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freiwillige Selbstkontrolle…

3 Nov

Schere im Kopf und an der Zunge.

Die AfD hat aus Angst vor den Schlapphüten des „Verfassungsschutzes“, der eher als Schreckschuß-pistole der Globalistenhiwis in Berlin zu bezeichnen ist denn als wirkliches Organ zum Schutz des Verfassungssystems, ein Gutachten erstellen lassen. Darin tauchen Begriffe und Formulierungen auf, deren Verwendung angeblich die Schnüffler auf den Plan rufen können und für die Partei gefährlich werden könnten.

Was liegt da jetzt näher, als der AfD zu helfen und die ach so gefährlichen Begriffe zu entschärfen, glattzuschleifen und systemkonform zu machen.

Versuchen wir das einmal:

„Systemparteien“ nennen wir besser „liberalistische Extremparteien“

„korrupte Altparteien“ heißen zukünftig „Handaufhaltevereine“

„Umerziehung“ nennen wir „Krummerziehung“

„Volkstod“ wandelt sich in „Totvolk“

„Umvolkung“ nennen wir „Bürgerverschiebung“

„Großer Austausch“ nennt sich ab sofort „Großer Hausputz“

Flüchtlinge sind nicht „Invasoren“, sondern „Herkommende“

„Messermänner“ sind „Klingenträger“

„Kopftuchmädchen“ nennen wir „Jungbäuerinnen des 21. Jahrhunderts“

„Lügenpresse“ wird in „Wahrheitsschleuder“ umbenannt.

Gegen die zu erwartende  geistige Selbstentmannung der AfD regt sich erfreulicherweise Widerstand.

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Anschlag auf den Attentäter?…

1 Nov

Der Bombenleger

In Düsseldorf gibt es eine Kommission, die eine Liste von Straßen in der Landeshauptstadt erstellt hat, deren Namensstifter in den Nationalsozialismus oder den Kolonialismus verwickelt sein könnten. Auf dieser Liste ist auch Claus Schenk von Stauffenberg verzeichnet. Nach dem Hitler-Attentäter, der nach meiner Ansicht dem tapfer um sein Überleben ringenden deutschen Volk und dessen Verbündeten mitten im Krieg in den Rücken gefallen war, ist eine Straße im Stadtteil Hellerdorf benannt. Derzeit wird geprüft, ob Stauffenberg zur Straßenbenennung noch geeignet erscheint. Die „Welt“ v. 28.10.2018 rechnet damit, daß „allerhand Kritik“ auf die Entscheider niederregnen dürfte. Das Verteidigungsministerium zumindest bezeichne den Widerstandskämpfer (!) als „gültiges Vorbild“. Dabei hätten auch seine Biographen eingeräumt, er sei ein glühender Nationalist gewesen. Nur: ändere das etwas an seiner gewaltigen Leistung, an seinem Mut um der Menschlichkeit willen?

Mögen sie seinen Namen tilgen, mögen sie ihn stehen lassen. Mögen sich die „Neuen Rechten“ um Stauffenbergs Vorbildfunktion streiten:

Die Stauffenbergs, die Goerdelers, die v. Witzlebens und die ganze den Dolch stoßende Mischpoke um sie herum werden längst vergessen sein, da wird man sich noch des deutschen Soldaten erinnern, der sich 1945 in Schnee und Eis und Schlamm und Kugelhagel als Nachhut opferte, um den Rückzug der Wehrmacht vor der Roten Armee und die Rettung Hunderttausender Deutscher vor dem Bannfluch Ilja Ehrenburgs zu gewährleisten.

 

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Das Eitergeschwür aufstechen, der Lügenschlange den Giftzahn ziehen!…

30 Okt

„Der_Juergen“ in der Kommentarspalte der Sezession:

Der Lügenschlange den Giftzahn ziehen!

