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Wirklich paradox?…III

17 Jul

Sezessions-
begleitung

Martin Sellners Artikel in „Sezession“ https://sezession.de/57308/politische-paradoxien-ii  habe ich hier  und hier begonnen zu kommentieren, bespreche, ergänze und erweitere ihn angesichts des Textumfangs ohne Zitate Schritt für Schritt. Ich empfehle, ihn vorab aufmerksam zu lesen, ebenso wie „Wirklich paradox?…I und II“ Und nun weiter:

Ist es wirklich paradox, widersprüchlich, widersinnig  zu sehen, daß starke Gruppenidentität mit Abgrenzung zu „den Anderen“ Abstoßung und Isolation ergibt mit der weiteren Folge mangelnden Wachstums, wobei Martin Sellner konstantes Wachstum für metapolitisch arbeitende Gruppen als notwendig ansieht. Oder liegt in diesem Faktum eine pure Selbverständlichkeit, die für nahezu jede irgendwe organisierte und einem gemeinsamen Zweck dienliche Gruppe Geltung beanspruchen kann?

Nehmen wir als Beispiel eine kleine evangelisch – christliche Religionsgemeinschaft, die sich hinsichtlich verschiedener Ausübungsrituale von den großen Kirchen absetzt, ein besonders intensives Gemeindeleben führt und ihren Mitgliedern bei Wohlverhalten besondere Versprechungen macht. Isoliert sich eine solche Gemeinschaft nicht automatisch bis zu einem gewissen Pegel selbst, stößt sie sich nicht selber aus der größeren Gemeinschaft von Christen aus, ermöglicht  durch vorbildhaftes Leben und Wirken einerseits ihr eigenes Wachstum, andererseits aber begrenzt sie sich nicht durch Argwohn bei anderen selbst? Und da geht es noch nicht einmal um metapolitisches Wirken.

Ist metapolitisches Denken und Handeln im Spiel, dann wird das selbverständliche Spannungsverhältnis zwischen Gruppenidentität und gleichzeitiger Isolation noch evidenter. Denn das Arbeiten mit die große  Gemeinschaft des Volkes betreffenden  Begriffen berührt weit mehr Menschen, stößt schneller auf Widerspruch, der  sehr entschieden, ja gewaltsam sein kann. Stattet sich die metapolitisch arbeitende Gruppe mit provokativer Symbolik und Wortwahl aus, agiert zudem aktionistisch – widerständlerisch bis zum Ungehorsam, dann verschärft sich der ganz natürliche Antagonismus der Gruppenidentität – Abstoßung/Isolation.

 

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Wirklich paradox?…II

16 Jul

Sezessions
begleitung

Martin Sellners Artikel in „Sezession“ https://sezession.de/57308/politische-paradoxien-ii  habe ich hier begonnen zu kommentieren, bespreche, ergänze und erweitere ihn angesichts des Textumfangs ohne Zitate Schritt für Schritt. Ich empfehle, ihn vorab aufmerksam zu lesen, ebenso wie „Wirklich paradox?…I“ Und nun weiter:

Als erste von zwei Paradoxien beschreibt Martin Sellner das sog. Political Identity Paradox. Er legt es fest auf die Aussage, mit starker Gruppenidentät und Abgrenzung zu „den Anderen“ ergebe sich Abstoßung und Isolation der Bewegung. Jede metapolitisch arbeitende Gruppe brauche ein konstantes Wachstum. Mit der starken Gruppenidentität verringerten sich jedoch die Möglichkeiten des Wachstums, die Bildung von Allianzen, die Anschlußfähigkeit und die Einflußnahme, was den politischen Zweck der Gruppe vereitele. Was die Gruppe als Treibstoff zum Aktivismus brauche, führe gleichzeitig gesetzmäßig zu ihrer Isolation. Was ihre Strahl- und Anziehungskraft ausmache, stoße gleichzeitig  ab.

Es macht keinen Sinn, daß wir das Geschilderte kommentieren und diskutieren, ohne uns zuvor mit den Begriffen „Paradox“ und „metapolitisch“ im Herkunfts- und Bedeutungssinn zu befassen.

