Besser…

23 Jan

„Es ist besser,  f ü r  etwas zu kämpfen als gegen etwas.“

( Amos Branson Alcott – 1799 – 1888 -, US – amerikanischer Philosoph und Pädagoge )

Darf ich Euch, geneigte Leser, bitten, möglichst aussagekräftige Beispiele für einen Kampf  „Pr0“, aber auch einen Kampf  „Gegen“  in der  Kommentarspalte zu sammeln und zu diskutieren?

Hier schon einmal ein, so meine ich, positives Beispiel und ein negatives Beispiel:

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21 Antworten to “Besser…”

  1. reinigungskraft Januar 28, 2013 um 10:50 am #

    Da die Antifantentruppe auf die Identitären aufmerksam geworden sind..
    im Sinne der Antiwerbung, gegen was der Gegner kämpft:
    „Identität ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!“

    • niekisch Januar 28, 2013 um 11:00 am #

      “Identität ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!”….und wir: „Ohne Antifa steht Deutschland besser da“:-)

  2. Hallo Zeitgeist Januar 27, 2013 um 2:56 pm #

    Wenn man die Plakate vergleicht, fragt man sich, was zu tun ist, um Heimatgefühl bewahren oder wieder herstellen zu können. Und zwar jenen Erlebnischarakter, der mit der gewohnten Szenerie auch sozialer Natur in jüngeren Lebensjahren zu tun hat, die bekanntlich prägend für das spätere Weltbild sind.

    Ich gehöre zu einer Generation, in der man in der Schulklasse als deutsche Kinder bzw. Jugendliche einfach noch „unter sich“ war. Das ist heute – zumindest in den Ballungsgebiet, ebenso wie in vielen Mittel- und Kleinstädten – meist anders. So habe ich mich kürzlich mit einem Handwerker in den Mittdreißigern unterhalten, der als Nordeutscher meinte, die aus München oder Dresden – egal welcher Herkunft – seien für ihn „die Fremden“, mit jungen Migranten sei er aber doch aufgewachsen, gemeinsam zur Schule gegangen. Daher bezog er letztgenannte Kreise in unserer Diskussion ausdrücklich in sein „Wir-Gefühl“ ein. Hinzukommt, dass, bedingt durch das, was die Medien pausenlos transportieren, das Weltbürgerempfinden gegenüber dem Heimatempfinden betont wird.

    Unter normalen Umständen ist es ja so, dass man sich an erster Stelle als Deutscher, von seinem ethnischen Ursprung definieren wird und eher an zweiter Stelle (aber durchaus auch) als Weltbürger. Die Umkehrung des Natürlichen wird allerdings nur so lange halten, wie die meisten noch wirtschaftliche Vorteile in der Globalisierung zu erkennen glauben. Ein das Politische beeinflussendes Lebensgefühl wird nun einmal wesentlich durch den Zugang zu den Fleischtöpfen bestimmt, wie gut sich Miete oder Hypotheken und Energiekosten bezahlen lassen oder wie man sein Auto halten kann. Je mehr die wirtschaftliche Krise voranschreitet, desto mehr werden sich auch Gefühlslagen verändern.

    Bislang ist es obendrein noch so, dass Institutionen wie EU oder NATO, auf die sich oft die Nachrichtenlage in den Medien bezieht, Landsleuten ein Gefühl der Sicherheit vermitteln – ob realistisch oder nicht ist natürlich eine ganz andere Frage. Aber, daran halten (oder klammern) sich viele noch, und diese Grundkonstellationen – gleichsam Eckpfeiler gewohnter Verhältnisse – in Frage zu stellen, ruft oft unterschwellige Ängste hervor. All das ist an zeitgeistbedingenden Faktoren zu berücksichtigen, wenn man sich
    fragt, was getan (will heißen: kommuniziert) werden kann.

