Masken in der Zeit der Narren…

8 Feb

„Viel Spott ist ausgeschüttet worden über jene jungen Männer, die zuerst in Wien, dann auch in Frankfurt und in anderen Städten maskiert tanzten, um eine neue politische Bewegung ( die Identitäre Bewegung – IB -, niekisch ) bekannt zu machen. Der Impuls: politisches Gleichgewichtsgefühl. Diese „Identitären“ wählen solche Formen der Störung durch Masken – Tanz, weil sie sich verbergen wollen: Wer will schon als Teilnehmer an einer zwar gewaltlosen, aber doch rechten Aktion enttarnt werden ?

Bei allem Verständnis dafür aber darf man nicht verkennen, daß die Maske in der politischen Auseinandersetzung kein positiv besetztes Symbol ist. Ihre Verwendung erinnert ans Theater und an das Rollenspiel, das die Narren dieser Tage aufführen, bevor sie am Aschermittwoch hinter der Maske wieder hervortreten und ihr wahres Gesicht zeigen müssen. Die Politik erträgt Masken nur dann, wenn sie als solche nicht erkennbar, sondern  mit ihrem Träger verschmolzen sind wie eine zweite Haut – wie sonst wären die Sympathiewerte zu erklären, die der knallharte Kommunist Jürgen Trittin hinter seiner Maske eines bürgerlich – sozialen Finanzexperten einfährt?

Authentizität ist ein Schlüsselwort politischer public relation. Die Affenmaske, der Schweinskopf und die Gespensterlarve der Identitären sind keine Sympathieträger und keine zweite Haut. Und so ist der maskierte Protest dieser Gruppe nur innerhalb der eigenen Szene zu einem Symbol des Widerstandes geworden. Dabei könnten die Fratzen weit darüber hinaus auf einen elenden Sachverhalt verweisen:  So frei, wie das System sich präsentiert, kann es nicht sein, wenn es selbst  maßvollen Protest zur Maskerade zwingt. Daß es diese Mimikry auch noch für den Beweis hält,  hier habe jemand etwas zu verbergen und werde zurecht ins Abseits befördert, gehört zur ausdifferenzierten Form einer „Herrschaft des Verdachts“, über die bei Hegel schon das Wesentliche zu lesen war. …Und doch gibt es – und das ist ein Glück – immer wieder solche, denen es plötzlich zu würdelos erscheint, weiterhin eine Maske zu tragen. Auf diese Gesichter kommt es an. Mit ihrem Auftritt steht und fällt die Frage, ob noch einmal etwas ins Lot kommen kann.“

( Götz Kubitschek im Editorial unter dem Titel „Masken“ in „Sezession“ 52 v. Februar 2013, S. 1 )

Können wir Götz Kubitschek da ganz oder zum Teil zustimmen?

PS: Hier mal was ohne Masken:

Anlaß: Kirchenasyl in der Wiener Votivkirche und „Gegen“aktion der Wiener Identitären. Die Einzelheiten finden sich hier: http://www.sezession.de/36438/identitare-basisarbeit-occupy-votivkirche.html

Die Abschlußerklärung der Identitären nachfolgend:

Werbeanzeigen

68 Antworten to “Masken in der Zeit der Narren…”

  1. Moritz Haberland Februar 17, 2013 um 12:01 am #

    „… die kerzengerade, dabei gleichzeitig sehr elastische Haltung
    eines Flamenco-Tänzers“

    Du hast zuweilen so schöne sprachliche Bilder wie dieses.

    Barmen kenne ich als : „um Erbarmung bitten“,
    ich will ja gar nicht sagen, „um Gnade betteln“.

  2. Moritz Haberland Februar 16, 2013 um 8:25 pm #

    Schade, daß Ihr beide (damit subsummiere ich alles), immer so barmt 😦 .

    • niekisch Februar 16, 2013 um 8:27 pm #

      Wirst schon sehen, Moritz.

      • Moritz Haberland Februar 16, 2013 um 8:37 pm #

        Würde ich ja gerne und beisteuern,
        was immer ich beisteuern kann.

    • Hallo, Zeitgeist Februar 16, 2013 um 9:16 pm #

      Ja, bester Moritz,

      was beinhaltet das Verb „barmen“ denn für dich in dem Kontext…? Ich kenne es nur im Sinne von „Mich barmt deiner“, was hieße, man hätte Mitleid. Sicherheitshalber habe ich nochmal in der Internet-Ausgabe vom Duden nachgeschaut, aber dort hat sich mir auch nichts zusätzlich erschlossen, was du gemeint haben könntest, siehe hier:

      http://www.duden.de/suchen/dudenonline/barmen

      Wie auch immer: Wir können doch stolz auf unsere gemeinsame geistige Leistung sein. Dabei meine ich mit Stolz nicht, sich über andere erhaben zu fühlen, sondern etwa die kerzengerade, dabei gleichzeitig sehr elastischee Haltung eines Flamenco-Tänzers – siehe insbesondere 5.10 bis 6.23.

      Beste Grüße, und „erbarme dich unserer“ – zwinker…!

  3. Hallo, Zeitgeist Februar 16, 2013 um 6:29 pm #

    Hallo, Freunde,

    mir gefällt Metapolitika nicht nur als „Marke“, sondern auch als Begegnungspunkt sehr gut – ist ein Stück politische Heimat für mich geworden. Die Idee mit „Meta-Kultura“ hatte ich auch nur eingebracht, weil Niekisch am 14. Feb., 6: 33., nachfolgend zitiertes schrieb:

    „Auch zu der Überlegung, ob ich nicht eine längere Zeit – während die admins der IB über das wirksamste Distanzieren von Metapolitika diskutieren – mich nur kulturellen Themen zuwende. Das Politische widert mich allmählich an. Ich denke da an ein Kulturquiz o.ä. neben Rückblenden, Zitaten pp. “

    Das hatte ich insofern offenbar falsch verstanden, als ich den Kommentar in der Richtung interpretiert hatte, Niekisch hätte auf den klassischen Politik-Betrieb im Internet keine Lust mehr. Meine Auffassung ist im übrigen, dass es sinnvoll sein kann, einfach Überlegungen mit einzubringen, die nicht immer der Weisheit letzter Schluss sein müssen. Victor de Bono, Kreativitätspapst der 70er und 80er schreibt in einem seiner Bücher, Kreativität heiße auf einer bestimmten Stufe sich auch einmal irren zu dürfen. Und ich füge hinzu: Wahrscheinlich sogar irren zu müssen…

    Aber, ihr versteht das so glaube ich auch richtig, dass ich nicht unbedingt hier den finalen Abwinker machen wollte.

    Was die „IB“ betrifft: Die Linken haben‘ s doch sehr erfolgreich vorgemacht: Unzählige Gruppen und Grüppchen, die nicht unbedingt in Harmonie und toller Freundschaft verbunden waren, sich aber auf dem – nenne ich mal so – „Billard-Brett der politischen Realität“ gegenseitig angestoßen und insofern auch befruchtet haben. Inzwischen haben wir auf unserer Seite auch schon ein recht vielfältiges Spektrum. Dabei werden sich Wege begegnen, vorübergehend trennen und manchmal auf unergründliche Weise wieder begegnen – und sei es zufällig und informelle, etwa auf unterer oder mittlerer Strukturebene.