Paradox setzt sich aus altgriechisch para = bei, in der Nähe von, entlang, von der Seite aus betrachtet und lateinisch doceo=dartun, lehren zusammen, wobei dann der Fremdwörterduden zu widersinnig, einen Widerspruch in sich enthaltend, eine scheinbar falsche Aussage, die aber bei genauerer Analyse auf eine höhere Wahrheit hinweist, als Definiton gelangt.

Verwenden wir den Begriff paradox – so geht es jedenfalls mir -, so löst er ein Überraschungsmoment aus und läßt uns dazu neigen, nicht vorurteilsfrei an die Bewertung einer Aussage heranzugehen. Daß bei genauerer Analyse der Widerspruch zu einer Synthese mit höherer Wahrheit führt, könnte sich beim „Political Identity Paradox“ erweisen.

„metapolitisch“ fußt ebenfalls auf altgriechisch und lat., nämlich meta=in der Mitte, mitten unter, unter ihnen, mit ihnen zusammen, auf jemandes Seite sein. Politicus bedeutet lat. staatswissenschaftlich, politisch.

Streng genommen paßt der seit längerem eingeführte Begriff „metapolitisch“ nach dessen wörtlicher Bedeutung nicht zu dem, was wir vorhaben: wir wollen ja die durch Worte und Begriffe gestützte Herrschaft der herrschenden Kräfte unter Definition und waffenmäßiger Verwendung neuer, eigener Worte und Begriffe erschüttern, deren Bastionen im vorpolitischen und politischen Raum möglichst gewaltlos erobern, den Gegner zunächst verdrängen und ihn unmittelbar danach möglichst für uns einzunehmen versuchen, ohne ihn zu demütigen. In einem alten Wörterbuch griechisch – deutsch von 1849 habe ich für unsere Aufgabe besser passende Begriffe als „metapolitisch“ gefunden, da sie weit über das Politische hinausgeht: metapipto= umschlagen, sich ändern; metapesoi beltiona= zum Besseren umschlagen; Tinos eis ti= übergehen aus etwas in einen anderen Zustand; meta-plasis= die Umbildung; meta-plasso=umformen, anders gestalten; meta-plexo=umflechten, anders flechten; meta-plomenoi=die anders Gewordenen, die Umgeschaffenen; meta-poiev=anders machen, umarbeiten, verändern; meta-poiäsis=Umarbeitung, Veränderung, Erneuerung und Ausbesserung.

Wer findet einen treffenderen Begriff als „metapolitisch“ oder „Metapolitik“? Metaplexisch? Metaplexie? Würde das den Gegner nicht überraschen und zum Diskurs zwingen?

Neue Worte – neue Welten!

 

Fortsetzung folgt.

 

 

 

 

Die Echten und die Falschen…

1 Dez

 

 

Das bedeutet für die AfD: sich innerparteilich nicht von den bloß liberalen und konservativen Strömungen dominieren lassen und aus der Opposition die stärkste Partei werden, ohne Koalitionen einzugehen. Es sei denn, mit einer anderen traditionalistisch – patriotisch bis nationalgefärbten, ja nationalistischen Partei oder Bewegung. Von CDU und CSU muß die AfD sich konsequent fernhalten, um nicht durch Umarmung erwürgt zu werden, wie es vor Jahrzehnten mit dem BHE geschah.

Was Daniel Friberg angeht, so habe ich Bedenken schon wegen des Covers des vorgestellten Buchs: der Griff zur Krawatte ist ein typisches Freimaurerkennzeichen.

 

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Eure Dekadenz ist unser Untergang!

30 Nov

SKANDAL: PATRIOTEN VERURTEILT!

Liebe Unterstützer,

jetzt ist es also rechtskräftig: Die jungen Patrioten der Identitären Bewegung Österreich (IBÖ) rund um Frontmann Martin Sellner wurden heute vom Bezirksgericht Innere Stadt in Wien wegen „Besitzstörung“ verurteilt. Was war passiert?

Im vergangenen April protestierten Sellner & Co. gegen die Aufführung von Elfriede Jelineks Stück „Die Schutzbefohlenen“ im Audimax der Uni Wien. Dabei entrollten sie auf der Bühne ein Transparent mit der Aufschrift „Heuchler! Eure Dekadenz ist unser Untergang.“ und schütteten Kunstblut als Symbol für die Opfer der Asylpolitik darüber.