    • niekisch Januar 27, 2013 um 4:08 pm #

      „Wenn man die Plakate vergleicht“ …dann frage ich mich, Hallo Zeitgeist, welche Aussagen uns überhaupt bleiben, um der gewaltigen Propagandaflut des Antideutschtums aller Richtungen überhaupt irgendetwas von Bedeutung entgegenzusetzen. Mein Bauchgefühl sagt mir, daß Plakat Nr.1 in die richtige Richtung geht. Die unser Eigenes umschreibenden Begriffe wie Heimat sind schon dermaßen herabgewürdigt, daß es wohl nicht angebracht ist, zugleich auch noch den Islam mit seinen 1,4 Milliarden Anhängern ins Visier zu nehmen. Wenn wir uns schon mit dem Islam beschäftigen, seine politreligiösen Anmaßungen herausstellen, dann am besten inzidenter im Rahmen des Themas „Identität“, wenn wir uns also mit dem Begriff Heimat auseinandersetzen und seine Verunglimpfung durch unsere eigenen Landsleute erörtern, daß wir eben n u r in diesem Zusammenhang auch die Bedrohung der Heimat durch den Islam abhandeln, nicht davon unabhängig als eigenes Thema. Konkret: In Plakat Nr. kann am Rande die islamische Bedrohung sichtbar gemacht werden, z.B. durch angedeutete Minarette im Hintergrund, durch Minarette ersetzte Kirchtürme o.ä.

  3. Moritz Haberland Januar 25, 2013 um 12:05 am #

    Nöh, Zeitgeist…bei aufmerksamen Zuhören ist da sehr genau die Suche nach einem, wie auch immer gearteteten neuen Weg zu erkennen. Du mußt Deine anerzogene „NS-Phobie“ ablegen, ohne morgen mit „Sieg Heil“ durch die Straßen zu ziehen.

    Egal wie alt Du jetzt bist, jünger als ich bist Du wohl, Ihr müßt das „Kind schaukeln“, da könnt Ihr Euch unmöglich von dem oben beschriebenen, alten Kram abhängig machen, sicher nicht, ohne die Erinnerung an Eure(!) Leute zu vergessen.

    Wenn Du gestattest, das gilt auch für Abtreibung etc. Dazu habe ich, ganz ohne Religion sehr ambivalente Empfindungen und eine Meinung, fakt ist, daß Pille und Abtreibung in der DDR legal waren und die Geburtenrate in den 70-ern und 80-ern neben der in Schweden, wo das auch erlaubt war, eine der stärksten in Europa war.

  4. Zukunft Januar 24, 2013 um 11:13 pm #

    @ Moritz Haberland

    Ich habe mir gerade das Heimatlied der Pioniere angehört und bin begeistert. Ich selbst bin ja noch jung aber wenn ich mir solche und andere Stücke aus der DDR anschaue, dann kann ich sehr gut verstehen warum so viele Leute hier im Osten noch eine Verbindung zur Heimat haben und sie schätzen.

    Was ich negativ in der heutigen Zeit sehe, sind die Abtreibungen, gewollte Kinderlosigkeit/Konsumdenken und das Vermischen von europäischen Menschen mit anderen 😦
    (Ich hoffe so ist das Thema hier gemeint??)

    Ich möchte auch noch auf ein Lied verweisen, ist allerdings etwas neuer 😉
    Ich finde es von Inhalt eigentlich sehr gut und auch wenn seine Verfasser sicherlich den NS und nicht die Identität gemeint haben, so ist es doch jedem selbst überlassen wie er den Text deutet 😉

    • niekisch Januar 25, 2013 um 4:03 pm #

      Darf ich die Autorenschaft, Zukunft, den Nationalrevolutionären, Solidaristen o.ä. zuweisen? Das ist in rechtlicher Hinsicht besser:-)

      Der Gesang ist mir – wie bei fast allen „rechten“ Gesängen – etwas zu lahmarschig.

      Zum Artikelzitat Henri Fox auf der fb Seite der IB Dortmund – Ortsgruppe -:

      “Eine weitverbreitete Ansicht, die meiner Meinung nach Blödsinn ist. Wer für Umweltschutz ist, ist gegen Umweltzerstörung. Wer für Frieden ist, ist gegen Krieg. Wer für die eigene Identität ist, ist gegen Multikulti usw.usw. Antrieb FÜR etwas zu kämpfen ist immer GEGEN einen aktuellen Zustand zu sein.”

      Meine Antwort:

      Und was, Henri, ist z.B. mit denjenigen, die wie Pax Europa gegen die “Islamisierung” kämpfen, jeden mohammedanischen Konvertiten zum Christentum freudig begrüßen, wenn er sich dabei “integriert”, und völlig übersehen oder übersehen wollen, daß das Bewahren der deutschen Identität gerade auch durch solche Leute verhindert wird, wenn sie massenhaft hier sind? Da ist es schon richtiger, sofort für das Bewahren vor j e d e r Überfremdung einzutreten. Ich will ja auch nur sagen, daß Eintreten f ü r das Eigene i m m e r im Vordergrund stehen sollte.

