Empfiehlt uns Joachim Gauck einen Liebestöter?

23 Feb

Liebestöter…

Bundes(verwaltungs)präsident Joachim Gauck hat am gestrigen 22.2.2013   eine gemeinsame

V e r k e h r s sprache  verlangt- Englisch wohlgemerkt – ( WAZ 23.2.2013, S.2. )

Lernt Englisch, liebe Leute, sofern Ihr es noch nicht könnt, denn die meisten von uns können es nicht gut genug, um  beim Vorspiel, beim Hauptakt und beim Nachspiel anregend kommunizieren zu können:-) Was nutzt uns da unser Schul-, Hochschul-, Volkshochschulenglisch, Touristenvokabular,  wenn unter der Bettdecke nicht bloßes Schweigen herrschen soll? Herr Gauck läßt in vorauseilende Hektik gerade Spezialwörterbücher englisch – deutsch, deutsch – englisch zum kostenlosen Verteilen über die „Bundeszentrale für erotische Bildung“ bei der Bundesdruckerei herstellen. Sie können in ca. 4 Wochen dort formlos angefordert werden.

Ist sein Vorschlag nicht ein echter Liebestöter?

PS:

Auszüge aus seiner Rede: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1848198/Gauck-haelt-Grundsatzrede-zu-Europa#/beitrag/video/1848198/Gauck-haelt-Grundsatzrede-zu-Europa

Und dazu dann eine weitaus bessere Satire als meine. Sie beschäftigt sich ebenfalls damit, daß es nach Gaucks Willen bei uns und in ganz Europa „englisch“ gehen soll. Zugleich spielen Fragen der sexuellen Revolution eine Rolle, von Trieben ohne romatische Liebeswerbung:

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9 Antworten to “Empfiehlt uns Joachim Gauck einen Liebestöter?”

  1. Hallo, Zeitgeist Februar 23, 2013 um 8:21 pm #

    Wenn ich recht informiert bin, hatte die Sozialliberale Koalition ja den rechtlichen Tatbestand des Hochverrats aus dem Strafgesetzbuch entfernt, offenbar vor dem Hintergrund, dass Bestandteile der damaligen Ostpolitik damit nicht mehr in Deckung zu bringen gewesen wären. Inzwischen handeln viele heutige Politiker – und ich will bewusst keine Namen nennen – in einer Weise, bei der rechtlich wohl viele andere politische Baustellen unter die alten Hochverratsparagraphen fallen würden, gäbe es diese noch.

    Der Fortbestand solcher Rechtsnormen hätte sicher auch nichts mit Nazi-Spezifika zu tun, sondern entsprechende Kodifizierungen dürfte es in der Rechtsprechung vieler Staaten geben. Die Tilgung einer Nation, indem man sie ihrer Sprache beraubt, ist für mich auf jeden Fall „gefühlter Hochverrat“. Übrigens soll EU-Energiekommissar und BW-Ex-Ministerpräsident Günther Oettinger sinngemäß einmal geäußert haben, die deutsche Sprache werde eines Tages das Idiom für den häuslichen, privaten Gebrauch sein. In der Öffentlichkeit werde dann aber nur noch englisch gesprochend und geschrieben. Und das, wenn er es tatsächlich gesagt haben sollte, von einem führenden Mitglied einer einst konservativen Partei.

    Vieles von dem, was nun auch ein Herr Gauck – und ich vermag ihn für mich keinesfalls als präsidiale Persönlichkeit wahrzunehmen – äußert, ist jenseits all dessen, was mir politisch noch akzeptabel erscheint. Selbst zu Zeiten meiner sozialdemokratischen Mitgliedschaft (nunmehr etliche Jahre her) wären bestimmte Verlautbarungen aus Politikermund für mich völlig inakzeptabel, ja unvorstellbar, gewesen. Wer sich so verhält, darf nicht verwundert sein, wenn ihm auch harte Satire begegnet. Man kann nicht, um mal einen Operettentext aufzugreifen „immer nur lächeln“ und „immer vergnügt“ reagieren.

    In diesem Sinne…!

    • niekisch Februar 23, 2013 um 8:44 pm #

      „hatte die Sozialliberale Koalition ja den rechtlichen Tatbestand des Hochverrats aus dem Strafgesetzbuch entfernt“

      Man sorgt eben vor, Hallo Zeitgeist:-)

      • piewo Februar 23, 2013 um 9:44 pm #

        Das ist einfach keine Satire, Satire fordert den Geist, das hier spricht nur sexuelle instinkte an, das ist erbärmlich und eines seriösen Kritikers nicht würdig, ich kenne Besseres von Dir, tut mir leid.

        • niekisch Februar 23, 2013 um 10:17 pm #

          „das ist erbärmlich“

          Nun gut, piewo, diese Kritik akzeptiere ich, hielte sie unter normalen Umständen sogar für berechtigt.

          Dieser Mensch, nicht Mann, hat aber spätestens jetzt den Kredit, den auch ich ihm zu Anfang gewährt habe, vollständig verspielt. Er darf angesichts der Tatsache, daß er neben unserer Volkskultur in ihrem Rang nun auch noch die uns heilige deutsche Sprache auf dem Opferstein von Hirams Tempel dargeben will, s o behandelt werden. Vielleicht suchen spätere Kritiker nicht wie ich nach Buchstaben, sondern nach Haken.

        • Moritz Haberland Februar 23, 2013 um 10:53 pm #

          Hallo, Du schales „Bier“, was bist Du bloß für ein Formalist und
          eine Spaßbremse, moralinsauer wie eine violette Suffragette ?

          • piewo Februar 23, 2013 um 10:59 pm #

            oh fein, hab ich einen Knopf bei Dir gedrückt und Dir was gespiegelt ?!

          • Moritz Haberland Februar 23, 2013 um 11:05 pm #

            Um Gottes Willen, bist Du gerade etwas
            „psychoanalytisch“
            unterwegs, dann viel Spaß noch 🙂 .

  2. piewo Februar 23, 2013 um 6:44 pm #

    schwach sich solcher Sprache und Graphik bedienen zu müssen, pfui teufel

    • niekisch Februar 23, 2013 um 6:55 pm #

      Satire darf und muß das, piewo, wenn das höchste Verfassungsorgan an seinen Pflichten kratzt..

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