Im Auge des Wirbelsturms…

29 Dez

„Neuer Geist“ (http://hairesie.wordpress.com/2012/12/29/folge-dem-lambda/)  hat uns dieses starke Bild mit dem Lambda geschenkt, das ich ein wenig bearbeitet habe. Wer  hat den besten Text dazu?

Mein bescheidener Vorschlag:  Den identitären Wirbelsturm entfachen!

                                                  Identitäre Bewegung ….

„Neuer Zeitgeist“, der Kollege von http://hairesie.wordpress.com/ 

hat das Bild inzwischen dankenswerterweise vervollständigt:

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43 Antworten to “Im Auge des Wirbelsturms…”

  1. Moritz Haberland Januar 1, 2013 um 8:25 pm #

    Ach ja, hätte ich beinahe vergessen, weil es hier nicht angesagt zu sein scheint :
    Allen, die meiner Meinung sind und allen die eine andere Meinung haben,
    wünschen wir ein schönes, gesundes und vorallem gelingendes 2013, Moritz & Odin.

    • niekisch Januar 1, 2013 um 9:05 pm #

      Danke, Ihr beiden, das wünsche ich auch Euch, Euer niekisch.

  2. Moritz Haberland Januar 1, 2013 um 8:22 pm #

    @ Kubin : Zum Bsp ICH, nicht weil ich so toll bin, sondern weil ich die Kontinuität von Kunst und Wissenschaft schon in frühster Jugend beigebracht bekam. Die von Dir beschriebene Befürchtung verstehe ich sehr gut … und bei der Gegenwartskunst hast Du völlig recht, doch vom „GANZEN REST“ der Vorfahren, lasse ich mir nicht eine Zeile, nicht einen Pinselstrich etc. wegnehmen. Weder sind Marx und Engels, R.Luxemburg oder W.Rathenau das „Eigentum“ der einen noch sind E.Jünger, L.Riefenstahl oder A.Breker die „Hinterlassenschaft der anderen, um mal nur die letzten 200 Jahre zu nehmen.
    Vielleicht könnte man R.Mey als verbindenden Gegenwartskünstler betrachten 🙂 .

  3. Neuer Geist Dezember 31, 2012 um 12:37 am #

    Ein kleiner Link würde mich schon freuen, das stimmt, aber dennoch empfinde ich es allein schon als Kompliment, dass meine Arbeit Wirkung erzeugt. 🙂

    • niekisch Dezember 31, 2012 um 11:26 am #

      Es ist, Neuer Geist, vielleicht auch eine Generationenfrage: unsereiner ist noch mit dem Gedanken an die Menschen an unserer Seite und um uns herum aufgewachsen, erzogen zu gegenseiter Anerkennung, der Pflichterfüllung als einer Art Monstranz, die wir unser ganzes Leben vor uns hertragen:-)

      Und hier, verbunden mit besten Grüßen für den Jahreswechsel und meinem Dank an Euch alle als kleines Geschenk ein schon etwas älterer Text, der sich als Arbeitspapier vielleicht auch ein wenig für unsere identitäre Bewegung eignet:

      Richte den Blick auf Dein Inneres und bewahre die Seele unantastbar.

      Sei Deiner Herkunft bewußt und halte die Vorfahren in Ehre.

      Bemühe Dich um ein wahrhaftiges, treues und uneigennütziges Leben.

      Strebe hinweg von der Masse zur eigenständigen Persönlichkeit.

      Achte alles Leben und versündige Dich nicht gegen die Natur.

      Gründe eine Familie Deiner Art und ziehe Kinder auf.

      Pflege und schütze die Muttersprache.

      Begreife Religionen alleine als Brücken zum Höheren – dulde sie ausschließlich als Gottesdienst.

      Begehe die Feiertage auch nach ursprünglichem Brauch der Ahnen.

      Lasse Politik alleine als Streben nach der Verwirklichung identitätsgemäßen Wollens und der Unabhängigkeit Deines Landes gelten.

      Behaupte Dich außer im Falle äußerster Notwehr stets gewaltfrei – Gewalt verursacht immer neue Gewalt.

      Raube nicht anderer Menschen Land und gib die eigene Heimat niemals auf.

      Fordere Meinungs-, Versammlungs-, Glaubens-, Weltanschauungs-, Kunst- und Forschungsfreiheit für jedes Mitglied der Gemeinschaft.

      Wisse, daß alle naturwidrigen Lehren am Ende scheitern.

      Erkenne, daß eine nationale und soziale Volkswirtschaft eine bloß versorgende und der Politik gegenüber dienende Funktion hat.

      Hilf das allgemeine Recht auf Arbeit und die Pflicht zu ihr erkämpfen.

      Fordere Miteigentum am Landesboden und den übrigen Produktionsmitteln für alle Mitglieder der Gemeinschaft.

      Verlange Fesseln für das Finanzkapital und ein neues Geldsystem ohne würgenden Zins, damit die drohende Weltdiktatur des Geldadels verhindert wird.

      Verteidige ein freies Bauerntum als Lebensquell Deines Heimatlandes.

      Bestehe auf einer Außenpolitik, welche Souveränität und volle Gleichberechtigung Deines Landes unter den Völkern verwirklicht.

      Verneige Dich vor allen Verteidigern des Vaterlandes in der Geschichte, die guten Glaubens waren und sittlich handelten.

      Erkenne, daß nur in Bindung an den Heimatboden eine unverwechselbare Geisteskultur erwächst.

      Liebe das Vaterland trotz aller geschichtlichen und heutigen Katastrophen über alles.

