Alle Identitären sind Kinder unserer Mutter Deutschland…

3 Dez
niekisch10
Heute ist auf der  facebook – Seite der Identitären Bewegung Deutschland ( IBD )   die nachfolgende offizielle Verlautbarung erschienen:
„Seit kurzem hat sich ein Verdacht bestätigt- die NPD, neidisch über den großen, europweiten Erfolg der Identitären Bewegung, versucht seit kurzem sich mit identitären Parolen und identitärer Symbolik aufzupeppen. Dabei ist eine geistige Änderung, also eine Hinwendung zur identitären Idee, nicht zu bemerken. Dies würde nämlich eine Abwendung vom NS bedeuten, die bei der NPD niemals erfolgt ist. Der Versuch von Nicht-Identitären rechtsextremen Kräften, unsere Symbole, Farben und Parolen zu besetzen, ist ebenso als Angriff zu werten wie die Hetze von links. Für die IB gilt nach wie vor eine strenge politische Unabhängigkeit, inbesondere was Gegner der identitären Idee betrifft. Die NPD ist genauso von Gestern wie ihre extremistischen Spiegelbilder von der Mulitkulti-Fraktion. Sie hat keine Zukunft und hilft mit, eine deutsche und europäische Zukunft zu verhindern. Sie gehört mit dem NS und dem Rassismus auf den Misthaufen der Geschichte – ebenso wie der Marxismus und die gescheiterte Multikulti – Ideologie. Der verzweifelte und peinliche Versuch der NPD, unser Symbol und unsere Parolen zu stehlen, wird scheitern. Sie, die als bekannte „Verfassungsschutzpartei“ doch nur die herrschenden Verhältnisse erhält, versucht sich einen revolutionären, demokratischen und identitären Anstrich zu geben und kommt doch nicht vom NS los und bringt keine klare Distanzierung über die Lippen. Wir schon und in diesem Sinne weisen wir hiermit die bemitleidenswerten und plumpen Versuche, auf den Identitären Siegeszug aufzuspringen, zurück. Wir sind die Antwort und die Lösung für die Fragen der Zeit und daher sprechen wir die Jugend an. Zu uns kommen Tag für Tag neue junge Patrioten, die für Deutschland statt für eine alte, mörderische Ideologie eintreten wollen. Nicht Linkspartei, nicht NPD – wir sind identitär und wir sind die Zukunft.“
Ich habe ein paar Fehler  verbessert, am Inhalt aber nichts geändert. Bis auf einige wenige Überspitzungen halte ich die Beurteilung für zutreffend. Es ist hier genau die Problematik angesprochen, die auf  Metapolitika zuletzt schon in ihren Verästelungen und Hintergründen angesprochen wurde.
Wie kann es gelingen, sich aus  dem Schlagbereich der gutmenschlich – antifaschistischen – internationalistisch – antideutschen PC – Keule dauerhaft, ja endgültig zu entfernen?  Geht das angesichts der Machtverhältnisse und der psychologischen Lage  überhaupt? Geht es angesichts des Bildes, das diese Kreise ständig von uns zeichnen? Ich habe einmal in einer VHS – Veranstaltung   a l l e   Begriffe notiert, die laut  Alexander Häusler    alle identitätsbemühten Deutschen beschreiben, die seiner Ansicht nach aus dem zu akzeptierenden Spektrum fallen:
„nationalistisch
rassistisch
autoritär
demokratiefeindlich
simplifizierend
Minderheiten unter dem Deckmantel der Religionskritik diskriminierend
Durch Diskriminierung Tabus brechend
Konflikte inszenierend
Konflikte auf höherer Stufenleiter fortführend
Feindbilder besitzend
muslimfeindlich
Parolen verkündend
Sicherheit – Ordnung – Sauberkeit
polarisierend
umdefinierend
an der populistischen Schraube drehend
sich als vermeintliches Opfer von Meinungsfreiheit darstellend
demokratische Mitbestimmungsmöglichkeiten im kommunalpolitischen Alltag instrumentalisierend
durch rechtspopulistische Panikmache Stimmen fangend auf Kosten des gesellschaftlichen Zusammenhalts
Meinungsfreiheit in Anspruch nehmend, um gezielt den interkulturellen Frieden zu stören
propagandistisch
pauschalisierendes Verknüpfen der Glaubensfrage mit der Herkunftsfrage und Bedrohungsszenarien als illegitme Kritik und Kennzeichen rechtspopulistischer Propaganda
Krakeler
Bloß instrumentelles Verhältnis zu demokratischer Mitbestimmung auf Kosten des Miteinanders
gegen multikulturell verfaßte Einwanderungsgesellschaft
im bürgerlichen Gewand unter dem Deckmantel des bürgerschaftlichen Engagements
Vermeintliches ( also nicht Reales ) wird thematisch besetzt und populistisch zugespitzt,
um daraus Kapital zu schlagen
durch rechtspopulistische Geländegewinne dem interkulturellen Frieden schadend und zum Verfestigen von Muslimfeindlichkeit und Rassismus beitragend
aggressiver Kampagnenstil gegen Zugewanderte
das kommunale Geschehen auf Kosten des interkulturellen Friedens beeinflussend
Dumpfe Kulturkampfparolen und rassistische Ressentiments von sich gebend
respektlos, intolerant und Gleichberechtigung verweigernd
das Geschäft mit der Angst betreibend.“
Identitäre Kräfte...

Identitäre Kräfte…

Fallen da nicht   a l l e   Äste der identitären Kräfte in Deutschland mit wenigstens einigen Kriterien darunter?  Kann da ein Trennen der Lager gelingen? Wer die Entwicklung von „Deutschlandecho“ ( DE ) verfolgt hat, der konnte ja schon beobachten, daß die sog. Zweilagertheorie nicht mit Leben erfüllt werden konnte, ja scheiterte.

Ein apodiktisches, brutales, NS – verhaltensaffines Zurückstoßen der identitären Kräfte mit nationalistischem und sozialistischem Hintergrund grundsätzlich und generell ohne offene Tür für die Vernünftigen und Wandlungsbereiten i.S. meines „Negativkataloges des historischen Nationalsozialismus“ könnte die erste Schippe am Grab der Identitären Bewegung Deutschland ( IBD ) sein. Dieses brutale Zurückstoßen  kann Gegenreaktionen auslösen, die jetzt noch nicht in vollem Umfang überschaubar sind.
Ich erlaube mir das zu sagen, weil ich seit vielen Jahren mit aller Kraft bemüht bin, einen tragfähige Brücke zwischen den identitären Lagern mitbauen zu helfen.
Bedenkt bitte:
Wir alle gehören zu einer der letzten deutschen Generationen, die es in der Hand haben, daß unserem deutschen Volk auch in Zukunft noch eine Sonne erstrahlt…
Wir alle sind Kinder unserer Mutter Deutschland..

Wir alle sind Kinder unserer Mutter Deutschland..

Advertisements

57 Antworten to “Alle Identitären sind Kinder unserer Mutter Deutschland…”

  1. Hallo, Zeigeist Dezember 10, 2012 um 5:27 pm #

    @ moritz haberland @ evola

    Hallo, Moritz Haberland,

    danke für die sehr sachlich und freundliche Antwort.

    @ evola

    Zitat: „Sie sind laut Eigendarstellung: ein liberaler, kaisertreuer, weimarer-schandfrieden parlamentarist sozialdemokratischer Prägung, der auch einen kommunistischen, schwulen Führer mit nationalsozial. Juden an der demokratischen Spitze wünscht.“

    Meine Replik:

    Kaisertreu bin ich von meinem Traditionsbewusstsein her. Man kann sich indes durchaus eine republikanische Reichsverfassung vorstellen und dabei, wie es jemand mal geschrieben hat, „die Monarchie im Herzen tragen“.

    Der Versailler Vertrag war – dies deuten Sie richtig an, Evola – ein völlig verwerfliches Diktat von Siegermächten, die Deutschland bewusst in den Ersten Weltkrieg hinein manövriert hatten. Die Motive lagen wesentlich auf wirtschaftlichem Gebiet, insbesondere bei den Angelsachsen. Wenn in der öffentlichen Diskussion gelegentlich von der „Urkatastrophe“ für Europa und die Welt der Moderne gesprochen wird, ist dies aus meiner Sicht ein sehr zutreffendes Bild. Die Ungerechtigkeiten, die aus diesem gesamten Geschehen bis heute herrühren (wenn man den Zweiten Weltkrieg etwa als eine Folge des vorhergehenden Weltkonflikts versteht) berühren mich emotional stark.

    Das im vorherigen Absatz Gesagte schließt nicht aus, dass man sich eine Verfassung mit einem starken Präsidenten ä h n l i c h wie in der Weimarer Republik wünscht. Um mal die Polemik Ihrer Sprachform aufzugreifen: Lesen Sie eigentlich stets genau, was Sie kritisieren? Daran melde ich einigen Zweifel an. Erstens, weil das Adjektiv „ähnlich“ darauf hinweist, dass man das Weimarer Modell nicht 1: 1 übernehmen will, zweitens weil selbst eine Verfassung, die sehr nahe an der Weimarer dran wäre, nicht die logische Implikation hätte, man würde das Versailler Diktat als solches gutheißen.

    Ihren etwas eigenwlligen Formulierungen, Evola, neige ich zu entnehmen, dass Sie per se etwas gegen Leute haben, die beispielsweise eine sozialdemokratische Vergangenheit aufweisen. Na, toll…! Mit der Einstellung bringt man bestimmt Hunderttausende auf die Straße, die bereit sind, für nationale Interessen einzutreten. Wie wollen Sie beispielsweise heute sozialdemokratisches Fußvolk – ich spreche nicht von verantwortlichen Politikern – oder sozialdemokratische Wähler in ihren erträumten Zug der Massen einbinden, wenn Sie schon im Ansatz signalsieren: Ihr passt mir nicht…?

    Und wo haben Sie, bitteschön, in meinen Ausführungen etwas von Sympathie für Kommunismus heraus zu lesen beliebt? Die Sottise obendrein, „schwule Führer mit nationalsozialistischen Juden an der Spitze“, ist – mit Verlaub – ein solcher Flachsinn, dass ich mir erspare, darauf näher einzugehen. Allerdings argwöhne ich, dass hiermit eine anti-liberale Grundhaltung signalisiert wird, die bestrebt wäre, „Volksgenossen“ (so vermutlich Ihre Sprache) haarklein vorzuschreiben, wie sie zu denken und welchen Lebensstil sie zu wählen hätten. Es kann ja sein, dass ich mit dieser Deutung Ihrer Worte irre. Aber, Sie werden möglicherweise zugeben, dass Ihre Formulierungen geradezu zu einer Interpretation in diesem Sinne einladen.

    Wenn Sie und Ihre Gattin „peinlich berührt“ waren, von dem, was Sie meine „Selbstdarstellung“ nennen, sei schlicht und einfach bemerkt: Indem man in der Weise Flagge für seine Positionen zeigt, scheidet sich erfreulicherweise die „Spreu vom Weizen“. Ich weiß jetzt, zu Exponenten welcher politischen Strömung ich dann doch wieder mehr auf Distanz gehe (glaubte eine Zeit lang, ungerechtfertigte Vorurteile zu haben). Ich vermute jedenfalls, wo ich Sie weltanschaulich verorten kann. Gleichzeitig will ich bezüglich dieses von mir Ihnen zugeordneten Spektrums (siehe: „nomen est omen“ – Ihr Internetname) nach wie vor nicht alle über einen Kamm scheren. Ich habe im Blogger-Bereich in letzter Zeit Gelegenheit gehabt, auf „Ihrer Seite“ einige sehr intellektuelle und interessante Persönlichkeiten kennenzulernen. Meine Wahrnehmung ist allerdings, dass diese aus meiner Sicht sehr vernünftigen Leute in Ihrer Strömung leider nicht die Meinungsführerschaft innehaben.

