Archiv | Januar, 2013

Identitäre Ideen(Pinn)wand…

29 Jan

Unser Leser und Mitstreiter  „Hallo Zeitgeist“ hat vorgeschlagen, für die Identitäre Bewegung (IB)  eine Plattform zu errichten, auf der Ideen und konkrete Vorschläge gesammelt werden, um die Identitären voranzubringen. Gute Ideen dürfen nicht verloren gehen, versanden oder der Verzettelung zum Opfer fallen. Der erste Vorschlag – auch von „Hallo Zeitgeist“ – ist schon an die IB weitergegeben worden und betrifft die jetzige Fastnachtszeit: https://diskuswerfer.wordpress.com/2013/01/28/identitare-tanzt-die-fasenacht-basst-die-bosen-geister/

Eine frühere Idee findet sich hier: https://diskuswerfer.wordpress.com/2012/10/29/die-identitare-zitrone/

J e d e   kreative Idee,  jeder umsetzbare Vorschlag in der Kommentarspalte ist willkommen! Bitte aber immer nur 1 ganz konkreten Vorschlag, damit wir uns nicht verzetteln und ihn intensiv und sachbezogen diskutieren können.

PS:

Hier noch ein Blumenstrauß von kommunikativen Ideen, den unser Leser “Basa Donard” einmal  auf  „Metapolitika“ überreicht hat:

1. Orte (möglichst stark frequentiert):

Kino, Plakatanschlagsstellen, Nahverkehrsmittel, Bandenwerbung , Werbeflugzeuge, Internet ( online – Medien, Web 2.0/ 3.0, sozialeNetzwerke, youtube, Blogs, twitter ), Produkte, Zeitschriften, Handy, öffentliche Telefone, Telefonbücher, Spreisekarte, Briefkasten, Haustür, Gartenzaun, Haltestelle, Werkseingang, Disko, Club, Theater, Oper, Kneipe, Wellnesseinrichtung, Sportstätte, öffentliche Grünfläche mit Lambda-Symbol – Bepflanzung versehen, Wald, Supermarkt, Autobahnbrücken, Möbelhaus, Baumarkt, öffentliche Veranstaltungen, Kaufhäuser, Tankstellen, Kreuzungen, Raststätten, Ausflugsorte, Denkmäler, Badeseen, Strand, Hafen, Bahnhof, öffentliche Toilette, Antifa-Büros, Gehwege, Kreisverkehrsinsel, Bordsteinkante, Gullydeckel, Hotel, Jugendherberge, Treff, Park, Skaterbahn, Tierpark, Zoo, Uni, Kabarett, Ausflugsschiffe.

2. Träger:

Flugzettel, Telefonbücher, Prominenz, Kleidung, Tattoo, Hemden, Schal, Mütze, Buttons, Pflanzen, Auto, Fahrrad, Schrott, Flugzeug, Schiff ( aus Papier ), Buttons, Lichtspielereien, Phosphorfarbe ( http://www.nightec.de ), Plakate, auffällige Drahtgitterfiguren, Drachen steigen lassen, online – Kommentare, Plakate, Gruppe mit uniformem Auftritt, flashmob, Leserbriefe, kurze Filme, spots, Lieder, Gedichte, Zitate, Slogans/ Schlagzeilen, Parolen, Pressemitteilungen, Kerzen, Teelichter, Tassen, Kugelschreiber, Streichholzschachteln, Feuerzeuge, Reverse – graffiti, Süßigkeiten, Blumentöpfe, gefärbte Frisur ( Lambda – Symbol ), Speisekarten, Blue – Tooth via sms, Gratispostkarten, Fahrpläne.

3. Mittel:

Wort, Symbol, Melodie, Bild, Film, Ton, Farben, Signal, aus Menschen gebildetes Symbol, Akrobatik.

4. Stile:

aufklärend, witzig, düster, froh, mahnend, aktivierend, aufrufend, ironisch, übertreibend, modern, abstrakt, futuristisch, um – die Ecke – Denken ausdrückend, spielend, elegant, minimalistisch.