    Und als Fußnote: CDU und Grüne hatten doch mal ihre „PIzza-Connection“, so genannt nach einem informellen Politiker-Treffen beider Parteien beim Italiener. Nun bin ich zwar weder ein Freund der Merkel-CDU noch der Grünen, aber um mal eine alte DDR-Losung abgewandelt zu verwenden: Vom Gegner lernen, heißt siegen lernen.

    • niekisch Februar 16, 2013 um 7:37 pm #

      Manchmal gebe ich leider zu Mißverständnissen Anlaß, lieber Hallo Zeitgeist. Ich bitte mir das nachzusehen. Es liegt vielleicht daran, daß ich ja im Netz herumstochere, zuletzt besonders bei der IB und teils schlimme Erfahrungen machen muß, was deren Abgrenzungswut angeht, die ja auch mich trifft. Diese Enttäuschungen fließen irgendwie dann in meine Kommentare ein, ohne daß Ihr den Hintergrund dieser Eisbergspitzen kennt. Momentan ist der Stand so, -ich deute nur an – daß unsere Ideen hier auf Metapolitika für die IB als „Futter von außen zwar akzeptiert werden, Metapolitka selber als zu NS – affin angesehen wird. Man unterstellt, wir wollten hier einen neuen Nationalsozialismus kreieren, distanzieren wir uns auch vom alten, historischen.

      Da geht nicht nur der Hut hoch, sondern es meldet sich auch ein erhebliches Würgegefühl, wenn ich z.B. sehe, daß aus meiner Idee mit der identitären Zitrone https://diskuswerfer.wordpress.com/2012/10/29/die-identitare-zitrone/ jetzt die wirre identitäre „Antinazi – Kartoffel“ geworden ist http://www.facebook.com/IdentitaereKartoffel

      Man will unsere Ideen und Vorschläge, aber nicht uns selber und unsere Plattform Metapolitika. Da ist es dann nur konsequent, daß Metapolitika unter gestrafftem Vorgehen rein kritisch begleitend n e b e n der IB steht und wie bisher völlig unabhängig bleibt. Wie bisher arbeitet Metapolitika ohne jede Zensur für alle identitären Kräfte. Mit der vorgeschlagenen Struktur gem. meinem Kommentar von 12:53 könnte dies gelingen. Wie stehst Du dazu, Hallo Zeitgeist?

      • Hallo, Zeitgeist Februar 16, 2013 um 7:50 pm #

        Die Struktur finde ich gut – gefällt mir. Am geschicktesten wäre es eventuell die Sache optisch-grafisch wie politaia.org zu lösen. Dort gibt es am Kopf der Seite Rubriken-Reiter, die sich anklicken lassen und man findet dann alles zum betreffenden Bereich.

        Nochmal der andere Punkt: Wenn man von uns „Futter“ gerne annnimmt, uns aber nicht dabei haben will, würde ich mich darüber nicht wirklich echauffieren. Mit dem „Futter“ trotz allem ein verborgenes Kompliment. Ich denke, es ist auch nicht persönlich, sondern taktisch gemeint, etwa im Sinne eines eigenen Zielgruppen- und Politmarketings. Kraft deiner Persönlichkeit wirst du darüber stehen. Irgendwie wird sich alles irgendwann doch noch finden, und du hast ja offenbar gute informelle Drähte, zumindest auf „unterer Ebene“. Solches gilt es zu pflegen und auszubauen, wenn anderes erst einmal nicht möglich ist.

        • niekisch Februar 16, 2013 um 7:56 pm #

          Das überzeugt mich.

          Wir machen hier einfach nach unseren Vorstellungen weiter.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 16, 2013 um 7:57 pm #

            Das freut mich – herzlichen Gruß…!

          • niekisch Februar 16, 2013 um 8:04 pm #

            Ebenfalls herzliche Grüße, Hallo Zeitgeist und ein schönes Wochenende!

          • Hallo, Zeitgeist Februar 16, 2013 um 8:12 pm #

            Danke, dir auch eine schönes Wochenende, Niekisch…!

  4. Moritz Haberland Februar 16, 2013 um 2:04 pm #

    Ich setze meine Hoffnungen auch auf meine Enkel, vielleicht muß man die eigene Folgegeneration überspringen, ganz nach den Mendelschen Erbgesetzen, was die F0-, F1-, F2- und F3-Generation anbetrifft, Du weißt, ich bin Bauer.

    Generell bin ich bei „Renovierungen“ immer recht zurückhaltend, genaugenommen eher ausgesprochen skeptisch. Nenne es konservativ oder reaktionär … egal …

    Dem Grundgedanken der Identität für unser und jedes andere Volk kann ich bis an´s Ende der Welt folgen, der „Identitären Bewegung“, wie sie sich mir hier und heute darstellt, traue ich keinen Meter weit über den Weg.

    Pardon, bester Niekisch.

    • niekisch Februar 16, 2013 um 2:16 pm #

      „Dem Grundgedanken der Identität für unser und jedes andere Volk kann ich bis an´s Ende der Welt folgen, der “Identitären Bewegung”, wie sie sich mir hier und heute darstellt, traue ich keinen Meter weit über den Weg.“

      Dann schauen wir, ob die IB diesem Grundgedanken in Zukunft gerecht wird oder nicht, Moritz. Wenn ich das Verhalten der Führungskräfte, denen ich bisher im Netz begegnet bin, als Maßstab nehme, habe ich auch arge Bedenken. Es fehlt bei mehreren Personen an den Mindestanforderungen für die zwischenmenschliche Kommunikation. Der Fragende erhält einfach keine Antwort oder wird mit Argumenten, die völlig an der Sache vorbeigehen, abgebürstet.

      Da die IB aber aus meiner Sicht den einzigen Faktor für eine ernstzunehmende außerparlamentarische Opposition darstellt, gebe ich hier noch 100 Tage:-)

      • Moritz Haberland Februar 16, 2013 um 3:21 pm #

        Abgemacht, 100 Tage ab morgen,
        Du weißt, Addition kann jeder 🙂 .

  5. Moritz Haberland Februar 16, 2013 um 11:50 am #

    Zwei Tage wegen Hufschmied, Enkelbetreung, Prozeßangelegenheiten und einer Beerdigung im Freundeskreis nicht im Netz, schon habt Ihr beide wieder einen lesenswerten Dialog „hingelegt“.

    @ Niekisch: Hast Du die Zitate aus den Gesprächen mit Eckermann alle abgetippt oder gab´s die schon digital? Als ich die damals, vor xy Jahren las, mich in die Schriften Wielands und die Persönlichkeit Anna-Amalias hinendachte, das Verhältnis Goethe – Schiller für mich näher beleuchtete (ich habe da unten meine Lehre gemacht), war ich ganz im Banne dieser Zeit.

    @ Zeitgeist: Och nee…alle 14 Tage ist nix, zumal Du bedenken mußt, daß Netzseiten dann nicht mehr ganz so interessant sind, je länger die inneren „Blogabstände“ werden. Ein gutes (schlechtes) Beispiel dafür ist der wieder „untergetauchte“ VoxPopuli.. Von wenigen Getreuen abgesehen, ist das Internet eben auch ein „flüchtiges Gut“.

    Ich glaube wirklich, daß schon sehr viele Menschen über die Eröffnung eines Netztagebuchs / Blogs nachgedacht haben … ich würde mir das aus verschiedenen Gründen allein gar nicht zutrauen, einer davon ist die notwendige Regelmäßigkeit als „Kundenbindung“, die ich als Nebenerwerbsbauer, vielbeschäftigter Frührentner, als Vater, Schwiegervater und Opa im Sommer überhaupt nicht realisieren könnte…
    aber reizen würde mich das schon.

