Täuscht Euch nicht! …Wir sind die identitäre Generation!

14 Dez

Als Gastbeitrag die Kommentierung  von „VoxPopuli„:

Noch nicht einmal eine Seite Text – doch er berührt uns und sagt alles. Wie konnte es die „Generation Identität“ schaffen, dass seit Anfang Oktober zahlreiche Gruppen in ganz Europa entstanden sind. Diese Gesichter, die Bestimmtheit und Leidenschaft, Hingabe und Kampfgeist ausdrücken, sprechen uns direkt an. Man blickt dieser Jugend in die Augen. Sie zeigen ihre Identität.

Ihre Worte sind kraftvoll – und selbst wenn wir sie nicht übersetzen würden, sprechen sie unsere Sprache. Es erfasst uns ein: „Endlich!“ und: „Die schaffen das!“. Man glaubt, dass das Lambda nicht nur ein Symbol ist, sondern Lebensinhalt.

Die Idee der Identität ist nicht neu – wieso erfasst sie uns gerade jetzt? In einem Herbst des Jahres 2012, dessen Umwelt uns immer trister erscheint? Wieso haben wir das in Deutschland bislang nicht geschafft? Und wo sind die Gefahren, an denen es auch diesmal scheitern könnte?

Die klaren Unterschiede zu bisherigen Bemühungen auf deutscher Seite sind:

  • –        Identität im eigentlichen Sinne! Hier sprechen keine dunklen Schatten mit Sonnenbrille zu uns. Keine uniformierte Masse, keine Gruppe. Wir können uns mit diesen Menschen identifizieren. Sie werden uns persönlich. Das ist kein Demonstrationszug, sondern eine Handvoll Menschen, die unser Schicksal teilen. Indem sie sich zeigen, drücken Sie aus: Du bist nicht allein! Es gibt keine dunkle Masse, sondern normale Menschen, die so denken wie Du.
  • –         Menschen wie Du und Ich. Hier sprechen keine aalglatten Menschen. Ihre Zähne sind nicht gerade, ihre Bärte nicht gestutzt, die Piercings und Brillen nicht abgenommen. Das ist kein aalglattes, politisches Werbevideo. Das sind normale Menschen. Sie zeigen ihre Identität und ihre Gesinnung nicht durch ihr Äußeres. Keine Glatzen, keine Seitenscheitel. Keine Dreadlocks, keine gefärbten Haare. Keine Verkleidung, keine Betonung des Äußeren. Unser Verstand hält sich nicht mit äußerlichen Vorurteilen auf, unser Unterbewusstsein öffnet sich.
  • –        Mann und Frau. Die Generation Identität ist das Abbild einer ganzen Jugend. Kein reiner Lesezirkel, keine Schlägertruppe. Jeder ist gefragt. Frauen bleiben nicht zuhause, sondern sind Teil unserer Identität. Nicht nur als Schönheitsobjekt, sondern als Partnerin. Mann und Frau lassen sich ebenso wenig trennen wie Schild und Schwert.
  • –        Musik und Umsetzung. Die pathetische Musik und die schwarz-weiße Darstellung bedeutet: Ich bin gerade Teil der Geschichte. Das sind keine Aufnahmen, die wir mit unseren Mobiltelefonen machen – vergänglich, trivial, bunt. Man sieht die Gesichter nicht in der Totalen, sondern nur vom Kinn bis zu den Augenbrauen. Alles, was für Mimik erforderlich ist. Man hat Zeit, jeden Einzelnen wahrzunehmen. Dadurch verstärkt sich die Botschaft. Es ist nicht eine Gruppe, sondern es sind mehr als 15 Individuen. Obwohl es nicht viele sind, verkörpern sie eine Masse.
  • –        Realisierung im wahren Leben! Diese Menschen haben nicht nur eine Erklärung im Netz abgegeben. Sie rufen den Betrachter nicht verbal zum Handeln auf. Sie stellen sich lediglich vor. Ihre verkörperte Entschlossenheit lädt uns stattdessen ein. Durch die Moschee-Besetzung in Tours haben sie nicht nur Gesicht im Netz, sondern auch in der Realität gezeigt.
  • –        Keine inhaltlichen Forderungen! Die deutschen Pendants haben viel zu oft den Fehler gemacht, die Vereinigung über verbindende Forderungen aufzubauen. Man dachte, das Ziel würde die Einigkeit herbeiführen. Und dann hat man sich in Details vergessen. „Jugend an die Macht“ ist die einzige Forderung des Videos. Die Einigung wird über die gemeinsamen Probleme erzielt. Das verbindet! Aufklärung ist Rekrutierung ist das Gebot der Stunde – das schafft man auch ohne Politik, also direkte Lösungsansätze!
  • –        Fixierung auf die Gegenwart! Die Generation Identität lebt jetzt. Hier und jetzt sind wir mit dem zerbrechenden Sozialstaat und der Überfremdung bedroht. Da hilft kein gedankliches Zurück in die Vergangenheit. Es ist taktisch unklug, sich der Symbole zu bedienen, die von den 68ern erwartungsgemäß verboten wurden sind. Das Neuartige zieht an, nicht das Wiederholende der Vergangenheit!
  • –        Keine Abgrenzung! Angesprochen wird die ganze Generation. Nicht die „Demokraten“, nicht nur die „Sozialisten“. Weder der „Front National“, noch die Gaullisten. Weder die Streber, noch die „Underdogs“. Du bist jung? Du bist identitär? Komm zu uns, wir sind die Guten! Wie die erfolgreichen 68er wird hier nicht in Schubladen gedacht. Jeder, der dieselben Probleme hat, ist willkommen. So bekommt man am Ende eine Massenbewegung! 1989 grüßt! Sie wollen nicht den Staat, sondern die Menschen abschaffen, die ihn führen.
  • –        Fixierung auf das Innenpolitische. Die aktuelle Generation lebt im Hier und Jetzt. Wen interessiert die Vergangenheit oder das Ausland, wenn uns zuhause die Haustür in Brand gesteckt wird? Während andere lange darüber debattieren, welche Außenpolitik im Falle der Machterlangung vollzogen wird, wird hier aufgeklärt und zur Einigung gerufen. Schritt für Schritt statt Großmachtphantasien!
  • –        Keine Parteigründung! Es geht hier ums Miteinander, nicht darum, wer den nächsten Kassenwart stellt! Aktion statt Parteitag! Hier spricht nicht der Front National oder eine andere Partei. Hier spricht eine ganze Generation – mit all ihrer Vielfalt!
  • –        Anknüpfung an das große Europa! Durch das Lambda nehmen sie Bezug auf die Antike, ein fremdes, aber europäisches Volk. Eines, das sich für andere geopfert hat. Sie erklären sich zum Teil dieses europäischen Volkes. Damit ist kein Chauvinismus verbunden, sondern das Wissen, Teil eines großen Ganzen zu sein. Brüderlichkeit ist das Prinzip, nicht Überlegenheit.
  • –        Liebe als Grundlage! Es ist zwar eine Kriegserklärung, aber trotz ihrer Entschlossenheit und Kraft, spürt man die Liebe als Motor ihrer Worte. Die Liebe zum Eigenen statt des Hasses auf andere. Sie hassen selbst „Mehmet“ und die Fremden in den Sozialsystemen nicht. Sie leisten ihnen nicht Widerstand, weil sie minderwertig sind. Sondern aus Liebe zum Eigenen!

