aufstand der Kulturen..Guillaume Faye, Wofür wir kämpfen,…“Ethnopluralismus“ als Kampfansage an die 68iger Multikultiprediger..Junge Nationaldemokraten .. Aktion Neue Rechte … Solidaristen..viele Jahre fast garnichts..“Deutschlandecho“ mit der „Reconquista“ und den Leserblogs „VoxPopuli“ ( Verhaltenskodex – Säulentheorie ) und „Metapolitika“ ( „WM“ – W I R ) ..Wiener Identitäre Richtung ( W.I.R.) ..Bloc Identitaire, Generation Identitair..Konservativ – Subversive Aktion ( KSA ) der „Sezession“, die „Unsterblichen“ zur „Identitären Bewegung Deutschland“ ( IBD ).

      Wo auch immer die Wurzeln der IBD liegen: Wichtig ist in erster Linie die Erkenntnis, daß Identität nur in Souveräntität verteidigt oder wiedererkämpft werden kann.

      PS: Bei W.I.R. – Wien habe ich unter F.A.Q. noch den nachfolgenden Text gefunden, der m.E. ganz eindeutig den unmittelbaren Vorläufer der deutschen Identitären, nämlich W.I.R. Wien, eine Abkürzung, die wahrscheinlich nicht zufällig mit meiner Parole Weiß – Identitär – Revolutionär ( W I R ) übereinstimmt:

      „Klarerweise stammen diese “frequently asked questions” nicht aus unserer Erfahrung, als identitäre Gruppe. Dazu sind wir noch zu jung. Aber wir haben hier versucht, die häufigsten Fragen aufzulisten, die identitär eingestellten Personen oft gestellt werden. Wir wollen dabei einige, gängige Vorurteile entkräften.

      Wer sind W.I.R., was wollen W.I.R. ?

      WIR ist eine Gruppe junger Identitärer aus Wien. Arbeiter, Schüler, Studenten, alle sind bei uns vereint und haben über ein gemeinsames Ziel zusammengefunden: Den Erhalt unserer Identität. Das heißt für uns im Hier und Jetzt. Wir wolllen, dass Wien, Wien bleibt, bzw. wieder Wien wird. Wir wollen die neue Richtung vorgeben, deshalb lautet es auch W.I.R. – Wiens identitäre Richtung. Wir kämpfen gegen die allgemeine Selbstentfremdung und die Bindungs- sowie Heimatlosigkeit, die unsere Generation erfasst hat. Wir wollen ein gesundes Verhältnis zur eigenen Identität und zu Fremden, das frei von (Selbst)Hass und Überheblichkeit, aber voll Stolz und Respekt ist.

      2.Was versteht ihr unter Identität?

      Unsere Indentität ist unser Selbstverständnis, also unser Bewusstsein von uns selbst. Jeder Mensch hat seine eigene unverwechselbare Individualität. Dennoch sind wir keine losen, vereinzelten Weltbürger, sondern stolz darauf Europäer, Österreicher und Wiener zu sein. Unsere einzigartige Kultur ist unauslöschbarer Bestandteil unserer Identität, und diesen wollen wir bewahren. Sie ist im Lauf der Geschichte unter zahlreichen Einflüssen mit Land und Leuten verwachsen und bildet einen unverwechselbaren Charakter für den wir in der ganzen Welt bekannt und beliebt sind. Wir sind ein Volk, eine Ethnie, welche sich seine Identität, im Lauf von Jahrtausenden, stets erhalten hat. Sie ist ein dynamisches Zusammenspiel aus Kultur, Sprache und gemeinsamer Verwandtschaft, das im Zuge vieler Bereicherungen und Angriffe von Außen, immer seine Substanz bewahrt hat. Wir wollen diesen Schatz und dieses Erbe, unsere Ethnokulturelle Identität bewahren und gegen alle Angriffe verteidigen. Deshalb sind wir identitär.

      3.Was bedroht die Identität?