    • niekisch Februar 16, 2013 um 12:53 pm #

      Wie schön es doch ist, Moritz, in den eigenen Bücherregalen, Kisten, Stapeln zu suchen und dann doch – wenn auch oft erst nach längerer Zeit – zu finden. Und im Gefundenen finde ich dann weiter: das Gekritzel meiner Vorfahren, das Unterstrichene, die Randbemerkungen und natürlich immer wieder überraschend interessante Texte. Wieviel spannender als im Netz zu suchen! Es ist schon praktisch, einen erheblichen Teil der klassischen Literatur zu Hause zu haben.

      Und jetzt zur „Renovierung“ von Metapolitika, die ich wie folgt vorschlage:

      1. Den interessanten Vorschlag von Hallo Zeitgeist, den Blog in „Metakultura“ umzubenennen, verwerfe ich deswegen, weil der jetzige Namen schon weitbekannt, als Marke eingefahren ist. Und wenn wir jetzt den Schwerpunkt der Arbeit auf das Kulturelle legen, so widerspricht das ja nicht dem Oberbegriff „Metapolitik“. „Über die Kultur an die Macht“ lautet ja die Devise, eine Schwerpunktverlagerung ist da nicht kontraproduktiv. Wir befinden ins dann ja immer noch und gerade im Auge des Orkans.

      2. Metapolitika unterstützt die Identitäre Bewegung ( IB ) begleitend unter den nachfolgenden Kategorien:

      a) „ABC der Identitären Bewegung ( IB )“ – Wir helfen der IB metapolitisch bei der Begriffsklärung, Wortfindung, Vermarktung und dem Verhaltenskodex.

      b) „Identitärer Bewegungsmelder“ – Wir sammeln über die Woche Interessantes Texte, links, Videos – aus dem Gesamtbereich der identitären Kräfte auch jenseits eingefahrener Schemata und stellen es hier am Freitag jeder Woche zur Information und Debatte ein.

      c) „Identitäre Ideen( Pinn )wand“ – Diese Kategorie steht jederzeit mit ihrer Kommentarfunktion für Ideen und Anregungen offen, die über das Aktuelle und Informelle hinausgehen, also allgemeine und umfangreichere Dinge.

      d) „Identitäre Kräfte“ – Allgemeine Kategorie, um Texte und Kommentare zum identitären Gedanken wiederzufinden.

      e) „Identitäres Quiz“ – Unter dieser Kategorie wollen wir zur Allgemeinbildung unter den Identitären beitragen, wobei – wie es Hallo Zeitgeist nennt – „abseits von Projektion und Gegenprojektion“ auch Kurioses, Abseitiges, Witziges, Satirisches, hinter den Masken der offiziellen Politik und Kultur Verborgenes erfragt werden soll. Wer 5 x mit der richtigen Antwort der Erste ist, der erhält von mir unter meiner „notariellen Aufsicht“ ein Buch geschenkt.

      3. Unter den übrigen Kategorien wie „Grundsätzliches“, „Metapolitisches“, „Rückblende“, „Gedenktag“ usw. bearbeiten wir den zukünftigen Schwerpunkt Kultur, wozu natürlich auch Geschichte, Zukunftsvisionen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zählen, die für das gesellschaftliche Zusammenleben oberhalb bloßer Zivilisation bedeutsam sind.

      Findet das ganz oder teilweise Zustimmung?

      Vorschläge aus dem Leser- und Kommentatorenkreis vor allem zum „Identitären Bewegungsmelder“ sind jederzeit willkommen!

      • Moritz Haberland Februar 16, 2013 um 1:27 pm #

        Bester Niekisch, bleib Deinem Leisten treu, Kultur ist immer Bestandteil der Politik, andersrum ist das nicht so.

        Ich habe alle meine Lieben (Nachkommen), d.h. meine Töchter, meine Neffen und Nichten sehr deutlich gefragt, wer sich für meine Bücher (als Bücher) interessiert, mit ähnlichen, für mich so wertvollen Unterstreichungen und Randbemerkungen UNSERER Vorfahren.

        Das Interesse war leider mäßig, die Antwort war, Dein Haus bleibt ja unberührt, Deine Bibliothek stellt einen unschätzbaren Wert für uns dar.

        Oh, Oh hab ich da gedacht, es wird sich
        keiner mehr darein „büffeln“, fürchte ich.

        • niekisch Februar 16, 2013 um 1:44 pm #

          Bei mir, lieber Moritz, fragt der 10 – jährige Enkel meistens, wenn er mich besucht, nach Büchern zum Blättern und sucht meist solche über die Alpen, Südtirol, heraus, wo die prächtigen Berge abgebildet sind. ich habe ihm auch schon einige Bücher aus meiner Kindheit und Jugendzeit mitgegeben, z.B. „Lederstrumpf“ und Bücher über das Entdecken der Welt. Er interessiert sich für Vieles, schnappt alles auf und erzählt es in einer gewissen altklugen Art weiter, ruft angesichts seiner Ausdrucksweise des öfteren Erstaunen hervor.

          Was hältst Du von meinen „Renovierungsvorschlägen“ im letzten Kommentar? Sollen wir es so machen? M.E. hat der Vorschlag den Vorteil, daß die Leser und Kommentatoren die Gelegenheit bekommen, sich noch stärker aktiv zu beteiligen. Es ist E u e r Blog, ich bin der Moderator identitarius:-)

  6. Hallo, Zeitgeist Februar 14, 2013 um 8:43 am #

    Wenn ich oben gigantische Vermögen des Vatikans anführte, bedarf das wohl der Relativierung. Derzeit gibt es nämlich eine neue Nachrichtenlage zum Rücktritt von Benedict XVI. Dazu der folgende Artikel:

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/02/14/papst-ruecktritt-vatikan-bank-im-visier-der-ermittler/

    Die seltsamen wirtschaftlichen Verflechtungen des Staatsgebildes auf kleiner Fläche mit großer Macht erscheinen immer abenteuerlicher und dubioser. Der scheidende Papst scheint letztlich eine positive Rolle gespielt zu haben und sein spektakulärer Rücktritt wird zum Fanal.

    • Hallo, Zeitgeist Februar 14, 2013 um 4:32 pm #

      In den Deutschen Wirtschaftsnachrichten (siehe vorstehender Beitrag) Das ist der beachtlichste Artikel, den ich bisher überhaupt zum Papstrücktritt gelesen habe…!!!

      • Hallo, Zeitgeist Februar 14, 2013 um 4:44 pm #

        @ Niekisch

        Hilf gerne mit Information aus, und zwar was der gute Moritz als Erwiderung auf meine Replik damit gemeint haben könnte. Ich meine, ein bisschen kenne ich Goethe natürlich auch – Faust oder Goethes Farbenlehre. Aber, ansonsten könntest du mir schon in obiger Hinsicht auf die Sprünge helfen. Dann muss ich dazu nicht erst googlen. Vielleicht findest du ja sogar einen Bogen zum Papst im Speziellen oder zu den „Masken der kommunizierten Realität“ im Allgemeinen.

        Am wichtigsten ist mir allerdings, dass du den zuletzt von mir mit Link versehene Beitrag aus den Deutschen Wirtschaftsnachrichten
        dir nochmal anschaust, und sei es quer gelesen. Ich werde mich bemühen, dass der Artikel im Internet so viel Verbreitung wie möglich findet. Inzwischen läuft zu alledem nämlich schon wieder
        mal die Volksvera…maschinerie anderswo an, wie ich unterwegs gerade kurz vernommen habe.