Diese Punkte zeigen, welche Fehler „wir“ wohl bislang gemacht haben. In der technischen Umsetzung konnten einige Videos aus dem deutschen Sprachraum sicher mithalten. Aber niemand hat Gesicht gezeigt. Oft sah man verschwommene Bilder, Masken oder Sonnenbrillen. Der Betrachter sah nicht seinen Bruder, sondern eine anonyme Masse.

Wenn es „Werbeträger“ gab, waren das oft politische Separatisten. Die Ansprachen waren speziell, sektenartig. Man spürte, dass dort nicht die normale Jugend, sondern soziale Randgruppen aktiv waren. Frauen hatten Seltenheitswert und wurden nicht selten in die zweite Reihe gestellt.

Wenn es gut gemachte Netzbeiträge gab, mangelte es an der Umsetzung im wahren Leben. Brüderlichkeit und wahre Solidarität fehlten.

Man rieb sich an inhaltlichen Forderungen auf. Sobald ein Detail nicht passte, vergaß man, dass man im selben Boot sitzt. Der eigene Bruder war nicht selten der größte Feind. Bevor man sich zusammensetzte, grenzte man sich vorsichtshalber schon mal ab. Könnte ja sein, dass man eines Tages gemeinsam die Außenpolitik bestimmt und sich nicht einigen kann. Dann lieber jetzt und hier die Abspaltung. Dann muss man auch nicht diskutieren. Man erkannte nicht den Partner im selben Boot, sondern denjenigen, der einem den persönlichen, politischen Aufstieg vermasseln konnte. Man gönnte sich den Luxus der Einsamkeit. Bevor der Aufbau überhaupt tragfähig war, zerschoss man ihn durch egozentrische Abgrenzung.

Man unterstellte dem anderen entweder Feigheit oder Gewalttätigkeit, ohne den anderen zu kennen, seinen Mut oder seine Diskussionsfähigkeit jemals geprüft zu haben. Die, die Freiheit forderten und sich für intelligent halten, gestanden diese dem Gegenüber zum Beweis seines Charakters oft nicht zu. Diejenigen, die auf der Straße aktiv waren, hatten Furcht oder unbegründete Abneigung gegenüber der sogenannten Intelligenz. Man redete übereinander statt wie deutsche Geschwister miteinander. Wer jedoch sein ganzes Volk liebt, kennt keine unterschiedlichen Klassen und redet mit jedem.

Brüderlichkeit und Liebe wurden nicht selten verdrängt durch Egozentrik und Hass. Hass ist eine starke Motivation. Er kann uns unheimlich stark machen. Kurzfristig. Auf Dauer zerfrisst er uns. Wer hasst, ist in einem Stärkerausch, der am Ende in Schwäche mündet. Wer liebt, scheint schwach. Aber nur der, der Liebe in sich trägt, kann eine Gemeinschaft zusammenhalten, die dauerhaft die Kraft des Hasses überwindet.

Die Liebe bewahrt unser großes Volk, aus der Rolle des Wächters der Freiheit Europas zu ihrem Zerstörer zu werden. Von den Bergen Schottlands bis ins christliche Serbien, von der Atlantikküste Portugals bis zum Ural: wir haben gemeinsame Wurzeln. Eine Anknüpfung an das antike Rom liegt nahe. Rom verbindet das griechisch-geistige mit dem germanisch-grundständigen zum römisch-robusten. Seele und Kraft, Geist und Körper verbinden sich hier zu einer kraftvollen Einheit. Diesen Wurzeln ist nicht nur ein einsamer Stamm entwachsen, sondern ein prachtvoller Baum mit vielfältigen Ästen. Kein Ast ist besser als der andere. Nur gemeinsam zeigt sich die weiße, europäische Krone. Gerade im Herbst – vielleicht des Jahres 2012 – kann man diese Schönheit in Vielfalt bewundern.

Die französische Jugend hat einen Anfang gemacht. Momentan sprießen junge Äste aus dem alten Stamm der Deutschen. Viele identitäre Gruppen bilden sich. Vorurteilsfreie Vernetzung ist das Gebot der Stunde! Nicht vorschnell inhaltlich aufstellen! Keine alten Positionspapiere anpassen! Der Baum muss wachsen! Konzentriert euch auf die vorhandenen Probleme, nicht auf deren Lösungen! Ergründet euer gemeinsames Schicksal, statt eine Zukunft zu gestalten, die wir noch nicht in der Hand haben. Einigkeit macht stark. Der Rest kommt von allein!

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36 Antworten to “Täuscht Euch nicht! …Wir sind die identitäre Generation!”

  1. Moritz Haberland Dezember 17, 2012 um 11:22 pm #

    Ich muß es nochmal abschließend vornan stellen: ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen, meine Stasiakte als etwas „Wunderbares“ hier herauszustellen. Es ist aber schon etwas besonderes, zu lesen, wie der Staat, in dem Du lebst, mittels engster Vertrauten, d. h. Verwandte, Kumpels sowie auch flüchtigen Frauenbekanntschaften, Lehrern, Vorgesetzten und selbst Verkäuferinnen im Laden nebenan das eigene Leben in Wort und Schrift zusammenfassen.

    Wenn Ihr Eure MAD -, VS -, BND – Akten lesen werdet,
    dann wißt Ihr erst wirklich, was ich damit meine.

    Insgesamt habe ich keinen Schaden genommen, und so wie ich das hier lese, seid Ihr auch alle gut d´rauf, wie man so sagt. Für persönliche Depressionen ist eigentlich jeder selber verantwortlich und an der politischen Depression unseres Volkes arbeiten wir.

  2. VoxPopuli Dezember 17, 2012 um 9:55 pm #

    Nachtrag: War soeben auf der Seite der Sezession und fand folgendes Satz in einem interessanten Artikel zu den Identitären:

    Bislang hält sich die IBD an die Anweisungen, die Götz Kubitschek in seinem artikel liefert. Nur eine, wenn nicht die wichtigste Anweisung scheinen sie zu missachten:

    „Agieren, agieren, agieren: Aktion verbindet, Reden trennt.“

    “+ Sich klar darüber sein, daß das – ernsthaft betrieben – zwei Semester Studium kostet (wie bei Dieter Stein, wie bei mir) und daß man mit dem Kopf durch die Wand muß, soll daraus eine Lebensperspektive entstehen.
    + Sich klar darüber sein, daß es schiefgehen kann, daß der eigene Name danach so oder so einen Stempel trägt und daß es kein Mitleid für gescheiterte „Nazis“ gibt (zumindest in Deutschland nicht). Über diese möglichen Konsequenzen gründlich nachdenken und lieber gleich sagen: Das ist nichts für mich.”

    Auch er geht offenbar davon aus, dass nur Akademiker da mitmachen… Schade eigentlich, unser Volk besteht aus mehr…

    Wichtigste Erkenntnis: auch die Identitären sind für die Umwelt “Nazis”. Man versteht also nicht deren panischen Abgrenzen.

    http://www.sezession.de/34651/beim-bloc-identitaire-in-orange-masnahmen.html/2

  3. VoxPopuli Dezember 17, 2012 um 9:16 pm #

    Diesen psychologischen Ansatz kenne ich auch, Zeitgeist. Das kann man nur leider nicht allen Diskutanten „verordnen“. Im Moment beobachte ich z.B. auf der FB-Seite der Identitären einen „Mike Eriksson“, der sich durch Verbalinjurien auszeichnet. Womöglich ist er ein agent provocateur. Oder er ist einfach nur, sagen wir, schlicht gestrickt.

