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Links und Rechts Hand in Hand?…

11 Aug

Diese Thematik stellt vor und diskutiert die  Sezession

Nehmt bitte fleißig teil, denn es handelt sich um eine Grundsatzfrage, die uns alle bewegen sollte.

 

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Ein Sechser im Lotto?…

2 Aug

Alt- Right in USA und Nieuw- Right in Europa verzahnt?:

http://www.belltower.news/artikel/die-amerikanische-alt-right-und-die-identitaere-bewegung-ibster-7752

Da geht es doch wohl beiderseits mehr um Geldschöpfung, nicht ums Programmatische.

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Es fährt ein Schiff ins Mittelmeer…III.

1 Aug

Die Aktion Überwachung im Mittelmeer vor Libyens Küste geht weiter. hier eine Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse:

Und noch ein Interview in diesem Zusammenhang in der „Sezession“:

https://sezession.de/57345/#defendeurope-%E2%80%93-interview-mit-simon-kaupert

Wenigstens  mutige symbolischer Akte finden noch gegen den großen Austausch  statt, die aber nicht darüber hinwegtäuschen sollte, daß finis Germaniae wohl besiegelt ist angesichts der nachfolgenden Zahlen: https://www.welt.de/politik/deutschland/article167245133/18-6-Millionen-Einwohner-mit-auslaendischen-Wurzeln-in-Deutschland.html

 

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Wirklich paradox?…V

25 Jul

Sezessions-
begleitung

Martin Sellners Artikel in „Sezession“ https://sezession.de/57307/politische-paradoxien  habe ich hier , hier sowie hier  und zuletzt hier begonnen zu kommentieren, besprach, ergänzte und erweiterte ihn angesichts des Textumfangs ohne Zitate Schritt für Schritt. Ich empfehle, ihn vorab aufmerksam zu lesen, ebenso wie „Wirklich paradox?…I, II, III und IV“ Und nun weiter zum Paradox Nr. 2, mit dem sich Sellner hier beschäftigt:

Vorab sei betont, daß schon Martin Sellners Erwägungen zum Paradox Nr. 1 angesichts der Struktur der identitären Bewegung nicht entbehrlich sind, vielmehr unabdingbar, weil die Intention für die Bewegung ganz offensichtlich dahin geht, sich innerlich zu festigen und unter Sympathiegewinn nach außen hin zu erweitern und zu vergrößern, dabei das Vorhandensein der AfD nicht zu vernachlässigen. Meine Überlegung geht begleitend dahin, zu prüfen, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, den paradoxialen Schwierigkeiten beim herkömmlichen Aufbau idealistischer, metapolitisch arbeitender Bewegungen von vorneherein aus dem Wege zu gehen. Ist sich verfestigende Elitenbildung angesichts unserer Lage überhaupt notwendig, ist dafür überhaupt noch Zeit ? Läßt man uns überhaupt daran arbeiten? Verschleudern Anbindung und Rücksichtnahme auf eine Partei wie die AfD nicht zu viel Energie, lassen sie nicht Spaltpilze blühen, weil die AfD selber ja schon mehr als heterogon in ihren Anschauungen ist und zunehmend kriminalisiert wird? Brauchen wir angesichts der gerade beginnenden Afrikanisierung Deutschlands und Europas fast auf dem Totenbett liegend nicht eine Einfachlösung abseits bisheriger Überlegungen? Ist nicht ein Marsch auf den Strassen wie 1989 mit revolutionärem Aufbegehren als Szenario eher zu erwarten und für richtig zu befinden als ein Marsch durch die Sympathietunnel der Medien, der Parteien und Institutionen bis zu einer institutionellen Machtübernahme, die sowieso zu spät kommt?