      Wir haben unsere Identität als unverwechselbaren Charakter, der sich dynamisch aus Kultur, Ethnos und Geschichte bildet beschrieben. Wir wissen, dass nichts auf der Erde statisch ist. Am wenigsten die ehtnokulturelle Identität. Sie ist wie eine Geschichte, die wir von unsereren Vorfahren geerbt haben und heute, nun selbst, weitererzählen. Wir wollen genau das tun, und verhindern dass diese Überlieferungskette abreißt. Heute sehen wir unsere Identität auf allen Ebenen immensen Bedrohungen ausgesetzt. Überall auf der Welt herrscht eine Tendenz zur Vereinheitlichung und Globalisierung, der zahlreiche indigene Völker zum Opfer fallen. Dass der Westen von diesen Entwicklungen profitiert, schützt seine Völker nicht vor ihren verheerenden Auswirkungen.

      Unsere Kultur und Tradition reißt mehr und mehr ab, gerät in Vergessenheit und weicht einer kapitatlistischen Mc World Norm, unsere Sprache degeneriert und verfremdet sich und unsere Demographie führt zum konkreten Aussterben unsere Ethnie. Damit droht die Geschichte unserer Identität unwiderbringlich zu enden. Es ist ein Selbstverlust, die zu Überfremdung und Heimatlosigkeit führt. Ein Prozess den jeder von uns im Alltag schmerzlich miterleben muss. Was heute in ganz Europa und insbesondere in Wien geschieht und was mit dem Kunstwort „Multikulturell“ verharmlost wird, sind die Nebeneffekte des Suizids der europäischen Kulturen. Europa schafft sich ab. Die vorherrschende und fortschreitende Islamisierung ist die konsequente Folge daraus. Das hat mit kulturellem Austausch und Vielfalt nichts mehr zu tun, sondern ist, grob gesagt, die Ersetzung der indigenen Europäer mit Zuwanderern. Schuld daran sind in erster Linie wir selbst; die Völker Europas. Wir selbst vergessen unsere Kultur und gehen in Dekadenz auf. Wir geben unsere Sprache auf und weigern uns kollektiv das Leben weiterzugeben. Blickt man tiefer, dann erkennt man, dass es in allen europäischen Ländern eine Allianz aus linken Medienmachern, Künstlern und Universitätsprofessoren gibt, die alles was mit unserer Identität zu tun hat konsequent verteufeln. Für sie ist jedes Eintreten für die eigene Heimat ein Vebrechen, jeder Patriot ein potentieller Massenmörder. Sie tun das zum Teil aus neurotischem Masochismus oder alter marxistischer Überzeugungen. So oder so stellen sie eine kleine Minderheit dar, die mit ihren veralteten Ideologien und Dogmen, die große Mehrheit des Volkes unterdrückt. Demokratie sieht anders aus!

      4.Was tun W.I.R. für unserer Identität?

      Wir müssen, wie gesagt, bei uns selbst ansetzen. Unser Ziel ist es das identitäre Bewusstsein in der Bevölkerung zu steigern. Wir wollend der allgemeinen Vereinsamung und Atomisierung der Gesellschaft entgegenwirken, indem wir der Bevölkerung unsere gemeinschaftsstiftende ehtnokulturelle Identität bewusst machen. Hand in Hand damit wollen wir auf die Gefahren, die uns bedrohen, aufmerksam machen. Wir wollen so eine Stimme der Wahrheit und Heimat in der weitgehend anti-identitären Öffentlichkeit sein. Vorraussetzung dafür ist das freie Wort und die Demoktratie, die wir immer mehr bedroht und beschnitten sehen. Wir glauben fest daran, dass die meisten Mitbürger, die meisten Wiener im Grunde unserer Meinung sind und unserer Identität erhalten wollen. Es gibt überall eine tiefe Sehnsucht, nach echter Gemeinschaft, echter Kultur und echten Werten, die sich in der Konsumgesellschaft, in der alles wertlos ist, aber einen Preis hat, nicht erfüllen lässt. Wir wollen der junge Ausdruck dieser Sehnsucht sein, und verhindern, dass sie in Gewalt- oder Hassausbrüchen entartet oder in Resignation endet. WIR wollen zum Flagschiff einer identitäre Bewegung in Wien, werden, (wie sie es z.B. schon in Frankreich gibt).

      5.Was genau sind eure Ziele?

