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Erst Adolf Hitler, dann Martin Sabrow…

16 Mrz

 

Immer wieder der Mai: Erst hat Adolf Hitler den 1. Mai zum bezahlten Feiertag „der nationalen Arbeit“ erklärt, jetzt soll der 8. Mai drankommen. In Berlin ist der 8. Mai dieses Jahr schon, wenn auch nur einmalig, unter dem Namen „Tag der Befreiung“ Feiertag. Jetzt hat sich der Historiker Martin Sabrow dafür ausgesprochen, diesen weltstürzenden Tag bundesweit zum gesetzlichen und damit arbeitsfreien Feiertag zu erklären. Er meint, an diesem Tag 1945 habe das nationalsozialistische Deutsche Reich die bedingungslose Kapitulation unterzeichnet, womit der Zweite Weltkrieg in Europa beendet gewesen sei. „Der historischen Bedeutung des 8. Mai entspricht es, dieses Datum 75 Jahre nach Kriegsende als gesetzlichen Feiertag dauerhaft im gesellschaftlichen Gedächtnis zu verankern“, erklärte der Leiter des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam (lt. RZ v. 16.3.2020)

Richtig ist, dass am 7.Mai 1945 in Reims nach der Kapitulation für Norditalien eine weitere Kapitulation durch Vertreter der Wehrmacht unterzeichnet wurde, nicht durch das Deutsche Reich, schon gar nicht durch das „nationalsozialistische Deutsche Reich“. Eine staats-und völkerrechtlich bedeutsame Kapitulation durch die damalige deutsche Regierung hat es nie gegeben. Solche historiographischen Fehldeutungen ausgerechnet aus Potsdam!

Die bedingungslose militärische Kapitulation der eigenen deutschen Streitkräfte  von vor 75 Jahren durch einen gesetzlichen Feiertag „dauerhaft im gesellschaftlichen Gedächtnis verankern“ ? Wozu eigentlich?

Das sollte jeder Heutige für sich selber zu beantworten versuchen. Es gibt genügend Hinweise gerade auch im Netz, wovon die Deutschen, unser eigenes Volk, damals befreit wurden. Auch warum und wozu sie befreit wurden. Dabei sollte auch nicht der Frage ausgewichen werden, ob der damalige Krieg nicht in „asymmetrischen“ Formen andauert und der „Endsieg“ der damaligen Alliierten in überschaubarer Zukunft überhaupt erst eintritt.

 

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