Identitäres Quiz…

16 Feb

„Nein, deutsch sein heißt, an einer kilometerlangen Mustersammlung von Idealen vorbeimarschieren müssen und gezwungen sein, nach Gemeinschaft zu schreien, statt sie zu haben, als Volk unfähig zu sein, in seinem Magnetfeld die Kompaßnadel seiner Führer hilfreich mit auszurichten. Deutsch sein heißt, aus „Patriotismus“ niemals zugeben, daß andere Parteien patriotisch seien, als Protestant verleugnen, daß der Katholik vaterlandsliebend sei, als Konservativer das Vaterland dem Demokraten absprechen und umgekehrt…Solchen Zuständen lagert sich die große Neigung für geschichtliche, meist unfruchtbare Betrachtungen über…Wir haben so viele nationale Widersprüche, daß sie in jedem Augenblick von der Schar der „Andersdenkenden“  ausgebeutet werden können..So entwickelt sich das deutsche Volk zum Volk des „Ressentiments“ gegen sich selbst, das zugleich äußerst empfindlich gegen Kritik ist, weil immer wieder wunde Punkte und sonderbare Einzelideale vorhanden sind. In weiten Pendelschlägen schwankt die deutsche Gesinnung zwischen Verrat und Verstiegenheit, zwischen Selbstaufgabe und heftigem Aufdrängen von Standpunkten.“

Wer hat diesen Text geschrieben, in dem wir ganz aktuell auch ein wenig die Bewußtseins – und Verhaltenslage der identitären Bewegung aller Facetten erkennen können?

Wer den richtigen Autor zuerst in der Kommentarspalte meldet, der erhält 1 Punkt. Bei Erreichen von 5 Punkten aus 5 Quizfragen schicke ich dem Gewinner unter meiner notariellen Aufsicht:-) ein Buch.

Der Sieger steht fest:  „XX03“ mit dem Ergebnis: Eugen Diesel.

Hier noch ein paar Zitate aus Diesels Buch: „Die Deutsche Wandlung – Das Bild eines Volkes.“:

„Wahrscheinlich beruht die Deutschfeindlichkeit anderer Nationen darauf, daß aus dem deutschen Volk immer wieder ungeheure Leistungen hervorgehen, die man, aufgrund eines Vergleichs mit dich selbst, zu einem gesuchten Mittelpunkt und Ziel des deutschen Wesens in Beziehung zu bringen sucht. Aber dieser Mittelpunkt findet sich nicht, und so schließt man aus widerspruchsvollen Anzeichen auf eine deutsche Dämonie. Näher zugesehen haben die Deutschen, dies innerlich so unsichere Volk, viel eher Angst vor sich selbst und vor anderen, wenn sie auch dieses Scheu durch laute Sprache zu vertreiben suchen.“  ( S. 200 )

Jugend als Spreu der Zeit

„Die neue Jugend erblickt also keinen Wert, der standhält, der nicht heftig umstritten wäre, von dem, mit gutem Recht, nicht auch das Gegenteil bewiesen würde. Sie hat, außer in der Parteipolitik, nichts, wogegen sie sich aus ihrer ewigen jugendlichen Not heraus in echten Gegensatz stellen, gegen das sie ihre kämpferischen und romantischen Triebe anbranden lassen könnte. Lebt sie nicht im Schwebezustand dahin, ohne Gesicht, ohne Rhytmus, außer dem technisch – mechanischen, ohne liebende Hand, die den Menschen von der Jugend zum Alter längs der natürlichen Pfade menschlicher Schicksale zöge? Der junge Mensch hat keine Jugend, denn alles fließt und alles ist Chaos, alle feinen seelischen Stufungen sind zertrümmert, allzufrüh kommt er mit der wirren Problematik der Zeit in Berührung.“ (  S. 322 )

Die Musik als deutsche Angelegenheit

„Die deutsche Musik teilt nicht das chaotisch – unverbundene Schicksal anderer geistig -künstlerischer Gebiete, sondern sie schreitet seit einigen Jahrhunderten zusammenhangsvoll daher. Sie wirkt darum als der „deutscheste“ Ausdruck, und sie ist etwas so Einzigartiges, daß man behaupten könnte, nur in ihr habe sich der deutsche Geist vollendet.“ ( S. 219 )

„Ja, das eigentlich deutsche Problem, der eigentlich deutsche Zustand scheint eben der zu sein, daß in diesem Lande alles an Typen, Gefühlen, Fähigkeiten, Spannungen, Gegensätzlichkeiten, Leistungen vorhanden ist, daß es nachdenklich und brutal, friedlich und kriegerisch, überpersönlich und mechanisch, straff und zersplittert ist. Hier herrscht Krise und Kartothek, fruchtloses Parteigebaren und ewige Auseinandersetzung, Nervosität und Bierruhe, Kaserne und Romantik, Spinnweb und Maschine, Protzerei und Schüchternheit.“ ( S. 359 )