      Wir wollen, diesselbe Chance auf eine Zukunft unserer Identität, wie sie auch Türken, Japanern, Chinesen, Nigerianer usw. besitzen. Wir wollen, dass auch noch in hundert Jahren, unser Leute in unserem Land sein werden. Wir wollen, dass sich vor allem die Jugend unseres Landes wieder mit ihrer kulturellen Überlieferung befasst und ihre Traditionen neu entdeckt. Wir wollen, dass unsere Gesellschaft zur Gemeinschaft wird und insgesamt wieder Ja zum Leben sagt. Wir wollen, dass er Erhalt unserer Umwelt, unserer Kultur und Ethnie, Wahrheit, Gemeinschaft und Gerechtigkeit Ziel unserer Politik werden, statt utopitsche internationalistische Bürokraturen und abbruchsreife Wirtschaftssysteme. Wir wollen einen allgemeinen Bewusstseinswandel und einen Rückkehr zu den echten Werten der Demokratie: Freiheit, Souveränität und Gemeischaft. Das freie Wort muss, aller „political correctness“ zum Trotz möglich sein. Unser erstes Ziel ist es, dass sich jeder stolz, offen und frei, ohne Angst, zu seiner Heimat und Identität bekennen kann.

      6.Welche Bedeutung hat euer Logo?

      Auf unserem Logo findest du neben den Farben Rot und Weiß, die für die Fahne Österreichs und das Wappen Wiens stehen, eine seltsame Waffe, die einem Dreizack ähnelt. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Sturmsense. Diese hat einerseits historische Bedeutung und eine viel tiefere Symbolkraft, die nahezu alles über uns aussagt. Diese Waffe wurde, in dieser Form, im Zuge der 2. Türkenbelagerung Wiens von den Wiener Verteidigern, also unseren Vorfahren erfunden. Sie bestand aus einem Sensenschaft an dem eine bogenförmige Klinge befestigt wurde, womit sie drei Klingen aufwies. Diese Sturmsensen wurden, an den seitlichen Klingen, in großer Zahl aneinander befestigt, so dass sich ein echter Wall aus Kling und Spitzen ergab, der die Belagerer, mehr als einmal, vom Sturm der Stadtmauern abhielt. Die Sturmsense ist eine klare Verteidigungswaffe. Sie ist eigentlich ein Werkzeug des Bauern, das nur im Krieg und Angriffsfall zur tödlichen Waffe wird. Auch wir wollen unserer Identität nur verteidigen und lehnen imperialistische Eroberungskriege ab. Auch wir sind einfache, friedliebende Leute, die die äußeren Umstände, die Not und Bedrohung unserer Identität, zum Handeln treibt. Die Sturmsensen waren erst eine starke und unüberwinbare Waffe, als man sie in einer langen Reihe zusammen kettete. Uns lehrt dieses Sinnbild, dass, wir nur gemeinsam stark genug sind, unserer Identität zu verteidigen. Nur wenn alle Patrioten in ganz Wien und ganz Europa ihre Kräfte vereinigen, wird uns die Verteidigung unserer Werte, unserer Heimat und unseres Daseins gelingen. Im Zeichen der Sturmsense soll Wien wieder zum Bollwerk des Abendlandes und WIR zum Aufbruchszeichen für das identitäre Europa werden! (Ein Original der Sturmsense ist im Heresgeschichtlichen Museum Wiens zu begutachten.)

      7.Seid ihr links oder rechts?

      Weder noch. Wir sind identitär.
      Links uns rechts sind relativ veraltete Begriffe. Jedem dürfte klar sein, dass die Extremismen des 20.Jh auf die sich diese Begriffe beziehen, im neuen Jahrtausend nicht wiederholen dürfen und die Zeit der Menschheits“beglückungs“ und Welteroberungsideologien, ob von rechts oder links, endgültig vorbei ist. Wir wollen einen neuen Weg gehen, der sich nicht an alten Dogmen orientiert sondern, im hier und heute, unser jahrtausendaltes Erbe weiterträgt. Eine echt identitäre Weltsicht. Viele unserer Ideen und Forderungen, könnte man traditioneller Weise als „links“, andere als „rechts“ bezeichnen. So treten wir für Gerechtigkeit, für staatliche Ordnung und Erhalt unserer Identität, aber auch für soziale Gerechtigkeit, gegen Ausbeutung, Imperialismus und die Exzesse des Kapitalismus ein.

      8.Seid ihr Rassisten?