    Aber wie sollte nun mit so einem verfahren werden? Durch Argumente ist er nicht umstimmbar; aber ein schlichtes Löschen durch die Moderatoren würde diesen nur zuviel Macht geben, es auch bei unliebsamen, aber begründeten Meinungen zu wiederholen.

    Das Netz ist deshalb meines Erachtens kei Debattenplatz für wirklich Veränderungen, weil sich hier niemand einer Diskussion stellen und sich persönlich verändern muss.

    Das geht nur im realen Leben. Und in diesem könnte man tatsächlich verschiedene, lockere Gesprächskreise bilden. Da haben wir de facto sogar mehr als die Etablierten. Wir haben PI-News, PRO, NPD, Identitäre, Die Rechte, die Blogs, ZUerst, JF, Blaue Narzisse, Sezession etc.

    Da ist im Prinzip auf identitärer Basis für jeden etwas dabei 🙂 So ist es ja auch mit der CDA oder MIT bei der CDU bzw. der kommunistischen Plattform usw. bei den anderen.

    Die Partei ist nur das trojanische Pferd zur Macht. Es ist das Unternehmen, das eine Idee in ein Marketing-Konzept wickelt. Jörg Haider kann hier wirklich als Vorreiter dieses Konzepts in Europa bezeichnet werden.

    Da gab es eine „Buberlpartie“, die die Geschicke der Partei gelenkt hat. Es gab gewisse Prinzipien, auf die sich alle einigen konnten.ANSONSTEN wurde aber angeboten, was der Markt, also der Wähler wollte.

    Das hat nichts mit Selbstverleugnung oder Weichspülerei zu tun. Nur ich habe es schon oft angemerkt: Was nützt einem die reine Wahrheit, wenn man damit allein auf der Welt bleibt?!

    Man muss doch die Phasen sauber trennen: Oft diskutieren wir in der Partei oder bei der IBD so, als ob wir schon die Regierung stellen. Wie wäre es, wenn wir uns darauf konzentrieren, dort hinein zu kommen? JETZT geht es NUR um die Erringung von Macht. An diesem Ziel müssen wir uns ausrichten, der Rest kommt mit der Zeit.

    Und gegenüber den Piraten haben WIR Identitären einen Vorteil. Wir müssen nicht lange streiten, sondern uns bei jeder politischen Frage nur die Aufgabenstellung bewusst machen: Erhalt des Deutschen Volkes.

    Alles, was damit nichts oder nur nachrangig zu tun hat – Auslandseinsätze, Unternehmenssteuern, Israel und Palästina etc – kann ausgeklammert werden.

    Jetzt geht es nur um Propaganda. Den Menschen muss zunächst auf breiterem Weg die Information zugänglich gemacht werden. Die neuen Aktionsformen sind dabei schon sehr gut. Nur dürfen sie eben nicht zerredet werden. Das schreckt nur mit Detailversessenheit ab. Ich erinnere da an ein 25-Punkte-Programm, was sehr erfolgreich war…. Man muss also nicht jedes Detail vorab regeln.

    • niekisch Dezember 17, 2012 um 10:18 pm #

      „Im Moment beobachte ich z.B. auf der FB-Seite der Identitären einen “Mike Eriksson”, der sich durch Verbalinjurien auszeichnet. Womöglich ist er ein agent provocateur. Oder er ist einfach nur, sagen wir, schlicht gestrickt.“

      Sei er was er will, Vox, es gibt ein Rezept, das ich bei dem agent provocateur „Fisherman“ = Stefan Schulz vom Staatsschutz ausprobiert habe: Seine Texte Wort für Wort zerpflücken, dann gibt er irgendwann auf. Er darf seine Meinung sagen, wir widerlegen sie und geben den Mitstreitern noch ein Lehrbeispiel:-) Ich schaue mir das mal an.

      Das Ergebnis des Treffens im Januar berichte ich intern.

  4. Hallo, Zeitgeist Dezember 17, 2012 um 2:40 pm #

    @ Moritz Niekisch @ Vox Populi

    Ich denke mal, Moritz, du wolltest dich mit deiner Äußerung zur Stasi-Akte nicht hervorheben, sondern signalisieren, was möglicherweise bei jedem von uns im Hintergrund abgeht, wovon wir gar nichts ahnen. Nun, Niekisch hat ähnliche oder vergleichbare Erfahrungen wie du gemacht. Aus der Summe eurer beiden Hinweise ergibt sich für mich die Assoziation (oder Überleitung) zu einem Thema, das identitäre Arbeit noch in einen größeren Zusammenhang stellt. Nämlich indirekt gegen die Ausbreitung von Strukturen einer Art Weltdiktatur zu arbeiten und positiv ausgedrückt für den Erhalt identitärer, natürlicher Lebensbedingungen auf diesem Planeten aktiv zu sein und sich ins Zeug zu legen. Diesbezüglich mal einfach ein Link zu einem Artikel von Gerhard Wisnewski, gerade erschienen auf Kopp-Online:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/zeitgeschichte/gerhard-wisnewski/massaker-in-newton-anti-waffenkampagne-geht-in-die-heisse-phase.html

    Der Autor, den man heute als medialen Aussteiger bezeichnen kann, ist ehemaliger Grimmepreis- und Sat1-Zuschauerpreisträger. Im Juni 2009 kam übrigens bei Kopp Wisnewskis Buch über die mutmaßliche „Verunfallung“ von Jörg Haider heraus.

    Die von dir, Vox Populi, angeführte Strategie Jörg Haiders, einen gesellschaftlichen Minimalkonsens anzusteuern, finde ich einleuchtend, und ich denke, dass sie sich tatsächlich im identitären Leitgedanken spiegelt. Das schließt m. E. nicht eine leidenschaftliche interne Debattenkultur aus – im Gegenteil!

    Interessant finde ich insofern deinen Hinweis zu der Partei, die LINIKE, bei der es ja verschiedene Foren gibt. Sarah Wagenknecht war parteiintern Exponentin der Kommunistischen Plattform. Wagenknechts Mitgliedschaft darin ruht laut Wikipedia seit Februar 2010. Es dürfte die linke Europa-Abgeordnete aber nicht daran hindern, politisch in vorher vertretenen Auffassungen eingefärbt zu sein. Nun gibt es ja auch bei den großen Systemparteien innerparteiliche Organisationen, bei der FDP sogar einen nationalliberalen „Stresemann-Kreis“ (inwieweit der auch nur margninal Einfluss haben mag, sei allerdings dahingestellt). Die CDU hat ihre Mittelstandsvereinigung und hat die CDA als Arbeitnehmerflügel, die SPD ebenfalls verschiedene Sub-Organisationen. Verstehe ich dich richtig, Vox, dass auch die Identitären solche Unterorganisationen oder „Plattformen“ bilden sollten?

    Nach dieser Frage eben noch ein Schlenker zurück zur Debattenkultur: In einer modernen Psychologierichtung heißt es, es mache sehr häufig Sinn, zwischen Verhalten und Person zu unterscheiden, wenn man etwas kritisieren will. Platt ausgedrückt, nicht zu jemandem sagen, „du bist…“ oder „ich finde dich….“, sondern ein Verhalten „X“ oder „Y“ der betreffenden Person identifizieren und dieses zu hinterfragen. Und zwar am besten mit einem kurzen Hinweis, welche Gefühle es bei einem selbst auslöst und anschließend zu formulieren, was man sich von dem anderen an neuem Verhalten wünscht, auf das man sich eventuell verständigen kann. Das lässt sich womöglich auch auf Politikfelder übertragen. Dabei wäre zu beachten, was mit dem Ausdrücken von Gefühlen tatsächlich gemeint ist, was nach Meinung der besagten Psychologierichtung oft missverstanden wird.