        • niekisch Februar 14, 2013 um 5:09 pm #

          „und sei es quer gelesen.“

          Zu Befehl!:-) Hatte ich schon…Ja, wo Religion, Macht, Geld sich so konzentrieren und noch ein eigener kleiner Staat als Versteck existiert wie beim Vatikan, da spielt sich manches ab:-)

          Mit Eckermann schaue ich mal nachher..

          ..und habe intuitv aus meinen Tausenden Bänden „Eckermanns Gespräche mit Goethe“ herausgefunden. Meine Frau war baff..Nun, dann zitiere ich mal, wie Eckermann erstmals geistigen und dann Kontakt realiter mit Goethe aufnahm:

          „In dieser Zeit ( wohl kurz nach den Befreiungskriegen gegen Napoleon, niekisch ) hörte ich zuerst den Namen Goethe und erlangte zuerst einen Band seiner Gedichte. Ich las seine Lieder und las sie immer von neuem und genoß dabei ein Glück, das keine Worte schildern. Es war mir, als fange ich erst an aufzuwachen und zum eigentlichen Bewußtsein zugelangen; es kam mir vor, als werde mir in diesen Liedern mein eigenes mir bisher unbekanntes Innere zurückgespiegelt. Auch stieß ich nirgends auf etwas Fremdartiges und Gelehrtes, wozu mein bloß menschliches Denken und Empfinden nicht ausgereicht hätte, nirgends auf Namen ausländischer und veralteter Gottheiten, wobei ich mir nichts zu denklen wußte; vielmehr fand ich das menschliche Herz in allen seinen Verlangen, Glück und Leiden, ich fand eine deutsche Natur wie der gegenwärtige helle Tag, eine reine Wirklichkeit in dem Lichte milder Verklärung.
          Ich lebte in diesen Liedern ganze Wochen und Monate…Den „Faust“, vor dessen Abgründen menschlicher Natur und Verderbnis ich anfänglich zurückschauderte, dessen bedeutend – rätselhaftes Wesen mich aber immer wieder anzog, las ich alle Festtage. Bewunderung und Liebe nahm täglich zu, ich lebte und webte Jahr und Tag in diesen Werken und dachte und sprach nichts als von Goethe.
          Der Nutzen, den wir aus dem Studium der Werke eines großen Schriftstellers ziehen, kann mannigfaltiger Art sein, ein Hauptgewinn aber möchte darin bestehen, daß wir uns nicht allein unseres eigenen Innern, sondern auch der mannigfaltigen Welt außer uns deutlicher bewußt werden.Eine solche Wirkung hatten auf mich die Werke Goethes. Auch ward ich durch sie zur besseren Beobachtung und Auffassung der sinnlichen Gegenstände und Charaktere getrieben; ich kam nach und nach zu dem Begriff der Einheit oder der innerlichsten Harmonie eines Individuums mit sich selber, und somit ward mir denn das Rätsel der großen Mannigfaltigkeit sowohl natürlicher als auch künstlerischer Erscheinungen immer mehr aufgeschlossen.

          …Es lebte nun in mir kein anderer Trieb, als ihm ( Goethe, niekisch ) einmal einige Augenblicke persönlich nahe zu sein; und so machte ich mich denn zur Erreichung dieses Wunsches gegen Ende des Monats Mai auf und wanderte zu Fuß über Göttingen und das Werratal nach Weimar. Auf diesem wegen großer Hitze oft mühsamen Wege hatte ich in meinem Innern wiederholt den tröstlichen Eindruck, als stehe ich unter der besonderen Leitung gütiger Wesen, und als möchte dieser Gang für mein ferneres Leben von wichtigen Folgen sein.

          Weimar, Dienstag, den 10. Juni 1823

          Vor wenigen Tagen bin ich hier angekommen, heute war ich zuerst bei Goethe. Der Empfang seinerseits war überaus herzlich, und der Eindruck seiner Person auf mich derart, daß ich diesen Tag zu den glücklichsten meines Lebens rechne.“ ( Eckermann Gespräche mit Goethe, Goldmanns Gelbe Taschenbücher, 950 – 951, ohne Jahr, aber spätestens 1964, weil mein Großvater es zu Weihnachten 1964 meiner Oma Käthe geschenkt und es dann zu Weihnachten 1967 an mich weitergegeben hat. Er war sparsam! )

          S o kam es zu Eckermanns Gesprächen mit Goethe und ich versuche noch eine Textstelle zu finden, die den erwünschten Bogen wenigstens in schwacher Biegung zu spannen geeignet ist:-) Das wird nicht ganz einfach sein, weil der Band weder ein Personen- noch ein Sachverzeichnis besitzt, ob da die vielen Unterstreichungen und Randbemerkungen meines Großvaters helfen? Lustig: Zwischen S. 286 und 287 liegt ein Zettelchen mit dem Text: „Wenn einer über 80, wobei die 80 umkringelt ist. Auf Seite 287 dann der Text:“ Wenn einer, wie ich, über die achtzig hinaus ist, sagte er ( Goethe, niekisch ), hat er kaum noch ein Recht zu leben..“

          Und was finde ich da noch? Eine Ausschnitt aus dem „Weilburger Tageblatt v. Dienstag, den 1. Juni 1965 über Goethes Ehefrau Christiane Vulpius zu deren 200. Geburtstag. Von meinem Großvater, einem Handwerksmeister, unterstrichen der Satz: „Natürlich las sie auch nie ein Buch Goethes.“

          Goethe heiratete sie, als sie ihn in einer Nacht nach der Schlacht von Jena, vor französischen Soldaten rettete, die einquartiert waren. Sie bewahrte ihn durch Geistesgegenwart und Tapferkeit vor dem möglichen Tod.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 14, 2013 um 5:28 pm #

            „Zu Befehl!:-)…“

            Preußisch erwidert: „Rührn‘-:)…“

            Oder in legerer Mundart: „Entspannen‘ s eana…“

            Deshalb mag ich den Dialekt ja so gern, weil sich im Idealfall alles „a wengerl“ wie ein Walzer anhören kann – (hoffe inständig, die landschaftlichen Idiom-Fragmente einigermaßen gelungen reproduziert zu haben – krm…).

          • niekisch Februar 14, 2013 um 6:33 pm #

            “Entspannen’ s eana…”

            Gerne, lieber Hallo Zeitgeist. Das Schreiben dieses langen Zitates im letzten Kommentar hat mich vollkommen zur Ruhe gebracht:-) Auch zu der Überlegung, ob ich nicht eine längere Zeit – während die admins der IB über das wirksamste Distanzieren von Metapolitika diskutieren – mich nur kulturellen Themen zuwende. Das Politische widert mich allmählich an. Ich denke da an ein Kulturquiz o.ä. neben Rückblenden, Zitaten pp. Was hältst Du davon? Ich habe in überreichem Maße Material im Original, muß also nicht auf Wikipedia zurückgreifen.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 15, 2013 um 12:20 am #

            Lieber Niekisch,

            jetzt ist es mir so gegangen, wie dir neulich mit deinem Text. Es gibt eine Taste auf dem Laptop, wo ich als 10-Finger-Schreiber mit dem kleinen Finger versehentlich häufig drauf tippe – und weg ist das Elaborat einer ganzen Stunde. Eine fragmenthafte Sicherheitskopie in Word-Format habe ich mir zwar von der Antwort auf deinen Kommentar gemacht.