      Nein. Rassismus ist die generelle Abwertung und schlechtere Behandlung eines Menschen auf Grund seiner Zugehörigkeit zu einer anderen Ethnie. Wie gesagt hat jeder Mensch seine einzigartige Individualität, seinen eigenen Wert, der durch seine Zugehörigkeit zu einer Kultur und Ethnie nicht schlechter wird. Wir achten alle Völker gleich und behandeln die Menschen die uns begegnen so, wie sie es mit uns tun, egal welche Hautfarbe sie haben.
      Wir lieben die Vielfalt der Völker und Kulturen und lehnen den orwellschen Einheitsmenschen ab. Das was wir wollen: der Erhalt unserer ehtnokulturellen Identität, ist keinesfalls Rassismus. Wer das behauptet ist selbt ein Rassist, da er unsere Kultur und unser Volk offenbar für nicht erhaltenswert erachtet. Dass wir der massiven Einwanderung und Überfremdung, deren Hauptursache wir wie gesagt selbst sind entgegenstehen, hat mit Rassismus, rein gar nichts zu tun. Dennoch sind sehr viele Bürger, tagtäglich zu Unrecht mit diesm Totschlagvokabel konfrontiert, wenn sie sich positiv zu unserer Identität äußern. Diesem Überbordenden Mißbrauch des Rassismusbegriffs, wollen wir respektvoll aber bestimmt entgegentreten. 0% Hass 100% identitär!

      9.Seid ihr Antisemiten?

      Nein. Wir sind Ethnopluralisten und lieben die Vielfalt der Völker und Kulturen. Davon ist keine ausgeschlossen, auch nicht die Jüdische. Wir wollen kein Volk überbewerten oder abwerten. Wir wollen mit den ideologischen Extremismen des vorigen Jarhhunderts auch die ungesunde Fixierung auf das jüdische Volk und seine Kultur, ob im positiven oder negativen, aufgeben und mit aller gebotener Sensibilität, zu einem entspannten Nebeneinander unserer Völker gelangen. (Einen masochistischen Erinngerungskult, der sowohl jüdische als auch deutsche Jugendliche, dauerhaft traumatisiert lehnen wir ab. Unsere Vergangenheit wollen wir weder glorifizieren, noch in Bausch und Bogen verdammen, sondern aus ihr lernen. Nur eine Anerkennung aller Völkerung und Kulturen als gleichwertig und erhaltenswert, ist die richtige Lehre daraus.)

      10.Seid ihr Patrioten?

      Ja. Wir lieben unser Land wie unsere Leute! Wir freuen uns, wenn auch andere Menschen, dieselben identitären Gefühle für ihre Heimat und ihr Volk haben. Wir wollen eine Welt der Völker und Kulturen, die in Harmonie und vor allem Freiheit miteinander leben, keinen globalen, gleichgeschalteten Superstaat, wie er sich in der EU ankündigt. Dieser Patriotismus, hat mit Extremismus nichts zu tun. Er galt seit jeher, in allen bekannten Kulturen als größte Tugend. Uns ist er Ansporn einen positiven Beitrag zu unserer Gesellschaft zu leisten, unser Land und unseren Staat zu einer besseren und wärmeren Gemeinschaft zu machen. Wir wollen, dass sich mit uns, alle Patrioten stolz zu ihrer Identität bekennen, und zu wertvollen Gliedern der Gemeinschaft werden, anstatt ihren Triebstau in rassistischen und antisemtisichen Zuckungen auszuleben. Dazu ist eine Klärung der Begriffe und eine starkes identitäres Sprachrohr nötig, die den anti-identitäre Einheitsbrei der Medien übertönt.

      11.Seid ihr gegen die Demokratie?

      Nein. Wir kämpfen nicht gegen Demokratie sondern für sie. Wir wissen, dass die große Mehrheit der Bevölkerung, dass fast alle Wienerinnen und Wiener, den Erhalt unserer Identität wollen. Tatsächlich geschieht aber das Gegenteil. Hier liegt, nach unserer Sicht der Dinge ein schwerer Defekt der herrschenden Demokratie vor, der es nicht schafft den Volkswillen zur Politik zu machen. Grund dafür sind, unserer Ansicht nach vor allem die Medien, als 4. Macht im Staat, und die rotgrüne Kulturschickeria, die als extremistische Minderheit gegen unsere ehtnokulturulle Identität Sturm laufen. Wir wollen mehr Vielfalt in diesen Einheitsbrei aus antiidentitären Halbwahrheiten und Lügen bringen und zur freien Informationsbildung der Bürger beitragen. Unser Anliegen ist also durch und durch demokratisch. Die echte Bedrohung für die Demokratie geht von der anti-identitären Meinungsmafia aus, in derem Windschatten sich der Islam, mitsamt Scharia, mitten in Europa ausbreitet.