    Ein Ausdruck von Gefühlen im Verständnis von Autoren, welche die sogenannte „Gewaltfreie Kommunikation“ propagieren, lautet etwa: Dein Verhalten „X“ macht mir Angst. Ich merke es daran, dass mein Nacken sich schon regelrecht versteift und mein Herz anfängt, zu klopfen“ (Benennung von Körpergefühlen). Dagegen würde etwa die Formulierung gegenüber jemandem, „Ich habe das Gefühl, dass du ein verkapppter Nazi bist“, keine wirkliche Emotion umschreiben.

    Mit dem Konzept der sogenannten Gewaltfreien Kommunikation behauptet ihr Erfinder, sogar schon Menschen in Bürgerkriegsgebieten, die verfeindeten Lagern angehörten, einander näher gebracht und ihr gegenseitiges Verständnis gefördert zu haben.

    Es lässt sich so sicher nicht 1: 1 in die alltägliche Debattenkultur übertragen, aber wenn wir uns das Grundprinzip vergegenwärtigen, könnte darin immerhin ein kleiner Ansatz für manche Lösung mit Miteinander unterschiedlicher oder sogar weit auseinander liegender Positionen liegen.

    • niekisch Dezember 17, 2012 um 4:00 pm #

      „die sogenannte „Gewaltfreie Kommunikation“

      Ein sehr interessanter Hinweis, Hallo Zeitgeist. Er schlägt einen Bogen zu meinem Disput mit Pietro del Monte: Die Person in ihrer Schublade nur subsidiär betrachten, erst zuhören und nur das aus meiner Sicht Bedrohliche bewerten. Da können dann tatsächlich Fehlbeurteilungen revidiert werden, eine Gesprächsbasis hergestellt werden. Diese Art der Kommunikation paßt zum identitären Essential „Gewaltlosigkeit.“

  5. Moritz Haberland Dezember 17, 2012 um 12:45 am #

    @ Zeitgeist, Vox und Niekisch,

    wenn ich mich richtig erinnere, bin ich der einzige Mitdiskutant mit einen Stasiakte, die ich im Januar 1991 noch ungeschwärzt lesen konnte und dies auch tat. Ihr glaubt gar nicht, welche Neben- und Hauptsächlichkeiten zu eigenen Erkenntnissen verhilft.

    Zur Erklärung: „Mein“ Ersteintrag stammte von November 1973, da war ich ein 20-jähriger Soldat bei der NVA, meine Akte endete mit meiner Ausbürgerung und Abschiebung am 19.12.1983.

    Wenn Ihr jemals herausfinden wollt, warum es mit den Oppositionellen welcher Art auch immer, nichts wird, dann lest mal eine Musterakte dieser Art. Von einer Bewegung, wie sie die Identitären hätten werden können, kann niemand etwas dafür, sie können gar nicht wissen, mit wem sie da kämpfen.

    • Moritz Haberland Dezember 17, 2012 um 12:48 am #

      …mit einer Akte, versteht sich 🙂 .

    • niekisch Dezember 17, 2012 um 11:40 am #

      „bin ich der einzige Mitdiskutant mit einen Stasiakte“

      Die Sache könnte etwas kompliziert werden, Moritz, wenn wir hier in die Details gehen:-) Was mich betrifft, so weiß ich garnicht, ob über mich eine Stasi – Akte existiert. Es ist aber nicht ausgeschlossen, weil ein Verwandter von mir vor langer Zeit an der Einreise gehindert wurde und die Kontrollzeiten bei mir im Rahmen der Einreise sehr lange dauerten. Offenbar war die Stasi sehr genau über die deutschnationale Grundhaltung unserer Familie informiert.

      Du hast nur e i n e Akte, über mich existieren einige:-) Was zählt jetzt mehr?:-) Wollen wir uns gegenseitig bestätigen, in wessen Bett- und Unterwäsche oder in den Bücherschränken die Behörden intensiver gewühlt haben? Ob Beamte mit – oder ohne gezückte Pistole vor der Wohnungstür standen? Am besten lassen wir das.

      In diesem Land der besonderen Art hat jeder Oppositionelle sein eigenes Schicksal..

      • Moritz Haberland Dezember 17, 2012 um 3:39 pm #

        Ach, bester Niekisch, früher nahm ich an, Du könntest mich nicht verstehen und würdest mich deshalb immer etwas mobben, jetzt schwant mir, daß es ganz anders ist.

        • niekisch Dezember 17, 2012 um 3:48 pm #

          Ja, Moritz, es ist ganz anders: ich verstehe Dich, achte Dich und weiß ganz genau, daß das wahre politische Leben unter der SED – Herrschaft einige Tacken brutaler war als die dagegen vergleichsweise harmlosen Verfolgungen im westlichen Teil des Landes. Nur möchte ich halt einmal darauf aufmerksam machen, daß es die politische Verfolgung bis zur Existenzvernichtung eben auch hier gab und gibt. Tauschen wir doch ganz einfach unsere Erfahrungen aus und erheben keinen Alleinstellungsanspruch, wie man heutzutage sagt.

      • Moritz Haberland Dezember 17, 2012 um 8:17 pm #

        In Sammlerkreisen sagt man „abgeschlossenes Sammlungsgebiet“, daraus folgt,: die Stasiakten kann man einsehen, die Akten von MAD, VS und BND eben nicht.
        Von mir hast Du noch nie gehört, daß es Verfolgte verschiedener Kategorien gibt. Inzwischen läuft die BRD der DDR sogar den Rang für schnelle Verhaftungen und drastische Verurteilungen ab.

        • niekisch Dezember 17, 2012 um 9:43 pm #

          Und schon sind wir wieder im Gleichklang, Moritz:-)

    • VoxPopuli Dezember 17, 2012 um 8:55 pm #

      Ich habe zwar m. W. keine StaSi-Akte, aber ich habe mich eine ganze Zeit lang auch wissenschaftlich mit dem Thema auseinandergesetzt.

      Die StaSi-Leute wurden ja von den West-Diensten mit Kusshand übernommen. Die Methoden haben Einfluss gefunden (Leichsenring, Möllemann und evtl. Haider lassen grüßen). Auch (!) aus diesem Grund habe ich meine Säulen-Strategie entwickelt.

      Denn eines ist auch klar: der Geheimdienst kann heute viel mehr als früher die StaSi.Während letztere noch selbst eingesperrt hat, kann jener heute einfach was unterjubeln und die Justiz lässt es nach einem formalen Verfahren aussehen.

      Es gibt m.E. zwei Wege: einen mit eigenem Gewaltpotenzial, also der Möglichkeit zur Notwehr und hinreichendem Personal für den FAll der Machterlangung.
      Den anderen, rein pazifistischen Weg, der uns schnell die Masse bescheren könnte.

      Ich habe nur bei letzterem ein wenig die Angst, dass dann wieder 1989 dabei herauskommt, also eine Massenbewegung, die zwar nicht so leicht zu stoppen ist, aber auch keine Auswirkungen hat.

      Denn eines ist auch klar: die Opfer von damals sind heute wieder Opfer, die Täter wieder Täter. Letztere sind sogar teilweise GEwinner von „1989“.

