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Harte Herzen gegen brutale Verhältnisse…

31 Aug

Dem Artikel vorgeschoben:

livestream Chemnitz 1.9.2018 – Schweigemarsch zur Trauer:

T-online liveticker :

So wird die Versammlungsfreiheit aufgehoben: die Strecke wird durch Antifa blockiert, der Trauermarsch verzögert sich ungebührlich, dann wird er wegen angeblicher Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung beendet. Als ob die Polizei nicht in der Lage wäre, den Trauermarsch zu sichern. Er sollte, ja durfte nicht geschützt werden. Beweis: die Seitenstrassen waren nicht hinreichend durch Polizei gesichert, so daß Antifa einsickern konnte. Wenn sich Trauermarschierer dann wehren, wird der Umzug aus Sicherheitsgründen zum Beenden der Veranstaltung aufgefordert.

Am Schluß wird die Trauergemeinde eingekesselt und durch Wasserwerfer,  Polizeireiter sowie Räumpanzer eingeschüchtert, während die das Versammlungsrecht störenden Antifa- Gegendemonstranten mit der Bitte um etwas Geduld sicher durch die Polizei zum Hauptbahnhof begleitet werden. Die gleiche Polizei, die der AfD den Weg freizumachen nicht in der Lage, ja willens war. Honecker wurde durch die Mitteldeutschen gestürzt, sie werden auch das Merkel-System stürzen.

Zu Chemnitz noch eine Nachanalyse von Götz Kubitschek, der ich eine kleine Bemerkung hinzufüge: Wenn die AfD sich in die von Kubitschek völlig zutreffend geschilderte Situation begibt, dann muß sie einen Plan B haben für den Verzögerungs- und Blockadefall. Auch ich kenne kein Patentrezept. Aus jahrzehntelanger Erfahrung meine ich jedoch vorschlagen zu dürfen, daß sich bei Behinderung des grundgesetzlich garantieren Versammlungsrechtes   a l l e  Teilnehmer sofort aus Protest auf den Boden legen sollten und dort bis zum Wegtragen durch die Polizei liegen bleiben sollten. Das erzeugt ein unzerstörbares Bild der Friedfertigkeit und des Protestes zugleich. Brechen Linksterroristen durch und wenden gegen die Liegenden Gewalt an, dann muß dies im Sinne Gandhis und Codreanus erduldet werden. Wenn das Land leidet, dann müssen auch die Dissidenten leiden können.

 


Johannes Konstantin Poensgen in der „Sezession“:

„Auch in Deutschland nähern wir uns diesem Punkt, an dem ein großer Teil der „Menschen da draußen im Lande“ sich einfach nicht mehr darum schert, welche Ansprüche die Medienberichte oder die Mahnworte verräterischer Parteibonzen noch an sie richten.
Politische Organisatoren, Anmelder von Demonstrationen, Politiker der AfD etc. werden deshalb noch oft genug auf glühenden Kohlen sitzen. Polarisierung und Politisierung der Gesellschaft bedeutet Instabilität, und es wird immer wieder Szenen geben, bei denen man den Kopf gegen die Wand hämmern will.
Dennoch überwiegen die Vorteile ganz eindeutig die Nachteile. Denn der Zerfall der, sowieso vom Feind manipulierten, Benimmregeln gibt unserem Öffentlichkeitsauftritt bereits jetzt dringend benötigte Robustheit gegenüber Pannen.
Womit wir wieder auf Chemnitz zurückkommen. Der Zusammenhalt und die Solidarität aus verschiedensten Teilen des rechten Spektrums, daß wir trotz einiger hitlergrüßender Idioten so einig sind, gehört zum Ermutigensten seit langem.
Noch vor zwei Jahren hätte alles, was Rechts ist, über nichts anderes geredet, als darüber, wie sehr man diese Deppen verurteilt und daß man gar nichts mit denen zu tun hat etc. etc. ad infinitum. Unsere Sache wäre darunter untergegangen. Heute ist es immer mehr Leuten einfach egal und daß wir nicht mehr durch diese Reifen springen ist ein großer Schritt vorwärts, der für unsere Massentauglichkeit unbedingt erforderlich ist.
Denn der betrunkene Trottel mit Hitlergruß wird immer dabei sein. Aus einer Kaderorganisation von einigen hundert Leuten kann man ihn fernhalten, aber nicht von einer spontanen Kundgebung von einigen tausend. Doch selbst ohne ihn wird es immer wieder häßliche Szenen geben. Dagegen hilft keine Prävention, sondern nur Resilienz, denn das eigentliche Ausmaß dieser häßlichen Szenen ist für das mediale Echo vollkommen gleichgültig.
Irgendetwas finden die immer, daß sie aufbauschen können. Zur Not nehmen die auch die Gewalt der Antifa. Wir müssen das überstehen können. Wir müssen und werden an den Punkt kommen, an dem sich keiner mehr deswegen ins Bockshorn jagen läßt.
Dies geschieht nur durch Verhärtung und Verbitterung, ein gutes Stück Scheißegal-Haltung. Dann erst wird die Hauptwaffe von Multikulti, die eingeimpften Reaktionen des Wie-Kannst-Du-Nur stumpf. Deshalb haben seine Anhänger solche Angst. Sie beginnen zu merken, daß wir mit dieser Verrohung vielleicht nicht leben wollen, sie aber damit nicht leben können.
Die Verhärtung der Öffentlichkeit ist nicht schön. Aber sie ist notwendig und sowieso nicht zu vermeiden. Das sind die Folgen, wenn einer ganzen Kultur, einer ganzen Rasse das Existenzrecht abgesprochen wird. Zurück geht es sowieso nicht mehr.

