Adieu Dominique Venner!

22 Mai

Ist die Selbsttötung als aufrüttelndes Signal gerechtfertigt?

Wer erinnert sich nicht an Beispiele der Geschichte und Gegenwart, zuletzt in Tibet? Jetzt ist die Kathedrale Notre Dame der Schauplatz, wie die „Junge Freiheit“ berichtet: http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M50456d2e59c.0.html

Den Abschiedsbrief Dominique Venners aus der JF biete ich in vollem Umfang dar:

Abschiedsbrief von Dominique Venner

Dominique Venner Foto: Radio Courtoisie

Der rechtsintellektuelle französische Publizist Dominique Venner erschoß sich am Dienstag vor dem Altar in der Pariser Kathedrale Notre Dame. Damit wollte er ein Zeichen gegen die Homoehe und den Fatalismus setzen. Vor seiner Selbsttötung legte er einen Abschiedsbrief auf den Altar. Die JUNGE FREIHEIT dokumentiert im folgenden seine letzten Worte (Aus dem Französischen überesetzt von Jürgen Liminski).

„Gründe eines Freitods

Ich bin gesund an Leib und Geist und erfüllt von Liebe für meine Frau und meine Kinder. Ich liebe das Leben und erwarte nichts jenseits von ihm, es sei denn das Fortleben meiner Rasse und meines Geistes. Dennoch fühle ich am Abend dieses Lebens und angesichts der unermeßlichen Gefahren für mein französisches und europäisches Vaterland die Pflicht, zu handeln, solange ich noch die Kraft dazu habe.

Ich halte es für notwendig, mich zu opfern, um die Lähmung zu durchbrechen, die uns erdrückt.  Ich opfere den Rest meines Lebens als Protest und Aufruf zu einem Neubeginn. Ich habe dafür diesen hochsymbolischen Ort ausgesucht, die Kathedrale Notre Dame von Paris, die ich achte und bewundere und die von dem Genius unserer Vorfahren auf den Kultstätten noch älterer Zeiten errichtet wurde, und so an unsere unvergeßlichen Ursprünge erinnert.

So viele Menschen machen sich zu Sklaven ihres Daseins. Meine Tat dagegen verkörpert eine Ethik des Willens. Ich gebe mir den Tod, um das eingeschläferte Bewußtsein der Menschen wach zu rütteln. Ich lehne mich auf gegen die Fatalität dieses Seins.

Ich stehe ein für die Identität aller Völker in ihrem Kulturraum

Ich lehne mich auf gegen das Gift in den Seelen und gegen die überhandnehmenden selbstischen Sehnsüchte, die die Verankerungen unserer Identität losreißen und vor allem die Familie, Grundlage unserer jahrtausendealten Zivilisation, zerstören. Ich stehe ein für die Identität aller Völker in ihrem Kulturraum und auch deshalb lehne ich mich auf gegen das Verbrechen, das unsere Völker durch andere ersetzen will.

Der aktuelle Mainstream ist unfähig, aus diesen giftigen Zweifeln auszubrechen und die Europäer werden die Konsequenzen ziehen müssen. Da uns eine identitätsstiftende Religion fehlt, sind wir seit den Zeiten Homers auf unser eigenes Gedächtnis zurückgeworfen, ein Schatz aller Werte, auf denen unsere künftige Wiedergeburt fußen kann und die mit der Metaphysik des Grenzenlosen bricht, jener verhängnisvollen Quelle all unserer modernen Entgleisungen.

Schmerz in Stolz verwandeln

Ich bitte schon jetzt all jene um Vergebung, denen mein Tod Leid zufügt, vor allen anderen meine Frau, meine Kinder und Enkel und auch meine Freunde und treuen Begleiter. Aber wenn erst mal der Schock des Schmerzes sich gelöst haben wird, werden sie alle, daran zweifle ich nicht, den Sinn meiner Tat begreifen und das wird ihren Schmerz in Stolz verwandeln. Ich wünsche mir, daß sie alle sich zusammenfinden und weitermachen. Sie werden in meinen jüngsten Schriften die Ahnungen und Erklärungen für meine Tat finden.

Für alle weiteren Informationen verweise ich auf meinen Verleger, Pierre-Guillaume de Roux. Er war über meine Absicht nicht informiert, kennt mich aber seit langer Zeit.

Dominique Venner“

In dem Ereignis angemessener Form bitte ich zu kommentieren, zu debattieren und Beispiele für politische Selbsttötungen zu benennen.

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20 Antworten to “Adieu Dominique Venner!”

  1. Moritz Haberland Mai 29, 2013 um 8:33 am #

    @ Pit : Zitat : „(bißchen langer Kommentar, sorry:)“

    DAS ist nun wirklich kein Grund, sich zu entschuldigen,
    das (die Länger ber Beiträge von Leuten, die etwas zu
    sagen haben) macht mich zum Fän dieser Seite !

    PS. Geistige Durchdringung ist NICHT mit ´nem 🙂 getan.

