Wirklich paradox?…IV

24 Jul

Sezessions
begleitung

Martin Sellners Artikel in „Sezession“ https://sezession.de/57307/politische-paradoxien  habe ich hier  und hier sowie hier begonnen zu kommentieren, bespreche, ergänze und erweitere ihn angesichts des Textumfangs ohne Zitate Schritt für Schritt. Ich empfehle, ihn vorab aufmerksam zu lesen, ebenso wie „Wirklich paradox?…I, II und III“ Und nun weiter:

Martin Sellner bezieht sich hinsichtlich des Political Identity Paradox mit Matthew Smucker, dem „Entdecker“ des Phänomens, auf den US – amerikanischen SDS, der Students for a democratic society, in den 60iger Jahren des 20. Jahrhunderts. Damals verschreckte die elitäre Kerntruppe der Bewegung fast alle Anhänger und zerstörte damit ihre eigene Schlagkraft.

Abgesehen davon, daß dieses Beispiel wohl kaum auf heutige deutsche Verhältnisse übertragbar ist, taugt es als Beleg für das Paradox schon deswegen nicht, weil es sich beim SDS nicht um eine idealistische Gruppe, sondern um eine Ausprägung des marxistischen Materialismus handelte. Idealismus war allenfalls mit Lenin als „Kinderkrankheit“ ein Anfangsstadium solcher internationalistischen Bestrebungen, in denen die Fraktionsbildung und Facettierung von Liberalextremismus bis Terrorismus strukturell angelegt sind, somit zwangsläufig zum späteren Auseinanderbrechen der Bewegung führen. Da hilft auch Smuckers Vorschlag, durch Ausgleich von „Bonding“ und „Bridging“ Gewalt und Terror zu vermeiden, Auseinanderfallen und Wirkungslosigkeit der Bewegung  nach außen zu verhindern, nicht weiter. „Bridging“, also Offenheit, Transparenz und Anschlußfähigkeit, kann für marxistische Internationalisten niemals Gegengewicht zum übertriebenen „Bonding“, dem inneren Zusammenhalt der Gruppe, sein, da es die apodiktischen Grundlagen des ideologisierten Materialismus aufhebt.

Wir begeben uns immer tiefer vom für uns maßgeblichen Begriff der Metapolitik hinweg, lassen wir uns von solchen Überlegungen leiten, nehmen sie zumindest ernst und halten sie für uns bedeutsam.

In letzter Konsequenz geht es heute alleine noch darum, das Letzte zu verteidigen, das wir Deutsche noch weitgehend zu Eigentum haben: unseren kleinen Reststreifen deutschen Landes mit seiner Infrastruktur und seinen deutschen Menschen, die aufgrund ihrer indigenen Erbmasse als Fortpflanzungsgemeinschaft ein natürliches Überlebensrecht haben.

Dieses Mysterium und nur dieses kann der Ausgangspunkt all unseres Denkens und Handelns sein!

Wird fortgesetzt.

Vorläuferblog und Archiv: http://metapolitika.wordpress.com/

Metapolitika unterstützt:EInProzentde

 

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