  5. Moritz Haberland Januar 24, 2013 um 10:45 pm #

    Und, Männer, dessen bin ich mir ziemlich sicher:
    1. Walter aus Leipzig hatte davon noch nie gehört,
    2. Wäre Walter aus Breslau, gehörte diese Stadt
    heute zur BRD, wie Konrads Köln das auch tut.

    Zitat : Zeitgeist : “ Ob ich mich allerdings in der DDR bei meinem persönlichen Zuschnitt (sehr freiheitsbewusst) im “ersten Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschem Boden” wohl gefühlt hätte, mag ich erheblich bezweifeln.“

    Glaub mir bester Zeitgeist, das hättest Du als kleiner Bengel auch gar nicht bemerkt, denn als ich es 1981 bemerkt habe und mich mit den verschiedenen Parteileitungen angelegt habe, war ich Opas Hof verlustig und potzblitz wegen Widerstand im Zuchthaus, aus dem mich dankenswerterweise der bundesdeutsche Steuerzahler ausgelöst hat. Das wissen aber nur das „Innerdeutsche Ministerium“, Her Schalck-Golodkowski und ich 🙂 .

    • niekisch Januar 25, 2013 um 3:46 pm #

      „wegen Widerstand im Zuchthaus“

      Bei der Vielzahl von Ermittlungsverfahren gegen mich habe ich das hier im „Westen“ auch immer erwartet, zumindest Gefängnis, aber rein zufällig:-) hatte ich mich mit Strafrecht beschäftigt, so daß ich die Schwertschläge parieren konnte:-) In der DDR wäre ich wohl Mitglied der NDPD gewesen oder eben im Knast..

  6. Hallo, Zeitgeist Januar 24, 2013 um 10:17 pm #

    PS.: „Unser aller Lied zur Erbauung“

    Wirklich sehr schön, Moritz, das Pionierlied – sehr heimatbezogen und mit positivem Bezug zum Begriff „Volk“…!

  7. Hallo, Zeitgeist Januar 24, 2013 um 10:04 pm #

    @ niekisch

    Wobei wir uns ja einig sind, dass es nicht „die Juden“ oder „die Freimaurer“ sind. Wahrscheinlich sind noch nicht einmal alle Zionisten (historische und gegenwärtige) unter dem zu subsummieren, was man in einigen sehr interessanten Blogs als „die Kabale“ bezeichnet. Andererseits ist die sprachliche Ähnlichkeit von Kabbala (jüdisch-christlich-gnostische Einweihungslehre) und Kabale (Verschwörung) irgendwie ganz intereressant. Der junge Privatgelehrte Wolfgang Eggert beschreib insbesondere die Leibowitzer Chassidim als eine sehr umtriebige und enorm einflussreiche jüdische Sekte. Sie wird von ihm in ihrer Agenda als überwiegend aggressiver Phänotypus mit enormen finanziellen Möglichkeiten charakterisiert.

    Aber noch einmal zu „nicht alle…“ Theodor Herzl soll zum Beispiel vorgehabt haben, den Palästinenensern noch Ländern abzukaufen, während es dann später bekanntlich anders gelaufen ist. Und was die Freimaurer betrifft, hat schon der österreichische Nationalrat „Wichtl“ den sogenannten (einfachen) Johannisgraden (Lehrling, Geselle, Meister) klarzumachen versucht, dass sie mindestens von Abteilungen der Hochgradmaurerei missbraucht wurden. Denen wiederum hatte er erheblichen Einfluss bei der Entstehungsgeschichte des Ersten Weltkriegs vorgeworfen. Übrigens gibt es auch einen ungarischen Juden mit maurerischer Vergangenheit, der dies schonungslos offengelegt hatte – sozusagen ein radikal zionismus- und maurerkritischer Jude.

    • niekisch Januar 25, 2013 um 3:37 pm #

      „Johannisgraden“

      Eine wunderschöne Einführung gibt Fritz Rauhstein ( wohl ein Pseudonym ) in der „Freimaurer – Fibel für Brüder und Profane, Verlag W. Dettmann, Hamburg, 1931. Ich besitze eine Faksimile – Ausgabe. Aus dem Vorwort:

      „Dein höchstes Glück, o Mensch auf Erden
      ist, Bruder Freimaurer zu werden:
      Du wirst im Tempel Salomos
      Dein eigen Wesen gänzlich los.
      Künstlich zum Juden dann erhoben
      Wirst Du voll Dank Jehova loben.
      Du steigst auf dieses Lebens Leiter
      Rechtwinklig aufwärts froh und heiter,
      Bis Du zum Schlusse dann getrosten
      Muts eingehst in den ew´gen Osten….“ usw, usw.