      Erwarte nicht fremde Hilfe – in Dir und Deiner Abstammungsgemeinschaft allein liegt die entscheidende Kraft zu Befreiung und Aufstieg aus tiefer Not.

  4. Neuer Geist Dezember 30, 2012 um 8:22 pm #

    Natürlich hast du mein Einverständnis. 🙂 Ich versuche mit meinen Bildern schließlich Wirkung zu erzeugen und zu helfen, weil ich will, das diese Welt in der wir leben ein Ende findet und sie eine neue Welt mit einem neuen Denken ersetzt. Deshalb gibt es für meine eigene Arbeit grundsätzlich kein Copyright, gerne kann man es auch als Aufkleber unter die Masse bringen, von mir aus könnte man damit auch Gewinn machen, wenn man will. Alles was Bewegung erzeugt, will ich nicht bremsen. Wenn etwas gelungen ist, so ist mein Lohn seine Wirkung, seine Verbreitung und der erzeugte Gewinn für die identitäre Sache.

    Auch wenn wir nicht unmittelbar in die IB eingebunden sind, gehören wir dazu. Weil wir so denken wie sie und sie für unsere Sache kämpfen, denken sie im Umkehrschluss auch wie wir und wir kämpfen für ihre Sache. Das unterscheidet uns von denen, denen die IBD zurecht mit Misstrauen gegenüber steht und wegen deren Treiben die IBD vorsichtig bleiben muss, damit nicht passiert, was der „Störungsmelder“ uns anzudichen versucht. Jedoch wir, die wir nicht so sind, sind die Zielgruppe, die die IBD will und wir wollen umgekehrt auch sie. Wenn wir uns konstruktiv in der Theorie und als Aktivisten im Internet oder außerhalb des Internets beteiligen, gehören wir dazu. Und so lange es gut läuft und oben die richtigen Entscheidungen getroffen werden, so denke ich, wollen wir daran auch nichts ändern.

    Wenn etwas wie hier positive Resonanz findet und der identitären Sache hilft, so weiss ich dass das was ich tue einen Sinn hat:

    PS:
    Mein Kompliment an die IBD für die Neugestaltung ihrer Website, ich finde das neue Design sehr gelungen. 🙂

    • niekisch Dezember 30, 2012 um 9:08 pm #

      „gibt es für meine eigene Arbeit grundsätzlich kein Copyright“

      Das gilt auch für mich, Neuer Geist,dennoch hielte ich es für fair, wenn die IB das Foto nicht einfach in ihr Album übernimmt, sondern einen kleinen Ursprungshinweis gibt, mit dem dann zugleich auch Deine Arbeit im Blog gewürdigt wird und Dir Leser zugeführt werden, so wie ich es ja auch mache. Abpinnen ohne jeden Nachweis ärgert mich aus grundsätzlichen Erwägungen heraus schon ein wenig. Das mag auch mit meiner beruflichen Tätigkeit zusammenhängen: Wir mußten immer korrekt zitieren, das Eigene vom Anderen unterscheiden.

  5. Hallo, Zeitgeist Dezember 30, 2012 um 8:18 pm #

    Hm, wenn ich mir so die Umsetzung ansehe – Wort und Bild in einem – wie du sie jetzt auf die Seite gestellt hast, drängt sich mir eine Assoziation an die allgemein zerstörerische Kraft von Wirbelstürmen doch nicht auf, Niekisch. Insofern bin ich erst einmal geneigt, meiner obigen Aussage zu widersprechen.

    Der Grund liegt unter anderem darin, dass „Tornado“ oder „Wirbelsturm“ in der jetzigen Montage nicht so ganz wörtlich zu verstehen scheinen – mehr ein geistiger Wirbelsturm, der idealerweise alte Denkmuster eventuell zerstören wird. Womöglich kommt‘ s durch die starken Gelb-Anteile in der Gesamt-Grafik; gelb als eine positive Farbe, die mit Sonne und Optimismus in Verbindung gebracht wird. Da auch eine Überzeichnung zum „Uncle-Sam-Thema“ und der entsprechenden Aufforderung drin liegt, kriegt das Ganze jetzt doch für mich einen gewissen Charme, eine Art Leichtigkeit bei der drohend dunklen Naturgewalt am Himmel.

    • niekisch Dezember 30, 2012 um 9:12 pm #

      Als ich den Erstentwurf von Neuer Geist sah, Hallo Zeitgeist, kam mir zuerst der Gedanke an die IB als ruhigen und festen Pol im Wirbelsturm der Zeit, aber der Gedanke, daß wir selber den Wirbelsturm entfachen, sein Auge sind, gefällt mir jetzt doch auch besser.

      Und Du denkst vielleicht an Vril – Scheiben oder wie die Dinger auch immer heißen, Haunebu? Ich habe jetzt keine Zeit, nachzuschauen:-)

  6. Neuer Geist Dezember 30, 2012 um 7:14 pm #

    Wir wollen Dich! Komm zu uns, wir entfachen den identitären Wirbelsturm! http://www.identitaere-bewegung.de

    Das „Komm zu uns!“ kam mir bei dem „Give us the tools“ Spruch in den Sinn, unsere Werkzeuge sind ja Verstand, Fähigkeit und Aktion, also steht der Betrachter im Mittelpunkt, er ist das tool damit wir den Job beenden können, sozusagen. Das ganze habe ich noch mit dem „I want you!“ Spruch von Uncle Sam als Verstärker der Botschaft kombiniert.