    Abschließend sei der guten Ordnung und der Vollständigkeit noch hinzugefügt, dass eine innnere Verbindung zum Kaiserreich keinesfalls eine libertäre Einstellung auf ganz bestimmten Gebieten ausschließt – im Gegenteil. Es gibt Historiker, die darauf hinweisen, dass das wilhelminische Kaiserreich liberaler als alle seine Nachbarn gewesen ist. Und ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass diese liberale Grundhandschrift sich bei aller sozialer Orientierung in die Zukunft hinein fortgeschrieben und weiter entwickelt hätte.

    Ich danke Ihnen ungeachtet meiner Kritik für Ihren Beitrag, weil er mich darin unterstützt hat, noch klarer zu sehen, mit wem gemeinsam ich sozusagen „marschieren“ würde und mit wem eben nicht.

    • evola Dezember 10, 2012 um 8:30 pm #

      Sehr geehrter Zeitgeist,
      leider kann ich mir es nicht versagen Stellung zu beziehen. Schicke auch voraus, daß es mir Respekt abnötigt, daß Sie auf meinen zynischen und durchaus boshaften Kommentar überhaupt antworten. Ich gestehe auch ein sardonisches Grinsen ein. An Ihrer Stelle hätte ich nicht geantwortet und mich geohrfeigt gefühlt. Nun gut, Sie haben den Fehdehanschuh angenommen – und durchaus respektabel geantwortet. Obwohl Sie bemüht waren möglichst sachlich zu antworten, spürt der aufmerksame Leser Ihre Verärgerung. Dies ist auch gut. Ich nehme an, und antworte:
      Indirekt sprechen Sie mir mangelnden Intellekt ab. Ich habe mehrere Artikel veröffentlicht, welche in Kreisen von Staatsrechtlern offen diskutiert wurden und sich mit Demokratietheorie und staatlicher Wirklichkeit auseinandersetzen. Auch im Bereich von „agenda setting function“ war ich tätig. Ich verspüre allerdings kaum noch Lust auf seitenlange Ergüsse, deshalb schreibe ich knallhart, aber deutlich. In meinem Umfeld verfahre ich genauso und habe festgestellt, jeder versteht mich und die Akzeptanz ist gestiegen. Mit wohl formulierten „Monologen“ habe ich eher den Status eines „Politprofis“ erziehlt, welche genauso verlogen ist wie jene aus den etablierten Parteien. Nun mag man mich, oder nicht, aber man akzeptiert mich! Dies ist Teil meiner Strategie.
      Diese Sottise war natürlich bewußt provozierend und gerade in ihrer Art ein auflösender Moment der Absurdität. Sie haben es doch richtig verstanden, auch meine Intention ist klar verständlich. Deshalb verstehe ich Ihre Kritik nicht.
      Nun greife ich mal Ihre politischen Aussagen auf. Wieso soll ich eine parlamentarische Verfassung wollen, wenn ich im Herzen Monarchist bin? Dann fordere ich doch gleich die Monarchie und lüge nicht im Hinterzimmer von Weimar, deren Grundsatz die zwanghafte Abschaffung der Monarchie auf alli. Befehl war. Das passt nicht. Eben, wer Weimar sagt muß sich dessen klar sein – der Gleichklang bedeutet Fremdherrschaft. Weimar ist Schandfrieden!!! Die Inselaffen bezeichnen es ganz offen als den zweiten 30-jährigen Krieg. Dazu brauche ich keine Implikationen semantischer Art, sondern nur historisches und politisches Wissen, genannt homo politicus.
      Ja, lieber Zeitgeist, früher gab es Sozialdemokraten mit nationaler Gesinnung, aber heute gibt es nur noch „Spezial“demokraten und die sind, siehe Hartz, und seine Nutten-Luxusbomberstaffel, Clement, arbeiten bis 80, Genehmigung von Hedgefonds etc. usw., derart deutschfeindlich, daß einem Übel wird. Ein Herz haben sie bestenfalls für Wirtschaftsflüchtlinge, während Oma aus dem Müll Nahrung und Pfandflaschen nimmt. Polemisch? Natürlich, weil es die Wahrheit ist. Wer heute ein Sozialdemokrat ist, egal ob Politiker oder nicht, trägt im Herzen nur sein Ich. Mein Haus, meine Beziehung zum Kapital, meine Vorteile. Ja, mit solchen Leuten gehe ich nicht mal gemeinsam über die Straße, geschweige denn, daß ich mit denen marschiere. Selbiges gilt noch schärfer für Liberale. Liberal? Zu notleidenden Hoteliers? Verhungernde Ärzte? Steuergeplagte Pharmakonzerne? Ja, natürlich liberal für Schwesterwelle. Mit denen auf einer Straße? CSD. Mir bezahlt kein Mensch mit Steuergeldern eine Party dafür, daß ich Hetero bin. Von mir aus kann jeder in seinem Schlafzimmer machen was er will. aber ich möchte selbiges nicht im Detail erfahren und noch schlimmer via Steuern bezahlen. Stellen Sie sich vor, ich habe auch schwule Bekannte, aber ich gebe nicht damit an. Heute ist es schon fast ein pc-Bekenntnis mit seinen Schwulitäten zu protzen, wie Sie es tun nach dem Motto: Nur wer schwule Freunde hat ist auch ein guter Mensch…!
      Nun gut, Ihrer Ortung über meinen Standpunkt widerspreche ich nicht! Im Gegenteil, ich bin stolz darauf. Ich habe mir im Laufe meines langen Lebens einen klaren Kopf bewahrt für Wahrheit, Lüge und Dummheit. Der Chefhistoriker vom ZDF G. Knopp ist kein studierter Historiker, sondern Journalist, ähnlich populistisch und plagiativ sind auch seine Sendungen. Historiker raufen sich die Haare. Er ist ein bezahlter Medienknecht, sprich Berufslügner. Ob er dumm ist weiß ich nicht. Verwerflich sicher.
      Bezüglich der Analogie der Monarchie haben Sie recht. Allerdings vergleichen Sie Monarchie mit Monarchie und nicht mit Linksstaaten. Seine M. KW wäre sicher nicht beglückt als Liberalist betitelt zu werden.
      Daraus erschließt sich für mich, der Wahrheit sind Sie vielleicht auf der Spur – und Sie sind kein Lügner….
      Dessen ungeachtet mit hoffnungsfrohen Grüßen
      evola

      • Hallo, Zeitgeist Dezember 10, 2012 um 11:30 pm #

        Sehr geehrter Evola,

        mit dem Stil Ihrer Antwort kann ich schon wesentlich mehr anfangen als mit der Form, wie Sie sich vorher ausgedrückt haben. Wohlan denn, fechten wir die Mensur einmal durch:

        Es ist mir rätselhaft, warum selbst in gebildeten Kreisen gleichsam das Prinzip des absolutistischen Staates immer noch als der Archetyp von Monarchie, sozusagen als „das Orginal“ angesehen wird. Hat es sich so wenig herumgesprochen, dass es inzwischen konstitutionelle Monarchien gibt, zu deren Grundverständnis eine parlamentarische Tradition gehört? Nun, ich denke, Sie persönlich wissen das sehr wohl, blenden es aber mit einer Beharrlichkeit aus, deren Grund sich mir noch nicht erschließt. Ich gebe zu, dass ein skandinavischer Monarch geäußert haben soll, über die Freimaurerei hätte er immer noch eine erhebliche inoffizielle Macht, die in vielerlei Hinsicht beinhalte, dass im Parlament so abgestimmt wird, wie er sich das zu wichtigen Fragen vorstellt. Der Einfluss von Geheimgesellschaften macht aber nicht den Gedanken an eine konstitutionelle Monarchie obsolet.

        Auch das Deutsche Kaiserreich war ja ein verfasstes parlamentarisches Staatswesen, wenn auch nicht im heute geläufigen Sinne. Aber, der Reichstag hatte doch eine erhebliche Bedeutung, zum Beispiel, was Kolonialfragen betraf; und die Kriegskredite für die bevorstehenden deutschen Anstrengungen in WK I bedurften ja offenbar auch der Zustimmung der damals noch in nationalen Interessen durchaus mitdenkenden Sozialdemokratie. Zu erwähnen ist beiläufig auch, dass selbst die Frankfurter Nationalversammlung der Paulskirche dem preußischen König Friedrich-Wilhelm IV die Kaiserwürde angetragen hatte. Auch gab es im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation einen habsburger Throninhaber, der sich zu Zeiten des aufgeklärten Absolutismus für wichtige konstitutionelle Elemente stark machen wollte, wahrscheinlich sogar fortschrittlicher dachte als Friedrich der Große. Doch dann kam bekanntlich Napoleon und machte alles zunichte.

        Mit Begründung des Deutschen Kaiserreichs wurde der deutsche Nationalstaat im heutigen Nationalstaatsverständnis errichtet. Er bildet für mich daher die Wurzel des nationalen Gedankens und der nationalen Sache für Deutschland. Daher bezieht sich mein Traditionsverständnis in besonderer Weise auf das Kaiserreich. Außerdem gibt es für mich ein wichtiges Gedenken an Wilhelm II., den letzten deutschen Monarchen, der einer der meist diffamierten geschichtlichen Persönlichkeiten ist.

        Man darf allerdings, wenn man zeitgemäße Zukunftsentwürfe entwickeln will, nicht ins Schwärmerische geraten. Der Adel hätte mir eine zu exponierte Machtstellung, wollte man eine reine Wiederbelebung der Monarchie, wie sie einmal bestand. Deshalb wünsche ich mir einen Parlamentarismus mit einem starken Präsidenten an der Spitze und ausgeprägten plebiszitären Elementen. Für die Traditionspflege könnte der Adel jedoch eine wichtige Rolle spielen, wobei leider – die eine oder andere persönliche Bekanntschaft gibt mir darüber Auskunft – der heutige Adel erst einmal wieder lernen müsste, sich auf seine geschichtliche Rolle zu besinnen. Von „national“ ist leider in manchen Fällen nicht mehr viel zu merken. Man denke auch nur an den Herrn Plagiator. Dennoch: Für ein kommendes, wieder in seine Reichte´eingesetztes deutsches Reich stelle ich mir einen starken Traditionsbezug auf die Monarchie vor – mit oder ohne Mitwirken des heutigen Adels.

        Nun, warum ist Parlamentarismus überhaupt wichtig? Mir hat sich bislang noch keine andere Denkrichtung vorgestellt, die Kontrolle von Macht vergleichbar effizient lösen könnte wie eine wirkliche, eine nicht unterlaufene und pervertierte parlamentarische Demokratie. Oder die plausible Modellentwürfe präsentieren würde, die mich zu überzeugen vermögen. Wenn ich an den Korporatismus denke, so soll ja die Teilhabe des Volkes an Entscheidungen über so etwas wie Ständevertretungen laufen. Wer sagt mir denn, dass dabei dann weniger Korruption stattfinden würde. Wer präsentiert mir dann darin seine Positionen, so dass ich entscheiden kann, wer in die korporativen Gremien hinein gewählt werden soll?

        Meinetwegen kann ich mir ja noch eine korporative „zweite Kammer“ vorstellen (anstelle einer Ländervertretung). Aber, politischer Wettkampf ist ja über Parteien für mein Verständnis am besten
        organisierbar. Nun heißt es, in korporatistisch entworfenen Staatssystemen soll über Volksabstimmungen Entscheidungsteilhabe des „Menschen auf der Straße“ hergestellt werden. Aber, wer bringt auf transparente Weise abzustimmende Fragen auf die Agenda? In der Schweiz löst die SVP dies parlamentarisch immerhin, wie ich finde, recht gut.

