Der Maien ist gekommen…

1 Mai

…und damit Gelegenheit sowie Notwendigkeit, die Tradition des Maibaumes aufzuzeigen:

Hagal(az)

Hagal(az)

das Aufstellen eines Maibaums ist Ausdruck uralten heidnischen, germanisch-keltischen  Baum- und Sonnenkultes. Dem Brauch des Maibaums liegt die Absicht zugrunde, Mensch und Tier durch die unmittelbare Berührung mit den frisch grünenden Sprößlingen mit Lebens- und Frühlingskraft zu sättigen. Kleinere Bäume oder Zweige, vor das Fenster oder die Tür des Mädchens gestellt, gelten als Sinnzeichen glühender Verehrung der jungen Männer und sind nicht selten der Vorbote einer Brautwerbung. Die üppige Fruchtbarkeit des Baumes deutet dann meist auf die künftige Fruchtbarkeit der Verbindung hin. Das Einholen das Maibaums ist Angelegenheit der Gemeinschaft. Gemäß altem Ritus darf er nur durch reine, unverfälschte Muskelkraft bewegt werden. Der Baum wird abgeschält bis auf wenige Meter unterhalb der Spitze, geschmückt und aufgestellt. Als Schmuck eignet sich ein HAGAL-Kranz, das ist ein Kranz in Gestalt einer HAGAL – Rune, aus Holderblüten, Eichen- und Birkenlaub. Beim Maibaumklettern wetteifern die Kletterer um die Kraft der Frühlingsstange und versuchen, sich einen von den an der Spitze befestigten Sträußen zu pflücken. Die Parallele zu überlieferten Fruchtbarkeitsriten ist offensichtlich. Um den Maibaum wird getanzt und das Kultmahl abgehalten. Die Gelegenheit der Zusammenkunft unter dem Maibaum bietet sich an, Ehe- und Jugendleiten durchzuführen. Quelle: Ulbrich, Björn, Im Tanz der Elemente, Arun, 1990, 149, 150)

In den heutigen Zeiten der Bedrohung unseres Volkstums durch Entfremdung und Überfremdung ist es keine Unsitte, auf die Riten unserer Vorfahren als Überlebenshilfe zurückzukommen, zumindest anzuknüpfen. Im Gegenteil, es ist ein Signum der Unvereinbarkeit islamisch und jüdisch- nomadischer Vorstellungen mit den unseren.

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