    • niekisch Dezember 30, 2012 um 7:27 pm #

      Die Sache zeigt mir, daß auch wir nicht unmittelbar in die IB eingebundenen Sympathisanten etwas für die Identitäre Bewegung leisten können. S o muß es sein! Vielen Dank, Neuer Geist. Ich hoffe auf Dein Einverständnis, daß ich das Endprodukkt mit dem Erstentwurf zusammengebracht habe.

  7. Kubin Dezember 30, 2012 um 3:47 pm #

    Danke für die freundliche Begrüßung 🙂

    Ja, @ niekisch – dieser Alfred ist gemeint. „Die andere Seite“ ist durchaus lesenswert.

    Ich beobachte die Diskussion hier schon eine Weile und habe meine Fragen unter anderem dazu, wie man die kulturelle Hegemonie der Linken etwas zurückdrängen könnte.

    Die Kulturschaffenden waren immer in der Mehrheit eher links, das liegt an einem spezifischen Verständnis von Begriffen wie „Freiheit“ und Gerechtigkeit“. Dazu kommt noch der Opportunismus gegenüber dem herrschenden Zeitgeist, von dessen medialen Applaus oder medialer Hinrichtung man abhängig ist (besonders heute). Das Publikum wiederum präferiert „linke“ Kultur, weil der Abstieg leichter und verführerischer ist (Auflösung, Einebnung, „Unabhängigkeit“), als der Aufstieg (Verpflichtung, Bewahrung, Forderung und Förderung). Das ist ja nicht zufällig auch der Ductus diverser „Bildungsreformen“.

    (Einschub: Man sollte allerdings ein zentrales Anliegen der linken Kultur, nämlich den humanitären Anspruch, nicht absprechen oder negieren. Ohne diesen Anspruch hat keine Denkrichtung ein Anrecht auf Hegemonie. Daher ist der Verzicht auf jede Form des Rassismus so befreiend. Die entscheidende Frage ist vielmehr, auf welchem Wege man Humanität verwirklichen kann)

    Um also der linken kulturellen Hegemonie etwas entgegensetzen zu können, ist es für eine identitäre Bewegung von großer Bedeutung, die entsprechenden Schätze der eigenen Kultur zu sammeln und innerhalb der Bewegung und in ihrem Umfeld zu verbreiten. Wir leben in einem Desinformationszeitalter mit sehr einseitig ausgerichteten Bildungsinhalten (man könnte es auch Umerziehung nennen). Wer von der jüngeren Generation, der durchaus guten Willens und aufnahmebereit ist, hat zum Beispiel Konrad Lorenz, Martin Heidegger, Peter Rosegger, Ernst von Salomon oder Ernst Jünger durch den Schulunterricht kennengelernt?

    (Ein interessantes Experiment: Man gebe mal „Ernst Jünger“ Buchstabe für Buchstabe bei Google ein und warte, was „Auto-Vervollständigen“ so treibt)

    Welche früheren bildenden Künstler, Filmemacher, Darsteller lassen sich für die identitäre Sache ins Feld führen? Und jetzt kommts allerdings knallhart: Und welche der heutigen?

    Eine große Schwäche der identitären Sache ist das kulturelle Abgeschnittensein von den eigenen Wurzeln, das seit den 68ern systematisch betrieben wird. Die Gegenbewegung kann nur ein systematisch betriebenes Wieder-Entdecken und Verbreiten sein. Gibt es dazu Ansätze?

    • niekisch Dezember 30, 2012 um 8:32 pm #

      Ein ganzer Strauß von Fragen, Kubin, wobei mir spontan an Strauß anschließend Botho Strauß einfällt:-) Ich gebe ehrlich zu, schon im Rahmen des Vorgängerblogs http://www.Metapolitika.wordpress.com (jetzt Archiv) war ich außerstande, einen ganzen Strauß des Alternativen zu flechten. Wenn es Dir Spaß und nicht zu viel Arbeit machst, kannst Du ja mal durchforsten und einen Vorschlag machen, wie wir ein attraktives Angebot an die identitäre Bewegung in all ihren Facetten machen können. Eingestandenermaßen sind viele Kategorien zuletzt wegen des plötzlichen Aufkommens der IB vernachlässigt worden, aber wie soll ich denn das alles auch schaffen? Zwar bin ich seit 2012 Rentner, habe aber auch noch einige andere Aufgaben und Hobbys, die verfolgt werden wollen.

      @ Alle: Was haltet Ihr davon, wenn ich weniger Artikel einstelle und wir dann die Kommentare intensiver in Rede und Gegenrede bearbeiten, z.B. auch – wie jetzt dankenswerterweise durch Moritz Haberland – Rückblenden auf geschichtliche Ereignisse, Erinnerungen an Persönlichkeiten, aktuelle Ereignisse in die Kommentarspalte einstellen, dort also gleich miterledigen. Nachteil: es wird zu e i n e m Artikel viel mehr Kommentare geben, ein gewisses Chaos wird entstehen. Ich kann natürlich auch eine Kommentarobergrenze setzen: Bei 100 ist Schluß und ich stelle einen neuen eigenen oder einen Gastartikel ein.

      Bei der bisherigen Vorgehensweise ist m.E. insbesondere der hervorragende Artikel von VoxPopuli https://diskuswerfer.wordpress.com/2012/12/14/tauscht-euch-nicht-wir-sind-die-identitare-generation/ debattenmäßig zu kurz gekommen. Ich habe einfach seit dem 14.12.2012 zu viele Artikel eingestellt.-)

      Was meint Ihr?