        Nun aber noch einmal zu einem strittigen Thema, zu dem Sie vielleicht eine Art „inneren Reichsparteitag“ hatten, als sie damit polemisierten. Ich zitiere: „Selbiges gilt noch schärfer für Liberale. Liberal? Zu notleidenden Hoteliers? Verhungernde Ärzte? Steuergeplagte Pharmakonzerne? Ja, natürlich liberal für Schwesterwelle. Mit denen auf einer Straße? CSD. Mir bezahlt kein Mensch mit Steuergeldern eine Party dafür, daß ich Hetero bin. Von mir aus kann jeder in seinem Schlafzimmer machen was er will. aber ich möchte selbiges nicht im Detail erfahren und noch schlimmer via Steuern bezahlen. Stellen Sie sich vor, ich habe auch schwule Bekannte, aber ich gebe nicht damit an. Heute ist es schon fast ein pc-Bekenntnis mit seinen Schwulitäten zu protzen, wie Sie es tun nach dem Motto: Nur wer schwule Freunde hat ist auch ein guter Mensch…!“

        Sie betrachten im vorbezeichneten Zitat den Begriff „liberal“ rein phänotypisch, wie er sich uns heute in weitgehend ungünstiger Weise darstellt – siehe die FDP mit Ausnahme von einigen lobenswerten Leuten, die sich etwa in der Frage der ESM-Zustimmung anders als Partei- und Fraktionsführung positioniert hatten und daraus auch die Konsequenz zogen. Man kann aber auch nationalliberal sein. Historisch ordne ich etwa die seinerzeitige DNVP in der Richtung ein.

        Und zur Freiheit der Wahl sexueller Vorlieben: Nein, man muss nicht schwule Freunde haben, um „ein guter Mensch“ zu sein. Auch die Finanzierung von Veranstaltungen wie CSD mit öffentichen Geldern, falls tatsächlich so Praxis, sähe ich nicht als sinnvoll an. Wenn aber Herr Westerwelle nicht inhaltlich wegen politischer Positionen angegangen wird, sondern mit der Apostrophierung „Schwesterwelle“ ein Seitenhieb auf sein Schwulsein erfolgt oder gar wie auf einigen Plattformen zu lesen als „Kotstecher“, dann finde ich das einfach daneben – leider nachgerade typisch für die Kommentarkultur auf manchen Internetseiten, die dem nationalen Sozialismus nahestehen. Und geschichtlich? Wurde nicht Ernst Röhm auch wegen seiner sexuellen Neigungen bei Hitler in Ungnade gebracht und schließlich liquidiert?

        Es sind die typischen Reflexe, die mich stören, so etwa wie „ein anständiger Rechter“ sei nunmal gegen Homosexualität, gegen Promiskuität, gegen die gesellschaftliche Gleichberechtigung der Frau. Hallo… ich kann Ihnen über unseren guten Niekisch gerne Lesetipps geben, wo Sie so etwas sehr verbreitet finden. Da lese ich doch tatsächlich auf einer Internetseite, mit der ich mich wegen einiger intelligenter Leute nachgerade anzufreunden begann, eine Frau solle sich raushalten, wenn über Politik geredet wird. Auf der selben Internetseite war dann auch eine Rechtfertigung für den Film Jud Süß zu finden, sogar mit einer Rechtfertigung der „Rattenszene“. Da hakt‘ s bei mir nun wirklich aus. Vorerst habe ich dort mein eigenes Kommentieren aus besagtem Grund eingestellt. Um Ihre Wortwahl aufzugreifen, Evola, ich war dort zuletzt „peinlich berüht“.

        Umgekehrt erklären sich viele Linke erst einmal von Haus aus für schwulenfreundlich, pro-Israel usw. Jede Seite legt für meine Begriffe ein Verhalten an den Tag, erst einmal den gesamten Normenkatalog abzuspulen, der ihr zugeschrieben wird. Und Klischees werden allzu oft und allzu gern an vielen Stellen bedient. Deswegen habe ich schon einigermaßen verärgert auf Ihre Polemik reagiert. Übrigens auch, weil von etlichen Leuten mitgelesen werden könnte, die noch nicht so genau wissen, ob sie sich künftig nationaler orientieren wollen oder nicht. Das wär‘ s für Erste. Ich will diese Antwort jetzt nicht zu lang machen.

        Soweit so gut, mit ebenfalls hoffnungsfrohen Grüßen

        • niekisch Dezember 11, 2012 um 5:36 pm #

          „Wurde nicht Ernst Röhm auch wegen seiner sexuellen Neigungen bei Hitler in Ungnade gebracht und schließlich liquidiert?“

          Das wurde vielleicht versucht, dürfte aber bei Hitler nicht verfangen haben, duldete er doch diese natürliche, aber evolutionär absolut susidiäre Spielart des Sexuellen in Partei und SA von Anfang an. Bei der Röhm – Frage ging es eher um die Stellung der Wehrmacht als Waffenträger der Nation, der Röhm die SA zur Seite stellen wollte, wenn er sie nicht durch die SA ersetzen wollte. Hitler wollte spätestens ab 1934 evolutionär gestalten, während Röhm die Revolution verschärfen wollte, um es mal ganz einfach zu sagen.

      • Hallo, Zeitgeist Dezember 11, 2012 um 6:41 pm #

        @ Niekisch

        Bei der Röhm – Frage ging es eher um die Stellung der Wehrmacht als Waffenträger der Nation, der Röhm die SA zur Seite stellen wollte, wenn er sie nicht durch die SA ersetzen wollte. Hitler wollte spätestens ab 1934 evolutionär gestalten, während Röhm die Revolution verschärfen wollte, um es mal ganz einfach zu sagen.

        Der Aspekt der militärischen Machtfrage, die Röhm zu stellen gedachte, ist mir wohl bewusst (wollte meinen Kommentar nur nicht noch länger und komplizierter machen). Dass gegen ihn Stimmung wegen Homosexualität gemacht wurde, räumst du ja immerhin auch ein, lieber Niekisch. Ich meine sogar irgendwo aufgeschnappt zu haben, dies sei nachher eine Art offizieller Begründung für das Ausschalten Röhms gewesen. Er hätte die SA sozusagen sittlich gefährdet. Ich weiß aber, dass ich mich da auf recht dünnes Eis begeben könnte – wie gesagt, „aufgeschnappt“. Es sei übrigens eingeräumt, dass für die Reproduktionsfähigkeit eines Volkes, Homosexualität nicht gleichsam die Regel sein sollte, um es mal überspitzt zu formulieren. Ich räume ferner auch ein, dass der Kaiser seitens der öffentlichen Meinung dazu gebracht wurde, von seinem wohl engsten Freund Graf Eulenburg abzurücken, als das Gerücht aufkam, dieser sei homosexuell gewesen. Somit wäre gesellschaftlich angefachte Aggression gegen Homosexualität nicht originär nationalsozialistisch. Aber, nach meiner Wahrnehmung machen heutige Nationalsozialisten, die im Internet eine gewisse Breitenwirkung haben, „eine endlose Geschichte“ daraus, zum Teil eben mit Ausdrucksweisen, die dann eher Klischees über Strömungen von nationalem Sozilismus beflügeln als attraktiv über die Szene hinaus zu wirken. Und noch als als episodische Bemerkung angefügt: Als ich noch voll der „Sozialdemokrat vom Dienst“ war, ließ ein homosexuelles Familienmitglied mich wissen, dass er Repulikaner wählte.

        • niekisch Dezember 11, 2012 um 7:12 pm #

          Die NSDAP und ihre Gliederungen außer dem BDM:-) waren als Männergemeinschaften – wie erwähnt – seit Gründung mit der Homosexualität verbunden. Nur war sie damals ja strafbar und das hielt die Angelegenheit unter der Decke, wobei Decke hier wohl sachbezogen ist:-). Sie wurde weitgehend geduldet, weil durch den politischen Idealismus überlagert. Wenn sich heutige nationale Sozialisten wegen der Homosexualität echauffieren, dann ist das absolut lächerlich, denn sie gehörte zum NS wie der Arm zum Gruß:-)

          Ich persönlich lasse sie wie alle Naturerscheinungen gelten, ganz einfach weil es sie gibt, wehre mich allerdings dagegen, daß sie mittlerweile durch das Gutmenschentum quasi als beste Form der Sexualität dargestellt und in den Vordergrund geschoben wird, wobei zugleich die Familie mit Kindern ganz nebenbei herabgewürdigt wird.

      • Moritz Haberland Dezember 11, 2012 um 7:30 pm #

        Hallo Ihr beide, ich hoffe, daß das hier nicht zu einer „Christoffer-Sraßen-Diskussion ausartet. Wie Niekisch schon sagte, Ernst Röhm hat die „Machtfrage“ auf militärischem Gebiet gestellt (provoziert), in dem er sachlich richtig aber politisch vollkommen unkorrekt feststellte, daß er mit der SA fast doppelt soviele Leute unter Waffen befehligte, als es die zu der Zeit immernoch unter alliiertem Diktat stehende Reichswehr vermochte. Es war der monarchistischen Reichswehr (pardon, guter Zeitgeist) nicht möglich, eine echte „Nationale Volksarmee“ zu akzeptieren.

        Die Gründe haben wir sinngemäß schon vor x,y Jahren besprochen.

        • niekisch Dezember 11, 2012 um 7:38 pm #

          Und deswegen sollten wir uns jetzt besser wieder dem Eigentlichen zuwenden, dem jetzt Nötigen.

      • Moritz Haberland Dezember 11, 2012 um 8:15 pm #

        Ist recht, bester Niekisch, doch warum Du immer ausgerechnet mich abwürgst, hab ich nie verstanden 😦 .

        • niekisch Dezember 11, 2012 um 9:00 pm #

          Eine Würgeschlange bin ich nicht, Moritz. Es muß nur, wenn es zu sehr ausufert, gebremst werden. Wenn die Notbremse Dich zu sehr durchgeschüttelt hat, Verzeihung bitte.

          Laß uns weiter über den Oxer springen…

      • Moritz Haberland Dezember 11, 2012 um 9:29 pm #

        Aber das würde erst mal so richtig ausufern, ich habe nichts so gerne gemacht, wie ich geritten bin. Heute (vor 5 Jahren, ein Jahr nach meinen Rücken-OP´s) habe ich mir eine gutgefederte Kutsche aus Ungarn kommen lassen, fahre ein- und zweispännig und werde nie wieder über den Oxer gehen.

        Meine beiden allerliebsten Töchter trösten mich mit der Tatsache, daß die gealterten Westernhelden auch nicht mehr im Sattel sondern meistens auf dem Kutschbock sitzen. Schwacher Trost, aber liebe Kinder. Jetzt lernen meine Enkel eben das Reiten von ihren Müttern und das Kutsche fahren von Opa, so geht das auch.

        • niekisch Dezember 11, 2012 um 9:33 pm #

          Ich bin bisher nur mal in Griechenland auf einem Esel geritten und das nur wenige Meter:-)

      • Moritz Haberland Dezember 11, 2012 um 9:46 pm #

        Dann kennst Du wirklich (noch) nicht das „Glück der Erde“, wie man so sagt.

        Doch nimm es ruhig als Beispiel für unsere Diskussion : Von allem herkömmlichen Sozialneid abgesehen, gehörte und gehört es zu meiner Identität, ein Segelboot aus dem Bootshaus zu nehmen oder ein Pferd aus dem Stall holen, um bei aller Arbeit auch Freude zu empfinden, als Bauer in schöner Lage ohne ein globalisierter Millionär zu sein.

      • Hallo, Zeitgeist Dezember 11, 2012 um 10:36 pm #

        @ niekisch, @moritz haberland @ Evola

        Erst einmal, die etwas wehmütige Bekundung, dass ich schon lange nicht mehr geritten bin. In jungen Jahren habe ich als Norddeutscher mit Österreich-Faible (ein Piefke…?) Ausritte im Wiener Wald gemacht und am Neusiedler See, konnte in Wiener Neustadt eine Araber-Stute reiten und war, glaube ich, ganz gut im Sattel (allerdings höchstens mal probeweise gesprungen). Doch nun noch mal zum Meta-Politischen:

        Ich warte noch auf meine Mensur-Fortsetzung mit,,,, Na, ihr wisst schon, wen von euch ich meine!. Nachdem mein Mit-Diskutant mir mit seinem Fecht-Schläger einen Schmiss zu verpassen versuchte (ich denke, Sie werden mir dieses sprachliche Bild nicht übel nehmen), bin ich näher auf einen Aspekt eingegangen, was Sie mir entgegen hielten – übertrieben gesagt, ich sei jemand, der vertrete, zum „guten Menschen“ gehöre es, einen schwulen Bekanntenkreis zu haben.

