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Jetzt bist Du reif, Mädchen…

29 Mai

Lamya Kaddor unter der Überschrift „GEBEN, NEHMEN, ZUSAMMENLEBEN“ in der Broschüre „Metropole Ruhr“, herausgegeben vom Regionalverband Ruhr: „Wieso sollte ein Bundesbürger, dessen Familie seit 400 Jahren an Ort und Stelle wohnt, im 21. Jahrhundert noch mehr Rechte haben als ein Bundesbürger, dessen Familie seit 40  Jahren an Ort und Stelle wohnt?“

Mit der letzteren Familie meint sie ganz offensichtlich ihre eigene Familie, denn sie ist 1978 in Ahlen geboren. Meine Familie hingegen ist nachweislich mindestens seit dem Jahre 1675 in Deutschland ansässig und deutschblütig. Ich sehe in Kaddors Aussage eine Volksverhetzung i. S. des § 130 StGB und werde daher gegen Frau Kaddor Strafantrag stellen. Dieser ist aussichtsreich, weil nach der letzten Novellierung des Gesetzes auch die indigenen Deutschen gegen Verhetzung geschützt sind. Natürlich habe ich als noch vor Entstehen der BRD geborener Deutscher wie viele andere Deutsche mehr Rechte als Frau Kaddor und ihre Familie, denn ich war und bin auch noch Reichsbürger mit den daraus herzuleitenden Rechten.

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Prof. Schachtschneider spricht…

23 Mai

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Recht zum Gegenschlag?

10 Mai

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/neger-ausspruch-joachim-herrmann-darf-zurueck-beleidigt-werden-a-1091352.html

Mal sehen, ob dieses Urteil rechtskräftig wird. Kann es rechtens sein, wenn die Aussage eines Deutschen, ein Neger sei ein „wunderbarer Neger“, durch einen Dritten, Mischling, mit der Aussage erwidert werden darf, der Deutsche sei ein „wunderbares Inzuchtprodukt“?  Sind wir Deutsche dann gegenüber Beleidigungen, ja, Verhöhnungen noch in irgendeiner Weise geschützt? Wie tief fällt Deutschland noch?

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Carl Schmitt – innerlich zerrissener Mensch in verworrenen Zeiten…

13 Apr

Freund und Leser „Hallo Zeitgeist“ hat dankenswerter- weise früher schon Gastbeiträge für Metapolitika geliefert. Jetzt beschäftigt er sich in einem umfang- reichen Text mit dem deutschen Staats- und Verfassungsrechtler Carl Schmitt. Schwankend ist dessen Bild in der Geschichte des 20. und jetzt begonnenen 21. Jahrhunderts, seine Ideen sind in den Krisen der Zeit wieder verstärkt im Diskurs. Möge Hallo Zeitgeists Artikel seine Absicht, etwas Aufklärung über Fakten und Zusammenhänge zu leisten, im Leserkreis zum Erfolg führen:

Carl Schmitt – Persönlichkeit mit zwei GesichternCarl_Schmitt_als_Student_1912

„Ein ungewöhnliches Leben: Geboren am 11. Juli 1888 im sauerländischen Plettenberg, wuchs Carl Schmitt mit vier Geschwistern in einem katholisch geprägten Milieu auf. Nach dem Abitur 1907 Beginn des Jurastudiums in Berlin, nach Zwischenstation von einem Semester in München absolvierte Carl Schmitt die restliche Studentenzeit im zur kaiserlichen Zeit noch deutschen Straßburg – hier 1910 Schmitts Promotion über ein strafrechtliches Thema, 1915 schließlich Ablegen der 2. juristischen Staatsprüfung. Weiterlesen

Das verachtete Geschäft einer ziemlich verachteten Klasse…

20 Mrz

Carl Schmitt im Jahre 1912

Liebe Leser,

nach einer längeren Pause melde ich mich tatendurstig zurück und danke zugleich Euch, die Ihr trotz meiner Abwesenheit in Treue Metapolitika in erstaunlich hoher Frequenz aufgerufen habt. Sogar Artikel, die schon Jahre alt sind und solche vom Vorläuferblog. Für mich ist dies ein Ansporn, den schweren Zeiten entsprechend wieder in die Schwerstarbeit einzusteigen.

Die Politik – das verachtete Geschäft einer ziemlich verachteten Klasse. Diese Worte des Staats- und Verfassungsrechtlers Carl Schmitt (1888-1985) passen in unsere Zeit des mehr als berechtigten Wutbürgertums, das sich neben der wohlüberlegten und argumentativ unterfütterten Wahlentscheidung so vieler  AfD – Wähler  Bahn gebrochen hat. Unter der neuen Kategorie „Schmittiana“ zitiere und kommentiere ich Textstellen aus Carl Schmitts Schrift “ Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus“, 5. Auflage, unveränderter Nachdruck der 2. Auflage von 1926, Dunker &Humblot, Berlin 1979. Weiterlesen