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80 Antworten to “Identitäres Quiz…”

  1. Moritz Haberland Februar 19, 2013 um 2:02 am #

    Na da bin ich ja platt, na klar fährt mein Traktor mit Diesel und der wird auf Rohölbasis erzeugt, wie ich in der Schule gelernt habe. Doch im Winter schläft er im Schuppen, bis wir Ende des Monats die Koppelzäune erneuern.

    Neidlose Gratulation an „unseren“ Quereinsteiger XX03 🙂 .

    • niekisch Februar 19, 2013 um 11:40 am #

      @ Alle: weitere Zitate von Eugen Diesel im Artikel.

      • Hermann Ortel Februar 21, 2013 um 6:51 am #

        Da zitierte Werk ist bei http://www.zvab.com relativ günstig zu erhalten,
        obschon nur in relativ kleiner Auflage erschienen. Aber ich kauf ja keine Bücher mehr. Bei Mohler: „Die konservative Revolution…“
        kommt Diesel in den verschiedenen Auflagen nur am Rande vor.
        Umso wichtiger der Hinweis von Niekisch

        • niekisch Februar 21, 2013 um 11:20 am #

          „ich kauf ja keine Bücher mehr“

          Soll ich es nach – und nach komplett für Dich hier einstellen, Hermann?:-)

          • Hermann Ortel Februar 22, 2013 um 2:32 pm #

            Schön wärs !

          • Moritz Haberland Februar 22, 2013 um 7:09 pm #

            Für uns … Hör- und Leseproben sollten wir uns gegenseitig gönnen, denn keiner weiß alles, daß er nicht noch eine Empfehlung brauchen könnte.

            Ich jedenfalls nehme sowas alles dankbar auf.
            Wie sagte der bekannte, alte Grieche damals :
            „Ich weiß, daß ich nichts weiß.“

          • niekisch Februar 22, 2013 um 9:54 pm #

            Oh, Moritz, als „scio, nescio“ lateinisch, bekannt. Altgriechisch „Oida ouk eidos“, eigentlich „Ich weiß, ich weiß nicht“ = Sokrates, einer der Lehrmeister der Schüler – und Jugendzeit, am stärksten Heraklit.

          • Moritz Haberland Februar 23, 2013 um 12:48 pm #

            Ich weiß, ein echtes Manko meines Abiturs, mit alten Sprachen wurden wir (leider) nicht „belästigt“, in der DDR war Fortschritt(!), also Naturwissenschaft angesagt.

            Die alten Griechen und Latainer haben wir gleich in den praktischen Übersetzungen präsentiert bekommen, das war eben so.

            Das bißchen Latain hab ich mir außerschulisch ein Jahr in der VHS antrainiert, dafür konnte ich (stolz) auf 11 Jahre Russischunterricht verweisen…

  2. XX03 Februar 18, 2013 um 6:50 pm #

    Eugen Diesel!

    Bewegungsform: „Beugen“ ohne „B“ -> Eugen.
    Traktortipp -> Diesel

    • niekisch Februar 18, 2013 um 6:57 pm #

      Bingo!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Herzlichen Glückwunsch. XX03, auch wenn Du Dich erst in letzter Sekunde eingeschaltet hast. Du hast unter notarieller Aufsicht den ersten Punkt errungen. Kommst Du als erster 5 x an die Spitze, dann erhältst Du von mir ein Buch, vielleicht sogar von Eugen Diesel:-)

      Glückwunsch auch an Moritz Haberland, Hallo Zeitgeist und Hermann Ortel für ihre nimmermüde Suche! Schon die Teilnahme ist hier bei uns ein Sieg!

      http://de.wikipedia.org/wiki/Eugen_Diesel

      Das Buch Eugen Diesels, aus dem das Zitat im Artikel stammt, ist natürlich nicht erwähnt: „Die Deutsche Wandlung – Das Bild eines Volks“, J.G. Cotta´sche Buchhandlung Nachfolger, Stuttgart und Berlin, 1929. Das Zitat steht auf Seite240 f.

      • Hermann Ortel Februar 18, 2013 um 7:06 pm #

        Welche bekannte Person ist denn im gleichen Jahr wie Eugen Diesel geboren ? A.Schärf ! ?