        Die schwule Ecke ist nur ein Beispiel für innergesellschaftliche Feindbilder aus einer Ecke von besonders lautstarken Vertretern nationaler Sozialisten gewesen und beileibe nicht das wichtigste. Ich wusste, dass ich mir mit Röhm eine ganz leichte „Schramme“ holen könnte. Im übrigen geht es mir nicht um einen CSD-Kult – bewahre.,,, Darüber hinaus, Niekisch, hoffe ich dir nicht zu viel Unruhe in „den Beritt“ zu bringen, in deine Reihen, wie auch immer. Aber, ich kann auch nicht einfach schweigen, wenn mir in einer politischen Szene Dinge auffallen, die für meine Begriffe anzusprechen sind.

        Meine Sorge ist nämlich, dass wir uns zwischen Scylla und Charybdis hindurch zu bewegen haben. Zum einen die Gefahr absoluter Diktatur der gegenwärtig noch herrschenden Macht-Eliten, zu denen auch Zionisten an prominenter Stelle gehören. Zum anderen, wenn das Rad des Zeitgeistes wieder zurück schlägt, die Bedrohung, in einen Faschismus eher finsterer Richtung zu gelangen. Beiden möchte ich auf meine Weise frühzeitig mit meinem bescheidenen Beitrag entgegen zu wirken versuchen. Ich neige augenblicklich zu der Auffassung, dass Sie Evola zu jenen gehören, mit denen zu streiten, eher eine Bereicherung denn eine Belastung sein könnte – bislang sozusagen in einigen Aussagen oder vielleicht auch Missverständnissen (???) eine freundliche homöopathische Dosis dessen, was ich in einer von mir vorstehend umschriebenen politischen Ecke anprangere. Was wir über einen exemplarischen geistigen Disput austragen, könnte idealerweise auch über uns hinaus etwas zur Klärung der geistigen Astmosphäre beitragen. Ihr wisst ja – das „Schmetterlingsflügel-Theorem“, von denen die Chaostheoretiker sprechen. Der Flügelschlag eines Schmetterlingsflügels könne ganze Großwetterlagen beeinflussen. Na, ich will, was uns hier auf MP betrifft, nicht zu sehr mit den Flügeln schlagen, aber, ihr wisst vielleicht, was ich meine.

        In diesem Sinne Grüße an alle meine drei derzeitigen Mitdiskutanten!

        • niekisch Dezember 12, 2012 um 6:27 pm #

          „Darüber hinaus, Niekisch, hoffe ich dir nicht zu viel Unruhe in “den Beritt” zu bringen.“

          Da ich weder Dich, Hallo Zeitgeist, noch insbesondere Moritz, noch jemanden sonst abwürgen will, andererseits auf der Lauer liegen muß, damit sich das „Dach“ IBD nicht zu einer Regenrinne entwickelt: Tut Euch bitte keinen Zwang an..Nur werde ich mich aus Zeit- und Kraftgründen nicht immer einschalten können..

          Das mit Scylla…sehe ich exakt genauso.

      • Hallo, Zeitgeist Dezember 11, 2012 um 11:35 pm #

        Ps.: Privater Nachtrag: Ich werde mich mit dir, Moritz Haberland, aber nicht als Reiter vergleichen wollen. Du hast sicher viel mehr reiterische Erfahrung. Es ist aber immer schön, Gemeinsamkeiten zu entdecken, und seien es solche aus früheren Zeiten…!

  2. Moritz Haberland Dezember 9, 2012 um 3:27 am #

    Zusammenfassung :
    Wenn ich zu alle dem etwas sagen würde, dann
    würde mich ganz und gar keiner mehr lieben 😦 .

    • niekisch Dezember 9, 2012 um 1:32 pm #

      Mit dieser Prognose, Moritz, kannst Du richtig liegen:-)

      • evola Dezember 10, 2012 um 12:21 pm #

        Werter Niekisch, mein Satz der Unnützlichkeit war Nicht auf Dein Engagement und der Seite bezogen, sondern auf die Id-Bewegung. Kampf findet auf der Straße statt und nicht auf Facebook. Jeden Tag müssen 100.000 in einer Stadt marschieren ohne Anmeldung, dann können auch die grünen Staatsbüttel nicht mehr wild drauflos verhaften und schikanieren. Dann kann man das Gesindel aus den Rathäusern, Banken etc. ziehen wie 89 in der „DDR“. Das ist revolutionär! Nicht den „gefällt mir“ – Knopf zu drücken. Da lacht sich doch dieses System schlapp, noch dazu, wenn es weiß, daß Müller, Meier, Huber aus A, B und C meine Freunde sind.Da kann ich mich ja gleich ins nächste Gesinnungskz selbst einliefern. Und wie Dir ja auch bekannt ist, 40 Jahre haben wir alles analysiert, diskutiert und mehr theoretische Schriften erstellt als die ganzen Parlamentsblödel je lesen könnten. Was hat alles genutzt? Nichts!!! Warum? Weil der Auftrag der brd GmbH klar ist – alles anders zu machen als Hitler es gemacht hätte. Statt Autobahn Tempo 30. Ja, werter Niekisch, jetzt sind wir alt und kaum noch zu gebrauchen. Aber ich weigere mich die Theorielastigkeit und das Geschwätz alter Männer an die letzte Generation der deutschen Jugend weiterzugeben. Die Jugend hat das Recht und die Pflicht ihre Zukunft auf die Straße zu tragen. Wir brauchen keine jahrelangen Gerichtsverfahren, die Schuldigen und Ihre Taten sind bekannt. Schluß mit dem liberalen Gewinsel der Konsensdemokraten rechter Gesinnung. Nicht Tempo 40 zum Untergang, sondern Tempo 100 für Deutschland! Und da stören wir alten Männer nur mit facebook Bremse und pseudorevolutionären IdBew.
        Darum, werter Niekisch, wäre die Aufgabe Deiner Seite zu Informieren und nicht Diskussionszirkel zu eröffnen. Das kostet nur Zeit und bindet Kräfte (auch wenn ich gerne diskutiere und Gedanken verbreite) Mit unseren Gesprächen machst Du dem System keine Angst mit Aufklärung sehr wohl. Denk an Deine revolutionäre Jugendzeit. Wir haben mal darüber gesprochen.
        Beste Grüße
        evola

        • niekisch Dezember 10, 2012 um 1:18 pm #

          „wäre die Aufgabe Deiner Seite zu Informieren und nicht Diskussionszirkel zu eröffnen. Das kostet nur Zeit und bindet Kräfte.“

          Dieser Anwurf, werter evola, kommt zur rechten Zeit und hat seine Berechtigung:

          1. Alles Theoretische ist auf VoxPopuli, Metapolitika und dem Archiv unter http://www.Metapolitika.wordpress.com, der Sezession sowie anderen Plattformen hinreichend dargelegt und debattiert worden, kann aufgegriffen werden.
          2. Die Jugend muß es richten.
          3. Die Jugend wird über Lesen, Denken, Handeln mit Schweiß und Blut den richtigen Weg finden.
          4. Wir Älteren sollten jetzt nur noch gute Beispiele nennen und – soweit die Kraft reicht – selber ein gutes Beispiel geben.
          5. Kritik nur noch, wenn es für den weiteren Weg unumgänglich erscheint.

    • Hallo, Zeitgeist Dezember 9, 2012 um 2:11 pm #

      Es geht doch um Klärung, nicht um unverrückbare Positionen. Durch Erörterung von Möglichkeiten, inwieweit vorhanden oder nicht, von Fallstricken für unsere Anliegen, verborgen oder offensichtlich, schaffen wir den notwendigen strategischen Diskurs. Das ist ein Ausloten, bei dem man sich im Zuger der Skizzierung von Szenarien und denkbaren Reflexen, vorstellbaren Strategien und Reaktionen darauf, nicht notwendig beliebt macht.

      Es ist ja gerade aber die Befürchtung, man könne mit etwas anecken, etwas könne als naiv, weltfremd oder „nicht der Linie“ einer gemeinsamen Gesinnung entsprechend sein, was Denkblockaden schafft. Wenn ich persönlich Ansätze formuliere, die du, geschätzter Moritz Haberland, womöglich undiskutabel oder ärgerlich findest, muss ich sozusagen das Risiko von „politischem Liebesverlust“ eingehen. In weiterer Diskussion wird sich manches Missverständnis dann erfahrungsgemäß aber wieder aufklären. Eventuell sollte ich mich einfach mal erklären, wo ich als Identitärer stehe, damit du beispielsweise von mir formulierte Thesen in ein grobes Raster einzuordnen vermagst. Ich verstehe mich als nationalliberal, mit traditioneller Verbundenheit gegenüber dem Kaiserreich. Gleichzeitig schwebt mir als Zukunftsentwurf ein Deutsches Reich mit einem starken Präsidenten ähnlich wie in der Weimarer Republik vor, dabei das parlamentarische System flankiert von ausgeprägten plebiszitären Elementen wie in der Schweiz.

      Da ich selbst lange Zeit aktiver Sozialdemokrat war, sind mir natürlich Sozialstaatsprinzipien wichtig, aus heutiger Sicht sogar bis hin zur Verstaatlichung von Banken und der Nationalisierung von durch Hedgefonds dem arbeitenden Menschen genommener Produktionsmittel. Das Aktienrecht ist zu reformieren und vieles andere mehr. Ich habe auch keine Berührungsängste gegenüber nationalen Sozialisten, wenn sie einen „Nationalen Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ beabsichtigen. Dazu gehört für mich Kontrolle von Macht, vorzugsweise in Form eines wirklich demokratischen Parlamentarismus und was Gesten und Signale betrifft: Beispielsweise die Fähigkeit der Unterscheidung zwischen machtstrebenden Zionisten und dem ganz normalen Juden als Mitmenschen wie du und ich. Außerdem gehört für mich zu einer Politikform mit menschlichem Antlitz die Freiheit der Wahl sexueller Neigung (abgesehen etwa von krankhaftem Verhalten wie Pädophilie oder Sodomie). Was Menschen gegenseitig sexuell als angenehm empfinden, ob homo oder hetero, zu zweit oder meinetwegen auch „im Rudel“, sei ihnen zugestanden. Insofern denke ich libertär.

      Gleichzeitig halte ich den gegenwärtigen Genderwahn für eine fatale Übertreibung und für eine Herrschaftsideologie der EU-Eliten. Die Wege, genau deren Macht zu transformieren und abzulösen, sind vielfältig. Ich glaube – um mal einen medizinischen Begriff aufzugreifen – , es gibt da keinen „Goldstandard“, auch keine Patentrezepte. Wir haben herauszufinden, was funktioniert. Dazu gehören Diskussionen, die sicher auch das eine oder andere Mal strittig sein dürfen und sein werden. Funkenflug und Reibungsintensität kann auch Energien freisetzen, lieber Moritz Haberland. Sei in diesem Sinne gegrüßt…!

      • niekisch Dezember 9, 2012 um 2:22 pm #

        D i e s e m Gruß schließe auch ich mich gerne an, Hallo Zeitgeist. Moritz wird zurückgrüßen:-)

      • Moritz Haberland Dezember 10, 2012 um 12:23 pm #

        Also mein obiger Satz war eher auf die häufiger aufgetretenen Mißstimmigkeiten zwischen Niekisch und mir in den letzten zwei Jahren gemünzt. Sicher hab ich manchmal eine etwas drastischere Ausdrucksweise, auch und gerade dann, wenn mir der Beitrag eines Blogfreundes des Bloggers (es war immer der selbe!) als bewußte Provokation ohne Substanz erschien.

