Identitäre Ideen(Pinn)wand…

29 Jan

Unser Leser und Mitstreiter  „Hallo Zeitgeist“ hat vorgeschlagen, für die Identitäre Bewegung (IB)  eine Plattform zu errichten, auf der Ideen und konkrete Vorschläge gesammelt werden, um die Identitären voranzubringen. Gute Ideen dürfen nicht verloren gehen, versanden oder der Verzettelung zum Opfer fallen. Der erste Vorschlag – auch von „Hallo Zeitgeist“ – ist schon an die IB weitergegeben worden und betrifft die jetzige Fastnachtszeit: https://diskuswerfer.wordpress.com/2013/01/28/identitare-tanzt-die-fasenacht-basst-die-bosen-geister/

Eine frühere Idee findet sich hier: https://diskuswerfer.wordpress.com/2012/10/29/die-identitare-zitrone/

J e d e   kreative Idee,  jeder umsetzbare Vorschlag in der Kommentarspalte ist willkommen! Bitte aber immer nur 1 ganz konkreten Vorschlag, damit wir uns nicht verzetteln und ihn intensiv und sachbezogen diskutieren können.

PS:

Hier noch ein Blumenstrauß von kommunikativen Ideen, den unser Leser “Basa Donard” einmal  auf  „Metapolitika“ überreicht hat:

1. Orte (möglichst stark frequentiert):

Kino, Plakatanschlagsstellen, Nahverkehrsmittel, Bandenwerbung , Werbeflugzeuge, Internet ( online – Medien, Web 2.0/ 3.0, sozialeNetzwerke, youtube, Blogs, twitter ), Produkte, Zeitschriften, Handy, öffentliche Telefone, Telefonbücher, Spreisekarte, Briefkasten, Haustür, Gartenzaun, Haltestelle, Werkseingang, Disko, Club, Theater, Oper, Kneipe, Wellnesseinrichtung, Sportstätte, öffentliche Grünfläche mit Lambda-Symbol – Bepflanzung versehen, Wald, Supermarkt, Autobahnbrücken, Möbelhaus, Baumarkt, öffentliche Veranstaltungen, Kaufhäuser, Tankstellen, Kreuzungen, Raststätten, Ausflugsorte, Denkmäler, Badeseen, Strand, Hafen, Bahnhof, öffentliche Toilette, Antifa-Büros, Gehwege, Kreisverkehrsinsel, Bordsteinkante, Gullydeckel, Hotel, Jugendherberge, Treff, Park, Skaterbahn, Tierpark, Zoo, Uni, Kabarett, Ausflugsschiffe.

2. Träger:

Flugzettel, Telefonbücher, Prominenz, Kleidung, Tattoo, Hemden, Schal, Mütze, Buttons, Pflanzen, Auto, Fahrrad, Schrott, Flugzeug, Schiff ( aus Papier ), Buttons, Lichtspielereien, Phosphorfarbe ( http://www.nightec.de ), Plakate, auffällige Drahtgitterfiguren, Drachen steigen lassen, online – Kommentare, Plakate, Gruppe mit uniformem Auftritt, flashmob, Leserbriefe, kurze Filme, spots, Lieder, Gedichte, Zitate, Slogans/ Schlagzeilen, Parolen, Pressemitteilungen, Kerzen, Teelichter, Tassen, Kugelschreiber, Streichholzschachteln, Feuerzeuge, Reverse – graffiti, Süßigkeiten, Blumentöpfe, gefärbte Frisur ( Lambda – Symbol ), Speisekarten, Blue – Tooth via sms, Gratispostkarten, Fahrpläne.

3. Mittel:

Wort, Symbol, Melodie, Bild, Film, Ton, Farben, Signal, aus Menschen gebildetes Symbol, Akrobatik.

4. Stile:

aufklärend, witzig, düster, froh, mahnend, aktivierend, aufrufend, ironisch, übertreibend, modern, abstrakt, futuristisch, um – die Ecke – Denken ausdrückend, spielend, elegant, minimalistisch.

Basa Donards Liste habe ich ein wenig ergänzt und redigiert.

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208 Antworten to “Identitäre Ideen(Pinn)wand…”

  1. Hallo, Zeitgeist Februar 12, 2013 um 9:07 am #

    Im kreativen Austausch der letzten Nacht, der erholsamerweise auch schon mal mit privatem Geplänkel durchsetzt war, bleiben für mich zwei Titelvorschläge für eine „Stammtisch-Rubrik“:

    1) „Identitärer Stammtisch“ (schlicht, einfach, auf den Punkt),

    2) Gedanken-Treff „Unter den Linden“ (steckt ein wenig Anspielung auf die Lindenwirtin
    im Studentenlied mit drin, aber auch die Berliner Straße „Unter den Linden“.

  2. Moritz Haberland Februar 12, 2013 um 2:07 am #

    So spät in der Nacht gehe ich ja nicht mehr rein, da höre ich nur von draußen zu, ob es meinen eigenen Lieben und den teuren Pensionsgästen wohl ergeht.
    Jetzt noch schnell Zähneputzen und dann ca. 8 Stunden altersgerechtes Schlafen.

    Gute Nacht, wen immer mein Gruß noch erfreut.

  3. Moritz Haberland Februar 12, 2013 um 12:34 am #

    Zitat : „… jetzt bist du aber mal der “Oberlehrer” …“
    Ich mache aus meinem Herzen keine Mördergrube,
    noch aus meinen Überzeugungen ein Geheimnis.

    Ich bin ein armes Lehrer- / Pädagogenkind 😦 .

    Ob blond(!) ob braun(!), ich liebe alle Frau´n.
    (keine grünen, violetten und schwule Suffragetten)

    • Moritz Haberland Februar 12, 2013 um 12:37 am #

      Der Zeitgeist schläft bereits, Gute Nacht 🙂 .

      • Hallo, Zeitgeist Februar 12, 2013 um 12:44 am #

        Herr Landrat, ebenso gute Nacht, und (ich kann das Norrdeutsche, obwohl selbst von hier bin, um diese Stunde immer noch nicht so gut) schlafen‘ s Eana guat. Habe ‚d Ehre…!

    • Hallo, Zeitgeist Februar 12, 2013 um 12:40 am #

      „Oh, Typ, Mann“, jetzt komme ich allmählich mal wieder in meine 68er Sprache hinein: Was hat das – „euer Ehren“ (nicht mehr 68er-risch) – mit dem mir deinerseits zugedachten Namen zu tun? Können wir uns denn mal ein wenig noch am selbigen reißen?

      Wenn schon, bitte – korporationsmäßig – einen „Biernamen“. Aber, hier und auf der Stelle dieses Portals bleibe ich bei „Hallo, Zeitgeist“.

      Herzliche Grüße ins Ländliche – Jetzt sage ich aber nicht „Muh…“.

      • Moritz Haberland Februar 12, 2013 um 12:43 am #

        Deine Gereiztheit verstehe ich überhaupt nicht …?

        • Hallo, Zeitgeist Februar 12, 2013 um 12:47 am #

          Hallo, sei doch mal entspannt, wo bin ich denn gereizt. Nur, weil ich mal „muh“ gesagt habe. Sei mal etwas bierkollegial – habe mir schon was „Blondes“ gegönnt. Moin und du weißt…

          • Moritz Haberland Februar 12, 2013 um 12:56 am #

            Das ist das Problem des Schriftverkehrs, davon rede ich seit meinem ersten Netzzugang.

            Man sieht sich nicht, man hört sich nicht, man kennt sich nur in der einheitlichen Schriftgröße.

            Du wirst möglicherweise keinen entspannteren, älteren Herrn treffen als mich alten Opa.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 12, 2013 um 1:01 am #

            Sollte es dir bislang entgangen sein, ich mag dich in deiner eigenen Weise enspannten Typen…! Sei mal herzlich gegrüßt, alter (nicht wörtlich gemeint) guter Streitgefährte!

          • Moritz Haberland Februar 12, 2013 um 1:09 am #

            Ich kann es nicht zitieren, weil ich leider keine Quelle mehr weiß, sicher jedoch ist, daß ich (in meiner grauen Vorzeit, meinen jugendlichen Tagen) mal gelesen habe:

            „Es verbindet nichts, wie ein guter, energischer Streit.“

            Klingt nach allen deutschen Philosophen,
            die ich besonders gut leiden mag.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 12, 2013 um 1:18 am #

            In diesem Sinne, mein Lieber…! Ich tauche jetzt ab – gute Nacht!

          • Moritz Haberland Februar 12, 2013 um 1:31 am #

            Und ich muß jetzt noch mit meinem Odin bis runter zur Havel und auf dem Rückweg meine Ställe kontrolieren.
            Ja, der Landmann hat es schwer, auch in der tiefen Nacht.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 12, 2013 um 1:36 am #

            „Der Landmann hat* s schwer…“, verstehe ich. Oh, ja, wenn ich jetzt noch vor die Tür müsste….

            Aber, ich muss morgen um 8 Uhr aus den Federn – bleiben noch 6 Std. Schlaf (maximal) – geteiltes… ist halbes…! Nochmals eine recht gute Nacht – im Anschluss an deinen Rundgang mit Odin! Bis denne…!

          • niekisch Februar 12, 2013 um 12:28 pm #

            Wir bedauern Dich und beneiden Dich zugleich, Moritz:-)

  4. Moritz Haberland Februar 11, 2013 um 3:45 pm #

    @ Zeitgeist: Da hast Du doch für jeden norddeutschen Wien-Freund recht gute Arbeit geleistet, mir hat´s g´fallen, Herr Geheimrat 🙂 .

    Die Sache mit Wikipedia sehe ich ganz genauso, ansonsten hab ich mit der politischen „Farbenlehre“ die exakt gleichen Probleme wie mit der „Richtungslehre“ (links / rechts).

    Ich bin so „grün“ (ökologisch) wie ich „braun“ (national) bin mit „roten“ (sozialistischen), „schwarzen“ (konservativen) und „blauen“ (liberalen) Tupfern. Ich bin eben für den ganzheitlichen(!) Menschen, ich kann nur zwischen doof und nichtdoof unterscheiden.

    @ Niekisch: Du solltest hin und wieder immer mal so eine „Pinnwand“ ohne eigentlichen Themenbezug aufmachen, zum besseren Kennenlernen gewissermaßen, der Erfolg gibt Dir – wie hier – durchaus recht 🙂 .

    • niekisch Februar 11, 2013 um 5:37 pm #

      „hin und wieder immer mal so eine “Pinnwand” ohne eigentlichen Themenbezug aufmachen, zum besseren Kennenlernen gewissermaßen“

      Das machen wir, ich muß mir nur noch einen zündenden Namen einfallen lassen:-) Stammtisch „Zur deutschen Eiche“?

      • Hallo, Zeitgeist Februar 11, 2013 um 6:16 pm #

        Oder einfach: „Identitärer Stammtisch“

        • niekisch Februar 11, 2013 um 6:20 pm #

          “Identitärer Stammtisch”

          Wenn diese Flut des Wortes „identitär“ in Metapolitika nicht auf Widerwillen stößt, dann gerne, Hallo Zeitgeist. Es ist halt auch so, daß die Führungskräfte der IB sehr eingespannt sind, warum denen nicht ein wenig Arbeit abnehmen und hier auf Metapolitika sozusagen einen Unterstützertreff schaffen, was zugleich den Vorteil besitzt, daß die IB ihr „Neuschwabenland“ hat:-)

        • Moritz Haberland Februar 11, 2013 um 6:28 pm #

          Nöh…das hat kein eigenes Gefühl, das klingt
          mechanisch, da schwingt gar nichts mit 😦 .

      • Moritz Haberland Februar 11, 2013 um 6:23 pm #

        Das ist i.O. so …

        Mein (was die Umständlichkeit betrifft, nicht
        ganz so ernst gemeinter) Vorschlag wäre:

        „Gast- und Stammtisch zum identitätsstiftenden,
        einzigen, starken Baum des Deutschen Volkes“

        (Wobei mir dann aber eigentlich noch sehr
        die Linde fehlen würde, die ich auch einen
        identitätsstiftenden Deutschen Baum nennen
        würde, ich bin eben so.)

        • Moritz Haberland Februar 11, 2013 um 6:32 pm #

          Jetzt kommen wir doch schon wieder etwas durcheinander, meine o.g. Zustimmung bezog sich auf :
          @ Niekisch von; Februar 11, 2013 um 5:37 nachmittag

          • niekisch Februar 11, 2013 um 6:42 pm #

            D u stimmst mir wenigstens zu, Moritz. Sieh mal dieses hier:

            Identitäre Bewegung Trier auf deren fb – Seite http://www.facebook.com/pages/Identit%C3%A4re-Bewegung-Trier/170993553024245 heute:

            „Man sollte mal darüber aufklären, dass der Autor von „Diskuswerfer“ an einer Revisionierung des historischen Nationalsozialismus arbeitet! Wir stehen für eine klare Trennung von jeglichen revisionistischen Bestrebungen der NS Zeit und weisen ausdrücklich darauf hin, dass das posten von Artikel dieses blogs, leider auch immer wieder von Administratoren identitärer Facebook Seiten, unerwünscht ist!“

            Antwort:

            „Revisionierung des historischen Nationalsozialismus “ ..Bedeutet? Konnte ich mich vom historischen NS deutlicher distanzieren als in dem durch mich erstellten „Negativkatalog des historischen Nationalsozialismus“? Will jetzt die Revolution ihre Kinder/Väter fressen?“

          • Moritz Haberland Februar 11, 2013 um 7:10 pm #

            Meine empörte Antwort :Moritz Haberland

            „UNERWÜNSCHT, so so … aber durch wen ??? Eine technische Schädelrevision durch den TüV wäre mal bei Dir angebracht“

          • Moritz Haberland Februar 11, 2013 um 7:41 pm #

            PS. Auf Fäßbuck läuft das alles ganz schön „unrund“ 😦 .

          • niekisch Februar 11, 2013 um 7:44 pm #

            Danke für den Beistand, Moritz.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 11, 2013 um 8:14 pm #

            Lieber Moritz,

            weil du mir inzwischen ein wenig ans Herz gewachsen bist, wollte ich nicht schon wieder „meckern“, als mir die Gleichsetzung von „braun“ und „national“ aufgefallen war. Aber, Niekisch hat schon recht, dass diese Kombi – auch wenn du es wahrscheinlich anders meinst – kontraproduktiv klingt. Im politischen Zusammenhang ist die Begrifflichkeit „braun“ nun einmal mit einem Rattenschwanz ungünstiger Assoziationen behaftet. Dafür sollten wir Sensibilität entwickeln – gerade in einer wenig liberalen und politisch alles andere als einfachen Zeit. Ich bin zwar hier und heute geneigt, sozusagen „mit am Schmäh“ drüber hinweg zu gehen und die berühmten Fünf gerade sein zu lassen. Aber, andere tun‘ s nicht, könnten es geradezu darauf anlegen, es falsch zu verstehen. Ich glaube, darauf will Niekisch dich aufmerksam machen. Und auch wenn dir Face-Book nicht wichtig erscheint (ich ziere mich übrigens bis heute, da ein Konto zu eröffnen), ist allgemein doch bekannt, was für eine Multiplikator-Funktion in dem „sozialen Netzwerk“ liegt. Die sollten wir für identitäre Anliegen auf keinen Fall ungenutzt lassen.

            Schließlich sei meinerseits beont: Für mich steht „braun“ nicht für „national“. Vielmehr sind es in meiner Wahrnehmung die Farben „Schwarz-Weiß-Rot“ (Kaiserreich) und „Schwarz-Rot-Gold“ (Freiheitskriege gegen Napoleon, Paulskirche und Hambacher Fest), die das Nationale, das Deutsche versinnbildlichen.

            Ich bemühe mich immer und rede mir dabei den Mund fusselig, dass ein großes Missverständnis darin liegt, „national“ und „braun“ gleich zu setzen. Gerade gegenüber Leuten, die dem Patriotismus eher differenziert oder indifferent gegenüber stehen, ist das nicht immer leicht.

            In diesem Sinne…!

          • niekisch Februar 11, 2013 um 9:52 pm #

            „ein großes Missverständnis darin liegt, “national” und “braun” gleich zu setzen.“

            Auf dieses immergleiche Thema, Hallo Zeitgeist, habe ich allmählich keinen Bock mehr, wobei ich Dir nicht vorwerfe, noch einmal darauf zurückgekommen zu sein. Ist hier nicht lange und oft genug klargelegt worden, daß der Historische Nationalsozialismus das nationale Denken in vielfacher Hinsicht pervertiert hat? Es genügt das Beispiel Südtirol: Braun war so „national“, die Südtiroler, die nicht für das Reich optierten, an den italienischen Faschismus auszuliefern. Imperialismus und Verrat an der nationalen Idee in Höchstform!! Wir dürfen dem Nationalsozialismus keine Macht über uns oder sonst jemanden mehr geben. Wir nehmen uns und unserem Volk a l l e Zukunftschancen, wenn es nicht endgültig aufhört, daß mit dem NS „gespielt“ wird. Wir müssen uns endlich alle innerlich endgültig von diesem auch von seinem Führer für tot erklärten Gedankengut verabschieden, es reicht ein für alle mal. Wozu habe ich eigentlich den „Negativkatalog des historischen NS“ erstellt? Die Lage für unser Volk ist so ernst, daß wir uns solche „Späßchen“ schon aus innerer Einstellung nicht erlauben dürfen.

            Souveränität, Identität, Schutz der Abstammungsgemeinschaft in Gerechtigkeit, Liebe zum Eigenen, Achten des Fremden steht auf unserem Schild

            Der historische Nationalsozialismus gehört auf die Ideensondermülldeponie.

            Keineswegs drücke ich mich so klar und deutlich aus, weil die die IB Trier mir ans Bein pissen will. Deren Pisse kommt nicht durch die Rinde unsererer Eiche Metapolitika.

          • Moritz Haberland Februar 11, 2013 um 10:25 pm #

            Das ist so, darum halte ich es für zumindest fragwürdig, eigentlich aber für kindisch mit Farben herumzuspielen, ich kann nichts für die Begriffe „braun“, ich kann nichts für „links“ ich kann nichts für „Nazi“ usw.

            Jeder, der bei diesen Worten ein Glöckchen hört, sollte sich nach den Namen der Versuchshunde des Professors Iwan Petrowitsch Pawlow erkundigen 😦 .

          • niekisch Februar 11, 2013 um 10:32 pm #

            „ich kann nichts für die Begriffe “braun”, ich kann nichts für “links” ich kann nichts für “Nazi” usw.“

            Das wirft Dir auch niemand vor, Moritz. Wir alle hier tragen aber eine erhebliche Verantwortung hinsichtlich des Verwendens solcher Begriffe.

          • Moritz Haberland Februar 11, 2013 um 11:31 pm #

            Das ist bei UNS, in unserem Teil Deutschlands ganz anders, wie ich schon öfter sagte, wir haben wohl nicht soviele krankhafte (pathologische) Assoziationen. Wohl auch deshalb leben wir viel freier und gesünder, zumindest auf dem Lande,
            Obwohl – ich weiß, in Dittmarschen, Nordfriesland, Ostholstein und einigen anderen westdeutschen Landkreisen (z.B. Bayern und Hessen) ist das auch N O C H so 🙂 .