  2. Pit Mai 28, 2013 um 3:50 pm #

    Ah ich wollte noch diesen Nachtrag in der Causa Venner, zu meinem Kommentar von Mai 22, 2013 um 10:03 PM, bringen:
    warum es nicht eine Flucht vor dem Feind bedeutete, daß er sich selbst und nicht einen Invasor tötete:
    weil unser Problem nicht die Invasoren sind ! Unser Problem ist….: unser eigener Haufen ! Der will nicht kämpfen und ist eingeschüchtert und verloren ! Um unsere eigene Leute geht vorerst der Kampf, und an die eigenen Leute richtete sich Venners Botschaft.
    Wenn wir uns klargeworden sind und halbwegs geeinigt haben… aber dann ist es auch nicht mehr nötig, einen Invasor auf der Straße zu erschießen…

    Und auch noch 2 Anmerkungen zu den unbegreiflich absurden Positionen in vielen rechten Kommentaren:
    1)also diese Darstellung, Venners Selbsttötung sei Ausdruck von Depressivität…. also…. ok: „hirnlos“, sei mal meine Kommentierung dessen. Das Aufrütteln der eigene Leute zum Aufstand, durch das Selbstopfer…: ist Depressivität. Ok.
    2)“Blut-und-Boden“, „Selbstopfer-Mystik“…: also gibt es tatsächlich Leute, die glauben, oder ehrlichgesagt denke ich vielmehr: die glauben machen wollen: wir hätten es mit theoretischen Fragestellungen zu tun. Ok… zum vermutlich x-ten Mal: was vorgeht ist Völkermord. Ganz real. Wir Europäer, wir Weißen, verschwinden.
    Wie auch immer die Reaktion darauf aussieht (und Herr niekisch hat sich erklärt, für das Wortsoldatentum, und ich habe da nicht notwendigerweise einen Dissens): aber das Faktum des Völkermordes bleibt bestehen und darum ist die Aufführung einer Tötung genau das Mittel der Wahl.

    Es ist dies ein wenig thematisierter Aspekt… daß unsere Lage absurderweise dadurch gekennzeichnet ist…: daß wir für unsere eigenen Leute, für unser Volk, kämpfen wollen: aber wer davon am wenigsten wissen will, ist..: eben unser eigenes Volk.

    Man mache sich klar, daß das die schwerste Aufgabe überhaupt ist: sich gegen die eigene Gruppe zu stellen. Ein bekanntes Phänomen, das Problem der Zivilcourage, das Aufstehen gegen die eigenen Leute… also, das Im-Konflikt-Stehen mit den eigenen Leuten. Mag einer heldenhaft gegen den Feind kämpfen… aber sich in Opposition zur eigenen Gruppe stellen, das mag er darum noch lange nicht können. So ist die Verhaltensbiologie.

    Das also ist die Pekuliarität unserer Situation.

    Es sei noch angemerkt, daß ich durchaus der Einschätzung zustimme, wonach nunmal viell. 90% eines Volkes immer Mitläufer seien und daß es darum nicht die Aufgabe ist, die Zustimmung der Masse zu erreichen, vielmehr man eben die Macht ergreifen müsse und die Masse wird dann eben zur Abwechslung hier mitlaufen und nicht da.
    Man meine also nicht, überhaupt jemals als Oppositionsgruppe die Zustimmung der Masse erhalten zu können, das wäre eine schädliche strategische Aufgabenstellung.
    Natürlich sehe ich das Spannungsverhältnis dieser Aussage zu einer Aussage wonach die ethnoidentitäre Position automatisch mehrheitsfähig sein müsse…. ohne das jetzt zu diskutieren.

    • niekisch Mai 28, 2013 um 6:44 pm #

      „niekisch hat sich erklärt, für das Wortsoldatentum“

      Anderswo habe ich mich aber auch explizit dafür ausgesprochen, den Suizid aus weltanschaulichen Gründen als letztes Mittel gelten zu lassen, Pit. Gerne darfst Du mich niekisch nennen und den „Herrn“ weglassen.

  3. Pit Mai 28, 2013 um 2:09 pm #

    (bißchen langer Kommentar, sorry:)

    Warum sollten Homosexuelle auf der Seite der Volkshasser, Selbsthasser, Deutschenhasser stehen?
    Es ist Teil einer Koalition; einer Machtkoalition. Organisiert durch… die, deren Namen nicht genannt werden darf und die ich hier, diplomatisch Konfrontation vermeidend, Schmuden nennen will. Schmuden sind eine globale (obgleich auf Abstammung basierende) pressure group, die Kalif anstelle des Kalifen werden möchte (aka Weltherrschaft).

    Um also den Kalif zu beerben, formen Schmuden Koalitionen und greifen dabei an allen Interessengegensätzen an, die in einem Land so vorhanden sind: Arbeitnehmer – Arbeitgeber, Frauen – Männer, Ausländer – Inländer, uvm. Und eine dieser Gruppen ist eben auch: Homosexuelle; wobei diese allerdings repräsentativ für alle Formen nicht-„klassischen“ Sexualverhaltens stehen. All diese Partikularinteressen mögen nun zu Recht oder Unrecht den Eindruck haben, daß ihr Interesse ungenügend vertreten wird oder gar feindlich begegnet wird, und finden sich zu einer Koalition zusammen, um durch Übernahme der Regierungsgewalt ihre Situation zu verbessern. Organisiert und gesponsort wird das Ganaze wie gesagt von den Schmuden.