        Mit anderen Leuten mochte ich durchaus gern streiten, auch wenn sie aus meiner Sicht völlig schräge Ansichten äußerten.

        Mit Dir könnte ich gar nicht streiten, insbesonders, nachdem ich Deine zusammenfassende Standortbestimmung gelesen habe.
        Das entspricht recht genau meinem Denken, allenfalls könnte man einige Dinge verfeinern, die Sprache z.B., ohne neue Worte erfinden zu wollen, versteht sich.

        Ich selbst habe mich noch nie als „libertär“ empfunden, obwohl ich als Hetero schon in den 70-er Jahren schwule Kumpels hatte, die regelmäßig „auf´s Maul“ bekamen, ich habe schon immer den frommen Juden vom macht- und geldgeilen „Weltjudentum“ unterschieden, das geht mir mit den Moslems ganz genauso.

        Wenn ein Geschäft (z.B. Banken) zum Nachteil Dritter ausgeübt wird, gehört es beschränkt oder verstaatlicht, ich meine, das ist eher eine Staatskunst im Sinne des Gemeinwohls als es sozialistisch ist.

        Ich würde mich wirklich freuen, wenn die Identitären etwas auf die Beine stellen können, was sie sicher bewirken werden, ist das neue Nachdenken über die Identität des Einzelnen und der Völker und das ist schon ein Gewinn an sich, wenn sie sich zu einer Partei im heutigen Sinne entwickeln, werden sie wohl den Weg der „armen“ Piraten gehen.

        Zitat : „Funkenflug und Reibungsintensität kann auch Energien freisetzen…“ In diesem Sinne, Danke für die Grüße und Grüße zurück.

      • evola Dezember 10, 2012 um 12:40 pm #

        @ hallo Zeitgeist
        nomen est omen, wie wir Alt-Lateiner wissen. Mit Verlaub will ich Ihnen nicht persönlich zu Nahe treten, aber meine Frau (Journalistin) und meine Wenigkeit waren von Ihrer Positionierung peinlich berührt. Lesen Sie eigentlich auch mal gelegentlich was Sie selbst schreiben? Sie sind laut Eigendarstellung: ein liberaler, kaisertreuer, weimarer-schandfrieden parlamentarist sozialdemokratischer Prägung, der auch einen kommunistischen, schwulen Führer mit nationalsozial. Juden an der demokratischen Spitze wünscht. Dazu passt ganz gut dieser suspekte Thule-Verein.
        Sehr geehrter Zeitgeist sie negieren alles was wir wollen und heben alles hoch was uns in diese Sch…-lage gebracht hat. Wenn Sie echt sein sollten, benutzen Sie bitte mehr Kopf als Finger.
        evola

      • Moritz Haberland Dezember 10, 2012 um 1:36 pm #

        @evola und Zeitgeist und Niekisch

        Ich will mal ein Bild bemühen, das mir klar erscheint : In meiner Jugend bin ich viel geritten. Bei jedem Sprung und zuvor beim Trainig brütet man über:
        1. vor dem Oxer (winkelgerechtes Anreiten und Absprung)
        2. über dem Oxer (angstfreies Fliegen für Pferd und Reiter)
        3. nach dem Oxer (sicheres Aufkommen und weiterreiten)

        Wir sind noch lange vor dem Absprung, obwohl wir längst im Ziel angekommen sein müßten.

        Zitat: „Aber ich weigere mich die Theorielastigkeit und das Geschwätz alter Männer an die letzte Generation der deutschen Jugend weiterzugeben.“

        Es gab zwei Trainerauffassungen:
        A) „Versuch es langsam und fehlerfrei.“
        B) „Mach flott, scheiß auf Fehlerpunkte.“

        Übertragen auf unser Thema sind wir von Charakter und Temperament entweder Trainer A oder Trainer B, doch wir stehen selbst nicht mehr wirklich im Turnier, das müssen die jungen Reiter von heute selbst entscheiden.

  3. Hallo, Zeitgeist Dezember 8, 2012 um 1:18 pm #

    .
    @evola

    „…außer man hat die Mittel fürs Kapital und die Logistik zur Volksverblödung, siehe den sogen. arabischen Frühling, Farben- und Blumenrev. im Osten oder Pussy riot. Alles andere würde von ZUCKERBERG und der CIA gelöscht…“

    Ich habe es im „kleinen Finger“, mit dem ich in die Tasten meines PC wie mit den anderen auch greife, dass nicht nur die Gegenseite, sondern auch wir für einen wesentlichen Teil unserer Interessen Leute mit Geld und Einfluss im Hintergrund haben, die sich nur noch nicht zu erkennen geben. Das Problem ist allerdings, von wem man „gefördert“ wird, und welche Absichten genau die entsprechenden Kreise haben. Es gibt aber mit Sicherheit gut ausgestattete Netzwerke europa- und weltweit, die auf den geeigneten Zeitpunkt warten, um eine Re-Nationalisierung der Gesellschaften anzuwerfen – auf den „Tag X“ sozusagen.

    Noch zu einer anderen interessanten Ausführung von dir, evola:

    “ Wenn das Volk der Deutschen nicht endlich aufwacht, ist es mir auch egal, wenn es in ein paar Jahren keine Deutschen mehr gibt.“

    Die Polen brauchten 150 Jahre, bis sie wieder eine eigene Staatlichkeit erlangten, und die Juden waren rund 2000 Jahre in der Diaspora verteilt. Wenn sie auch mit dem heutigen Israel nicht viel Glück zu haben scheinen (warum und inwiefern zu erörtern, wäre ein weites Feld), so haben sie es doch in mancher Hinsicht geschafft, eine Art Sammlungspunkt für ihre Ethnie zu gewinnen, ebenso wie sogar weltweiten Einfluss über ihre Lobby-Arbeit etwa in den USA.

    Ich will damit einfach nur andeuten, dass wir nicht in Tagen, Monaten und wenigen Jahren denken sollten. Mit einer Art „kritischen Masse“, die in der Lage sein wird, soziale Kettenreaktionen auszulösen – so meine Prognose – wird es allerdings etwa gegen Ende dieses Jahrzehnts einen nachhaltigen Prozess der Re-Nationalisierung in Deutschland und Europa geben. Dies wird mit einer begleitenden Re-Ethnozentrierung (also Besinnung auf die eigenen Volkswurzeln) in voraussichtlich erheblichem Umfang einhergegehen.

    Ich habe dir, evola, übrigens unter „Dezember 7, 2012 um 4:49 nachmittags #“ auch noch zu anderen Aussagen von dir geantwortet. Da ich jedoch etwas ungeschickt in der Handhabe der Antwort-Buttons mit Querverweisen und Antworten auf Niekischs Antworten dir gegenüber und dann wiederum mir gegenüber gewesen bin, ist das etwas weit nach unten gerutscht. Vielleicht hast du ja aber Lust, noch einmal drauf zu schauen.

    Grüße

    • niekisch Dezember 8, 2012 um 5:17 pm #

      „Es gibt aber mit Sicherheit gut ausgestattete Netzwerke europa- und weltweit, die auf den geeigneten Zeitpunkt warten, um eine Re-Nationalisierung der Gesellschaften anzuwerfen – auf den “Tag X” sozusagen.“

      Gibt es dafür irgendeinen konkreten Anhaltspunkt, Hallo Zeitgeist? Mir ist bekannt, daß es so etwas in den 60iger und 70iger Jahren gab, z.B. den sog. Düsseldorfer Kreis, aber von diesen Leuten dürften fast alle nicht mehr unter den Lebenden weilen..

      • Hallo, Zeitgeist Dezember 8, 2012 um 11:29 pm #

        Ich habe Vermutungen, dass es mindestens lose vernetzte Kreise gibt, kann mir auch relativ vage denken, welche Leute dafür in Frage kämen. Solche Gedankengänge konkreter auszuführen, ist jedoch nichts, wofür ich den Austausch via Internet besonders zielführend fände.

        Drücken wir‘ s mal so aus: Der Eine sagt von sich, er habe es „im Urin“, dass eine Möglichkeit „X“ oder „Y“ sehr gut möglich oder fast wahrscheinlich sei. Und ich meine halt, ich empfinde das irgendwie so „im kleinen Finger“…

        • niekisch Dezember 9, 2012 um 1:31 pm #

          Der Öffentlichkeit breiten wir so etwas nicht aus, Hallo Zeitgeist, das ist klar. Bei mir jedenfalls hat sich ein Mäzen noch nicht gemeldet. Hätte ich die finanzielle Möglichkeit dazu, dann würde ich mich außerhalb der virtuellen Welt wie früher ins Getümmel stürzen, die Appelle von Metapolitika in die Realität transferieren, meinetwegen von Ort zu Ort reisen, reden, reden,reden…

  4. evola Dezember 7, 2012 um 11:17 am #

    Werter Niekisch. Es freut mich, daß Du nun wieder aktiver bist, bezweifle aber den Nutzen Deiner Bestrebungen. Nun mal ganz offen gesagt: Außer bei Dir habe ich noch nie etwas gesehen oder gehört von dieser Id-Bew., öffentliche Wahrnehmung keine (außer Du meinst das rumgehopse von ca. 5 Kasperl vor der Moschee im Video oben), ich glaube auch nicht, daß Revolution über facebook ausgelöst wird, außer man hat die Mittel fürs Kapital und die Logistik zur Volksverblödung, siehe den sogen. arabischen Frühling, Farben- und Blumenrev. im Osten oder Pussy riot. Alles andere würde von ZUCKERBERG und der CIA gelöscht und das bekommt sogar auch Zensursula noch gebacken. Obendrein schüttet dieser Haufen nicht Gräben zu, sondern trennt auch noch in Lager! T.. B.. hatte schon vor über zehn Jahren gesagt, daß man das Trennende aufheben muß, es gilt die restlose Beseitigung des Systems, bevor es uns beseitigt und noch mehr versklavt. Werter Niekisch, es gibt überhaupt keinen Grund sich anzupassen, im Gegenteil dieses System löscht uns radikal aus und deshalb muß die Antwort auch radikal sein. Man ändert nichts, wenn man wie Dee EX mit randalierendenTürken durch die Straße zieht und schon froh ist, daß man nicht gelyncht wird. Nein dieses …. muß hier … und zwar schnell. Entweder das Volk nimmt radikale Lösungen in Kauf oder es hört auf zu existieren. Wenn das Volk der Deutschen nicht endlich aufwacht, ist es mir auch egal, wenn es in ein paar Jahren keine Deutschen mehr gibt. Mit pseudorevolutionären facebook Tastenhelden wird sich nichts ändern…
    Beste Grüße
    evola

    Aus strafrechtlichen und Gründen der netiquette habe ich im Einverständnis mit dem Verfasser diesen Kommentar etwas „aufbereitet“. Er und ich meinen mit System natürlich nicht das Staats – und Verfassungssystem der BRD, sondern die Systematik der „Scheindemokratie“, die systematisch den Boden des Grundgesetzes verläßt, um uns Bürger der neuen, einen Welt auszuliefern, niekisch.

    • niekisch Dezember 7, 2012 um 1:10 pm #

      Und mich freut es, evola, Dich wieder begrüßen zu dürfen.

      Ich hoffe, Du erkennst Deinen Kommentar wieder:-)

      Nach dem Kosten – Nutzen – Prinzip bringt das hier sicher nicht viel, aber wir können uns wenigstens sagen, daß die jungen Leute der IBD Gelegenheit haben, von den Vorschlägen und Anregungen hier Gebrauch zu machen, nicht Fehler zu wiederholen, die wir in den 60iger Jahren gemacht haben. Der Vorteil der virtuellen Welt besteht immerhin darin, daß J e d e r die Möglichkeit hat, sich hinreichend zu informieren.

      Zur Problematik des „Systemsturzes“: dieser hat aus meiner Sicht mehrere Komponenten:

      1. Identitäre außerparlamentarische Opposition ( IdAPO ) mit radikalster metapolitischer Umwälzung der Begriffe bis zum Erringen der Kulturhoheit.

