Zum 130. Todestag Richard Wagners am 13. Februar 1883…

14 Feb

Und hier ein Einblick in das Werk:

Sollte die Nation vergehen – die deutsche Musik wird bestehen!

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33 Antworten to “Zum 130. Todestag Richard Wagners am 13. Februar 1883…”

  1. Moritz Haberland Februar 20, 2013 um 12:24 am #

    Wenn Du gestattest, bester Niekisch, hier gehört das Zitat recht eigentlich hin:

    „Die Musik als deutsche Angelegenheit

    “Die deutsche Musik teilt nicht das chaotisch – unverbundene Schicksal anderer geistig -künstlerischer Gebiete, sondern sie schreitet seit einigen Jahrhunderten zusammenhangsvoll daher. Sie wirkt darum als der “deutscheste” Ausdruck, und sie ist etwas so Einzigartiges, daß man behaupten könnte, nur in ihr habe sich der deutsche Geist vollendet.” ( S. 219 )“

    Ich bin mal so frei 🙂 .

    • niekisch Februar 20, 2013 um 6:46 pm #

      Du darfst Dich gerne, Moritz, als Co – admin fühlen:-)

      • Moritz Haberland Februar 22, 2013 um 1:05 pm #

        Danke Niekisch, das ist sehr freundlich.

        • niekisch Februar 22, 2013 um 1:26 pm #

          Gerne Moritz. Gestern hatte ich ein zwangloses Treffen mit Bekannten und Freunden aus alten Zeiten und siehe da, Deine Kommentare wurden gelobt, insbesondere vom Super Wagner – Fan Hermann Ortel. Er freut sich, Dich virtuell gefunden zu haben.

          • Moritz Haberland Februar 22, 2013 um 5:12 pm #

            Ich glaube, das geht auch gar nicht anders, nicht meinetwegen, sondern wegen uns allen.
            Ob in der Kunst, da ist es sicher Geschmacksache, ob in der Politik, da ist es eben Überzeugungssache … wer normal bleibt, gerät in´s Hintertreffen, darum bin ich für die Vernetzung des Normalen Menschen, wenn es die Identitären sind, freue ich mich, wenn sie sich in „Normalitäre“ umtaufen, dann bin ich dafür.

            Namen sind mir nicht so wichtig,
            ich mag gemeinsame Denkinhalte.

          • niekisch Februar 22, 2013 um 9:44 pm #

            “Normalitäre”

            Reduziert auf „Die Normalen“ ein schöner Gegensatz zum Spaltungsirresein der heutigen Zeit, Moritz.

          • Hermann Ortel Februar 23, 2013 um 7:09 am #

            Kann mich an meinen ersten Bayreuth-Besuch in den
            80-er Jahren erinnern, wo ich Kontakt zu einem Aktionskreis gegen das Regie-Theater bekam.
            Meine spontane Aussage war: „Die sind alle so normal“ – Da kann man Moritz nur zustimmen:
            Auf die „Normalitären“
            PS. Die faulen Eier sind seinerzeit außerhalb des
            Festspielhauses auf die Prominenz niedergegangen

  2. Hermann Ortel Februar 18, 2013 um 7:23 pm #

    Der Organist war in der Tat „Bachchant“ . Trotzdem eine interessante Hörerfahrung, wenn auch mit der originalen Orchesterfassung nicht vergleichbar.

    http://www.oehmsclassics.de/cd.php?formatid=279

    • Moritz Haberland Februar 19, 2013 um 2:33 am #

      Danke für den Hörtip, sicher auch eine Idee, doch leider, wie erwartet, nicht ganz mein Geschmack, obwohl ich mir die Hörproben ganz ohne Dauerkopfschütteln angehört habe.

      Ich war vor 35 Jahren mal in einem Dorf bei Moskau, da hat einer die ganze Beethovensche Fünfte auf einem Akkordeon gespielt, da war ich völlig „von den Socken“.

      • Hermann Ortel Februar 19, 2013 um 6:34 am #

        Lieber Wagner auf Ukulele als durch schwachsinnige Regisseure
        entstellt ! Hier noch ein Kuriosum:

        • Moritz Haberland Februar 20, 2013 um 12:12 am #

          Das klingt ja schon arg nach Penderecki.
          Das „Regtheater“ ist im Schauspiel und in
          der Musik eine Geißel der Menschheit 😦 .