Basa Donards Liste habe ich ein wenig ergänzt und redigiert.

Identitäre, tanzt die Fasenacht – basst die bösen Geister!

28 Jan

Wir sind in der Fasenachtszeit: Das Wort kommt von „Fasen“ = fruchtbar sein! Es hat mit Fasten nichts zu tun, das ist eine Verballhornung durch die Kirche. Die Abhängigkeit des Fasenachtsdienstags vom 1. Frühlingsvollmond, also von Ostern, beweist seinen Ursprung als germanisches Fest im Jahreslauf und hat mit der christlichen Religion ursprünglich nichts zu tun. Ende Hornung/ Februar kommt die Zeit, in der die Herrschaft der Winterriesen zu Ende geht. Die Eisdecke auf den Gewässern bricht auf, an den Zweigen bilden sich Knospen, die Weidenbüsche färben sich, das Wild schlägt seine Stangen ab. Da werden wir dieses Jahr, wo Fasenacht so früh gefeiert wird, noch etwas warten müssen! S o  wurde zur Fasenacht die Winteraustreibung gefeiert: Eine Strohpuppe wird verbrannt, nachdem die Kinder in Masken und Verkleidungen umhergezogen sind. Dabei haben sie Faselzweige in der Hand, damit berühren sie Menschen und Tiere, wünschen ihnen Heil und Segen. Mit Ratschen und Klappern wird der Winter mit höllischem Lärm verscheucht. Natürlich gibt es Fasenachtskrapfen, die ersten Frühlingslieder werden gesungen und es wird fröhlich gesungen. Hans Sachs und andere haben schöne Fasenachtsspiele beschrieben. Solche Bräuche zu pflegen ist vielleicht sinnvoller, als an diesen Tagen das Übliche und Eingefahrene zu tun. Die Fastenzeit, die auf die Leidenszeit Christi vorbereiten soll, verliert ohnehin ihren Sinn ein wenig, wenn man das übrige Jahr vernünftig lebt und sich im Fleischkonsum beschränkt. Überall sollte unser Gebot als Identitäre lauten: Zurück  und damit zugleich vorwärts zu den Bräuchen der Ahnen; sie wußten besser, was zu tun ist als der naturferne moderne Massenmensch. Aber nun vom Erklären zum Handeln:

Was für eine Gelegenheit für uns Identitäre – auf die mich „Hallo Zeitgeist“ hingewiesen hat – : Wir stürzen uns in den Fastnachts-, Karnevals-, Fasenachtstrubel, geben unserer Fröhlichkeit und der Freude über das abzusehende Weichen des Winters Ausdruck, verjagen die bösen Zeitgeister, indem wir unter fröhlicher Gesichtsanonymisierung und Identitätsummantelung wie auf dem Foto oben plötzlich und unerwartet unser Lambda – Symbol zeigen, identitäre Sprüche loswerden, Aufkleber und Flyer verbreiten. Auch Hardbass zur Karnevalsmusik erregt sicher Aufsehen!

Werdet aktiv und seid kreativ!

Besser…

23 Jan

„Es ist besser,  f ü r  etwas zu kämpfen als gegen etwas.“

( Amos Branson Alcott – 1799 – 1888 -, US – amerikanischer Philosoph und Pädagoge )

Darf ich Euch, geneigte Leser, bitten, möglichst aussagekräftige Beispiele für einen Kampf  „Pr0“, aber auch einen Kampf  „Gegen“  in der  Kommentarspalte zu sammeln und zu diskutieren?