        • niekisch Februar 18, 2013 um 7:41 pm #

          Wieder ein neues Rätsel, Hermann:-) A. hieß er, Adolf nämlich. Du weißt:-)

      • Hallo, Zeitgeist Februar 18, 2013 um 7:31 pm #

        Ja, Klasse…! Das nennt man gemeinschaftliche Kreativität. Obendrein haben wir kulturgeschichtlich etwas dazu gelernt.

        • niekisch Februar 18, 2013 um 7:38 pm #

          Du warst so nah dran, Hallo Zeitgeist, daß Du sicher beim nächsten Mal obsiegen wirst:-) Soll ich noch ein paar Zitate vom Autor Eugen Diesel, dem Sohn von Rudolf Diesel, dem Erfinder des Verbrennungsmotors, im Lauf der Woche einstellen?

          @ Alle: Helft mir doch bitte beim Sammeln von links, Zitaten, Videos für den „Identitären Bewegungsmelder“, der am Freitagnachmittag/abend auf Metapolitika erscheinen soll. Gefragt ist alles, was mit dem identitären Gedanken und der Szene in ihrer gesamten Bandbreite zu tun hat.

          Die Vorschläge können h i e r eingestellt werden.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 18, 2013 um 7:44 pm #

            Gerne noch ein paar Zitate von Eugen Diesel…!

            Euch allen einen schönen Abend…!

          • niekisch Februar 18, 2013 um 7:46 pm #

            Wird gemacht, Hallo Zeitgeist. Bis zum Bewegungsmelder ist ja noch eine Lücke frei:-)

            Auch Dir einen schönen Abend noch!

  3. Hallo, Zeitgeist Februar 18, 2013 um 6:13 pm #

    Der Trecker könnte aber auch auf die Flüssigkeit Milch hindeuten, und eine Flüssigkeit, die auf einer anderen beruht, wäre Sahne (wird doch aus Milch gewonnen). Aber, ist diese Gedanken-Kombi annähernd zielführend?

    • niekisch Februar 18, 2013 um 6:18 pm #

      Was soll ich da antworten, lieber Hallo Zeitgeist? Keine Milch – keine Sahne..Bei „Blindekuh“ möchte ich sagen: Nicht heiß, aber lauwarm:-)
      PS:
      Deinen Kommentar 6:16 hatte ich da noch nicht gelesen. Jetzt: heiß!!!!!!!!!!!!!

  4. Moritz Haberland Februar 18, 2013 um 2:16 pm #

    Für das nächste Rätsel bewerbe ich mich, ich werde es leicht und ebenfalls unauflösbar gestalten, ganz so wie Niekisch,

    • niekisch Februar 18, 2013 um 5:45 pm #

      Bist Du meinem Rat gefolgt, Moritz, Trecker zu fahren? Wenn ja, hat das bei des Rätsels Lösung nicht geholfen? Wie leicht soll ich es noch machen?:-)

      • Hallo, Zeitgeist Februar 18, 2013 um 6:07 pm #

        Moritz – so dein Rat – soll mit dem Trecker durch das weite Havelland fahren. Die Havel hat natürlich etwas mit Wasser (einer Flüssigkeit) zu tun, aber wenn man einen Eugen mit allen möglichen Namensvarianten, die sich auf einen Wortstamm mit Havel beziehen, bei google eingibt, bringt das auch nicht weiter.

        Die entscheidende Frage könnte sein, was es denn noch im Havelland gibt, das zu den richtigen Assoziationen führt.

        • niekisch Februar 18, 2013 um 6:11 pm #

          „Die Havel hat natürlich etwas mit Wasser (einer Flüssigkeit) zu tun“

          Daran, Hallo Zeitgeist, hatte ich jetzt – eingestandenermaßen – nicht so sehr gedacht, habe Euch dadurch nur verwirrt. Es ging mir eher um die Treckerfahrt an sich:-)

          Will natürlich auch nicht, daß Moritz und Du zu nichts mehr kommen:-)

          Ihr sagt mir bitte, wenn es aus Eurer Sicht in Wahnsinn ausartet.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 18, 2013 um 6:16 pm #

            Der Trecker benötigt Dieselöl, Sprit???

          • Hallo, Zeitgeist Februar 18, 2013 um 6:19 pm #

            Den Resten meiner Erkältung gemäß lasse ich mich für heute noch ganz gern ablenken. Du solltest uns vielleicht noch einen Tipp mehr geben – einen „zum Anfassen“

          • niekisch Februar 18, 2013 um 6:25 pm #

            Fairerweise muß Moritz, falls er gerade nicht online ist, auch eine Chance haben. Das verstehst Du, wie ich weiß, lieber Hallo Zeitgeist.
            Ich sage deshalb jetzt erst mal nichts mehr, der komplette Name muß her:-) Wenn Du ihn hast, so gib ihn bitte bekannt.