      12.Seid ihr eine Partei?

      Nein. Wir sind eine zivilgesellschaftliche Inititaive, die sich von Parteipolitik fernhält, ohne sie damit abwerten zu wollen. Uns geht es um darum, die Herzen unserer Mitbürger für identitäre Ideen zu gewinnen- nicht um Stimmenfang. Wir wollen Informationen verbreiten, andere Sichtweisen erschließen und die identitäre Alternative zur herrschenden Misere ins Bewusstsein rücken. Wir wollen uns ein Dasein jenseits von Spaßkultur und Materialismus schaffen. Damit umfasst unser Anliegen nicht nur die Politik, sondern geht über sie hinaus. Wir versuchen insgesamt einen tieferen Sinn im Leben zu finden, als nur von Wochenende zu Wochenende fremdbestimmt dahin zu vegetieren.

      13.Was sind eure Aktivitäten?

      Unsere primäre Tätigkeit ist das Informationsangebot an unsere Mitbürger und die Verbreitung unserer Ideen und Ansichten. Mit Infotischen, Kundgebungen, Flugblattaktionn uvm, machen wir auf uns und unser Anliegen aufmerksam. Jeder soll wissen was im Land vor sich geht, wer unserer Identität bedroht und wie man sich dagegen wehren kann. Keiner soll später sagen können, er wusste nicht was geschieht! Wir wollen und werden dabei, anders als gewisse linke Gruppen, stets gesetzlichen Rahmen agieren und mit Worten, statt Farbbeuteln zu überzeugen wissen. Dennoch sind wir sicher keine langweiligen Schlipsträger, oder ein steifer Trachtenverein. Wir sind bereit für unsere Interessen, lautstark, kreativ und überall aufzustehen und zu protestieren. Wie aus der vorherigen Antwort ersichtlich gehen unsere Aktivitäten über rein politische Fragen hinaus. Wir wollen für uns eine Gegenkultur, ein anderes Umfeld schaffen, das aus dem Alltagseinerlei herausragt. Wir veranstalten Feste, Wanderungen, kulturelle Abende uvm. Alle unsere Aktivitäten findest du unter Termine fürs nächste halbe Jahr aufgelistet.

      14.Wer soll bei uns mitmachen? Was kann man tun?

      Wenn du, wie wir, fühlst, dass unser Land sich drastisch verändert und dass unsere Identität uns zwischen den Fingern zerrinnt, wenn du wie wir etwas dagegen tun willst, dann stoß zu uns dazu! Wir wollen das aktive, lebendige, aufsässige und kreative Herz unserer Generation sein. Uns ist unser Land nicht egal. Wir wandern nicht aus. Wir bleiben hier und kämpfen um das was uns seit Jahrhunderten von unseren Vorfahren vererbt wurde. Unsere Heimat, unsere Kultur und unsere Identität. Wir sind keine Nazis, keine Rassisten, keine Krawallmacher und keine Extremisten – wir sind identitäre Idealisten. Wir wissen, dass es nichts mit Hass und vergangenen Verbrechen zu tun hat, sich stolz und aufrichtig für sein Land und seine Ideale einzusetzen. Jeder der so fühlt wie wir ist im Grunde schon ein Teil der identitären Bewegung. Ihm fehlt nur noch der kleine Schritt sich, mit uns in Kontakt zu setzen und für die gemeinsame Sache aktiv zu werden! Auch abgesehen davon kannst du, indem du unsere Seite bewirbst, unsere Infomaterialien verbreitest, oder uns mit Spenden unterstützt einen Beitrag zum Erhalt unserer Kultur und Identität leisten. Du hast es in der Hand. WIR für Wien.“

      Da der IBD – Admin „Tyrtaios“ Sympathie für die FPÖ geäußert hat und in dem befreundeten blog „Athenaeum“ der Begriff „freiheitlich“ vorangestellt ist, gehe ich davon aus, daß W.I.R. – Wien personell mit der FPÖ verwoben ist, z.T. aus Leuten besteht, denen die FPÖ zu wenig identitär ist.