  8. Hallo, Zeitgeist Dezember 30, 2012 um 3:30 pm #

    Oder einfach so

    Mit ziehen lassen, vom identitären Wirbel positiver Veränderung!

    oder

    Mit ziehen lassen vom Wirbel identitärer Veränderung!

    Dabei umgeht man die Frage, ob sich jemand lieber per Sie oder per Du ansprechen lassen möchte.

    Habt ihr euch aber schon mal grundsätzlich überlegt, dass Wirbelstürme generell zerstörerisch sind? Da dem so ist, kann man das Motiv nicht beliebig verwenden, meine ich.

  9. Hallo, Zeitgeist Dezember 30, 2012 um 12:38 pm #

    Lass‘ dich mitziehen, vom Lamda-Wirbel identitärer Veränderung

    oder

    Ein identitärer Lamda-Wirbel bewegt die Gesellschaft – bewege dich mit!

    oder

    Erlebe mit – den identitären Wirbel, der die Gesellschaft jetzt positiv verändert!

    oder

    Sei dabei, wenn der identiäre Wirbel begeisternd durch die Lande zieht!

    Hier also erst einmal vier Alternativen zu denen, die ich ganz oben (eingangs) in den Raum gestellt hatte, die aber den inzwischen von euch gewünschten Aufforderungscharakter vermissen ließen. Vor dem Formulieren sollte eigentlich aber noch präzisiert werden, was man wo mit Bild und Text erreichen will. Sollte beides gleichsam als „Aufmacher“ für ein Flugblatt erscheinen, als „Ankündiger“ für aktionsbezogene Hinweise im Internet oder als Wiedererkennungsmerkmal für verschiedene öffentlichkeitswirksame Präsentationen der Bewegung oder von Teilen der Bewegung? Je nach exakter Aufgabenstellung, die uns letztlich vorschwebt, hätte eine Betextung des Motivs im Grunde anders auszufallen. Auch wenn man sagt, „für alles Mögliche“ wäre das eine Präzisierung, die nämlich beinhalten würde, dass wir nach einem „Generalnenner“ in der Ansprache zu suchen hätten, nicht nach einem an einen spezifischen Zweck gebundenen Anspracheschlüssel. Selbst bei Mehrfachverwendung sollten wir uns Gedanken darüber machen, was genau wir damit möglicherweise (so alles) wollen. Habt Ihr Stichworte dazu…?

  10. Moritz Haberland Dezember 30, 2012 um 12:06 pm #

    Such Dir etwas schönes aus auf dem Antik- und Trödelmarkt. Meine Mädels haben ihren Vater dafür geliebt, daß es in seinem Zimmer immer so aussah, wie aus vergangenen Zeiten, heute stöbert mein Enkel Paul im „Knauers“ und meint, es riecht auch so gut !

    Den meisten „alten Kram“ habe ich aus meiner Familie,
    einiges auf Trödel- und Antikmärklten dazu gekauft,
    außer meiner Bibliothek, die ich selbst gebaut habe,
    ist außer meinem Hund und mir nichts Heutiges in
    „meinen heiligen Hallen“ (nur in Küche und Bad natürlich) 🙂 .

    • niekisch Dezember 30, 2012 um 7:50 pm #

      Bin Deinem Rat gefolgt, Moritz, und habe etwas Wunderschönes gekauft: Eine Madonna mit Kind aus Mooreiche, ca. 300 Jahre alt, hinten und vorne unten quasi naturbelassen, sogar z.T. noch mit der Rinde, die Köpfe nach Motiven von Tilman Riemenschneider. Hätte sie die typisch christlich – katholische Demutshaltung, so hätte ich sie nicht genommen. Fasziniert hat mich die wunderbare Verbindung zwischen naturbelassenem uraltem Holz und der feinen Bearbeitung von Mutter und Kind selber. Das junge Gesicht hat zwar die Augen unschuldsvoll gesenkt, trägt aber auch die Züge aller Mütter, die geboren und schon Leid erfahren haben. Das Kind fröhlich, optimistisch, nicht sündbeladen, umschlungen von den nicht gefalteten Händen der Mutter. Das Gesamtbild wegen des starken Hervortretens der Morreichenholzes eher germanisch – deutsch – wäldlerisch denn christlich – universalistisch, wenn ich mal so unfertig formulieren darf.

      Ein leichtes Behandeln mit nativem Öl und schon findet sie ihren Platz..

  11. Moritz Haberland Dezember 30, 2012 um 11:39 am #

    Nette Replik, guter Kubin

  12. Kubin Dezember 30, 2012 um 10:31 am #

    Netter Kreis hier… 🙂

    Mein Vorschlag: „Keine Ruhe vor dem Sturm!“

    • niekisch Dezember 30, 2012 um 11:42 am #

      Danke, Kubin ( Alfred?:-) Sei herzlich begrüßt in unserer Runde!

  13. Moritz Haberland Dezember 30, 2012 um 8:26 am #

    OT … aber eigentlich doch nicht : Zum heutigen Geburtstag eines Identitären :

    * 30. Dezember 1819 in Neuruppin
    † 20. September 1898 in Berlin

    Er wuchs alles in allem behütet als Kind seiner Zeit auf und war dieser doch deutlich voraus. Er war Preuße im besten Sinne und ein Literat, der dem Bestehenden viel abgewinnen konnte und gleichzeitig wußte, daß es sich selbst verändern muß, wenn es als gutes Großes und Ganzes bestehen will. In seinen Romanen und Novellen beschrieb er diesen Bedarf, oft war es die Ehre der Beteiligten, der er seine Aufmerksamkeit schenkte. Das galt in seiner Zeit, wie es heute gilt, sowohl dem Manne (z.B. im Schach von Wuthenow) als auch den Frauen, wie in der Mehrzahl seines literarischen Wirkens (Frau Jenny Treibel, Matilde Möhring, Effi Briest).

