Archiv | Mai, 2013

AfD – was willst Du?

31 Mai

Will die AfD nach der Bundestagswahl koalieren? Dazu ihr Chef  Prof. Bernd Lucke in einer Nachricht v. 30.5.2013:

 

 

„Liebe Mitglieder und Förderer der Alternative für Deutschland,
Sehr geehrte Frau XXX,

 
ich möchte auf diesem Wege eine Meldung richtig stellen, die heute zuerst über Reuters und weiter über die Deutschen Wirtschaftsnachrichten verbreitet wurde:
 
In einem Reuters-Interview wurde ich gestern gefragt, unter welchen Bedingungen die Alternative für Deutschland zu Koalitionen oder Tolerierungen bereit sei. Ich habe diese Frage in allgemeiner Form (ohne Bezug auf konkrete Parteien) beantwortet mit der gültigen Linie unserer Partei: Koalitionen oder Tolerierungen sind nur denkbar, wenn der jeweilige Partner seine Position in der Euro-Rettungspolitik grundsätzlich verändert.
 
Das wurde von Reuters als ein „Koalitionsangebot an Schwarz-Gelb“ vermarktet. Dies ist eindeutig falsch und wir haben dies inzwischen in einer Presseerklärung (Anlage) richtiggestellt. Ich habe CDU und FDP genausowenig ein Koalitionsangebot gemacht wie SPD und Grünen. Ich werde dies auch nicht tun. Ich habe eine rote Linie gezogen, über die wir nicht gehen werden, egal mit welcher Partei: Zusammenarbeit kann es nur geben bei einer grundlegenden Abkehr von der Eurorettungspolitik.
 
Die DWN haben ebenfalls wahrheitswidrig behauptet, ich würde lediglich eine schärfere Auflagenerfüllung in ESM-Programmen fordern und „der Deal wäre gemacht“. Richtig ist, dass ich von Reuters gefragt worden bin, unter welchen Bedingungen sich die Alternative für Deutschland zu einer bloßen Tolerierung bereitfinden könnte. Dazu habe ich gesagt, dass Tolerierungsvereinbarungen unter schwächeren Bedingungen zustande kommen könnten als Koalitionsvereinbarungen. Beispielsweise habe ich als eine mögliche Bedingung für Tolerierung angegeben, dass keine neuen Programme im ESM aufgelegt werden und dass in den alten Programmen (zu denen sich die Bundesrepublik vertraglich verpflichtet hat) neue Tranchen Geldes nur noch ausgezahlt werden, wenn die Empfängerländer die vereinbarten Programmauflagen auch wirklich eingehalten haben. Der wesentliche erste Teil meiner Aussage ist in der Reuters-Berichterstattung einfach weggefallen.
 
Lassen Sie mich abschließend darauf hinweisen, dass dies das zweitemal in kurzer Zeit ist, dass Interviewäußerungen von mir sinnentstellend oder sogar böswillig (Handelsblatt online) verzerrt werden. Ich glaube nicht, dass das Zufall ist. Es zeigt, dass unsere Gegner die Alternative für Deutschland ernst nehmen und mit allen Mitteln zu diskreditieren versuchen. Wir werden Ähnliches vermutlich auch in Zukunft erleben. Bitte bewahren Sie sich gegenüber missgünstiger Presseberichterstattung daher eine gesunde Skepsis.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Bernd Lucke“

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Fatum Germaniae – aus dem deutschen Schicksalsbuch – 4 –

29 Mai
Germania

Germania

„Eine schwangere Frau ist gestern Opfer einer brutalen Attacke ..geworden. Ein Handtaschenräuber hat der Frau bei einem Überfall in den Bauch getreten. Die 30 – jährige Recklinghäuserin war gegen 11.30 Uhr mit zwei kleinen Kindern… auf dem Adenauerplatz unterwegs. Dort wurde sie von einem Mann angegriffen. Er entriss dem Opfer eine Tasche und flüchtete. Die geschockte Frau wurde vor Ort im Rettungswagen behandelt und mit Unterleibsschmerzen ins Krankenhaus gebracht…Die Polizei war schnell vor Ort, fahndete mit mehreren Streifenwagen..nahm einen Mann fest. Es soll sich … um einen 33 – jährigen Rumänen handeln.“ ( Recklinghäuser Zeitung v. 28.5.2013 )

Wer spricht hier von Deutschenfeindlichkeit, wo gibt es solidarische Menschenketten für das Opfer, seine Kinder, sein Ungeborenes, nur Schweigen, Schweigen, Schweigen!

Deutschland, Du windest Dir den Totenkranz!

