Archiv | Oktober, 2016

Am Ende Gewalt?…

29 Okt

Unser Leser und Gastautor „Hallo, Zeitgeist“ unterstützt Metapolitika schon seit geraumer Zeit mit Beiträgen zu Grundsatzfragen. Heute geht es um den Begriff „Rassismus“, seine Bedeutung, die Verwendung im Meinungskampf und seine Überwindung durch eigene Begriffsfindung. Letzteres ist ganz im Sinne von Metapolitika, denn metapolitisch wirksame Positionen können angesichts der gewaltigen Übermacht des internationalisch – globalistischen mainstream nur dann besetzt und gehalten werden, wenn wir die feindlichen Kampfbegriffe durch eigene, bessere Kreationen unwirksam zu machen in der Lage sind.

Lassen wir Hallo, Zeitgeists Text auf uns wirken, prüfen wir dabei, ob er uns voranbringt. Wenn ja, dann möge er in die Arena des Meinungskampfes geschleudert werden wie ein Diskus, der die miefige Luft der Political Correctness messerscharf durchschneidet:

„Majorismus, nicht Rassismus

– Mißbrauch eines emotional hoch aufgeladenen Wortes gefährdet sozialen Frieden –

Machen wir es einfach: Wenn von einer Gruppe Jugendlicher die Rede ist, dann wird der betreffende Personenkreis überwiegend etwa zwischen dreizehn und siebzehn Jahre alt sein. Anderes Beispiel: Spricht man von schwedischen Urlaubern in einem Reisebus, dann wird auf jeden Fall die Mehrheit schwedischer Nationalität angehören. Spätestens von dem Punkt an, an dem sich die Anzahl von Personen anderer Herkunft – etwa Finnen, Norweger oder Engländer – über diese im Bewusstsein eingeschliffene Marke einer Mehrheit hinaus bewegt, werden wir entweder von einer skandinavischen oder von einer internationalen Reisegesellschaft sprechen. Die praktische Wahrnehmung gruppenbezogener oder kollektiver Identitäten basiert also weitgehend auf zahlenmäßigen Beziehungen, richtet sich an dem Vorhandensein einer Mehrheit aus, hat ein naturgewachsenes Majoritätsbewusstsein. Hinzu kommen im Alltagsverständnis emotionale Eindrücke dessen, was jeweils als typisch für eine Gruppe oder Ethnie identifiziert wird.

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Wer macht die Geschichte?…II.

27 Okt

Fortsetzung von „Wer macht die Geschichte?..I.:

Jede geschichtliche Zeit, jeder historische Augenblick ist nicht nur einmalig, sondern auch einzigartig. Deshalb fordert er von uns Menschen immer eine selbständige Stellungnahme, eine aktive und kämpferische Arbeit. Deshalb ist nicht die Deutung der Sinn geschichtlicher Forschung, sondern die Wegweisung zur gestaltenden Führung geschichtlichen Werdens soll durch sie erreicht werden, weil nur dort echte Geschichtlichkeit des Daseins vorhanden ist, wo der Mensch Maß und Gesetz der geschichtlichen Welt bestimmt. Er, der Mensch, muß sich in der Geschichte selbst zum handelnden Subjekt, zur entscheidenden Macht erheben. Davon unberührt bleiben durch den Menschen nicht beeinflußbare Naturereignisse oder Katastrophen.

Ein Menschentum, das nicht nur leidend, souveränitätslos, die Welt erleben will, dem vielmehr die Welt Ausdruck des eigenen wesenhaften Tatwillens ist, dessen Blick nicht vorrangig der Vergangenheit, sondern der Zukunft zugewendet ist, muß sein Sein und sein Sollen unbedingt setzen, d.h. es muß aus der unerschütterlichen Überzeugung leben und wirken, daß die Welt, die es formt und gestaltet, die für es selbst einzige gültige Welt ist und bleiben wird. Nur auf diese Weise sind wesensaffine Umwälzungen oder Rückwälzungen ( Revolutionen) möglich. Der seines wesenhaften Seins und seines geschichtlichen Auftrags gewisse Mensch ist das einzig Beständige und damit das einzig Unbedingte, das es im geschichtlichen Wandel gibt. Kein über dem Menschen stehendes und seiner Macht entzogenes Schicksal außer der lebensspendenden Sonne, die für ihn unerreichbar und unwandelbar ist, und keine der Geschichte innewohnende Gesetzlichkeit bestimmen den Gang der Welt.

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Wer macht die Geschichte?…I.

26 Okt

„Es gehört nun mal zum Wesen der Geschichte, dass sie niemand macht“ …schreibt „Meier Pirmin“ hier

Er meint in diesem Zusammenhang, man sei nicht intellektuell, wenn man ohne Kenntnis von Lübbe, „Geschichtsbegriff und Geschichtsinteresse“, Schwabe – Verlag 2012 (Neuausgabe) argumentiere. Ich versuche es, weil ich garnicht den Anspruch erhebe, ein Intellektueller zu sein und immer nur literaturgefilterte Gedanken wiedergeben zu müssen:

Geschichte ist nur als bewußte Gestaltung der menschlichen Wirklichkeit nach wesenhaften und ursprünglichen, nach dauernden, aller Zeitlichkeit überlegenen Werten als Geschichte anzusehen. Nur durch den Menschen, der sich seines wesenhaften bleibenden Selbst bewußt ist, wird Geschichte denkbar. Das sollte uns aber nicht davon abhalten, allen Ansichten entgegenzutreten, die aus dem geschichtlichen Werden einen berechenbaren Gegenstand machen wollen. Andererseits soll die Möglichkeit bestehen, Wesen und Wohin der Geschichte auch mit deren Deutung erfassen zu wollen. Dabei sind alternative Deutungsmöglichkeiten so notwendig wie die Wesenheit des einzelnen Deutenden sich unterscheidet.

Sind wir aber deshalb hilflos der Geschichte ausgeliefert, immer nur ihr Objekt, das sich nicht in ein Subjekt verwandeln kann? Bleibt am Ende nur ein in Passivität verharrender Verzicht, ein tatenloses sich Ergeben übrig?

Wird fortgesetzt.

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…wird diese Flut uns unerbittlich fassen.

25 Okt

„Wir stehen jetzt im Anfang jener Stürme,

die uns durch manche Zeit begleiten werden.

Es zittern unter fremdem Fuß die Erden,

in denen wir noch uns´re Plätze suchen,

und doch, wir woll´n nicht weinen, sondern fluchen

mit schwarzem Lächeln, in die Wellen schreiten

und sie mit tiefen Riesenschlücken trinken!

Womöglich uns ein frühes Grab bereiten

und in die See des Völkerabends sinken,

in der sich uns´re Feuerseelen kühlen.

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Trau keinem Hirsch?

23 Okt

Hieß es früher: „Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und keinem Jud bei seinem Eid“, so dürfen und wollen wir das heute nicht mehr sagen und wer trotzdem möchte, der wandelt ab: „Trau keinem Fuchs auf grüner Heid  und keinem Hirsch bei seinem Eid“:

http://www.sueddeutsche.de/politik/thueringen-nachbarn-sollen-jaehrigen-fluechtling-zum-suizid-aufgefordert-haben-1.3217684

Welche antijüdischen – antisemitisch ist nicht treffend – Ergüsse aus dem alten Spruch erwachsen sind, siehe hier:

 

Wieso löscht Youtube das nicht?? Der erwähnte Julius Streicher wurde jedenfalls schon längst durch Tod per Strang am 16.10.1946 gelöscht.

 

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