    Ein Aspekt in dem Szenario ist, daß jeder Mensch mit irgendeinem Partikularinteresse einer Minderheit angehört, und die Schmudenkoalition beruht auf der Behauptung, sie erlaube den besseren Umgang mit Minderheiteninteressen.

    So weit so gut und es könnte alles legitim sein, denn es könnte durchaus sein, daß bestimmte Partikularinteressen unangemessen behandelt werden.
    Der entscheidende Punkt aber ist: EINE Gruppe gehört NICHT in diese Koalition, und das sind die Ausländer (natürlich meint das: Andersrassige, aber…. wieder… Diplomatie): ganz egal welche DEUTSCHE Partikulargruppe…: kann kein Interesse daran haben, daß AUSLÄNDER Partikularinteressen in Deutschland vertreten.
    Reineweg aus machttechnischen Gründen aber, aus den Notwendigkeiten der Machtarithmetik in einer Demokratie: nehmen die legitimen deutschen Partikulargruppen…: nun auch die nichtdeutschen Partikulargruppen, die Ausländer, mit in ihre Koalition: und so gelangt die Minderheitenkoalition an die Macht.

    Dabei sind folgende Aspekte von Bedeutung:
    1)mit einem Mal laufen Ausländer, obgleich grundsätzlich anders geartet: als ganz legitime Gruppen in Deutschland; berechtigt, Interessen zu vertreten, Forderungen zu stellen: so wie alle anderen Interessengruppen auch. Aber das ist FALSCH und jeder weiß es. Aber die Machtarithmetik führte zu dieser Situation.
    2)die Minderheitenkoalition findet große Zustimmung im Volk. Der Grund ist, wie gesagt, daß jeder irgendeiner Partikulargruppe angehört und darum erleben möchte, daß Partikularinteressen respektiert werden und nicht mit der Übermacht einer Mehrheit niedergebügelt werden
    (tatsächlich entspricht das, machtarithmetisch gesehen, nichts anderem als dem republikanischen Prinzip: die Gemeinschaft besteht aus gleichberechtigten Gleichen: und die eine einzige Aufgabe dieser Gruppe von Gleichen ist es, zu verhindern, daß EINER von ihnen sich zum Herrscher über alle anderen von ihnen aufschwingt. DAS ist es, was die Minderheitenkoalition macht: sie ist das Bündnis der Partikulären zur Verhinderung einer Tyrannei eines übermächtigen Teilnehmers).

    So werden dann die traditionellen Vertreter eines unterstellten Allgemeinwillens, also z.B. Kirche, etablierte Führungskreise, oder auch Nationalisten, zu Buhmännern, die berechtigte Interessen mit Gewalt unterdrücken.

    Ohne auf weitere Details einzugehen, hier meine Einschätzung:
    es gibt für Ethnonationalisten so gut wie keine Gründe, die Interessen bestimmter Minderheitengruppen abzulehnen: außer den Ausländern.
    Ausländer sind das völlig fehlplatzierte Element in der Koalition der Minderheiten. Ethnonationalisten müssen genau darauf hinweisen: alle anderen Interessen mögen ihre Berechtigung haben: aber Ausländerinteressen haben sie in keiner Weise.
    Ethnonationalismus könnte mit Leichtigkeit wieder die Mehrheit, und also die Macht, gewinnen, wenn er sich nicht den Buhmann anheften ließe, der mit Gewalt berechtigte Interessen unterdrückt.

    Das ist leider alles etwas unkonkret, würde aber sonst zu lang werden. Aber noch dieser Hinweis: Ethnonationalisten meinen oft, sie müßten rechts sein, und was immer rechts sein mag, es meint, es müssen konservativ sein. Konservativ aber ist die Verliererposition, per Definition: denn konservativ bedeutet, ausdrücklich nicht für das Neue zu stehen. Das Neue aber ist das Leben, und natürlich gewinnt das Leben gegen die Negation des Lebens, ebenfalls per Definition. Das Neue wird durch Konkurrenz hervorgebracht, und nach einem Ausleseprozeß tritt das Neue, Bessere, an die Stelle des Vorherigen.
    Die Schmuden, in ihrer Mission, Macht zu gewinnen, sind natürlich auf der Seite dessen, was gewinnen wird: auf der Seite der Veränderung.

    Ethnonationalisten dürfen diese Machtposition nicht den Schmuden überlassen.
    Dafür muß der Ethnonationalismus begreifen, daß Veränderung NICHT Veränderung der Volkszusammensetzung bedeutet: das ist die EINE Konstante. Durch das oben dargestellte Mißverständnis, durch welches Ausländer in den Bereich der Erneuerung gerieten, hat der Ethnonationalismus die Idee der Veränderung abgelehnt und sich damit in die Verliererposition gebracht.