  8. Hallo, Zeitgeist Januar 24, 2013 um 8:57 pm #

    @ Moritz

    „…sind mir die Kommunisten heute noch lieber, weil sie, trotz propagierter “Weltrevolution” keine heimatlosen Kosmopoliten waren, die sie abscheulich fanden (Walter Ulbricht).“

    Unter den Blockparteien der Volkskammer gab es immerhin ja auch eine NDPD (Nationaldemokratische Partei Deutschlands). Ho Tschi Minh – um den Bogen mal etwas weiter zu spannen – soll im übrigen ein Nationalkommunist gewesen sein, Tito desgleichen. Ob ich mich allerdings in der DDR bei meinem persönlichen Zuschnitt (sehr freiheitsbewusst) im „ersten Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschem Boden“ wohl gefühlt hätte, mag ich erheblich bezweifeln. Die Staatssymbolik von Hammer und Zirkel hat zudem etwas offenkundig Freimaurerisches (siehe: der Zirkel), und ich denke schon, dass der Kommunismus insgesamt eine Erfindung der Geheimgesellschaften ist, zu denen unter anderen Fraktionen der Hochgradfreimaurerei wie auch Sektionen des Zionismus gehören und gehörten.

    • niekisch Januar 24, 2013 um 9:31 pm #

      „Ho Tschi Minh – um den Bogen mal etwas weiter zu spannen – soll im übrigen ein Nationalkommunist gewesen sein“

      Seine Reden stehen in meinem Bücherschrank, Hallo Zeitgeist. Dr. Goebbels läßt grüßen:-) Der „Bund der Söhne“ ( Söhne Jahwes ) in Rußland hat den Bolschewismus maßgeblich mitinitiiert, um nach Sturz des Zarentums wie auch in den westlichen Monarchien nach deren Sturz Anfang des 20. Jahrhunderts die „Emanzipation“ des Judentums voranzutreiben. Finanzkapitalismus und Bolschewismus sind zwei Seiten der einen mammonistischen Münze, Spielgeld in der Hand derjenigen, die die Völker und die ihnen „geschenkten“ Weltanschauungen und gesellschaftlichen Verhältnisse alleine dazu nutzen, ihre absolute Geldherrschaft weltweit unter einer Weltverwaltung mit einer Weltmoral jenseits von Religionen, Rassen und Nationen zu etablieren. Die Maurerei ist die weltweit agierende personelle Plattform zweiter Ebene dafür.

  9. Hallo, Zeitgeist Januar 24, 2013 um 8:43 pm #

    Sehr gelungene Grafik zum Heimatgedanken, mit Textaussagen verbunden, die auf den Punkt kommen. Und zwar deswegen, weil die begleitenden Worte neurolinguistisch stark sind. Dass heißt, dass sie sich sprachlicher Umschreibungen bedienen, die den Codierungen unserer fünf Sinne entsprechen. Es gibt Untersuchungen, die belegen, dass solche Ausdrucksweisen eine besonders starke Überzeugungskraft beinhalten – sowohl auf bewusster, als auch auf unbewusster Ebene. Einfach klasse gemacht…!

  10. Moritz Haberland Januar 24, 2013 um 8:37 pm #

    PS. UNSER ALLER LIED ZUR ERBAUUNG :

    (Das kann mein großer Paul schon auf der Flöte, Es ist
    bereits die 3. Generation, die mit diesem Lied aufwächst.)

  11. Moritz Haberland Januar 24, 2013 um 8:25 pm #

    Auf jeden Fall ist es gut, eine Heimat zu haben, ganz so, wie es auf Deinem obigen Bild beschrieben ist. Die Sozialisation in der DDR hat mir das gegeben, in dem Punkt sind mir die Kommunisten heute noch lieber, weil sie, trotz propagierter „Weltrevolution“ keine heimatlosen Kosmopoliten waren, die sie abscheulich fanden (Walter Ulbricht).