          • niekisch Februar 11, 2013 um 11:37 pm #

            „wir haben wohl nicht soviele krankhafte (pathologische) Assoziationen.“

            Wen verwundert das, Moritz? Im Gegensatz zur DDR liegt der Westen seit 1945 sozusagen kollektiv auf der Couch von Psychokriegern und das hat zweifellos seine Spuren hinterlassen.

          • Moritz Haberland Februar 11, 2013 um 11:37 pm #

            PS: Wenn der bereits öfter erwähnte junge Mann aus NRW mir nicht ab und an Eure Welt erklären würde, verstünde ich Euch allesamt nicht, weil Ihr auch mit den Menschen in Schleswig-Holstein keine Ähnlichkeit habt.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 11, 2013 um 10:26 pm #

            Deine kritische Haltung gegenüber dem historischen NS teile ich, wie du weißt. Hinzu kommen bei mir noch unschöne Erfahrungen mit strammen heutigen NS-Apologeten im Internet (von uns hier gehörte und gehört niemand dazu). Ich bin gleichzeitig bestrebt, den einen oder anderen, der gelegentlich mal gerne „abschweift“, um es so auszudrücken, sanft ins gemeinsame Boot zu holen. Dabei trage ich nicht Verantwortung für die Seite, und ich weiß, dass du da noch viel mehr Wert auf begriffliche Trennschärfe zu legen hast. Eben damit nach draußen keine Missverständnisse aufkommen. Ich denke halt noch einmal, dass unser Moritz das eine oder andere nicht so meint, wie es sich anhört.

          • niekisch Februar 11, 2013 um 10:38 pm #

            „Ich denke halt noch einmal, dass unser Moritz das eine oder andere nicht so meint, wie es sich anhört.“

            Das denke ich auch, Hallo Zeitgeist, aber in der jetzigen Lage, wo aus der IB eine Volksbewegung werden kann und Metapolitika mitmischt, kommt es auf jedes Wort an. Und das Verwenden der Worte beherrscht die Identitäre Bewegung Österreich m.E. schon sehr gut. Sie braucht solche Wortverbindungen wie national=braun nicht, ist darüber längst hinaus, aber nicht aus taktischen Gründen, sondern ganz sicher aus Überzeugung:

            „IBÖ: Wir haben tausende Ideen. Die Multikultis fühlen sich ja unglaublich sicher und souverän auf ihren Veranstaltungen, auf denen sie sich und ihre Ideologie abfeiern. Sie sind es nicht gewohnt, daß man ihnen Paroli bietet und ungebeten hereinplatzt. Es reichen hier schon wenige Leute und kleine gezielte Aktionen um das ganze Getriebe zum Stocken zu bringen. Vor uns öffnen sich zahlreiche, ungeschützte Einfallstore in den herrschenden, politisch korrekten Zeigeist. Wir wollen und werden seine Heuchelei und sein Scheitern bloßstellen wo wir können. Die Planung von neuen Aktionen läuft im ganzen Land. Und wir legen uns die Latte selbstbewußt immer höher. Daß wir dabei immer gewaltfrei und oft mit einem selbstironischem Effet auftreten, macht es unseren Gegner teuflisch schwer, uns mit den üblichen Verdikten zu belegen.
            Gerade weil wir es immer wieder schaffen, die Ansichten der schweigenden Mehrheit auszudrücken und uns eine überwälttigende Sympathie aus weiten Bevölkerungsteilen entgegenkommt, sind unsere Provokationen, so glauben wir, mehr als bloße Gesten. Sie haben eine befreiende, aufrüttelnde und einigende Wirkung, für die ewigen Raunzer und Nörgler, die sich ein besseres Österreich wünschen. Wir zeigen, daß es auch anders geht, daß man etwas tun kann, daß wir eigentlich in der Mehrheit sind. Gerade weil sich so viele Tatbereite bei uns melden, wollen wir längerfristig diesem Bewußtsein über echte Flashmobs und echte Mitmach-Massenaktionen zum Durchburch verhelfen. Die Patrioten müssen weg vom Stammtisch und raus auf die Straße!

            SEZESSION: Haltet Ihr solche Aktionen und derartigen Zuspruch auch in Deutschland für möglich? Immerhin wird hierzulande alles etwas heißer gekocht …

            IBÖ: Auf jeden Fall! Die Situation in Deutschland ist natürlich sehr verschieden von der in Österreich. Bei Euch sind die Fronten sind klarer und die rechten Zusammenhänge kleiner und radikaler – in jeder Hinsicht. Auch der mediale Druck gegen alles was nicht links ist, sowie die Agression der Linksextremisten, ist in Deutschland noch einen Tick höher.
            Doch gerade weil in Deutschland eine große, rechte Sammelpartei wie die FPÖ fehlt, liegt ein gewaltiges Unmutspotential brach. Hier könnte man mit den richtigen Führungspersönlichkeiten und guten Ideen, großartige Aktionen setzten, die richtig Furore machen würden. Das Potential ist da, und wir setzen große Hoffnungen in die identitäre Bewegung in Deutschland. Wichtig ist, die Aktionen so zu gestalten, daß sie die Leute in ihrem patriotischn Grundgefühl packen, mitreißen und auf ein identitäres Bewußtsein heben. Sie brauchen starke Bilder, offenes Auftreten und immer eine Prise Humor, oder eine künstlerische Inszenierung. Sie müssen so gut und so verblüffend sein, daß sich keiner leisten kann, nicht über sie zu berichten. Die Leute sind schon da, die Ideen auch und die Macher werden sich sicher bald finden. Wenn auch vielleicht – typisch deutsch- etwas später als anderswo.“ http://www.sezession.de/36502/votivkirche-wien-besetzt-ein-gesprach-mit-der-identitaren-bewegung-osterreich.html

          • Hallo, Zeitgeist Februar 11, 2013 um 10:43 pm #

            @ Niekisch

            „Das denke ich auch, Hallo Zeitgeist, aber in der jetzigen Lage, wo aus der IB eine Volksbewegung werden kann und Metapolitika mitmischt, kommt es auf jedes Wort an.“

            Stimmt, das mit der Volksbewegung sollte man sich auch mal richtig auf der Zunge zergehen lassen. Denn das Wort bewegt mich. Und das Gute daran, diese sich abzeichnende Bewegung ist eine im besten Sinne europäische.

          • niekisch Februar 11, 2013 um 11:03 pm #

            „das mit der Volksbewegung sollte man sich auch mal richtig auf der Zunge zergehen lassen. Denn das Wort bewegt mich.“

            Das ist es ja, Hallo Zeitgeist, Moritz und alle: das Schicksal unseres Volkes und der europäischen Schwestervölker berührt uns innerlich, bewegt uns, bewegt etwas in uns, das nach draußen will zur Tat und so geht es vielen Menschen, die es jetzt noch unbewußt zur Volksbewegung drängt. Da müssen wir begreifen und Begriffe finden, reden und Worte finden, uns verhalten und agieren, wie es sich für die kommende Volksbewegung gehört. Diese Volksbewegung wird wie eine Knospe eines nicht allzu fernen Tages aufspringen, weil die wärmenden Strahlen unserer Ideen und unseres Verhaltens sie endlich erreichen, ihren Lebenswillen in Gang setzen, das uralte Prinzip des Werdens aus dem Vorhandenen bestätigen.

          • Moritz Haberland Februar 11, 2013 um 11:47 pm #

            Also wirklich, Männer… Volksbewegung wird das aus verschiedenen Gründen sicher keine, so sehr das auch zu wünschen wäre.

            So wenig das Zebra weiß, daß es ein Zebra ist, so wenig weiß der Bundesbürger, daß er ein Deutscher ist.

            Wenn die ganze Sache eine Zukunft haben soll, müssen es andere „vorturnen“, darum setze ich Hoffnungen auf die Franzosen … und noch mehr auf die Burschen aus Östereich.

          • niekisch Februar 12, 2013 um 12:18 pm #

            Franzosen und Österreicher leben aber nun einmal nicht hier, Moritz. Also müssen wirs machen und wir sind ja auch schon dabei. In meiner Stadt wird schon fleißig geklebt, die ersten realen Treffen haben stattgefunden, demnächst das erste sportliche Training zur Ertüchtigung für das Kommende.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 11, 2013 um 10:16 pm #

            „eher differenziert oder indifferent gegenüber stehen, ist das nicht immer leicht.“

            „… die dem Patriotismus eher ablehnend oder indifferent gegenüber stehen…“, sollte es heißen.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 12, 2013 um 7:46 am #

            Diese Personengruppen (Zeitgenossen) gilt es im Sinne der europa-weiten „Volksbewegung im Werden“ mit guten (den richtigen) Worten zu erreichen, passende Tonlagen durch entsprechende Assoziaitonswerte in Gedankengängen und Argumenten zu finden.

        • Hallo, Zeitgeist Februar 11, 2013 um 6:54 pm #

          Mit einem alten deutschen Kommerslied:

          „Lindenwirtin, du junge – der identitäre Stammtisch“ Das ist etwas leichter und einladender, obwohl ich sonst die „deutsche Eiche“ sehr schätze

          • Hallo, Zeitgeist Februar 11, 2013 um 7:07 pm #

            Weil der Zufall, in Gestalt der Technik mir gerade 2 x ein Schnippchen gespielt hat, meine ich, das kommt wohl nicht in Frage – wahrscheinlich etwas zu „militärisch“ von der Tonlage her. Ich glaube halt an die Botschaft kleiner Zufälle im Leben. Gleichzeitig finde ich den Filmausschnitt aber trotdem so interessant, dass ich ihn halt partout hier mal vorstellen möchte.

            Mal sehen, ob‘ s jetzt klappt…

            PS: Für unseren Stammtisch „Krambambuli“

          • Moritz Haberland Februar 11, 2013 um 7:16 pm #

            Also bei mir hat es geklappt, eben mit dem Filmausschnitt und früher auch mit dem Trinkspruch.

          • niekisch Februar 11, 2013 um 9:33 pm #

            Mich, Hallo Zeitgeist, hat dieses Formalingehabe schon während meiner Studentenzeit angewidert und davon abgehalten, da mitzumachen, obwohl ich immer wieder eingeladen wurde. Was ist vom ursprünglichen burschenschaftlichen Gedankengut und Verhalten geblieben?

          • Hallo, Zeitgeist Februar 11, 2013 um 10:09 pm #

            Lieber Niekisch,

            ich hab‘ s so ein bisschen mit Ritualen. Mein Vater war zudem in einer turnenden Studentenschaft, und es gibt mit ihm noch ein Bild „in vollem Wichs“, wie es so schön heißt (die Korporationsuniform). Mein Bruder war in einer singenden Burschenschaft, und wir haben oft in großer Runde zusammen Studentenlieder gesungen.

            Mich selber hatte zur Studienzeit dann leider die linke Welle voll erwischt. Zwar hatte ich immer noch damit geliebäugelt, in eine Verbindung einzutreten. Aber, die Zeitdrifte führten mich dann davon weg. Heute könnte ich allenfalls noch als fördernder – scheußliches Wort – „alter Herr“ beitreten, oder wie es in Verbindungskreisen heißt, als „Philister“.

            Na, ja, kommt Zeit, kommt Rat. Immerhin haben die Burschenschaften eine große Rolle auf dem Hambacher Fest gespielt. Und ich denke mal, dass ein Gutteil des Einflusses von FPÖ und BZÖ in dem noch intakten Leben der österreichischen Burschenschaften liegt.

            Das Zackige in dem Video-Ausschnitt auf You tube mag daran liegen, dass das Video dem Film „Der Untertan“ nach einer Thomas-Mann-Vorlage entstammt. Daher versuchte man aus einer eher anti-nationalen Regie-Einstellung heraus wohl ein wenig zu überzeichnen. Da es aber offenbar von Verbindungskreisen ins Netz gestellt wurde, habe ich mir wiederum nichts dabei gedacht, es (das Video) sozusagen als Illustration von „Ad execitium salamandri“ bildlich-ton-haft zu zitieren.

            Vor hundert Jahren, so denke ich mal, dachte man sowieso international „zackiger“, ohne dass dies – zumindest was das Kaiserreich betrifft – mit aggressivem Nationalismus zu tun gehabt hätte.

          • Moritz Haberland Februar 11, 2013 um 11:53 pm #

            Zitat : „…dem Film “Der Untertan” nach einer Thomas-Mann-Vorlage entstammt.“

            Bester Zeitgeist, der Thomas hieß Heinrich,
            sie waren Brüder seinerzeit zu Lebzeiten 😦 .

          • Moritz Haberland Februar 12, 2013 um 12:07 am #

            PS. Das ist ein DEFA-Film, in den hat man mich reingezwungen, also glaube es oder ließ es nach.
            Daß Du noch nichts von Heinrich Mann gehört hast, verwundert mich schon etwas.

          • Anonymous Februar 12, 2013 um 12:11 am #

            Ich lerne immer gerne dazu, danke…!

          • Hallo, Zeitgeist Februar 12, 2013 um 12:16 am #

            Der Anonymus bin ich. Also noch einmal als „Hallo, Zeitgeist“: Ich lerne immer gerne dazu – hundertpro!

            Ps.: Du merktest an: „verwundert mich schon etwas“ – jetzt bist du aber mal der „Oberlehrer“ – das gefällt mir… (geil).

          • Moritz Haberland Februar 12, 2013 um 12:18 am #

            Gern geschehen … auch im Namen des Hausherren Niekisch und unserer Gesprächsgemeinde würden wir uns über einen (auch ausgedachten) Namen freuen, Danke.

            Grüße in die Nacht .

          • Moritz Haberland Februar 12, 2013 um 12:20 am #

            …und um so mehr, seit ich Dir einen Phantasienamen nahelegte, ha ha.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 12, 2013 um 12:30 am #

            „…und um so mehr, seit ich Dir einen Phantasienamen nahelegte, ha ha.“

            Ey, hallo, bevor du langsam den Schlafemann machst, möchte ich doch mal wissen, welchen Phantasienamen…

            Und lieber Niekisch, verzeih, das wir um diese Zeit nicht mehr ganz so hart am kreativen Thema arbeiten – verzeiht ebenso alle Freund in Nah und Fern, die noch nicht in die Spätphase umgeschaltet haben – liebe Grüße…!

          • niekisch Februar 12, 2013 um 12:23 pm #

            „lieber Niekisch, verzeih, das wir um diese Zeit nicht mehr ganz so hart am kreativen Thema arbeiten“

            Noch nachträglich bei Helligkeit verziehen, lieber Hallo Zeitgeist. Meine Frau hat derzeit im Krankenhaus mal wieder Nachtdienst, da kann ich noch bis spät nachts kreieren:-)

          • niekisch Februar 12, 2013 um 12:20 pm #

            “Der Untertan” …Pflichtlektüre auf dem Gymnasium, Moritz.

  5. Moritz Haberland Februar 8, 2013 um 12:00 am #

    Ich will mich gar nicht drücken, zumal ich die Idee besonders gut finde, jedwede Idee, von der man überzeugt ist, eher mit Humor als mit Inbrunst und Gram unter das Volk zu bringen.

    Doch: “ …aus der defensiven Ecke heraus.“

    Auch Du Bruder Zeitgeist wirst mir wohl nicht erklären können, was sie Euch in die Muttermilch geschmuggelt haben, ich bin seit 1983 redlich auf der Suche nach Eurer Verzagtheit, es hat mir niemand erklärt und darum habe ich nicht verstanden, was „Euch“ so verängstigt hat, und warum wir davon gänzlich unbeeindruckt blieben.

    Meine Nichte (Jg.1977) sagt zur Holophobie
    immer nur: „Wessi-Macke“, geht das i.O. ?

    • Hallo, Zeitgeist Februar 8, 2013 um 12:25 am #

      „Mein Junge“, jetzt werde ich mal väterlich, obwohl wir wohl gleichaltig sind. Dass ich im Zweifelsfall ein streitbarer Geist sein kann, dürftest du schon erlebt haben. Ich habe bloß keinen Nerv drauf, meine Energie an Themen zu verschwenden, die nicht weiter bringen. Solange die Diskussion – und zwar auch die ansatzweise Diskussion, und sei auch nur es in Fragestellungen zu bestimmten Themen – rechtlich sanktioniert ist, halte ich mein Maul. Punkt. Ich denke nach, und das ist nicht verboten! Man erörtert privat auch mal, ob dieses oder jenes genaus so (und vielleicht doch nicht etwas anders) stattgefunden haben könnte.

      Ich habe auch nicht die geringste Lust, die gemeinsame Arbeit durch müßige Überlegungen, öffentlich gemacht, in Frage zu stellen. Wie in einem anderen Strang schon einmal erwähnt: Es mögen durchaus Zeiten kommen, in denen Historiker weltweit unsere heutige Political Correctness in vielerlei Punkten hinterfragen. Dann macht es immer noch Sinn, sich öffentlich zu diesem oder jenem Thema Gedanken zu machen. Um auch nur mal das Gegenbeispiel von dem zu nehmen, was du beklagst: Eine Zeit lang habe ich mal aus Neugier an einem Themenbereich, der unter anderem mit der Antarktis zu tun hat, auf einem Blog geschrieben, in dem fast jeder zweite Kommentar – ob zu einem Diskussionsstrang passend oder nicht – so eine bestimmte Zeit aus „holo“grafischer Perspektive zum Thema hat. Und nicht nur das: Eine ganz bestimmte Ethnie, die eine lustige Haartracht trägt, ist da so nervtödend der thematische Dauerbrenner, dass ich mich einfach abgestoßen fühle. Es bringt auch nichts – im Gegenteil. Es ist einfach nur ein leidiges Abarbeiten an alten Wunden. Und wenn du dann noch gegenteilige Meinungen bringst, werden durch einige Kommentatoren auf einmal alle Klischees von Leuten einer Erdfarbe bestätigt, geradezu wie im Bilderbuch. Den Blog-Betreiber möchte ich da ausnehmen, der bringt eine so interessante und vielfältige Nachrichtenzusammenstellung, dass ich da heute noch fast täglich drauf schaue. Natürlich, wenn man bedenkt, wie sehr die NPD von V-Leuten unterwandert ist, kann man sich leicht denken, dass auch auf einer moccafarbenen Internetseite, die sich über Jahre hält, es nur so von bezahlten Aufwieglern wimmelt. Aber, es soll nicht mein Problem sein, wenn allzu viele da brav hinterher trotten.

      • Hallo, Zeitgeist Februar 8, 2013 um 12:44 am #

        Und um wiederum den Fokus auf unsere Aufgabenstellung zu lenken, die sich aus dem Diskussionsstrang ergibt: Es ist auch enorm kreativitätstötend nahezu wie das „Kaninchen vor der Schlange“ zu sitzen (und zwar meine ich mit „Schlange ein Thema, nicht eine Ethnie). Diese Fixierung ist so ätzend und raubt bis heute patriotischen Kreisen enorm viel Energie. Wenn du dich mal auf bestimmten Blogs kritisch umsiehst: Es geht immer nur um das eine Thema oder um einen Themenkreis. Wie will man da konzeptionell auch nur ansatzweise weiter kommen? Stochern in alten Wunden – aus meiner Sicht nicht mehr!

        • niekisch Februar 8, 2013 um 12:37 pm #

          Ein aktuelles Thema ist die gerade eben aufgebrochene „Vietnamesen“ – Rösler – Debatte in der F.D.P. Hessen, die der dortige Integrationsminister Jörg – Uwe Hahn ausgelöst hat. Eine herrliche Grundlage für politisches Kabarett.