    Schon mehrmals haben Kräfte des Volkserhalts auf Veränderungen reagiet und diese Veränderungen in ihr eigenes Programm aufgenommen: die Stein-Hardenberg’sche Reformen, Bismarks Sozialgesetzgebung, und als einer der innovativsten, Hitler, sie haben die legitimen Veränderungen integriert und damit das schmüdische Machtkalkül konterkariert. Das ist zwar immer noch zu wenig, denn es ist immer noch nur reagierend und nicht selbst zum Prinzip der Veränderung werdend:

    aber es ist ganz genau das, was der Ethnonationalismus jetzt tun muß! Genau im Sinne Greg Johnsons von counter-currents.com: ALLE gesellschaftlichen Positionen müssen ins NATIONALE Boot geholt werden, in dem Sinne, daß jede Position legitim diskutiert werden darf, nur EINE nicht und das ist Verausländerung. Das ist die Strategie und es ist überhaupt nicht einzusehen, warum citta slow, Umweltschutz, lebbare Städte, integriertes Arbeiten und Wohnen… und was der Steckenpferde der bürgerlichen Linken mehr sein mögen… warum diese Ansätze nicht einsehen sollten, daß die Auflösung unseres Volkes falsch ist.
    Es muß nur endlich klar gemacht werden daß die ethnoidentitäre Postion nichts mit Gewalt und Unterdrückung von Minderheiten zu tun hat. Die ethnoidentitäre Position ist legitim jenseits jedes vernünftigen Zweifels. Wir sind die Guten!
    Wir könnten dem Ziel der Erhaltung unseres Volkes sehr sehr nahe sein. Nur künstliche Maschinationen der schmüdischen Medienmacht halten den unnatürlichen Zustand der weißen Selbsthasserei aufrecht !

    • niekisch Mai 28, 2013 um 3:00 pm #

      „jede Position legitim diskutiert werden darf, nur EINE nicht und das ist Verausländerung.“

      Das genau ist die Linie des „alten“ und des jetzigen Metapolitika, Pit. Und einer der zentralen Punkte ist für mich die vollständige Abkehr vom Glauben, daß der Wiederaufstieg unseres Volkes als Wesen in irgendweiner Form militärisch zu begleiten ist. Wortsoldaten müssen wir werden!

  4. Hallo, Zeitgeist Mai 25, 2013 um 2:49 pm #

    Wieder zu Dominique Venner

    Um der Person des rechtsintellektuellen Franzosen gerecht zu werden, sei einmal mehr würdigend auf seine geistigen Hintergründe und Motive eingegangen, auch auf Weggefährten und Denker, die in eine ähnliche Richtung weisen. Dazu ein Beitrag von Martin Lichtmesz in Sezession im Netz.

    http://www.sezession.de/38863/von-michel-mourre-zu-dominique-venner.html

    Wenn dort ein literarischer Titel von Michel Mourre, „Gott ist tot“ angesprochen wird, so dürfte damit – mindestens auf einer tieferen, möglicherweise unbewussten Ebene der Tod eines Gottesbildes bzw. einer zur Sonntagsfrömmigkeit geronnenen Spiritualität gemeint sein. Venner knüpfte bei seiner rituellen Selbstötung möglicherweise auch an morphogenetische Energien paganer Spiritualität an, wenn er andeutungsweise den Dome von Notre Dame als auf einem alten Kraftort stehend erwähnte.

  5. Hallo, Zeitgeist Mai 25, 2013 um 9:23 am #

    Bester Moritz,

    ich freue mich über deine offene und klare Antwort. Daher möchte ich mir die Mühe machen, die Zusammenhänge, wie sie sich aus meiner Sicht darstellen, noch deutlicher zu machen. Als Hetero verstehe ich mich zwar nicht als Anwalt der Homosexualität. Andererseits meine ich, dass wir als Rechte unser Verhältnis dazu entkrampfen sollten, ohne beliebig zu werden.

    Zunächst soviel: Homosexualität kannst du doch nicht wirklich mit Sodomie und sexueller Leichenschändung vergleichen! Immerhin waren große Geister des Abendlands wie Sokrates und andere homosexuell. Auch dürfte bei Sodomie das Tier wahrscheinlich zum Objekt gemacht und somit missbraucht werden, ebenso wie eine vergleichbare Situation in dem anderen Fall des von dir erwähnten tatsächlich abartigen Sexualverhaltens gegeben wäre – eklige Vorstellung überhaupt.

    Wenn viele in der heutigen Gesellschaft auch die Möglichkeit, sich homosexuell zu betätigen, unter „sexueller Freiheit“ subsumieren, trägt dies einfach nur den Realitäten Rechnung. Hinzukommt, dass es unter Schwulen echte Paarbeziehungen gibt, Menschen, die sich offenbar authentisch lieben und oft über viele Jahre eine intakte Beziehung bilden. In meiner Familie gibt es ein Beispiel dazu. Gleichwohl wäre eine vollkommene rechtliche Gleichstellung mit heterosexuellen Paaren wohl eher probematisch. Dies betrifft insbesondere das volle Adoptionsrecht oder die steuerliche Gleichstellung mit heterosexuellen Paaren. Eine solche Grenzziehung halte ich – rein pragmatisch – aus ordnungspolitischen Gründen für wünschenswert. Die traditionelle Familie als gesellschaftliche Institution ist zu schützen und zu fördern.