            Ich weiß aber, dass solche „Versehen“ einen Sinn haben. Das sollte dann halt nicht sein, was ich da gerade in extra-epischer Breite geschrieben hatte – also die Fehlleistung des falschen Tastentippens als eine Synchronizität, etwas vielleicht sinnvoll Zufallhaftes, wie einiges aus deinen episodisch-familiären Anmerkungen zum Buch über Goethe und Eckermann an leicht Zufallsbotschafthaftem aufscheinen könnte – und sei es als Wink verstanden, die Liebe zu Altehrwürdigem noch mehr zu pflegen.

            Und wohin die eigene Orientierung im persönlichen Engagement bei mir geht, hat indirekt mit dem eben geschilderten zu tun. Denn Synchronizitäten, Muster „hinter dem“, was in einem mechanischen Politikverständnis steht, eher abstrakte, energetische Ebenen usw., interessieren mich nun einmal in besonderer Weise. Das ist jetzt auch schon die einigermaßen vorteilhaft eingedampfte Form meines zuvor noch viel längeren Antwort-Textes zu deiner Frage.

            Noch einmal: Beim herkömmlichen Politik-Verständnis spielt sich für meinen Geschmack viel zu sehr das ab, was man in der Psychoanalyse „Projektion“ und „Gegenprojektion“ nennt – das Gefangensein in einer bi-polaren Weltsicht. Das ist mir zu eng, und insofern interessiert mich mehr politische Psychologie und politische Metaphysik, gepaart mit Elementen von aufdeckendem Journalismus. Etwa so, wie der Artikel in deutsche-wirtschaftsnachrichten.de über die dort so apostrophierte „Vatikan Mafia“ und des Papstes spektakuläre Gegenaktion das Genre in faszinierender Weise für mich repräsentiert.

            Und zu Interessen weiter gedanklich weiter gesponnen: Auch in einigen Satire-Anklängen kann man sich manches von der Leber reden, was sonst vielleicht als „zu abgedreht“ erscheinen mag. Und Quiz – warum nicht? Spannend, wenn es gut und pfiffig funktioniert. Damit kannst du auch manches transportieren, was sonst eher spröde vermittelbar wäre.

            Schließlich lass die Admins doch handeln wie sie wollen, Metapolitika behält dann womöglich als „Denkfabrik“ im Netz, in der auch mal Kurioses, Abseitiges bis hin zu effektvoll Strategischem und analytisch-Philosophischem stattfinden kann, einen ganz eigenen und besonderen Stellenwert. Umso mehr „abgekupfert“ wird, von Leuten, die uns in letzter Konsequenz nahe stehen, umso größer ist doch das implizierte Kompliment.

            Denke aber auch darüber nach, wozu du wirklich Lust hast und was dir Energie gibt. Das Feed-back deiner Frau zu deinem Aussehen an dem Tag, als du den Text verloren hattest, war eventuell ein Wink des Schicksals, deine Lebensenergie nicht in einer Weise in Metapolitika hinein zu stecken, die dir nicht den Fluss gibt, der dich befriedigend mit Kraft erfüllt. Sind mal einfach so Gedanken, die mir kommen.

            Schließlich zu Goethes Alters-Schallgrenze: Wir leben heute doch in einer Zeit, in der wir uns auch als Spät-Juvenile noch einmal völlig neu erfinden können. Ich habe ohnehin noch nie Lust gehabt, ein altersgemäßes Leben zu führen, und bislang gelingt mir das auch recht gut, das so durchzuziehen. Ich lasse mich nun mal nicht gerne „einordnen“ oder in eine Schublade packen. Ist einfach so.

            Herzliche Grüße an dich und an deine Frau sowie an alle, die mitgelesen haben…!

            Ps.: Ich würde mir auf jeden Fall überlegen, den zeitlichen Aufwand für Metapolitika zu reduzieren, einmal wöchentlich oder alle vierzehn Tage zum Beispiel einen “Jour fix”, an dem Kommentare nur noch eingestellt und freigeschaltet werden. Du hattest ja angekündigt, seinerzeit aufgrund eines Gesprächs mit Evola, du wolltest die Kommentarfunktion ganz schließen. Ein Regeltermin, auf den man sich leserseitig einrichtet, ist doch ein schöner Kompromiss. Alle vierzehn Tage insbesondere den Jour fix für Kommentare zu nehmen, hält dir zeitlich auf jeden Fall mehr den Rücken frei, für das, wozu du im Moment Lust hast und was für dich “in Fluss” sein bedeutet. Zudem könnte Metapolitika einen neuen Schwerpunkt ins Kulturelle bekommen. Die Seite ließe sich ja auch umtaufen in “Metakultura”.

            Na, dann, einen schönen Tag, erst einmal…!

          • niekisch Februar 15, 2013 um 1:02 pm #

            Vielen, vielen Dank, lieber Hallo Zeitgeist, für diese ausführliche Beistandsaktion. Am kommenden Wochenende werde ich alle Anregungen durchdenken. Das ist ja auch das Besondere an unserem Blog Metapolitika, daß wir uns nicht scheuen, eigentlich dem Internen vorbehaltende Anregungen öffentlich zu erörtern. Die Leser können dann an unseren „Wehen“ teilhaben:-)

            Ein Kernproblem – so schießt es mir gerade durch den Kopf – ist der sponatane, schnelle Fortschritt der Artikel und das Hinterherhinken der Kommentare. Wie das lösen? Ein Verschieben der Kommentare auf einen späteren Zeitpunkt dürfte ein wenig an Spontanität und Aktualität kosten, aktuelle Artikel wie der „Identitäre Bewegungsmelder“ dulden keinen Aufschub.

            Ich denke nach, denkt bitte mit. Vielleicht finden wir einen effektiveren, noch interessanteren Gang der Dinge.

            Euch erst mal ein wunderschönes Wochenende!

            PS: Zu Deiner Bitte wegen Eckermann/Goethe – Papsttum – Matrix: Da habe ich nur mittelbar etwas gefunden:

            „Fragt man mich:( Goethe, niekisch ) Ob es in meiner Natur sei, ihm ( Christus,niekisch ) anbetende Ehrfurcht zu erweisen? so sage ich: Durchaus! – Ich beuge mich vor ihm als der göttlichen Offenbarung des höchsten Prinzips der Sittlichkeit. – Fragt man mich: Ob es in meiner Natur sei, die Sonne zu verehren? so sage ich abermals: Durchaus! Denn sie ist gleichfalls eine Offenbarung des Höchsten, und zwar die mächtigste, die uns Erdenkindern wahrzunehmen vergönnt ist. Ich anbete in ihr das Licht und die zeugende Kraft Gottes, wodurch allein wir leben und weben und sind, und alle Pflanzen und Tiere mit uns.Fragt man mich aber: ob ich geneigt sei, mich vor einem Daumenknochen des Apostels Petri oder Pauli zu bücken? so sage ich: Verschont mich und bleibt mir mit euren Absurditäten vom Leibe!
            „Den Geist dämpfet nicht!“ sagt der Apostel. Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen und da muß sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen.“

            ( Eckermann aaO S. 405 )

            Werden da nicht, Hallo Zeitgeist, die von Dir angezogenen Probleme Papst, Matrix, Masken pp. angerührt und in welch deutlicher Weise?