    Th. Fontane gehört zu den ganz Großen der Deutschen Literatur.

    PS. Wer seine Kriegstagebücher lesen will, weiß mehr von der Geschichte,
    nicht umsonst kosten die 3 Bände heute noch um die 100,- €uronen

    • niekisch Dezember 30, 2012 um 11:46 am #

      Danke Moritz, für das Erinnern an Fontane. Wege der IB kommen die „Rückblenden“, Feiertage pp. hier derzeit zu kurz.

  14. Moritz Haberland Dezember 30, 2012 um 8:12 am #

    Zitat : „Bei den letzten, längeren Kommentaren habe ich da so meine Probleme, …“

    Da hilft einem Redakteur nur, sinnentsprechend zu redigieren,
    weil straffen und ggf. auch kürzen eben seine Aufgaben sind 🙂 .

    • niekisch Dezember 30, 2012 um 11:40 am #

      „Da hilft einem Redakteur nur, sinnentsprechend zu redigieren,
      weil straffen und ggf. auch kürzen eben seine Aufgaben sind :)“

      Nö, Moritz, das mache ich nicht, weil ich dann immer befürchten muß, den Inhalt nicht richtig wiederzugeben. Außerdem verbringe ich viel Zeit damit, meine altersbedingt leicht angeschrumpelte Haut zu straffen. Habe auch noch einige andere Hobbys, z.B. knipsen.

      Ich belasse es bei Appellen, sich kurz zu fassen und wiederhole den Appell an alle Teilnehmer:-)

      Jetzt gehe ich zum Antik – Markt und suche alte Fotos und Postkarten – auch so eine kleine Leidenschaft..

      Euch allen einen schönen Sonntag!

  15. Neuer Geist Dezember 29, 2012 um 9:25 pm #

    @ Hallo, Zeitgeist

    Ich lehne nicht Religionsvorstellungen jeglicher Art ab, für die Inder ist ihr Hinduismus beispielsweise etwas außerordentlich schönes. Es sind nur die Religionsvorstellungen die dem Erhalt des Eigenen inhaltlich widersprechen, die ich ablehne, dieser Widerspruch tritt dann auf wenn das natürliche EIgene zu einem vergeistigten EIgenen wird, das mit der Weltmission und damit mit der völligen Selbstaufgabe assoziiert wird. Christentum und Islam wollen beide ein Ende der Geschichte und den letzten Menschen, das Christentum brach in Europa infolge des 30jährigen Krieges und der französischen Revolution in sich zusammen, es brachte mit seiner universalistischen Art zu denken den Kommunismus hervor, der auch ein Ende der Geschichte und den Letzten Menschen will und in der Vorstellung von der Vertreibnung aus dem Paradies und der Erbsünde, die Welt im dieseits im religiösen Sinn formen will. Desweiteren brachte das Christentum, und hier ist besonders der Katholizismus zu erwähnen, den Nationalsozialismus als irdische Spiegelung des im Katholizismus vergeistigten römischen Imperiums hervor. Der NS hat wie der Islam türkischer Prägung die universalistische Ideologie weltlich und damit rassistisch definierte, die Weltmission wurde reduziert auf ihre materialistische Konfrontation zum blinden Hass und zum Auslöschungswahn (dieser Auslöschungswahn spielt heute bei den Multikultis auch eine Rolle, nur das sie es so empfinden das die ethnokulturellen Unterschiede dem erscheinen des letzten Menschen im Weg stehen, deswegen bekämpfen beispielsweise die französischen Sozialisten das Weihnachtsfest).

    Ich muss dazu zwar sagen das ich Atheist bin, aber obwohl ich keinen Glauben habe, ich beispielsweise doch die heilige Atmosphäre der Weihnachtszeit als sehr herzerwärmend empfinde und auf die Hindus und die Japaner schon etwas neidisch bin. Wenn wir Europäer uns eines Tages der Spiritualität wieder zuwenden sollten, die ein wichtiger Faktor der inneren Verwurzelung und der Liebe zu der eigenen Kultur sein sollte, so hoffe ich das diese vom europäischen Brauchtum geprägt sein wird, und nicht wie der Monotheismus die Archetypen in das Unbewusste verdrängt, wo sie durch Projektion ihren Teil zu den inneren Problemen des Universalismus beitragen. Ich würde mir wie gesagt ein identitätsbezogenes Herangehen wünschen, und nichts was wieder auf die missionarische Mission zur Weltbeglückung geht, die dann doch nur im völligen inneren Zusammenbruch und in dem Gegenteil der Expansionskraft endet, so wie wir es hier auch in der inneren Einstellung von unserem Gast namens „Deutscher Rassismus“ erleben.