In einer Pressemitteilung der IBÖ heißt es: „Die Aktion richtet sich nicht gegen die Asylanten auf der Bühne, sondern gegen die Heuchler im Publikum und der Politik“, und weiter: „An die vergessenen Opfer der Asylpolitik, die ermordeten, vergewaltigten und ausgeraubten Europäer, haben die Aktivisten auf der Bühne erinnert. Die Opfer dieser fahrlässigen Politik mahnen uns alle und sind ein Auftrag, nicht länger zu schweigen!“

Nun also wurden die Aktivisten der IBÖ für diese kreative, friedliche Intervention und ihre damit verbundene Heimatliebe verurteilt. 1.400 Euro Prozeßkosten sollen nun bezahlt werden.

Das Urteil ist indes nur der Start einer Serie von Anklagen, gegen die sich die identitären Aktivisten derzeit juristisch zur Wehr setzen müssen. Der Auslöser ist dabei immer der Gleiche: gewaltfreier, kreativer und zugleich wirksamer Protest junger heimatliebender Menschen.

Wir von „Ein Prozent“ lassen diese jungen Aktivisten nicht im Regen stehen! Keiner bleibt zurück! Wäre es nicht gelacht, wenn wir die 1.400 Euro Prozeßkosten gemeinsam begleichen könnten? Und darüber hinaus: Wer hilft, auch die restlichen Prozesse finanziell vom Tisch zu fegen?

Spenden unter dem Stichwort „Schutzbefohlene“ gehen an:

Ein Prozent
IBAN: DE75 8505 0100 0232 0465 22
BIC: WELADED1GRL

oder per PayPal an: info@einprozent.de

Herzlichen Dank vorab!

Beste Grüße,
Ihr Philip Stein

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Steuerzahler finanziert Extremistenvilla…

25 Nov

 

HALLE FINANZIERT LINKSEXTREME

Liebe Unterstützer,

fernab der anhaltenden Initiativen und Aktionen, die von „Ein Prozent“ unterstützt werden, eröffnet sich nun durch Bürgeranfragen und parlamentarische Arbeit ein neues Handlungsfeld für unsere Opposition. Grundlage dafür sind unsere Hintergrund-Recherchen, die den Apparat der Desinformierung und Verschleierung enttarnen.

Der aktuellste Fall aus Halle/Saale: Steuergelder werden für eine Extremistenvilla bereitgestellt.

Bereits seit 2001 duldet (und finanziert?) die Stadt Halle ein linksextremes Hausprojekt. Nun sollen Steuergelder in Höhe von 150.000 € in die Sanierung der Elektroanlage der Villa gesteckt werden. Zeitgleich offenbart die Facebook-Seite der linken Hausbewohner den Haß auf Andersdenkende und verbreitet linksextremistische Aufrufe. Durch Zutrittsverbote betreibt der gemeinnützige Verein zudem eine aktive Ausgrenzung.

Am 23. November 2016 wurde nun im Hallenser Stadtrat darüber entschieden, daß die Bürger dieses Haus weiter finanzieren müssen.

Was tun? Breiter bürgerlicher Widerstand! Alle Mittel auf Stadt- und Landesebene sind zu nutzen, um zu erfahren, wieviel Geld bisher an die besetzte Villa verschwendet wurde. Linksextremisten dürfen nicht auf Kosten der Steuerzahler ihren womöglich strafbaren Kampf gegen Andersdenkende organisieren und finanzieren. Hier haben wir denkbare Anfragen für Stadtrat und Landtag zusammengetragen (LINK).

Kreative Kommunal- und Landespolitiker sind jetzt mit ihrer Initiative gefragt.

„Ein Prozent“ deckt durch aufwendige Hintergrundrecherchen linke Netzwerke und Seilschaften auf, ob in Halle oder anderswo. Sie sind das Fundament für eine parlamentarische Opposition und die Enttarnung der institutionellen Mittäterschaft. „Ein Prozent“ bleibt am Ball!

Beste Grüße,
Ihr Philip Stein