          • Moritz Haberland Februar 10, 2013 um 11:22 pm #

            Ist es nicht alles nur noch Realsatire(?), der 70-jährige, dem man das Dirndel um die Ohren haut, die inzwischen fünf(!) Plagiatsdoktoren der 2-Parteien-Koalition, der kriechende „Rasseminister“, der Atomausstieg mit eingebautem Preisanstieg, der „deutsche“ Waffenexport, wobei die Exportfirmen längst keinem Deutschen mehr gehören…

            Wenn ich noch könnte, würde ich lachen 😦 .

          • niekisch Februar 11, 2013 um 10:41 am #

            Lachen sollten wir weiterhin, Moritz. Auch wenn wir bloße Freigänger der großen Klinik BRD sind:-)

    • Hallo, Zeitgeist Februar 8, 2013 um 9:16 am #

      @ Moritz

      „Meine Nichte (Jg.1977) sagt zur Holophobie
      immer nur: ‚Wessi-Macke‘, geht das i.O. ?“

      Also wäre doch noch etwas – sagen wir eher Unterschwelliges – zwischen „Ost“ und „West“ zu klären, ein Stück aufzuarbeiten, auch und gerade im identitären Prozess. Allerdings würde ich dafür andere Themen wählen, die unverfänglich sind. Aber humorvoll „Wessi“- und „Ossi“-Macken zu benennen, könnte doch einer heiteren identitären Berichterstattung gut zu Gesicht stehen.

      • Moritz Haberland Februar 10, 2013 um 11:07 pm #

        Das will ich meinen, bester Zeitgeist…und Dein Beitrag zur „moccafarbenen Internetseite“ hat mir ein verständnisvolles Schmunzeln über das Gesicht huschen lassen.

        Ich ahne schon seit langer Zeit, daß schriftlich vieles nicht geht.

        Wir, weder Du noch ich, arbeiten uns am „Holo“ ab, Du (Ihr) nicht, weil es Dir (Euch) untersagt ist, wir nicht, weil es für uns gar kein Thema ist,

        Auch wenn Dich das wieder zum unwilligen Widerspruch reitzt, glaub mir das mal einfach oder komm rüber und prüfe das.

        • Hallo, Zeitgeist Februar 11, 2013 um 2:28 pm #

          „Auch wenn Dich das wieder zum unwilligen Widerspruch reitzt“.

          Weil wir hier miteinander auch schmunzeln können, nehme ich‘ s
          mal eher weanarisch: „San ma fesch und loss ma des hoalt a‘ mol so stehn‘.“

          Apropos, da bin ich mir selbst gegenüber doch mal wieder der „Piefke“ und „Oberlehrer“: Als ich „moccafarben“ schrieb, passte das natürlich nicht so ganz . Auf Wikipedia – heute übrigens nicht mehr der Inbegriff lexikalischer Zuverlässigkeit für mich, aber immer noch für vieles zu gebrauchen – heißt es bezüglich Wiener Kaffehaustradition: „Ein Mokka (häufig auch Mocca) ist immer schwarz.“ Und ich erinnere mich an etliche Wien-Urlaube: Man bestellt „a Schwoarz‘ n“ oder halt „aan Braunen, bittschön.“

          Ja, an was für „a Kaffee-Tassn“ hatte ich hinsichtlich bestimmter Kommentare und Kommentatoren auf gewissen Internet-Seiten denn bloß gleich gedacht…? Na, sagen wir mal so: Du stößt manchmal auf ein so tiefes Braun, dass einem schon schwarz vor Augen wird.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 11, 2013 um 2:40 pm #

            Alle Wiener mögen mir mein Dilettieren im Versuch Ihre Mundart hinzubekommen, bitte verzeihn. Die Norddeutschen nehmen mir‘ s Wienerische halt irgendwie ab, und drunt‘ n beu euch, trau ich‘ s mir dann doch meist nicht – Grüße an alle Identitäre, in deren wunderschönen Land es immerhin eine FPÖ und ein BZÖ gibt…!

          • Hallo, Zeitgeist Februar 11, 2013 um 2:44 pm #

            In mancher Hinsicht eben bis heute „felix austria“!

  6. Hallo, Zeitgeist Februar 7, 2013 um 10:59 pm #

    @Niekisch

    „…dann spätestens wird auch die verkettete Tür zu Euren Herzen “dort drüben” eingetreten sein..“

    Also, ich habe – wenn man sich auch nicht sehr oft sieht – Freunde im Mecklenburgischen gefunden, und die Frau (kommt aus Thüringen), von der ich sprach, macht einen warmherzigen Eindruck. Das sind wohltuende Begegnungen. Ich freue mich zudem, den guten Moritz mal neu kennenzulernen. Ich würde mit einem Begriff des seinerzeit so populären Sängers Peter Alexander sagen: Es gibt halt „Raunzer“, manche, die halt manchmal brummig sind, weil es nun mal zu ihrem Naturell gehört. Inzwischen habe ich mich an den Brummton von „uns Moritz“ schon a bisserl g‘ wöhnt.

    • Moritz Haberland Februar 7, 2013 um 11:12 pm #

      Na.Na.Na…Ein Adler brummt nicht, er macht Jagdgeräusche.

      • Hallo, Zeitgeist Februar 7, 2013 um 11:20 pm #

        Hallo, Adler,

        irgendwie erinnerst du mich schon manchmal an den Typ des „oalten Raunzers“, wobei das nicht so unbedingt aufs Lebensalter bezogen ist. Ich erinnere mich noch gut an die Schallplatte im Elternhaus, worauf Peter Alexander sprach. „Der oalte Raunzer maant frührer woar ‚d Suppen viel beesser…“ So einer hat halt – verzeih Moritz – immer mal wieder was zu Meckern. Und das ist natürlich nicht besonders „ost-typisch“.

        Grüße…!

        • Moritz Haberland Februar 7, 2013 um 11:33 pm #

          Klar ist das so, auch wenn ich mich immer am echten Leben, wie auch immer es gerade „abpfeift“, zu orientieren versuche, man wird tatsächlich jährlich ein unvorstellbar ganzes Jahr älter.

          Vatis Trost ist allerdings, meine Mädels verwenden mit ihren zarten 33 Lebensjahren schon erstaunlich viel Zeit und Geld auf ihr „Bjuti“, ha ha 🙂 .

        • Hallo, Zeitgeist Februar 7, 2013 um 11:36 pm #

          Das Wort „Raunzer“ war vom Alexander, Peter auch nicht bös gemeint, denn es heißt weiter: Etwas würde ihn in „einen seelig lächelnden Sinnierer“ verwandeln.

          Und um wieder auf die Aufgabenstellung vom Diskussionsstrang zurück zu kommen: Man könnte doch aus solchen zwischenmenschlichen Momentaufnamen einen – was wäre das deutsche Wort dafür?- „Scetch“ machen, in dem sich vordergründige Ost-West-Problematik als Menschlich-allzu-Menschliches“ schließlich auflöst. Achtung: Identitäres Kabarett – oder welche Form öffentlicher Einflussnahme du auch immer wählst – muss sich nicht am Gegner (Linke usw.) abarbeiten, sondern kann auch mal die Tücken des Lebens an sich etwas aufs Korn nehmen. Damit kommen wir als Bewegung auch aus der defensiven Ecke heraus.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 7, 2013 um 11:42 pm #

            Hoppla, jetzt erwacht doch ein „Lehrer“ in mir, zumindest einer, der mit Zeigefinger neben sich steht: Ich habe selig falsch geschrieben, ein „e“ war zu viel. Aber, es geht ja auch um Seele – oder…?

    • niekisch Februar 8, 2013 um 12:18 pm #

      Brummen macht nichts, Hallo Zeitgeist, wenn es keine falschen Töne ergibt:-)

  7. Moritz Haberland Februar 7, 2013 um 9:24 pm #

    Das wird schon, nur deutlich langsamer und auf einer anderen Basis, als 1989 und zuvor(!) gedacht. Es wid sich „verwachsen“. Ich habe insgesamt 7 Kinder (mit Neffen und Nichten) von Jahrgang 1973 bis 1981, die sind noch sehr „ddr-sch“, doch die nächste Generation (bei mir insgesamt 14 Stück) wird die Erziehung der Eltern und Großeltern UND die Lebenswirklichkeit die entscheidende Rolle spielen.

    Eine immer für normal gehaltene Angleichung des einen (DDR)-Deutschen an den anderen (BRD)-Deutschen wird es aus verschiedenen Gründen nicht geben,

    Ob da wirklich „ein Pflänzchen begossen werden“ muß, das bezweifele ich, Es werden sich Notwendigkeiten und Interessen herausbilden, denen man nachkommt oder nicht, davon wird alles andere abhängen. Ich bin fest davon überzeugt, daß es die eigene Identität ist, mit allem was dazu gehört, das einen Jungen zum Mann und ein Mädchen zur Frau macht, denen beiden ihre ureigenen Kräfte zuwachsen.

    PS. Ich bin eben Bauer, die denken so 🙂 .

    • Hallo, Zeitgeist Februar 7, 2013 um 10:19 pm #

      Das hört sich gut an, sehr natürlich, friedvoll…!

      Du meinst also, wenn ich dich richtig verstehe, dass auch kein zeitgeistiges Thema schlummert, dessen sich anzunehmen wäre?

      Zur Frage, wie ich überhaupt drauf komme, mal so Impressionen: Da ist zum Beispiel unser gemeinsamer Gedankenaustausch, in den die Frage von Ex-DDR deinerseits immer wieder mal mit angeschnitten wird, und dann gibt es da etwa auch ein Haus, an dem ich ab und an vorbeikomme, wo neben einem Mercedes-Sportwagen ein toll rausgeputzter Trabbi steht (offenbar ein Liebhaberstück). Dann hatte ich letzte Woche eine Unterhaltung mit einer Frau, die mir sagte, es sei geradezu ein mentaler Schock gewesen, was nach der Wende an Lebensgefühl zu verarbeiten gewesen wäre – wie man plötzlich auf Gedeih und Verderb völlig auf sich allein gestellt gewesen sei, irgendwie vereinzelt. Und den gewohnten Zusammenhalt hätte es von heute auf morgen nicht mehr gegeben. So etwas habe ich als „gelernter Westler“ – um mal deinen Ausdruck in leichter Abwandlung zu gebrauchen – nicht das erste Mal gehört. Daher scheint mir, dass etwas dran sein wird. Aber, ich kann nachvollziehen, wenn du mir zu verstehen gibst, es wachse sich jetzt alles zurecht. Mit anderen Worten wäre es dann wohl aufgesetzt, da jetzt mit irgendwelchen emotionalen Sujets an Plakatierung oder was auch immer politisch anknüpfen zu wollen.

      • Moritz Haberland Februar 7, 2013 um 10:57 pm #

        Ja, guter Zeitgeist, das wäre es wohl, es hat keine „Vereinigung“ im Geiste und erst recht keine „Wiedervereinigung“ gegeben. Als Herbert Frahm sagte: „Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört“…da war er um vieles weiser, als er selber dachte, denn es mußte nicht ein Feld bestellt werden, das im Herbst schon abgeerntet wird, es mußte ein Wald angepflanzt werden…

        Zitat: „… dass auch kein zeitgeistiges Thema schlummert, dessen sich anzunehmen wäre?“

        Na klar, jede Menge. Doch während Du immer noch darüber nachdenkst, haben selbst meine Enkel das bereits ihren Kindern erklärt und vorgelebt. Sei mir nicht böse, doch das ist eigentlich mein Problem. Es ist ganz sicher nicht das Nachdenken an sich, sondern die Zögerlichkeit, das Naheliegende zu tuen.

        PS. Es gibt die einprägsame Geschichte vom Esel, der zwischen zwei Heuhaufen verhungerte, weil er sich NICHT entscheiden konnte, von welchem er sich satt essen wollte.

    • niekisch Februar 7, 2013 um 10:30 pm #

      „Eine immer für normal gehaltene Angleichung des einen (DDR)-Deutschen an den anderen (BRD)-Deutschen wird es aus verschiedenen Gründen nicht geben“

      Ach Moritz, in anderen deutschen Zeiten gab es doch auch das Angleichen unterschiedlichster Volksteile mit ihren unterschiedlichen Lebensgeschichten, ausländischen Beeinflussungen, ja Unterdrückungen. Es gab nicht nur „Gold gab ich für Eisen“ 1813 in den Befreiungskriegen, sondern auch 1935 bei der Heimkehr der Saar zu unserer Mutter Deutschland, es kehrten sogar zu Beginn 1945 Deutsche aus den USA in die Heimat zurück, um ihre Heimatstadt Königsberg gegen die Rote Armee zu verteidigen. Wenn die Macht des Gutmenschentums gebrochen ist, dann spätestens wird auch die verkettete Tür zu Euren Herzen „dort drüben“ eingetreten sein..

      • Moritz Haberland Februar 7, 2013 um 11:06 pm #

        @ Niekisch „…wird auch die verkettete Tür zu Euren Herzen “dort drüben” eingetreten sein..“

        Das ist genau der Punkt, den ich meine. Niemand will Deine Tür eintreten und Du wirst erst recht keine Tür „eintreten“, weil Du es nicht kannst, Öffne Deine Tür, dann öffnen sich Dir die Türen, ein ganz simpler Vorgang.

        Freundliche Grüße in das kravattenlose Bundesland 🙂 .

        • niekisch Februar 8, 2013 um 12:21 pm #

          Die Tür, die ich meine, Moritz, haben doch ganz andere Leute als wir verkettet. Welches Bild soll ich nehmen, um dieses Kettensprengen zu beschreiben?

  8. Moritz Haberland Februar 7, 2013 um 7:55 pm #

    Schon i.O. , bester Zeitgeist, ich wollte Dich gar nicht der Kollaboration bezichtigen, doch an der Bruchstelle von der Tri- zur Quartettzone, als die Opportunisten alle weg waren, hätte aus der SED sogar eine NSED werden können. Ich wäre auch alles mögliche geworden, z.B. Chef der „Ökologischen Nationalgrünen Partei“, der „Preußischen Fortschrittspartei“ oder sowas, vermutlich weißt Du, was ich meine.

    Das “DDR-Nostalgie-Bewusstsein” ist wirklich nichts für Westdeutschland, wie ich seit 1983 weiß. da versteht das keiner … und für hier ist das auch nichts, denn wir leben das alle im normalen Alltag. Bärbel Bohley (kennst Du vielleicht) hat, als sie 6 Monate zwangsausgesiedelt war mal gesagt, wenn dem DDR-Bürger das ddr-sche genommen wird, ist er auch nur noch ein (…) Bundesbürger. Exakt.

    Außerdem habe ich gelernt, daß der BRD-Bürger sich ein Scheiß für den DDR-Bürger interessiert hat, der DDR-Bürger sich ebenfalls für den Bundesbürger ganz und gar nicht wirklich interessierte. Das einzig verbindende Element und gleichsam der begrenzende Faktor war die D-Mark, für beide Seiten.

    Verbindender Humor kann nicht an die Substanz gehen,
    er sollte an der Oberfläche bleiben (z. B.“Schavanwitze“)

    • Hallo, Zeitgeist Februar 7, 2013 um 8:30 pm #

      „Verbindender Humor kann nicht an die Substanz gehen,
      er sollte an der Oberfläche bleiben (z. B.’Schavanwitze‘)“

      Gute Devise: Wie im Streit nicht den Anderen persönlich treffen wollen, sondern die Rolle, die man spielt, die Argumente, die man vorbringt – mit ein wenig würzender „Reibungsenergie“ natürlich.

      Was das Ex-DDR-BRD-Thema angeht, so ist wechselseitiges Verständnis jetzt, spüre ich, ein Stück im Werden begriffen – wie ein Pflänzchen, das begossen werden will. Und um das mentale gesellschaftliche Zusammenwachsen weiter voran zu bringen, könnten Identitäre – also wir – doch wichtige Impulse liefern. Was meinst du, Moritz, und was meint ihr anderen dazu…?

      • niekisch Februar 7, 2013 um 10:08 pm #

        „um das mentale gesellschaftliche Zusammenwachsen weiter voran zu bringen, könnten Identitäre – also wir – doch wichtige Impulse liefern.“

        Das wollen wir vor allen Dingen, Hallo Zeitgeist, weil wir ja wissen, daß angesichts der ungeheuren Bedrohungen für unser Volk ein lebendes Scharnier wachsen muß, das die Volksteile kraftvoll und überzeugend an der Stelle zusammenschiebt, wo einst der „Eiserne Vorhang“ sich niedersenkte. Eines Tages werden sich von Ost und West, von Nord und Süd Zehntausende, ja Hunderttausende identitäre Deutsche zum ehemaligen sog. Todesstreifen bewegen, dort die deutsche Identität, Freiheit, Souveränität und Gemeinschaftlichkeit demonstrieren.

        Dann ist es auch mit Würdelosigkeiten wie dieser vorbei: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regiolinegeo/rheinlandpfalzsaarland/article113289648/Voelklingen-benennt-Hermann-Roechling-Hoehe-um.html

    • niekisch Februar 7, 2013 um 10:42 pm #

      „der BRD-Bürger sich ein Scheiß für den DDR-Bürger interessiert hat“

      Das läßt sich so generell nicht sagen, Moritz. Immerhin haben 15000 Westdeutsche 1970 in Bonn gegen die sog. Ostverträge demonstriert und damit auch Anteil am Schicksal der DDR – Bürger genommen. Ich persönlich habe innerlich nie einen Unterschied zwischen west – und mitteldeutschen Menschen gemacht.

  9. Moritz Haberland Februar 7, 2013 um 2:11 pm #

    Zitat: „Wahrscheinlich würde ein Projekt dieser Art am besten gelingen, wenn es von mehreren gemeinschaftlich angegangen wird.“

    Ein gut redigiertes, dennoch offenes „Schmunzelnetzwerk“ mit klarer Zielrichtung wäre genau das Richtige, doch noch mehr als bei normaler politischer Äußerung, ist Humor eine ganz besondere Geschmackssache. Wenn ich nur mal uns drei als Redaktionskollektiv nähme, hätten wir ganz gut zu tuen, uns zu einigen.

    • niekisch Februar 7, 2013 um 3:18 pm #

      „hätten wir ganz gut zu tuen, uns zu einigen.“

      Mich ausgenommen, Moritz:-) ich bin für Harmonie, weil mich Institutionen derzeit genügend ärgern. Helau!

      • Moritz Haberland Februar 7, 2013 um 4:03 pm #

        Schon recht, bester Niekisch, doch Satire muß amüsant und schmerzlich sein(!), alles andere ist staatstragende Modderpampe.

        Ich habe auch gerade einen Steuerprozeß verloren, die Zahlungsaufforderung über 17.000,-€ mit gleichzeitiger Besuchsandrohung eines Vollzugsbeamten lag freundlicherdings für- und vorsorglich bei 😦 .

        Sie pfeift auf dem letzten Loch,
        diese „Doktor – Koneksch´n“ !

        • niekisch Februar 7, 2013 um 9:34 pm #

          „Sie pfeift auf dem letzten Loch,
          diese “Doktor – Koneksch´n” !“

          Und dieses Loch werde ich ihr mit §§-Brei verstopfen, Moritz:-)

    • Hallo, Zeitgeist Februar 7, 2013 um 4:31 pm #

      Jeder sieht‘ s halt aus seinem Blickwinkel. Meiner ist in sofern ganz einfach, als ich hier wie auch beruflich – übrigens nicht als Lehrer, wie du vor ein paar Tagen vermutet hast, sondern medienschafffend und im Marketing – Freiberufler bin. Das heißt für mich: Ich liefer, und gut ist!