      Wir brauchen im FAlle des Falles auch das Personal, das an die Positionen nachrücken kann. Wenn man nur eine Mauer einreißt und danach nicht auf die Hauptstadt marschiert, pflanzen sich die alten Klüngel nur fort, siehe Linkspartei/SED:

      Wie die 68er Generation muss es uns gelingen, die Eliten völlig auszutauschen. Dafür braucht man nicht nur Masse auf der Straße, sondern auch in den Staatsstrukturen.

      Wusstest ihr eigentlich, dass auch die CDU zu Anfang der BRD einen eigenen Geheimdienst hatte?!

  6. VoxPopuli Dezember 16, 2012 um 2:33 pm #

    @ Hallo, Zeitgeist:

    So wie Du verstehe ich das auch! natürlich muss ich mit niemandem zusammenarbeiten, der glaubt, man müsse die Salafisten mit an Bord holen. Oder mit jemandem, der glaubt, mit Hitlerbärtchen könne man heute noch jemand vor dem Ofen hervorlocken.

    Ich sehe das aber wie Voltaire. Ich muss die Meinung des anderen ja nicht teilen und auch nicht mit ihm zusammenarbeiten; aber sprechen sollte ich mit ihm, solange er mich nicht angreift.

    Und dieses (!) Verständnis herrscht oft auf beiden Seiten nicht vor. Da werden die einen als Schreibtischtäter oder Schreiberlinge bezeichnet, die anderen als SA-Leute oder Nazis. Das Paradoxe: beide teilen dieselbe Analyse, sie geben nur eine andere Antwort.

    Das verbindet aber schon mal deutlich mehr als zu irgendwelchen „linken“ Gruppen, die noch nicht einmal die Analyse teilen, aber denen man sich andienen will, um ja nicht der veröffentlichten Meinung ausgesetzt zu sein.

    Deshalb steht für mich fest: ich verurteile niemanden, der sich um das Schicksal Deutschlands und unseres Volkes Sorgen macht. Ich rede mit jedem, solange er mich nicht angreift oder mein Gesprächsangebot offenbar missbraucht, um sich zu profilieren.

    Das sind elementare Grundsätze der Aufklärung. Auch die IBD beruft sich ja auf Quer- und Freidenker. Warum allerdings dann Kommentare gelöscht werden, steht offenbar auf einem anderen Blatt…

    Unser Problem ist doch die von den staatslenkenden Gruppen geschürte Singularisierung unserer Klientel. Deshalb reden wir mehr über- als miteinander. Und gerade in letzterem liegt das Erfolgsgeheimnis!

    • niekisch Dezember 16, 2012 um 4:39 pm #

      „Da werden die einen als Schreibtischtäter oder Schreiberlinge bezeichnet, die anderen als SA-Leute oder Nazis. Das Paradoxe: beide teilen dieselbe Analyse, sie geben nur eine andere Antwort.“

      ..und scheinen, Vox, dabei immer noch nicht begriffen oder bereits wieder vergessen zu haben, wie es um unser Volk wirklich steht..

    • Hallo, Zeitgeist Dezember 16, 2012 um 6:05 pm #

      Lieber Vox Populi,

      du kennst mich ja noch unter einem anderen Internetnamen aus der Zeit, als ich für dich und auch für Niekisch den einen oder anderen Gastbeitrag geschrieben hatte (zum Beispiel als „Monarchist“ oder „Kaisers Gedenken“). Du erinnerst eventuell: Ich hatte mir im Anschluss im Kommentarbereich liebend gern mit Leuten Wortduelle geliefert, die eine ganze Ecke rechts von mir und wohl auch von dir stehen. Gleichwohl war es immer wieder mal möglich, sozusagen virtuell sich auch ungeachtet leidenschaftlichen Streitens die Hände zu reichen.

      Kontakt auch über politische Flügel hinweg zu halten, heißt für mich halt nicht, sich nett auf die Schulter zu klopfen und Bewertungsunterschiede wichtiger Fragen zu verkleistern. Im Gegenteil: Auch produktiver Streit kann verbinden. Bei einigen Fragen wird man schließlich nicht umhinkommen, die unterschiedlichen Meinungen so stehen zu lassen, wie sie nun mal sind (ohne inhaltlich bemerkbar aufeinander zugekommen zu sein).

      Von mir aus kann jemand auch ein Hitler-Anhänger sein, wie ich ideelll den Traditionen der Monarchie nahestehe. Es berührt mich bloß unangenehm, wenn immer wieder auf das Feindbild Jude eingedroschen wird, wie einige das machen, und zwar unterschiedslos und geradezu gebetsmühlenartig. Egal ob es um strippeniehende Zionisten oder ganz normaler Mitmenschen geht. Da gibt es dann noch ein paar weitere LIeblingsfeindbilder, und auf eines bin ich auf anderer Stelle in diesem Blog bereits mal näher eingegangen. Wenn dann noch recht drastische Sprüche hinzukommen, die ich im Internet an der einen oder anderen Stelle lese und die ich hier lieber nicht wiedergeben möchte, ist bei mir eine Grenze überschritten, die mich auf Abstand gehen lässt. Das heißt nicht, das ich nie mehr mit solch einer Person – etwa in Internetdiskussionen – reden würde. Aber es gibt da dann halt Grenzen dessen, was – mathematisch gesprochen – einen „gemeinsamen Nenner“ ausmachen würde: Oder wie man zu Zeiten der alten BRD gern formulierte: „ein begrenzter Vorrat an Gemeinsamkeiten“.

      Wenn man solche Diskussionsteilnehmer persönlich kennt, ist es etwas anderes. Ein inzwischen recht enger Freund von mir pflegte vor ein paar Jahren auch noch eine für mich seinerzeit nicht selten ausgesprochen gewöhnungsbedürftige Sprache in Bezug auf bestimmte Themen. Im Laufe der Zeit hat er jedoch einen echten Wandel durchgemacht, und er spricht heute weitgehend entspannt und vor allem wohltuend unterscheidend über Dinge, an die ich da denke. Aber, wie willst du solche Prozesse in größerem Maßstab beflügeln?

      Vielleicht kann ein gedankliches Modell zu politischen Beziehungen innerhalb eines groben Zuordnungsrasters ein Stück weiter helfen. Danach gäbe es etwa nachfolgendes Spektrum (egal übrigens bei welcher Couleur – ob rechts, links oder was auch immer).

      Auf der einen Seite „Vertraute“, „Mitstreiter“, dann aber auch „Mitläufer“, „Nachbeter“ und „Gefolgsleute“, „mittlere Positionen“, Inhaber einer „wohlwollenden Distanz“ oder „indirekte“, ebenso wie „weitläufige Untestützung“, zur anderen Seite hin sodann „kritische Nähe“ und gar „flexible Abgrenzung“ – ganz nach außen dann „strike Frontenbildung“ (aber die sei hier einmal ausgeblendet). Von einem solchen Modell ausgehend atmet für meine Begriffe eine Form von Bewegung. Man vereinnahmt sich nicht, sondern ist Teilnehmer vielfältiger Beziehungsgeflechte, die auf die eine oder andere Art in Verbindung und Kommunikation stehen. Entscheidend dabei: „auf die eine oder andere Weise“. Niemand legt einem etwas zwanghaft den Arm um die Schulter: „Ey, Alter, wir sind jetzt ganz fett die Kumpel…“ Privat schätzt man so etwas ja auch nicht unbedingt.