          • Moritz Haberland Februar 20, 2013 um 12:13 am #

            …Regietheater…

          • Hermann Ortel Februar 21, 2013 um 6:57 am #

            Wie wahr !!! Da meidet man die Theater einschließlich der Bayreuther Festspiele, wo die eigene Sippe ihren großen Ahnen auf ihre Schundstufe herabzieht.
            Dann lieber interessante Ausstellungen wie:http://www.thueringen-tourismus.de/urlaub-hotel-reisen/veranstaltung.html?veranstaltungsid=353506
            Oder CD und DVD im eigenen Heim !

          • Moritz Haberland Februar 22, 2013 um 5:02 pm #

            1993, ich war gut im Geschäft und meine Großmutter, eine „Glühende Wagnerianerin“ wurde 80 Jaher alt, so habe ich zwei Karten für den Tristan auf dem Hügel dem Markte abgerungen.

            „Herr“ Heiner Müller, der Depp mit der Zigarre aus Ostberlin hat „inszeniert“, das war eben Pech.

            Meine Oma ist 1995 mit 82 Jahren gestorben, den mit viel Geld und List und Tücke beschafften „Kunstgenuß“ und die daraus folgende Enttäuschung hätte ich ihr gern erspart.

            Wenn man kein „Prommi“ ist, glaubt gar keiner, was es bedeutet, eine Eintrittskarte zu erwerben … und dann das …
            Lösung: CD oder DVD im eigenen Heim !

          • Hermann Ortel Februar 22, 2013 um 7:07 pm #

            War in der Premiere dieser Inszenierung (Gorbi und Weizsäcker waren auch da !) und hinterher
            drei Tage heiser, da die Mißfallenskundgebungen
            gegen Herrn Müller zu einer stimmlichen
            Indisposition geführt haben.

          • Moritz Haberland Februar 22, 2013 um 7:53 pm #

            Warum lassen wir uns das eigentlich alles so gefallen(?), meine Oma hat noch lange das Fehlen fauler Tomaten oder Eier bedauert.

          • Moritz Haberland Februar 22, 2013 um 7:59 pm #

            … obwohl sie rundum eine echte Dame war.

          • niekisch Februar 22, 2013 um 10:12 pm #

            „Warum lassen wir uns das eigentlich alles so gefallen(?)“

            Weil, Moritz, die Not für Viele derzeit nur geistig – seelisch – moralisch existentiell ist.

  3. Moritz Haberland Februar 18, 2013 um 11:00 am #

    @ Hermann: Ich will mal so sagen: Bach ist nicht alles – aber ohne Bach ist ALLES nichts.

    Zu bedenken gebe ich aber auch, daß unsere Ohren bei Orgel augenblicklich Bach an das Gehirn „funken“ und außerdem kenne ich keinen Organisten, der nicht hauptsächlich mit / an Bach ausgebildet wäre.

    Mein Gefühl sagt mir, Wagner paßt nicht recht zur Orgel,
    obwohl ich das noch nicht gehört habe.

  4. Hermann Ortel Februar 18, 2013 um 9:11 am #

    War gestern in einem Konzert mit Orgeltransskriptionen von Wagner-Vorspielen. Insbesondere bei den Meistersingern hörte man, wieviel Bach doch in Wagner steckt. Der junge Richard hat ja auch ein halbes Jahr bei einem Nachfolger Bachs, dem Thomaskantor Theodor Weinlig, gelernt.

    • niekisch Februar 18, 2013 um 9:52 am #

      Da kann ich ja noch Hoffnung haben, Hermann, daß meine Liebe zu Bach mich auch für Wagner insgesamt erwärmt.

  5. Moritz Haberland Februar 16, 2013 um 2:51 pm #

    „WERKTREUE IST FAULHEIT“
    Das laß sich mal einer auf der Zunge
    und in seinem Elend – Hirn zergehen.

    Danke, sehr geehrter Herr Herrmann Ortel

    • Moritz Haberland Februar 16, 2013 um 5:01 pm #

      Wenn Du mit Musik nicht viel anfangen kannst, bester Niekisch, werde ich Dich nicht an Richard Wagner heranführen können, ich würde mir sonst alle Mühe geben, Wagner ist nicht nur Deutsch, Wagner ist grandios, Bach und Beethoven lassen grüßen, versuch es einmal.