      Ansonsten sehe ich Niekisch in „unserem Kollektiv“, zu dem – nicht zu vergessen – ja auch Josephine und neuerdings Basa Donard gehören, sozusagen als Kompanie-Chef. Schon weil er die Arbeit mit dem Blog hat, von rechtlichen Kommentarbewertungen angefangen, über Bildauswahl bis hin zum Moderieren manchmal etwas auseinanderdriftender Meinungen. Das könnte ich mir im Moment zum Beispiel nicht auf den Buckel laden. Außerdem macht es die Geschichte einfacher, wenn einer die Verantwortung trägt und man sich nicht ständig abstimmen muss. Bei einem größeren Projekt wie einem Satire-Blog mag das etwas anderes sein.

      Wenn ich dann noch an das alte Metapolitika denke, wie wir beide – Moritz, du und ich – uns gefetzt und schließlich virtuell die Hände gereicht hatten, dann sehe ich „Friede, Freuede, Eierkuchen“ nicht unbedingt immer als notwendig an. Denn auch ein guter Streit kann verbinden,, sagen wir mindestens so wie gemeinsam durchzechte Nächte. Und wenn man dann noch Streitkultur gemeinsam entwickelt, wie wir es, denke ich, zuguterletzt geschafft hatten, dann kriegt man obendrein keinen „Kater“ wie nach „Kampftrinken“ mit Kumpels zusammen.

      Um jetzt auch noch die Kurve zum Kreativen hin zu bekommen, was ja Sinn und Zweck dieses Diskussionsstrangs ist:

      Mit dem Begriff „Kollektiv“ beginne ich mich neuerdings etwas anzufreunden. Ich hatte Anfang der 90er ja mal gedacht, die Partei „Die Linke“ könnte es schaffen, das Lebensgefühl an DDR-Erinnerung in ein größeres Ganzes – noch nicht das Reich, aber auf dem Weg dort hin – mit einzubringen. Aber, das war ja wohl nun ein richtiger Schuss in ’nen Ofen. Vielleicht mag ja auch eine kreative Aufgabe für Identitäre in solchem zeitgeistigen Unterfangen stecken. Ich glaube, da könntest du für alle der „Ideengeber der Wahl“ sein.

      Mache das doch erst einmal auch als „freier Mitarbeiter“ wie ich, Moritz! Gab es dafür zu DDR-Zeiten eigentlich auch einen eigenen Ausdruck wie „Broiler“ für Hähnchen oder „Kollektiv“ für Arbeitsgruppe. Im Ernst: Ich finde so etwas identitär durchaus interessant. Immerhin hat es mit einem Stück deutscher Geschichte zu tun, in der viele ihre Jugendzeit verbracht haben.

      Ps.: Übrigens hatte ich dich hier auf dem Blog, also in der neuen „MP“, an der Erwähnung von deinem Hund „Odin“ erst so richtig wieder erkannt. Da machte es dann Klick, wer du früher – will deine Aliase nicht aufzählen – gewesen bist. Dann grüß‘ die feuchte Schnauze mal von mir…!

      • Hallo, Zeitgeist Februar 7, 2013 um 4:58 pm #

        „Anfang der 90er ja mal gedacht, die Partei “Die Linke” könnte es schaffen…“

        …damals natürlich noch unter „PDS“ firmierend!

      • Moritz Haberland Februar 7, 2013 um 5:41 pm #

        Da hast Du ja einen ganzen Haufen aufgeschüttet, sozusagen. Also kein Lehrer, kein zänkischer Feudalanbeter und ein PDS-Enttäuschter, alles fast wie ich.

        Ich will mal hier keinen Schlauen machen, doch so habe ich mir das mit Dir (nach und nach) auch vorgestellt.

        Nur kurz, weil ich zum Stall muß, vielleicht komme ich heute nochmal in den weltweiten Raum, sonst morgen:

        1. Die SED/PDS ist hier eine Versorgungsgemeinschaft geworden, mein Stadtratsschwager ist ein knapper Millionär und Gysi hat die Marke wohl schon deutlich überschritten…
        und
        2. Mir gehen Kollektiv und Brigade immernoch leichter von der Zuge als „Tiem“ (Team), der „Broiler“ ist kein Hähnchen sondern ein Kapaun und von der „Datsche“ habe ich das erste mal (nach fast 30 DDR-Jahren) in Westdeutschland gehört.

        Bis bald.

        • Hallo, Zeitgeist Februar 7, 2013 um 6:12 pm #

          „…ein PDS-Enttäuschter!

          Der guten Ordnung halber, Moritz: Ich war nie PDS/Die Linke-Anhänger, habe die Partei auch nicht gewählt. Etwas enttäuscht war ich nur, weil ich dachte, die Partei könnte in die Gesellschaft aus ihrer Entstehung etwas mit einbringen, wozu die Anderen nicht in der Lage waren – eben mitteldeutsches Colorit. Aber, wie du schon angedeutet hast, ist halt wie alle anderen Puppenspieler-Vereine, die wir haben, eine Blockflöten-Partei, und die PDS – äh, …’tschuldigung, „Die Linke“ hat auch nichts aus dem Potential gemacht, den Acker, den sie hätte pflügen können, wenn sie sich positiv weiter entwickelt hätte, nicht bestellt.

          Hm, hätte, hätte… Nun machen wir mit Chance es eben! Hast du Ideen, wie sich ein Stück „DDR-Nostalgie-Bewusstsein“ – sage ich mal als „Arbeitsbegriff“ – kreativ in den identitären Prozess einbringen lässt. Immerhin lerne ich gerade – sei es im Internet oder in der Begegnung von Gesicht zu Gesicht -, dass in Mitteldeutschland vor der sogenannten Wende ein ganz anderes Gemeinschaftsgefühl geherrscht habe. Das kommt überzeugend rüber, nehme ich denjenigen gerne so ab und glaube es, wie mir gesagt wird. Punkt.

  10. Moritz Haberland Februar 7, 2013 um 12:17 pm #

    Zitat: “ Über den Schmunzeleffekt kann man nun mal viele Menschen erreichen und indirekt politisch mobilisieren, zumindest verkrustetes Bewusstsein aufbrechen.“

    Das, bester Zeitgeist, wäre auch in meinem Sinne. Die theorielastige, sicher kluge, doch nicht immer überzeugende Aufklärung hat oft weniger „Durchschlagskraft“ als ein gut gemachter „Schmunzeleffekt“, wie Du es nennst !

    Es gibt „Eulenpfurz“ und „Politplatschquatsch“, aller guten Dinge wären DREI.

    • niekisch Februar 7, 2013 um 12:37 pm #

      Es gab, Moritz, in den 60iger Jahren mal die kabarettistischen „Zeitberichter“. Wie wäre es mit einer Spaßtruppe „Die identiären Zeitberichter“?

      Die können sich dann gleich des aktuellen Themas der Kinderbuchzensur annehmen.

      • Hallo, Zeitgeist Februar 7, 2013 um 1:08 pm #

        Oder „Identitäre Spaßberichter“…! „Identitäre Lachgarde“ fällt mir auch noch ein.

        • Hallo, Zeitgeist Februar 7, 2013 um 1:13 pm #

          Vielleicht auch

          „Die identitären Spaßberichter

          – politische Lachgarde und Schmunzelnetz“

        • Hallo, Zeitgeist Februar 7, 2013 um 1:17 pm #

          Oder leicht verändert:

          „Die identitären Spaßberichter

          – identitäre Lachgarde und Schmunzelnetzwerk“

          • Hallo, Zeitgeist Februar 7, 2013 um 1:20 pm #

            „Die identitären Spaßberichter

            – das etwas andere Schmunzelnetzwerk“

            Klingt bezüglich der eigenen Humorleistung nicht so selbstlobend und knallerverpflichtend wie meine vorgenannten anderen Vorschläge.

  11. Hallo, Zeitgeist Februar 6, 2013 um 5:20 pm #

    Nachtrag: noch zwei Ideen

    1) Einen Satire-Blog aufmachen (ist sicher zeitintensiv, und es müsste sich jemand eines
    solchen Projektes annehmen, der nicht nur den Kopf dafür frei, sondern auch ein gewisses Händchen für so etwas hat). Wahrscheinlich würde ein Projekt dieser Art am besten gelingen, wenn es von mehreren gemeinschaftlich angegangen wird. Über den Schmunzeleffekt kann man nun mal viele Menschen erreichen und indirekt politisch mobilisieren, zumindest verkrustetes Bewusstsein aufbrechen.

    2) Straßengespräche, wie in Kommentierungen weiter oben skizziert, gelegentlich in modifizierter Form durchführen, Zielgruppe jetzt: Mitglieder von Parteien oder politischen Gruppierungen aus dem Blockflöten- und Political-Correctness-Bereich. Am besten Einzelne, die etwas abseits ihrer Gruppierung stehen, mit Tatsachen konfrontieren und durch Argumente herausfordern, über die sie vielleicht noch nicht nachgedacht haben. Wichtig: Alles mit einem entspannten Lächeln an den Adressaten oder die Adressatin bringen, auf jeden Fall selbst ruhig und gelassen debattieren und die Thematik wählen (auf diese Weise „Chef im Ring“ sein). In Wahlkampfzeiten kann man auch mal in einer Kleingruppe an den Stand einer Partei herantreten, um die politische Konkurrenz mit für sie neuen Gedanken zu konfrontieren. Wenn Passanten, die zufällig vorbei kommen, es dann mitbekommen, kann es einen positiven Effekt haben, sofern man sicher und souverän argumentiert.

  12. Hallo, Zeitgeist Februar 5, 2013 um 4:46 pm #

    @ Basa Donard

    Einige Einfälle aus dem über Niekisch eingestellten Ideen-Fundus können bestimmt zu erfolgreichen Aktionen umgesetzt werden. Manches davon hat den gewissen Piff, zum Beispiel „identitäre Drachen“ steigen zu lassen oder Tattoos in Verbindung mit dem Lambda-Zeichen oder einer entsprechend sinnstiftenden Parole zu tragen. Anderes wäre noch erklärungsbedürftig wie Pflanzen oder Streichholzschachteln einzubeziehen.

    Kugelschreiber oder Buttons mit Aufdruck anfertigen zu lassen, könnte man sich wohl nur leisten, wenn man finanzkräftige Unterstützer findet oder sich als Partei aufstellen ließe, die Einnahmen über die Wahlkampfkostenerstattung hätte. Dies vor einer flächendeckenden Basis-Arbeit im gesamten deutschen Raum zu projektieren, dürfte allerdings Energie sein, die schnell verpuffen würde. Hingegen scheint mir das Schreiben von Leserbriefen als eine Möglichkeit, die zunächst nur oder vor allem auf Fleißarbeit des einzelnen beruht. Damit etwa in Printmedien Leserbriefe auch wirklich abgedruckt werden, wäre ein Erfordernis, identitäre Inhalte geschickt in einen ansonsten fast unauffälligen Zuschriftentext einzustreuen. Das hat dann eventuell Chance, redaktionell mit durch zu gehen. Ähnliches gilt für Postings in einem der etablierten Medien. Eine Zeit lang – bevor ich wusste, was „Identitäre“ sind – habe ich es mal auf Welt.de praktiziert, dies zu einem Zeitpunkt, als man sich dort noch nicht zu solchem Zweck registrieren musste.

    Manches konnte man unterbringen, manches nicht. Dort sitzen Teams von Moderatoren, die konkrete Vorgaben haben, was auszufiltern ist. Wie ich redaktionsseitig erfahren habe, werden etwa bei Welt.de hauptsächlich studentische Kräfte eingesetzt, und man kann sich ausrechnen, dass dann auch etliche Kräfte nichtdeutscher Herkunft mit einem ganz berstimmten persönlichen Interessenfokus beteiligt sind. Aber, immerhin, Postings in Internetausgaben etablierter Medien unterzubringen, dürfte von Fall zu Fall immer noch etwas bringen. Ganz gute Erfahrungen habe ich mit Focus,de machen können. Ansonsten wird es hilfreich sein, die politische Marke des Identitären in Portalen von uns inhaltlich nahestehenden Medien wie Junge Freiheit oder Preußische Allgemeine Zeitung zu platzieren, immer wieder mal durch Leserkommentare zu aktuellen Beiträgen. Mit anderen Worten: Es ist auch wichtig, die Marke in der eigenen Szene zu penetrieren (durchzusetzen, sie durchdringen, in das gemeinschaftliche Bewusstsein eindringen zu lassen), um hier mal die werbesprachlichen Begrifflichkeit zu gebrauchen.

    Noch eine Extra-Bermerkung: Eine Idee, die vorgebracht wurde, hätte keine gute Aura, nämlich das Lambda-Zeichen auf einen Gully-Deckel anzubringen. Das entspräche etwa der seltsamen Marotte, die manche, die sich nicht viel mit Symbolik beschäftigen, an den Tag legen, nämlich den eigenen Vor- Nach- oder Firmennamen auf einem Fußabtreter anbringen zu lassen. Hinsichtlich Vornamen gibt es so etwas sogar im Handel. Nach einem fernöstlichen Symbolikverständnis, das unter anderem auch in der westlichen Geschäftswelt eine gewisse Verbreitung gefunden hat, bedeutet so etwas nicht anderes, als die Füße auf der eigenen Identität abtreten zu lassen.

    Ansonsten eine gute Ideen-Sammlung, Basa Donard

    @ Universum

    Eine identitäre „Ideen-Wiki“ ins Leben zu rufen, ist bestimmt ein guter Einfall. Umzusetzen (wegen des erforderlichen Zeitaufwands) am besten nicht von einer Einzelperson, sondern von einer gut vernetzten Autorengemeinschaft. Wichtig wäre auch, dass jemand mit profunden Programmiererkenntnissen oder ähnlichem Informationshintergrund dabei ist. Bestimmt gibt es in der Identitären Bewegung inzwischen den einen oder anderen, der dafür in Frage kommt, auf den (oder die, falls Frau) das zutrifft. Mal sehen, wer sich angesprochen fühlt, und ob wir bald die identitäre Ideen-Wiki ins Netz gestellt bekommen.

    • Hallo, Zeitgeist Februar 7, 2013 um 11:44 am #

      Zu Tattoos noch etwas: Wenn es um eine politische Botschaft geht (die in ihrer zeitaktuellen Konkretisierung ja wechseln kann) wäre daran zu denken, Henna-Hautaufdrucke oder ähnliches zu tragen. Sieht nach Tätowierung aus, ist aber zeitlich begrenzt am Körper. Bei Bedarf lässt die Aufprägung (Symbol oder Schriftzeichnung) sich erneuern oder auch verändern.

      • niekisch Februar 7, 2013 um 12:34 pm #

        „lässt die Aufprägung (Symbol oder Schriftzeichnung) sich erneuern oder auch verändern.“

        Das ist wichtig, Hallo Zeitgeist, weil die Verhältnisse sich sehr schnell ändern können:-)

  13. Universum Februar 4, 2013 um 9:39 pm #

    Eine mögliche Idee, wie man Ideen „professioneller“ sammeln könnte, wäre so eine identitäre Wiki analog zur „Piratenwiki“ der Piratenpartei. (https://wiki.piratenpartei.de/Hauptseite) – Als ich gesehen habe wie die damit arbeiten und sich koordienieren, schien mir das schon recht praktisch, gerade für räumlich verstreute Mitstreiter, um gemeinsam Ideen zu entwickeln z.B. für Aufklebermotive, Aktionsformen usw. oder auch einfach um Links zu interessanten „Inspirationen“, Videos oder Argumente zu sammeln. In so einer „Wiki“ kann man die Ideen ja ziemlich übersichtlich ordnen, sicher besser als in Kommentarspalten, und es kann jeder leicht mitarbeiten. Kenne mich aber nicht so aus wie man sowas erstellt oder was es kostet. Oder gibt es sowas (ähnliches) schon?

  14. Hallo, Zeitgeist Februar 3, 2013 um 11:51 pm #

    @ Niekisch

    Eine gute Sache ist es , die oft auf öffentlichen Plätzen von Schülern durchgeführten Umfragen anzunehmen. Da ergibt sich immer eine Möglichkeit, umser Gedankengut zum Tragen zu bringen, auf die Schüler in sachlicher Form einzuwirken.
    Antwort

    Das ist auch eine interessante Idee. Allerdings sollte man wirklich nur auf die Fragen der Schüler antworten und vermeiden, ihnen Vorträge zu halten. Sonst wird das einem womöglich als Indoktrination ausgelegt – „mal wieder irgendwie von rechts“ oder so. Ich sehe schon den Nachwuchs von einer mittelgroßen „grünen Partei-Nummer“ oder vom Redakteur irgendeines etablierten Pressemediums vor mir – die Schlagzeilen bzw. den Entrüstungssturm im Fernsehen kann man sich ausmalen. Na, ja, man wird in einer Befragung (auch solch einer von Schülern) ja kaum die Identitären erwähnen, und als Privatmann kann man mal seine Meinung unbefangen zu Themen wie Einwanderung, Euro usw. in einer Schülerbefragung ausdrücken – wenn eben danach gefragt wird, und nur dann.

    • Moritz Haberland Februar 4, 2013 um 11:23 am #

      Bester Zeitgeist, Du klings nach Lehrer, das ahne ich, weil ich selst in einem Pädagogenhaushalt „sozialisiert“ wurde.

      Ich gebe mal meinen Senf als Vater, Onkel, Großvater und Großonkel dazu:
      Kinder wollen alles wissen, darum kann man ihnen auch alles sagen.

      Das ist mein „Stätment“ dazu.

      • Moritz Haberland Februar 4, 2013 um 11:55 am #

        PS. @ Zeitgeist : Eigenes Denken wird durch nichts ersetzt, dennoch sind „Standardsätze“ möglich, fassen sie doch zumeist klar eine klare Überzeugung zusammen. Dieser gehört jetzt mit allen Ableitungen dazu:

        „Wenn Du links bist, bist Du mir zu rechts und
        wenn Du rechts bist, bist Du mir zu links.“

        Ich kenne ganz viele Menschen, denen das so geht.

        • Moritz Haberland Februar 4, 2013 um 12:42 pm #

          Genaugenommen ist das die Auflösung von „links“ und „rechts“.

          • niekisch Februar 4, 2013 um 6:06 pm #

            Hier noch ein Blumenstrauß von kommunikativen Ideen, den unser Leser „Basa Donard“ einmal hier auf Metapolitika überreicht hat:

            1. Orte (möglichst stark frequentiert):

            Kino, Plakatanschlagsstellen, Nahverkehrsmittel, Bandenwerbung , Werbeflugzeuge, Internet ( online – Medien, Web 2.0/ 3.0, sozialeNetzwerke, youtube, Blogs, twitter ), Produkte, Zeitschriften, Handy, öffentliche Telefone, Telefonbücher, Spreisekarte, Briefkasten, Haustür, Gartenzaun, Haltestelle, Werkseingang, Disko, Club, Theater, Oper, Kneipe, Wellnesseinrichtung, Sportstätte, öffentliche Grünfläche mit Lambda-Symbol – Bepflanzung versehen, Wald, Supermarkt, Autobahnbrücken, Möbelhaus, Baumarkt, öffentliche Veranstaltungen, Kaufhäuser, Tankstellen, Kreuzungen, Raststätten, Ausflugsorte, Denkmäler, Badeseen, Strand, Hafen, Bahnhof, öffentliche Toilette, Antifa-Büros, Gehwege, Kreisverkehrsinsel, Bordsteinkante, Gullydeckel, Hotel, Jugendherberge, Treff, Park, Skaterbahn, Tierpark, Zoo, Uni, Kabarett, Ausflugsschiffe.