Das wurde so bestellt, das wird jetzt so gegessen.“

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Warum, Götz Kubitschek?…

16 Aug

 

Art. 5 GG
Meinungsfreiheit

 

Götz Kubitscheck kämpft gegen Lüge und Verleumdung, läßt dabei jedoch die nachfolgende Aussage zu Franziska Schreiber los: „berüchtigt geworden durch den komischen Ansatz, die Beseitigung des gesetzlich festgeschriebenen Verbots der Holocaustleugnung zu fordern.“

Da interessiert jetzt, werter Herr Kubitschek, w a r u m dieser Ansatz komisch ist. Ob wir da jemals etwas zur Begründung hören werden? Wohl kaum!

Dabei tut sich in dieser brisanten Angelegenheit Interessantes: nach der rechtskräftigen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts 1 BvR 2083/15 „sind die Grenzen der Meinungsfreiheit nicht schon dann überschritten, wenn die anerkannte Geschichtsschreibung oder die Opfer nicht angemessen gewürdigt werden. Vielmehr sind von ihr auch offensichtlich anstößige, abstoßende und bewusst provozierende Äußerungen gedeckt, die wissenschaftlich haltlos sind und das Wertfundament unserer gesellschaftlichen Ordnung zu diffamieren suchen. (Rdn. 29) Die Meinungsfreiheit findet erst dann ihre Grenzen im Strafrecht, wenn die Äußerungen in einen unfriedlichen Charakter umschlagen. (Rdn. 30)

Inkriminierte Äußerungen oder Handlungen i.S. d. § 130 StGB müssen   i m m e r   geeignet sein, den öffentlichen Frieden zu stören, andernfalls sind sie nicht strafbewehrt. Dennoch rate ich dringend davon ab, ohne eigene juristische Kenntnisse oder eingehende fachliche Beratung zu diesem Thema die Meinungsfreiheit auszutesten.

Vorläuferblog und Archiv: http://metapolitika.wordpress.com/
Metapolitika unterstützt: https://einprozent.de/

„Aufstehen“….aber wie? -IV.-

9 Aug

E i n e Hand aus rechts und links.

Artikel III. hier

„MartinHimstedt“ (8.8. 16:08) weist darauf hin, daß Sahra Wagenknecht durchaus das Projekt „Aufstehen“ konkretisieren will, Veranstaltungen initiieren und damit das rein Digitale verlassen möchte. Anders kann es auch nicht sein, da sie ja ihre Partei und die anderen Linksparteien durch konkrete Arbeit überzeugen muß, will sie nicht scheitern. Daß Wagenknechts Vorhaben bei der Linken Haß hervorrufen wird, ist derzeit nicht ausgemacht. Die desolate Lage ist allseits bekannt. Man wird sich also mit gegenseitigen Haßausbrüchen innerhalb der Linken wohl zunächst wenigstens zurückhalten, während der Haß gegen die Rechten sich noch steigern wird.

„Gotlandfahrer“ (8.8. 17:28) sieht das Projekt in Anlehnung an den „Zauberlehrling“ als Verzweiflungstat, während sich zugleich der mainstream noch im Machtrausch befinde. „Aufstehen“ mit der sozialen Frage im Zentrum spreche genau die Emotion an, die geeignet sei, die Moralmaskerade zu beenden. Hier erweise sich, was „Nazi“ sei. Ein bißchen von allem ohne Wehtun sei nicht länger möglich. Wer aber solle das umsetzen?

K e i n e   der jetzt bestehenden und zugelassenen Parteien kann die 3 Säulen zur Notwende errichten: Souveränität – Identität – Sozialität. Allen fehlt es an buchstäblich allem, vor allem an der Nationalität, dem Willen, eine Nation als Schutzmacht des deutschen Volkes sein zu wollen.

Die außerparlamentarischen oppositionellen Bewegungen – so empfehle ich – sollten die 3 Säulen ins Bewußtsein senken und von ganz klein an und von ganz unten her ins Volk tragen. Metapolitika und sein Vorgänger haben hier Material geliefert.