  5. Moritz Haberland Februar 18, 2013 um 1:13 pm #

    Wobei Wilhelm Busch und Eugen Roth in scharfblickender Betrachtung und satirischer Verdichtung ihrer „Moritaten“ Art- und Seelenverwandte sind, ein „Eugen Busch“ fällt mir aber auch nicht ein.

    • Hallo, Zeitgeist Februar 18, 2013 um 2:04 pm #

      Es gibt – habe mal bei Wikipedia nachgeschaut – noch einen Theologen Eugen Biser, geb. 1918. Aber, da passt der Nachname ja auch wieder nicht.

      • niekisch Februar 18, 2013 um 5:52 pm #

        „als Konservativer das Vaterland dem Demokraten absprechen und umgekehrt“
        heißt es im Text des gesuchten Autors.
        In welcher Zeit, Hallo Zeitgeist, wurde politisch festlegend von „Demokraten“ gesprochen? Gab es nicht mal eine „Deutsche Demokratische Partei“ ( DDP )? Wann war auch „konservativ“ ein gängiger Begriff? Konservative Revolution? usw.

        Ich will nicht belehren, nur helfen:-)

      • niekisch Februar 18, 2013 um 6:05 pm #

        Der Nachname Biser paßt nicht, klingt aber doch nicht schlecht, weil er 3 (!) richtige Buchstaben enthält:-)

  6. Hallo, Zeitgeist Februar 18, 2013 um 12:37 pm #

    @ Niekisch

    …wobei ich anrege, Hallo Zeitgeist, den Text genauer unter die Lupe zu nehmen. Aus ihm lassen sich in zeitlicher Hinsicht Erkenntnisse gewinnen.

    Eine konservative Partei in Deutschland (die im Text angesprochen wird) gab es im Kaiserreich und zuvor auch schon im Königreich Preußen, später noch einmal als Abspaltung der DNVP in den 1930er Jahren. Damals – vor allem bis zur Reichsgründung – spielten sicher konfessionelle Unterschiede zwischen Protestanten und Katholiken, ebenfalls im Quizz-Text angesprochen, eine viel größere Rolle als etwa heute.

    Drewermann war Theologe (Niekisch meint ja, in den Namen Roth und Drewermann läge eine klitzekleine Hilfestellung). Eventuell ist die gesucht Person ebenfalls Theologe gewesen, hatte womöglich einen Nachnamen der auf „…wein“ oder „…weyn“ entdete – Roth als Anspielung auf Rotwein oder einen Namen der die Silbe „…wein“ enthält.

    Leider sind mir zu wenig Persönlichkeiten mit dem Vornamen Eugen ein Begriff.

  7. Moritz Haberland Februar 18, 2013 um 10:33 am #

    @Niekisch, also mit den formalen Tips komme ich leider auch nicht weiter, inhaltlich hätte ich eine Idee, was Haltung und ggf. Stil anbetrifft, dehalb meine Frage, wie lange ist der Autor schon tot ? Danke.

    • niekisch Februar 18, 2013 um 11:13 am #

      Weitere Hilfen ohne genaue Daten, Moritz:

      Der Autor wurde ziemlich alt, war der Sohn eines bekannten Mannes, ist im gleichen Jahr geboren wie ein anderer sehr bekannter Mann, der mehrmals im Lebend an dem Ort in Bayern war, wo der Autor verstarb:-)

      • Moritz Haberland Februar 18, 2013 um 11:18 am #

        Jetzt fühle ich das, was ich fühle, wenn mein Gegenüber am Ende eines bekannten Brettspiels zu mir sagt: „Schach matt“.

        • niekisch Februar 18, 2013 um 11:23 am #

          Du magst so fühlen, Moritz aber schachmatt stehst Du nicht:-)

          Du hast schon mehrfach mittelbar an die Lösung herangeführt, nun wirf Deinen Traktor an, fahre durch die weite Havellandschaft und halte bitte mit Hallo Zeitgeist zerebrale Verbindung:-)

          Kommt schon!

  8. Hermann Ortel Februar 18, 2013 um 9:00 am #

    Ein heißes Bier soll auch helfen; der Geschmack ist allerdings fast so schlimm wie die Krankheit! … Glücklicherweise kann ich keine Bücher mehr in die Wohnung einstellen.
    Aber man sieht, daß doch noch nicht alle wichtigen Texte „ergoogelt“ werden können.