            2. Träger:

            Flugzettel, Telefonbücher, Prominenz, Kleidung, Tattoo, Hemden, Schal, Mütze, Buttons, Pflanzen, Auto, Fahrrad, Schrott, Flugzeug, Schiff ( aus Papier ), Buttons, Lichtspielereien, Phosphorfarbe ( http://www.nightec.de ), Plakate, auffällige Drahtgitterfiguren, Drachen steigen lassen, online – Kommentare, Plakate, Gruppe mit uniformem Auftritt, flashmob, Leserbriefe, kurze Filme, spots, Lieder, Gedichte, Zitate, Slogans/ Schlagzeilen, Parolen, Pressemitteilungen, Kerzen, Teelichter, Tassen, Kugelschreiber, Streichholzschachteln, Feuerzeuge, Reverse – graffiti, Süßigkeiten, Blumentöpfe, gefärbte Frisur ( Lambda – Symbol ), Speisekarten, Blue – Tooth via sms, Gratispostkarten, Fahrpläne.

            3. Mittel:

            Wort, Symbol, Melodie, Bild, Film, Ton, Farben, Signal, aus Menschen gebildetes Symbol, Akrobatik.

            4. Stile:

            aufklärend, witzig, düster, froh, mahnend, aktivierend, aufrufend, ironisch, übertreibend, modern, abstrakt, futuristisch, um – die Ecke – Denken ausdrückend, spielend, elegant, minimalistisch.

            Basa Donards Liste habe ich ein wenig ergänzt und redigiert.

    • niekisch Februar 4, 2013 um 12:02 pm #

      Schon klar, Hallo Zeitgeist, Schülern Vorträge zu halten kommt immer schlecht an. Was spricht dagegen, vor den Antworten erst mal ein Lob auszusprechen, daß die Schüler Engagement zeigen. Nach meiner Erfahrung sind sie froh, wenn Du dir Zeit nimmst, Auskunft zu geben. Natürlich tasten wir uns vorsichtig heran:-) Erstaunlich, daß manchmal schon bei den Interviewern antigutmenschliches Denken und Reden durchaus toleriert und registriert wird.

      Und hier ein neues Betätigungsfeld für Identitäre aller Couleur: http://www.derwesten.de/staedte/essen/buergerentscheid-im-strassenkampf-ein-glasklares-ergebnis-id7562734.html Reagieren wir vor Ort und eröffnen „Identitäre Bürgerinitiativen für unsere gewohnten Straßennamen.“

      • Hallo, Zeitgeist Februar 4, 2013 um 8:57 pm #

        Finde ich eine Spitzen-Idee!

        Weißt du, Niekisch, warum in Münster nicht mehr Leuten gegen die Umbenennung des Hindenburg-Platzes zu mobilisieren waren, und ob ein zweiter Anlauf in absehbarer Zeit möglich ist? Münster gehört ja zu NRW, und von daher hast du vielleicht mehr als wir Nordlichter (meine mich und andere damit) das Ohr am Boden, wie in Münster das Gras wächst.

        Mit dem Thema Straßennamen verwandt: http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M583268c1ba8.0.html?&tx_ttnews%5Bswords%5D=Mannheim

        Weiß jemand da den neuesten Stand?

        Gerade übrigens, was wiederum Straßennamen direkt betrifft, auf Junge Freiheit – Internetausgabe:

        http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M56fbc22ebcd.0.html

        Straßen- und traditionelle deutsche Stadtteilnamen zu verteidigen ist auf jeden Fall ein Stück lohnender Kulturkampf pro Heimat.

        Danke, für den Tipp Niekisch!

        • niekisch Februar 5, 2013 um 11:12 am #

          Münster hat eine hohe Studentenzahl, damit viele Linkswähler, Hallo Zeitgeist, aber auch eine starke CDU, deren Mitglieder und Wähler ja bekanntermaßen feige sind, so daß wir die Antwort wohl schon ohne größere Recherchen haben. Jetzt, wo der Platz wieder Schloßplatz heißt, dürfte ein erneuter Anlauf vollkommen aussichtslos sein. Ich denke, daß der Kampf sich in mittleren bis kleinen Gemeinden eher lohnt, weil der Arbeitsaufwand nicht so hoch ist. Jedenfalls Arbeitsfeld für die IB. Wir können auch umgekehrt agieren: z.B. Straßen und Plätze, die nach Politikern benannt sind, mit Dichter – und Denkernamen versehen, gegen das Benennen mit seltsamen Widerstandskämpfernamen protestieren. Gelegenheit gibt es genug!

  15. Moritz Haberland Februar 3, 2013 um 10:34 pm #

    Ach was, eine altlinke Hippiefreundin von mir (mein Alter) hat mal gesagt, daß sie immer deutscher wurde, je länger sie im Ausland war. Heute schreibt sie Abhandlungen über den ökologischen Landbau in den 20-er / 30-er und 40-er Jahren und bereitet eine Biografie über Frau Rinser vor.

    PS. Bester Niekisch, irgendwie läuft Deine Seite sehr unrund 😦 .

    • niekisch Februar 4, 2013 um 11:54 am #

      „Bester Niekisch, irgendwie läuft Deine Seite sehr unrund 😦 .“

      Hilfst Du mir bitte, Moritz, daß es besser wird?

  16. Hallo, Zeitgeist Februar 3, 2013 um 4:45 pm #

    Weitere Gesprächsmöglichkeiten

    Idealerweise könnte es ja so sein, dass Migranten/ Ausländer und Deutsche sich der gemeinsamen Gegner in Form der internationalen Machteliten bewusst werden. So hatte ich tatsächlich auch einmal eine Begegnung (im Arbeitsumfeld) mit einem jungen Mann halb deutscher (mütterlicherseits) und halb iranischer Herkunft (väterlicherseits). Er liest – auch wenn er überzeugter Moslem ist – viel Inhalte auf verschwörungskritischen Internet-Potalen, und ich konnte in seiner Gegenwart sogar die bewusste und gezielte Vermischung der Völker kritisieren, ohne dass dies Aggression oder einen Entrüstungssturm auslöste. Nun mag dabei eine Rolle spielen, dass derjenigen zur Hälfte deutsche Wurzeln hat. Auch kann man sich im Arbeitsumfeld natürlich ganz schön die Finger verbrennen, wenn man über bestimmte Themen allzu deutlich spricht. Ich habe indes die Erfahrung machen können, dass eine indirekte Vorgehensweise produktiv ist. Neuralgische Punkte, die mit der deutschen Frage oder mit der Ausländersituation zusammenhängen, erst einmal auszuklammern und allgemeinere Ansatzpunkte finden, sprich: Weltweite Verschwörungen, EU-Kritik, die wirtschaftliche Entwicklung und inwieweit daran auch die mangelnde Souveränität der europäischen Staaten mit Schuld ist. Es gibt eine ganze Menge an Themen, die prinzipiell positiv sensibilisieren . Hierdurch wird dann das Feld bestellt, dass die Leute allgemein aufzuwachen beginnen und weniger voreingenommen auch Identitäre Anliegen an sich heran kommen lassen können. Dieser Aspekt gilt natürlich vor allem für deutsche Gesprächspartner, die es aufzurütteln gilt.

    • niekisch Februar 3, 2013 um 8:10 pm #

      Eine gute Sache ist es , die oft auf öffentlichen Plätzen von Schülern durchgeführten Umfragen anzunehmen. Da ergibt sich immer eine Möglichkeit, umser Gedankengut zum Tragen zu bringen, auf die Schüler in sachlicher Form einzuwirken.

  17. Hallo, Zeitgeist Februar 3, 2013 um 12:37 pm #

    Möglichkeit: Straßengespräche zu führen

    Einiges aus den letzten Diskussionsbeiträgen erinnert mich an Situationen, die ich auf bestimmte Weise habe nutzen können. Und fand ich Gelegenheit (bzw. habe sie mir genommen), bei Flugblattverteilaktionen von Migranten oder Ausländern direkt auf sie zu zu gehen und mein Unbehagen an dem auszudrücken, was ich die Okkupation (Eroberung) über den „demografischen Faktor“ (sprich Familiennachzug und Geburtenratenentwicklungen bei autochthonen Deutschen und Migrantenfamilien bzw. Ausländerkeisen) bezeichne. Natürlich stoßen solche Gedankengänge, auch wenn sie höflich und ruhig vorgebracht werden, nicht auf Begeisterung – eher im Gegenteil. Eine jüngere Türkin reagierte einigermaßen genervt und versuchte mich dann zu ignorieren. Es kam dann aber ein Kollege auf mich zu, der meinte, er habe die hiesige Saatsangehörigkeit angenommen, weil er so mehr Rechte habe, sich politisch zu betätigen. Daraufhin bemühte ich mich, ihm klar, dass dies doch keine angemessene Motivtation sein könne.

    Bei anderer Gelegenheit bin ich auf einen Stand von Muselmanen zugegangen, die Schriften verteilten, mit dem Motto, Islam sei doch anders, harmlos und Toleranz sei doch wichtig. Daraufhin sprach ich das Problem an, dass Kopftuch und Shador tragende Frauen das Straßenbild und Lebensgefühl in Deutschland erheblich verändert haben. Mir sei damit das Gefühl, wirklich „zu Hause“ in meinem Land zu sein, tendenziell verloren gegangen. Und so wie ich würden viele Menschen denken. Darüber sollte man sich nicht hinweg täuschen, auch wenn die Medien einen anderen Eindruck suggierieren.

    Wahrscheinlich wird man solche Menschen, wie von mir angeprochen, nicht wirklich überzeugen können. Aber man trägt vielleicht ein Stück zu einer Verunsicherung jener Selbstverständlichkeit bei, mit der die orientalische Einwanderung von ihren Akteuren begleitet wird. Das wechselseitige Energiefeld könnte auf diese Weise eine Spur Veränderung erfahren. Wichtig war für mich, selbst sicherzustellen, dass Tonlage und Wahl der Argumente einem zivilisierten Umgang miteinander entsprachen, und tatsächlich riefen meine Worte keine laute Aggression hervor. Ich hatte selbst obendrein zwar auch für Dritte vernehmlich, aber in normaler Lautstärke gesprochen. Es kann ja nicht schaden, wenn auch vorbeigehende deutsche Passanten Satzfragmente aufschnappen und unbewusst möglicherweise etwas hängen bleibt.

    Ob man in allen Gegenden – zum Beispiel in Stadtteilen von Duisburg oder Berlin – ohne Gefahr für eigene Unversehrtheit so etwas machen kann, weiß ich nicht. Im Ballungsraum Hamburg, wo ich wohne, war das bislang möglich. Und noch einmal zur Nutzenüberlegung: Es gibt Dinge, die m. E. über die vordergründige Kommunikations hinausgehen. Nennen wir es zwischenmenschliche, kommunikative Energiefelder, die auf unbewusster Ebene eine Rolle spielen und die auch mit dem zu tun haben, was Rupert Sheldrake das „Morphogenetische“ also unbewusst gestaltbildende „Feld“ nennt. Erweitert ausgedrückt, ließe sich von Informationsfeldern sprechen. Diese werden möglicherweise durch Gespräche, wie vorstehend skizziert, verändert. Man gibt etwas in das Erfahrungsfeld einer Gruppe an kritischer Information hinein, das dadurch die Chance erhält, seine Qualität zu verändern. Besimmte mentale Selbstverständlichkeiten werden hinterfragt – das „Sandkorn im Getriebe“, das schon der 68er Studentenführer Rudi Dutschke angesprochen hatte.

  18. M Februar 2, 2013 um 12:15 am #

    Hallo Basa, die Aktion würde lediglich als Provokation empfunden werden. Es ist richtig, diese Thematik aufzubringen, aber sie sollte nicht Öl in eine ohnehin aufgeheizte Situation gießen. Ansonsten käme es schnell zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, und das passte nicht zur Gewaltfreiheit der IB.

    • Moritz Haberland Februar 2, 2013 um 1:49 am #

      Wenn „Basa“ und „M“ alle Identitären wären,
      hätte ich doch tatsächlich meine Probleme
      mit der Jugend 😦 .

      Da gehe ich lieber rüber zum Stall,
      und gebe Häns´chen die Brust 🙂 .

    • niekisch Februar 2, 2013 um 12:22 pm #

      „passte nicht zur Gewaltfreiheit der IB.“ Da müßte die IB sich dann rechtzeitig zurückziehen, Gewalt unbedingt vermeiden, M.

  19. M Februar 1, 2013 um 11:25 pm #

    Was ist der KG, mal am Rande gefragt? Ich bin doch neu hier …

    • Basa Donard Februar 1, 2013 um 11:41 pm #

      KG – Koordinationsgruppe der IB

      Ja,die Aktion wäre bestimmt gewagt,sehr gewagt,aber mein Gedanke dahinter war:Was würde der dort protestierende Vater jetzt denken,wenn er sich erinnert,seine Familie und seine Kinder zurückgelassen zu haben?

  20. M Februar 1, 2013 um 11:25 pm #

    Hallo Basa: „Ich hatte ja mal in der KG der IB angeregt,als eine Gruppe von afrikanischen Asylanten am Brandenburger Tor den Hungerstreik vollzogen,dort mit Plakaten aufzutreten,wo man die Bilder der ihrigen Heimat und der heimatlichen Kinder sehen könnte,mit dem Spruch: Vati, warum bist du fort? Wir brauchen Dich hier !“ — Prinzipiell ist der Gedanke hinter diesem Vorschlag richtig. Doch damit lieferte der IB den Gegnern Futter, denn eine solche Aktion ließe sich als zynisch brandmarken, auch wenn sie gar nicht so gemeint wäre. Der berühmte Schuss, der nach hinten losgeht.

    • niekisch Februar 2, 2013 um 12:21 pm #

      „Der berühmte Schuss, der nach hinten losgeht.“

      Die Gefahr,M, besteht m.E. weniger, weil die IB sich ja dann quasi im positiven Sinne engagiert. Einen Beweis gibt es aber nicht, Du magst auch Recht haben.

  21. M Februar 1, 2013 um 11:23 pm #

    Noch eine Anmerkung zum Aufruf, Vorschläge für Aktionen zu machen: Es macht Sinn, Quellen zu erschließen, aus denen sich jeweils viele Ideen für Aktionen schöpfen lassen.

    Eine solche Quelle ist jenes „Schlagt die Migranten mit den eigenen Waffen!“.

    Ein Bündel von Aktionen, die auf einem Grundgedanken basieren, wirkt nachhaltiger, hat eine hohe Einschlagskraft, die Einzelaktionen werden durch einen roten Faden verknüpft. Diese Vorgehensweise entspräche der Entwicklung von Kommunikationskampagnen. Solche Kampagnen leben ja davon, dass aus einer Basisidee mehrere „Motive“ abgeleitet werden.

  22. M Februar 1, 2013 um 11:12 pm #

    Kurz und knapp würde ich anregen: Schlagt die Migranten mit den eigenen Waffen! „Schlagen“ bitte nicht wörtlich nehmen, ich kann nicht einmal einer Fliege etwas zuleide tun 🙂

    • Basa Donard Februar 1, 2013 um 11:16 pm #

      Ich hatte ja mal in der KG der IB angeregt,als eine Gruppe von afrikanischen Asylanten am Brandenburger Tor den Hungerstreik vollzogen,dort mit Plakaten aufzutreten,wo man die Bilder der ihrigen Heimat und der heimatlichen Kinder sehen könnte,mit dem Spruch: Vati, warum bist du fort? Wir brauchen Dich hier !

      • niekisch Februar 2, 2013 um 12:17 pm #

        „mit Plakaten aufzutreten,wo man die Bilder der ihrigen Heimat und der heimatlichen Kinder sehen könnte,mit dem Spruch: Vati, warum bist du fort? Wir brauchen Dich hier !“

        S o kreativ muß die IB sein.

  23. M Februar 1, 2013 um 11:08 pm #

    Und noch ein Häppchen: http://polskaweb.eu/polen-in-grossbritannien-6593567.html

  24. M Februar 1, 2013 um 11:06 pm #

    Hallo Basa Donard, hier ein Verweis: http://www.welt.de/vermischtes/article113221596/Briten-wollen-Zuwanderung-von-Rumaenen-stoppen.html

    • Basa Donard Februar 1, 2013 um 11:12 pm #

      Dankeschön 🙂 Bezeichnend,dass das nicht die IB Great Britain angeregt hat,sondern das man von den Briten als solchen spricht.

  25. M Februar 1, 2013 um 11:03 pm #

    Eine weitere spaßige Aktion mit bitterernstem Hintergrund könnte sein, dass der IB den türkischen Premier Erdogan beim Wort nimmt. Hat er nicht bei seiner berühmten Kölner Rede vor türkischen Migranten proklamiert, dass Assimilation ein Verbrechen sei? In vielen Bezirken deutscher Großstädte wie Berlin-Neukölln oder Dortmund-Nordstadt oder Frankfurt-Gallus könnte man genau das der deutschen Minderheit zurufen: Hört auf Erdogan! Integriert euch nicht in die vorherrschende türkische Kultur – denn Assimilation ist ein Verbrechen!

    • Basa Donard Februar 1, 2013 um 11:10 pm #

      Das könnte man doch wunderbar in ein Bild hineintragen,das verbreitet wird.

    • niekisch Februar 2, 2013 um 12:15 pm #

      S o stelle ich mir, Moritz, Basa, M, Hallo, Josephine….das Füllen der Pinnwand vor.

  26. M Februar 1, 2013 um 10:50 pm #

    Ich finde die Idee, Migranten für die Zwecke des IB einzuspannen, klug. Warum ein Gegeneinander provozieren, wenn eine Scheidung im gegenseitigen Einverständnis erfolgen kann? Das ist mein voller Ernst. — Übrigens versuchen zur Zeit die Engländer mit einer offiziellen Kampagne, potenzielle Migranten von einer Einwanderung abzuhalten. Ich finde die Methode etwas plump. Ich unterstelle dem IB, elegantere Ansätze entwickeln zu können.

    • Basa Donard Februar 1, 2013 um 11:02 pm #

      Hallo M,

      „Übrigens versuchen zur Zeit die Engländer mit einer offiziellen Kampagne, potenzielle Migranten von einer Einwanderung abzuhalten“

      Könntest Du mir bitte den Verweis dazu veröffentlichen?

    • niekisch Februar 2, 2013 um 12:07 pm #

      Seelenverwandschaft:-) Da erwähnst Du, M, ja auch die Kampagne in England.

      Und das Scheiden ohne Bürgerkrieg vertrete ich hier auf Metapo auch schon länger. Nicht vertreiben, sondern den Fremden klarmachen, daß es auf Dauer für sie zu Hause besser ist, sie unter Fremdenrecht stellen und dann nach und nach mithelfen, ihnen die Heimat schmackhaft zu machen, damit sie freiwillig gehen.

