Archiv | Geschichte RSS feed for this section

Anschlag auf den Attentäter?…

1 Nov

Der Bombenleger

In Düsseldorf gibt es eine Kommission, die eine Liste von Straßen in der Landeshauptstadt erstellt hat, deren Namensstifter in den Nationalsozialismus oder den Kolonialismus verwickelt sein könnten. Auf dieser Liste ist auch Claus Schenk von Stauffenberg verzeichnet. Nach dem Hitler-Attentäter, der nach meiner Ansicht dem tapfer um sein Überleben ringenden deutschen Volk und dessen Verbündeten mitten im Krieg in den Rücken gefallen war, ist eine Straße im Stadtteil Hellerdorf benannt. Derzeit wird geprüft, ob Stauffenberg zur Straßenbenennung noch geeignet erscheint. Die „Welt“ v. 28.10.2018 rechnet damit, daß „allerhand Kritik“ auf die Entscheider niederregnen dürfte. Das Verteidigungsministerium zumindest bezeichne den Widerstandskämpfer (!) als „gültiges Vorbild“. Dabei hätten auch seine Biographen eingeräumt, er sei ein glühender Nationalist gewesen. Nur: ändere das etwas an seiner gewaltigen Leistung, an seinem Mut um der Menschlichkeit willen?

Mögen sie seinen Namen tilgen, mögen sie ihn stehen lassen. Mögen sich die „Neuen Rechten“ um Stauffenbergs Vorbildfunktion streiten:

Die Stauffenbergs, die Goerdelers, die v. Witzlebens und die ganze den Dolch stoßende Mischpoke um sie herum werden längst vergessen sein, da wird man sich noch des deutschen Soldaten erinnern, der sich 1945 in Schnee und Eis und Schlamm und Kugelhagel als Nachhut opferte, um den Rückzug der Wehrmacht vor der Roten Armee und die Rettung Hunderttausender Deutscher vor dem Bannfluch Ilja Ehrenburgs zu gewährleisten.

 

Vorläuferblog und Archiv: http://metapolitika.wordpress.com/
Metapolitika unterstützt: https://einprozent.de/

Advertisements

Das Eitergeschwür aufstechen, der Lügenschlange den Giftzahn ziehen!…

30 Okt

„Der_Juergen“ in der Kommentarspalte der Sezession:

Der Lügenschlange den Giftzahn ziehen!

29. Oktober 2018 21:29
„@Ruewald
Sie sprechen mir aus der Seele. Im allgemeinen kann man Frau Bensbergs Ausführungen sicherlich zustimmen, aber ihre Ansicht, wonach die „Schuldfrage“ eine zusehends weniger wichtige Rolle spiele, entspricht nicht den Fakten.
Je länger der Zweite Weltkrieg zurückliegt, desto hysterischer und lügenhafter wird die Berichterstattung darüber, und desto intensiver wird seine offizielle Darstellung als Rechtfertigung für die Zerstörung Deutschlands benutzt. Solange das Eitergeschwür der amtlichen Lügen über die deutsche Vergangenheit nicht aufgestochen wird, ist an eine seelische Genesung Deutschlands nicht zu denken. Jene Rechten, die meinen, man dürfe den offiziellen Diskurs um Gottes willen nicht in Frage stellen, um nicht als „rechtsradikal“ und „nazistisch“ beschimpft zu werden, lügen sich selbst in die Tasche. Wer dem Feind seine schärfste und tödlichste Waffe kampflos überlässt, darf sich nicht wundern, wenn er immerfort den Kürzeren zieht.“

Dem ist nichts hinzuzufügen außer der Metapher von der Schlange: Der Lügenschlange den Giftzahn ziehen!

 

Vorläuferblog und Archiv: http://metapolitika.wordpress.com/
Metapolitika unterstützt: https://einprozent.de/

Aus einem Brief…

24 Okt

„Nach dem Durchbruch von 50 Panzern bei Aschaffenburg am 26.3.1945 drängte die Front rasch in Richtung Heilbronn. Links vom Neckar rückte eine amerikanische Einheit vor, während eine andere vom Main zum Neckarbogen vorstieß und die Franzosen in ungeordneten Haufen (teils in Zivil) ihr altes Einfallstor, das Enztal, benutzten. Die beiden amerikanischen Einheiten versuchten sich im Raum Heilbronn zu vereinigen, doch die von Rappenau -Wimpfen konnte bei Eisesheim den Neckar und die von Osterburken her den Kocher nicht überqueren. Es entwickelten sich harte Kämpfe, bei denen auch der Volkssturm und mit diesem unser G.S. eingesetzt wurde. Während er zuerst nur Bahnhöfe und Güterzüge zu bewachen hatte, wurde er am 14.4.1945 (7 km südöstlich von Heilbronn, bei der Autobahnausfahrt) mit seiner Abteilung in ein Gefecht verwickelt und fand durch eine MG-Garbe den Tod. Erst 7 Tage war er von seiner Familie fort und lag nun 15 km von den Seinen entfernt tot am Waldesrand.

Weiterlesen

Nur zwölf Zentimeter…

15 Okt

Ostdeutschland 1945:

„Die Straßen sind scheinbar vereinsamt, aber der Schein trügt. Den Knotenstock in der Hand, in abenteuerlicher Verkleidung, wandern die der Gefangenschaft entgangenen Reste der deutschen Armee, ziehen Geflüchtete, heimwärts Strebende, Suchende und Verirrte durch das..Land. Doch schon das geringste Geräusch, einfaches Räderrollen oder das eines Motors, hat panikartige Fluchtbewegungen zur Folge. Es rauscht in den Büschen, bewegt sich an den Straßenrändern, knackt im Unterholz – und die Straße ist ausgestorben, leer, todeseinsam. Obacht ist das Gebot der Stunde, ist wichtiger als Essen und Trinken oder eine Lagerstatt zur Nacht. Jedes verlassene Haus kann vernichtende Gefahren bergen. In jeder Ruine kann der Tod lauern. und es gibt viele verlassene Häuser und Ruinen, rauchgeschwärzt, von Verwesungsgerüchen umwittert. Einmal sitzt die Familie noch um den Tisch, das Mittagsmahl vor sich, Vater, Mutter und vier Kinder. Tot, Zyankali. In einem anderen Haus hatten sich acht  Frauen mit ihren Kindern zusammengefunden, als die Eroberung begann. Am nächsten Morgen findet man sie auf einer Wiese , die nur zwölf Zentimeter unter Wasser stand. Dort haben sich die Verzweifelten ertränkt. Seitdem betreten die Nachbarn das Grundstück nicht mehr“

( Koepke, Cordula, Blaue Wälder – Weiße Dünen, Erinnerungen an Pommern, Verlag Gerhard Rautenberg, Leer 1967, S. 115 )

Ob dieser Text zu den Ereignissen von 1945 bei der Eroberung Deutschlands durch seine Feinde bis heute auch nur an einer einzigen deutschen Schule einer einzigen Schülerin oder einem einzigen Schüler zu Gehör gelangt ist?

Vorläuferblog und Archiv: http://metapolitika.wordpress.com/

Pause…

23 Sep

Liebe Leser,

wegen wissenschaftlicher Arbeit muß ich wieder einige Zeit pausieren und bitte um Verständnis.

In Verbundenheit!

Euer niekisch