    • Hallo, Zeitgeist Februar 18, 2013 um 10:47 am #

      Es gibt ja auch Namen, die das Wort „Bier“ (eine Flüssigkeit) enthalten, wobei aber wohl nicht wirklich das Getränk gemeint sein dürfte. Aber, das macht bei einem Rätsel natürlich nichts.

  9. Moritz Haberland Februar 17, 2013 um 3:38 pm #

    Meine Mädels, Pia und Peggi, die heute in „Geheimfirmen“ tätig sind, haben mir früher immer vorgeworfen, daß meine Rätsel immer schwerer werden, je näher sie dran waren.

    Ob damals da etwas d´ran war ?

    Nur nicht so vorschnell, ich rede
    hier von zwei neumalklugen, 13-
    jährigen Zwillingen …hm.

    • Hallo, Zeitgeist Februar 17, 2013 um 4:50 pm #

      Schön, dass man, wenn man erkältet ist wie ich, durch eine humorvolle Kommentar-Replik zum Lachen gebracht wird. Nämlich:

      „…die heute in “Geheimfirmen” tätig sind“

      Das ist witzig, gefällt mir – schnupf, nicht vor Rührung, sondern von meiner ungnädigen Rhinitis her.

      Schönen Sonntag noch…!

      Ps.: Gab oder gibt es einen Autor „Hochbrunn“, meinetwegen auch „Quellbach“ oder so? Oder irgendwen in der Richtung, der sich mit solcherart Assoziationen verbinden ließe? Vielleicht fällt dir was ein, kennst dich mit bestimmten Literatur-Richtungen ja besser aus als ich.

      • Moritz Haberland Februar 17, 2013 um 5:07 pm #

        Diese beiden Namen habe ich noch nie gehört.
        Du solltest ein Kamille-Schwitz-Bad (unten Topf,
        oben Handtuch, dazwischen Dein Kopf) nehmen
        oder heiße Milch mit gutem(!) Imkerhonig trinken.

        Ich war Enkel, Sohn, Gatte, Vater, Onkel und jetzt
        Opa, alle haben mir das so empfohlen, wie ich Dir.

        Alle können sich nicht irren, vielleicht in der Politik,
        nicht aber beim Schnupfen 🙂 .

        • Hallo, Zeitgeist Februar 17, 2013 um 5:22 pm #

          Dampfbad – gute Idee! Mache ich gleich noch, danke…!

          Zu den beiden Namen: Natürlich gibt‘ s die wahrscheinlich gar nicht. Ich will nur mal Assoziationspfade beschreiben, auf denen sich dann weiter trampeln lässt – bin als Karl-May-Leser (früher im Jungsalter) eben „alter Idianer“ – du weißt (Spurensucher…)!

          Grüße!

      • niekisch Februar 17, 2013 um 8:40 pm #

        „gibt es einen Autor “Hochbrunn”, meinetwegen auch “Quellbach” oder so?“

        Erst mal Gute Besserung, Hallo Zeitgeist. Meine Empfehlung: Heißer Holundermuttersaft 50% mit weiteren 50% naturtrübem Apfelsaft + 1 Kaffeelöffel gutem Honig..wirkt Wunder, zumindest Kraftgewinn:-)

        Und vergiß das bitte mit „Hochbrunn“ oder „Quellbach“ 🙂 Wo ist da der Antagonismus „oben“ – „unten“? Moritz ist zumindest beim Vornamen näher dran gekommen. Und zwar bei seinem Anti- erkältungstipp. Da kommt die Bewegung vor, die beim Dämpfen erfolgt und das „B“ am Anfang des Wortes entfernt den Vornamen des Autors ergibt. Oh je!

        Und hier was Nettes zu Pfarrer Fliege: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/juergen-fliege-tuerkenfreie-kindergaerten-tv-pfarrer-sorgt-fuer-rassismus-eklat-bei-maischberger_aid_919320.html

        • Anonymous Februar 17, 2013 um 9:38 pm #

          Vielen Dank für eure fürsorglichen Empfehlungen. Ein Dampbad hat schon geholfen (mit Kamille Zistrose (Cistus) und Salbei. Ich werde auch noch ein zweites Dampfbad nehmen, hat mir früher schon immer gut getan.

          Natürlich vergesse ich „Hochbrunn“ und „Quellbach“ auf dein Anraten hin, Niekisch. Nur von der formalen Logik her: Der geforderte Antagonismus ist gleichwohl in den obigen Assoziationen drin. Warum? Ein Brunnen geht aus seiner Natur heraus in die Tiefe des Erdreichs (nach unten). Die Eigenschaftscharakterisierung „Hoch“ beinhaltet dagegen allgemein ein „Oben“. Bei „Quellbach“ wäre es ähnlich. Denn auch eine Quelle hat ihren Ursprung in der Erde (unten), während der „Bach“ höher gelegen seinen Verlauf nimmt. Gleichzeitg beruht die Flüssigkeit des Baches auf derjenigen der Quelle (in beiden Fällen Wasser).