  27. M Februar 1, 2013 um 10:41 pm #

    Hallo niekisch, wiederum danke für die ausführliche Antwort. Ich staune, wieviel Mühe Du Dir mit mir machst 🙂 Nein im Ernst. Ein guter Anfang. — Was die Bildsprache anbelangt: Dazu gern einmal mehr. Ich will jetzt Deinem Aufruf folgen und eine praktische Anregung für Aktionen oder eine Aktion beisteuern:

    Die IB fokussiert auf das Thema Identität. Warum nicht die Migranten genau in diesem Punkt ansprechen? Ich habe mich mit vielen Migranten unterhalten. Immer wieder kristallisiert sich in Gesprächen heraus: Vor allem Menschen aus der Türkei und arabischen Ländern platzen fast vor Nationalstolz. Warum diesen nicht für unsere Zwecke instrumentalisieren – und zwar auf gewaltfreie, am besten sogar humorvolle Weise? Zum Beispiel indem wir Migranten den Gedanken einpflanzen, ein Leben fernab der aufstrebenden Heimat (ich denke an die wirtschaftlich erstarkende Türkei) sei/wäre/ist Untreue gegenüber dem geliebten Vaterland. Der Türkei fehlen Arbeitskräfte, und der Präsident verzweifelt, weil sich die kurdische Minderheit explosionsartig im Land ausbreitet, während die Türkei unter einem ähnlichen Problem leiden wie Deutschland: Dem demographischen Problem. Zu wenig ethnisch türkische Kinder! Es ist (nicht nur wäre) also die Pflicht eines jeden aufrechten Türken, in die Heimat zurückzukehren, um die eigene Kultur zu stärken und zu schützen. Diese Pflicht wird versüßt durch die Aussicht, in der Heimat bessere Karriere-Chancen als in früheren Zeiten zu haben … ganz nebenbei entlasten die Rückkehrer unsere Heimat. — Kürzlich unterhielt ich mich mit einem jungen Marokkaner, der seine Heimatstadt als die schönste, tollste, beste etc. Stadt der Welt in den Himmel lobte. Leider hatte ich keine Gelegenheit ihn zu fragen, wieso er diesen traumhaften Ort gegen das graue Deutschland eingetauscht hat … aber vielleicht kann der IB diesen Punkt aufgreifen 🙂

    • Moritz Haberland Februar 1, 2013 um 11:02 pm #

      @ M, Ich habe lange genug in der Alt-BRD gelebt und mit vielen Einwanderer – Kindern gesprochen. Mein Standardspruch war immer, daß ich meinen Eltern sehr böse wäre und überhaupt keine Dankbarkeit und kaum Respekt empfinden könnte, wenn sie mich ohne Not in irgend ein fremdes Land gebracht hätten, wo ich ungeliebt und ohne Heimat wäre.

      Das habe ich mit dem größten Ausdruck des Bedauerns vorgetragen, ich habe immer enorm „betroffene“ Jugendliche zurückgelassen 🙂 .

      • niekisch Februar 2, 2013 um 12:12 pm #

        Interessante, wirksame Vorgehensweise, Moritz.

    • niekisch Februar 2, 2013 um 11:58 am #

      M, sehr gute Idee, in Großbritannien läuft das derzeit ernstgenommen oder satirisch unter dem Titel “ England ist Mist“, um Zuwanderer abzuschrecken bzw. zum Gehen zu bewegen. S. WAZ v. 31.1.2013, vielleicht zu ergooglen unter http://www.derwesten.de. Eine Parole „Kommt her und putzt Klos.“

  28. M Februar 1, 2013 um 8:58 pm #

    Hallo Niekisch, danke für Deine Anmerkungen, auch ich habe das Gefühl, dass sich hier so Einiges verzetteln könnte oder schon verzettelt hat. Thema Abgrenzung: Wie es aussieht, hat bereits eine Auseinandersetzung bzgl. der inhaltlichen Abgrenzung zu Nazis/Rassisten stattgefunden. Mir geht es um die praktische Frage: Wie macht man den Institutionen und Meinungsmachern/Medien klar, dass IB sich entsprechend abgrenzen? Es geht mir um den Dialog. Wenn sich IB nicht um diesen Dialog kümmern, können Medien wie Spiegel Online und andere weiterhin den Eindruck vermitteln, es handele sich bei den Identitären um eine rechtsextreme Gruppierung. Eine Strategie, wie diesen Meinungsmachern der Wind aus den Segeln genommen werden kann, muss her. Die aktuelle Symbolik und Bildsprache der IB macht es natürlich so manchem leicht, eine Nähe zum Rechtsextremismus zu unterstellen.

    • Moritz Haberland Februar 1, 2013 um 9:20 pm #

      „Verzettelung“ ist eben genau das Problem, kein Skandinavier diskutiert mit dir über die Kreuze auf den Fahnen, kein Franzose stellt Blau-Weiß-Rot infrage, in diesem, unserem Lande wird aber (durchaus zu recht) die Frage nach Schwarz-Weiß-Rot und Schwarz-Rot-Gelb besprochen.

      Nur mal so als Beispiel.

      • niekisch Februar 1, 2013 um 9:43 pm #

        Ich wundere mich manchmal wirklich, Moritz, wie schwer es in unseren Kreisen ist, „hart am Fall“ zu bleiben. Da haben uns die Linken und sonstigen Internationalisten einiges voraus: die sind fähig, ganz konkrete Aufgabenstellungen bis zur Erledigung zu bearbeiten..

        @ Alle: Was haltet Ihr davon, wenn ich unter der Kathegorie “ Stammtisch“ das allgemeine Gespräch ausgliedere?

        • Moritz Haberland Februar 1, 2013 um 9:52 pm #

          Ich verstehe Dich, ich habe auch wissenschaftlich gearbeitet, doch ausgerechnet die eigene Identität ist etwas sehr Individuelles, das sich durch Beispiele besser erklärt, ich halte mich ab sofort zurück.

          PS. Ich nahm an, “Pinwand” ist das Ding mit den Zetteln, das munter zum Verzetteln einladen will.

          • niekisch Februar 2, 2013 um 11:53 am #

            Bitte nicht so empfindlich, Moritz, ich bin halt nun mal der Mo(ö)rderator, der nie genau weiß, ober die Zügel anziehen oder lockerlassen soll:-)

    • niekisch Februar 1, 2013 um 9:35 pm #

      „Wie macht man den Institutionen und Meinungsmachern/Medien klar, dass IB sich entsprechend abgrenzen?“

      1. Es schriftlich und öffentlich explizit erkären – das tut die IB mit ihren Grundsatzartikeln, M.
      2. In den Medien dürfte es nur über die Kommentarspalten gehen oder per flashmob oder Mahnwachen v o r den Häusern der Medien bzw. bei oder vor Veranstaltungen, bei denen Medienvertreter anwesend sind. Protest überall dort, wo falsche Behauptungen aufgestellt werden.

      „Es geht mir um den Dialog.“

      Den werden die Medien erst aufnehmen, wenn die IB in der realen Welt eine nicht zu übersehende Größe geworden ist. Und dann werden sie den Dialog auf infame Weise führen.

      „Eine Strategie, wie diesen Meinungsmachern der Wind aus den Segeln genommen werden kann, muss her.“

      Inwieweit die admins der IB eine solche haben, weiß ich nicht. Das ist die schwierigste Frage überhaupt. Wahrscheinlich wird ihnen der Wind erst dann aus den Segeln genommen, wenn die Medienhäuser im Rahmen des Volksaufstandes gem. Art. 20 IV Grundgesetz gestürmt werden:-) Ansonsten versuchen, metapolitisch mit der IdAPO IB jahrelangen Dauerdruck zu erzeugen wie damals in den 60iger Jahren die Studentenbewegung, allerdings völlig gewaltlos, ansonsten tödlich für die IB.

      „Die aktuelle Symbolik und Bildsprache der IB macht es natürlich so manchem leicht, eine Nähe zum Rechtsextremismus zu unterstellen.“

      Das, M, hätte ich gerne mal anhand von Einzelbeispielen ganz konkret belegt. Für die Mühe danke ich schon jetzt und gebe noch einmal den Hinweis, daß hier eigentlich keine Theoriedebatte stattfindet, sondern konkrete Ideen und Vorschläge für die Weiterentwicklung der IB gemacht werden sollen. Zwei Beispiele sind ja schon im Artikel genannt.

  29. M Februar 1, 2013 um 7:53 pm #

    An Moritz H.: Was Identität für mich bedeutet? Oh je. Zu Vieles, um es hier aufzuführen. Aber die Punkte, die Du nennst, passen. Auf der Identitäre-Website sind Ziele und Haltungen, denen ich mich anschließen kann, formuliert. — Wie dem auch sei – mein kleiner Beitrag von vorhin zielt auf einen anderen Punkt. So unterschiedlich die Identitären sein mögen, man muss sich wohl auf einen gemeinsamen Nenner einigen und diesen stringent vertreten. Ansonsten funktioniert es nicht mit der Abgrenzung zB zu Nazis.

    • Moritz Haberland Februar 1, 2013 um 8:17 pm #

      Das ist genau das Problem. Ich hätte gar kein Problem damit, mich unter heutigen Bedingungen als „Nazi“ zu „auten“.

      Ich habe eine (altersbedingte) Glatze, trage (berufsbedingt) Stiefel und habe (demokratisch) ein Asylantenheim im Nachbardorf verhindert.

      Mir kann doch meine Identität NIEMAND „verleihen“ oder „zugestehen“. sie ist mir eigen, wie ich Vater und Mutter habe.

      Das ist natürlich die „Gefahr“ dabei, wenn man sich auf die Identität der Menschen einigen will, die selbstverständlich ihre eigene Identität haben.

      • niekisch Februar 1, 2013 um 8:34 pm #

        „man sich auf die Identität der Menschen einigen will“

        Jeder Mensch, Moritz, hat seine ihm eigene Identität und soll sie ausleben dürfen, im Idealfall an seinem Heimatort, weil aus diesem Ort die Identität erwächst, sich in Körper, Geist und Kultur ausdrückt. Die IB will sich nicht auf die „Identität der Menschen einigen“, also aller Menschen wo auch immer und in jedes Heimat. Im Gegenteil: die IB achtet die Identität aller Menschen, liebt aber das Eigene im eigenen Land. Deutschland muß das Land der Deutschen bleiben! In einem Land, in dem die ganze Welt ansässig gemacht wird, fühlen wir uns nicht mehr zu Hause.

        „kein Problem damit, mich unter heutigen Bedingungen als „Nazi“ zu „auten“

        Darf ich da mal nachhaken, Moritz? Was heißt das genau?

        @Alle: Darf ich bitten, wieder etwas näher ans Thema des Strangs heranzukommen, also konkrete Ideen und Vorschläge für den Fortgang der IB zu liefern und zwar am besten immer nur 1 konkreten Ansatzpunkt, damit wir uns nicht verzetteln.

        • Moritz Haberland Februar 1, 2013 um 8:49 pm #

          EXAKT, wenn es dieser Konsens wird, bin ich ein glühender Verfechter der Sache, weil es genau das ist, was ich meine.

          Ich beneide meinen finnischen Kumpel, wenn wir am See sitzen, erzählen (spricht ausgezeichnet deutsch) und er nach Herzenslust Finne sein kann.

          Den Anderen (ein Lette, ein Russe und noch ein alter Schwede geht es genauso, wir kennen uns als Kinder von der Ostseewoche in Rostock 1968, heute sind wir ein harter Kern alter Männer, doch keiner hat die Probleme mit der Anerkennung seiner Identität, wie ich sie verspüre 😦 .

          Zitat: “Was heißt das genau?”
          D.h., ich habe keinerlei Einfluß auf diesen ominösen Begriff, eigentlch heißt es, mit meinen vier baltischen Freunden am See sitzen.

    • niekisch Februar 1, 2013 um 8:18 pm #

      „Ansonsten funktioniert es nicht mit der Abgrenzung zB zu Nazis.“

      Hier ein auf Metapolitika immer wieder gemachter Vorschlag für Abgrenzung und Zusammenarbeit: der „Negativkatalog des historischen Nationalsozialismus“ http://metapolitika.wordpress.com/2011/07/07/der-nazimonarchist/ Ansonsten funktioniert es nicht mit der Abgrenzung zu Nationalsozialisten, sofern es solche heute überhaupt gibt. Der Katalog in Verbindung mit den 4 Grundsatzartikeln der IB könnte Grundlage sein, um das Problem zu lösen.

  30. M Februar 1, 2013 um 5:29 pm #

    Mal ein ganz unbedarfter, vielleicht naiver Kommentar eines wenig wissenden Neulings. Wäre es nicht sinnvoll, sich offen mit jenen, die die Identitären in die Neonazi-Ecke zu stellen versuchen, auseinanderzusetzen – das heißt auf diese zuzugehen und das Gespräch zu suchen. Um Maximen der Indent. wie Gewaltfreiheit, demokratische Ausrichtung, Anti-Rassismus wirklich glaubhaft zu vermitteln. Ansonsten drohen Verfolgung durch Polizei und Justiz und Diffamierung in den einschlägigen Medien wie Spiegel und Co., wie es jetzt schon eingeübt wird. Diese offene Auseinandersetzung hätte auch einen positiven integrativen Effekt nach innen: Werte und Grundprinzipien würden verstärkt und trennscharf vermittelt. Sicher wichtig, um einem Zerfasern vorzubeugen und zu verhindern, dass manche eben doch in jene Ecke abdriften oder ihr eigenes braunes Süppchen kochen.

    • Moritz Haberland Februar 1, 2013 um 7:21 pm #

      @ M, was ist für Dich Identität(?), ich versuche es, soweit das geht, immer auf die einfache Tour: Familie und gewohnte Lebensbedingungen, Fidelio, Fledermaus, Fliegender Hölländer und Figaros Hochzeit, meine gemarterte Muttersprache und mein zerfleddertes Vaterland sind der Endpunkt vom Einfachen zum Höheren, wie jeder Erkenntnisprozeß nunmal abläuft.

      Außerdem ist Identität zunächst einmal ein untrügliches(!) Gefühl, wer das nicht hat, dem kann man nur sehr wenig erklären.

      PS. Hans, geboren am 01.02.2013 um 04:30 Uhr
      ist ebenfalls Identität für mich und meine Familie.
      (Hans ist Lottes erstgeborener Sohn.)

      • niekisch Februar 1, 2013 um 8:12 pm #

        „Identität zunächst einmal ein untrügliches(!) Gefühl“

        Ein sehr schönes Wort, Moritz. Ein von innen kommendes Gefühl für das Eigene, tief eingewachsen über die Generationen, ein letztlich Unerklärliches.

    • niekisch Februar 1, 2013 um 8:10 pm #

      Sei herzlich gegrüßt, M. Der Kommentar ist nicht naiv, sondern trifft einen sehr wichtigen Punkt, nämlich den der Inkonsequenz. Gerade sind auf einer IB – Seite sog. Neonazis als „Nazitrolle“ bezeichnet worden. Davor muß gewarnt werden, weil diese jungen, fehlgeleiteten Leute schließlich unserem Volk angehören, Glied unseres Eigenen, unsere Geschwister sind, die wir zu uns holen müssen, sei es auch noch so schwer, sie von unseren Grundsätzen zu überzeugen. Angesichts der Bedrohung unserer Identität brauchen wir J e d e n.

  31. Moritz haberland Januar 31, 2013 um 11:40 pm #

    Wir sind jetzt auch aus Matschebrei und Pfützendreck zurückgekehrt, haben uns die Pfoten gesäubert und werden nun schnarchen gehen. Allen eine erholsame und gute Nacht, gewünscht von Odin und Moritz.

    PS. Falls von Interesse: Jette und Heinz „schnarchen“ schon.

    Irgendwie kommen wir doch nicht in´s Bett, heute ist Lotte dran, sie ist die Halbschschwester von Jette. Sie wird mir heute Nacht ein Fohlen schenken, naklar, habe ich in dem einen wie dem anderen Fall die Besamung bezahlt… und doch ist die Geburt immer ein echtes Geschenk, wer das noch nicht erlebt hat, der kann mir das glauben, fast ist es wie 1979 als ich Menschen-Vati wurde 🙂 .

    PS. Keine Hebamme auf dieser Welt hat jemals
    mehr Geburten durchgeführt als ich, jede Wette.

  32. Hallo, Zeitgiest Januar 31, 2013 um 7:48 pm #

    Lieber Niekisch,

    es gibt evt. eine Möglichkeit der Wiederherstellung der Datei. Dazu müsstest du ins temp Verzeichnis gelangen (temporäre Dateien). Am besten über Start, Suchen und dort temp eingeben. Um die Datei dann zu öffenen muss man seine Administratorrechte im System reklamieren. Wie das bei deinem System (meinetwegen vista oder windows 7.0) genau funktioniert, weiß ich nicht. Dazu gibst du am besten eine Frage im Internet ein, die etwa lauten könnte wie temp-Dateien bei windows… öffnen. Es gibt verschiedene Foren, wo so etwas schon einmal angefragt wurde. Habe ich vor Jahren bei meinem System auch so gemacht, weiß leider nicht mehr, wie der Weg dahin war. Wenn du jedenfalls im temp Verzeichnis bist, Reiter für Ansicht oder ähnlich öffnen, dort für heute Datum eingeben und dann durch die temp Dateien durch klicken. Ach so, müsste ja eine temp Datei von Word Press Com sein.

    Tja, ich hatte auch schon mal das zweifelhafte Vergnügen eine stundenlange Arbeit verloren zu haben. Und der Punkt, der dann die Spannung noch erhöhte, bestand darin, dass ich am nächsten Tag einen Abgabetermin für das Produkt meiner Arbeit hatte. Hatte dann die ganze Nacht dran gegeben und musste schließlich doch den Termin telefonisch verschieben. Das war ein echter Fall von extrem dumm gelaufen. Vielleicht tröstet es dich, dass so etwas vielen von uns passiert. Bei Internet-Kommentaren gewöhne ich mir inzwischen auch an, einen Kommentar lieber erst einmal in Word runter zu schreiben und dann mit Kopieren und Einfügen (Strg C und Strg V) zum Beispiel zu Metapolitika rüber zu kopieren.

    Liebe Grüße…!

    • niekisch Januar 31, 2013 um 8:13 pm #

      Vielen Dank, lieber Hallo Zeitgeist,

      erst habe ich jetzt noch mal mein Gedächtnis bemüht und den Salat schnell eingestellt. Hoffentlich irgendwie verständlich. Ich versuche das Vorgeschlagene morgen mal. Heute bin ich zu erschöpft. Meine Frau meinte, ich sehe schlecht aus:-) Das war aber auch eine Anstrengung:-) Ist das Schreiben eines word – Dokumentes nicht auch Mist, weil Du den Text des anderen Autors nicht siehst? Da müßte man den erst in das Dokument kopieren. Jetzt kann ich nicht mehr:-)

      Dir und allen anderen noch einen schönen Abend!

      niekisch

  33. niekisch Januar 31, 2013 um 5:11 pm #

    Darf ich um Verständnis bitten, daß ich angesichts der Kommentarflut zwanglos ein wenig außerhalb der Ordnung zusammenfasse und antworte?

    @ Basa Donard:

    Die Frage des „großen Ziels“ der IB ist behandelt, wobei wir zum Ergebnis kamen, daß die IB dises Ziel zumindest formuliert hat: M.E. hat es sich in den neueren Texten der IB weiter konkretisiert.

    „Großes Ziel“ und Symbol sind also vorhanden. Da Du eine andere Auffassung vertrittst, stelle ich Konkretisierung anheim.