Hier schon einmal ein, so meine ich, positives Beispiel und ein negatives Beispiel:

12 Sterne – Köchin Angela Merkel…

21 Jan
12 Sterne...

12 Sterne…

Rührt unsere „Angie“ schon kräftig im europäischen 12 – Sterne – Brei, so lobt sie jetzt die auf deutschem Boden anwesenden Menschen damit:

„Die Menschen in Deutschland essen und trinken gerne. Ich finde, das ist ein guter Charakterzug, den wir haben.“

( Angela Merkel, Bundeskanzlerin, auf der Agrarmesse „Grüne Woche“ lt. WAZ v. 19.1.2012 )

Das ist neu, Frau Merkel: kennen wir bisher den Spruch „die Liebe geht durch den Magen“, so soll jetzt wohl der Charakter durch den Magen gehen. Die hiesige Politik sowieso:  die in Deutschland lebenden Menschen, insbesondere wir Deutsche, werden durch möglichst gutes materielles Leben ruhiggestellt gemäß Bert Brecht: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral!“  Die herandämmernden identitär – revolutionären Verhältnisse, Frau Merkel, werden Sie und Ihre Kumpane dadurch nicht aufhalten können, so viele leckere Häppchen können auf der Grünen Woche und in den deutschen Haushalten auf Dauer garnicht  verteilt werden, um mit dem Fresssen den deutschen Charakter zu verderben! Er wird wie schon mehrmals in der deutschen Geschichte idealistisch zum Durchbruch kommen und Euch antideutschen Köchen den Brei verderben!

