Tür oder Schleuse?…

3 Nov

Den nachfolgenden Text schrieb ich heute auf die facebook – Seite des Willy Brandt – Gymnasiums in Oer – Erkenschwick und warte gespannt auf die Reaktion:

„Heute las ich in der WAZ einen Bericht über eine Auschwitz – Reise des Leistungskurses Geschichte der Q 2 unter dem Titel: „Zwei unerträglich lange Sekunden.“ Ein wörtliches Zitat des Schülers Lucas Kusmierz:“ In einem Gebäude befindet sich in einem Trakt eine Gaskammer. Dann macht man die Tür auf und steht sofort in einem Krematorium“ Entweder hat die Presse Lars falsch zitiert oder der Schüler vertut sich. Er kann nicht in einer Gaskammer gewesen sein, denn das hochgiftige Zyklon – B konnte nur in besonders abgesicherten Räumlichkeiten mit Schutzschleusen angewendet werden. Ein direkter Durchgang durch eine normale Tür von einer Gaskammer zu einem anderen Raum ist eigentlich nicht denkbar. Vielleicht kann Lars hier nähere Angaben machen, z.B. in welchem Lagerbereich sich die bezeichneten Räumlichkeiten angesiedelt sind und wie es da in allen Einzelheiten aussah. So wie er es schildert, hätten sich die Mörder und deren Helfer möglicherweise selber umgebracht, zumindest schwer vergast.“

Ich berichte.

…..Keine Reaktion.

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