  12. Moritz Haberland Januar 24, 2013 um 6:32 pm #

    Das unterschreibe ich auch, es gibt noch das andere, das wirklich gelungene Beispiel von Einwanderung, daß HEUTE gern immerwieder gern mißbraucht wird.
    Zitat aus Wikipedia:
    „Dieser Selbstdarstellung der Hugenotten entsprach auch das Bild, das sich ihre Umgebung von ihnen machte. Otto von Bismarck soll sie als „die besten Deutschen“ bezeichnet haben. Diese Einschätzung wirkte bis in die Zeit des Nationalsozialismus. „Die Hugenotten, die seinerzeit aus Frankreich ins Reich kamen, [stellen] eine besonders positive Auslese besten germanischen Blutes [dar] …“ hieß es 1941 in einem Schreiben der Parteileitung der NSDAP an das Konsistorium. Umgekehrt hatte etwa Richard Lagrange, Pfarrer der Französischen Kirche zu Berlin, schon 1935 zum 250-jährigen Jubiläum des Edikts von Potsdam erklärt: „Es soll uns keiner übertreffen in der Liebe zu unserem Führer [Adolf Hitler] und zu diesem unserem deutschen Volk und Land.“ Die Hugenotten wurden in jener Zeit nicht anders behandelt und verhielten sich selbst nicht anders als die große Mehrheit des deutschen Volkes auch.“

    PS. Als Potsdamer und Urpreuße frage ich tatsächlich, was wären
    wir ohne Peter Joseph (Bonn) und Heinrich Theodor (N´ruppin) ?

  13. Hallo, Zeitgeist Januar 23, 2013 um 8:10 pm #

    Wenn ich von einer „überzeugende Leitkultur von uns als autochthonen Deutschen“ spreche, so meine ich, dass garantiert zu sein hat, dass wir sichtbar, fühlbar und in jeder Hinsicht erfahrbar die weithin erkennbare Mehrheit im Land bilden. Ein Ausländer- und Migrantenanteil in der Parität wie in den frühen 1970er und 1980er Jahren – so wie damals etwa in „Westzonesien“ gegeben – wäre aus meiner Sicht in Ordnung. Um dahin zu gelangen, ist im ersten Schritt ein Einwanderungsstopp von Nöten, weitere Schritte bestünden in einer Nach- und Nach-Rückführung von Personenkreisen, die beispielsweise in den letzten 25 Jahren zugewandert sind. Dies kann erst einmal durch ordnungspolitische Maßnahmen im Sinne wirtschaftlicher Anreize und Einschränkungen bestehender Alimentierungen von Zuwanderern in die sozialen Sicherungssysteme vollzogen werden. Dies ist auch keine irgendwie als „rechtsextrem“ brandmarkbare Position. Denn selbst Edmund Stoiber hatte 2002 – wenn vielleicht auch anders kontextualisiert – in seinem Wahlkampf gegen Gerhard Schröder noch die Zuwanderung in die sozialen Sicherheitssysteme zum Thema gemacht.

    Umfänglicher werden Tendenzen in der oben skizzierten Richtung erst in einem weltpolitischen Paradigmenwechsel möglich werden, wenn sich Machtzentren, Systemzusammenhänge, wirtschaftliche Basis-Situationen und vieles andere mehr zu verschieben beginnen.

    • niekisch Januar 23, 2013 um 9:03 pm #

      Das unterschreibe ich insgesamt, Hallo Zeitgeist.

  14. Hallo, Zeitgeist Januar 23, 2013 um 7:39 pm #

    Ich bin für die Wiederinrechtsetzung des souveränen deutschen Staates, parallel zur Wiederherstellung der ethnischen Integrität des deutschen Volkes, damit zusammenhängend eine überzeugende Leitkultur von uns als autochthonen Deutschen. Sodann eine wirkliche – also funktiosfähige – parlamentarische Demokratie, wozu auch gehört, dass Abgeordnete tatsächlich nur ihrem Gewissen verantwortlich sein dürfen. Weiterhin: Presse- und authentische (das heißt: faktisch wirksame) Versammlungsfreiheit, umfassende Redefreiheit, freie (will heißen: unabhängige) Medien.

    Als Nahziele: Sicherung der derzeit (noch) bestehenden Freiheit des Internets, Sicherung einer weiterhin staatlich organisierten Wasserversorgung und Erhalt von Staatseigentum auf dem Wirtschaftsgebiet der BRD, außenpolitisch: eine Lösung der BRD aus EU und Nato, Stärkung der deutsch-russischen Beziehungen, vermehrte Tendenzen in Richtung deutscher Neutralität, Rückzug deutscher Soldaten aus Konfliten, in denen sie als Vasallenstreitkräfte involviert sind. Realistischerweise wird sich dies in Etappen-Abschnitten zur Erweiterung von system-immanenten Spielräumen vollziehen.

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