          Aber, da das die gänzlich falsche Spur ist, haken wir‘ s einfach ab.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 17, 2013 um 9:40 pm #

            Irgendwie hat ein Finger vorschnell eine Taste getroffen. Aber, ihr wisst ja, wer diesmal „Anonymus“ ist.

            Bis dann…!

          • niekisch Februar 18, 2013 um 9:39 am #

            „auch eine Quelle hat ihren Ursprung in der Erde (unten), während der “Bach” höher gelegen seinen Verlauf nimmt.“

            Ist das bei allen Bächen so, Hallo Zeitgeist? Wenn ich an die im kleinsten deutschen Mittelgebirge, der Haard hier in der Nähe denke, dann entspringen die Bäche doch höhergelegen als der spätere Bachverlauf sich zeigt. Haben wir einen B a c h – Experten? Vielleicht Hermann Ortel?:-) Ich wiederhole nochmals den Tipp:

            „Der Nachname des Autors ist identisch mit einer Flüssigkeit, die auf einer anderen Flüssigkeit beruht.“

            Da scheidet Wasser in Brunnen oder Bächen aus, weil es sich bei diesem ja um ein – und dieselbe Flüssigkeit handelt:-)

            Darf ich empfehlen, noch einmal Moritz´s Anregung mit dem Dampfbad nachzugehen? Was bewegt sich da wie? „B“ weglassen und schon habt ihr den Vornamen des Autors.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 18, 2013 um 10:15 am #

            Den Vornamen habe ich inzwischen. Man muss sich über ein dampfendes Gefäß beugen, um die Wohtat des Dampfbades zu erfahren. Nimmt man das „B“ bei beugen raus, erhält man „Eugen“.

            Mir fallen als bekannte Persönlichkeiten aber nur Prinz Eugen, Eugen Kogon oder Eugen Gerstenmeyer ein.

          • niekisch Februar 18, 2013 um 10:28 am #

            Bingo, Hallo Zeitgeist!!!! Du bist ein gefährlicher Quizzer.

            Das ist aber nur der Vorname:-)

          • Moritz Haberland Februar 18, 2013 um 10:44 am #

            Prinz Eugen ist zu weit weg, den Berufszeugen aller Anklagen gegen die Reichsregierung wirst Du uns ja wohl nicht andrehen. Von den drei Vorschlägen wäre Gerstenmaier qua Persönlichkeit der wahrscheinlichste Kandidat.

          • Moritz Haberland Februar 18, 2013 um 10:48 am #

            Spontan fallen mir noch zwei Eugens ein: Roth und Drewermann, schlage ich hier aber nicht vor, den ersten liebe ich sehr, den anderen kenne ich kaum.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 18, 2013 um 10:53 am #

            „Von den drei Vorschlägen wäre Gerstenmaier qua Persönlichkeit der wahrscheinlichste Kandidat.“

            Könnte einerseits angehen, andererseits hat der Nachname nichts mit einer Flüssigkeit zu tun, die auf einer anderen Flüssigkeit beruht. Wir sollten unsere „grauen Zellen“ wohl doch noch weiter arbeiten lassen.

          • Moritz Haberland Februar 18, 2013 um 11:04 am #

            Ich hab´s ja nur mit dem Text probiert. Der geschätzte Niekisch hätte mit einem etwas moderateren Schwierigkeitsgrad beginnen sollen !

          • niekisch Februar 18, 2013 um 11:27 am #

            „Niekisch hätte mit einem etwas moderateren Schwierigkeitsgrad beginnen sollen !“

            Hier arbeiten die geistigen „Supersoldiers“, Moritz:-)

          • Moritz Haberland Februar 18, 2013 um 11:10 am #

            PS: betr. Flüssigkeiten:
            Gerste ist Bierbestandteil (Gerstensaft)
            Eine Meierei verarbeitet Milch.

          • niekisch Februar 18, 2013 um 11:17 am #

            „Wir sollten unsere “grauen Zellen” wohl doch noch weiter arbeiten lassen.“

            …wobei ich anrege, Hallo Zeitgeist, den Text genauer unter die Lupe zu nehmen. Aus ihm lassen sich in zeitlicher Hinsicht Erkenntnisse gewinnen.