    An dieser Stelle wird deutlich, dass ein klares Definieren von Grenzen entscheidend ist, was den gesamten Diskurs zu diesem Thema betrifft. Aktuell gibt es beispielsweise Bestrebungen von Teilen innerhalb von „Pro-Köln“ am Christopher-Street-Day teilzunehmen. Wenn man diese Veranstaltung einfach als eine Art schwul-lesbischen Karneval versteht, finde ich das zunächst einmal ganz gut. In der Konsequenz bedeutet es nämlich, dass patriotische Kräfte zur modernen Gesellschaft dazu gehören (können) und sich nicht durch eine unnötige Grenzziehung gegenüber einem Teil des eigenen Volkes sich der Kommunikation und Einflussnahme berauben. Immerhin gibt es ein nicht zu unterschätzendes rechtes Potential in Kreisen vor allem männlicher Homosexueller. Zu beachten ist auch, dass in dieser sozialen Gruppierung viele beruflich erfolgreiche Personen vertreten sind, die untereinander einen hohen Vernetzungsgrad aufweisen. Somit können sie wichtige gesellschaftliche Multiplikatoren für unsere Anliegen sein. Mehr noch: Aus ihrer Interessenlage heraus liegt es eigentlich nahe, dass sie mit auf unserem Weg gehen. Denn eine weiterhin zunehmende Islamisierung der Gesellschaft wird ab einem kritischen Punkt dafür sorgen, dass sexuelle Freiheiten eingeschränkt werden. Homosexualität und Scharia-Tendenzen dürften sich kaum gut vertragen.

    Wenn man wiederum an das sinnvolle Definieren von Grenzen denkt, so würde ich mir wünschen, dass die Akteure auf dem Christopher-Street-Day längerfristig vielleicht einen etwas zurückhaltenderen Charme entwickeln. Die Darstellung „nackter Tatsachen“ auf Umzugswagen ist in manchem Fall sicher ein Auf-den-Markt-Tragen der eigenen Sexualität. Damit bekommt sie im ungünstigen Fall auch etwas sich optisch Aufdrängendes, die Situation Dominierendes. Dies indes ist wiederum ein allgemein-gesellschaftliches Problem. Wir leben in einer reizüberfluteten Gesellschaft und auch heterosexuelle Selbstdarstellung kann manchmal hysterisch-übergriffige Züge annehmen.

    Das Einüben sinnvoller Grenzen wie auch das positive Kommunizieren über Grenzen gesellschaftlicher Gruppierungen hinweg könnte somit zukunftweisend sein.

    • Moritz Haberland Mai 25, 2013 um 10:56 am #

      Ach, bester Zeitgeist (wie sag ich´s meinem Kinde…sei mir nicht böse) Ich lese Deine ellenlangen Vorträge wirklich gern und aufmerksam, weil wenigstens einer (Du) ein Internetgesprächsthema auch ernst nimmt.

      Zum Thema selbst müßte ich altes Gesprächsgut bemühen, was die normale, tolerante und einfache DDR-Gesellschaft betrifft, was Du nicht hören magst.

      All Deine oben abgehandelten Erkenntnisse habe ich (wir) bereits in den frühen 70-ern gelebt. Es gab in Potsdam eine ausgeprägte aber unaufdringliche Schwulenszene, die zwar belächelt aber nie verteufelt wurde. Ich kenne sie (fast) alle mit Vornamen, sie sind heute um die siebzig Jahre alt und gehören immer noch zu meinem Freundes- und Bekanntenkreis.
      Von den damals gut 30 Leuten leben heute noch 5.

      Die Sache mit dem Vieh und den Verstorbenen
      weißt Du selber sicher besser, denn wer erst
      alle Dämme öffnet, läßt damit die „Pandora“ frei.

      • Hallo, Zeitgeist Mai 25, 2013 um 11:34 am #

        Richtig, mein Lieber: „denn wer erst
        alle Dämme öffnet, läßt damit die ‚Pandora‘ frei.“.

        Wie ich halt vorstehend umrissen habe, ist es wichtig, nicht a l l e D ä m m e zu öffnen, sondern eher ein tief gestuftes Schleusenwerk zu betreiben, geradezu so wie du es aus der sexuellen Tradition alter DDR-Zeiten heraus beschreibst – wohlumschriebene, aber nicht zu starre Grenzen in sexueller Hinsicht. Übrigens hat eine enge Freundin von mir erhebliche Vorbehalte gegenüber der FKK-Kultur, die ja – wie ich von einem Freund aus den neuen Bundesländern weiß – in der DDR recht verbreitet war und gerade etwa in Mecklenburg-Vorpommern immer noch gerne gepflegt wird (hier also ein Phänomen, das mit heterosexueller Freiheit zu tun hat). Ist zwar nicht mein Ding, aber ich habe auch nichts dagegen, da die Liebhaber von FKK es ja unter sich betreiben. Du siehst, wie unterschiedlich etwa mit Körpersignalen und damit im weiteren Sinne auch mit Sexualität zusammenhängende Angelegenheiten von Menschen wahrgenommen und bewertet werden können.