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„Aufstehen“….aber wie? -III.-

8 Aug

E i n e Hand aus rechts und links.

Artikel -II.- hier

„Maiordomus“ (7.8. 17:41) hält eine langfristige, wirklich heilsame Politik mit unerlaubten Ressentiments nicht für möglich. Echte Auseinandersetzungen seien ebenfalls innerhalb der deutschen Rechten wohl unvermeidlich.

Heilen ist tatsächlich nur durch auf Wahrheit gegründete Liebe zu echten, artgemäßen Werten möglich. Ressentiments, ob erlaubt oder unerlaubt, dürfen allenfalls als taktische Kampfmittel Verwendung finden. Echte Auseinandersetzungen? Ist es nicht so, daß die meisten Auseinandersetzungen innerhalb der deutschen Rechten sich um die Frage des Sagbaren drehen? Um die Frage von Solidarität zu oder Fallenlassen derjenigen Personen, die sich dem mainstream konsequent widersetzen? In den meisten Kernfragen deutscher Politik ließe sich bei gutem Willem, sachbezogener Argumentation und Voranstellen identitätsbezogener Ziele nicht nur unter den Rechten, sondern sogar mit den Linken Einvernehmen erzielen. Das setzt aber voraus, daß das Narrativ deutscher Erbschuld vom ersten bis ins letzte Glied, der blutbefleckten Germania, aufgelockert und substantiviert neu und besser und wahrheitsgemäßer erzählt wird, damit die Seelen von Millionen Deutschen entgiftet werden.

Wer in der Linken und in der Rechten verbrennt sich daran Kopf und Hände?

 

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„Aufstehen“….aber wie? -II.-

7 Aug

Artikel -I.- hier

E i n e Hand

„Maiordomus“ (7.8. 15:01)  repliziert auf den Kommentar von „Der Gehenkte“ und vertritt die Ansicht, Sahra Wagenknecht werde mit Sicherheit nicht an der Zerstörung der linken Parteien-landschaft interessiert sein, sondern wolle die Führung übernehmen. Die Grünen seien zu einer Partei des virtuellen Gutmenschenbewußtseins geworden.

Was Sahra Wagenknecht wirklich will, wissen wir nicht. Sicher dürfte sein, daß sie durch „Aufstehen“ der schwächelnden Linken einen Push geben will, evtl. mehr.

Für uns ist wichtig, daß diese Führungsfigur aus der DDR – Umgebung mit altdeutscher Patina stammt, sich eine klassische Bildung erarbeitet hat und unkonventionelle nationale Zwischentöne von sich gibt sowie ein soziales Empfinden besitzt, das nicht bloß deklamatorisch zu sein scheint. Sie kann also in der Linken inspiriert durch ihren Gatten ansatzweise das versuchen, was wir seit den 60iger Jahren im Westen bis zur AfD entwickelt haben und Jüngere bei Sezession und den Identitären. Warum soll es nicht zumindest partiell zum Brückenschlag zwischen links und rechts/identitär kommen?

Arbeiten wir weiter darauf hin und melden uns neben dem sonstigen Engagement bei „Aufstehen“ an, um Einfluß zu nehmen.

„Gustav Grambauer“ ( 7.8. 15:22 ) fällt ein vernichtendes Urteil, das komplett gelesen werden sollte. Er hält „Aufstehen“ für ein Manöver „Big Brothers“, wobei Sahra Wagenknecht nur zwischen allen Stühlen sitze und einen kleinen Countergang-Job mache, während CDU und Grüne jenseits der durchs mediale Dorf getriebenen Säue umso geschmeidiger am Rad der Neu-formatierung Europas drehen dürften.

Mag sein, unabhängig davon eröffnen sich zumindest digital erst einmal Möglichkeiten des metapolitischen Besetzens von Positionen oder auch nur argumentativen Einflußnahmen. Wir müssen in Rechnung stellen, daß auch die Linken insgesamt zutiefst durch die Machenschaften der Rautenzeigerin und ihrer Herren verunsichert sind. Schließlich sind sie besonders hier im Westen mit den „Segnungen“ der Massenzuführung von fremdländischen Menschen konfrontiert, ja hin und wieder persönlich betroffen, ja bedroht. Auch für sie könnte der Wert des Eigenen am Horizont aufleuchten. Für uns wiederum im eigenen Erleben die soziale Frage, soweit wir gesetzliche Rente beziehen oder unverschuldet in Not geraten sind.

Wenn Rechte und Linke sich wieder in Abgrenzung zum Fremden als Deutsche erkennen und bekennen, dann könnte ein gemeinsames aufrechtes Aufstehen möglich werden.

Wird bei weiteren Kommentaren fortgesetzt.

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