  7. Hallo, Zeitgeist Februar 13, 2013 um 5:22 pm #

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/02/13/vorwurf-der-geldwaesche-papst-soll-millionen-auf-geheimen-bankkonten-gebunkert-haben/

    Ein türkischer Journalist (siehe Beitrag) „äußerte sich auch zu der Thematik des Kindesmissbrauchs in der katholischen Kirche. So sei der Papst zutiefst angewidert gewesen von den Missbrauchsskandalen und kam in Konflikt mit den Kardinälen (auch hinsichtlich der Korruption – hier). „Ich kann ihnen eine Garantie darauf geben, dass man den Papst nach dem 28. Februar inoffiziell wegsperren wird. Er wird ab März 2013 aus den Augen der Öffentlichkeit verschwinden und der Vatikan wird dafür sorgen, dass das auch weitgehend so bleibt”

    Ich schrieb in eigener Kommentar-Überschrift: Der Krimi wird immer spannender – auch der Papst verwickelt (oder handelt es sich um eine gestellte Falle)?

    3 Mal wurde der Beitrag von Word-Press.com „verschluckt“, und es kam lediglich die Meldung, „du hats drei Mal einen ähnlichen Text…“ oder so ähnlich.

    Ich will ja nicht paranoid sein, aber…

    • niekisch Februar 13, 2013 um 5:50 pm #

      Keine Ahnung, Hallo Zeitgeist, warum Deine Kommentare plötzlich in der „Spam“ landen. Ich habe zwar eine Begriffssperre aktiviert, die betrifft aber andere als die durch Dich verwendeten Wörter:-)

      • Hallo, Zeitgeist Februar 13, 2013 um 6:02 pm #

        Danke, Niekisch!

      • Moritz Haberland Februar 13, 2013 um 6:30 pm #

        @ Zeitgeist, sei nicht traurig, Deine Wortmeldungen liegen jetzt bei der Textanalyseeinheit des BKA vor und werden dort ausgewertet.

        • Moritz Haberland Februar 13, 2013 um 6:35 pm #

          PS. Das ist die Truppe für forensische Germanistik 🙂 .

          • niekisch Februar 13, 2013 um 7:22 pm #

            „Truppe für forensische Germanistik“

            Wir gründen später eine „germanische Forensik“, Moriz:-)

        • niekisch Februar 13, 2013 um 7:21 pm #

          „Textanalyseeinheit“…geiles Wort, Moritz.

    • Hallo, Zeitgeist Februar 13, 2013 um 8:22 pm #

      Ich bin nicht etwa katholisch. Der Vatikan ist eines der zentralen (verdeckten) Machtzentren dieser Erde – Inhaber riesiger Vermögen und (über die Jesuiten vor allem) Direktionsmittelpunkt eines gigantischen weitverzweigten Netzwerkes von Akteuren, deren wirkliche Strategie bislang nur von wenigen Verschwörungstheoretikern angetippt, aber nicht aufgeklärt ist.

      Dabei geht es auch um die Masken unser aller Bewusstseins-Matrix. Auf diskretem Wege gehen vom Vatikan in der Hinsicht via beschriebener Netzwerkmöglichkeiten und auch morphogenetischer Einflüsse Steuerungsimpulse für die Bewusstseins-Matrix aus. Manchmal frage ich mich, ob im Vatikan und parallel in Washington (siehe Senat und Capitol) das alte „imperium romanum“ auf die eine oder andere Weise weiter lebt.

      • Hallo.Zeitgeist Februar 13, 2013 um 9:15 pm #

        Eine Forschergruppe der Priceton Universität, New Jersey (USA) hat vor Jahren quantenmechanische Zufallsgeneratoren entwickelt, deren Ausschläge im Normalfall stets statistische Gleichverteilungen aufweisen. Weltweit wurden von den Wissenschaftlern sensible Mess-Stationen errichtet, und es zeigt sich Erstaunliches. Bei Ereignissen, die Milliarden Menschen wahrnehmen, weichen die Ausschläge zeitgleich in statistisch signifikanter Weise ab – so beispielsweise auch am 11. September 2001. Und nun kommt‘ s: Grazyna Fosar und Franz Bludorf schreiben in „Fehler in der Matrix – leben Sie nur oder wissen Sie schon?“ (Michaels Verlag 2006): „Bei Massenereignissen im Vatikan funktioniert der gestörte Zufall nicht“ (S. 262)

        Hier scheint es eine „quantenmechanische Immunitätszone“ zu geben, oder wie könnte man das nennen? Falls ja, könnte sie doch auch mit der Macht zu tun haben, die vom Vatikan ausgeht – wie und wodurch auch immer physikalisch vermittelt.

        • Hallo.Zeitgeist Februar 13, 2013 um 9:21 pm #

          Mit solchen „Massenereignissen im Vatikan“ ist etwas an Vorgängen solcher Art gemeint: „Rom, 24. 12. 1999. Um Mitternach eröffnete Papst Johannes Paul II, im Vatikan die Heilige Pforte. Wiederum verfolgten etwa zwei Milliarden Menschen weltweit die Zeremonie auf den Bildschirmen. Diesmal jedoch blieben die Zufallsstörungen interessanterweise aus.“ (a. a. O., S. 225).

      • niekisch Februar 13, 2013 um 9:37 pm #

        „das alte “imperium romanum” auf die eine oder andere Weise weiter lebt.“

        Aber im Vatikan, Hallo Zeitgeist?

        • Hallo.Zeitgeist Februar 13, 2013 um 10:09 pm #

          Moderner Imperialismus läuft nicht mehr notwendig über direkte Landnahme ab. Die Briten hatten das früh erkannt und ihre imperialistischen Ambitionen im „Commonwealth of Nations“ (was für ein schöner Name…) versteckt. US-Imperialismus vollzieht sich zu einem erheblichen Teil über das Council on foreign Relations (CFR) und seine Ableger in anderen Ländern, etwa auch in der BRD, ferner über die Trilaterale Kommission, und Einflüsse werden auch über die Bilderberger vermittelt. Der internationale Zionismus unterhält in entsprechender Weise weltweit Lobby-Gruppierungen. Und schließlich dürfte auch der Vatikan (ebenso wie immer noch die britische Krone) einen internationalen Machtfaktor darstellen. In Zusammenhang mit dem katholischen Einflusszentrum sind u. a. Gruppierungen wie die Jesuiten und das „Opus dei“ als gesellschaftliche Übertragungs-Netzwerke zu nennen.

          Was das britische Könighaus und den Vatikan betrifft, spielen insbesondere auch die gigantischen Vermögenswerte beider Seiten eine Rolle. Im Falle des Vatikans dürfte darüber hinaus der morphogenetische Einfluss aus der Geschichte heraus – als energetisches Feldmerkmal, sich vom „imperium romanum“ ableitend – eine virtuell mächtige Rolle spielen.

          • niekisch Februar 13, 2013 um 10:19 pm #

            „Council on foreign Relations (CFR) und seine Ableger in anderen Ländern, etwa auch in der BRD, ferner über die Trilaterale Kommission, und Einflüsse werden auch über die Bilderberger vermittelt. Der internationale Zionismus unterhält in entsprechender Weise weltweit Lobby-Gruppierungen.“

            M.E. sind nicht alle auf e i n e r Ebene zu betrachten. Die oberste Ebene besetzt ein kleines Völkchen, das sich auf den Ebenen darunter der Freimaurerorganisationen ( z.B. CFR ) bedient, die von ihrem Zuarbeiten für das Völkchen nichts wissen, meinen, an der Weltbruderkette mitarbeiten zu dürfen, obwohl diese zwar geschlossen werden soll, aber dann die Hohepriester des Völkchens umtanzen sollen..

