Auf den herbstlichen Wegen…

17 Okt

Auf den herbstlichen Wegen leise
neigen sich Jahr und Sinn.
Du bist wie der Baum auf der Reise,
wie Wind und Wolke und Meise
und unaufhörlich: Beginn!

Willst Du nicht einsamer werden
im Wirbel des Laubs zuhauf,
so spür im Vergehn schon das Werden.
Was hielte im Himmel, auf Erden
den Anhauch des Göttlichen auf?

(nach Werner Schumann)

Vorläuferblog und Archiv: http://metapolitika.wordpress.com/

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