  5. Projekt Ernstfall November 28, 2012 um 12:29 pm #

    Ich kann hier nur spekulieren, vermute aber, daß die IBD einfach nur interessierte Personen im PI-Umfeld ansprechen will, ohne deshalb die PI-Richtung zu übernehmen. Es scheint nicht wenige Identitäre zu geben, die irgendwann einmal mit dem Islamthema im PI-Stil begonnen haben und sich dann weiterentwickelt haben, und unter den PI-Lesern dürften nicht alle zu 100% die Ausrichtung der Autoren teilen, die m.E. viele interessante Dinge aufgreifen und nicht mit ihrem Thema, sondern nur bei dessen Deutung falschliegen bzw. zu kurz greifen.

  6. Moritz Haberland November 27, 2012 um 8:40 pm #

    Ich fürchte, bester Niekisch, Du hast die Fragen alle schon beantwortet,
    indem Du sie gestellt hast. So gern ich mir das anders wünschte, bleibt
    meine Skepsis ganz im Sinne Deiner Fragestellung hartnäckig vorhanden.

    • niekisch November 27, 2012 um 9:17 pm #

      Moritz, nicht gerne komme ich zu Ergebnissen, die nicht durch Tatsachen belegt sind. Vielleicht gibt es irgendwo Belege dafür, woher die IBD letztlich stammt. Metapolitika kann ja nicht die einzige Wurzel sein:-)

    • Josephine Erdmann November 28, 2012 um 6:55 am #

      Also ich würde das nicht überbewerten. Waren wir nicht schon so weit gekommen in der Diskussion, dass es das Wichtigste ist, sich auf das Eigene zu besinnen, dieses sich bewußt zu machen und es zu leben, und alles andere sich daraus ergeben zu lassen?
      Wer seine eigene Identität kennt und wertschätzt, und natürlich bereit ist sie zu schützen, wird auch das richtige Verhältnis zu allen anderen Kräften finden.
      Es ist dafür unerheblich wer oder was genau die IBD gegründet hat, und auch unerheblich ob vielleicht eine kleine Gruppe von Juden und Israelfreunden hofft, weitere Mitstreiter zu finden. Wenn ihr Anliegen unterstützenswert ist, warum nicht?
      Ich persönlich finde es sehr erfreulich, dass auf PI Werbung für die Identitäre Bewegung gemacht wird. Denn eines ist klar, dass es dort auf PI viele Sympathisanten gibt. Und nicht jeder PI-Leser ist ein großer Israel-Freund.

      • niekisch November 28, 2012 um 12:34 pm #

        Da stimme ich insgesamt zu, Josephine, wenn wir alle gemeinsam e i n e n Gesichtspunkt beachten: Das Eigene kann nicht ein gemeinsam anerkanntes oder unbewußt betriebenes Fremdes sein. Auf gut deutsch: Wir dürfen uns nicht fremdsteuern lassen. Es kann nicht schaden, wenn wir daraufhin prüfen.

  7. Gerswind November 27, 2012 um 8:30 pm #

    Nunja, erklärtes Ziel der Strippenzieher ist ja eine grosse Krise und wie kann man diese besser erreichen, als mit Finanzierung und Steuerung von Gegnern sämtlicher Kolleur.
    Divide et Impera -ist schon immer gut gelaufen, zur Kontrolle der Weltschafe ein immer gern genommenes Mittel.

    „Offenbar wollten manche Personen nicht wahrhaben, dass es die Hamas gewesen sei, die mit den Angriffen begonnen habe und Israel in Notwehr gehandelt habe, so Strache.“

    Was ist denn plötzlich in den Strache gefahren? Ist der auch bezahlt?
    Jeder Depp weis doch mittlerweile, dass die Hamas von Israel finanziert ist.
    Selbstverteidigung – wenn jemand das Recht hat , dann die Palästinenser. (http://gerswind.files.wordpress.com/2012/11/karte-besetzter-gebiete-by-ademmm.jpg?w=300&h=192)
    Die haben das internationale Recht der Selbstverteidigung. Wenn ich nur die Karte sehe könnt ich kotzen, dass sich angesichts dieses Völkermordes, auch noch jemand traut für Israel Partei zu ergreifen und auch noch von Notwehr faselt, ist definitiv raus!