      Indes gilt auch, wenn ich etwa noch an meine Juso-Zeiten denke: Bei den großen Demos war uns der „schwarze Block“ vermummter Gestalten meist irgendwie peinlich, besonders im Hinblick auf das Presseecho. Auch waren einem die Leute mit KPD/ ML-Fahnen nicht gerade besonders willkommen. Aber, es wäre niemandem von uns eingefallen, zu denen hin zu gehen und zu sagen: Ihr müsst hier mal verschwinden. Die sind einfach mitgelaufen, und schließlich hatte sich selbst die veröffentlichte Meinung nicht mehr allzu künstlich darüber aufgeregt. Auf der rechten Seite würde bei entsprechender Gelegenheit nach rechts natürlich ganz anders gefeuert werden. Trotzdem kann man eventuell einige analoge Schlüsse zu eigenem Verhalten der gemäßigten Rechten ziehen, zu der ich mich etwa zähle.

      Nochmals viele Grüße

      • niekisch Dezember 16, 2012 um 7:41 pm #

        „Leute mit KPD/ ML-Fahnen“ Die tauchen selbst heute noch auf Montags – Demos gegen Hartz auf. Niemand regt sich da auf.

      • VoxPopuli Dezember 17, 2012 um 12:23 am #

        Lieber Hallo Zeitgeist,

        ich kenne Dich noch aus alten Zeiten – schön, dass sich hier der Kreis schließt. 🙂

        Wie kann man den Prozess beflügeln? Gute Frage! Die einfachste Antwort: Aus dem Netz heraustreten und in der Realität Kontakt suchen.

        So simpel, so unmöglich. In der Realität kommen neben den politischen Vorurteilen auch noch die der Anschauung hinzu. Manchmal „sieht“ man seine Vorurteile ja auch.

        Deshalb fand ich ja damals die Idee des Patriotischen Forums Süddeutschland bzw. des späteren DEutschlandEcho gut. Hier konnte jeder mit jedem ins Gespräch kommen. So war meine Idee. Leider hat das – auch aus Gründen der von Dir angesprochenen Ausdrucksweise – nicht immer funktioniert.

        Wir haben eben einen starken Pluralismus, der sich auch bei denen widerspiegelt, die in der Analyse der Zustände weitestgehend übereinstimmen.

        Wir sollten an dieser Stelle von Jörg Haider lernen. Der hat auch nur das angesprochen, worüber sich alle einig waren. Ich glaube mit einer möglichst flachen ideologischen Konstruktion könnte es gelingen.

        Das Identitäre ist da genau der Mininmalkonsens, den wir haben. Auch der Nazi ist letztlich immer noch ein Bruder im Volk. Auch der Schreibtischtäter oder Schreiberling ist mit mir letztlich verwandt.

        Dazu müsste den Leuten nur noch etwas klarer werden, dass wir in unserer Körperlichkeit, unserem Blut, ja schlicht in unserer Existenz bedroht sind. Sie ist das letzte, was wir noch haben. Der Rest ist zivilisatorischer Überbau.

        Die verschiedenen Subkulturen könnte man evtl. über verschiedenen Vorfeldorganisationen abfedern. So macht es die LINKE mit der Kommunistischen Plattform ja auch. Die Partei ist dabei der Minimalkonsens. Die Flügel können sich dann in parteilichen oder noch besser: gesellschaftlichen Gruppen austoben. Die Alpha-Tiere der einzelnen Gruppen koordinieren sich dann in der Partei.

        Dort muss das formale Ziel im Vordergrund stehen: Verdrängung der Volksvernichter aus den machthabenden Positionen (das sind ne Menge: Schulleiter, Polizeipräsidenten, Richter, Verleger, Politiker etc.).

        Dafür braucht man einfach Masse. Mir ist es am Ende egal, ob ein Nationalbolschewist oder ein Nationalliberaler regiert, Hauptsache er ist bemüht, unser Volk zu erhalten. Manchmal habe ich das Gefühl, dass manche lieber unser Volk aufgeben, als das Risiko einer falschen Politik einzugehen. Die haben offenbar die Lage noch nicht begriffen.

        Wenn wir uns aber der Machtfrage unterordnen, ließe sich vieles sachorientierter lösen. Politische „Spitzen“ könnten entschärft werden etc. Erreicht man politische und wirtschaftliche Macht, können auch alle „versorgt“ werden, Aktuell haben wir leider nur ein paar Beta-Männchen, die sich alle um den kleiner werdenden Kuchen streiten.

        • niekisch Dezember 17, 2012 um 12:14 pm #

          Deine Ausführungen, Vox, sind die Quintessenz aus der Arbeit auf „VoxPopuli“ und „Metapolitika“. Immer wieder haben wir das mit unterschiedlichen Formulierungen „gepredigt.“ Leider ist besonders bei der IBD ein Fortschritt nur insoweit zu erkennen, als die Plakattexte unter dem Zwang der Kürze unserem hier Gewollten näherkommen. In den kommentarspalten sieht es schon ganz anders aus: Man kommt vom Höcksken aufs Stöcksken, wie man in Westfalen sagt. Kaum jemand ist bereit, beim Thema Identität im engeren Sinne zu bleiben. Man verzettelt sich, bekriegt sich mit Argumenten, denkt nicht daran, wie schlimm die Lage ist.

          „.. aus dem Netz heraustreten und real Kontakte knüpfen.“

          Dieser Versuch hatte bei mir vor Ort insofern Erfolg, als wir einen identitären, parteiunabhängigen, metapolitisch tätigen Kulturkreis betreiben, in dem das ganze Spektrum von Ex – CDU über Ex – SPD, Ex – DVU, vertreten ist, aber auch jede Menge Kontakte zu anderen Parteien wie UBP, Pro – NRW, Gruppen, versprengten Einzelpersonen bestehen. Der Kontakt zu IBD – Gruppen wird nunmehr doch wohl noch gelingen, dann haben wir fast das gesamte Spektrum abgedeckt. Ob es da nicht auch noch gelingt, über Wortergreifungen und Leserbriefe hinaus Flashmob – Aktionen a l l e r Zweige der identitären Bewegung in Gang zu setzen? Wenn dann n u r das Lambda verwendet wird, man sich stinknormal kleidet wie bei den Franzosen auch, eine Mindestdisziplin wahrt und einen Grundkonsens in der Aussage in Form des Begriffs Identität mit einigen wenigen zündenden Parolen findet? Was das Vemummen angeht, so halte ich es derzeit für nötig, weil Gutmenschentum und insbesondere die Antifa „Fahndungsalben“ anlegt und sofort beim Outen vor Deiner Haustür Mahnwachen abhält, den Arbeitgeber anruft pp.: Keine Vollmasken verwenden, sondern das Gesicht weitgehend fleischfarben oder weiß abkleben, damit es als menschliches noch zu erkennen ist. Die Mundpartie mit einem besonders breiten Streifen, damit zugleich auch zu erkennen ist, daß die Meinungsfreiheit für Identitäre beschränkt ist.

      • VoxPopuli Dezember 17, 2012 um 8:34 pm #

        Lieber niekisch,

        dass es mit dem Treffen doch noch funktioniert, freut mich. Viellicht gelingt es ja, die Vorurteile so abzubauen, dass man kampagnenfähig wird.

        Ebenfalls erfreulich ist in der Tat, dass so manche Idee von uns beiden bei den Identitären ankommt. Dann war die Mühe nicht ganz umsonst 🙂

        Die müssen nun nur, um es mal salopp zu sagen, mit der Hirnwichserei aufhören. Das Packende der Idee ist ihre Einfachheit.

