Es liegt kein Heil auf solchen Wegen…

28 Mrz

„Wer sich den Geist des Feindes zueigen macht, ist schon erlegen. Im Falle eines physischen Sieges wäre er die neue Inkarnation des zuvor bekämpften Prinzips. Dies zeigt sich mir vielfach und zunehmend in sogenannten nationalen Kreisen, die nicht selten Jakobiner – Kreise sind. Etwa in der Massenlogik und deren Kampf um Quantitäten: Resultat sind einfache Wahrheiten, die allzuoft Un-Wahrheiten sind. (…) „Links“ und „rechts“ spielen dabei die gleiche Partie, in der abwechselnd verteufelt und glorifiziert wird. Vielleicht gewinnt man mit solcher Eindimensionalität Massen; auf jeden Fall verliert man die Wahrheit und damit jenes ferne Leuchten, dem wir unseren Pfad entgegenlenken sollen. Güte im vollen Wortsinn begriffen; barmherzig und gut also.“

Auszug aus dem Brief eines jungen Mannes an die „Sezession“, abgedruckt in Nr. 71, April 2016. Online: http://www.sezession.de

Deshalb, verehrter junger Mann: versuchen wir schon vor Aufnahme des Kampfes den Geist des Feindes zu orten und zugleich zu fragen, ob wir Person und Geist trennen können. Nein: Ideen haben Träger und so geht der Kampf gegen Personen bzw. Personengemeinschaften samt ihren Ideen. Natürlich vermögen wir den Geist des Feindes – wenn sittlich vertretbar – zu seiner Überwindung unseren Waffen hinzufügen, müssen ihn nach dem Sieg aber wieder ausscheiden, um nicht die Prinzipien des Feindes weiterleben zu lassen. Nur dann ist der Sieg wertvoll und möglicherweise unumkehrbar.

Sind nationale Kreise Jakobinerkreise? Ja, sie können es sein und sind es nicht sehr selten auch. Denn besonders an der Abgrenzungs – Psychose ersichtlich, stellen sie ihr krampfhaftes Bemühen, nicht ganz oder garnicht „rechts“ zu sein, schon garnicht nationalsozialistisch angehaucht zu sein, vor die angesichts der Lage bestehende Notwendigkeit,  j e d e n   Deutschen guten Willens als Kampfgefährten zu akzeptieren. Stattdessen errichten sie geistige Guillotinen, unter denen Köpfe in blutbefleckte Körbe rollen.

Der Wahrheit entgegen? – Ja, immer mit dem Bewußtsein, daß sie uns verschlossen sein kann selbst dann, wenn wir die größten Anstrengungen unternehmen und dabei möglichst die Dinge von allen nur denkbaren Seiten betrachten. Die Wahrheit – ein fernes Leuchten, dessen Anblick uns des öfteren in böser Absicht unmöglich gemacht wird.

Jener bessere Geist, der bei uns früher allgemein war und den der junge Mann als gute, barmherzige Güte identifiziert, war noch Ende 1944 ersichtlich, als mitten in der Schlacht um Arnheim deutsche Waffen-SS-Soldaten und Fallschirmjäger auf ihren wenigen verbliebenen Fahrzeugen britische Verwundete, also Feinde, unter Lebensgefahr aus dem Schußfeld brachten und  ins deutsche Lazarett fuhren.

Junger Mann und liebe Widerständler:

Seid notfalls unbarmherzig gegenüber allen feindlichen Ideen, allzeit barmherzig aber gegenüber den Menschen!

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