    Ich denke das Lambda sollte die Reaktion auf die europäische Tragödie sein, ein Zeichen das der Europäer aus seiner Misere, die seinem Denken verschuldet ist, die richtigen Schlüsse ziehen und sich aus seinem inneren Kräfig befreien kann, der ihm mittlerweile selbst die das eigene Geschlechter und die eigene Sexualität entfremdet. Wir dürfen uns nicht allein an den Symptomen aufhalten, so wie das Politically Incorrect macht, wir münnen uns auch um die seelische Krankheit kümmern, die diese Symptome hervor ruft, wir müssen die Menschen nicht missionieren und indoktrinieren, wir müssen sie der Ursachen ihres Denkens und der Ursachen ihrer Probleme bewusst machen, wir müssen das verdrängte sein, das sich aus dem Dunkel des alten antiken europäischen Geistes erhebt und auf dem Weg der Aufklärung den menschen klar machen das wir die Mündigkeit sind und das was unserem Ziel im Weg steht die Unmündigkeit, die sie versklavt. Wir haben quasi einen Auftrag das sich die Europäer ihrer geistigen Unterdrückung und der davon profitierenden Eliten entledigen, um zu einem wiederwecktem indentitären europäischen Bewusstsein zu finden. Gelingt uns das haben wir als Europäer einmal wieder bewiesen das wir über uns selbst und unsere Schwächen hinaus wachsen können, gelingt uns das nicht, so werden wir eine tiefe Spur in der Geschichte hinterlassen, die Spur des ernsten versuchen sich über das Grundübel der Ideologien und Herrschaftsverhältnisse des 20. Jahrhunderts geistig hinweg zu setzen und sich davon zu befreien, aber an ein Scheitern dürfen wir nicht denken, was mir machen ist das Gute und das Richtige. Dann kann auch wieder eine Spiritualität erwachsen, aber das braucht Zeit, vor allem nach dem kulturellen Atomkrieg, der in unserer Zeit seinen Höhepunkt findet.

    Man könnte auch sagen das der Europäer derzeit den Dritten Weltkrieg gegen sich selbst führt, und da müssen wir um seinetwillen und unser aller willen ihn daran hindern, das er ihn gewinnt. Das Lambda sollte ein protestierendes Zeichen für ein Ende dieses Krieges sein, sozusagen für auf sich selbst gerichtetem Pazifismus.

    So und jetzt habe ich aber genug geschwatzt 🙂 an die Arbeit, ein Bild muss betextet werden: In der Parole sollte es klar darum gehen dass das die identitäre Herangehensweise an die Probleme der Zeit anders ist als man von außen denkt, es sollte einen Ausweg aufzeigen und das es das Neue und das Gegenteil zu dem Alten ist und das man es mit dem alten denken nicht beschreiben kann, das weckt Interesse. Es sollte auch eine Aufforderung beinhalten, dass man bei uns mitmacht, nach dem Motto „Join the Army!“, „Buy war loans!“ ich meine es muss kurz, aussagekräftig und konkret sein. Jeder der es liest muss wissen womit er es zu tun hat und es muss die unaufhaltsamkeit des Sturmes verdeutlichen, das schürt beim gegner unruhe und begeistert Sympathisanten.

    Zur Inspiration:

    „Defend your country with your dollars“

    Nicht schlecht und man könnte statt den „Dollars“ den persönlichen Einsatz und die eigene Einstellung zu sich selbst freundschaftlich einfordern und dem betrachter gleichzeitig das Gefühl geben das er es ist, der die Zügel in der Hand hat, die IBD ist nur das Mittel, er jedoch ist das Ziel.

    „Give us the tools, and we finish the job!“

    Ja das klingt doch fesch, die Rolle des Betrachters wird darin als das Wichtigte und Entscheidende hervorgehoben, er wird vor die Entscheidung gestellt. Er kann entscheiden, ein weiter so oder wenn er zu uns kommt machen wir gemeinsam mit den Problemen ein für allemal schluss. Das gibt Mut. Ausstrahlung. Daran müsste man jetzt nur noch feilen und es mit dem unaufhaltsamen Sturm in Verbindung bringen. 🙂

  16. Hallo, Zeitgeist Dezember 29, 2012 um 8:05 pm #

    Also, um tatsächlich etwas vom Thema abzuweichen, lieber Niekisch: Ich habe mir gerade gemütlich ein Glas Rotwein eingeschenkt, werde gleich ein paar leckere Zwiebelringe kauen und dann ein Zigarillo rauchen.

    Du meinst wohl u. a. meinen längeren Kommentar, was thematische Abweichung betrifft. Ich hielt es aber bei der Kritik von „Neuer Geist“ an Religionsvorstellungen jeglicher Art (wenn ich ihn richtig verstanden haben sollte) für geboten, einmal darauf hinzuweisen, dass man sich als Identitärer mindestens dem Thema Spiritualität auch einmal ganz anders zuwenden kann. Und ich bemühte mich auch noch einmal aufzuzeigen, wieso das etwas mit dem Lambda-Zeichen zu tun haben könnte. Diesem widmet sich Michael König in einem seiner Bücher ebenso wie ontologischen Prinzipien, die sich in Phänomenen wie Wirbelstürmen oder Spiralgalaxien ausdrücken. Letzteres gehe aus dem Lamda-Prinzip hervor, das sich sowohl phlilosophisch als auch – in einer Weise, die sich an dieser Stelle nicht wiedergeben lässt – in physikalischer Ableitung.

    In diesem Sinne, meine Freunde, zum Wohl…! Und auch: Metapolitika wird immer spannender.

    • niekisch Dezember 29, 2012 um 8:13 pm #

      Nichts für ungut, lieber Hallo Zeitgeist. Wir müssen nur etwas aufpassen, daß neue Besucher nicht sagen: Ach so viel, so lang, so weitschweifend, da gehe ich doch lieber wieder zu PI oder so:-) Na,ja, wenn die sich nur d a r a n orientieren, möchte man sagen: Na, dann geh doch!

      Also: Bitte weitermachen, wenn denn zwischendurch auch mal konkrete Vorschläge zum Betexten des Wirbelsturmbildes kommen:-)

      Cabernet Sauvignon? Jedenfalls: Zum Wohl! Und gutes Entspannen, mein lieber Zeitgeist.