      2. D a n n oder in der Endphase vor Erringen der Hoheit schon parallel dazu parlamentarische Wirksamkeit über eine Partei/Wählervereinigung begleitet von einem „identitären Volksaufstand“ i.S.d. Art. 20 IV GG.

      3. Geschmeidiger Staatsaufbau, also evolutionär, durch teilweise Neukodifizierung des Grundgesetzes (GG) und seine Auslegung im identitären Sinne.

      Warum nicht mal versuchen?

      • Hallo, Zeitgeist Dezember 7, 2012 um 5:58 pm #

        Gerade habe ich beim Lebensmitteleinkauf noch über etwas anderes nachgedacht.

        Bisher war ich stets dafür, dass so viele von uns ethnischen Deutschen wie möglich im Land bleiben. Man sollte aber auch realistischerweise Szenarien von Krieg und Bürgerkrieg mit hohen Opferzahlen in Betracht ziehen. Vor diesem Hintergrund könnte es sogar sinnvoll sein, eine breite, sich selbst organisierende Evakuierungswellle für den Volkskörper anzustoßen. Wie viel Zeit dafür noch bleibt, ist eine andere Frage, wenn ich etwa daran denke, dass Russland gerade geäußert hat, die Stationierung von Patriot-Raketen ziehe die Nato in den Syrien-Krieg hinein.

        Wenn viele, die vielleicht vorübergehend in Sicherheit gebracht werden später zurrück kehren, würde man auch etwas für den Erhalt unseres Volkes tun.

        • niekisch Dezember 7, 2012 um 8:48 pm #

          Das hat den Vorteil, Hallo Zeitgeist, daß wir die gesamte Bevölkerung Israels – wofür es sicher schon Pläne gibt – im Falle des Großbrandes im Nahen Osten aufnehmen können. Da ist dann genug Platz:-)

          Es wundert mich nicht, daß Du beim Einkauf an Notfallsituationen denkst, mein Lieber:-)

      • Hallo, Zeitgeist Dezember 7, 2012 um 11:22 pm #

        „Das hat den Vorteil, Hallo Zeitgeist, daß wir die gesamte Bevölkerung Israels – wofür es sicher schon Pläne gibt – im Falle des Großbrandes im Nahen Osten aufnehmen können.“

        Da freuen sich ganz bestimmt unsere islamischen Kulturbereicherer schon drauf. Wobei ich speziell an Gruppen wie nette Salafisten und andere denke, die in Ausbildungscamps Afghanistans ganz bestimmte Kuschelstrategien für den Umgang mit ihnen besonders sympathischen Zeitgenossen erlernen. Was sich in diesen, meinen Ausführungen etwas zynisch anhört, ist natürlich einfach etwas zugespitzt formuliert. Der eigentliche gedankliche Kern darin: Dialektik gab‘ s schon vorm „ollen Marx“, und wenn heute ein Großrabbiner aus „Dscherusolem“ (mal mit norddeutschen Akzent gesprochen) meinte, die Islamisierung Deutschlands sei gaaaanz toll, dann sollte er sich mal mit einem australischen Wurfinstrument mental auseinandersetzen, von dem es heißt, es kehre zum Werfenden zurück.

        Und was lehrt uns das: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt dscha man leicht sölben rein. Ach, kuck mal da…!

        • niekisch Dezember 8, 2012 um 11:23 am #

          „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt dscha man leicht sölben rein.“

          Und wer seinen Freunden einen Feind an den Hals hetzen will, der hat ihn schlußendlich selber an der Kehle..

    • Hallo, Zeitgeist Dezember 7, 2012 um 4:49 pm #

      @evola

      Wir befinden uns derzeit in einer Bewusstseins-Konfiguration, die den Nachkriegsbedingungen entspricht, zu denen etwa Wolfgang Schäube meinte, Deutschland (und damit meinte er offenbar, das derzeitige Gemeinwesen auf dem Boden des deutschen Nationalstaats, der 1871 als Kaiserreich ins Leben gerufen wurde) sei seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr vollständig souverän gewesen. Hinzu kommt, dass seit den Zwei-plus-Vier-Verträgen zur sogenannten deutschen Einheit sich die Situation zunehmend verschärft hat. Einher geht das Geschehen mit einem immer stärkeren Kompetenzen-an-sich-Reißen seitens der EU-Strukturen. Auf dialektische Weise führt dies aber zu einem Aufbegehren in den verschiedenen europäischen Gesellschaften. Und auch bei uns tut sich allmählich etwas im Bewusstsein der Menschen. Ich habe beispielsweise ein wenig Einblick ins studentische Milieu, und da ist zu beobachten, dass sogar in einem Ballungsraum, der einmal als „rote Hochburg“ galt und der auch heute noch zumindest linksliberal dominiert wird, etwas unter jungen Leuten am Gären ist. Von daher ist es mir wichtig, dass beharrlich Strategien der Bewusstmachung fortgeführt werden. „Radikal“ heißt für mich offensiv ehrlich zu sein im Gedankenaustausch. Ich halte jedoch wenig von Radikalismen, die Militanz einfordern und die – wie ich oft festzustellen Gelegenheit habe – verbalradikal aufzupeitschen versuchen und dabei bedauerlicherweise nicht selten Bilderbuchklischees bedienen, wie Otto-Normalverbraucher sich Rechte schon immer vorgestellt hat.

      Während der gegenwärtigen Konstellation sollte man mit Bewusstseinsarbeit konsequent weiter machen. Immerhin werden die internationalen Machteliten wegen des Umschwungs an Denken in den Köpfen von immer mehr Menschen zunehmend nervös. Dazu gibt es sogar recht prominente Äußerungen. In gewisser Weise arbeitet die Zeit also für uns. Darüber hinaus wäre zu berücksichtigen, dass sich spätestens bis etwa Ende des Jahrzehnts die weltweite ökonomische Situation dramatisch zugespitzt haben wird. Parallel damit einhergehend dürften sich eine Reihe geo-politischer Gegebenheiten erheblich verändern. Man denke etwa daran, dass die Hegemonialrolle der USA an Bedeutung verliert und die EU es wohl ebenfalls maximal noch ein paar Jahre machen wird.

      Vor den genannten Hintergründen sollte man nicht – erlaube mir, wenn ich das mal so ausdrücke – die gegenwärtige Wurzelarbeit identitärer Kräfte „kleinreden“. Ob die IBD dabei eine Rolle spielt oder nicht ist mir im Prinzip Wurscht. Mir geht es um den geistigen Boden einer neuen Form politischer Bewegung. Nach meiner Beobachtung haben Rechte – wahrscheinlich eine psychologische Folge zweier verlorener Kriege – bislang leider noch eine Neigung zum Pessimismus. Dem bemühe ich mich nach Kräften entgegen zu wirken. Und ich glaube, bis auf weiteres ist eines der kraftvollsten Instrumente etwas, das ich als zu formulierende „politische Psychoanalyse“ sowie ein Arbeiten mit kollektiven Feldenergien und ähnlichen Ansätzen umschreibe. Verdienstvolle theoretische Arbeit leistet etwa Manfred Kleine-Hartlage.

      Es geht jedoch nicht nur ums Theoretische. Derzeit müssen Strukturen aufgebaut werden für spätere Zeiten des Umbruchs, wenn sich aus teils opportunistischen Interessenlagen uns ohnehin viele annschließen werden – der Mensch ist nun einmal so. Ich hoffe, dass der Übergang in einer – Marxisten würden sagen – „revolutionären Situation“ die aus ökonomisch-gesellschaftlichen Entwicklungen heraus geradezu naturgesetzlich unvermeidbar sein wird, so mild wie möglich verläuft. Es kann allerdings auch recht krass werden. Gleichgesinnte sollten sich im weiser Voraussicht enger zusammenschließen, Vorräte anlegen, auch überlegen, wie man sich auch gegen körperliche Gewaltanwendung von außen zu wappnen in der Lage ist – Selbstverteidiungskurse usw. In den USA spielen die sogenannten „Preppers“ möglicherweise ein sinnvolles Modell, die gegenüber marodierenden Banden im Zuge des Zusammenbruchs der öffentlichen Ordnungsstrukturen nach den Naturereignissen in New York geradezu etwas wie Bürgerwehren aufgebaut haben. Das wird hierzulande wegen des geltenden Waffenrechts natürlich schwieriger sein. Aber, man muss halt sehen, wie man auf andere Weise Netzwerke schaffen kann, die einigermaßen Schutzfunktionen herstellen können – und sei es, dass man sozusagen für bezahlte (öffentlich zugelassene) Sicherheitsdieste zusammenlegt oder kreativ in ähnliche Richtung denkt. Positiv mag sein, dass es auch in der hiesigen Polizei Kräfte gibt, die mit der Sicherheitslage immer unzufriedener werden.

      • niekisch Dezember 7, 2012 um 8:55 pm #

        „zu formulierende “politische Psychoanalyse”“

        Das wäre mal was, mein lieber Hallo Zeitgeist. Darfich Dich bitten, Deine verdienstvollen Ausführungen – wenn es Dir gelingt, was ich annehme – am Ende immer kurz zusammenzufassen und hervorzuheben, damit der „schnelle Leser“ etwas mitnehmen kann? Bitte nicht mißverstehen..

  5. Hallo, Zeitgeist Dezember 5, 2012 um 9:57 pm #

    Danke, für den Hinweis, lieber Niekisch!

    Es gehört ja wirklich zur identitären Psychologie, sich nicht darauf zu fokussieren, was man nicht mag/ will usw., sondern was man pro-bewusst vorhat, beabsichtigt, anschieben will usw. Ich kam auch nur auf die Geschichte, weil du das Thema „Spitze des Eisbergs“ in puncto Antisemitismus angeschnitten hattest. So will ich statt zu werten und zu bewerten auch lieber sagen: Es kommt mir auf Differenzierung an, was sicher ein identitäres Thema ist und eine identitäre Grundhaltung sein sollte. Daher noch einmal: Es gibt in der Thule-Gesellschaft wahrscheinlich auch viele vernünftige Leute. Doch da das Netzwerk offenbar vom bayerischen Verfassungsschutz mit aufgebaut wurde, wie sogar die Süddeutsche Zeitung in einem großen Artikel schrieb, bewahre ich mir in der HInsicht eine gewisse Skepsis. Und noch etwas, aber ganz unabhängig davon und allgemein gesprochen: Ich habe persönlich die Erfahrung gemacht, dass man Leute, die besonders radikale Positionen mit welchem Hintergrund nun gerade auch immer vertreten, dort abholen kann, wo sie gerade stehen. Wenn jemand in seinem Weltbild besonders verhärtet erscheint, bedarf es dazu, wie wiederum die Erfahrung zeigt, etlicher persönlicher Gespräche. Dann glättet sich meist vieles und dein Gegenüber wird mit der Zeit moderater und differenzierter in seinen Aussagen. Genau das ist es ja, was wir mit unserer identitären Philosophie wollen – sozusagen den „dritten Weg“ im Denken, identitär in dem verwurzelt, was natürlich und ohne Extreme dem eigenen Heimatboden von Mutter- und Vaterland entspricht.

    • niekisch Dezember 5, 2012 um 10:51 pm #

      D a s,lieber Hallo Zeitgeist,liest sich schon viel konkreter und berührt zielgenau das Problem des Distanzierens: Distanziere ich mich vielleicht viel zu früh, ohne eruiert zu haben, ob ich dem potentiellen Mitstreiter mit der Barriere zugleich die Möglichkeit nehme, zu mir zu stoßen? Und zwar endgültig?

