Hoch – Zeit des Lebens…

18 Mai

Pfingsten – Hohe Maien

Alle Feste waren von Alters her Sinnbilder im Jahreskreis. Hohe Maien ist der Höhepunkt, die Hoch – Zeit des Lebens. Unsere Vorfahren vor dem Christentum feierten die Hochzeit der Götter zwischen Asen und Wanen. Es ist die Vereinigung von Himmel und Erde, Gott und Mensch. In manchen Gegenden stellt man noch heute den Questenbaum auf, einen senkrecht herabhängenden Kranz an einer Stange, geschmückt mit Quasten und bunten Bändern. Er stellt Brautkranz und Jahreskreis dar. Die Häuser und Wohnungen werden mit Maigrün, Birkenreisern geschmückt. Es werden Maikonzerte gespielt und Tänze aufgeführt. Die landschaftlich verschiedenen Sitten und Gebräuche sind noch bis in unsere Zeit lebendig. Zu diesem „lieblichen Fest“, wie Goethe es nennt, gehören Gesang und Tanz, wenn möglich in Tracht. Immer sollte der Tag mit einem Ausflug oder einer Feierstunde im Freien begangen werden.

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