    Da Du offensichtlich der Koordinationsgruppe der IB angehörst bzw. angehört hast, wiegt die Aussage, man versuche sich zu strukturieren, schwer. Offenbar ist zumindest die „oberste Ebene“ wenig bis garnicht strukturiert. Näheres erfrage ich aber nicht öffentlich, weil wir ja der IB nicht schaden, sondern sie fördern wollen. Aus den Kontakten, die ich habe, kann ich die fehlende Struktur so nicht bestätigen. Es herrscht großer Aktionismus, angesichts der überschaubaren Personaldecke beurteile ich den bisherigen Stand nicht negativ. Es gibt eine Vielzahl von fb – Seiten, eine Redaktionsseite für das zu erwartende Blog „Athenaeum“, einen Materialladen, konkrete Vernetzungen vor Ort zwischen Leuten, die sich zuvor nicht kannten oder nicht kennen wollten.

    „Strategisch agierende Köpfe nicht vorhanden.“ Woran machst Du das fest? Ich bitte, keine Interna zu benennen, es reichen allgemeine, aber definierende Angaben. Ich jedenfalls meine, daß das strategische Endziel Identität richtig festgelegt ist. Es kann aus einem Zusammenfluß verschiedener Elemente im Rahmen metapolitisch – außerparlamentarischer Opposition dadurch erreicht werden, daß der Hundertvölkerbrei auf deutschem Boden gegen den veränderten Volkswillen nicht weiter durchsetzbar ist.

    @Moritz Haberland @Basa Donard @Hallo Zeitgeist:

    Jetzt ist etwas Schlimmes passiert: 2 Stunden lang habe ich noch geschrieben, die gesamte Entwicklung der IB und Eure Aussagen bearbeitet. Dann stellte ich das Blau im Text fest, wollte es beseitigen und habe dabei den gesamten Text, den ich s o wohl nie mehr formulieren kann, versehentlich gelöscht. Wer tröstet mich? Und sagt mir, wie ich das Blau wegbekomme? Vielen Dank für Euer Verständnis!

    So, jetzt versuche ichs im Telegrammstil und mit Stichworten, um zu retten, was noch zu retten ist, zitiere auch nicht genau, beziehe mich nicht auf den jeweiligen Autor, formuliere es sofort positiv:

    Eine strategische Formation, die dem Ganzen eine Struktur überstülpt, ist vielleicht garnicht nötig und das ist evtl. auch besser so. Die IB hat eine Koordinationsgruppe, hat die Rechte am Namen IB gesichert, hat 4 Grundsatzartikel, die für die autorisierten Gruppen verbindlich sind, hat keine rechtliche Struktur i.S. des Parteiengesetzes oder Vereinsgesetzes, anhand derer sie auszuhebeln ist, letztlich haftet jeder IB – Mensch in den Gruppen und außerhalb für sich, wenn er entgegen den Grundsätzen handelt. Netzseite, fb – Seiten für die IB, die Untergruppen und Ortsgruppen sowie das zukünftige Blog „Athenaeum“ kommen hinzu. Die IB kann sich immer auf den virtuellen Bereich zurückziehen, wird sie dort abgeschaltet, stehen Unterstützerseiten als Auffangstationen zur Verfügung. Die IB Koordin. gruppe wird sicher ab Frühjahr überregionale Veranstaltungen initiieren, die das Bild der IB öffentlich stärken. Mitarbeiter und Sympathisaneten können je nach Wahl anonym oder nicht auftreten, was Flexibilität bringt. Jeder wie er kann und will! Außenstehende können die IB in fast jeder Form unterstützen, die IB kann sich immer darauf zurückziehen, daß sie nur bestimmte Gruppen autorisiert hat. IB ist in Form und Verhalten höchst beweglich. IB ist Jugendbewegung. Die Jugend muß es machen. Wenn geschichtliches Wissen fehlt, politische Zusammenhänge nicht erkannt werden, die psychologischen Werkzeuge der Propaganda unbekannt sind, dann müssen die Älteren helfend redigieren, ohne zu bevormunden. Die IB sollte sich an den 68igern orientieren. Die Bewegung soll breit, volksnah – was denen damals aber nicht gelang – und bei öffentlichen Auftritten solidarisch mit anderen Identitären sein, soweit das irgendwie möglich ist. Zeitgemäße Spontis einbauen, nicht zurückstoßen! Die Identitäre Idee dem Antinationalen direkt entgegegensetzen. Immer das Positive aufzeigen. Erst eine Identitäre Stimmung schaffen, dann den Marsch durch die Institutionen aufnehmen. Das gelingt der IB evtl. leichter als der Studentenbewegung, weil wir nicht internationalistisch, sondern deutsch eingestellt sind. Strategisches großes Ziel = Identität, taktische Zwischenziele: Aufbau der virtuellen und realen Org., metapolitische Verfestigung in der öffentlichen Meinung, sich nicht durch Parteigründungsmöglichkeiten zwischendurch verführen lassen. Festlegen: mindestens 5-1o Jahre IdAPO = Identitäre Außerparlamentarische Opposition ohne jede Wahlteilnahmen.
    Alles hat seinen Augenblick. Morgen kann schon alles anders sein, deshalb immer flexibel bleiben, möglichst viele Mitstreiter möglichst frei agieren lassen. Jeder kann sich am Symbol Lambda und den 4 Grundsatzartikeln eigenverantwortlich orientieren. Agenten und Provokateure sind nie völlig auszuschalten. Kein übertriebenes Mißtrauen. Es lähmt. Mit einer gewissen Leichtigkeit das Eigene propagieren und vertreten. Humor zulassen trotz des Ernstes der Lage. Die Lage kann nie so schlimm sein wie ein Leben ohne Witz! Den Leuten eine Depression vermeidende Haltung nahebringen! Großes Vorbild: Die Legion Erzengel Michael des „Kapitan“ Codreanu. Opferbereit, bescheiden, gewaltlos, sportlich, patriotisch bis in die Knochen, an ein Höheres glaubend, optimistisch trotz Armut und Verfolgung. Das kann der Gruppenstil für die einzufordernde Disziplin sein.“Verhaltenskodex“ von VoxPopuli“ „WM“ – Weltanschauliches Minimum für die identitären Kräfte“ auf Metapolitika sowie Texte „Metapolitisches“ auf Metapolitika. Marketingideen von „Basa Donard“ zum Abstützen des organisatorischen und geistigen Gerüstes der IB.

    IB als Sammlungsbewegung zum Rückbesinnen auf das, was wir hatten= Großes Ziel der IB = Identität und Gemeinschaftsbewußtsein. „Das Eigene“ Soweit die Jugendbewegung IB das nicht mehr kennen kann wegen Umerziehung und Schuldkomplex, Wiedererwecken durch das Mithelfen der Älteren ohne Bevormundung gegenüber den Jüngeren.

    Ich bitte um Nachsicht für diese ungewöhnliche Art des Kommentierens.

  34. Hallo, Zeitgeist Januar 31, 2013 um 4:13 pm #

    Habe ich kein Problem mit, mein Lieber!

    • Moritz Haberland Januar 31, 2013 um 4:40 pm #

      Zeitgeist, vielleicht hast Du es bemerkt, ich bin im Angesicht meines Lebens (Erfahrung) immer zur einfachen Darstellung geneigt, weil ich gelernt habe, daß „Theorielastigkeit“ Unverständnis und oft auch Spott zur Konsequenz hat.

      Von meinen Eltern wurde ich angehalten, alles wohl zu durchdenken und besonders „klug“ zu formulieren.

      Dann kam ich in das „richtige Leben“ und konnte mit diesen Eigenschaften rein gar nichts mehr, d.h. nichts anfangen, weil man mich nicht verstand und nichts werden, weil es keiner hören wollte.

      Gelernt habe ich daraus, daß man sich verständlich machen muß, eben genau so, daß man verstanden wird. Ich denke, das gilt genauso fachlich wie politisch. An meinem politischen Stammtisch sagt man, ich würde mich inzwischen besser ausdrücken… !

      • Hallo, Zeitgeist Januar 31, 2013 um 4:59 pm #

        Einverstanden, manchmal rede ich noch im von linken Kreisen und meinem Studium vorgeprägtem Polit-Kauderwelsch. Wobei ich denke, dass dir die Worte (auch eingestreute Fremdworte), die ich nutze, geläufig sein werden. Und ich denke auch, dass du mich inhaltlich nachvollziehst, wie alle, die hier kommentieren. Ich nehme aber die freundliche Ermahnung an, mich eine Ecke einfacher auszudrücken. Auch das hat ja mit Diskussionsstil zu tun.

        • Moritz Haberland Januar 31, 2013 um 5:15 pm #

          Alles klar, ich selbst verstehe Dich ganz ausgezeichnet, mir
          ging es eher um die „Außenwirkung“, die man ggf. erreicht.

  35. Moritz Haberland Januar 31, 2013 um 4:07 pm #

    PS. @ Niekisch und @Zeitgeist, seht es mir bitte nach, seit ich vor 30 jahren unter dem „Eisernen Vorhang“ hervorgekrabbelt bin, hat sich in mir ein Solidarisierungseffekt von geborenem „Ossi“ zu geborenem „Ossi“ entwickelt, ging gar nicht anders 🙂

    • Basa Donard Februar 1, 2013 um 10:48 pm #

      Kann ich auch nicht in Abrede stellen… geht mir genauso 🙂
      Vielleicht deshalb,weil ich eine Nachbarschaft erleben durfte,die so wohl nur in jener DDR vorzufinden war.

      @ Niekisch,@ Zeitgeist,ihr glaubt gar nicht wie nah sich die Menschen,ja fremde Menschen, standen. Das war wirklich beeindruckend. Und wie kalt es dann ab der Zeit der Wende wurde,ich wohne jetzt hier im Hause und kenne so gut wie keinen mehr. Jeder kocht sein eigenes Süppchen. Als die Wende kam war ich 15 Jahre alt und erlebte,wie man von Jetzt auf Gleich alleine auf sich gestellt war.

      Gab es früher die Organisation,in der man eingebettet und auch aufgehoben war,als man sich zum Subbotnik am Samstag traf und die Stadt gesäubert hatte,als ich mit meinem Wägelchen und der Uniform des FDJlers bei den Leuten klingelte und nach Altstoffen fragte,die ich bei der SERO-Annahmestelle abgab,war das alles auf einem Schlkage nicht mehr. Alles war auf einmal böse und schlecht,alles wo ich den Frieden erlebte ,den Zusammenhalt eines ganzen Volkes ,war auf einmal weg. Was für ein Schock für meine zarte Seele das war.

      Aber es prägte mich in dem Sinne,das ich heute predigen kann von der Vision eines Volkes,das sich selbst nahesteht,und nicht so krankhaft selbst angreift,wie schizophrene Nestbeschmutzer es heute machen. Wie krank das ist,sieht man aktuell an der Auseinandersetzung der Band Jennifer Rostock gegenüber Frei.Wild und die heutige Abgrenzung von Frei.Wild gegenüber der IB. Nur um sich die Pfründe weiterhin zu sichern.

      Traurig… So traurig,das ich manchmal resigniere,mich gedankenvoll bei einem Glas Wein zurückziehe und sehnsüchtig Musik, wie die solche höre:

      Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch 🙂

      • Basa Donard Februar 1, 2013 um 10:52 pm #

        Als ich 12 war,stand ich mal rauchend mit einigen Freunden im Hinterhof meiner Wohngegend.
        Da kam ein Fremder vorbei. Er ermahnte uns das Rauchen sein zu lassen,hielt uns ein Vortrag über die Schädlichkeit und schliff mich tatsächlich zu meinen Eltern und „verpetzte“ mich dort. Ich erlebte solches Eingreifen nicht nur einmal. 🙂 Das war DDR.

        Heute nicht mehr denkbar…

        • niekisch Februar 2, 2013 um 12:11 pm #

          „Heute nicht mehr denkbar…“

          Hin und wieder bemerke ich das schon mal, übrigens sogar bei Gymnasiasten, die andere von Unsinn abzuhalten versuchen. Die Versiffung ist doch noch nicht allgemein.

      • Basa Donard Februar 1, 2013 um 11:56 pm #

        Nachtrag: Vor wenigen Minuten hat Frei.Wild die Distanzierung gegenüber der IB von ihrer Fanseite auf fb gelöscht.

      • Hallo, Zeitgeist Februar 2, 2013 um 12:22 am #

        Ein schönes Lied, eine ausdrucksvolle Stimme – gefällt mir!

        • Basa Donard Februar 2, 2013 um 12:29 am #

          Ja,das Lied läuft gerade seit Stunden bei mir.Kann mich einfach nicht satt hören. 🙂 Diese Version gibt es auch mit Zucchero und Pavarotti,aber in Deutschland nicht erreichbar (Gema-rechte) . Muss man über hidemyass aufrufen. der Text ist so riesig,so groß,da bekomme ich regelmäßig eine Gänsehaut.

      • niekisch Februar 2, 2013 um 12:03 pm #

        Ebenfalls schönes Wochenende, Basa Donard. Deine Worte erinnern mich ein wenig an meine Kinder-und Jugendzeit in den 50iger Jahren und die Erzählungen meiner Eltern und Großeltern aus der unseligsten Zeit der deutschen Geschichte:-) Und eine kurze Zeit der tollen Kameradschaft in den 60iger Jahren..

  36. Basa Donard Januar 31, 2013 um 1:12 am #

    Die Idee des Sammelsuriums ist gut,man sollte ja immer so ein kleines Nachschlagewerk an Anregungen irgendwo haben,wenn man ein Ziel erreichen will.Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer: das Ziel.

    Es fehlt!

    Die IB hat kein eigentliches Ziel,sie wabert eher vor sich hin und versucht sich zu strukturieren,dabei sind viele,die bloß aufspringen und sich im Trittbrettfahren üben,einfach weil es sowas wie Aktion und Spaß garantiert, Protesttourismus quasi. Wirklich strategisch agierende Köpfe sind da nicht vorhanden. Da treffen sich welche,die irgendwas vereint,genau definiert kann es nicht werden,höchstens als latente Unzufriedenheit. Und fast jeder gackert wild vor sich hin und wenn der Schatten des Habichtes sich abzeichnet,sind sie wieder ganz liebe Internatsschüler.

    Ich hoffe,es ordnet sich eine strategische Formation,die dem ganzen eine Struktur überstülpt und somit DAS garantieren kann,was eine Bewegung,wie sie ja sein möchte,auch bewirken möchte: Veränderung.

    Auch halte ich es für bedenklich,das geschichtliches Wissen,die politischen Zusammenhänge und die psychologischen Werkzeuge der Propaganda ( wie negativ konnotiert doch dieses Wort ist) verkannt bzw nicht erkannt werden.

    Als DDR-Kind kenne ich noch die Wirkung der Zusammengehörigkeit sehr wohl,ich weiss,was Gemeinschaften bewirken und welche Dynamik sie entwickeln kann,aber hinter Jung-/ Thälmannpioniere,die FDJ,der GST,DSF,NVA ,usw stand eine Ideologie und deren strategische Kommission. Und wenn die fehlt,wenn sich welche so lose wie die derzeitige IB zusammenschliessen,ohne Konzept,ohne Struktur und ohne Persönlichkeit,dann artet das in bloßes Verdunsten aus. Selbst die Antifa ist dermaßen hart strukturiert ,das man glaubt sie hätten die Strukturen der SA/SS 1:1 übernommen.

    mfG
    Basa Donard

    • Basa Donard Januar 31, 2013 um 1:25 am #

      PS: Um wirklich von guter Vorarbeit zu partizipieren brauch man nur die Foren der Linken zu durchstöbern.Da gibts ne Menge,was brauchbar ist.(Direkte Aktion,Clownsprotest,Kreative Antirepression,Kommunkationsguerilla,usw)

      http://protestkuriosa.wordpress.com
      http://www.projektwerkstatt.de

      Freies assoziieren zB als Straßentheater . Da gibt es zB die Idee das man sich verkleidet als Reporterteam,einige verkleiden sich als Journalist mit übergroßem Mikrofon,einer hält ein Monstrum einer Fernsehschablone und dahinter trägt man eine Befragung/Interview als Spiel vor,in der man überspitzt die Situation darstellt,im Stil der Überidentifizierung oder Untertreibung.Ist lustig anzusehen,und vor allem:Prägt sich ein.

      • Hallo, Zeitgeist Januar 31, 2013 um 3:25 pm #

        Sehr gute Ideen, Basa Donard, die Sie formulieren…! In die verlinkten Seiten schaue ich bei Gelegenheit näher rein. Ein erster Blick auf protestkuriosa erscheint auf jeden Fall anregend.

        • niekisch Januar 31, 2013 um 3:36 pm #

          Da schließe ich mich, Hallo Zeitgeist, in der Bewunderung für Basa Donards immersprühende Kreativität an und versuche das nachher mal zusammenzufassen. Bis dahin ein Lied, das sehr schön das identitäre Wollen ausdrückt, wobei sich hier die Distanz zu NS und italienischem Faschismus aus desssen Imperialismus gegen die Südtiroler und dem Wegwerfen der Südtiroler an Italien durch Hitler mit seinem inkonsequenten NS ergibt:http://youtu.be/Ki_D9JjmdzE

    • Hallo, Zeitgeist Januar 31, 2013 um 3:46 am #

      Im Westen waren unter den Linken – wenn man so will – gerade als Hintergrundkatalysatoren – die sogenannten Spontis recht effektiv. Warum nicht auch im patriotisch-identitären Lager solche Kräfte heute freisetzen lassen?

      Was vom Zeitgeist getragen wird, entspricht im übrigen dem selbstorganisierenden Prinzip der Entelechie. Da kommt auch Chaos-Theorie mit hinein – keine Sorge, nicht die der NWO-Apostel (von wegen novus ordo seclorum ab chaos = aus selbigem eine neue Weltordnung aufbauen zu wollen). Auch gilt: Alles hat seinen Augenblick. So war Friedrich der Große zu Zeiten vom Flötenspiel begeistert, liebte seine Windhunde. Aber, er war auch ein knallharter Stratege und Disziplin war bei Preussens groß geschrieben, eben alles zu seiner Zeit.

      Noch leben wir in einer geschichtlichen Phase in der BRD, in der es den Menschen materiell zwar zunehmend unbehaglich wird. Aber, es ist noch Lebensfreude vorhanden, und „du“ (du hier nicht persönlich gemeint) „erreichst“ Menschen in dieser Zeitzone über eine eher entspannte Art. Sollten wir einmal Bürgerkrieg bekommen, was ich nicht herbeireden und an die Wand malen will, was aber keineswegs unwahrscheinlich ist, dann werden andere psychologische Parmameter entscheidend sein.

      Wenn man die preußisch-deutsche Geschichte genau verfolgt, so meine ich, und das heißt für mich auch, unter psychologisch-
      philosophischen Prämissen, dann war selbst Friedrich der Große – verzeihung, Majestät…! – eine Art von „Sponti“. Das Leben ist meine ich, zudem ernst genug. Lassen Sie uns in unsere Pläne, Absichten und Anliegen eine gewissen Leichtigkeit implementieren, so lange das noch geht. Auch daraus lassen sich Strukturen aufbauen, die sich nach und nach Autoritäten unterordnen, die überzeugen, die Menschen in jedem Augenblick dort abholen, wo Sie gerade stehen.