        Wahrscheinlich liegen wir mit unseren Auffassungen wieder einmal gar nicht so weit auseinander. Die Nuancen herauszuarbeiten, finde ich andererseits wichtig, weil gerade das einen gesellschaftlichen Immunisierungsfaktor unterstützen hilft, gegenüber dem Ganz-dafür oder Ganz-dagegen der einen oder anderen Seite. Eben, indem wir dies so emsig ausdiskutieren, tun wir, was in unseren Möglichkeiten steht, dem Öffnen aller Schleusen entgegen zu wirken. Besten Dank insofern für den wieder freundschaftlichen Dialog…!

        • Moritz Haberland Mai 26, 2013 um 4:12 pm #

          Nein, wir beide liegen nicht weit mit unseren Auffassungen auseinander, doch daß ich jetzt auch noch über FKK referieren soll, hemmt mich „etwas“.
          FKK und SEX haben außer für katholische Klosterfrauen und impotente Moralmänner gar nichts miteinander zu tuen.

          Das ganze geht hin und wieder sogar soweit, daß physiologische Vorgänge ohne jede sexuelle Erregung verlaufen, ich sah mal einen Mann am Strand, der beim Volleyballspiel ständigen Samenerguß ohne jede Erektion hatte.

          Das ist mein Beitrag für unseren freundschaftlichen Dialog mit einem, der seit seinem Schwimmunterricht in der 5. Klasse keine Badehose mehr besitzt.

          • Moritz Haberland Mai 26, 2013 um 4:33 pm #

            Gerade wollte ich den Niekisch fragen, wo er meine kleine Eule gelassen hat, da ist sie auch schon wieder aufgetaucht 🙂 .

          • Hallo, Zeitgeist Mai 26, 2013 um 5:53 pm #

            Wenn eine Frau ein tief dekolletiiertes Kleid trägt, kann man ja auch sagen, nein, das hat natürlich gar nichts mit Sexualität zu tun, ist einfach Glamour und Mode. Aber es ist eben eine sexuelle Konnotation gedanklich mit enthalten. Doch, wie auch immer: Du bist ein frei denkender MenscH, der andere so leben lässt, wie sie wollen, sofern es nicht aufdringlich wird. Und das ist die Hauptsache. Da denken wir eben nahezu identisch.

            Was ich im übrigen bemerkenswert finde, mal abgesehen von unserem kleinen Exkurs, ist die Tatsache, dass in Frankreich inzwischen Millionen gegen die Homo-Ehe auf die Straße gehen. Das Homo-Ehe-Gesetz war einfach der Tropfen, der das gesellschaftliche Fass zum Überlaufen brachte. Wahrscheinlich geht es den Franzosen einfach um den Erhalt von Familie und traditionellen Werten, so frei sie bestimmt sonst auch denken mögen. Dafür sind Franzosen ja bekannt.

            http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5bc98119500.0.html

            Das ist ein sehr interessantes Phänomen. Man sollte einmal darüber nachdenken, was bei uns Hunderttausende auf die Straßen bringen wird. Ich denke, wie ich die hiesige Mentalität einschätze, werden es wirtschaftliche Belange sein – nach der Bundestagswahl, wenn die Maßnahmen kommen und das große Erwachen beginnt.

          • Moritz Haberland Mai 26, 2013 um 8:29 pm #

            Ich sage nur : DER (!) Briefwechsel Luxemburg / Lenin.
            Wer den gelesen hat, ist heute schlauer, das ist so 🙂 .

  6. hallo, zeitgeist Mai 23, 2013 um 6:21 pm #

    Der eine oder andere, der meine Äußerungen über einen längeren Zeitraum mit registriert hat, weiß, dass ich für den Beibehalt sexueller Freiheiten eintrete, die für mich in einen Gesamtkatalog bürgerlicher Freiheiten gehören. Dies schließt allerdings eine bestimmte Tabu-Übertretungsphilosophie eindeutig aus, die bei den Grünen eine offenbar eine nicht unwesentliche Rolle gespielt hat (oder möglicherweise noch spielt). Ich denke, jeder weiß hier, was gemeint ist. Ansonsten halte ich‘ s schon mit Friedrich dem Großen, dem das Wort zugeschrieben wird, „jedes Tierchen nach seinem Plaisierchen“. Die einen legen das restriktiver, die anderen weiter aus. Vor diesem skizzierten Hintergrund halte ich aber auch eine „Homo-Ehe“ nicht für zwingend negativ. Wenn denn gleichgeschlechtlichen Partner nach einem romantischen Rahmen für ihren Lebensbund suchen wie die Angehörigen der Gesellschaftsmehrheit auch.