            Übrigens gibt auch einer der von Moritz 10:48 genannten Namen einen klitzekleinen Hinweis:-)

          • Hermann Ortel Februar 18, 2013 um 6:48 pm #

            Eugen Dühring gibt es auch noch. Ein interessanter Autor. Aber heute „umstritten“

          • niekisch Februar 18, 2013 um 6:51 pm #

            Leider daneben, Hermann:-)

  10. Hallo, Zeitgeist Februar 17, 2013 um 11:23 am #

    Mir kam noch die Assoziation an Ober-Wasser (eine Flüssigkeit, die auf einer anderen – nämlich einer unteren Wasser-Sphäre) beruht. Ein Herr „Oberwasser“? Google gibt nur einen Krimi-Titel des Namens her. Aber mal die Frage: Ist so zu denken, die richtige Spur?

    • niekisch Februar 17, 2013 um 1:10 pm #

      Mmmmmmmmmmmmmmmmhhh, Hallo Zeitgeist, das ist fast schwerer zu beantworten als die Quiz – Frage:-)

      Ober – unter eher nicht, eher schon unten – oben:-) Na dann ratet, vermutet, rätselt mal schön weiter..

      Ein weiterer kleiner Hinweis kann aber nicht schaden:-):

      Der Vornahme des Autors hat mit einer Bewegung zu tun und ergibt sich, wenn ihr das „B“ am Anfang weglaßt:-)

  11. Moritz Haberland Februar 16, 2013 um 10:26 pm #

    Auch wenn alle 49 Kugeln ordnungsgemäß geeicht und unter Deiner notariellen Aufsicht in das Ziehungsgerät eingeführt wurden, ich habe leider auch keine Glückskugel für mich erwärmen können.

    • Moritz Haberland Februar 16, 2013 um 10:28 pm #

      PS. Wird Quizz jetzt nur noch mit einem „Z“ geschrieben (?), hab ich schon öfter gesehen.

      • niekisch Februar 16, 2013 um 10:32 pm #

        Da bemühe ich ausnahmsweise Wikipedia, Moritz:

        http://de.wikipedia.org/wiki/Quiz

      • Moritz Haberland Februar 16, 2013 um 10:38 pm #

        Meine Pia hab ich gefragt (Quizz betreffend), ich sag immer Vorstandstippse zu Ihr, sie sagt, ich hätte ihr die Rechtschreibung DAMALS verläßlich beigebracht, doch jetzt hätte ich wohl die Zeit restlos verschlafen, und sie würde ihren Sohn zum Hausaufgaben machen erst wieder zu mir bringen, wenn er Mathe hat 😦 .

        • niekisch Februar 16, 2013 um 10:40 pm #

          Ihr da drüben habt manches verschlafen, Moritz, wenn ich mir dieses Bemerkung erlauben darf, ohne daß Dir der Melkeimer aus der Hand fällt:-)

          Und nun ziehe ich mich zurück, Ihr lieben Mitstreiter. Gute , geruhsame Nacht!

          • Moritz Haberland Februar 16, 2013 um 10:47 pm #

            Meine Pia ist Vorstandssekretärin bei …….(gepunktet durch mich, niekisch), einer Fa. ganz aus Deiner Nähe.

            Gute Nacht.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 16, 2013 um 10:54 pm #

            Das solltest du ihr zu Liebe hier lieber…. Wir denken manchmal zwar wie der CVJM (Christlicher Verein Junger Männer). Nur man nimmt es uns bis heute noch nicht immer und überall so ganz ab – verrückte Welt, in der ich lebe.

            Dir und deiner Tochter (sieht bestimmt spitzenmäßig aus) eine gute Nacht!

            Gruß…!

          • Moritz Haberland Februar 16, 2013 um 11:01 pm #

            Ich hab ja gleich zwei die gleichen, vom selben Tag, die sehen beide Spitze aus, das mit den Pünktchen verstehe ich noch nicht und das mit dem CVJM gleich gar nicht.

          • Hallo, Zeitgeist Februar 16, 2013 um 11:05 pm #

            Macht nichts, ist meine Art von Quiz.

            Dir eine recht gute Nachtruhe – schlaf gut, Moritz!

          • Moritz Haberland Februar 16, 2013 um 11:10 pm #

            Nun muß ich also knobeln, na gut.
            Der Abend ist noch so jung, was
            seid Ihr denn nur für „olle Zöppe“,
            daß Ihr schon so erschöpft seid ?

            Na gut und gute Nacht in´s weite Land.

    • niekisch Februar 16, 2013 um 10:29 pm #

      Warten wir die Zusatzzahl ab:-) Vielleicht melden sich noch weitere Mitspieler, erhöhen wir die Spannung und warten noch ein paar Wochen:-)

      Nein, habs mir anders überlegt. Ich gebe einen Tipp, der aber so allgemein ist, daß Du wahrscheinlich die Lösung nicht findest.

