„Aufstehen“….aber wie? -II.-

7 Aug

Artikel -I.- hier

E i n e Hand

„Maiordomus“ (7.8. 15:01)  repliziert auf den Kommentar von „Der Gehenkte“ und vertritt die Ansicht, Sahra Wagenknecht werde mit Sicherheit nicht an der Zerstörung der linken Parteien-landschaft interessiert sein, sondern wolle die Führung übernehmen. Die Grünen seien zu einer Partei des virtuellen Gutmenschenbewußtseins geworden.

Was Sahra Wagenknecht wirklich will, wissen wir nicht. Sicher dürfte sein, daß sie durch „Aufstehen“ der schwächelnden Linken einen Push geben will, evtl. mehr.

Für uns ist wichtig, daß diese Führungsfigur aus der DDR – Umgebung mit altdeutscher Patina stammt, sich eine klassische Bildung erarbeitet hat und unkonventionelle nationale Zwischentöne von sich gibt sowie ein soziales Empfinden besitzt, das nicht bloß deklamatorisch zu sein scheint. Sie kann also in der Linken inspiriert durch ihren Gatten ansatzweise das versuchen, was wir seit den 60iger Jahren im Westen bis zur AfD entwickelt haben und Jüngere bei Sezession und den Identitären. Warum soll es nicht zumindest partiell zum Brückenschlag zwischen links und rechts/identitär kommen?

Arbeiten wir weiter darauf hin und melden uns neben dem sonstigen Engagement bei „Aufstehen“ an, um Einfluß zu nehmen.

„Gustav Grambauer“ ( 7.8. 15:22 ) fällt ein vernichtendes Urteil, das komplett gelesen werden sollte. Er hält „Aufstehen“ für ein Manöver „Big Brothers“, wobei Sahra Wagenknecht nur zwischen allen Stühlen sitze und einen kleinen Countergang-Job mache, während CDU und Grüne jenseits der durchs mediale Dorf getriebenen Säue umso geschmeidiger am Rad der Neu-formatierung Europas drehen dürften.

Mag sein, unabhängig davon eröffnen sich zumindest digital erst einmal Möglichkeiten des metapolitischen Besetzens von Positionen oder auch nur argumentativen Einflußnahmen. Wir müssen in Rechnung stellen, daß auch die Linken insgesamt zutiefst durch die Machenschaften der Rautenzeigerin und ihrer Herren verunsichert sind. Schließlich sind sie besonders hier im Westen mit den „Segnungen“ der Massenzuführung von fremdländischen Menschen konfrontiert, ja hin und wieder persönlich betroffen, ja bedroht. Auch für sie könnte der Wert des Eigenen am Horizont aufleuchten. Für uns wiederum im eigenen Erleben die soziale Frage, soweit wir gesetzliche Rente beziehen oder unverschuldet in Not geraten sind.

Wenn Rechte und Linke sich wieder in Abgrenzung zum Fremden als Deutsche erkennen und bekennen, dann könnte ein gemeinsames aufrechtes Aufstehen möglich werden.

Wird bei weiteren Kommentaren fortgesetzt.

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