Archiv | Fatum Germaniae – aus dem deutschen Schicksalsbuch RSS feed for this section

Welche Wahrheit ist wahrhaftig wahr?

19 Aug

Auge auf für die Wahrheit!

„Sashona“ auf „Politikforen.net“:

„Bei Kulmhof kann ich aber sagen, dass die Menschen mit einem Gaswagen zu einer Lichtung in einem Wald gefahren wurden. Es sind etwa zwei Kilometer der Fahrtstrecke, die dafuer zurueckgelegt wurden. Dort wurden die Toten verbrannt und die Asche verschuettet.

Der Bruder eines Freundes von mir ist dort ermordet worden. Er war im juedischen Widerstand.

Im Sandboden habe ich Holzkohle und Ueberreste von ermordeten Menschen gefunden.“

Demgegenüber „Wikipedia“:

„Die Männer des Sonderkommandos wurden unterstützt von 80 bis 100 Schutzpolizisten, die vom Bahnhof einer Kleinbahn aus den bewachten Transport mit Lastkraftwagen in das „Schloss“ nach Kulmhof durchführten. Im Schlosshof wurde den Ankömmlingen eine Rede gehalten, dass sie entlaust und gebadet würden, um dann zum Arbeitsdienst nach Deutschland zu kommen. Anschließend betraten die Opfer das Innere des Schlosses. Sie mussten sich entkleiden und wurden zu einer Rampe getrieben, an deren Ende einer der drei vorhandenen Gaswagen stand. Nachdem man die Opfer unter Peitschenschlägen dort hineingetrieben hatte, verschloss man die Türen. Der Fahrer kroch unter das Fahrzeug, schloss den Verbindungsschlauch vom Auspuff ins Wageninnere an und startete den Benzinmotor. Durch die eindringenden Abgase erstickten die Menschen innerhalb von zehn Minuten. Anschließend fuhr der Fahrer die Leichen in ein Lager im Wald, wo sie zunächst in Massengräbern vergraben wurden.“

Solche Diskrepanzen begegnen jedem Historiker und Geschichtsinteressierten sowohl bei Tatorten, Taten, Opferverbleib und Zeugenaussagen des Öfteren. Dennoch ist und bleibt die Wahrheit wahr.

 

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In der Bismarckstrasse…

16 Aug

Dresdener Öfen…

 

„“In der Bismarckstraße, unter der Gütergleisrampe des Hauptbahnhofs, waren die Leichen aufgeschichtet. Ordentlich,Leib für Leib, lagen sie da, fertig zum Abtransport. Leichen jeden Alters und in jedem nur denkbaren Zustand. Nackt und bekleidet, verkrampft und gestreckt, blutverkrustet und fleckenlos, verstümmelt und äußerlich unverletzt. Kinder, die weniger Platz brauchten, zwischen die Erwachsenen gedrängt. Dicke Flüchtlingsfrauen in ihren schwarzen Wolltüchern und Wollstrümpfen. Frauen, ungeschickt hingepackt, bis zur Hüfte entblößt. Männer wie schlaffe graue Säcke. Männer in langen weißen Unterhosen, verdreht, verschränkt, mit und ohne Schuhe. Gesichter mit offenen und geschlossenen Augen. Gelegentlich spießte ein Arm abgewinkelt in die Luft oder ein Körper konnte, wegen angezogener Beine, nicht so holzscheitartig hingepaßt werden. Ein wahnwitziges Monument, eine lange Barrikade. Diese Toten waren noch kenntlich. Später, auf den Pferdefuhrwerken, waren sie es nicht mehr.““
„In der Schlußmeldung der Polizei über die vier Luftangriffe auf Dresden am 13.,14.und 15. Februar 1945 heißt es, daß es sich bei den Gefallenen hauptsächlich um Frauen und Kinder gehandelt habe. Unter den Gefallenen, die auf vorläufig 35000 geschätzt werden, seien 100 Soldaten gewesen.“ 

(Paul, Wolfgang, Der Heimatkrieg 1939-1945, Bechtle1980, S. 398)

 

Dresden symbolisiert das   d e u t s c h e   Brandopfer!

 

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Hitlerbild und Hakenkreuzfahne…

14 Aug

 

Auch Polen waren Täter:

„Im Gartensaal eines einstmals schönen Hauses ist die Mehrzahl der zum Abtransport Bestimmten schon versammelt Um dorthin zu gelangen, muß man aber einen Vorraum passieren. Ein langer Tisch, quer vor eine Wand gerückt, weist ihn als die gefürchtete Kontrollstelle aus. Alles Gepäck muß auf diesen Tisch gelegt werden, zwei Polen besorgen das Auspacken und Sortieren. Sie gehen dabei so radikal vor, daß uns Hören und Sehen vergeht. Zwei andere greifen uns unter die Achseln, tasten den Leib ab, befühlen die Säume unserer Mäntel, um etwa verborgene Wertsachen aufzuspüren. Zwischendurch werden die Personalien aufgenommen. Der junge Pole, der damit beschäftigt ist, sitzt unter einer Hakenkreuzfahne, zur Rechten ein Hitlerbild. Ausgerechnet eine Frau, von der das ganze Dorf weiß, daß sie mit dem braunen Spuk nicht das geringste zu schaffen hatte, wird aufgefordert, Bild und Fahne mit dem Hitlergruß zu grüßen. Als sie sich weigert,  fährt ihr der Kolben einer Maschinenpistole unter das Kinn. Die Zähne knirschen, und Blut läuft aus dem Mundwinkel. Haß hat Haß gesät und immer trifft es die Unschuldigen.“ 

( Koepcke, Cordula, Blaue Wälder – Weiße Dünen, Erinnerungen an Pommern, Rautenberg, Leer, 1967, S. 132, 133 )

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Lebend verbrannt…

13 Aug

Der Wahrheit eine Gasse!

 

„Ich werde nie vergessen, wie KZ- Insassen einen deutschen Wärter verfolgten und ihn dann lebend verbrannten. Ich stand in der Nähe und konnte nichts tun.“

(Benjamin Ferencz, der letzte noch lebende Chefankläger der „Nürnberger Prozesse Kriegsverbrecherprozesse“ lt. „Die Zeit“v. 28. März 2018, S. 12)

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Tragischer Mangel…

12 Aug

Der Lügenschlange den Giftzahn ziehen!

 

„Alle Nationen wissen heute mehr über die Untaten, die andere Völker ihrem Vaterland zugefügt haben, als über die Sünden und Unterlassungen, deren ihr eigenes Land schuldig ist.“ (von Papen, Franz, Der Wahrheit eine Gasse, List 1952, Seite 665)

Das sagte Freda Utley zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Für uns Deutsche gilt bis heute und wohl auch zukünftig das Gegenteil: wir wissen, dürfen oder wollen sogar weniger über die Untaten der Gegenseite wissen als über die Untaten von unserer Seite.

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