I. Weltkrieg 1914 – 1918… der Wahrheit eine Gasse!…..( wird ständig ergänzt )

27 Okt

2012-05-14 16.28.512014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Es steht zu befürchten, daß jene „mainstreamer“, die auch dort wieder „deutsche Schuld“ verorten wollen, massiv tätig werden. Metapolitika möchte insbesondere den jungen Deutschen Material an die Hand geben, um einen Diskursstand zu erreichen, der im Ausland längst selbstverständlich ist, nämlich das Abrücken von einer zumindest überwiegenden Schuld Deutschlands am ersten großen, weltumspannenden Krieg des 20. Jahrhunderts. Das Thema hat für uns Heutige eine überragende Bedeutung, weil unter der „immerwährenden Schuld“ und Greuelpropaganda unser Freiheitsstreben begraben werden soll.

Ich stelle Zitate, kurze Texte und links zum Thema ein, wobei die neuesten Hinweise immer oben stehen. Der neueste Beitrag wird immer gefettet, damit der aktuelle Stand feststellbar ist. In der Kommentarspalte dürfen weitere, streng sachbezogene Hinweise eingestellt und diskutiert werden, die ich bei Tauglichkeit in eigener Verantwortung in den fortlaufenden Text einbaue.

Viel Spaß bei diesem bisher wohl einmaligen Vorhaben!:

1912 – 1914: Zur Einkreisungspolitik Frankreichs und damit dessen Kriegsschuld ein link: http://www.welt.de/gesxchichte/article158782749

Im Rahmen des Projektes zum Ersten Weltkrieg, an dem ich in den letzten Monaten mitgearbeitet habe, hat sich eine Vielzahl neuer Erkenntnisse aufgetan. Ich erspare mir, sie hier alle zu schildern und verweise auf das neue und wohl aufschlußreichste Werk: Friedrich, Jörg, 14/18 – Der Weg nach Versailles, Propyläen 2014. Dort steht alles, was man heute wissen muß.

Hier ein Hinweis auf die prägnantesten Aussagen des Historikers Christopher Clark zum Thema: http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_epoche/geschichte-1914-77093.html – „Die Eliten haben versagt“

Medienhinweis: Karfreitag, 18.4.2014  im Ersten: 20:15 – 23.15 Film über das spannende Schicksal des deutschen Kaperkreuzers Emden und seiner Besatzung.

16.4.1917: „Ein Konsul der Vereinigten Staaten erzählte nach seiner Abreise aus Deutschland in die Schweiz im Februar 1917, daß die Deutschen aus den Körpern ihrer Toten Glyzerin destillierten.“ („Times“, 16.4.1917 lt. Wellems, Hugo, Das Jahrhundert der Lüge, Arndt 1989, S. 74)

13.10.1914: „Am 13.Oktober 1914 meldete Iswolsky aus Bordeaux an Sasanov nach einer Unterrredung mit Delcasse´:““Das Hauptziel Frankreichs-und in dieser Hinsicht ist der Standpunkt der drei alliierten Mächte durchaus solidarisch-ist, das deutsche Kaiserreich zu vernichten und die Militärmacht Preußens so sehr wie möglich zu schwächen.““ ( Ebray, Alcide, Der unsaubere Frieden (Versailles), Verlag für Kulturpolitik, Berlin 1925, S. 43,44 )

4.8.1914:  Aus der Selbstbiographie von Mrs. Asquith, der Gattin des britischen Premierministers, vom Tag der englischen Kriegserklärung:
„Lord Crewe und Sir Edward Grey waren bereits da und wir saßen schweigend zusammen und rauchten Zigaretten; ein paar Leute gingen hinaus, andere kamen herein, niemand sprach ein Wort. Die Uhr auf dem Kaminsims schlug, und als der letzte Ton der mitternächtlichen Stunde verklang, war es so still wie in der Morgendämmerung. Wir waren im Krieg. Ich verließ den Raum, um zu Bett zu gehen, und als ich am Fuß des Treppenhauses innehielt, sah ich Winston Churchill mit glückstrahlendem Gesicht auf die Doppeltüren des Kabinettzimmers zueilen.“  ( Hughes, Emrys, Churchill – Ein Mann in seinem Widerspruch, Tübingen 1959, S. 67 )