      • Hallo, Zeitgeist Dezember 5, 2012 um 11:24 pm #

        „Distanziere ich mich vielleicht viel zu früh, ohne eruiert zu haben, ob ich dem potentiellen Mitstreiter mit der Barriere zugleich die Möglichkeit nehme, zu mir zu stoßen? Und zwar endgültig?“

        Ja, du hast recht. Darin liegt eine Crux. Man hält leicht vieles für unmöglich, und doch kann „das Morgen“ schon zeigen, dass neue Parameter gelten, durch die das Überbrücken einer Kommunikationsbarriere auf einmal doch möglich wird. Auch versteckt sich in vielen Fällen hinter extremen Worten etwas Anderes, das sozusagen heraus zu destillieren wäre. Vielleicht sind wir alle auch mit „Zwiebelschichten“ an Gedankenmustern umgeben. Unter der obersten – scheinbar unverrückbar härteren – Schicht gibt eine andere und darunter wieder eine andere. Wobei die vordergründig politisch motiviert scheinenden Zwiebelschichten einfach eine Art Mantel für Schichten darunter sein mögen, die manchmal durch ganz andere Erlebnisfelder determiniet sind – womöglich aus der eigenen Beziehungsgeschichte mit dem persönlichen Umfeld eingefärbt. Und darunter gibt es eventuell auch noch die Zwiebelschicht – ich bleibe gerne mal im Bild – von Rücksichtnahmen auf den und diese, auf die Loyalitäten gegen Familie und wer weiß wen auf unbewusster Ebene noch. Fatal wäre es daher, endgültig anderen die Möglichkeit zu nehmen, über einen längeren Prozess der Auseinandersetzung zu einem zu stoßen.

      • Hallo, Zeitgeist Dezember 5, 2012 um 11:41 pm #

        Wobei ich mich selbst natürlich nicht ausnehme: Auch ich habe meine „Zwiebelschichten“ an Gedankenmustern, die zum Teil mit Assoziationsfeldern aus anderen Bereichen zusammenhängen, wenn es meinetwegen um Politik und gesellschaftliche Fragen geht. Und auch ich habe natürlich meine Zwiebelschicht bewusster oder unbewusster Rücksichtnahmen, Loyalitäts-Reflexe usw. in etlichen meiner Äußerungen. Klar…!

        • niekisch Dezember 6, 2012 um 10:10 am #

          Wie beim Laufen im Winter bei Kälte: Außen die windabweisende feste Schicht, dann dünnere Schichten mit Möglichkeit zum Austausch..

          Das ist ein Naturprinzip: Nach außen Härte zur Sicherheit, nach innen weicher, flüssiger. Auch psychisch gesehen ist ein Verhärten der Positionen ganz normal, um dem Menschen Sicherheit in seiner Beurteilung zu geben. Wenn er ständig „schwächelt“, bietet er Angriffspunkte. Deswegen ist mein Gewaltlosigkeitspostulat ja auch verbunden mit der Forderung nach charakterlicher Stärke.

      • Hallo, Zeitgeist Dezember 6, 2012 um 6:25 pm #

        Du schreibst, lieber Niekisch, „Auch psychisch gesehen ist ein Verhärten der Positionen ganz normal, um dem Menschen Sicherheit in seiner Beurteilung zu geben. Wenn er ständig schwächelt, bietet er Angriffspunkte. Deswegen ist mein Gewaltlosigkeitspostulat ja auch verbunden mit der Forderung nach charakterlicher Stärke.“

        „Schwächeln“ ist m. E. allerdings etwas Anderes. Zwar denke ich schon, dass manche Verbalradikalität als eine Art Selbstschutz vor sich her getragen wird. Ich meine gleichwohl allerdings auch, dass man sich hiermit nicht einfach abfinden sollte, und dann sei gut. Vielmehr wären manchmal etwas krasse Sprüche (zum Beispiel wenn sie in einem klassischen Sinn antisemitisch ausfallen) auf einer tieferen Ebene zu hinterfragen. Einig sind wir uns, glaube ich auf jeden Fall darin, dass zionistische Machtausübung durchaus konsequent kritisch anzusprechen ist. Spitzen in der Auseinandersetzung sollten allerdings durch moderate Stimmen nach Möglichkeit auch immer wieder ausgeglichen werden.

        Dazu würde m. E. allgemeiner gehören, all das zu hinterfragen, was Gefühlsqualitäten wie beispielsweise „Hass gegen etwas“ auf einer tieferen Ebene eigentlich wollen. Sie lassen sich ja psychologisch beispielsweise mit „Intensität“ oder „starker mentaler Energie“ übersetzen. Aufgabe von uns als „Kanalarbeiter“ (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen sozialdemokratischen Strömung vergangener Tage der alten BRD), ist es dann zu transformieren.

        Wenn wir irritierend scharfe verbale Äußerungen in einen anderen Rahmen setzen, sie sozusagen neu kontextualisieren, gewinnen sie eine andere Ebene und Qualität. …werden konkret vielleicht zu „Begeisterung für etwas“ oder zu einem „zündenden Funken“, der auch in bürgerlichen Kreisen funktioniert. Du baust der reißend heftigen Erregungsenergie gleichsam einen „geistigen Kanal“, damit ein ruhigerer Energie-Fluss begünstigt werden kann.

        Persönlich sehe ich eigene bescheidene Möglichkeiten dabei vor allem darin, gedankliche Modellvorstellungen mit entwickeln zu helfen. Es gibt im weiteren dann andere, die von ihrer Vita und ihren Einstellungen her zwischen dem bürgerlich-nationalen Spektrum und radikaleren Kräften stehen. Persönlichkeiten in solch einer Mittelstellung können Anregungen, wenn ihnen danach ist, idealerweise aufnehmen, in vertrauten Gesprächen an die radikalere Fraktion sozusagen wohlmeinend weiterleiten.

        Unsere „Mutter Deutschland“ lässt als Kollektiv- oder Volksbewusstsein eben gerade in ihren mütterlicher Aspekten gewisse Formen von verbaler Radikalität zu. Und das mehr männliche Agens trennscharfer Debatten auch im nationalen (identitären) Lager bemüht sich von Zeit zu Zeit wiederum, ein Stück weit Führung in eine eher ausgleichende Richtung zu übernehmen. So wird Balance als Basis von identitärem Erfolg hergestellt.

        • niekisch Dezember 6, 2012 um 7:41 pm #

          Ich hätte „schwächeln“ schreiben sollen, Hallo Zeitgeist. Es sind 3 Elemente, die auch evolutionär eine Rolle spielen. Mensch und Tier verstecken sich oder flüchten vor dem Feind, zuvor aber demonstrieren sie Stärke oder täuschen sie zumindest vor, um sich dem Anderen gegenüber zu behaupten. Zugleich dient die Stärkedemonstration dem inneren Gewinnen von Sicherheit vor Bedenken und zum Überspielen von Schwäche.

          Oh Gott, wie sollen all die wertvollen Gedanken in einfache Worte gegossen werden und Anwendung finden? Oder schafft das auch die Intuition?

      • Hallo, Zeitgeist Dezember 6, 2012 um 8:40 pm #

        Damit kann ich jetzt wirklich viel anfangen, bester Niekisch.

        Das hast du, finde ich genau auf den Punkt gebracht: „…Mensch und Tier verstecken sich oder flüchten vor dem Feind, zuvor aber demonstrieren sie Stärke oder täuschen sie zumindest vor, um sich dem Anderen gegenüber zu behaupten. Zugleich dient die Stärkedemonstration dem inneren Gewinnen von Sicherheit vor Bedenken und zum Überspielen von Schwäche.“

        Es ist m. E. dabei aus Beobachterpositition allerdings hilfreich, wenn nicht sogar dringend notwendig (sofern es um Politik und Gesellschaft geht), diese Zusammenhänge von Zeit zu Zeit auch sehr deutlich offenzulegen. Oder noch eindringlicher formuliert: Von Zeit zu Zeit den Finger mal auf die Wunde „von Stärke“ zu legen, die im Zweifelsfall keine Stärke, sondern das Gegenteil davon bildet. Unsere Zeit ist insgesamt zu brisant, als dass wir vergleichsweise teilnahmslos dem Balzen von Kampfhähnen zusehen könnten. Sonst schaukeln sich Gefühlswellen nämlich allzu sehr hoch und verfestigen sich nicht selten in recht seltsamen Glaubenssätzen von Gruppenbewusstsein.

        Das bedeutet für mich auf der anderen Seite nicht, die Selbtsvergewisserer prinzipiell auszugrenzen. So „deutlich“ diese Seite aber gern in ihrer eigenen Debattenführung ist, bin ich es auf meine Weise auch. Möglicherweise wird die Sprache so sogar ganz gut von ihr (der verbalradikalen Seite nämlich) verstanden. Will damit meinen: Möglichst eine eigene leidenschaftliche Deutlichkeit im Standpunkt zu gewinnen, idealerweise ohne „Holzen“, Anklage und Tiefschläge. Möge Germania uns gleichsam beistehen, diesem Ideal und Anspruch auch tatsächlich gerecht zu werden.

        • niekisch Dezember 6, 2012 um 9:07 pm #

          Nach Deinen Ausführungen – so sagt mir mein Bauchgefühl – ist es höchste Zeit, einen Appell an die angeketteten Flügel des Vogels, äh, der IBD, zu richten. Dieser Appel sollte auf gut deutsch in Kurzform, schlagwortartig den Kontrahenten entgegenschleudern, was sie ändern müssen oder neu erfinden müssen, um zwar auf verschiedenen Seiten des Schiffes zu rudern, auf ihm gemeinsam aber zu fahren. Daran sollten wir unter Berücksichtigung all des bisher Vorgetragenen arbeiten. Was meinst Du, lieber Hallo Zeitgeist? Was meinen die anderen Mitstreiter?

      • Hallo, Zeitgeist Dezember 6, 2012 um 9:14 pm #

        Ich kenne, mein Lieber, die IBD bislang nur aus deinen Worten, bitte um Pardon für die politische Bildungslücke. Folge deinem Bauchgefühl – ich weiß, dass du damit sehr oft richtig liegst.

  6. "Hallo, Zeitgeist" Dezember 5, 2012 um 6:48 pm #

    In dem Beitrag, „Alle Identitären sind Kinder unserer Mutter Deutschland“ wurde ja auch wesentlich das Verhältnis zur NPD angesprochen. In der Hinsicht bin ich leider nicht auf dem neuesten Informationsstand. Bisher glaubte ich, dass sich mit Holger Apfel wesentlich etwas in Richtung einer recht normalen Partei geändert habe. Bin ich da auf dem Holzweg? Vielleicht habt ihr mehr Infos und Überblick.

    • niekisch Dezember 5, 2012 um 7:10 pm #

      Hallo Zeitgeist, als Außenstehender wage ich da kein Urteil. Mir liegen lediglich Informationen vor, daß nach dem Wechsel zu Holger Apfel die radikalsten Radikalinskis ihre Aktivitäten zurückschrauben oder die Partei zunehmend verlassen, während nur ganz wenige neue Leute sich vom Kurs des Holger Apfel angezogen fühlen und eintreten. Eher bürgerliche Kräfte hat die Partei ja schon seit mindestens 3 Jahrzehnten nicht mehr.Jetzt geht es in Richtung Verbot. Das BVerfG ( Bundesverfassungsgericht ) wird dem Antrag diesmal mit der Begründung stattgeben, daß die Partei zwar nicht durchgehend kämpferisch gegen die freiheitliche Grundordnung vorgeht, daß aber der Radikalismus bestimmter Gruppen in der Partei umso schwerer wiegt. Das Gericht wird die Verantwortung auf die europäische Ebene abschieben, wobei die NPD natürlich bis in die letzte Instanz gehen wird.

  7. "Hallo, Zeitgeist" Dezember 4, 2012 um 8:39 pm #

    Ich denke übrigens auch, dass ein „Mutter- und Vaterland“, dessen Gesellschaft natürlichen Balance-Rhythmen folgt, nicht mehr schuldenwirtschaftlich dadurch organisiert sein wird, dass ein springender Punkt Berücksichtigung findet. Nicht unbedingt, wie Gottfried Feder des linken Flügels der Nationalsozialisten in den 30er Jahren soweit mir bekannt wollte, ein absolutes Zinstabu, wohl aber eine Unterbindung des Zinseszinsprinzips. Das wäre jedenfalls zu diskutieren. So etwas müsste natürlich weltweit Durchsetzung finden, sozusagen eine humane Form von „Globalisierung“.

