Verleugnung…

19 Sep

Gegenseitige Verleugnung

Ohne Sinn und Verstand ist heutzutage der Begriff „Rassismus“ als Knüppel gegen „Rechts“ in der Welt. Bereits 1970 fand in den USA ein Streitgespräch zwischen Margaret Mead und James Baldwin statt, das in Deutschland unter dem Titel „Rassenkampf-Klassenkampf – Ein Streitgespräch- bei rororo 480/ 1617 im November 1973 veröffentlicht wurde. Es hat die Integration insbesondere der Schwarzen in die von den Weißen dominierte damalige US – Gesellschaft zum Thema. Daraus eine Wahrheit, die auch für die hiesigen Bemühungen, eine Weltgesellschaft auf deutschem Boden zu schaffen, gilt und heute nicht mehr ausgesprochen werden darf:

Mead: „Wir werden so tun, als wärt ihr genau wie wir.

Baldwin: Ja

Mead: Was natürlich bedeutet, daß wir euch verleugnen werden.

Baldwin: Genau.

Mead: Wir werden euer Haar verleugnen, wir werden eure Haut verleugnen, wir werden eure Augen verleugnen. Wir werden euch verleugnen. Wir verleugnen euch, wenn wir euch anerkennen. Wir verleugnen den Unterschied zwischen euch und uns, indem wir ihn ignorieren.

Baldwin: Ja. ….

Mead: Die Weißen sind nicht für die Tropen geschaffen. Die Schwarzen dort sehen wunderbar aus, aber die Weißen bekommen Sommersprossen oder Sonnenbrand, oder sie werden entsetzlich blaß.

Baldwin: Ja, die Sonne tut ihnen nicht gut.

Mead: Meine Haut nimmt die Farbe einer roten Rübe an, wenn ich zu lange in der tropischen Sonne sitze. Aber alle Menschen der Welt müssen die Möglichkeit haben, stolz auf das Aussehen ihrer Eltern zu sein.

Baldwin: Ja, ohne das sind sie verloren.

Mead: Das Aussehen ist wichtig. Früher hieß es: Wir müssen die Rasse ignorieren. Und jetzt werden wir sie ignorieren.“ ( S 12,13 )

 

50 Jahre später wird sogar der Begriff der Rasse an sich verleugnet, wobei auch die genetischen Unterschiede zwischen den menschlichen Großgruppen und die unterschiedliche Anfälligkeit für Krankheiten ignoriert werden.

 

Vorläuferblog und Archiv: http://metapolitika.wordpress.com/
Metapolitika unterstützt: https://einprozent.de/

Werbeanzeigen