Den Nagel auf den Kopf getroffen?…

16 Jun
Auf den Kopf getroffen?

Auf den Kopf getroffen?

Nagelkünstler Günther Uecker hat im Umgang mit „Flüchtlingen“ eine Rückbesinnung auf die gemeinsamen kulturellen Wurzeln im antiken Zweistromland – dem heutigen Irak – gefordert. Der eurozentristische Blick sei nicht hilfreich und produziere Ängste. Das vermeintlich Fremde , das zu uns gelangt sei, sei historisch betrachtet, ein fundamentaler Teil unserer Kultur (WAZ, 13.06.2016).

Hat der Nagelmann damit den Nagel auf den Kopf getroffen? Wir wissen es nicht und können es nicht wissen. Denn Uecker sagt uns nicht, auf welche Wurzeln unserer Kultur er sich bezieht, auch nicht, welchen zeitlichen Abschnitt der Kultur des Zweistromlandes er meint und begründend heranzieht. Meint er vielleicht sogar die sog. babylonische Gefangenschaft der Juden, die ihres schlimmen Schicksals wegen weinend an den Ufern des Tigris gesessen haben sollen. Dann träfe sich die aberwitzige mainstream – Ansicht, die Wurzeln unserer abendländischen Kultur lägen im Judentum mit der auf jeden Fall ebenso aberwitzigen Ansicht“ex oriente lux“ des Künstlers, das Licht unserer Kultur leuchte also jüdisch inspiriert auch vom frühen Nahen Osten her.

Metapolitika hingegen fordert eine Rückbesinnung auf unsere germanisch – keltischen Wurzeln, womit sicher keinerlei Ängste ausgelöst werden, sondern ein Wiedereinpendeln unserer seelischen Verfassung erfolgen kann, die durch die Vielzahl der Verfremdungen, Ablenkungen und Verdrehungen speziell seit 1945 völlig aus dem Gleichgewicht geraten ist. Das uns wirklich Fremde können wir dann besser und erstmals richtig definieren.

Erst dann kann der Hammer den Nagelkopf zielgenau treffen.

 

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