    • niekisch Dezember 5, 2012 um 5:59 pm #

      „sozusagen eine humane Form von “Globalisierung” ..wie sie z.B. auch „attac“ propagiert.
      Wenn ich mich recht erinnere, hat Gottfried Feder nie ein absolutes Zinsverbot gefordert. Ich muß noch mal in sein dickes Werk schauen, das so schwer verständlich ist:-)

  8. "Hallo, Zeitgeist" Dezember 4, 2012 um 8:32 pm #

    „Alle Identitären sind Kinder der Mutter Deutschland.“

    Der Titel gefällt mir sehr gut, da ich schon seit längerem für den Begriff „Mutter- und Vaterland“ eintrete. Ich denke, was tatsächlich als eine Art Auslaufmodell anzusehen ist, lässt sich mit der Vorstellung des klassischen Patriachats umschreiben. Es ist der schuldenbasierte Bewusstseins- und Wirtschaftstyp, der laut David Graeber und seiner Co-Autoren vor etwa 5000 Jahren in einer bestimmten Entwicklungsphase der sumerischen Gesellschaft begann, von jüdisch-hebräischen Kreisen während der sogenannten „Babylonischen Gefangenschaft“ adaptiert und später in abendländische Bewusstseinsformen hinein transportiert wurde. Graeber spricht als Anthropologe zwar wenig optimistisch von den „ersten 5000“ Jahren im Untertitel seines Buches, aber wenn man den Maya-Kalender als Synchronizität hinzudenkt, dessen wissenschaftlich begründete Übersetzung/Datums-Interpretation von einer neuen Epoche mit dem Dezember dieses Jahres nach Ablauf von 5125 Menscheitsjahren spricht, liegt ein Umschwung aber doch quasi „in der Luft“.

    Hier mal die Inhaltswidergabe von Graebers Buch der Verkaufsplattform „Amazon“:

    Schulden – die ersten 5000 Jahre

    „Ein ebenso radikaler wie befreiender Blick auf die Wurzeln unserer Schuldenkrise
    Seit der Erfindung des Kredits vor 5000 Jahren treibt das Versprechen auf Rückzahlung Menschen in die Sklaverei. Die Geschichte der Menschheit erzählt David Graeber als eine Geschichte der Schulden: eines moralischen Prinzips, das nur die Macht der Herrschenden stützt. Damit durchbricht er die Logik des Kapitalismus und befreit unser Denken vom Primat der Ökonomie.Seit der Erfindung des Kredits vor 5000 Jahren treibt das Versprechen auf Rückzahlung Menschen in die Sklaverei. Die Geschichte der Menschheit erzählt David Graeber als eine Geschichte der Schulden: eines moralischen Prinzips, das nur die Macht der Herrschenden stützt. Damit durchbricht er die Logik des Kapitalismus und befreit unser Denken vom Primat der Ökonomie.
    Ein radikales Buch im doppelten Wortsinn, denn Graeber packt das Problem der Schulden an der Wurzel, indem er bis zu ihren Anfängen in der Geschichte zurückgeht. Das führt ihn mitten hinein in die Krisenherde unserer Zeit: Von der Antike bis in die Gegenwart sind revolutionäre Bewegungen immer in Schuldenkrisen entstanden.
    Graeber sprengt die moralischen Fesseln, die uns auf das Prinzip der Schulden verpflichten. Denn diese Moral ist eine Waffe in der Hand der Mächtigen. Die weltweite Schuldenwirtschaft ist eine Bankrotterklärung der Ökonomie. Der Autor enttarnt Geld- und Kredittheorien als Mythen, die die Ökonomisierung aller sozialen Beziehungen vorantreiben.

    Im Kern ist dieses Buch ein hohes Lied auf die Freiheit: Das sumerische Wort „amargi“, das Synonym für Schuldenfreiheit, ist Graeber zufolge das erste Wort für Freiheit in menschlicher Sprache überhaupt. David Graeber ist einer der Begründer der Occupy-Bewegung.“

    Die amerikanische Wirtschaftsjuristin und Wirtschaftshistorikerin Hodgson-Brown weist in ihrem Buch „Dollar-Crash“ ebenfalls auf die frühe sumerische Wirtschaft vor Einführung des schuldenbasierten Wirtschaftens und des damit einhergehenden Bewusstseinstypus hin. Ihren Ausführungen zufolge war es eine mutterrechtlich organisierte Überflussgesellschaft – sozusagen ein sehr naturnaher Sozialverband. Es folgten die letzten 5000 Jahre Patriachat, die sicher kriegrischer waren als alle matristisch geformten Gesellschaften zuvor. Doch letztere waren offenbar – mit Ausnahme vielleicht der Amazonen“ weniger wehrhaft. So wird die Zukunft möglicherweise von einem weiblich-männlichen Balance-Bewusstsein geprägt sein. Vermutlich etwa ab 2021 mit einer stärkeren Dynamik an Zeitbewusstsein. Der Grund: Die Jahreszahl korrespondiert symbolisch mit der 21. Tarotkarte der sogenannten „großen Arkana“ (großen Geheimnisse). Darauf abebildet ist ein Androgyn, der gleichsam für einen sowohl mutter- als auch vaterrechtlich organisierten Gesellschaftstyp stehen könnte. Schaun wir mal…!

    • niekisch Dezember 5, 2012 um 5:56 pm #

      „befreit unser Denken vom Primat der Ökonomie.“

      ..und macht damit auch den Weg frei zu wirklicher Identität. Danke, Hallo Zeitgeist, für diese ausführliche Darstellung.

    • "Hallo, Zeitgeist" Dezember 5, 2012 um 6:43 pm #

      Ich erlaube mir noch einen Meta-Kommentar zu dem, was ich geschrieben habe: Vielleicht mag den einen oder anderen die beiläufige Erwähnung von Maya-Kalender und gar noch Tarot in einem gesellschaftlich-politischen Zusammenhang ein Stück weit irritieren. Es sei aber darauf hingewiesen, dass etwa Jonathan Black in „Die Geheime Geschichte der Welt“ (erschienen bei Goldmann-Arkana) darauf aufmerksam macht, wie sehr das öffentliche Leben seit den frühen Mysterienschulen, später über Bauhütten und Freimaurer bis hin zur Thule-Gesellschaft – aus der der Nationalsozialismus wesentliche Impulse bezogen hat – von Riten, spirituellen Traditionen sowie einem ausgeprägten Symbolismus geprägt wurde. Und weiter: Es verhalte sich auch bis heute so, dass es in der Richtung stark wirksame Einflüsse auf einer Ebene unterhalb der öffentlichen Wahrhnehmungsschwelle gibt. Insofern erscheint es mir als jemand, der sich schon lange mit diesen Dimensionen des Denkens beschäftigt, ganz sinnvoll, von Zeit zu Zeit den einen oder anderen Gesichtspunkt in das Puzzle der Dinge, die uns gemeinsam interessieren, mit einzuführen.

      Was den Maya-Kalender betrifft, so hatte sich eine akademische Expertenrunde darauf geeignigt, dass mit dem 21.12. 2012 eine neue Epoche nach klassischer Maya-Rechnung beginne (natürlich kein Weltuntergang). Allerdings gibt es auch davon abweichende Auffassungen, die ein späteres Datum im universitären Umfeld zugrunde legen, und die heute lebenden Nachkommen der klassischen Maya gehen von dem Beginn eines Epochewechsels mit dem 28. Februar 2013 aus. Die Erwartungshaltung aus dem weltweiten Kollektivbewusstsein, gibt möglicherweise eine eigene psychologische Dynamik in gegenwärtiges Geschehen, die solchen mythischen Stoff untergründig mit aufgreift..

      Als ich die Tarot-Karte Nr. 21 der sogenannten „großen Arkana“ erwähnt habe, meinte ich ja, sie könne – wie im weiter oben stehenden Kommentar angedeutet – symbolisch für eine neue, sowohl mutter- als auch vaterrechtliche Orientierung gesellschaftlichen Denkens ab dem Jahr 2021 stehen. Es gibt ein Buch, in dem solche und ähnliche symbolische Zusammenhänge ausführlicher behandelt werden. Übrigens dürften auch die Jahre 2013, 2016 und 2018 in mancher Hinsicht symbolträchtige Aufladungen beinhalten. Es würde jedoch zu weit führen, an dieser Stelle ausführlicher darauf einzugehen.

      Schließlich sei noch erwähnt, dass das Tarot zwar eine erhebliche Bedeutung als Kartenorakel gewonnen hat, die großen Bilder („große Arkana“) ursprünglich aber auf den Triumphzügen norditalienischer Fürstenhäuser (gleichsam wie bei politischen Machtdemonstrationen) von der Menge getragen wurden. Später haben Geheimgesellschaften, die leider zum größten Teil auf der anderen Seite der Barrikade stehen, die Tarot-Symbolik aufgegriffen. Eine bestimmte Form von Dialektk sorgt meiner Meinung nach jedoch dafür, dass die archetypischen Bildqualitäten sich inzwischen ein Gutteil verselbständigt haben und sich in unserem Sinne auch umdeuten lasssen.

      • niekisch Dezember 5, 2012 um 7:13 pm #

        „stark wirksame Einflüsse auf einer Ebene unterhalb der öffentlichen Wahrhnehmungsschwelle“

        Nur die Spitze eines Eisberges, was den „Antisemitismus“ angeht:

        http://nachrichten.t-online.de/so-judenfeindlich-sind-die-deutschen/id_61201248/index

      • Hallo, Zeitgeist Dezember 5, 2012 um 8:49 pm #

        Ja. leider – die Unterscheidung zwischen zionistischen Machtzirkeln und jüdischen Mitbürgern einfach als Zeitgenossen und Mitmenschen kriegen leider allzu viele Kreise immer noch nicht – oder wieder nicht..!!! – gebacken. Dabei haben auch Kreise mit meiner Meinung nach falsch verstandenem spirituellem/ esoterischem HIntergrund ein Interesse, dass die emotionale Suppe weiter hoch kocht. Meine Vermutung: Teile der Hochgradfreimaurer ebenso wie mindestens partielle Strömungen innerhalb der heutigen Thule-Gesellschaft. Bei beiden Seiten will ich nicht verallgemeinern, bei Freimaurern, ebensowenig wie bei der anderen Seite (innerhalb der unteren – „Johannisgrade“ – gibt es bis zum „Meister vom Stuhl“ bestimmt unzählige, die einfach nur blauäugig sind, und entsprechendes mag auch auf viele Thule-Leute zutreffen).

        Interessant andererseits einige aussagekräftige Links zu Thule & Co:

        http://www.foebud.org/datenschutz-buergerrechte/das-ist-doch-unsere-aufgabe

        http://www.claudiakilian.de/thule-netz-und-spinnennetz

        Ich habe auf einem wegen der Nachrichtenausstattung und einzelner recht intellektueller Kommentatoren von mir öfter besuchten Blog, den ich namentlich nicht weiter erwähnen möchte, einen regelmäßig kommentierenden Schreiber wahrgenommen, dessen anti-jüdische Haltung jedem gängigen Klischee geradezu bilderbuchhaft entspricht. Der mir herzlich unsympathische Typ bezieht sich ausdrücklich auf einen Thule-Hintergrund (ob agent provocateur oder nicht sei dahingestellt).

        • niekisch Dezember 5, 2012 um 9:08 pm #

          Ich bin dankbar, Hallo Zeitgeist, wenn wir von den zweifellos bedeutungsvollen Hintergrundkräften wieder näher an das eigentliche Thema herankommen. Wir wollen die jungen Identitären doch nicht überfordern:-)

Kommentare sind geschlossen.