29. Oktober 2018 21:29
„@Ruewald
Sie sprechen mir aus der Seele. Im allgemeinen kann man Frau Bensbergs Ausführungen sicherlich zustimmen, aber ihre Ansicht, wonach die „Schuldfrage“ eine zusehends weniger wichtige Rolle spiele, entspricht nicht den Fakten.
Je länger der Zweite Weltkrieg zurückliegt, desto hysterischer und lügenhafter wird die Berichterstattung darüber, und desto intensiver wird seine offizielle Darstellung als Rechtfertigung für die Zerstörung Deutschlands benutzt. Solange das Eitergeschwür der amtlichen Lügen über die deutsche Vergangenheit nicht aufgestochen wird, ist an eine seelische Genesung Deutschlands nicht zu denken. Jene Rechten, die meinen, man dürfe den offiziellen Diskurs um Gottes willen nicht in Frage stellen, um nicht als „rechtsradikal“ und „nazistisch“ beschimpft zu werden, lügen sich selbst in die Tasche. Wer dem Feind seine schärfste und tödlichste Waffe kampflos überlässt, darf sich nicht wundern, wenn er immerfort den Kürzeren zieht.“

Dem ist nichts hinzuzufügen außer der Metapher von der Schlange: Der Lügenschlange den Giftzahn ziehen!

 

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Der Bürger ist sein eigener Würger…

27 Okt

Johannes Konstantin Poensgen auf „Sezession“ zur Unfähigkeit der bürgerlichen Kräfte, sich gegen die Linke jeglicher Couleur zu behaupten.

Der Bürger bei Gefahr…

Dazu der knappe und treffsichere Kommentar von der_Juergen:

„Der_Juergen
26. Oktober 2018 19:38
Ein guter Artikel. Die Hilflosigkeit der bürgerlichen Mitte gegenüber der immer aggressiveren Linken liegt – von der spezifischen Thematik, die Poensgen anschneidet, ganz abgesehen -, darin, dass beide Lager dieselben ideologischen Prämissen teilen. Sie akzeptieren das von den Siegern des 2. Weltkriegs diktierte Narrativ mit all seinen Geschichtsfälschungen anstandslos. Sie verdammen einträchtig den (vom Chauvinismus klar zu trennenden) Nationalismus im Sinne von Verteidigung des Eigenen. Sie wollen beide von wissenschaftlichen Forschungserkenntnissen über die genetisch bedingten Intelligenzunterschieden zwischen verschiedenen Rassen nichts wissen und verurteilen sie als „Rassismus“. Indem sie sich diese Dogmen voll zu eigen macht, schlägt sich die bürgerliche Mitte selbst die Waffen aus der Hand, mit denen sie die Linke effizient bekämpfen könnte, und überlässt letzterer die Offensive.“

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Die schlimmste Bedrohung?

22 Okt

„Wie sieht für Sie die schlimmste Bedrohung für die Zukunft dieses Planeten aus?“  – Das wäre der Zusammenstoss mit einem Asteroiden, dagegen können wir uns nicht verteidigen. Die letzte Kollision fand vor 66 Millionen Jahren statt und löschte die Dinosaurier aus. Eine akutere Gefahr ist der Klimawandel, der aus dem Ruder läuft. Ein Anstieg der Meerestemperatur würde die Polareiskappen abschmelzen und die Freisetzung grosser Mengen von Kohlendioxid verursachen. Beide Prozesse könnten dazu führen, dass wir ein Klima wie auf der Venus mit einer Temperatur von weit über 250 Grad bekommen.“ 

So der verstorbene Physiker Stewen Hawking in seinem am 16.10.2018 erschienen letzten Buch „Kurze Antworten auf grosse Fragen, Klett-Kotta, 240 Seiten, zitiert in der Welt am Sonntag v. 14.10.2018, S.15.

Statt „ziehen wir uns warm an“ können wir vielleicht in absehbarer Zeit schon sagen: „Ziehen wir uns kühl an“.

 

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