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Niemals wieder…

22 Nov

Niemals wieder kehren alte Zeiten,

vorwärts stürmt die Welt in ferne Weiten.

Ungeahntes kommt, was niemals war.

Was muß fallen von den alten Dingen? –

Welches Neue darf sich Raum erzwingen,

bietet sich als   L e b e n s b o t e  dar?

 

(aus dem Gedicht „Wächter sein“ von Richard Soyka

im Zusammenhang mit seiner Gestapo – Haft 1941)

 

Für diesen Text ist die Zeit reif – das ungeahnt Unerwartete steht bevor!

 

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…wird diese Flut uns unerbittlich fassen.

25 Okt

„Wir stehen jetzt im Anfang jener Stürme,

die uns durch manche Zeit begleiten werden.

Es zittern unter fremdem Fuß die Erden,

in denen wir noch uns´re Plätze suchen,

und doch, wir woll´n nicht weinen, sondern fluchen

mit schwarzem Lächeln, in die Wellen schreiten

und sie mit tiefen Riesenschlücken trinken!

Womöglich uns ein frühes Grab bereiten

und in die See des Völkerabends sinken,

in der sich uns´re Feuerseelen kühlen.

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Ein Morgen für die Hoffnung…

15 Jun

M o r g e n

So oft die Sonne aufersteht,images G

Erneuert sich mein Hoffen

Und bleibet, bis sie untergeht,

Wie eine Blume offen;

Dann schlummert es ermattet

Im dunklen Schatten ein,

Doch eilig wacht es wieder auf

Mit ihrem ersten Schein.

 

Das ist die Kraft, die nimmer stirbt

Und immer wieder streitet,

Das gute Blut, das nie verdirbt,

Geheimnisvoll verbreitet!

Solang noch Morgenwinde

Voran der Sonne wehn,

Wird nie der Freiheit Fechterschar

In Nacht und Schlaf vergehn!

 

( Gottfried Keller, deutscher Dichter, 1819 – 1890 )

 

In diesem Sinne, liebe Mitstreiter von konservativ über identitär bis reichssozialistisch: mit Mut voran, nie verzagen!

 

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Das ist der Weg…

26 Mai

H i n g a b e

Gedicht

Gedicht

 

Das ist der Weg aus stumpfer Sucht zum Leben,

Und das die Sehnsucht, die dich in Einsamkeit beseelt;

Du mußt dich selbst der großen Flamme übergeben,

Dann stehst du auf, geläutert und gestählt.

 

O gib dich hin den drängenden Gewalten,

zu letzter Schau trägt dich der Flamme Schein.

Wer sich verliert, wird höchste Kraft entfalten,

dem Ich entrissen wirst du wieder dein.

 

( abgewandelter Text von Fritz Woike)

 

Warum wir Deutsche seit nunmehr 70 Jahren zum rein selbstbezogenen  I c h  hin manipuliert worden sind, kann hier nachgelesen werden. In diesem Zusammenhang bitte auch nach den sog. Macy – Konferenzen forschen, die die psychologische Behandlung der Deutschen für die Zeit nach der Niederlage im II. Weltkrieg zum Thema hatten.

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An Dich, Mutter..

6 Mai

All unser Leid

hast Du für uns getragen

und alle deine Freuden

hast Du für uns verschenkt.

Du hast die Schwerter unsrer Schmerzen

ohne Klagen

und lächelnd Dir ins eigne Herz gesenkt.

Du warst die göttlich reine Schale,

aus der wir unsre Kraft getrunken.

In Dir sind wesenlos versunken

all unsre Nöte, Qual und Pein,

wie Wolkenschatten fern in einem Tale.

Wir aber standen in der Sonne Schein.

Wir suchten fern von Dir das Leben,

bei fremden Menschen Stern und Glück

und ließen einsam Dich.

Dies alles hast Du uns vergeben,

Dein einziger Triumph allein ist eines:

Im größten Leid  kehrn wir zu Dir zurück.

Denn unser Herz ist Deines.

 

(Curt R. Dietz)

 

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