      In diesem Sinne, vielen Dank für Ihre wahrscheinlich hilfreiche Kritik, die ich aber nicht geneigt bin, meinerseits kritiklos stehen zu lassen.

      Mit ebenfalls freundlichen Grüßen

      H. Zgst.

      • Basa Donard Januar 31, 2013 um 11:04 am #

        Hallo H. Zgst. ,

        ich verstehe Ihren Text nicht als Kritik,jedenfalls kann ich da keine herauslesen.

        Diese Spontis,die Sie ansprachen, wussten diese im Gegensatz zur IB (und ich meine hier die Koordinationsgruppe,also die aktiven Mitglieder der IB) nicht genau was sie wollten und wie sie es wollten? Hatten sie nicht eine Vision vor ihrem inneren Auge?

        Diese gingen doch aus bzw mit der APO und den K-Gruppen hervor, diese Gremien saßen im vornherein lange an linken alternativen Perspektiven und Konzepten. Sie konnte ja auch die gesamte Vorarbeit der linken/kommunistischen Kreise nutzen,und darauf aufbauen. Mit Dutschkes Parole „Marsch durch die Institutionen“ lag eine politische-strategische Perspektive vor,diese fehlt in der IB völlig.

        Und diese Spontis sind heute übrigens die radikalen Autonome,die Steine werfen,Häuser besetzen und als Schwarzer Block auftreten. Der friedliche Geist ist verschwunden,alles ist irgendwie verroht.

        „Warum nicht auch im patriotisch-identitären Lager solche Kräfte heute freisetzen lassen? “

        Zu kleinen Grüppchen gibt es diese ja soweit schon:

        usw

        Aber sollten denn diese Kräfte nicht kanalisiert werden? Und muss es nicht auch klare Ansätze und Strategien geben? Wie sonst soll denn Veränderung in der gesättigten und politisch-indifferenten Gesellschaft eintreten?

        mit herzlichen Grüßen

        Basa D.

        • Moritz Haberland Januar 31, 2013 um 3:49 pm #

          @ Basa D., ich verstehe Dich gut, daß Du nach einer irgendwie gearteten Strategie fragst, auch Deine Beispiele (GST usw.) leuchten mir ein, weil ich sie (gern, im Marineklub) erlebt habe.

          Heute, als gewissermaßen: alter Zopp, hoffe ich nur noch, daß sich das entwickelt, was uns damals so selbstverständlich war.

          Wir haben es verloren, was für uns unstrittig war, wir sind eben kein einig Volk von Brüdern und Schwestern mehr, man hat uns globalisiert, verarmt, verunsichert und vereinzelt.

          Nehmen wir die Identitären als Sammlungsbewegung zur Rückbesinnung auf das, was wir „neulich“ noch hatten, wohingegen „Zeitgeist“ und „Niekisch“ und soviele andere auch, dieses Gefühl kaum bis gar nicht mehr kennen (Pardon Freunde).

        • Hallo, Zeitgeist Januar 31, 2013 um 4:07 pm #

          Mit der jetzt gewählten Diktion Ihrer Antwort komme ich zurecht.. Da kann ich – Ihre Argumente als Diskussionsgrundlage verstanden – auf jeden Fall etwas mit anfangen. Ich gebe gleichwohl zu bedenken, dass es eine bestimmte mentale Kaderhaltung etwa in den von Ihnen angesprochenen K-Gruppen gab, die für meine Begriffe genau jene repressiven Verhaltensweisen verinnerlicht hatte, die von der Strömung vermeintlich bekämpft werden sollten. These dazu: Die von Ihnen erwähnte „Verrohung“ in heutiger Zeit, Basa Donard, hatte m. E. in jener Charakteristik psycho-sozialer Verfassung in wesentlichem Umfang ihre Wurzeln. Dazu gehörten konditionierte Verhaltensmuster, die unter anderem mit einem starken Gruppendruck und Profilierungsneigungen der Alpha-Typen in politischen Zirkeln zu tun hatte.

          Ein Kontrastprogramm wäre etwa das, was Dieter Duhm (oft als Paradebeispiel eines Spontis angeführt) in „Der Mensch ist anders“ angedacht hatte. Auch Impulse, die beispielsweise Horst-Eberhard Richter als Psycho-Analytiker der Linken zu vermitteln versuchte, waren immerhin vom Bemühen gekennzeichnet, der linken Agenda eine andere, tendenziell Repression vermeidende Haltung nahe zu bringen.

          Nun sehe ich ungünstige Verhaltensmuster nicht auf die Linke (meine damit nicht die Partei sondern die gesellschaftliche Strömung) beschränkt. Wenn man sich auf bestimmten Internetseiten umsieht, dann begenet man auf rechter Seite nicht eben selten einigen schon recht gruseligen Ausrichtungen. Wie ich meine, gerade dann, wenn das „Führerprinzip“ – ob an historischer Vorlage ausgerichtet oder nicht – in besonderer Weise betont und gefordert wird. Meinungsabweichungen werden oft mit Gewaltandrohung für später bedacht, mindestens aber mit Hohn oder verbaler Anfeindung quittiert. Dies geschieht teilweise sogar gegenüber eigenen Gefolgsleuten in einem Ton, der einem die Sprache verschlägt.

          Meine Vermutung diesbezüglich ist, dass die wenigsten Menschen mit dem eigenen Streben nach Einfluss oder gar einer ihnen aus Gruppenprozessen zufallenden späteren Machtkonzentration umgehen können. Ein Frühwarnsystem in der Perspektive von außen gewinnt man, denke ich, meist schon daraus, wie Menschen sich anderen Meinungen gegenüber verhalten – wie sie das kommunizieren und zu was für einem Klima sie beizutragen wenigstens bemüht sind.

          Es wäre also zunächst einmal zu diskutieren, welcher Gruppenstil einer einzufordernden Disziplin zugrunde zu liegen hat, welche Diskussionskultur einzuüben wäre usw. Genau für diese Zusammenhänge eignet sich eine Plattform wie Metapolitika. In dem Maße, wie hier verschiedene Modelle erörtert und angeboten werden, wird idealerweise ein Teil jener Vorarbeit geleistet, die Sie anmahnen. Wie gesagt, eine „Plattform wie…“ Als eine Art „Zentralorgan“ der Bewegung darf und wird Metapolitika sich natürlich auch nicht verstehen.

          Von mir auch herzliche Grüße an Sie…!

  37. Moritz Haberland Januar 30, 2013 um 11:30 pm #

    Genaugenommen sind wir schon beim „freien Assoziieren“, wenn wir frech dem „Slogan“ fröhnen ; „Nicht rechts – nicht links“, denn was ginge dieser BRD näher an den Kragen, als wenn sich das herumspräche, haha.

    Mit US-Kunst habe ich es nicht so, natürlich weiß ich, daß die UFA ein abgeschlossenes Sammelgebiet ist und keine Filme mehr produziert, die DEFA ebenfalls nicht 😦 .

    • Hallo, Zeitgeist Januar 31, 2013 um 4:01 am #

      „Mit US-Kunst habe ich es nicht so“

      Lieber Moritz, auch mal der „anderen Feldpostadresse“ gewidmet. Wir sind deutsch, aber wir können, wenn wir wollen, auch „auswärts“. Das braucht man zwar nicht zu betonen, aber die Freiheit gönne ich mir.

      Um anschließend auch mal ein kreative Erinnerung an noch nicht ganz so weit vergangene Tage im deutschen Unterhaltungsmusikgut wachzurufen, hier etwas anderes:

      Das steckt für meine Begriffe, in den Zwischenansagen auch ein Stück Kabarett drin. Übrigens hat sich eine deutsche Fußball-Mannschaft, die noch äh… also, ihr wisst, was ich meine. In der einzelne Mitgleider jedenfalls nicht mit verkniffenem Mund die Nationalhymne über sich ergehen ließen. ,,,hatte sich die damalige Mannschaft, der auch „Tante Käthe“ angehörte, nach gewonnener WM den „alten Holzmichl“ immer wieder in der Nacht angehört, was man ihr seitens der Medien schwer ankreidete – komisch oder…?

      Ich meine übrigens, dass deutscher Schlager und die von vielen verpönte „volkstümliche Musik“ auf unbewusster Ebene viel für den Erhalt von Patriotismus tun.

      • Hallo, Zeitgeist Januar 31, 2013 um 4:08 am #

        Und damit damit den Antifas auch mal ein wenig Freude gegönnt sei, was zum stillen Mitsingen. Dabei, geneigte Gegner, dran denken, immer schön locker und entspannt bleiben…

        „Und dann die Hände zum Himmel… Wir klatschen zusammen, und keiner ist allein.“ Denn merket dies zu heutger Stund: Keiner ist ganz verloren, nur zum Verbiss‘ nem auserkoren!

        • Hallo, Zeitgeist Februar 6, 2013 um 5:26 pm #

          Wenn du anklickst: „Dieses Video wurde vom Nutzer enfernt.“

          Tz, tz… Nein, sowas, was es alles gibt…. Ging ja ganz schön schnell. Aber den Titel findet man – sagen wir – „schlappe hundert Mal“ auch so noch auf You Tube. „… und dann die Hände zum Himmel. Wir klatschen zusammen, und keiner ist allein“.

          Wie gesagt, vor allem: „Keiner ist ganz verloren, nur zu Verbiss‘ nem auserkoren.“

          • niekisch Februar 6, 2013 um 7:18 pm #

            Deine Gedanken, Hallo Zeitgeist, haben es verdient, noch intensiver diskutiert zu werden. Leider kann ich mich momentan nicht einschalten, da ich meine Zeit und Kraft darauf richten muß, mich gegen einen Beitragsbescheid meiner Krankenkasse zu wehren, der in mehrfacher Hinsicht falsch ist. Es geht um den Betrug der damaligen Gesundheitsministerin Ulla Schmidt ( SPD ), die unter Verstoß gegen das Grundgesetz und gegen jeden Vertrauensgrundsatz 2004 nachträglich Direktversicherungen und Betriebsrenten zur Altersversorgung der vollen Kranken- und Pflegeversicherungspflicht unterworfen hat, so daß für die Betroffenen annähernd 20 % des Auszahlungsbetrages verloren gehen. Auch ich bin betroffen, im Gegensatz zu vielen anderen werde ich aber nicht kapitulieren und alle Register ziehen:-)

    • niekisch Januar 31, 2013 um 11:19 am #

      UFA und DEFA produzieren zwar nicht mehr, Moritz, aber aus meinem Erinnern weiß ich, daß eine Fa. Heitz & Höffkes in Essen jahrelang Filmrechte aufgekauft hat und jede Menge alte Filme auf DVD produziert und vertrieben hat.

  38. Moritz Haberland Januar 30, 2013 um 8:32 pm #

    @ Zeitgeist, ich glaube daran, daß sich jeder Mensch, wenn er bei Troste ist, für gut aber NICHT für einzig hält, so erklären sich wohl auch unsere gleichen, von einander unabhängigen Erfahrungen, sowohl örtlich als auch zeitlich in unserem Leben.

    Wie Du schon sagtest : Es ist Faszination,
    meinen Gruß an Dich, wo immer Du wohnst.

    • Hallo Zeitgeist Januar 30, 2013 um 9:11 pm #

      „NICHT für einzig“, aber: Da bin ich „man eigen“, wie „wi Fischköpp‘ sächt“ – womit das Einzugsgebiet, in dem ich wohne, schon mal grob umrissen ist. Ich war zwar nie der große „Plattsnacker“, obwohl ich als 20jähriger sogar mal in einer plattdeutschen Laienspielgruppe mitgemacht hatte. Aber, in letzter Zeit geht mir die Mundart immer öfter über die Lippen – wohl einfach, weil ich meine, dass Dialekt, selbst wenn man ihn in seiner Jugend nicht unmittelbar gewohnt war, eben auch Heimatpflege ist.

      Und für „man eigen“ könnten wir auch sagen, „nicht links, nicht rechts, sondern identitär“.

      Sei ebenfalls also gegrüßt Moritz, herzlich – aus einer Großstadt mit wunderbarem Hafen an einem richtig breiten Fluss…

      • Hallo Zeitgeist Januar 30, 2013 um 9:45 pm #

        Bin gerade beim „freien Assoziieren“, und da fiel mir ein, mit unserer gemeinsamen Einstellung geht es einem doch – zwar nicht immer, aber manchmal – auch so:

        Und ich wette einfach mal, dass etliche im identitären Lager ein ganzes Stück ebenfalls so ticken.

  39. Hallo Zeitgeist Januar 30, 2013 um 8:30 pm #

    „Theodor Pieck und Wilhelm Heuss“

    Das hat doch was, Moritz…!

  40. Moritz Haberland Januar 30, 2013 um 7:57 pm #

    @ Zeitgeist:

    Zitat : “Wo du links bist, bist du mir zu rechts, und wo du rechts bist, bis du mir zu links.”

    Das muß ein kluger Kollege von Dir gewesen sein, der das so zusammengefaßt hat, bei „uns“ nannte man das und zwar exakt dieses Denken immer „mangelnder Klassenstandpunkt“, es gab in meiner Jugend viel Ärger für eine derartig abweichende Indifferenz, der ich gleichwohl immer treu geblieben bin.

    Ich würde sagen : Theodor Pieck und Wilhelm Heuss 🙂 .

  41. Hallo, Zeitgeist Januar 30, 2013 um 2:39 pm #

    @ Moritz @ Niekisch

    Um euren interessanten Wortwechsel wieder ein wenig auf die Schiene unserer gemeinsamen Pinnwand-Kreativschmiede zu bringen: Vielleicht gibt es ja einen einfallsreicheen Geist unter uns, der die von euch im Dialog entwickelten Assoziationen gleichsam abstrahiert, eine Essenz daraus macht und die genannten geschichtlichen Protagonisten gleich noch mit in eine Art Psychodrama oder Rollenspiel per Flugblatt oder Blog-Beitrag ausarbeitet. Derjenige sollte sich allerdings mit den von euch angesprochenen ‚“Figuren“, wenn ich die Personen mal als Skript-Elemente so nennen darf, gut auskennen.

    Das Ganze hätte dann auch etwas vom alten alchemistischen Prinzip: „Solve et koagula“ – frei übersetzt: „Trenne (die Elemente) und füge neu zusammen…!“

    • niekisch Januar 30, 2013 um 5:59 pm #

      „Um euren interessanten Wortwechsel wieder ein wenig auf die Schiene unserer gemeinsamen Pinnwand-Kreativschmiede zu bringen:“

      Moritz und ich sind hier sozusagen „Abweichler“, Erratoren (?), wie wir es schon immer waren: Er von den östlichen Blockparteien, ich von den westlichen:-)

      • Hallo, Zeitgeist Januar 30, 2013 um 7:24 pm #

        Und ich war es innerhalb einer großen westlichen Blockpartei, ihr wisst ja welche. Auf einer Party von ein paar Mitgliedern sagte man mir unter anderem mal, wenn auch nicht in Schärfe, sondern leicht alkoholisiert und sich privat kennend, „mit deinen Ansichten solltest du in den Bezirk XX gehen. Da haben viele solche DVU-Sprüche drauf wie du“. Zu der Zeit glaubte ich allerdings nicht mehr daran, wesentliche Beiträge leisten zu können, eine solche Partei von innen her zu verändern. Interessant an der Bemerkung ist sicher aber, dass es sicher auch innerhalb dieser Partei (und ich vermute bis heute) ein nicht unerhebliches Potential gibt, das sich eines Tages von der Partei trennen und mit anderen Kräften vereinigen könnte.

        Auch hier: „Solve et coagula“ (Trenne und füge neu zusammen)!

        Letztlich bin ich, bislang in jeder Gruppierung, in der ich irgendwie mitgewirkt habe, und sei es als Student oder später mal auch gewerkschaftlich jemand, der für sich einen ganz eigenen Sonderweg gegangen ist – folglich auch ein Abweichler. Ein Kollege sagte mal vor vielen Jahren, und ich habe es bis heute nicht vergessen: „Wo du links bist, bist du mir zu rechts, und wo du rechts bist, bis du mir zu links.“ Na, dann sei es meinetwegen so, und ich darf vielleicht zu mir selbst sagen: „Willkommen im Club“, was euch beide Abweichler betrifft.

        • niekisch Januar 30, 2013 um 7:43 pm #

          “Wo du links bist, bist du mir zu rechts, und wo du rechts bist, bis du mir zu links.”

          Da läuft mir, Hallo Zeitgeist, ein Schauer über den Rücken..dieser Satz wirft mich in meine Studienzeit zurück. Da hörte sich das mir gegenüber fast wörtlich auch so an.

          • Hallo Zeitgeist Januar 30, 2013 um 8:19 pm #

            Faszinierend, zu erfahren, dass es euch beiden in mancher Hinsicht ähnlich und in einigen Aspekten sogar nahezu identisch ergangen ist.

          • niekisch Januar 30, 2013 um 8:23 pm #

            Und uns beiden, Hallo Zeitgeist, ja wohl auch, was diese rechts – links – Einordnung angeht.

          • Hallo Zeitgeist Januar 30, 2013 um 8:31 pm #

            Ja…!

  42. Moritz Haberland Januar 30, 2013 um 1:29 pm #

    Weil wir eben gerade und besonders die in NRW ausgerufene Narrenzeit haben,
    muß die Frage erlaubt sein: Wer ist „Papa Wilhelm Heuss“ ? Das ist ein Spaß !!!

    • niekisch Januar 30, 2013 um 5:49 pm #

      „Wer ist „Papa Wilhelm Heuss“

      Keine Ahnung..ich kenne nur Theodor Heuss. „Wilhelm“ war vielleicht sein nn auf facebook:-)

  43. Moritz Haberland Januar 30, 2013 um 10:33 am #

    Mit Verlaub, bester Niekisch, identitär ist, was DDR ist, zumindest bei uns
    auf dem platten, mitteldeutschen Land.
    Mein konkreter Vorschlag : Mehr Wilhelm, Walter und Erich wagen 🙂 .

    • niekisch Januar 30, 2013 um 11:19 am #

      „Mein konkreter Vorschlag : Mehr Wilhelm, Walter und Erich wagen :-)“

      Genau, Moritz: die 2 Letzteren auf den Karnevalswagen:-) Oder die 3, wenn Du mit Erich auch Mielke meinst:-)

      • Moritz Haberland Januar 30, 2013 um 11:59 am #

        … Pieck. Ulbricht und Doppel-Erich, dann sind es schon vier !
        Ich mag die Narrenzeit ja wirklich gut leiden … 🙂 .

        • niekisch Januar 30, 2013 um 12:59 pm #

          An Pieck hatte ich garnicht gedacht, Moritz, wir hier tief im Westen erinnern uns eher an Papa Heuss:-)

          Übrigens: Du müßtest doch angesichts der so wunderbar funktionierenden sozialistischen Volksarbeitergemeinschaft der DDR geeignete Vorschläge für das Zusammenschweißen der IB haben:-)

  44. identitaerestuttgart Januar 29, 2013 um 5:45 pm #

    stuttgart würde das hier vorschlagen:

    herzliche grüße

    • niekisch Januar 29, 2013 um 6:39 pm #

      Danke für die Grüße! Seid zurückgegrüßt!

      An dem Video gefällt mir, daß im Rahmen dieser Aktionsform die Polizei abgeknutscht wurde. Wir sollten die Beamten niemals als Gegner oder Feinde sehen, sondern als zukünftige Mitstreiter/innen.

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