        Heute wurde vermeldet, dass die BRD das Land mit den meisten dauerhaft kinderlosen Frauen ist. Ein Drittel der Paare entscheidet sich bewusst (!) gegen Kinder! Ja, hat man uns denn völlig den Lebensatem genommen?!

        DAS sind doch die Bedingungen, unter denen wir arbeiten. Reduktion des Volkes um ein Drittel in jeder Generation. Bald ist nicht mehr viel Substanz da, um die man sich streiten kann…

        • niekisch Dezember 17, 2012 um 10:09 pm #

          „Bald ist nicht mehr viel Substanz da, um die man sich streiten kann…“

          Ja, Vox, das stellt sich eben niemand wirklich konkret vor, kann es vielleicht auch garnicht, während jeder von uns sofort sieht, wenn der Geldbeutel leer ist oder das Bierglas oder das Männlichkeitsprodukt bei der schönsten Sache der Welt zu Ende geht:-)

  7. VoxPopuli Dezember 15, 2012 um 9:45 pm #

    Zunächst einmal einen herzlichen Gruß in die Runde und besten Dank für das Lob. „VoxPopuli“ existiert noch. 🙂 Er ist gleichsam durch das emotionale Video aus Frankreich aus seinem Winterschlaf gerissen worden.

    Doch kaum hat man erst diese Bewegung und das Video analysiert, wird die Idee in der BRD schon verheizt…

    Ich habe heute Morgen noch einen Kommentar auf der identitären Facebook-Seite hinterlassen, der sich kritisch mit der dort tlw. vertretenen Einstufung der Menschen in unterschiedliche „Produktivitätsklassen“ auseinandersetzte.

    Wer sein Volk jedoch wirklich liebt, der liebt alle Teile, nicht nur die Akademiker und Angestellten, auch die Arbeiter und Arbeitslosen.

    Wahrscheinlich war auch mein Hinweis auf die NPD fehl am Platze. Obwohl ich hier nur geäußert hatte, dass diese immerhin Identität mit wahrer Identität verbinden, indem sie ihr Gesicht zeigen. Damit sind sie näher am franz. Vorbild als die „IBD“.

    Als ich den Satz von Moritz las: „Und dann sind da noch die anderen Burschen der geistigen Auseinandersetzung, denen aus jedem Satz die Angst um ihre Meinungshegemonie quillt.“ dachte ich erst, die Organisatoren der Identitären wären gemeint.

    Denn mein Kommentar von heute Morgen wurde schon gelöscht. natürlich ohne Begründung. Ich befürchte, dass nicht nur die Linken Angst um ihre Meinungshegemonie haben, sondern auch gewisse „rechte“ Zirkel.

    Man sucht dort offenbar nach Stereotypen, die man schon immer vor Augen hatte. Nur sollen die sich jetzt unter einem gelben Lambda vereinigen. Diese Stereotypen sind aber so spezfisch, das damit niemals die Masse erreicht wird. Ich befürchte sogar, dass manche dort noch nicht einmal die Menschen aufgenommen hätten, die in dem Video oben zu sehen sind. Einige Teile des Bloc identitaire sind nämlich Inhalten der NPD näher als so manchen der „IBD“ lieb sein wird. Vor allem kommen die aus einer sozialen Schicht, aus der sich die NPD vornehmlich rekrutiert.

    Wer wirklich Liebe für sein Volk empfindet, der kann – eigentlich ganz rechtsstaatlich – mit jedem reden. Dieses Gebot gilt für die IBD, aber auch für die JN und andere. WIR (!) sollten uns nicht die Köpfe einschlagen, das machen andere schon, siehe:
    https://diskuswerfer.wordpress.com/2012/12/12/warum-vorsicht-berechtigt-ist/

    @ Hallo, Zeitgeist: Über das Kontaktformular meines Blogs war ich immer erreichbar… 🙂

    • niekisch Dezember 16, 2012 um 1:24 pm #

      „sollten uns nicht die Köpfe einschlagen, das machen andere schon“

      Die ersten Artikel über die IBD in Spiegel, Stern, FR pp zeigen ja ganz eindeutig die absolute Sinnlosigkeit zu starker Abgrenzung: die IBD wird schon jetzt am Anfang und sofort als „rassistisch“ deklariert und unter „Rechtsextremismus“ subsumiert. Als einzig realistische Möglichkeit, aus dem Schwingbereich der „Nazikeule“ zu kommen, sehe ich:

      Fast schon übertriebene Friedfertigkeit, das Gutmenschentum mit Kerzendemos und altruistischen Aussagen, gekleidet wie Jedermann, noch in den Schatten stellen, quasi überholen, aber immer unter der Kernaussage: Das gute Eigene bewahren wollen..W i r sind die Bedrohten, Verdrängten, Verfolgten, die Guten..Unter der Schuld – und Sühneglocke können nur noch Jesusse und Mahatmas hervorkrabbeln..Hier versagt jedes martialische Kriegertum.

      Da bleiben dann potentielle Maschinengewehrballerer, Friedens – und Frauenfeinde, Vertreter der „Leistungsträgergesellschaft“ von vorneherein fern.

      Was wollen wir denn?:

      Als Deutsche unser schmales Handtuch Deutschland behalten –

      Auf unseren Grundstücken und in unseren Wohnungen nicht durch fremdländische Gequatsche und Musikgeduddel gestört werden –

      Unsere Kinder sicher zur Schule bringen können, damit sie lernen können –

      Nicht morgens um 8: 30 in der Hofeinfahrt überfallen und beraubt werden –

      Nicht auf dem Bahnhofsvorplatz grundlos halbtot getreten werden –

      Die eigenen Wertvorstellungen ohne Rücksicht auf uns völlig fremde Religionen wie den Islam leben dürfen –

      Unseren Altruismus und Idealismus auf die eigene Abstammungsgemeinschaft richten dürfen –

      Wir selbst sein!

  8. Hallo, Zeitgeist Dezember 15, 2012 um 1:37 pm #

    Die Worte deines Beitrags kann man nur voll unterschreiben, Vox Populi. Sie kommen genau auf den Punkt und haben Kraft.

    Grüße!

    • niekisch Dezember 15, 2012 um 1:53 pm #

      „Vorurteilsfreie Vernetzung“ fordert VoxPopuli, Hallo Zeitgeist. Sehr zu Recht! Ich lud mehre Identitäre Gruppen zu meiner parteifreien Gruppe ( Kulturkreis ) ein und was war die Antwort?: Aus Sicherheitsgründen erst mal genau erklären, wer ich bin und was ich will. S o wird das nichts.

      • Hallo, Zeitgeist Dezember 15, 2012 um 3:04 pm #

        „Vorurteilsfreie Vernetzung“ ist sinnvoll, was für mich heißt, keine Vor-Bewertungen zu bilden. Allerdings meine ich schon, dass es wichtig ist, auf die Signalsprache von Leuten zu achten, mit denen man gemeinsam etwas auf die Beine stellen will. Das bedeutet für mich etwa, einen generell – nicht unbedingt „liberalen“ – aber eben doch freiheitlichen Geist antreffen zu wollen.