          • Hallo.Zeitgeist Februar 13, 2013 um 10:26 pm #

            Dieses Völkchen ist einer der „Machtströmungsmacher“, aber nicht der alleinige. Die Bewusstseinsmatrix wird auch durch den römischen Vatikan mit beeinflusst – erheblich. Hinter dem Völkchen, den Freimaurern und dem auf römische Traditionen basierenden Vatikan stehen noch wieder andere Struktureinflüsse, die in Verschwörungstheorien als „die Illuminaten“ bezeichnet werden. An der „psycho-elektrischen Bewusstseinsmatrix“ (mal ne kleine Wortschöpfung von mir), die quantenphysikalisch irgendwie mit dem Vatikan verwoben scheint (siehe 9.15 und 9.21) könnte sich aktuell womöglich gerade etwas ändern. Siehe hier:

          • niekisch Februar 13, 2013 um 10:55 pm #

            „könnte sich aktuell womöglich gerade etwas ändern“

            Wenn ich das Datum 11.02.2013 und den Blitzeinschlag richtig deute, dann bedeutet das: Volltreffer – Benedikt weicht der „11“, wird also durch einen Freimaurer ersetzt. Aus den Quersummen 2 x die „13“ = Doppeltes Glück für die Brüder: Benedikt weg und zusätzlich das größte Glück: ein Negerpapst aus Afrika!

          • Hallo.Zeitgeist Februar 13, 2013 um 11:10 pm #

            Für das von den kollektiven Erwartungshaltungsplanern vorgesehene „Endzeitgeschehen“ (3. Weltkrieg), das in vielen Prophezeiungen immer wieder kodizfiziert wurde – wie genau solche Mechanismen ablaufen, weiß ich nicht – könnte sich aber eine Fahrplanstörung ergeben haben. Denn mit dem Endzeitgeschehen wurde auch in Prophezeiungen ein Papst angekündigt, der vor dem wütenden Mob aus Rom nach Deutschland flüchten müsste. Plausibel würde dafür eigentlich nur ein deutscher Papst in Frage kommen. Eventuell ist der „schwarze Papst“ nur der verzweifelte Versuch der internationalen Machteliten die Störungen in der von ihnen programmierten Bewusstseinsmatrix aufzufangen. Auf jeden Fall scheint mir das Geschehen um Benedict XVI. recht ambivalent, wie er selbst möglicherweise auch später einmal geschichtlich als einigermaßen ambivaltent zu bewertende Persönlichkeit anzusehen ist.

          • Moritz Haberland Februar 13, 2013 um 11:30 pm #

            @ Niekisch

            Der Negerpapst wird kommen, wenn nicht diesmal. dann aber allerspätestens nächstes mal.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 13, 2013 um 11:38 pm #

            Hallo, Moritz,

            In einer anderen historischen Situation als der gegebenen hätte ich nichts gegen einen schwarzen Papst. Ich halte es auch für wichtig, dies als Identitärer zu betonen, gehört es, denke ich, doch zum identitären Credo.

            Allerdings wäre die Absicht dahinter – hinter der Nominierung eines Schwarz-Afrikaners – natürlich klar, nämlich „Multi-Kulti“, die Auflösung der Völker zwecks besserer Manipulierbarkeit der Menscheit, weiter voran zu treiben – „Nachtigall ick hör da trapsen…“

          • Moritz Haberland Februar 14, 2013 um 12:09 am #

            Die Nachtigall trampelt schon so unüberhörbar, daß sie Tote aufwecken könnte.

            Zum Rest kann ich nichts sagen, denn ich kenne die Identität eines „Gut-Katholischen“ leider überhaupt nicht, Du weißt, ich bin ja nicht einmal getauft.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 14, 2013 um 12:16 am #

            Ich muss jetzt mal wieder schleunigst zu Bett – ein guter individueller Energiehaushalt könnte auch ein „metapolitisch nicht ganz wichtiger Beitrag“ zum Kollektiven sein. Und was mir auch noch einfällt: Reinhard Mai hat ja mal von der „Zigarette und einem letzten Glas im Stehn’…“ gesungen. Bin aber schon seit Mitte der 90er nur noch Zigarillo-Paffer, nicht mehr Zigaretten-Inhalierer.

            Ich wünsche euch eine gute, erholsame Nacht allerseits….!

          • Hallo, Zeitgeist Februar 14, 2013 um 12:18 am #

            Oh, Sch…, ich meinte natürlich ein nicht ganz unwichtiger statt ein nicht ganz wichtiger… Stöhn! Gute Nacht!

          • Moritz Haberland Februar 14, 2013 um 12:20 am #

            Lieber Zeitgeist, mein Lieblingssänger Deutschen Liedgutes heiß aber Herr Mey, falls wir den selben meinen.

            Freundliche Grüße zur Nacht,
            Dein Herr Oberlehrer 🙂 .

          • Hallo, Zeitgeist Februar 14, 2013 um 12:22 am #

            I dank recht schön, „g‘ schamster Diener…“

          • Moritz Haberland Februar 14, 2013 um 12:25 am #

            Nunja, Du bist müde, da verschwimmt sogar der Unterschied zwischen Goethe und Eckermann.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 14, 2013 um 8:53 am #

            Moin, Moritz,

            der Unterschied zwischen Goethe und Eckermann ist mir als literarischem Kulturbanausen nicht geläufig. Du magst mich aber diesbezüglich aufklären. Allerdings ist mir nach deiner Bemerkung eins bewusst geworden: Die etwas altbackene und eventuell sogar ur-ur-ur-großväterliche Redensart „g‘ schamster Diener“ passte aus anderem Grund auch nicht. Und zwar deshalb, weil sich im herkömmlichen Gebrauch meist ein „gnä‘ Frau“ anschließt. Daher noch einmal ganz einfach gesagt: Vielen Dank für deinen Hinweis zur Schreibweise des Namens von deinem Lieblingsinterpreten deutschen Liedgutes. Auch in solchen Kleinigkeiten und scheinbaren Nebensächlichkeiten müssen wir präzise sein. Es war also hilfreich von dir.

            Jetzt muss ich aber gleich aus dem Haus, und wünsche noch einen guten Tagesbeginn.

            Grüße

          • niekisch Februar 14, 2013 um 11:22 am #

            „Unterschied zwischen Goethe und Eckermann“

            Soll ich helfen, Hallo Zeitgeist?

          • niekisch Februar 14, 2013 um 10:54 am #

            „hätte ich nichts gegen einen schwarzen Papst“

            Auch ich nicht, Hallo Zeitgeist, weil die Kirche ja nun einmal lt. eigener Definition eine „Weltkirche“ ist und dies durch einen afrikanischen Papst am besten zum Ausdruck kommt.

          • Moritz Haberland Februar 14, 2013 um 12:53 pm #

            @ Zeitgeist: Herr Mey ist kein beliebiger „Interpret“, mir ist nicht eine „Kawwerversion“ bekannt, er ist ein Kreativer, ein Liedermacher, er singt nur eigene Texte zu eigenen Melodien.

            @ NIekisch:
            a) Ja, hilf unserem Zeitgeist mit dem immer unterschätzten Eckermann weiter und
            b) Meinetwegen auch ein Negerpapst, irgendwie tippe ich aber doch eher auf einen Gauchopapst.

            Aber was weiß ich schon,
            ich bin ungetauft.

