Pegida, dein Name sei Pegüda…

12 Okt

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„Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“….dagegen ist jedenfalls bisher rein garnichts einzuwenden gewesen. Viele Menschen sahen darin die Hauptgefahr für unser aller Zukunft. Denn der Islam setzt sich aus drei Säulen zusammen: individueller, personenbezogener Gottesglaube, Staatsbildungsimpetus und eigenes Rechtssystem, wobei die beiden letzteren Elemente zwangsläufig mit den Ordnungen der Staaten in Konflikt geraten, in denen Muslime schon siedeln oder noch eindringen. All dies ist in den Medien hinreichend beschrieben worden.

Es wurde dabei bisher aber weitgehend unbeachtet gelassen, daß „Islamisierung“ nur ein Teilbegriff für den übergeordneten Begriff „Überfremdung“ darstellt. Überfremdung ist mehr und weitergehend als die Islamisierung. Alleine schon die Invasion von Millionen Menschen uns fremder Art – unabhängig von einem bestimmten religiösen Bekenntnis – stellt für unser Deutschland und Europa eine tödliche Gefahr dar: wie sollen wir unsere ethnische und kulturelle Existenz behaupten, wenn wir keinen Nachbarn mehr haben, mit dem wir uns austauschen können, gemeinsame Interessen und Ziele verfolgen können? Wie sollen wir unsere gemeinsame Verfassungsordnung „für die Deutschen“ nach dem Grundgesetz aufrechterhalten können, die doch zumindest eine weitgehende Homogenität des Verfassungsvolkes verlangt?

Deshalb, liebe Pegida, nenne dich bitte zukünftig „Pegüda“, „Patriotische Europäer gegen die Überfremdung des Abendlandes“.

Und gründe bitte keine Partei. Denn Partei – von lateinisch pars= Teil – bedeutet auch wieder nur ein Abschweifen vom Ganzen: Kämpfe für das ganze deutsche Volk und Europa gegen die Überfremdung, dann erfüllst du deine Pflicht und stehst für jeden offen, dessen Herz noch für Vaterland und Abendland schlägt.

Vorläuferblog und Archiv: http://metapolitika.wordpress.com/

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2 Antworten to “Pegida, dein Name sei Pegüda…”

  1. Jako Oktober 14, 2015 um 10:08 am #

    Guten Tag,

    warum glauben Sie eigentlich, dass reaktionäre (nationale) Konstrukte in Zukunft noch irgendeine Chance hätten? Widerspricht das nicht allen evolutionären Entwicklungen?

    Die Menschheit kam aus den Höhlen raus, überwanden städtisch abgekapselte Siedlungen, Bistümer, Grafschaften, Dörfer, Vielstaaterei,usw. Die Globalisierung kam und entwickelt sich nun heute voran. Warum favorisieren Sie den Rückschritt?

    Gruß Jako

    • niekisch Oktober 14, 2015 um 2:34 pm #

      Guten Tag, Jako,
      vielen Dank für den Kommentar.
      Glauben versuche ich zu vermeiden, vielmehr versuche ich zu wissen. Wieso sind nationale Konzepte reaktionär? National kommt von natio (lat.), Geburt. Wieso sind Verbindungen von Geburt Gleicher, Durchsetzungsversuche von Großgruppen reaktionär? Gerade sie entsprechen doch der Evolution, die Diversifikation hervorruft, nicht Unterschiedslosigkeit.
      Die Menschheit an sich gibt es nicht. Sie kam auch nicht aus Höhlen, sondern wie Untersuchungen aufgrund Schädelfunden in der Olduvai – Schlucht ergaben, gingen zunächst einzelne Menschen wohl wegen des Jagderfordernisses in der Savanne allmählich aufrecht und entwickelten sich so zum Kulturträger in evolutionär divergenter Breite und Unterschiedlichkeit.

      Die Globalisierung „kam“ nicht, sondern sie wurde aus freimaurerischem Antrieb propagiert, um zur „Weltbruderkette“ zu gelangen, der Verbrüderung der Menschen in grauer Masse, die sich schließlich mangels eigener Willensbildung in einen Weltstaat unter e i n e r Weltregierung pressen läßt.

      Kämpfe ich dagegen an und bestehe auf einer Welt der 1000 Völker, so bin ich doch eher Revolutionär denn Reaktionär oder etwa nicht?

      Gruß!

      niekisch

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