Fatum Germaniae – aus dem deutschen Schicksalsbuch – 3 –

28 Mai

Germania

„“A mort! A mort! Nieder mit den Verrätern! Tötet sie!“ Die Menge gebährdet sich wie verrückt, erst nach und nach tritt wieder etwas mehr Ruhe ein, weil das jetzt beginnende Schauspiel die allgemeine Aufmerksamkeit fesselt. Mit Stricken werden die Sieben an die Pfähle gebunden, die Brust zum Pfahl und den Rücken zum Hinrichtungskommando, denn nach dem Urteil des Kriegsgerichts sollen sie von hinten erschossen werden. „Witzbolde“ lassen es sich nicht nehmen, Zurufe an die Todgeweihten zu richten: Na, du Rotznase, jetzt kriegst du, was du verdienst!“ „Laß deinen Hitler noch mal hochleben, in drei Minuten ist es zu spät!“ „Wie ist dir nun zumute, alter Strolch!“ Aus der Gruppe der schwarzberockten Bürger löst sich ein Priester, er eilt von Pfahl zu Pfahl, spricht einige Worte zu den Gefesselten und bietet ihnen das Kruzifix zum Kuß an. Vier der Sieben wenden sich ab und schütteln den Kopf. Der Priester tritt zurück. Zwei scharfe Kommandos ertönen, Karabiner rasseln, eine Salve peitscht auf. In dem Augenblick, der die sieben Opfer, im Rücken getroffen, zusammensinken läßt, bricht die Masse in frenetischen Jubel aus. Wollte man sagen, es gehe zu wie bei einem spanischen Stiergefecht, würde man die spanische Nation beleidigen – es ist das Geheul einer entfesselten Masse Mensch, das sinnlose, haßerfüllte und heulende Toben ehrfurchtsloser Horden, eines zusammengelaufenen Haufens , der sich am Anblick der Kadaver ergötzt, wie sie schlaff an den Pfählen hängen. Einige der Opfer zucken noch und bewegen Arme oder Beine wie grausige Hampelmänner. Ein junger Sergeant rennt von Pfahl zu Pfahl und verteilt Gnadenschüsse in die Schläfen oder ins Genick, je nachdem, wie es ihm am besten paßt. Das alles wird begleitet von taktmäßigem Händeklatschen, die Männer schwenken ihre Hüte, junge Frauen winken mit Taschentüchern oder Schals. Zweimal wiederholt sich dasselbe Schauspiel, es handelt sich um ein Drama in drei Akten, und das Volk kommt auf seine Kosten. Zum Schluß gibt es sogar noch einen unvorhergesehenen Zwischenfall. Beim dritten und letzten Schub wird einer der Verurteilten nur angeschossen, dagegen reißen die von Kugeln zerfetzten Stricke, die ihn am Pfahl festhalten. Der Getroffene, ein baumlanger Kerl von herkulischem Körperbau, dreht sich um und geht ein paar Schritte, schwankend, wie eine aufgezogene mechanische Figur, das Gesicht zur Sonne erhoben. Blutiger Schaum quillt ihm aus dem Munde. Das Publikum rast vor Entzücken. Hat man das je erlebt – ein Erschossener, der spazierengeht? „Packt ihn! Macht ihn fertig! A mort!, a`mort-!!“ Einen Augenblick lang herrscht Verwirrung bei den Gendarmen und sture Hilflosigkeit bei den Schwarzberockten, dann faßt ein Uniformierter einen mannhaften Entschluß: er läuft den Taumelnden seitlich an und stellt ihm ein Bein. Der stürzt, und schon knien zwei Gendarmen auf ihm, ein paar Pistolenschüsse, wahllos und unsicher hingeknallt, bringen das Ende.   ( 3 )

Auch die Geschichte der sog. Kollaborateure, hier der belgischen, ist ein Blatt im deutschen Schicksalsbuch.

Fatum Germaniae – aus dem deutschen Schicksalsbuch – 2 –

26 Mai
Germania

Germania

„“Ja – aber dieser Hitler…!““ Über diesen Mann, der ..heute einfach als ein „Verbrecher“ gilt, zu diskutieren halte ich für ebenso zwecklos, wie einen Streit über die historische Größe etwa eines Dschingis Khan, Napoleon, Julius Caesar oder Bismarck. Wir haben immerhin einen Menschen vor uns, der buchstäblich aus dem Nichts heraus, ganz allein und ohne Anregung oder Vorbild, nur durch seinen Willen und seine Phantasie, mit einer glasklaren Logik, wenn auch unerbittlichen Härte ganz Mitteleuropa und die Mentalität seiner Menschen – immerhin an die 250 Millionen – in jeglicher Hinsicht geradezu umzustülpen imstande war. Kein redlicher und vernünftiger Beurteiler wird leugnen können, daß wir – seine Anhänger und Gefolgsleute – einer Persönlichkeit gegenübergestanden haben, wie sie nur selten die Bühne der Weltgeschichte betritt. Zeigt sich nicht die Größe einer politischen Persönlichkeit vor allem in der Begeisterung und in der Opferwilligkeit, die sie zu wecken versteht? Es tut mir leid, es sagen zu müssen: für Herrn Morgenthau jr. habe ich noch niemanden sich begeistern sehen.“

( Dr. Julius Lippert, ehemaliger Oberbürgermeister der Reichshauptstadt Berlin ) – (2) – Beleg siehe unter der Kategorie „Fatum Germaniae – aus dem deutschen Schicksalsbuch – Belege -„

Adieu Dominique Venner!