      • niekisch Februar 16, 2013 um 7:09 pm #

        Doch, Moritz, ich liebe vor allem die klassische Musik, aber ich kenne nicht einmal Noten, setze mein Gehör und mein Gefühl ein, wollte sagen, daß ich wenig weiß, insbesondere die Titel der Werke. Ich höre aber viel, den kompletten Bach habe ich neben meinem Schreibtisch und lege immer wieder CDs ein.-) E r ist für mich der Größte.

        • Moritz Haberland Februar 16, 2013 um 9:57 pm #

          Vielleicht ein kleiner Tip, bevor Du die Opern, also die Dramatik und den Gesang angehst, nimm Dir einfach mal so die Overtüren „zur Brust“.
          Möglicherweise kommst Du auch nie zu Wagner, speziell dann, wenn Dir Bach und Mozart besonders gefallen, denn weder Wagner, noch Beethoven, noch z.B. Mussorgski sind für Menschen mit besonderer Harmonieliebe geeignet.

          Das ist weder gut noch schlecht, das ist einfach so.

          Nicht alle sind so abartig wie ich, dem „Häwimättel“,
          Alexandra, Adamo und Reinhard Mey gut gefallen.

          • niekisch Februar 16, 2013 um 10:03 pm #

            Alle außer Adamo gefallen auch mir, Moritz. Bach und Mozart liebe ich, Wagner gefällt mir nie komplett, sondern immer nur partiell, wobei ich es mit den Werkangaben nicht so habe. Ich höre einfach..

          • Moritz Haberland Februar 16, 2013 um 10:12 pm #

            a) Ich wage mal die Behauptung, Du kennst Adamo nur aus der ZDF-Hitparade, dann fände ich ihn auch doof.

            b) Komplett gefällt mir gar kein Künstler, es gibt auch Mey- und Mozart- Murks.

            c) Musik ist eine der besten Erfindungen !!!

          • niekisch Februar 16, 2013 um 10:19 pm #

            Adamo kenne ich aus den 60iger Jahren. Habe ihn später nie mehr gehört. Irgendwas störte mich damals an seiner Stimme. Ich weiß nicht mehr, was:-)

            Was ist mit der Quizfrage, Moritz? Los, streng Dich an:-)

  6. Moritz Haberland Februar 14, 2013 um 12:58 pm #

    Ich fürchte, das werden wir beide nicht mehr erleben.

  7. Moritz Haberland Februar 14, 2013 um 12:33 pm #

    Naja, an den Ausführungen des Herrn im ersten Film ist wohl nur die Fragestellung „deutsch“, genauergesagt bundesdeutsch und im letzten Teil seiner Ausführung irrt er vollends, denn warum sollte ein ironischer und psychologischer und raffinierter Schriftsteller und und Komponist kein typisch deutsches Genie sein.

    Da stolpert Herr Doktor gerade über seine eigene Gehirnwäsche.

    • niekisch Februar 14, 2013 um 12:42 pm #

      Ein Freund und hochgradiger Wagner – Fan hat mich auf diesen Film hingewiesen. Den zweiten habe ich selber rausgesucht.

      Wann läßt man in Deutschland Begiffe einfach Begriffe, Worte einfach Worte, Musik einfach Musik, Genies einfach Genies sein?

    • Hermann Ortel Februar 14, 2013 um 6:54 pm #

      „Da stolpert Herr Doktor gerade über seine eigene Gehirnwäsche.“

      Wie wahr, Herrr Haberland. Wie sein Lehrer Wiesengrund-Adorno
      sind Joachim Kaiser die Zauberlehrlinge, die er entfesselt hat,
      auch nicht mehr geheuer. Jedenfalls ist der sich oft seiner
      eigenen Gelehrsamkeit genügende Prof. Kaiser im Gegensatz zu
      den über eines der größten Genies der Deutschen Jauche ausgießenden
      „Kulturschaffenden“ durchaus ein Kenner. Zur Ergänzung noch der
      Hinweis auf zwei Filme


      „Was deutsch und echt, wüßt Keiner mehr, lebt’s nicht in deutscher Meister Ehr.“

      • niekisch Februar 14, 2013 um 7:22 pm #

        Seien Sie herzlich begrüßt, Herr Ortel.-) Jetzt bekomme ich Wagner – Unwissender Unterstützung.

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