Zur Reichsgründung: Gastbeitrag von „Hallo Zeitgeist“

20 Jan
Der Schmied der Einheit -Bismarck

Der Schmied der Einheit –
Bismarck

Gedenken an die Reichsgründung:
Wie eine „virtuelle Melodie“ aus alter Zeit
Man glaubt es kaum! Was schreiben offen debattierende Historiker über das zweite Deutsche Kaiserreich…? Es gibt da beispielsweise eine recht erstaunliche Buchbesprechung, die 2007 auf „Welt.de“ zu finden war. Darin heißt es unter anderem: Der oft angeprangerte „Junker-, der Militär- und der Obrigkeitsstaat“  sei bei näherer historischer Analyse schlicht und einfach „eine Konstruktion“. Wenn man dem folgen will, und ich habe keinen Zweifel daran, dann bedeutet eine solche Feststellung aus Wissenschaftlermund nichts anderes, als dass uns in der Öffentlichkeit seit allzu langer Zeit noch viel von der gegnerischen Propaganda aus dem Ersten Weltkriegs serviert wird – immer wieder aufgewärmt, in sogenannten History-Filmen, Zeitungsberichten usw.
Die Welt.de-Rezension, die sich auf eine Aufsatzsammlung international anerkannter Historiker bezog, erwähnte unter anderem: Während man zu Zeiten des Kaiserreiches in Frankreich aus Sicherheitserwägungen zu Sondergesetzen bereit gewesen ist, wäre dergleichen im kaiserlichen Deutschland so wie im Nachbarland nicht vermittelbar gewesen. Auch sei die Armee in Frankreich bei Streiks schneller eingesetzt worden, um die öffentliche Ordnung wieder herzustellen als in Deutschland (Primärquelle dazu: Sven Oliver Müller und Cornelius Torp: „Das Deutsche Kaiserreich  in der Kontroverse“).
Wilhelm auf der Seite der „einfachen Leute“
Man bedenke zudem, dass in Wilhelminischer Zeit das erste öffentliche Sozialversicherungssystem ins Leben gerufen wurde, wofür Deutschland bis heute weltweit als beispielhaft gilt. Anerkannt wird in verschiedenen Quellen auch, dass selbst in der Arbeiterschaft es während der Kaiserzeit zu einer deutlichen Hebung des Lebensstandards gekommen war. Und Wilhelm II stellte sich in Arbeitsauseinandersetzungen im Ruhrgebiet deutlich auf die Seite der Arbeiter, bezog dabei sogar Stellung gegen Bismarck.
Damals eine moderne Monarchie
Doch es gab nicht nur die wichtige soziale Komponente: In der Kaiserhymne – „Heil dir im Siegerkranz“ – kommen (was auch einmal zu unterstreichen ist) mehrfach die Worte „Handel und Wissenschaft“ vor. Das Reich war also bei allem vernünftigen Patriotismus ein im wohlverstandenen Sinne weltoffener Staat – will heißen: Nationalgefühl und eine Art von Weltbürgertrum schlossen sich keinesfalls aus, warum auch! Noch bis in die Weimarer Zeit galt das Deutsche  international als eine führende, wenn nicht die führende Wissenschaftssprache. Von der deutschen Pharmazie wurde sogar bis in jüngere Zeit als „Apotheke der Welt“ gesprochen, was sicher ebenfalls seine Wurzeln noch zu wilhelminischer Zeit gefunden hatte. Und von der Kraft internationaler Handelsbeziehungen her war das kaiserliche Deutschland mit den Vereinigten Staaten von Amerika gleichauf. Hätte es 1913 nicht die verschwörerische Gründung der Federal Reserve Bank in den USA gegeben, wären die Staaten wahrscheinlich auch nicht in den Ersten Weltkrieg eingetreten, der – folgt man einigen PC-kritischen Autoren – rein aus wirtschaftlichen Gründen geführt wurde. Und zwar von Churchill und Bank-Kreisen sowohl der Wallstreet als auch der City of London auf subtile Weise eingefädelt.
Selbst Wikipedia…
Wenden wir uns aber der Zukuft zu, im stillen Gedenken an die Reichsgründung, deren Energie als virtuell wirksamer Einfluss unser Kollektivbewusstsein immer noch begleitet – geradezu vergleichbar einer unbewussten Melodie aus alter Zeit. Sich hierauf als identitäre Kräfte zu beziehen, wird einen nicht unerheblichen Kraftschub bringen. Wenn ich zum Beispiel bei geselligen Zusammenkünften äußere, ich stünde rechts von CDU und CSU, löst das erstmal einen kleinen Kulturschock aus. Sage ich dann aber, dass ich die Traditionen der Monarchie im Herzen bewahre, entspannen sich die Gesichter schon mal, und weiblicherseits wird das dann meist sogar irgendwie als „charming“ empfunden. Nicht umsonst verkaufen sich Adelsgeschichten in der Regenbogenpresse so gut. Ich erwähne diese mehrfach gewonnene Erfahrung, um das kommunikative Potential anzudeuten, das in einem Traditionsbezug auf das Kaiserreich (und natürlich auf die Revolution von 1848) für Identitäre besteht. Im ersten Moment scheinen sich 1848 und 1871 zu widersprechen. Aber nur im ersten Moment und auf den ersten Blick. Denn was verrät sogar Wikipedia?
„Bei alledem forderte Kaiser Wilhelm II. noch während Bismarcks Kanzlerschaft am 178. Geburtstag Friedrichs des Großen in einer Proklamation an sein Volk, mit der Devise: « Je veux être un roi des gueux » (frz.; zu dt. „Ich will ein König der Bettler sein“) das Verbot der Sonntagsarbeit, der Nachtarbeit für Frauen und Kinder, der Frauenarbeit während der letzten Schwangerschaftsmonate sowie die Einschränkung der Arbeit von Kindern unter vierzehn Jahren.“
Nicht zu vergessen auch, dass es unter Reichskanzler v. Caprivi in den 1890er Jahren zu einer strengen Anti-Spekulationsgesetzgebung kam, deren restriktive Handhabung der Börsengeschäfte ein neues Wirtschaftsmodell – alternativ zum angelsächsischen – hervorbrachte. Zusammen mit dem schon vorher stattgefundenen forcierten Ausbau technischer Hochschulen und der gesamten Infrastrukturentwicklung wurden im Kaiserreich als dem 1871 gegründeten deutschem Nationalstaat wesentliche Rahmenbedingungen auch für späteren deutschen Wohlstand gelegt.
All das muss nicht bedeuten, dass unbedingt eine neue konstitutionelle Monarchie anzustreben sei. Aber ihrer Traditionen zu gedenken, kann uns eine Kraftquelle für die Zukunft sein.