Fragen über Fragen, die sich vielleicht in der Auseinandersetzung mit Martin Sellners Text beantworten. Das von ihm erwähnte zweite Paradoxon wird als „Polarisierungs-Paradox“ bezeichnet und betrifft nicht den inneren Zusammenhalt der Bewegung, sondern den Aktivismus. Es beschreibe die Notwendigkeit einer metapolitischen Bewegung, in der Provokation die Gesellschaft zu polarisieren und dabei manchmal auch den eigenen Sympathiesantenkreis vor den Kopf zu stoßen. Durch Verständnis dieser Dialektik sei auch der Unterschied von Partei und Bewegung zu begreifen. Besonders interessant sind Sellners Ausführungen zum Brechen der Schweigespirale, zum Antagonismus von Provokation und Verlust der Anschlußfähigkeit an Sympathisanten unter der „linken“ Herrschaft. Er sucht den Weg durch das Gestrüpp der jahrzehntelang verfestigten Denk- und Machtstrukturen, kulminierend im „linkslastigen Overton window“, gegen das ein gestärkter Vorstoß unternommen werden soll.

Es empfiehlt sich wirklich, Martin Sellners intellektuellem Parforceritt zu folgen, dabei aber immer zu überlegen, ob all diese Problematik und Lösungsversuche wirklich lagegerecht zielführend sind.

 

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Wirklich paradox?…IV

24 Jul

Sezessions
begleitung

Martin Sellners Artikel in „Sezession“ https://sezession.de/57307/politische-paradoxien  habe ich hier  und hier sowie hier begonnen zu kommentieren, bespreche, ergänze und erweitere ihn angesichts des Textumfangs ohne Zitate Schritt für Schritt. Ich empfehle, ihn vorab aufmerksam zu lesen, ebenso wie „Wirklich paradox?…I, II und III“ Und nun weiter:

Martin Sellner bezieht sich hinsichtlich des Political Identity Paradox mit Matthew Smucker, dem „Entdecker“ des Phänomens, auf den US – amerikanischen SDS, der Students for a democratic society, in den 60iger Jahren des 20. Jahrhunderts. Damals verschreckte die elitäre Kerntruppe der Bewegung fast alle Anhänger und zerstörte damit ihre eigene Schlagkraft.

Abgesehen davon, daß dieses Beispiel wohl kaum auf heutige deutsche Verhältnisse übertragbar ist, taugt es als Beleg für das Paradox schon deswegen nicht, weil es sich beim SDS nicht um eine idealistische Gruppe, sondern um eine Ausprägung des marxistischen Materialismus handelte. Idealismus war allenfalls mit Lenin als „Kinderkrankheit“ ein Anfangsstadium solcher internationalistischen Bestrebungen, in denen die Fraktionsbildung und Facettierung von Liberalextremismus bis Terrorismus strukturell angelegt sind, somit zwangsläufig zum späteren Auseinanderbrechen der Bewegung führen. Da hilft auch Smuckers Vorschlag, durch Ausgleich von „Bonding“ und „Bridging“ Gewalt und Terror zu vermeiden, Auseinanderfallen und Wirkungslosigkeit der Bewegung  nach außen zu verhindern, nicht weiter. „Bridging“, also Offenheit, Transparenz und Anschlußfähigkeit, kann für marxistische Internationalisten niemals Gegengewicht zum übertriebenen „Bonding“, dem inneren Zusammenhalt der Gruppe, sein, da es die apodiktischen Grundlagen des ideologisierten Materialismus aufhebt.

Wir begeben uns immer tiefer vom für uns maßgeblichen Begriff der Metapolitik hinweg, lassen wir uns von solchen Überlegungen leiten, nehmen sie zumindest ernst und halten sie für uns bedeutsam.

In letzter Konsequenz geht es heute alleine noch darum, das Letzte zu verteidigen, das wir Deutsche noch weitgehend zu Eigentum haben: unseren kleinen Reststreifen deutschen Landes mit seiner Infrastruktur und seinen deutschen Menschen, die aufgrund ihrer indigenen Erbmasse als Fortpflanzungsgemeinschaft ein natürliches Überlebensrecht haben.

Dieses Mysterium und nur dieses kann der Ausgangspunkt all unseres Denkens und Handelns sein!

Wird fortgesetzt.

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