„Aufstehen“….aber wie? -III.-

8 Aug

E i n e Hand aus rechts und links.

Artikel -II.- hier

„Maiordomus“ (7.8. 17:41) hält eine langfristige, wirklich heilsame Politik mit unerlaubten Ressentiments nicht für möglich. Echte Auseinandersetzungen seien ebenfalls innerhalb der deutschen Rechten wohl unvermeidlich.

Heilen ist tatsächlich nur durch auf Wahrheit gegründete Liebe zu echten, artgemäßen Werten möglich. Ressentiments, ob erlaubt oder unerlaubt, dürfen allenfalls als taktische Kampfmittel Verwendung finden. Echte Auseinandersetzungen? Ist es nicht so, daß die meisten Auseinandersetzungen innerhalb der deutschen Rechten sich um die Frage des Sagbaren drehen? Um die Frage von Solidarität zu oder Fallenlassen derjenigen Personen, die sich dem mainstream konsequent widersetzen? In den meisten Kernfragen deutscher Politik ließe sich bei gutem Willem, sachbezogener Argumentation und Voranstellen identitätsbezogener Ziele nicht nur unter den Rechten, sondern sogar mit den Linken Einvernehmen erzielen. Das setzt aber voraus, daß das Narrativ deutscher Erbschuld vom ersten bis ins letzte Glied, der blutbefleckten Germania, aufgelockert und substantiviert neu und besser und wahrheitsgemäßer erzählt wird, damit die Seelen von Millionen Deutschen entgiftet werden.

Wer in der Linken und in der Rechten verbrennt sich daran Kopf und Hände?

 

 

„Andreas Walter“ (7.8. 18:51) meint, es gehe bei „Aufstehen“ um eine linke, patriotische Bewegung/Partei unter Einsammeln von Linke, die patriotisch wären, wenn…und von Patrioten, die links wären, wenn.. Eine Alternative zur AfD, um diese zu spalten.

Mit Verlaub: das dürfte selbst Sahra Wagenknecht mit ihrem Gatten im Rücken eine Nummer zu groß sein. Realistischer dürfte die Annahme sein, daß sie der zerstrittenen und zerfallenden Linken eine Vitaminspritze geben will, um zu einer Mehrheit im parlamentarischen Raum zu kommen.

Spaltung der AfD? Das schafft nur diese selber angesichts ihrer Heterogenität bzw. durch U-Boote der Behörden in ihr, noch wahrscheinlicher durch die mangelnde Verankerung im Westen vor Ort ganz unten.

 

„Maiordomus“ (7.8. 21:57) sollte den Namen Horst Mahler als ersten kleinen Schritt gegen den Selbstzensurnebel ruhig nennen, in dessen Denken die Hegelsche Philosophie eine zentrale Stelle einnimmt. Schreitet der Weltgeist über solche Gestalten wie Sahra Wagenknecht hinweg? Schreiten über Ameisen ? Über Sandkastenrevolutionäre mit teurem Schmuck? Über eine sicher zumindest politisch konsequente Sahra Wagenknecht, deren Konsequenz angesichts der Lage aber immer noch nicht zur Erkenntnis ausreicht, daß Deutschland im Völkerklassenkampf zwar militärisch, politisch und demographisch besiegt wurde, sein Volksgeist aber seiner zweiten Geburt harrt, die ein Kind hervorbringen wird, dessen Gestalt wir kennen, das aber von Mängeln befreit werden muß, die das Erstgeborene den Kopf gekostet haben und uns bis heute aufs Tiefste belasten.

Maiordomus spricht hinsichtlich des Volksbegriffs von „Willensnation, die wollen muß“. Das ist mir zu unpräzise und ich versuche es ganz einfach: das Volk muß eine Nation sein wollen, will es als Großgruppe lebensfähig sein, und wollen kann es das nur entsprechend seiner rassenseelischen Konstitution.

 

H.M.Richter (8.8. 8:40) hält die Entwicklung von „Aufstehen“ für offen, sie könne zu einer Eigendynamik innerhalb der deutschen Linken führen, wo am Ende niemand wisse, wie der Zauberbesen wieder in die anti-deutsche Ecke verbannt werden könne.

Das erscheint mir nicht unrealistisch zu sein, denn wie bereits erwähnt, gibt es eine Zeitströmumg zum Traditionellen, Eigenen gepaart mit lebensgefährlichen Zuständen aufgrund Masseneinmarsch Fremder, von denen jede Sekunde auch Linke betroffen sein können.
„Die ich rief, die Geister, wird ich nun nicht los“ Rufen sollten rechts  und  links.

 

„Lotta Vorbeck“ (8.8. 11:52) verweist zu Recht darauf, daß der Unmut wegen der Flüchtlingspolitik sich genau auf diese, nicht wie Wagenknecht meint, auf ganz andere Themen bezieht.

 

Gustav Grambauer (8.8. 12:01) gibt eine schöne Analyse des PR-mäßig Bedeutsamen in Bezug auf das Wagenknecht-Projekt, wobei der Schwerpunkt in der „Blutleere“ gesehen wird, wie ich es bezeichnen möchte. Die mangelnde Partizipation kann sich allerdings noch umkehren.

Dabei belasse ich es zunächst einmal. Soweit die Kommentatoren noch Erwähnenswertes einbringen, melde ich mich.

 

Vorläuferblog und Archiv: http://metapolitika.wordpress.com/
Metapolitika unterstützt: https://einprozent.de/

 

Werbeanzeigen