  17. Moritz Haberland Dezember 29, 2012 um 7:32 pm #

    Niemand ist ständig „hart an der Sache“, nicht mal in streng wissenschaftlichen Veröffentlichungen, ließ einfach mal „Scientist“, da gibt es genug Abschweifungen.

    Natürlich verstehe ich (und habe es immer verstanden),
    daß Du Auswüchse vermeiden willst, da hilft Augenmaß.

    • niekisch Dezember 29, 2012 um 7:35 pm #

      „da hilft Augenmaß.“

      Bei den letzten, längeren Kommentaren habe ich da so meine Probleme, Moritz.-) Das sind aber nicht Deine.

  18. Neuer Geist Dezember 29, 2012 um 7:31 pm #

    Die Beschriftung überlege ich mir nacher, ich wollte zunächst einmal einen genossenschaftlichen Gruß an „Deutscher Rassismus“, unserem verblendeten kleinen Stasispitzel von Indymedia los werden, und ihn noch einmal zeigen, wie alt seine Genossen aussehen, wenn sie nicht den Autorassismus wie eine Monstranz vor sich hertragen.

    @Deutscher Rassismus
    Gut das ihr den Autorassismus habt und euch hinter ihm verstecken könnt, etwas anderes als wüster Diffamierung ist euch im politischen Diskurs, nachdem ihr in der DDR von einem ganzen Volk ausgebuht und vor ihm lächerlich gemacht wurdet, auch nicht geblieben. Aber mit Autorassismus und dem rassistischen Ethnoislamisten (an denen hatte der Führer ja bekanntlich seine wahre Freude, ich sage nur Handschar) als neues revolutionäres Subjekt, ist ebenso wenig ein sozialistischer Staat zu machen, wie mit der aufmüpfigen DDR Bevölkerung. Stark ideologisierte Linke wollen wegen dem schlechten Gewissen, abgesehen davon das Kinder von Linksradikalen sehr oft zu Neonazis werden, keine Kinder mehr haben und die angehimmelten muslimischen Zuwanderer, sehen euch als erbärmlichen Kafir, der keine EHRE hat, oder bestenfalls als nützliche Idioten, was euch in deren Augen aber auch nicht vom Schweinsein erlöst, wie man an Khomeinis Machtergreifung sehen konnte. Das mit der Weltrevolution dürfte also erstmal genau so erledigt sein, wie bei den nordkoreanischen Genossen, ihr seid die Vergangenheit, wir sind die Zukunft, tretet zur Seite, denn jetzt kommen wir!

  19. Moritz Haberland Dezember 29, 2012 um 7:19 pm #

    Stimmt, geschätzter Niekisch, auch wenn ich mal wieder ausdrücklich nicht zur Diskussion eingeladen war und mich darum eigentlich gemobbt fühlen müßte, denke ich doch, diese Anleihe an eine wirklich große Rede, könnte ein Beitrag zur Sache sein.

    PS. Du weißt, ich schnappe nicht wirklich ein 🙂 .

    • niekisch Dezember 29, 2012 um 7:24 pm #

      „auch wenn ich mal wieder ausdrücklich nicht zur Diskussion eingeladen war“

      Du meinst wohl, weil die Kollegenschaft auch nicht so ganz hart an der Sache debattiert? Oder wieso sonst? Natürlich sind Deine Beiträge willkommen. Um Dich etwas zu erfreuen, etwas zufällig gesehenes, ein wenig Identitäres:

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  20. Moritz Haberland Dezember 29, 2012 um 6:58 pm #

    „Ihr Völker der Welt, schaut auf Eure Identität !“

    • niekisch Dezember 29, 2012 um 7:11 pm #

      Eine Hommage an Ernst Reuter:-)

  21. Hallo, Zeitgeist Dezember 29, 2012 um 6:55 pm #

    Michael König, promovierter Physiker, der sich an vielen Stellen auf den 2001 verstorbenen Fachkollegen Burkhard Heim bezieht, sucht einen Brückenschlag zwischen Spiritualität und Wissenschaft, Geist und Materie herzustelllen. Dabei geht er unter anderem auf Heims 12dimensionales Raum-Zeitmodell ein, das sich komplementär zu einen „Zeitraum“ verhalte, wobei beide zusammen eine übergeordnete komplexe Ordnung des Universums bilden würden. Heim war wie Einstein und andere auf der Suche nach einer einheitlichen Feldtheorie. Wenn Wikipedia anmerkt, seine Arbeiten würden heute vor allem in esoterischen und pseudowissenschaftlichen Kreisen rezipiert, so kratzt mich das nicht – eben Wikipedia, mit einer oft eben ganz eigenen ideologischen Brille.

    Gleichzeitig sei eingeräumt, dass König schon ein Weltbild formuliert, das recht weit in Kategorien herein reicht, die sich als „esoterisch“ verstehen lassen, bis hin zu Vorstellungen, die geradezu als science-fictionhaft zu bezeichnen sein mögen. Für manche also sicher gewöhnungsbedürftig, um es einmal vorsichtig zu formulieren. Die Gottesvorstellung von König ist dabei allerdings nicht die des weisen alten Mannes mit langem Bart im Himmel, sondern eher die eines intelligenten Prinzips von Universum bzw. Multiversum. Bergsons „Élan vital“, einer Art „Geist der Materie“ mag da mit durchscheinen. Oder wie Wikipedia mal ganz zutreffend bezüglich Henri Bergsons Thesen forumliert: „einer der Evolution und biologischen Lebensprozessen innewohnenden schöpferischen Entwicklungstendenz, die sich ontogenetisch und phylogenetisch als Wille zur Formbildung und Differenzierung manifestieren soll.“

    Zu berücksichtigen ist, dass übrigens auch Planck und Heisenberg ein dem Materiellen innewohnendes geistiges Prinzip annahmen – sozusagen die „geistige Rückseite der Materie“ (Fundstellen dazu müsste ich allerdings etwas mühsam heraus suchen). Mit den Endzeitvorstellen, Dogmen und Bewusstseinsfiltern der drei abrahamitischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) hat das aber auch garnichts zu tun. Weshalb König im Kontext des vorgegebenen Themas zu erwähnen bleibt, hat einfach mit den recht hübsch beschriebenen Assoziationen zum Lambda-Zeichen zu tun.