          • Hallo.Zeitgeist Februar 13, 2013 um 11:01 pm #

            Um den etwas nebulös und für die Ohren von vielen wohl eher mythisch klingenden Begriff „Iluminaten“ auf eine dem wissenschaftlichen und auf jeden Fall rationalen Diskurs zugängliche Ebene zu bringen, sei folgendes angemerkt.

            Der Anthropologe David F. Graeber beschreibt in „Debts – fhe first fivethousand years“ eine menschliche Wirtschafts- und Bewusstseinsentwicklung (beides eng verzahnt) die im sumerischen Raum während einer ganz besimmten Phase vor 5000 Jahren begann. Sie basiert auf dem schuldenwirtschaftlichen Zinseszinsprinzip. Die Hebräer übernahmen dieses während der sogenannten „Babylonischen Gefangenschaft“ und transportierten es später in den europäischen Raum. Meine These: Rom könnte es aus machtpolitischen Erwägungen übernommen haben. Möglicherweise war es aber auch eine über formgende Felder (vergleiche bei Rupert Sheldrake: Morphogenese) parallel verlaufende Entwicklung.

            Eine weitere Überlegung, die angeknüpft sei: Der Art zu wirtschaften und zu produzieren, entsprechen jeweils auch bestimmte geistige Bewusstseinsschablonen. Sie werden von Priesterkasten kodizfiziert, die wie die berühmte „Faust aufs Auge“ genau zu dieser Produktions- und Bewusstseinsweise passen. Das wären volksübergreifend – wenn man so will – die „Illuminaten“. Ich biete das hier mal als eine Erklärung an. Es gibt auch noch ganz andere Verständnisansätze, die aber den Rahmen der Erörterung hier sprengen würden. Das von dir erwähnte „Völkchen“, Niekisch, ist demzufolge nur eine Puppe in der Puppe, in der Puppe von gesellschaftlichen Agenturen der Bewusstseinskodifizierung, die der schuldenwirtschaftlichen Entwicklungsstufe der Menschheit entsprechen.

            Wenn wir das anzuerkennen bereit sind, haben wir womöglich Zugang, gewisse Bewusstseinsgrenzen zu sprengen, die uns in der Vergangenheit – national wie international – viel Energie genommen haben.

          • niekisch Februar 14, 2013 um 10:49 am #

            „Das von dir erwähnte “Völkchen”, Niekisch, ist demzufolge nur eine Puppe in der Puppe“

            Lassen wir es so stehen, Hallo Zeitgeist, der Nachweis ist eh nur in Form des Anscheinsbeweises möglich.-)

    • Hallo.Zeitgeist Februar 13, 2013 um 8:50 pm #

      Die Verfassung der USA als ein junger (neuer) Arm des alten Rom wurde 1787 in Philadelphia unterzeichnet. Nur 19 Jahre später, am 6. August 1806, erlosch das Heilige Römische Reich Deutscher Nation durch Niederlegung der Kaiserkrone durch Franz II.

  8. Hallo, Zeitgeist Februar 13, 2013 um 5:02 pm #

    Der Krimi wird immer spannender – auch der Papst verwickelt (oder sind das gestreute Gerüchte, hat es eine gestellte Falle gegeben)?

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/02/13/vorwurf-der-geldwaesche-papst-soll-millionen-auf-geheimen-bankkonten-gebunkert-haben/

  9. Hallo, Zeitgeist Februar 12, 2013 um 8:52 pm #

    Noch mehr Demaskierung eines globalen Machtzentrums (nämlich des Vatikans):

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/02/12/wirtschaftskrimi-im-vatikan-papst-hat-offenbar-machtkampf-verloren/

  10. Moritz Haberland Februar 12, 2013 um 4:12 pm #

    Bester Zeitgeist, das hatten wir doch schon, auch wenn der CIA und die Katholen mich objektiv regieren, gehen sie mir in meinem eigenen, täglichen, persönlichen Leben so nahe wie der Holo und die Wasserstandsmeldung, da ich eben nicht im Überschwemmungsgebiet wohne.

    Vergib mir 🙂 .

    • Moritz Haberland Februar 12, 2013 um 4:21 pm #

      PS. Obwohl mein Land ein Ufer hat, stehen sowohl mein auch das Haus meiner Kinder ausreichend weit und ausreichend hoch von der gut regulierten Havel entfernt.
      Manchmal steht das Wasser bis zum April auf der Wiese,
      doch es kam noch kein Tropfen Fluß in meinen Keller.

    • niekisch Februar 12, 2013 um 5:02 pm #

      „da ich eben nicht im Überschwemmungsgebiet wohne“

      Das geistige Überschwemmungsgebiet zumindest ist überall, Moritz:-)

  11. Moritz Haberland Februar 12, 2013 um 2:50 pm #

    Zitat : „… ihm sei “kluger Rechter lieber als ein dummer Linker”. “

    Wenn das ein rühmlicher Satz ist, habe ich mir dauerhaften Ruhm
    errungen, weil ich wiederholt und öffentlich feststellte, daß mir ein
    kluger Linke 10 X lieber ist als 100 doofe Rechte. Ich bin ein Held.

    • Hallo, Zeitgeist Februar 12, 2013 um 3:41 pm #

      „…daß mir ein
      kluger Linke 10 X lieber ist als 100 doofe Rechte. Ich bin ein Held.“

      Klasse…!

      Hast du dir auch mal das Interview angehört/ angeschaut? Nach meiner Meinung hoch spannend, geht darin nicht so sehr um Kirche, sondern um knallharte Verschwörung, Geldwäsche usw. Fast schon ein Krimi…!

    • niekisch Februar 12, 2013 um 5:00 pm #

      „Ich bin ein Held.“ ..nicht nur der Arbeit, Moritz:-)

  12. Hallo, Zeitgeist Februar 11, 2013 um 6:00 pm #

    Hinter „Masken“ der in den großen Medien veröffentlichter Meinung verbirgt sich oft ein Teil Realität, der es verdient, einmal näher und kritischer in Augenschein genommen zu werden. Anderenfalls erleben wir in vielen Fällen die Schatten „von Schauspielern an der Wand“, wie sie Platon im Höhlengleichnis beschrieb, als eine Wirklichkeit, die keine ist. Oder man läuft Gefahr zum Gefangenen der Bewusstseins-Matrix zu werden, die uns (noch) auf Schritt und Tritt umgibt. Mutige Leute wie der Journalist Jürgen Elsässer geben uns ganz wie die Figur „Morpheus“ in der Film-Trilogie „Matrix“, die Möglichkeit, zwischen der „blauen“ Pille (der Gewöhnung an die Schein-Realität) oder der „roten Pille“, deren Erkenntnisweg zunächst schmerzhaft sein kann, zu unterscheiden – dem Schein die Maske zu entreißen.

    Jürgen Elsässer ist übrigens ein (sich links definierender) Intellektueller, von dem der rühmliche Satz stammt, ihm sei „kluger Rechter lieber als ein dummer Linker“. Der Jungen Freiheit hat er bereits ein Interview gegeben. Er ist selbst ist Teil der Redaktionsleitung (des Redaktionskollegs) vom Compact-Magazin, das auch eine interessante Internetausgabe herausgibt. Und nuo viso ist ein freier Internet- und Reporatagekanal im Netz, der mit Elsässer ein bemerkenswertes Interview durchgeführt hatte. Wer Lust hat, höre einfach mal rein.

    • niekisch Februar 14, 2013 um 11:31 am #

      „Johannes Paul I nur 33 Tage im Amt“

      Eine interessante Zahl…

Kommentare sind geschlossen.