      Der Nachname des Autors ist identisch mit einer Flüssigkeit, die auf einer anderen Flüssigkeit beruht.

      • Moritz Haberland Februar 16, 2013 um 10:51 pm #

        Du willst uns nur verwirren, fürchte ich.

  12. Hallo, Zeitgeist Februar 16, 2013 um 9:56 pm #

    Was mir am Schluss-Satz übrigens so gefallen hat, war „unter meiner notariellen Aufsicht 🙂

    Das hat so etwas wie im Vorbeigehen den Notar beim Fernsehen von irgendwelchen Wettbewerben auf die Schippe…

    Weißt, was ich meine… Ob du den Satz bewusst so formuliert hast, weiß ich nicht, aber das macht – meine kleine Satirephilosophie – den Spontanwitz aus.

    Hans Albers sang 1937 „Ich hab‘ eine kleine Philosophie…“ (darf man eine solche Jahreszahl, ohne anzuecken, heute eigentlich noch erwähnen, vielleicht stehen ja auch Zahlen schon auf einem Index, der verdächtig macht???).

    Der Liedtext passt ein wenig, sozusagen als Kontrapunkt, zum Quiz-Text. Nur die Liedpassage mit der Wahrheit, die der Interpret „fast nie sagt oder gesagt haben will – im Lied – würde ich einfach mal umverstehen („umfunktionieren“, da kommt bei mir der Ex-68er durch): Manche Wahrheit gilt es gelegentlich unter dem Zauberhut zu halten oder so mit einem Blumenstrauß zu überreichen, dass jeder nur auf den herrlichen Duft achtet.

    Ps.: Die Idee mit den Hilfestellungen finde ich klasse! Ist wie geistige Schnitzeljagd, wobei man sich auch hier als Mitrater ans olympische Motto halten kann: Nicht gewinnen, sondern dabei gewesen sein, ist alles.

    • Hallo, Zeitgeist Februar 16, 2013 um 10:06 pm #

      Will heißen: Wahrheit ist ein gefährlich Ding! Unter Freunden, wie wir es alle zusammen (denke ich sind), kann man sie austauschen. Nach außen sollte sie sich gelegentlich aber hinter einem geradezu „chinesischen Lächeln“ verbergen. In diesem Sinne: Meine umverstandene Interpretation der Lied-Passage von Hans Albers.

      • niekisch Februar 16, 2013 um 10:16 pm #

        Ein Stich gegen das damalige Regiment?

    • niekisch Februar 16, 2013 um 10:07 pm #

      Bewußtheit und Gefühl verschmelzen bei mir:-) Es ist wohl letztlich der Ex – Beruf, der das ausgelöst hat.

      Hans Albers: immer wieder gerne!

    • niekisch Februar 16, 2013 um 10:25 pm #

      „vielleicht stehen ja auch Zahlen schon auf einem Index, der verdächtig macht???)“

      Ja, Hallo Zeitgeist, die 88 z.B. für „Heil Hitler“

      • Hallo, Zeitgeist Februar 16, 2013 um 10:33 pm #

        Klar, daran habe ich aber nun wirklich nicht gedacht. I

        • niekisch Februar 16, 2013 um 10:37 pm #

          Der Beweis, daß Du kein Neonazi bist:-)

          Habe übrigens Moritz einen Tipp gegeben, was die Lösung des Rätsels angeht.

  13. Hallo, Zeitgeist Februar 16, 2013 um 9:35 pm #

    Oh, schade, ich muss passen – ein so wundervoll zutreffender Text! Was ich aber besonders schön finde ist dieser Satz, der mir kein Schmunzeln, sondern ein richtig breites Grinsen abgerungen hat:

    Bei Erreichen von 5 Punkten aus 5 Quizfragen schicke ich dem Gewinner unter meiner notariellen Aufsicht:-) ein Buch.

    Nein, ist das schön…!

    • niekisch Februar 16, 2013 um 9:39 pm #

      Du kannst noch gewinnen, Hallo Zeitgeist. Wenn keine richtige Antwort eingeht, dann gebe ich so lange Tipps, bis die Lösung kommt:-)

      Und in der Zwischenzeit bitte ein wenig Reklame für das „Identitäre Quiz“ machen. Danke!

      • Hallo, Zeitgeist Februar 16, 2013 um 9:41 pm #

        Suuupi…!

        • niekisch Februar 16, 2013 um 9:44 pm #

          Danke, Hallo Zeitgeist. Das Verschmähen der IB mir gegenüber spornt mich an:-)

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