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Weltland…(Deutschland a.D.)

26 Okt

Reichsruine Du,

Landschaftswüste Du,

Geistesfallobstwiese Du,

Buntes Riesenpuff Du,

Kollektive Psychiatrie Du.

Rollatorenrepublik Du,

Abortmaschinenhalle Du,

Holocaustgesangverein Du,

Fremdenstaubsauger Du,

Weltland Du,

Einweltland Du,

Du, Du, Du, aber ohne mich,

auch ohne Euch?

 

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Das Mädchen mit dem brennenden Schuh…

17 Okt

Schon wieder Köln, im warmen Herbst,

die Menschen schlendern durch die Stadt,

zum Bahnhof eilt, wer zu verreisen hat.

Direkt daran ein weltbekanntes Fresslokal,

da explodieren Feuercocktails in dem Saal.

An einem Mädchen züngeln Flammen hoch,

es flieht in Angst und Panik vor die Tür.

Ein Mann reisst ihr den Schuh hinweg,

der auf der Strasse weiterloht und -brennt.

Erhebt die Stimme endlich, Deutsche,

dass Ihr den Wahnsinn jetzt

beim mörderischen Namen nennt

und dem jugendlichen Opfer

in Würde den Gedenkstein setzt.

 

Was geschah

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Du zahlst dabei drauf…

12 Okt

„Gib nicht die Heimat in fremde Hände

Mino Maccari

für ein glitzerndes Ohrgehänge:

Aufs Geschäft sinnt er nur, der lockende Fremde,

Du zahlst dabei drauf, wenn es ihm gelänge.

Wärst schlau du wie er und genauso gerieben,

Jedes Hausrezept würdest du vor ihm verstecken:

Einen Schnitt will er machen , der Fremde von drüben,

Nach deinen Schätzen die Hände ausstrecken.

Lieber ein Rülpser deines dörflichen Pfaffen

als aller Hochmut amerikanischer Laffen:

Hundert Jahrhunderte reicher Geschichte

Stehn jedem Italiener gut zu Gesichte.

Vom Tanzcabaret und vom Charleston

Wird wirr dir der Kopf und der Zunge Ton.

Italiener, stampf wieder den Reigen,

Lass zum Kuttelfleck deinen Gaumen sich neigen.

Sohn Italiens, wende dich zu deiner Scholle,

vertrau nicht den französischen Moden.

Iss Brot du und Zwiebeln

und dein Magen, der volle,

Sagt dir: Hast mir das Rechte geboten.“

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Die dritte Säule…

3 Jun

Wir deutschen Menschen

 

Wir wollen nicht reden

an allen Orten

vom Kommenden

mit großen Worten.

 

Wir wollen nicht öffentlich sagen,

was wir denken,

nicht unsere Verzweiflung

im Rausch ertränken.

 

Nicht mit Worten

wollen wir streiten,

nur auf die Stunde

uns vorbereiten.

 

Wir wollen schweigen

und handeln im Stillen;

wir wollen uns beugen

nur   e i n e m   Willen.

 

Wir wollen als Freunde

die Hand uns geben

in  d e u t s c h e r  Gemeinde –

und danach leben.

(Böhme, Herbert, Rufe in das Reich, Junge Generation Verlag Berlin1934, S. 73 leicht abgewandelt)

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Mütter, Ihr Mütter…

13 Mai

Kinder sollen danken,

weil sich ohne Schranken

ihrer Mütter Liebe um sie stellt.

Sie ist der Geschlechter

ewig wacher Wächter;

sie trägt Völker über Zeit und Welt.

 

Mütter sind die Zeugen,

daß sich Menschen beugen

vor der Allmacht einer Ewigkeit.

Aber nicht in fernen

unbekannten Sternen

wird ihr Schicksalsglaube Wirklichkeit:

 

In den Kindern tragen

sie auf des Höhern fragen

ihre Antwort ewig durch die Zeit.

Deutschen Volkes Leben

ist als Lohn gegeben

für der Mütter Liebe, Last und Leid.

( Will Decker, leicht abgewandelt )

 

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