    Tschö Strache

  8. Zukunft November 27, 2012 um 8:20 pm #

    Ich finde den Umgang mit Israel bzw. Juden sehr schwierig. Als alter NS-verfechter fiel mir das viel leichter 😀 Aber ich würde auch sagen dass sich die Identitären von der Unterdrückungspoltitk Israels distanzieren sollten (denn wenn sie eins können, ist es doch bis jetzt das Distanzieren…) außerdem wie schon richtig angemerkt wurde, haben diese Kreise einen nicht geringen Anteil an der heutigen Situation zu verantworten.

    Sehr interessant in diesem Zusammenhang ein Aufsatz, den Der Funke veröffentlicht hat:
    http://www.der-funke.info/wp-content/uploads/repairtheworld.pdf

    Überhaupt ist für mich Der Funke eine der besten Seiten, wenn es um die Überwindung des NS geht. Hat mir jedenfalls die Augen geöffnet.

    Auch den Umgang mit PI sehe ich problematisch. Mich würde interessieren, wie die Meinung der Identitären hier ist. Sollte man mit ihnen zusammen arbeiten?

    • niekisch November 27, 2012 um 9:24 pm #

      „Mich würde interessieren, wie die Meinung der Identitären hier ist.“

      Dazu habe ich jedenfalls, Zukunft, noch keinerlei Aussage seitens der IBD vernommen. Ein erstes Anzeichen ist eben diese Anzeige auf der PI – Seite. Sie kann viel, muß aber garnichts bedeuten. Wir werden uns die Mühe machen müssen, eingehend zu recherchieren.

      Und da finde ich gerade: http://www.pi-news.net/2012/11/qualitatsmedien-entdecken-die-identitaren/ ( Quelle: "Stern") http://www.pi-news.net/2012/11/erste-aktion-der-deutschen-identitaren/" Da ist von "Identitäre Bewegung" die Rede. Und hier: http://www.pi-news.net/2012/11/identitare-aktion-in-berlin/ Der Name Identitäre Bewegung Deutschland (IBD) ist da nicht genannt, es ist von „Identitäre“ die Rede. Da können wir allerdings nur auf die Stellung von PI zur IBD, nicht umgekehrt, schließen.

      Können wir hier Honig saugen? http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M597f11d002e.0.html Die Junge Freiheit spricht vom PI – Lager und den Identitären, sieht sie also wohl als nicht e i n e r Wurzel entstammend an.

      Helft bitte mit, Mosaiksteinchen zusammenzufügen..

      Solche sind sicher auch bei den Identitären in Wien zu finden. Da schießt mir wieder der Gedanke durch den Kopf: Ist die Identitäre Bewegung Deutschland (IBD) vielleicht ein Kind der FPÖ, um in Deutschland eine Basis v o r Parteigründung zu finden. Denn was ist Österreich?:-) Alleine von der Größe her gesehen:-)

      • Ex-Block-Identität Dezember 6, 2012 um 8:40 pm #

        Daß die FPÖ weit mehr mit dem neuen Schwung zu tun hat, als PI, ist denke ich sehr sehr wahrscheinlich.

        Definitiv müssen wir BRDler aufpassen, uns nicht zu sehr von Wien aus diktieren zu lassen. Vor allem dann nicht, wenn sich diese Diktion größenteils auf ideologische Hygiene konzentriert. Ich habe den weltfremden Admin als Bremsklotz realer Arbeit schon innerlich vor mir – hoffen wir, daß es so schlimm nicht wird.

        Daß sie dich aber ausgeschlossen haben, niekisch, ist einfach nur eine Sauerei und lässt tief blicken. Von mir und meinen Leuten (Identitäre) aus gäbe es keinerlei Probleme mit dir oder deinen Texten.

        Geht es also schon los? Konflikt zwischen Basis und Führung? Schon jetzt?

        Hoffen wir, daß es sich noch normalisiert.

        mfG

        • niekisch Dezember 6, 2012 um 9:00 pm #

          Ausgeschlossen wurde ich nicht, Ex – Block – Identität, vielmehr nicht wirklich reingelassen. Ich stehe da nur am Rande, war anfangs mit Metapolitika lt. dem österreichischen Admin die „Visitenkarte“ der IBD, wie Visitenkarten ja nur vorgezeigt und dann weggegeben werden. Das soll mich alles nicht stören, ich unterstütze diese letzte Chance weiter, sofern dies ohne Verbiegen möglich ist.

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