    Aus ordnungspolitischer Sicht ist wahrscheinlich eine grundsätzliche rechtliche Gleichstellung in der gegenwärtigen historischen Phase dennoch nicht hilfreich. Junggesellen werden steuerlich aus einem ähnlichen Grund ja auch vergleichsweise schlechter gestellt als Verheiratete. Frei nach Eva Herrmann: Wir brauchen autochthonen Nachwuchs. Gerade in einer Zeit, in der alte Leitbilder und Traditionen von den 68ern (zu denen auch ich – mea culpa – einmal gehörte) in einen Zustand von Fragmenten oder traurigen Ruinen vesetzt wurden, bedarf es der Wiedererweckung des klassischen Familienbildes. Dies nicht zuletzt deshalb, weil es die Bild-Assoziationen sind, die bereits früh in unserem Unbewussten gespeichert werden und die oft prägend fürs ganze Leben wirken. Dieser Mechanismus – hinsichtlich der gespeicherter Bilder – in der Summe bei den Vielen von uns allen mit resulierenden Entwicklungen für die gesellschaftlichen Entwicklungen eines Volkes und unserer abendländischen Völkerfamilie.

    So denke ich denn, dass man sehr wohl für die sexuelle Freiheit in einer Gesellschaft generell einzutreten mag, aus Gründen die mit der Dynnamik im Kollektiven Unbewussten zu tun haben, zugleich aber Respekt für den Schritt von Dominique Venner haben kann. Dies wird im ersten Moment vielleicht einen Tick weit schizophren klingen. Ich habe für mich aber gleichwohl ein Stück weit gelernt, dass konträr scheinende Wahrheiten doch auf eine ungewöhnliche Weise nebeneinander stehen (und bestehen) können. Auf der machtvollen Ebene der Symbolik kann ich die nachgerade heldenhafte Tat Venners sehr gut verstehen. Pit hat mir das mit seinem Kommentar nahe gebracht – danke!!!

    Die geradezu an ein Samurai-Ritual erinnernde Handlung soll – und wird sicherlich – nicht umsonst gewesen sein. Möge der Himmel Dominique und uns gewogen sein…!

    • Moritz Haberland Mai 25, 2013 um 6:51 am #

      Bester Zeitgeist,
      schön, daß Du (D)“einen Zustand von Fragmenten oder traurigen Ruinen“ überwunden hast, der Dir und millionen Menschen aufgenötigt wurde und wird.
      (Ich habe auch rebelliert wie doll und verrückt und danke es meinem Opa, der meinte: „Laß den Jungen, er kommt zurück, wenn wir nicht alles falsch gemacht haben.“ Das ist seit dem auch mein Motto sowohl als Vater und Opa.)

      Was ist „die sexuelle Freiheit in einer Gesellschaft“ ?
      Früher hätte ich einfach geantwortet: außereheliche, heterosexuelle Liebe, doch heute ist die Sache komplexer. Wenn „Sexuelle Orientierung“ unter Schutz steht, drägt sich die Frage auf, warum die „Zuneigung“ zu Verstorbenen und Tieren nicht die gleiche Wertschätzung erwarten kann? Die „Kinder- und Geschwisterliebe“ lasse ich mal weg.

      Ich weiß nicht, ob sich „Die geradezu an ein Samurai-Ritual erinnernde Handlung…“ des Dominique Venner auch darauf bezog, eine Ahnung davon wird er wohl gehabt haben, so wie jeder, der darüber nachdenkt.

  7. Pit Mai 22, 2013 um 10:03 pm #

    Die Rechten (die ja oft genug den Schritt zum Weißen Nationalismus nicht schaffen) in einer Art Schockstarre. Wie anders zu erklären, daß das Kommentariat systematisch ausblendet, was Venners Tat war: ein Fanal, ein Aufrütteln der in Lähmung und Lethargie Verfallenen. Was Rechte, die oft Christen, Katholiken spielen, also glauben jetzt diskutieren zu müssen ist Fragen wie wie Selbstmord aus Sicht des christlichen Dogmas zu sehen wäre, und ob es pös ist, das in einer Kirche zu machen, oder auch, ob es nicht feige Flucht vor dem Kampf wäre.

    Angesichts dieser mal höflich durch Schockstarre zu erklärenden interpretatorischen Mißleistungen also hier ganz langsam ausbuchstabiert, was Venners Tat ist:
    -sie zeigt auf, daß es um Leben und Tod geht. Es geht nicht um Thesen oder Theorien: es geht um unser Leib und Leben
    -der Ort: Notre-Dame in Paris: das Herz Europas. Venners Bluttat an diesem Ort symbolisiert, was heute, in jedem Augenblick, vor sich geht: Europa wird der Dolch in das Herz gestoßen.
    Der Dolch wird nicht in ein Buch gestoßen, nicht in eine Theorie, nicht in einen Band Hegelwerke: der Dolch wird in das Herz der Weißen gestoßen: wir als Völker und als Rasse werden in unserem eigenen Haus ermordet und ausgerottet.
    -die Tötung seiner selbst, nicht (im Kampf eines Kriegers gegen einen anderen) die Tötung eines Invasoren: nicht wir töten andere, sondern wir werden getötet. Wir sind es, die hier getötet werden: DAS ist der Grund, warum Selbstmord natürlich genau die richtige Handlung ist, um zu veranschaulichen, womit wir es tagtäglich in unseren eigenen Ländern zu tun haben.

    Es geht um Veranschaulichung! Den Leuten klar, unmißverständlich, ohne die Chance zum ausweichen, vor Augen zu führen: WIR werden hier ermordet, in unseren eigenen Ländern, in unserem eigenen Haus.