Juli 1914: „Der Krieg wird ausbrechen..Von Österreich wird nichts mehr übrigbleiben…Sie werden sich Elsaß und Lothringen zurücknehmen…Unsere Armeen werden sich in Berlin vereinigen…Deutschland wird vernichtet werden.“ ( Die russische Großfürstin Anastasia lt. Freund, Michael, Deutsche Geschichte, München 1979, S. 904 )

20.-23.6.1914: Die Protokolle der Gipfeltreffen zwischen der französischen und russischen politischen Führung..in St. Petersburg, Dokumente von potenziell enormer Bedeutung für das Verständnis der letzten Phase der Krise, sind nie gefunden worden ( Clark, S. 12 )

1914: „Nationalismus, Rüstung, Bündnisse und Hochfinanz waren allesamt Teil der Geschichte, aber man kann ihnen lediglich dann eine echte erklärende Bedeutung beimessen, wenn man aufzeigen kann, daß sie Entscheidungen beeinflußten, die – zusammengenommen – den Krieg ( I. WK, niekisch ) ausbrechen ließen.“ ( Clark, Christopher, Die Schlafwandler – Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog -, DVA, 4. Auflage 2013, S. 17 )

Zu Clark bitte unbedingt lesen: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/zeitgeschichte/michael-grandt/dieses-buch-haette-kein-deutscher-schreiben-duerfen.html

1914: “ Das Jahr 1914 zieht herauf, mit ungeheuren und kaum noch erträglichen Spannungen geladen. Rußland schließt mit Frankreich die letzte Milliardenanleihe ab. Sie gilt, wie offen zugegeben wird, für den Bau strategischer Bahnen gegenüber Österreich und Deutschland. Ein russischer Kronrat stellt im Februar ein „Aktionsprogramm“ auf. Der russische Außenminister Sasonow erklärt vor diesem Kronrat, vielleicht müsse Rußland sich schon in naher Zeit „seiner historischen Aufgabe unterziehen“ und die Herrschaft über den Bosporus und die Dardanellen antreten. Es bestehe kein Zweifel, daß dieses Ziel nur durch einen europäischen Krieg erreicht werden könne….Französische Helfer sind überall an der Arbeit.“ ( Beumelburg, Werner, Sperrfeuer um Deutschland, Gerhard Stalling, Oldenburg, 1929?, 101.-110. Tausend, S. 13 )

1912: „Im Herbst 1912 hebt der russische Großfürst Nikolai Nikolajewitsch, als Vertreter des Zarenreiches an den großen französischen Manövern teilnehmend, beim Abschiedsdiner sein Glas, gefüllt mit schäumendem Champagner, und ruft unter dem begeisterten Beifall der französischen Offiziere: “ Ich trinke auf unsere gemeinsamen Siege in der Zukunft! Auf Wiedersehn in Berlin, messieurs!.“ ( Beumelburg, Werner, Sperrfeuer um Deutschland, Gerhard Stalling, Oldenburg, 1929?, 101. – 110. Tausend, S. 11 )

nach 1890: „Nicolai Giers war entsetzt, als Zar Alexander III. ihm mitteilte, falls ein Krieg zwischen Russland und Österreich ausbrechen sollte, sei das Ziel des französisch -russischen Bündnisses, Deutschland in seiner jetzigen Form zu „vernichten“. Es solle wiederum „in eine Anzahl kleiner, schwacher Staaten zerfallen.“
(Clark, Christopher, Die Schlafwandler – Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog, DVA, 4. Auflage 2013, S. 181)

1888: „Auf dem Deutschland Wilhelms II. liegt der Bannfluch der ganzen (Freimaurer-, niekisch) Welt. (Kriegk, O., hinter Genf steht Moskau, S. 30)

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