22 Mai

Ist die Selbsttötung als aufrüttelndes Signal gerechtfertigt?

Wer erinnert sich nicht an Beispiele der Geschichte und Gegenwart, zuletzt in Tibet? Jetzt ist die Kathedrale Notre Dame der Schauplatz, wie die „Junge Freiheit“ berichtet: http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M50456d2e59c.0.html

Den Abschiedsbrief Dominique Venners aus der JF biete ich in vollem Umfang dar:

Abschiedsbrief von Dominique Venner

Dominique Venner Foto: Radio Courtoisie

Der rechtsintellektuelle französische Publizist Dominique Venner erschoß sich am Dienstag vor dem Altar in der Pariser Kathedrale Notre Dame. Damit wollte er ein Zeichen gegen die Homoehe und den Fatalismus setzen. Vor seiner Selbsttötung legte er einen Abschiedsbrief auf den Altar. Die JUNGE FREIHEIT dokumentiert im folgenden seine letzten Worte (Aus dem Französischen überesetzt von Jürgen Liminski).

„Gründe eines Freitods

Ich bin gesund an Leib und Geist und erfüllt von Liebe für meine Frau und meine Kinder. Ich liebe das Leben und erwarte nichts jenseits von ihm, es sei denn das Fortleben meiner Rasse und meines Geistes. Dennoch fühle ich am Abend dieses Lebens und angesichts der unermeßlichen Gefahren für mein französisches und europäisches Vaterland die Pflicht, zu handeln, solange ich noch die Kraft dazu habe.

Ich halte es für notwendig, mich zu opfern, um die Lähmung zu durchbrechen, die uns erdrückt.  Ich opfere den Rest meines Lebens als Protest und Aufruf zu einem Neubeginn. Ich habe dafür diesen hochsymbolischen Ort ausgesucht, die Kathedrale Notre Dame von Paris, die ich achte und bewundere und die von dem Genius unserer Vorfahren auf den Kultstätten noch älterer Zeiten errichtet wurde, und so an unsere unvergeßlichen Ursprünge erinnert.

So viele Menschen machen sich zu Sklaven ihres Daseins. Meine Tat dagegen verkörpert eine Ethik des Willens. Ich gebe mir den Tod, um das eingeschläferte Bewußtsein der Menschen wach zu rütteln. Ich lehne mich auf gegen die Fatalität dieses Seins.

Ich stehe ein für die Identität aller Völker in ihrem Kulturraum

Ich lehne mich auf gegen das Gift in den Seelen und gegen die überhandnehmenden selbstischen Sehnsüchte, die die Verankerungen unserer Identität losreißen und vor allem die Familie, Grundlage unserer jahrtausendealten Zivilisation, zerstören. Ich stehe ein für die Identität aller Völker in ihrem Kulturraum und auch deshalb lehne ich mich auf gegen das Verbrechen, das unsere Völker durch andere ersetzen will.

Der aktuelle Mainstream ist unfähig, aus diesen giftigen Zweifeln auszubrechen und die Europäer werden die Konsequenzen ziehen müssen. Da uns eine identitätsstiftende Religion fehlt, sind wir seit den Zeiten Homers auf unser eigenes Gedächtnis zurückgeworfen, ein Schatz aller Werte, auf denen unsere künftige Wiedergeburt fußen kann und die mit der Metaphysik des Grenzenlosen bricht, jener verhängnisvollen Quelle all unserer modernen Entgleisungen.

Schmerz in Stolz verwandeln

Ich bitte schon jetzt all jene um Vergebung, denen mein Tod Leid zufügt, vor allen anderen meine Frau, meine Kinder und Enkel und auch meine Freunde und treuen Begleiter. Aber wenn erst mal der Schock des Schmerzes sich gelöst haben wird, werden sie alle, daran zweifle ich nicht, den Sinn meiner Tat begreifen und das wird ihren Schmerz in Stolz verwandeln. Ich wünsche mir, daß sie alle sich zusammenfinden und weitermachen. Sie werden in meinen jüngsten Schriften die Ahnungen und Erklärungen für meine Tat finden.

Für alle weiteren Informationen verweise ich auf meinen Verleger, Pierre-Guillaume de Roux. Er war über meine Absicht nicht informiert, kennt mich aber seit langer Zeit.

Dominique Venner“

In dem Ereignis angemessener Form bitte ich zu kommentieren, zu debattieren und Beispiele für politische Selbsttötungen zu benennen.