    Es geht darum ein Zeichen zu setzen, das keiner mehr verdrehen kann. Und dieses Zeichen kann keiner verdrehen: denn es gibt eine Sprache, die kann nicht verdreht werden: das Bild. Dieses Bild ist jetzt gesetzt und das kann nicht mehr un-gesetzt werden: der Weiße Mann wird ermordet im Herzen Europas. Kein Gequassel und kein Geschwafel wird dieses Bild ändern können; keine interessanten neuen Funde über Venners psychische Gestörtheit, seine Respektlosigkeit gegenüber der Katholischen Kirche blah blah… Diffamierung des Tages selbst einsetzen…: „der Weiße Mann wird ermordet im Herzen Europas“, dieses Bild sitzt, dieses Bild ist gesetzt.
    An diesem Bild wird künftig alles gemessen werden, in diesem Bild wird künftig alles gesehen werden: Franzose von Arabern abgestochen: unglücklicher Zufall?: „Der Weiße Mann wird ermordet im Herzen Europas“. Sandneger verwüsten französische Vorstädte: Protest gegen soziale Mißstände?: „Der Weiße Mann wird ermordet im Herzen Europas“. Französin von Sandnegerrudel vergewaltigt: Kulturen brauchen Zeit, um sich anzupassen?: „Der Weiße Mann wird ermordet im Herzen Europas“.

    Das also war die Tat Dominique Venners. Und endlich, endlich erleben wir mal etwas wie Führung durch unsere Eliten: Venner als renommierter Historiker kann nicht diffamiert werden. Einer wie Venner hat die Möglichkeit, dieses Bild zu setzen, und er hat es für uns getan, die wir eben ein solches Bild nicht setzen können: Venner hat für seine Gruppe gehandelt, er hat für uns gehandelt, er hat sich für uns geopfert. Das ist feige Flucht vor dem Kampf, die Herren Rechten? Oh heilige Einfalt.
    Und es kommt noch der Aspekt taktischen Geschicks hinzu: Venner hat das meiste aus seinen Möglichkeiten gemacht. Was hätte er mit 78 Jahren noch machen können? Er hat bereits sein Werk geschaffen, gesagt was zu sagen war. Er hat mit seinem Leben genau das gemacht, was er noch maximal erreichen konnte. Feige Flucht vor dem Feind?

    Die Katholische Kirche entweiht? Wozu besteht denn die Katholische Kirche? Als Selbstzweck? Sie besteht dazu, ihr Kirchenvolk zu bewahren und dieses Kirchenvolk sind wir Weißen. Ohne uns Weiße gäbe es keine Katholische Kirche und gäbe es kein Notre-Dame. Notre-Dame existiert, weil wir Europäer existieren. Venner hatte jedes Recht, diesen symbolischen Ort für seine Tat zu nutzen: Notre-Dame steht uns Weißen Europäern zu, es ist unser Ort.

    Daß Rechte mt so absurden Ausführungen zu Venners Tat auftreten, ist überhaupt nur mit eben der Schockstarre zu erklären, die gerade erst Venner zu seiner Tat veranlaßt hat: offenbar ist die Konfrontation mit unserer Lage für viele einfach zu hart, sodaß sie sich in Scheinwelten flüchten und beginnen, über das Vornehme, und wie minderwertig die Konsumwelt ist, zu diskutieren. Nichts davon ist das Problem. Es gibt genau 1 einziges Problem: der Kampf zwischen den Gruppen. Ist Massenkomsum ein Problem? Wenn er unsere Kampfkraft schwächt, ja, wenn nein, nein. Ist sexuelle Libertinage ein Problem? Wenn sie unsere Kampfkraft schwächt, ja, wenn nein, nein. Ist Fernsehen schlecht? Wenn es unsere Kampfkraft schwächt, ja, wenn nein, nein.

    Die Grundstruktur unseres Problems ist sehr einfach.
    Venners Tat war sehr einfach: im Gruppenkampf sind wir dabei zu verlieren und die Unsrigen befinden sich angesichts der Hoffnungslosigkeit der Lage und der Verblödungsmaßnahmen des Feindes in Schockstarre: ich muß sie erreichen, ich muß sie aufrütteln, damit sie den Kampf für ihre Gruppe, für unsere Gruppe, für meine Gruppe, wieder aufnehmen.
    Und das hat er getan.

  8. Das Athenaeum Mai 22, 2013 um 7:21 pm #

    Ich hoffe nur, dass die Wirkung nicht nach kurzer Zeit wieder verpufft, sondern das von ihm aus eine Welle ausgeht, die die Völker Europas aufwachen lässt.
    Der Funke hat es in meinen Augen treffend beschrieben: „Sein Tod – Unser Auftrag“ (https://www.facebook.com/photo.php?fbid=505090742879553&set=a.317939568261339.80793.183719025016728&type=1&relevant_count=1)

    [Fuhrmann]

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  1. Adieu Dominique Venner! | Morbus ignorantia - Die Krankheit Unwissen - Mai 22, 2013

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