        Man kann im übrigen auch über Gräben und Grenzen hinweg Brücken bilden. So weißt du aus persönlichem E-Post-Kontakt von mir ja, dass ich gelegentlich auf Internet-Seiten Dialoge führe, vor denen andere zurück zucken würden. Da erreicht man dann auch einige, die offen sind in ihrem Denken. Andere bedienen sich einer Sprache, die mich persönlich abstößt. Und selbst, wenn man einräumt, dass ein Klären tieferer Ursachen eines aggressiv-faschistoiden Sprachstils mit zum Teil hammerkrassen Losungen die Betreffenden längerfristig ändern könnte, scheint mir das in der Praxis wenig praktikabel Jedenfalls wenn es um das Schmieden von gesellschaftlichen Allianzen geht. Sich in der einen oder anderen Richtung gleichsam sozialpädagogisch zu betätigen, könnte eine Lebensaufgabe werden. Und die Zeit ist dafür nicht da, wenn man gemeinsam etwas machen will. Eine Rolle spielt außerdem auch noch, dass es genug U-Boote seitenes der Macht-Eliten gibt, bezahlte agents provocateurs – ein Grund mehr, genau hinzusehen und nicht bedingunslos zu denken, wird schon irgendwie passen.

        Von daher bin ich für vorbewertungsfreies Denken und Handeln, das sich frei von Vor-Urteilen macht. Völlig abgrenzungslos auftreten zu wollen, erscheint mir umgekehrt nicht wirklich realistisch. Man könnte es mit dem Begriff „flexible Abgrenzung“ weiter auf den Punkt bringen. Sie kommuniziert und ist idealerweise bereit, jederzeit aufeinander zu zu gehen, wenn vertrauensbildende Signale rüberkommen. Bei bleibender Verhärtung oder Einhaltung von Positionen, mit denen man einfach nichts zu tun haben will, kann man meinetwegen sogar mal ein Bier oder eine Tasse Tee miteinander trinken, mehr halt nicht.

        Außerdem gibt es immer Gruppen, Sub-Strömungen usw. die enger zusammen arbeiten werden und andere, die sich mehr aus einer Art wohlwollenden Distanz heraus gewogen bleiben. Es kann halt, was direkte Zusammenarbeit betrifft, auch nicht jeder mit jedem. Insofern hätte ich in der Leitung eines Kulturkreises nichts dagegen, mich offensiv zu erklären, wo ich bin, wo ich stehe und wie ich mein Weltbild differenziere. Anstelle der von dir Eingeladenen hätte mich bei lokaler Nähe umgekehrt ein ganzes Stück Neugier aber auch angetrieben, einfach mal eine Einladung anzunehmen – tut bestimmt nicht weh und mit dem Verkauf von überteuerten Wärmedecken oder Ferienwohnungen müsste man auch nicht rechnen. Wenn ich beruflich mit jemandem etwas mache, hole ich ja auch nicht erst einmal Infos von Wirtschaftsauskunfteien ein und lasse mir Bilanzen der letzten zehn Jahre vorlegen.

        Das im letzten Absatz Geschilderte wären in dem konkreten, von dir genannten Fall die beiden Seiten der Meaille aus meiner Sicht.

        • niekisch Dezember 16, 2012 um 1:04 pm #

          Zwischenzeitlich habe ich erfahren, Hallo Zeitgeist, daß die IBD – Untergruppen Anweisung haben, keine Kontakte zu außenstehenden Gruppen aufzunehmen, weil wohl versucht wird, das fahrende Schiff IBD in der einen oder anderen Form zu entern, zumindest die IBD Gruppen, die ja weit überwiegend aus ganz jungen Leuten bestehen, in Probleme hineinzumanövrieren. Mehr will ich hier aber nicht mitteilen, Feind liest mit. Ich kann also doch ein gewisses Verständnis für die Distanz aufbringen. Es ist halt wie überall und bei Allem: Viele Gesichtspunkte sind zu berücksichtigen und die Lage richtig zu beurteilen, ist nicht so einfach.

          Eines erscheint mir jedenfalls richtig, wenn ich die Debatten auf der facebook – Seite der IBD sehe: Konzentration auf einige wenige Inhalte, einige wenige Parolen, einheitliche Verhaltensformen, wie VoxPopuli und ich es seit langer Zeit vorschlagen, sind notwendig.

      • Moritz Haberland Dezember 15, 2012 um 5:36 pm #

        Das ist die Verunsicherung einer nicht identitären Bevölkerung.

        Auf eine ähnliche Frage hab ich neulich mal keck geantwortet,
        mein Name sei Robbin Zorro von Störtebeker, das war zuviel.

        Humor haben sie eben auch keinen 😦 .

        • niekisch Dezember 16, 2012 um 1:08 pm #

          Wenn nur noch so wenig gelacht wird, Moritz, dann entfällt auch der Spruch: Humor ist, wenn man trotzdem lacht!

  9. Moritz Haberland Dezember 14, 2012 um 3:23 pm #

    Schön, daß es den „Vox Populi“ überhaupt noch gibt,
    auf seiner Netzseite habe ich ihn vergebens gesucht

    • niekisch Dezember 14, 2012 um 5:47 pm #

      Ja, Moritz, es gibt ihn noch und er hat uns mit diesem Gastartikel ein Vorweihnachtsgeschenk gemacht..

    • Moritz Haberland Dezember 14, 2012 um 6:16 pm #

      Und dann sind da noch die anderen Burschen der geistigen Auseinandersetzung, denen aus jedem Satz die Angst um ihre Meinungshegemonie quillt.

      So gern ich die die Zustimmung des Freundes lese, so gern mag ich den Geifer des Gegners.

      http://www.publikative.org/2012/12/14/volkische-deutsche-okkupieren-identitaire-ideologie/

      Gruß an den vermißt geglaubten Vox P.

      • niekisch Dezember 14, 2012 um 6:20 pm #

        Gebe ich gerne weiter, obwohl ich glaube, daß er mitliest, Moritz.

        Der Geifer des Gegners sollte so massiv sein, daß er ihm die Sicht nimmt. Und jetzt lese ich das mal. Danke für den Hinweis, Moritz.

        Da finde ich: „Die Ideologie wirkt auf den ersten Blick tolerant, denn die vermeintlichen Einwanderer sollen sich mit ihrer kulturellen und nationalen Herkunft identifizieren. Diese Auslegung des “Ethnopluralismus” bedient gar den Nationalismus einer Minderheit der Migranten. Unterschlägt dabei aber, dass die Beziehungen der Menschen untereinander auf Sozialisation und sozialen Normen basiert und nicht auf naturalisierter Herkunft, es sei denn, diese wird zur sozialen Norm. So endet die vordergründige “ethnopluralistische Vielfalt“ wieder im stumpfen Rassismus.“

        Da haben wir wieder die alte neomarxistische Behauptung: Sein und Umwelt bestimmen Bewußtsein und Verhalten.

      • Moritz Haberland Dezember 14, 2012 um 6:41 pm #

        Wenn sie inzwischen auch die ein oder andere Vokabel einstreuen, die sie für etwas moderner halten, sie quatschen seit gut XY Jahren immer den selben Scheiß. Ihr Erfolg wird flüchtig sein, weil er substanzlos ist. Noch leben sie vom Speck des sozialistischen Weltsystems, in dem ganze Zentralistitute nichts anderes zu tuen hatten, als die Systemüberlegenheit zu erarbeiten. Doch das ist Schall und Rauch, gegen die gesunden Urinstinkte der Völker, wozu ich die Identität dieser und der einzelnen Menschen zähle, ist auch ihnen kein „brauchbares Kraut“ gewachsen.

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