freiwillige Selbstkontrolle…

3 Nov

Schere im Kopf und an der Zunge.

Die AfD hat aus Angst vor den Schlapphüten des „Verfassungsschutzes“, der eher als Schreckschuß-pistole der Globalistenhiwis in Berlin zu bezeichnen ist denn als wirkliches Organ zum Schutz des Verfassungssystems, ein Gutachten erstellen lassen. Darin tauchen Begriffe und Formulierungen auf, deren Verwendung angeblich die Schnüffler auf den Plan rufen können und für die Partei gefährlich werden könnten.

Was liegt da jetzt näher, als der AfD zu helfen und die ach so gefährlichen Begriffe zu entschärfen, glattzuschleifen und systemkonform zu machen.

Versuchen wir das einmal:

„Systemparteien“ nennen wir besser „liberalistische Extremparteien“

„korrupte Altparteien“ heißen zukünftig „Handaufhaltevereine“

„Umerziehung“ nennen wir „Krummerziehung“

„Volkstod“ wandelt sich in „Totvolk“

„Umvolkung“ nennen wir „Bürgerverschiebung“

„Großer Austausch“ nennt sich ab sofort „Großer Hausputz“

Flüchtlinge sind nicht „Invasoren“, sondern „Herkommende“

„Messermänner“ sind „Klingenträger“

„Kopftuchmädchen“ nennen wir „Jungbäuerinnen des 21. Jahrhunderts“

„Lügenpresse“ wird in „Wahrheitsschleuder“ umbenannt.

Gegen die zu erwartende  geistige Selbstentmannung der AfD regt sich erfreulicherweise Widerstand.

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