    Und zusätzlich mal hinterher geschickt: Mir scheint, dass ein wohlverstandenes spirituelles Verständnis der Realtität der identitären Bewegung noch einmal einen Extra-Schub an Kraft und Energie vermitteln wird.

  22. Moritz Haberland Dezember 29, 2012 um 6:08 pm #

    …und tief in den Mastdarm eingedrungen, Genosse Rassismus 😦 .

  23. Neuer Geist Dezember 29, 2012 um 1:04 pm #

    Mir kam dabei der Gedanke, dass das Identitäre im Gegensatz zu dem Universalismus steht, sei er nun kapitalistisch oder sozialistisch, religiös oder verweltlicht. Überall herrscht der Glaube an das Ende der Geschichte und an den letzten Menschen, der alles Gute überrollt, entstellt und zerstört. Ein Dogma das aber allein schon den bloßen Verdacht des Zweifels daran fürchtet, so brüchig ist sein Fundament, den Verdacht das man im Innersten nicht zu den Gläubigen gehört. Das Identitäre entfacht durch seine Existenz nicht als stiller Verdacht sondern als manifestierte Antithese dazu und als das, was diesen alles beherrschenden Glauben überwinden wird, aus dem Wind der Geschichte einen unaufhaltsamen Wirbelsturm, der alles verändern und hinwegfegen wird. Nichts wird mehr so sein wie es war, die alten Ideologien werden uns nicht überleben, jedoch wir werden diese Ideologien überleben.

    Das ist zugegeben etwas lang. 😉

    • niekisch Dezember 29, 2012 um 6:20 pm #

      Und jetzt bitte, Neuer Geist, die parolenartige Beschriftung des Bildes:-)

      Mein neuer Vorschlag: Den identitären Wirbelsturm entfachen!
      Identitäre Bewegung..

  24. Hallo, Zeitgeist Dezember 29, 2012 um 1:01 pm #

    Wer hat eine Text-idee dazu, fragst du Niekisch. Dazu mal kurz angedacht:

    „Wenn der Lambda-Prozess sich im gesellschaftlichen Wirbel entfaltet“

    „Wen das schöpferische Lambda in seinem Wirbel mitzieht“

    „Warum das Lamda so viele in seinem Wirbel mit zu ziehen beginnt“

    Interessanterweise hat der Physiker Michael König in seinem populärwissenschaftlichen Buch „Urwort – Die Physik Gottes“. eine Reihe griechischer Buchstaben aufgegriffen, die er in gewisser Weise den schöpferischen Kräften von Elementarteilchen, vor allem aber universalen Evolutionszuständen zuordnet. Lambda sei gleichsam etwas, das als Ungeschaffenes allem Geschaffenen zugrunde liege – sozusagen die schöpferische Energie vor dem, was heutige Wissenschaft mit ihrer Metapher vom „Urknall“ umschreibt. Vielleicht wäre Lambda auch das, was einige avantgardistische Naturwissenschaftler die „Nullpunkt-Energie“ nennen.

    Als nächstes beschreibt der Autor das Theta – als einen Wirbel („…ist ein quantisierter vierdimensionaler Wirbelring“). König: „Aus diesem Wirbel, aus diesem Odem, geht die gesamte Schöpfung Gottes hervor, der Hyperraum, die äußere Raumzeit und die innere Raumzeit.“ Und der Autor fügt an, und zwar recht aufschlussreich von der uns interessierenden Symbolbedetung her: Theta gehe aus Lambda hervor.

    Andere weisen darauf hin, wie sehr wirbelartige Prozesse auf sichtbarer Ebene sind, die wie eine ungeschriebene Ordnung der Natur vorkommen: Von der im Kosmos häufig anzutreffenden Form der Wirbel-Galaxien, über Wirbelstürme, bis hin zu wirbelförmigen Strömungen in Gewässern.

    Nur einen Kritik-Punkt fand ich bislang nach meinem persönlichen Geschmack an der Arbeit von König, nämlich dort, wo er als naturwissenschaftlicher Autor einen gedanklichen Ausflug ins Historische macht und an der Stelle die abgedroschenen Stereotypien in der Bewertung des Kaiserreichs vornimmt. Ansonsten vermag er aber zu einer tieferen Bedeutung des Lambda einiges zu sagen.

    • niekisch Dezember 29, 2012 um 6:19 pm #

      Und jetzt bitte, Hallo Zeitgeist, die parolenartige Beschriftung des Bildes:-)

  25. Deutscher Rassismus Dezember 29, 2012 um 12:46 pm #

    Im Loch des Allerwertesten

    • niekisch Dezember 29, 2012 um 6:05 pm #

      „Im Loch des Allerwertesten“

      …bist DU, „Deutscher Rassismus“, offenbar angesiedelt.

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